Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Müller, Thursday, 28.01.2010, 22:58 (vor 5816 Tagen)

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Gemeint sind alle Foristen. Vielleicht geht das evtl. auf einer ernsthaften Basis - ohne "weil alle Frauen doof sind".

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Borat Sagdijev, Thursday, 28.01.2010, 23:13 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Ich glaube weil Mutti gut zu mir war und mich geliebt hat, aber Papi schlecht war und das Sorgerecht bekommen hat.

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Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Was ist ein Maskulist? (kT)

Rainer ⌂, Thursday, 28.01.2010, 23:14 (vor 5816 Tagen) @ Müller

- kein Text -

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[image]
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo

Was ist ein Maskulist?

Müller, Thursday, 28.01.2010, 23:32 (vor 5816 Tagen) @ Rainer

Ein Männerrechtler, m. E.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Timothy, Thursday, 28.01.2010, 23:42 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Ungerechtigkeiten sah ich erstmals klar als es darum ging nicht zur Bundeswehr herangezogen zu werden.
Auslöser allerdings mich mit dem Thema Männerrechte näher zu befassen war für mich der Beginn des Studiums. Da erlebte ich zum ersten mal ungeschminkt wie Feminismus sich dort auswirkt, wo es Herrschaftsgewalt erlangt.

Professoren (m) die spezielle Übungen exklusiv für Frauen anbieten auch wenn Gemeinschaftsübungen aus allen Nähten platzen, ein Professor der eine extra Sprechstunde für Frauen anbietet, ein Gleichstellungsbüro welches sich nach Kräften bemüht den Frauenanteil in bestimmten Bereichen zu erhöhen (wo ihr Anteil unter 50% liegt) jedoch nicht im Traum daran denkt einerseits den Männeranteil in den Bereichen wo Frauen dominieren zu erhöhen (wenn man schon unbedingt Leuten was anderes schmackhaft machen will als das was eigentlich wollen) und auch nicht die Tatsache kritisiert das 55% der Erstsemester der Uni Frauen sind. Nur das sie "nur" 48% der Absolventen stellen, das sieht man noch als verbesserungswürdig an. Und dann ist da noch ein Pudel Fachschaftsleiter der als Speichellecker der Feministen den ganzen Scheiss auch noch verteidigt.

Das wiederte mich alles an, und dann fing ich an immer mal wieder zu dem Thema zu lesen.

Was ist ein Maskulist?

Manifold ⌂, Thursday, 28.01.2010, 23:55 (vor 5816 Tagen) @ Müller
bearbeitet von Manifold, Friday, 29.01.2010, 00:03

Ein Männerrechtler, m. E.

Dies ist nur meine Meinung, aber für mich beruht der Maskulismus auf zwei wesentlichen Grundsätzen:

1) Absolute Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung für beide Geschlechter

2) Abschaffung von Social Engineering (Geschlechterumerziehung)

Daraus leiten sich die wesentlichen Arbeitsbereiche eines Maskulisten ab:

1) Antifeminismus

2) Einsatz für Männerrechte und gegen Männerdiskriminierung

3) Schutz und Stärkung des Männlichen

Der Maskulist Savvakis hat die wesentlichen Thesen des Maskulismus ausformuliert.

Wie bereits gesagt, dies ist lediglich meine Sichtweise. Andere Maskulisten werden unterschiedliche Definitionen und Erklärungen anführen.

Gruss,
Manifold

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Was ist ein Maskulist?

WolfS, Thursday, 28.01.2010, 23:56 (vor 5816 Tagen) @ Rainer

Wer lesen kann, ist bekanntlich im Vorteil.
Wer das hier lesen kann, wird "Männerrechtler".
http://www.maskulist.de/Maskulismus.html

Und wer es versteht, ist Maskulist...

Wolf

--
"Gewalt reicht nicht, um eine Zivilisation zu zerstören.
Jede Zivilisation stirbt an der Gleichgültigkeit
gegenüber den ihr eigentümlichen Werten, die sie begründen."
Nicolás Gómez Dávila

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Diego, Thursday, 28.01.2010, 23:58 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess?

Sicherlich beides (welcher Mann hat noch keine Diskrimination aufgrund seines Geschlechtes erlebt?) Schleichend war allerdings der Erkentnisprozess, dass es sich bei der Misandrie um ein systemisches und gleichzeitig systemimmanentes Phänomen handelt.

Würdest du dich überhaupt als

Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Nein. Ich bezeichne mich als Männerrechtler. Im "Maskulismus" steckt mir zu viel Biologismus - ebenso natürlich im Feminismus.


Warum fragst du?

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

WolfS, Friday, 29.01.2010, 00:04 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat...

