Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feministen gegen Düsseldorfer CDU Ratsfraktionsvorsitzenden. 25% *g* weniger für Projekt

Timothy, Saturday, 30.01.2010, 23:35 (vor 5814 Tagen)

Gerade fand ich bei den Omegamädels folgenden Beitrag in dem eine Feministin sich darüber beklagt das ihrem Feministen Projekt als einzigster Einrichtung im Bereich Kultur von der Stadt der Etat um 25% gekürzt wird. Sie fordert gar den Rücktritt des hauptverantwortlichen Mannes.

Vorab: Am Ende wird die E-Mail des Mannes genannt mit dem indirekten Aufruf ihm die Empörung ob dieser Entscheidung mitzuteilen. Da die Omegas ordentlich traffic haben, und viele Femistinnen sich beschweren werden sollten auch wir uns die Gelegenheit nicht nehmen lassen, unsere Meinung zu diesem Thema mitzuteilen.

bmfriedrichconzen@duesseldorf.de

Es handelt sich bei dem Projekt um dieses: kom!ma Verein für Frauenkommunikation , mit anderen Worten: Ein feministisches Propagandaprojekt:

Die komma - Verein für Frauenkommunikation e. V.

bündelt persönliche, personelle und finanzielle Kräfte für Veranstal-tungen zu aktuellen Themen aus Frauensicht in Kooperation mit Institutionen der Stadt, Initiativen, Verbänden und Parteien.

Wir veranstalten:
• Lesungen
• Diskussionen
• Kulturveranstaltungen
• Informationsveranstaltungen zu frauenspezifischen Lebensbedingungen, -umständen und -formen


Wir mischen mit in:
• Politik
• Gesellschaft

http://www.komma-duesseldorf.de/Ueber_uns.htm


Und ein kleiner Vorgeschmack auf den Eintrag:

Ab und zu wach ich morgens auf und denke: Ab heute ist alles gut. Du hast bestimmt schon acht Stunden keinen sexistischen Scheiß gehört,
...
...
Das die schuldenfreie Stadt Düsseldorf den Kulturzuschuss insgesamt nicht verringert, jedoch eine Kürzung beim Verein für Frauenkommunikation „kom!ma“ um 25% vornimmt, ist schon eine besondere Härte. Das die Kürzung des Zuschuss von „kom!ma“ die einzige Kürzung im Kulturhaushalt ist, ist einfach nur noch dreist.
...
...
Aber warum sich an Interpretationen abarbeiten, wenn der Vorsitzende des Kulturausschuss Friedrich G. Conzen seinen Sexismus auch noch niederschreibt und verschickt.
...
...
Wir halten fest:

* alle Beteiligten = Frauen
* Einschnitte = Kürzung von „kom!ma“
* Kompromiss = einseitig bestimmte Übereinkunft
* vereinte Kräfte = Frauen
* finanziell privilegierte Lage entsteht durch finanzielle Einschränkung von Frauen(vereinen)
...
...
Das ist wirklich phänomenal: Ich muss nur etwas umbenennen und schon verändert sich die Gesellschaft! Super Frau Conzen, probieren wir das doch gleich mal aus… schon gibt’s eine Stadträtin mehr. Jetzt nur noch weitere 20 Städträte und wir brauchen keine Frauenförderung in der Düsseldorfer Politik.

Und noch ein kurzer Ausschnitt aus dem Brief den er an den Verein geschickt hat, nachdem dieser sich beschwerte. Zwar wird auch hier Gendermainstreaming und Gleichstellung falsch verstanden, aber es ist guter Wille erkennbar:

„Gender Mainstreaming steht im Mittelpunkt der Arbeit dieser Institution [des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern vermutlich – Anm. der Bloggerin], nicht mehr allein der Kampf für die Rechte der Frau. (…) Dabei schließen wir uns der Definition des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an, die besagt, dass Gender Mainstreaming darauf abzielt „bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die Lebenssituation von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.“ Insofern begrüßen wir auch, dass Ihre Veranstaltungen Männern und Frauen offen stehen, wobei wir dies allerdings im Zuge der Gleichstellung der Geschlechter für eine Selbstverständlichkeit halten.


Hier der Link zum Nörgelprotest Blogeintrag: http://anonym.to/?http://maedchenmannschaft.net/treten-sie-zuruck-herr-conzen/


Denkt dran eine kurze Mail zu schreiben in welcher ihr die Entscheidung begrüßt, die Feministinnen schreiben auf jedem Fall.


Einen schönen Abend noch ;-)

Feministen gegen Düsseldorfer CDU Ratsfraktionsvorsitzenden. 25% *g* weniger für Projekt

Timothy, Saturday, 30.01.2010, 23:49 (vor 5814 Tagen) @ Timothy

Hier noch der Link auf dem der komplette Antwortbrief an diesen Verein zu lesen ist.

http://feministisches-zentrum.de/d%C3%BCsseldorf-k%C3%BCrzt-den-zuschuss-von-komma

Feministen gegen Düsseldorfer CDU Ratsfraktionsvorsitzenden. 25% *g* weniger für Projekt

Sachse, Sunday, 31.01.2010, 00:06 (vor 5814 Tagen) @ Timothy

Nach meinen Informationen beträgt der gekürzte Zuschuss ca. 53.000 €.


Steuergeld !!!

Feministen gegen Düsseldorfer CDU Ratsfraktionsvorsitzenden. 25% *g* weniger für Projekt

Dolf, Sunday, 31.01.2010, 00:12 (vor 5814 Tagen) @ Sachse

Nach meinen Informationen beträgt der gekürzte Zuschuss ca. 53.000
.


Steuergeld !!!

Wie schön! Habe gerade einen Nachzahlungsbescheid über ... (geht niemanden was an) erhalten. Hauptsache, diese "Frauen" dürfen sich von meinen und Euren Steuergeldern ernähren wie die Maden (denen sie verflucht ähnlich sehen) ernähren!
Eine Kürzung trifft diese Vampire natürlich hart.

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