Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Der Haushalt ist für Männer ein gefährlicher Platz

Rainer ⌂, Thursday, 28.01.2010, 23:02 (vor 5816 Tagen)

Guten Tag

Das folgende Diagramm ist aus den Daten des statistischen Bundesamtes erstellt. Meiner Meinung nach verdeutlicht das Diagramm, dass Frauen sich im Haushalt auf die einfachen, leichten und ungefährlichen Tätigkeiten beschränken.

[image]

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Der Haushalt ist für Männer ein gefährlicher Platz

Klausi, Thursday, 28.01.2010, 23:11 (vor 5816 Tagen) @ Rainer

Guten Tag

Das folgende Diagramm ist aus den Daten des statistischen Bundesamtes
erstellt. Meiner Meinung nach verdeutlicht das Diagramm, dass Frauen sich
im Haushalt auf die einfachen, leichten und ungefährlichen Tätigkeiten
beschränken.

[image]

Rainer

Das ist leicht erklärbar. Auch im Haus sind es Männer, welche die gefährlichsten Arbeiten dürchführen. Ob es Elektroarbeiten, Arbeiten auf dem Dach oder handwerkliche Sägearbeiten sind - das ist alles Männersache.

Wie kann das sein?

Timothy, Friday, 29.01.2010, 00:35 (vor 5816 Tagen) @ Rainer

[image]

Was mich an dieser Grafik besonders beunruhigt ist folgendes:

1. Wie kann es sein das männliche Kleinkinder bis zum ersten lebensjahr annähernd doppelt so häufig einen Unfalltod im HH erleiden wie weibliche Kleinkinder und es bis zum zirka 3 Lebensjahr dauert bis sich die zahlen annähern? Diese Kinder können wohl kaum typisch männliches Risikoverhalten an den Tag legen, zumal sich die Zahlen später angleichen.

2. Wie kann es sein das die Zahl der durch Unfalltod im HH sterbenden Kinder insgesamt von Geburt an und mit drastisch abnehmender Tendenz bis zum zirka 5 Lebensjahr so extrem hoch ist. Wieviele Kinder werden hier wohl unentdeckt als vermeintliche Unfallopfer entsorgt?

Wie kann das sein?

ajk, Friday, 29.01.2010, 11:38 (vor 5816 Tagen) @ Timothy

1. Wie kann es sein das männliche Kleinkinder bis zum ersten
lebensjahr annähernd doppelt so häufig einen Unfalltod im HH
erleiden wie weibliche Kleinkinder und es bis zum zirka 3 Lebensjahr dauert
bis sich die zahlen annähern? Diese Kinder können wohl kaum typisch
männliches Risikoverhalten an den Tag legen, zumal sich die Zahlen später
angleichen.

OH DOCH! Männliches Risikoverhalten, das haben schon Babys und Kleinkinder.. Die Anpassung kann man so erklären das die Burschis langsam kapiert haben..:P

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Wie kann das sein?

der_quixote, Absurdistan, Friday, 29.01.2010, 11:40 (vor 5816 Tagen) @ Timothy


2. Wie kann es sein das die Zahl der durch Unfalltod im HH sterbenden
Kinder insgesamt von Geburt an und mit drastisch abnehmender Tendenz bis
zum zirka 5 Lebensjahr so extrem hoch ist. Wieviele Kinder werden hier wohl
unentdeckt als vermeintliche Unfallopfer entsorgt?

Na, die Buben spielen halt gerne verstecken.. Kühltruhe z.B.

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Wie kann das sein?

RichardT @, Friday, 29.01.2010, 12:17 (vor 5816 Tagen) @ Timothy

[image]

Was mich an dieser Grafik besonders beunruhigt ist folgendes:

1. Wie kann es sein das männliche Kleinkinder bis zum ersten
lebensjahr annähernd doppelt so häufig einen Unfalltod im HH
erleiden wie weibliche Kleinkinder und es bis zum zirka 3 Lebensjahr dauert
bis sich die zahlen annähern? Diese Kinder können wohl kaum typisch
männliches Risikoverhalten an den Tag legen, zumal sich die Zahlen später
angleichen.