1967/68, als ich der ersten neomarxistischen Kommilitoninnen in lila Latzhosen ansichtig wurde...

Wolf

--
"Gewalt reicht nicht, um eine Zivilisation zu zerstören.
Jede Zivilisation stirbt an der Gleichgültigkeit
gegenüber den ihr eigentümlichen Werten, die sie begründen."
Nicolás Gómez Dávila

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Manifold ⌂, Friday, 29.01.2010, 00:18 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess?

Ständige Witze und abschätzige Bemerkungen über Männer. Die Forderungen an das männliche Geschlecht, sich anzupassen, sich abzuändern und zu verbiegen. Das permanente Gefühl, dass die Gesellschaft alles für Frauen tut, damit sie sich wohl fühlen, den Männern gegenüber jedoch zumeist mit stiller Verachtung gegenüber tritt.

Von dem her war es ein schleichender Prozess, der schon sehr früh bei mir eingesetzt hat.

Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Natürlich. Nicht nur war der Maskulismus eine Befreiung für mich, sondern auch die erste und einzige Instanz welche mir in meinem ganzen bisherigen Männerleben gesagt hat: "Du als Mann bist in Ordnung so wie du bist."

Wer sonst sagt heute denn noch etwas Positives über die Gesamtheit der Männer?

Gemeint sind alle Foristen. Vielleicht geht das evtl. auf einer
ernsthaften Basis - ohne "weil alle Frauen doof sind".

Was hat der Maskulismus mit Frauen zu tun?

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Was ist ein Maskulist?

WolfS, Friday, 29.01.2010, 00:23 (vor 5816 Tagen) @ Manifold

Ein Männerrechtler, m. E.

Männerrechtler sein heißt: Die Verhältnisse mit politischen und juristischen Mitteln wieder ins Lot zu bringen.

Maskulist sein heißt: Den Verhau in den Köpfen geradezurücken.

Wolf

--
"Gewalt reicht nicht, um eine Zivilisation zu zerstören.
Jede Zivilisation stirbt an der Gleichgültigkeit
gegenüber den ihr eigentümlichen Werten, die sie begründen."
Nicolás Gómez Dávila

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Krankenschwester, Friday, 29.01.2010, 00:26 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Ich bin keiner.

Ich finde es nur zum Kotzen, dass jemand, nur durch die Angehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht, versucht die Vorteile für sich, trotz eigener Inkompetenz, zu bekommen. Also Quoten und "Frauen sind benachteiligt"

Sowie (nicht zuletzt) Bösartigkeit der Weiber, die Vätern die Kinder entziehen.

Zukunft meines Sohnes liegt mir am Herzen. Ich habe viel zu lernen und zu verstehen, um ihm in diesem Leben sicheren und richtigen Weg aufzeigen zu können.

--
[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Goofos @, Friday, 29.01.2010, 00:32 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gemeint sind alle Foristen. Vielleicht geht das evtl. auf einer
ernsthaften Basis - ohne "weil alle Frauen doof sind".

Nö, geht nicht:

Durch unzählige, überflüssige, sinnlose, blöde, schwachsinnigen Diskussionen bei der Mädchenmannschaft. Ausgelöst durch ein Interview zu denen ihrem komischen Buch, das ich dummerweise gelesen hatte und mir nur dachte, die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. Das einzig gute an diesen Diskussionen war, dass ich mich deshalb mit der Situation der Männer beschäftigt habe. Einen großen Ausschlag gaben diese Frauenquote Diskussionen, als ich erkannte, dass von deren Seiten dahinter absolut kein Sinn existiert und man nur am künstlich konstruieren ist. Letztlich das Fass zum überlaufen brachte aber ein kleines Interview im TV mit der Meredith Haaf, auf das ich beim durchzappen gestossen bin. Nachdem ich das gesehen habe wurden meine schon miesen Vorurteile gegenüber dieser Frau nicht bestätigt, sondern noch bei weitem unterboten.

Nein, bin kein Maskulist. Bin a) Mann und b) Moslem!

Mus Lim ⌂, Friday, 29.01.2010, 01:04 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Nö,
Maskulist finde ich genauso bescheuert wie Feminist.

Ist männlich und hetero - Mus Lim

Zu den Omegamädels

Timothy, Friday, 29.01.2010, 01:10 (vor 5816 Tagen) @ Goofos

Durch unzählige, überflüssige, sinnlose, blöde, schwachsinnigen
Diskussionen bei der Mädchenmannschaft.

Da möchte ich mal kurz einwerfen: Bei denen fing bei mir eine zunehmende Radikalisierung an. Habe dort ebenfalls eine Zeit geschrieben, dachte mir am Anfang "Hey schön, gibt auch Feministinnen mit denen man reden kann". Aber das ist alles nur Schein. Die sind nicht anders als normale Feministen, die tun nur so als ob sie es wären um junge Frauen anzulocken welche Männer nicht bewusst bzw unbewusst hassen.