2. Wie kann es sein das die Zahl der durch Unfalltod im HH sterbenden
Kinder insgesamt von Geburt an und mit drastisch abnehmender Tendenz bis
zum zirka 5 Lebensjahr so extrem hoch ist. Wieviele Kinder werden hier wohl
unentdeckt als vermeintliche Unfallopfer entsorgt?


Zu1: Möglicherweise wird der plötzliche Kindstod miteingerechnet.
Auch wenn die Gendertanten anderes behaupten zeigen auch Babys schon männliches/wibliches Verhalten. Bei Junge ist meist alles was sich bewegt der Knüller, auch wenn sie sich selbst nochicht bewegen können.


Zu 2: Mit kleinen Kindern ists nicht ohne, am gefährlichsten ist das Alter in dem sie schon laufen können aber noch nichts kapieren. Wenn da noch etwas Entdeckerdrang dazu kommt bist du jeden Tag heilfroh, daß nichts passiert ist.


Der tatsächliche Skandal ist, daß sich niemand aus der Soziologenriege dafür interessiert.
Was wäre wohl los wenn mehr Mädchen als Jungs Unfälle hätten.

Und klar, sicher wird der ein oder andere Gewaltfall als Unfall mitentsorgt.
Halt, das kann ja nicht sein, denn wenns daheim passiert wärs ja meist die Mutter und die ist ja per Definition zu sowas nicht fähig.
Egal, sagen wir einfach wir Männer sind schuld, das passt immer.

Wie kann das sein?

Rainer ⌂, Friday, 29.01.2010, 13:07 (vor 5816 Tagen) @ Timothy

1. Wie kann es sein das männliche Kleinkinder bis zum ersten
lebensjahr annähernd doppelt so häufig einen Unfalltod im HH
erleiden wie weibliche Kleinkinder und es bis zum zirka 3 Lebensjahr dauert
bis sich die zahlen annähern? Diese Kinder können wohl kaum typisch
männliches Risikoverhalten an den Tag legen, zumal sich die Zahlen später
angleichen.

Von Angleichen kann keine Rede sein. Hier die gesamten Zahlen. Nur bei einem Alter zwischen 10 und 20 Jahren ist der Unterschied nicht so extrem. Dabei sollte man auch nicht vergessen, es sind Unfalltote im "Haushalt", einer Domäne die nach wie vor der Frau gehört. Da können die "modernen" Fuzzis reden wie sie wollen:-)

  Haushaltstote pro Mio. Einwohner    | Anteil an der
  der jeweiligen Altersgruppe (2007)  | Altersgruppe 
--------------------------------------+--------------
Lebensalter Männer   Frauen    Gesamt |  Männer  Frauen
 0 -  1      22,7      12,0      34,7 |   65%     35%
 1 -  5      15,4      12,5      27,9 |   55%     45%
 5 - 10       3,1       1,6       4,7 |   66%     34%
10 - 15       2,4       1,5       3,9 |   62%     38%
15 - 20       1,3       0,9       2,2 |   59%     41%
20 - 25       6,9       2,1       9,0 |   77%     23%
25 - 30       8,7       2,0      10,7 |   81%     19%
30 - 35      11,7       1,7      13,4 |   87%     13%
35 - 40      13,9       3,0      16,9 |   82%     18%
40 - 45      19,8       6,0      25,8 |   77%     23%
45 - 50      27,3      10,9      38,2 |   71%     29%
50 - 55      44,7      14,2      58,9 |   76%     24%
55 - 60      52,4      23,4      75,8 |   69%     31%
60 - 65      73,7      27,8     101,5 |   73%     27%
65 - 70      94,4      46,9     141,3 |   67%     33%
70 - 75     143,3      82,7     226,0 |   63%     37%
75 - 80     281,8     195,7     477,5 |   59%     41%
80 - 85     601,2     493,9   1.095,1 |   55%     45%
85 - 90   1.176,5   1.060,5   2.237,0 |   53%     47%
90 -      2.552,5   2.480,8   5.033,3 |   51%     49%
--------------------------------------+---------------