Das hat auch nichts mit neuem Feminismus zu tun, das ist im Kern genau der selbe Mist wie der "alte" Feminismus, nur dass sie es geschickter rüberbringen. Sie schimpfen nicht mehr direkt über Männer, vielmehr läuft das ganze indirekt ab. Sie berichten fast nur über Frauenprobleme, verlangen Änderungen von der Gesellschaft (nach Feminismus Definition sind damit wie ihr wisst Männer gemeint), und behaupten gleichzeitig dreisterweise sich für beide Geschlechter einzusetzen.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Krischan, Friday, 29.01.2010, 01:18 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gemeint sind alle Foristen. Vielleicht geht das evtl. auf einer
ernsthaften Basis - ohne "weil alle Frauen doof sind".


Die ersten Zweifel an der "Gleichberechtigung" hierzulande kamen mir im Vorfeld des Zwangsdienstes, wie bei den meisten. Damals war ich allerdings noch Feminist und glaubte an die moralische Überlegenheit der Frauen.
Ich war so um die 25, als dann ziemlich ruckartig mein feministisches Weltbild einkrachte. Mir kam eher zufällig ein eigentlich ziemlich platt geschriebenes Buch in die Hände, weiß nicht mehr wie es heißt und wo es abgeblieben ist. Auf jeden Fall schrieb der Autor zwar was von einer Überlegenheit der Männer, rückt aber auch anderweitig feministische Mythen zurecht.
Irgendwie kam ich auch ins Emma-Forum, das damals noch bzgl. der Schreibmöglichkeiten offener war als heute, und die Feindseligkeit, die den Männern dort entgegen schlug, kurierte mich vom letzten Rest an Feminismus. Da noch zuzugehören wäre ja wie ein Türke in der NPD. Da wurde mir endgültig klar, daß die uns den Krieg erklärt haben. Das heißt, es gibt für die kein Eine-Hand-wäscht-die-andere-Prinzip. Männer sind zwar als Ruderer im Boot willkomen, den Kurs bestimmen aber sie, und eine Wechselbeziehung (Stichwort: Zwangsdienste, Sorgerecht) ist von denen nicht zu erwarten.
Immerhin waren sie ehrlich genug, mir das klar und deutlich zu verstehen zu geben: "Kümmert ihr euch selbst, wir mußten das auch." (Die massive Unterstützung der Männer nahmen sie auch noch gar nicht wahr.)

Bin ich Maskulist? Ich nenne mich nicht so, werde aber immer wieder so genannt. Ich steckte mich selbst in eine Schublade, also nenne ich mich lieber "einen, der Gleichberechtigung im wahren Sinne will".

Zu den Omegamädels

Klausi, Friday, 29.01.2010, 01:27 (vor 5816 Tagen) @ Timothy

Sehe ich auch so. Weiterhin sollen die Männer sich ändern, werden Verhaltensweisen der Männer angeprangert und zur Korrektur aufgefordert. Der neue Feminismus hat nur ein paar neue Schläuche.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Roslin, Friday, 29.01.2010, 01:49 (vor 5816 Tagen) @ Manifold
bearbeitet von Roslin, Friday, 29.01.2010, 02:01

Ständige Witze und abschätzige Bemerkungen über Männer. Die Forderungen an
das männliche Geschlecht, sich anzupassen, sich abzuändern und zu
verbiegen. Das permanente Gefühl, dass die Gesellschaft alles für Frauen
tut, damit sie sich wohl fühlen, den Männern gegenüber jedoch zumeist mit
stiller Verachtung gegenüber tritt.

Ja, das war bei mir auch der Auslöser.
Ich wurde schwer krank, sass oft lange Stunden in Wartezimmern von Ärzten, Kliniken und las, weil oft nichts anderes auslag, zum ersten Mal intensiv "Frauenzeitschriften".
Die dort vorherrschende, gönnerhaft - verächtliche Schreibe über Männer öffnete mir die Augen.
Ich erkannte, was mir vorher nie aufgefallen war, wie viele Frauen diese gönnerhafte Verachtung prägt, wie sehr diese Haltung Medien, Zeitgeist durchdringt, die Gesellschaft prägt.
Dann gab mir Doris Lessing den Rest.
In dieser Zeit, ausgerechnet, begegnete ich diesem Zitat von ihr:

"Die Schriftstellerin Doris Lessing fordert die Männer auf sich gegen ihre "sinnlose Erniedrigung" zu wehren. "Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird", sagte 81-jährige Autorin in einem Bericht des "The Guardian".

...

"Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten. Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."

Sie hat ja Recht, diese Frau, dachte ich.
Wieso war mir das nicht selbst längst aufgefallen?

Zudem wurde mir klar - das eigene, mögliche Frühableben vor Augen - was es denn aussagt über eine Gesellschaft, dass Männer 6 Jahre vor Frauen sterben und niemanden scheint das zu bekümmern, die Frauen nicht und die Männer auch nicht.
Statt dessen Berge von Broschüren, eine Fülle von Programmen, eine nicht abreißende Flut von Kampagnen zur Frauengesundheit, Frauenförderung, Frauenprivilegierung, als ob sich diese Gesellschaft nur um das Wohlergehen von Frauen sorgte.
Und trotzdem fühlen sich diese umfassend benachteiligt.

Die Absurdität dieser Situation wurde mir da allmählich bewusst.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Movemen, Friday, 29.01.2010, 01:58 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Bei mir begann es 1996, glaube ich, mit dem Buch Medienmärchen von Burghard Müller-Ullrich. Naiv war ich davor davon ausgegangen, dass zumindest die Edelfedern der Journaille so etwas wie Berufsethos haben und die kritische Recherche, Analyse und Beurteilung von Sachverhalten im Vordergrund der Arbeit steht. Viele Verlage hatten kritische Bücher in Folge aufgelegt, weil sich solche Bücher gut verkauften und peu a peu stand bei mir jede Aussage vorsorglich unter Ideologieverdacht. Hinzu kam, dass ich über die Uni und auch privat das Internet mit den ersten verfügbaren Modem genutzt habe. Da blieben die Literaturempfehlungen aus dem Ausland, vornehmlich den USA nicht aus und die Vielzahl der Argumente, Statistiken, Untersuchungen verzahnten sich alsbald zu einem Bild, dass die Presse hier in Deutschland die Leute schlichtweg verarscht, gerade wenn es um den Feminismus und dessen Ziele geht. Und umso gewöhnlicher und massentauglicher das Internet wurde, umso vielfältiger und kritischer wurden die Gegenstimmen zur offiziellen Lehre. Ich schätze, ab 2000 rum, waren Maskulismus oder die Männerrechte zumindest im Internet schon Dauerthema auf breiter Datenbasis. Ab 2004/2005 begannen die Standardmedien die Thesen aufzugreifen, die Diskussionen wurden häufiger und härter und inzwischen spaltet der Maskulismus viele Redaktionen in die, die sich in das Thema eingelesen haben und den Pudeln und Träumern, sowie den Feministinnen, die weiterhin Männerrechte als obsolet betrachten, also schlichtweg Feinde einer Gleichberechtigung sind. So stellt sich inzwischen nicht mehr die Frage, wie man zum Maskulisten wurde, oder ob es die richtige Bezeichnung ist, sondern warum man Männerrechtler bleiben muss. Und nicht zu vergessen, dass es oft einfach nur Spaß macht, wenn so eine intellektuell schmuddelige Feministin argumentativ Dresche bezieht.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Dampflok, Friday, 29.01.2010, 02:03 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?


Es war ein schleichender Prozeß.

Anfangs war ich eher Feminist und schockiert über die pöhsen Männertaten, die von Fräulein Schwarzer bejammert wurden. Nur dann erlebte ich im Laufe der Jahre beim Sammeln von Lebenserfahrung, wie das Bild das von Mann und Frau gezeichnet worden war, ein Zerrbild war, das mit der Realität nichts zu tun hatte.

Maskulist ist die ideale Bezeichnung - sofern man allerdings erst mal begriffen hat, daß Maskulismus eben nicht "feminismus von der anderen Seite" darstellt - wie uns Maskulisten leider sogar von einigen unwissenden Männerrechtlern unterstellt wird.

Wesentliche Unterschiede zum feminismus:

Der Maskulismus sieht das andere Geschlecht nicht als Feindbild!

Der Maskulismus will keine Geschlechterseparation, sondern ein Zusammenleben auf Augenhöhe.

Der Maskulismus will Ungleiches nicht gleichmachen sondern als gegeben akzeptieren ohne daraus Diskriminierungen zu konstruieren.

Ich denke das ist mehr, weit mehr als der feminismus jemals zu bieten hatte. Und menschlicher.


.

Zu den Omegamädels

Goofos @, Friday, 29.01.2010, 02:07 (vor 5816 Tagen) @ Timothy

Zu dem Wiederspruch in dem was die vorgeben zu sein und in dem wie die handeln, kommt noch die Willkürlichkeit und Relativierung ihrer Aussagen hinzu. Eigentlich würde ich sagen die haben einen Prinzessinnen-Komplex. Die denken aber nur mit ihrer Vulva triffts dann doch eher.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

der_quixote, Absurdistan, Friday, 29.01.2010, 02:17 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Ich wurde noch nie zum "Maskulisten"..