Verteilung der Toten bei Haushaltunfällen nach Geschlecht und Alter 
Lebensalter                 Männer    |    Frauen
--------------------------------------+-----------------
 0 -  1        ********************** | ************
 1 -  5            ****************** | ***************
 5 - 10        ********************** | ***********
10 - 15         ********************* | *************
15 - 20          ******************** | **************
20 - 25    ************************** | ********
25 - 30   *************************** | ******
30 - 35 ***************************** | ****
35 - 40   *************************** | ******
40 - 45    ************************** | ********
45 - 50      ************************ | **********
50 - 55     ************************* | ********
55 - 60       *********************** | **********
60 - 65      ************************ | *********
65 - 70        ********************** | ***********
70 - 75         ********************* | ************
75 - 80          ******************** | **************
80 - 85            ****************** | ***************
85 - 90            ****************** | ****************
90 -                ***************** | ****************
--------------------------------------+-----------------


"Erst im hohen Alter gibt es Gleichberechtigung"!

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Wie kann das sein?

der_quixote, Absurdistan, Friday, 29.01.2010, 13:45 (vor 5816 Tagen) @ RichardT


Zu1: Möglicherweise wird der plötzliche Kindstod miteingerechnet.
Auch wenn die Gendertanten anderes behaupten zeigen auch Babys schon
männliches/wibliches Verhalten. Bei Junge ist meist alles was sich bewegt
der Knüller, auch wenn sie sich selbst nochicht bewegen können.

Wie, plötzlicher Kindstod ?

Du meinst doch wohl nicht

Dieses hier?

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Wie kann das sein?

Andreas082, Friday, 29.01.2010, 16:14 (vor 5815 Tagen) @ Rainer

Wo hast Du diese Tabelle her, eventuell von einer offiziellen Seite?
Die Femis glauben zwar grundsätzlich nichts was ihrem Weltbild zumwiderläuft, aber wenn es offiziell ist werden sie immer so schön ausfallend un persönlich beleidigend.

Wie kann das sein?

Oliver, Friday, 29.01.2010, 16:49 (vor 5815 Tagen) @ Rainer

"Erst im hohen Alter gibt es Gleichberechtigung"!

NICHT mal im hohen Alter gibt es eine Gleichberechtigung, weil dort längst die Männer weggestorben sind.
Daher habe ich doch einen demografischen Faktor eingeführt, damit man es vergleichen kann.
Auch kann man ab 80 oft nicht mehr von gefährlichen Arbeiten sprechen, vielmehr handelt es sich um tötliche Unfälle, verursacht durch Bewegungseinschränkungen oder Treppenstürze etc.

Der prozentuale Anteil ist aussagefähiger als die Häufigkeit.
Das zeigt eine fast 4-fache Gefährdung der Männer.

[image]
http://img5.imagebanana.com/view/o4x9dff6/Haushaltsunfllestatistikbundesamt3.jpg

http://wgvdl.com/forum/board_entry.php?id=111840#p111904

Für mich war der hohe Säuglings-Anteil der Buben auch unfasslich.
ich führe ihn auf die signifikant unachtsamere Mutter (Motto: hach, der bub muss sich halt früher abhärten fürs rauhe Leben) im Vergleich zum Mädchen: Pass auf, sie ist doch sooooooooooooooooooooooo zerbrechlich.

Woher soll es denn sonst kommen?

O

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Wie kann das sein?

Oliver, Friday, 29.01.2010, 17:03 (vor 5815 Tagen) @ Rainer

Von Angleichen kann keine Rede sein. Hier die gesamten Zahlen. Nur bei
einem Alter zwischen 10 und 20 Jahren ist der Unterschied nicht so extrem.

Prozentual ist es immer noch gleich, nur die Anzahl geht zurück.

....Wir müssen dringen etwas dagegen unternehmen, dass so viele Frauen bei der Hausarbeit tödlich verunglücken!
http://anonym.to/?http://www.piratenweib.de/?p=669

Aber rumzicken, wenn mal wieder ein feministisches U-Boot gesunken ist.
Ach ja , und Sprengmeister, etc.
einfach lächerlich!