Das ist für mich eine Bezeichnung, welche ich nicht nachvollziehe.

Ich bin Mensch.

Und, habe was gegen schlechte Menschen oder INNEN.

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Zu den Omegamädels

Roslin, Friday, 29.01.2010, 02:37 (vor 5816 Tagen) @ Goofos
bearbeitet von Roslin, Friday, 29.01.2010, 02:42

Zu dem Wiederspruch in dem was die vorgeben zu sein und in dem wie die
handeln, kommt noch die Willkürlichkeit und Relativierung ihrer Aussagen
hinzu. Eigentlich würde ich sagen die haben einen Prinzessinnen-Komplex.

Hemmungloser Narzissmus trifft es.
Feminismus = Narzissmus in Reinkultur, die Heiligsprechung des weiblichen Egoismus, seine ideologische Überhöhung und Rechtfertigung.
Der Spiegel der Venus, der fällt mir dabei immer ein, das alte Symbol des Weiblichen.
All das auf der Grundlage eines unheilbaren Minderwertigkeitskomplexes dieser Frauen gegenüber Männern, ein Minderwertigkeitskomplex, der sie hassen, neiden, diffamieren läßt.
Und ausgerechnet die ureigenste, uneinholbare Begabung von Frauen, ihre Fähigkeit, Kinder auszutragen, zu gebären, zu stillen, die können sie nicht nur nicht als Begabung schätzen, sondern gerade die verachten viele Feministinnen mehr als alles andere.
Feminismus erstrebt nicht nur die "Befreiung" vom Mann, sondern auch die vom Kind, von Schwangerschaft, eigentlich vom Weiblichen schlechthin.
Tief neurotisch zu sein, das muss man, will man dieser Ideologie anhängen.
Klassisches Beispiel: Simone de Beauvoir.

Gut, neurotisch zu sein ist Voraussetzung für jeden Ideologen.

Die psychische Störung sucht sich die zu ihr passende, die "heilsame" Ideologie, oder bei entsprechender intellektueller Begabung, schafft sie sich erst.

NICHT UMGEKEHRT.

Die Ideologie schafft nicht den Kranken, der Kranke kommt zur Ideologie.

Zu Narzisstinnen

Borat Sagdijev, Friday, 29.01.2010, 03:25 (vor 5816 Tagen) @ Roslin

Hemmungloser Narzissmus trifft es.

Die psychische Störung sucht sich die zu ihr passende, die "heilsame"
Ideologie, oder bei entsprechender intellektueller Begabung, schafft sie
sich erst.

NICHT UMGEKEHRT.

Sehr gut erkannt und gesagt.

Jeder sollte sich über Narzissmus und Narzissten einlesen. Dann wird er evtl. in seiner Umgebung manche eher simpel gestrickte bis zu brillanten Narzissten entdecken.
Und er kann dann Feminismus und viele Frauen besser einschätzen.

Noch ein paar wichtige Dinge über Narzissmus:

Narzissmus ist nicht therapierbar.

Höchstens trifft manche Narzissten eine spontane Abkehr vom N. Das ist aber evtl. auch nur Show, der Narzissmus hat eine Maske aufgesetzt und sich tiefer vergraben, so daß weniger Leute diesen erkennen.
Narzissten verschleißen Therapeuten und sagen dann: "Die Psychos sagen einem doch eh nur was man schon weiss."
Das war der O-Ton eines bekannten Ultranarzissten nach einer Art Burn-Out/Zusammenbruch.

Narzissmus gebiert Narzissmus.

Die Kinder narzisstischer Eltern werden sehr wahrscheinlich auch welche.
Unter alleinerziehenden Frauen finden sich besonders viele Narzisstinnen.
Diese Kinder sind so gut wie verloren.

Narzissmus ist nicht nur schlecht.

Narzisstisch ist jeder, die Frage ist wie sehr und auf welche Weise.
Krankhafter Narzissmus muß nicht immer schlecht für die Allgemeinheit sein. Ein hochgradig narzisstischer Mensch kann dadurch getrieben Höchstleistungen bringen. Doch sein Umfeld sollte sich von einem Narzisst nicht ausbeuten lassen so daß dieser sich nur selbst Ausbeuten kann.

Narzissmus entkommt man durch Ignoranz.

Das schlimmste für einen Narzissten ist es keine Beachtung zu finden. So ist ein begabterer Narzisst gut darin Situationen zu "produzieren" in denen er beachtet werden muß. Das gilt es zu Erkennen um dem Auszuweichen.

--
Afrika hat Korruption?
Deutschland ist besser, es hat Genderforschung und bald eine gesetzlich garantierte Frauenquote.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Dolf, Friday, 29.01.2010, 03:33 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Als mir zum dritten oder vierten Mal eine Kampagne bzw. ein Konzept ohne echte Argumtente, aber wegen angeblicher "Frauenfeindlichkeit" abgeschossen wurde. Spätestens aber seit dem Spiegel-Artikel "Jetzt wird die Sprache entmannt" (ca. 1978).

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Dolf, Friday, 29.01.2010, 03:38 (vor 5816 Tagen) @ Timothy

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Forenleitung: Vollquote gelöscht
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Du lieber Himmel,
das ist DAS, was ich an meinen Praktikanten (ob w oder m) so hasse - lernt Deutsch - bitte, bitte!

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Dolf, Friday, 29.01.2010, 03:39 (vor 5816 Tagen) @ WolfS

1967/68, als ich der ersten neomarxistischen Kommilitoninnen in lila
Latzhosen ansichtig wurde...

Du meinst diese ausgesucht Hübschen mit den Birkenstock-Latschen ... JO!

Nein, bin kein Maskulist. Bin a) Mann und b) Moslem!

Dolf, Friday, 29.01.2010, 03:48 (vor 5816 Tagen) @ Mus Lim

Maskulist finde ich genauso bescheuert wie Feminist.

... Und Muslim ist (mindestens) so bescheuert wie Rassist.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

tommy (eig. reg. wgvdl.com-user), TakkaTukkaLand, Friday, 29.01.2010, 09:09 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess?

Es war ein Mix aus beidem. Zunächst einmal wurde ich im zurückliegenden September Vater eines Sohnes.

In dem Zusammenhang erinnerte ich mich (ich komme aus Ostdeutschland) wie es schon in den frühen 80ern überall hieß: "Mädchen sind die braveren", "Mädchen sind die klügeren", "Mädchen sind die ... besseren" (insbesondere in der Schule).

Sonderbar war nur, dass es an meiner Schule (ich war kurz nach der Wende 13) eine Mädchenclique gab ... die trotz ihres "braveren Wesens" z.B. mich auf dem Schulhof verdroschen haben. Mir wurden 2 Zähne ausgeschlagen.

Mit Jungs habe ich mich in meiner Schulzeit auch gekloppt. Aber das war anders. Da ging es "Mann gegen Mann" ... und wenn einer am Boden lag, dann war Schluß.

Als ich von diesen Trullas verdroschen wurde sah ich mich nicht einem sondern vier "braven Mädchen" gegenüber. 2 hielten mich fest und zwei schlugen und traten mich. Ich hatte keine Chance mich wehren zu können. Als ich am Boden lag wurde ich von allen vieren bespukt und von den beiden, die mich zunächst festhielten, noch mehrfach getreten.

Der Grund für diese "Attacke" war, ich habe zu ungünstig gesessen, so das eine von denen nicht bei mir abschreiben konnte während einer Klausur.

Lehrer meinten danach zu mir: "Du bist ein Junge! Wehre Dich!" und das wars dann.

Sowas möchte ich meinem Sohn, wenn möglich, ersparen.

Weiterhin macht mich zum Maskulinisten die Tatssache, das in meiner ostdeutschen Lokalzeitung beinahe täglich Artikel über von Männern ausgehende häusliche Gewalt, irgendwelche dämlichen Gleichstellungslesbenthemen sowie die typischen "Frauen sind die besseren XYZ" stehen. All das was dort so verbreitet wird, dass passt so garnicht zu meinen Erfahrungen in meinem Umfeld.

Nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich bin absolut FÜR GLEICHBERECHTIGUNG! Aber abslout gegen Priveligierung ... so wie sich die Politsen die Welt gerade basteln.

Und genau da liegt der Knackpunkt. Die WessiFemanzen haben einen institutionalisierten Femifaschismus geschaffen, der alles männliche als schlecht und böse einstuft und abwertet und das weiblich überglorifiziert.

Ich habe festgestellt, mein Sohn ist weder böse noch schlecht. Und ich will nicht, dass er das von irgendwelchen FemifaschistINNEN eingeimpft bekommt.

Es hat sich eine Polisenclique etabliert, gegen die die Parteibonzen und Apparatschiks der SED und aus der DDR Chorknaben waren.

Anfangs stellte ich hier sehr naive Fragen, was sich aber relativ schnell änderte.

Ich stellte fest, wie ernst dieses Thema ist. Ich bin nicht nur Maskulinist ... ich bekenne mich dazu ANITFEMINIST zu sein. Weil Feminismus ebenso wie Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus und (vermeintlicher) Sozialismus immer auf Kosten irgendeiner Gruppe geht. In diesem Fall auf Kosten der Männer.