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Grafik 2007

Oliver, Friday, 29.01.2010, 18:51 (vor 5815 Tagen) @ Rainer

Mit deinen Zahlen Rainer, danke, prozentual dargestellt:

[image]
http://img5.imagebanana.com/view/vnn3vkuk/Haushaltstote2007.JPG

Knapp 80 Prozent im Mittel!

Ein weiterer Beweis, dass Feminsistinnen NICHT EIN ARGUMENT HABEN!

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Wie kann das sein?

Narrowitsch, Berlin, Friday, 29.01.2010, 19:19 (vor 5815 Tagen) @ RichardT

Der tatsächliche Skandal ist, daß sich niemand aus der Soziologenriege
dafür interessiert.

Stimmt schon. Aber: Gott sei Dank! Nicht auszudenken, welche Studien das Licht der Welt erblickten. In Tateinheit mit ihren Kollegen von der Psychonanlyse kämen sie gewiss zum Schluß:

1. Kleinstjungen entwickeln ausder symbiotischen Verbindung zur Mutter und wegen des latenten Odipussykomplexes Agressionen gegen sich selbst.

2. Ist die Gesellschaft schuld

3. Müssen Kleinjungen in staatlich Obhut,Kinderschutz tut Not.

4. Müssen Beratungsangebote auch für Babys her

So ähnlich würde es kommen , wetten?

Egal, sagen wir einfach wir Männer sind schuld, das passt immer.

Du sagst es.

[image]

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Datenquelle

Rainer ⌂, Friday, 29.01.2010, 23:23 (vor 5815 Tagen) @ Andreas082

Wo hast Du diese Tabelle her, eventuell von einer offiziellen Seite?

Die Tabellen sind aus den Daten des statistischen Bundesamtes erstellt. Die muss man sich mühsam zusammensuchen. Die Daten wurden dem statistischen Jahrbuch 2009 [1] und angeforderten Daten[2] entnommen. Die Tabellen kann also jeder überprüfen.

[1] Statistisches Jahrbuch 2009, Kapitel 2 Bevölkerung S.43, 2.10 Bevölkerung am 31.12.2007 nach Altersgruppen und Familienstand

[2] Wenn man bestimmte Daten benötigt, einfach das statistische Bundesamt anschreiben. Was das statistische Bundesamt liefert kannst du hier als Beispiel betrachten.

Rainer

--
[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Wie kann das sein?

Maxx, Zürich, Saturday, 30.01.2010, 02:37 (vor 5815 Tagen) @ RichardT

Möglicherweise wird der plötzliche Kindstod miteingerechnet.
Auch wenn die Gendertanten anderes behaupten zeigen auch Babys schon
männliches/wibliches Verhalten. Bei Junge ist meist alles was sich bewegt
der Knüller,
auch wenn sie sich selbst nochicht bewegen können.

Kann ich nur bestätigen. Als mein Sohn laufen lernte (damit meine ich: an den Händen abgestützt immer der Wand entlang) und die Lichtschalter entdeckte, ging's so richtig los. Stuhl zur Tür geschoben, draufgeklettert und dann Licht ein, Licht aus, Licht ein, Licht aus .... seine Begeisterung war kaum zu bremsen. Bis ich dann auf die Idee kam, ihm eine Taschenlampe zu schenken. Ich seh' ihn heute noch: Licht an, Licht aus, Licht an... Bis er entdeckte, dass man das Ding auch zerlegen kann. Ab diesem Zeitpunkt war nichts mehr sicher, altes Radio, Spielzeugautos, Telefon... alles wurde zerlegt. Ich glaube, man nennt das Entdeckerfreude. (Ich hab's jedenfalls so gesehen). Diese Entdeckerfreude hat auch lange angehalten. Mit zwölf zerlegte er seinen ersten Commodore.... :-))

Maxx

--
Two Beer or not two Beer (Django Edwards)

powered by my little forum