Mein Sohn ist kein Täterwesen. Mein Sohn ist ebensviel "wert" wie ein Mädchen! Meinem Sohn stehen in seinem einzigen Leben, das er hat, die selben Rechte zu wie Mädchen und Frauen! Und das werden ihm keinen FemiLesben nehmen!

Was ist ein Maskulist?

Christine ⌂, Friday, 29.01.2010, 09:34 (vor 5816 Tagen) @ WolfS

Männerrechtler sein heißt: Die Verhältnisse mit politischen und
juristischen Mitteln wieder ins Lot zu bringen.

Maskulist sein heißt: Den Verhau in den Köpfen geradezurücken.

Diese Definition gefällt mir :-)

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Gewaltschutzgesetz k/t

Christine ⌂, Friday, 29.01.2010, 09:59 (vor 5816 Tagen) @ Müller

- kein Text -

--
Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein

Weil ich Feminist war - fortführung des Feminismus

ajk, Friday, 29.01.2010, 10:52 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Ich bin ganz klassisch ein Feminist gewesen, schon als Schüler. Der Maskulismus ist für mich die fortführung des Feministischen "Grundgedanken" der Selbständigkeit und Gleichwertigkeit von Mann und Frau.

Ich hab halt gemerkt das Frauen das zwar SAGEN, aber es nicht umsetzen und die Männer als Böse dastehen lassen.

Und weil ich merkte das Prinzesschenhaftes Opfergetue nicht wirklich zur Selbständigkeit führt. Richtige Frauen stehen zu sich, zu ihrer Sexualität, zu ihren Kinderwünschen und leben diese Wünsche!

/ajk

--
Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Was ist ein Maskulist?

ajk, Friday, 29.01.2010, 11:00 (vor 5816 Tagen) @ WolfS

Männerrechtler sein heißt: Die Verhältnisse mit politischen und
juristischen Mitteln wieder ins Lot zu bringen.

Maskulist sein heißt: Den Verhau in den Köpfen geradezurücken.

Hey cool! Das muss ich mir merken. :)

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Wer frei von allem sein will

ajk, Friday, 29.01.2010, 11:12 (vor 5816 Tagen) @ Roslin

hat am Ende gar nichts mehr..

/ajk

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Solange du andere fragst, was du "darfst", bist du kein Mann. - Robert

Weil ich Feminist war - fortführung des Feminismus

wurst, Friday, 29.01.2010, 11:22 (vor 5816 Tagen) @ ajk

Ich bin schockiert über dein Pudeltum. Wie kann man als Schüler Feminist sein?
Opfergetue führt auch nicht zur Selbständigkeit, sondern schliesst diese aus.

Weil ich Feminist war - fortführung des Feminismus

ajk, Friday, 29.01.2010, 11:42 (vor 5816 Tagen) @ wurst

Hi,

Ich bin schockiert über dein Pudeltum. Wie kann man als Schüler Feminist
sein?

Noch einer? Muss irgendwo ein Nest geben, schon im Gelben-Forum-II wurde ich als Femifaschist beschimpft. Dast ist mal nerdig.. :) Bin halt mit Mutter und Schwestern aufgewachsen, quasi geborener Frauenbeschützer.. In den Schulen habe ich Mädels zu Computern und co "zwingen" wollen. ^^ Die wollten aber nicht.

Opfergetue führt auch nicht zur Selbständigkeit, sondern schliesst diese
aus.

Ach tatsächlich? Und was habe ich anderes geschrieben? ^^ Bin ja Maskulist geworden weil ich gemerkt habe das die Frauen nicht wollten aber sagten das sie wollten.. Ich fing an zu fragen und zu fordern.

/ajk

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Weil ich Feminist war - fortführung des Feminismus

wurst, Friday, 29.01.2010, 12:04 (vor 5816 Tagen) @ ajk

Noch einer? Muss irgendwo ein Nest geben, schon im Gelben-Forum-II wurde
ich als Femifaschist beschimpft. Dast ist mal nerdig.. :) Bin halt mit
Mutter und Schwestern aufgewachsen, quasi geborener Frauenbeschützer.. In
den Schulen habe ich Mädels zu Computern und co "zwingen" wollen. ^^ Die
wollten aber nicht.

Eine Beschimpfung ist es nicht. Das könnte einen Hinweise geben. Wenn man in einer Familie mit nur weiblichen Mitgliedern auwächst, ist man dann anfälliger für feminnistisches Gedankengut? Mich interessiert, um der Ursache für Pudelentstehung auf den Grund zu gehen. Viele schaffen den Absprung danach nicht mehr.

Ach tatsächlich? Und was habe ich anderes geschrieben? ^^ Bin ja Maskulist
geworden weil ich gemerkt habe das die Frauen nicht wollten aber sagten das
sie wollten.. Ich fing an zu fragen und zu fordern.

Du hattest geschrieben "nicht wirklich" und damit eine teilweise Verbindung offengelassen. Dass du Maskulist geworden bist, finde ich ja gut. Eine Wandlung von Saulus zum Paulus.

Na dann ist ja gut

ajk, Friday, 29.01.2010, 12:19 (vor 5816 Tagen) @ wurst

Guten Tag,

Eine Beschimpfung ist es nicht. Das könnte einen Hinweise geben. Wenn man
in einer Familie mit nur weiblichen Mitgliedern auwächst, ist man dann
anfälliger für feminnistisches Gedankengut? Mich interessiert, um der
Ursache für Pudelentstehung auf den Grund zu gehen. Viele schaffen den
Absprung danach nicht mehr.

Dann bin ich etwas überempfindlich, entschuldige das. Die Ursache für Pudelentstehung, naja es gibt sicher viele. Gewalttätige Väter (Kriegstraumata..) oder eben fehlende Väter und dadurch auch die fehlende Perspektive eines Mannes.

Ich selber habe immer gefühlt das da etwas nicht stimmt, die Anforderung an Jungs waren immer anders als an Mädchen. Nur hat das keiner so direkt gesagt. Nur ein Gefühl war unterschwellig dabei.

Natürlich ist da dann die Ritterlichkeit, man will ja, wenn man kann. Und das tut man dann auch. Es hat was mit Stolz auf die Fähigkeiten zu tun. Dies nutzt der Feminismus aus.

Du hattest geschrieben "nicht wirklich" und damit eine teilweise
Verbindung offengelassen.

Stimmt, so kann man das missverstehen. Es war eher sarkastisch gemeint. ALso bezogen auf die ach so tapferen Maulheldinnen.

Dass du Maskulist geworden bist, finde ich ja
gut. Eine Wandlung von Saulus zum Paulus.

Der ist gut, soweit ich das nachvollziehen kann war ich einer der ersten.. Ich hab schon in Foren gestritten da waren 90% gegen mich. Inzwischen ist es andersherum. Die Männerbenachteiligung ist klarer geworden.

/ajk

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Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Sifu, Friday, 29.01.2010, 12:27 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Gemeint sind alle Foristen. Vielleicht geht das evtl. auf einer
ernsthaften Basis - ohne "weil alle Frauen doof sind".

Anfang der 90er merkte ich, das die Frauenbewegung immer mehr männliche Rechte und Privilegien "eroberte", gleichzeitig aber KEINE ihrer weiblichen Privilegien auch Männern zugänglich zu machte.

Zusätzlich wurden Väter mehr und mehr enrechtet.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

gero, Friday, 29.01.2010, 14:07 (vor 5816 Tagen) @ Müller

Musterung

ganz private Gründe

weingeist, Friday, 29.01.2010, 16:14 (vor 5815 Tagen) @ Müller

Ich habe lange mit dem Feminismus sympathisiert, retrospektiv aus 2 Gründen:

1. glaubte ich (in der 2. Hälfte der 1960er geboren) bis ca. 2000, Feminismus sei ein Eintreten für die Gleichberechtigung, und
2. hatte ich als Jugendlicher viel Stress mit meinem Vater (den mir auch z.T. meine Mutter machte, ala "wenn du nicht X tust, dann sag ich es dem Papa") und ein entsprechend negatives Väter/Männerbild.

Die Wende kam in einigen Schritten:

1. Ich heiratete und musste, sobald meine Gattin den Trauschein fest in Händen hielt, feststellen, dass, wenn von uns beiden einer für Gleichberechtigung war, dann war das ich und nicht sie.
2. Ich wurde Vater und musste zugeben, dass mein Vaterbild nunmehr mein Spiegelbild ist. Ich erkannte viele alte Gemeinsamkeiten zwischen mir und meinem Vater ganz neu, was sowohl mein Selbstbild als auch mein Bild von meinem Vater in ein ganz neues (viel besseres) Licht rückte.
3. Mir wurde klar, dass bei meinen Arbeitgebern Themen wie "Familienfreundlichkeit" und "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" stets und ausnahmslos so aufgestellt waren, dass es um eine Entlastung von Müttern auf Kosten der Väter ging. In einer Firma war ich der erste Vater der Unternehmensgeschichte, der Elternzeit beantragte, und war massivsten Repressalien ausgesetzt. Ich lernte andere Menschen kennen, die ähnliche Probleme hatten (oft Mütter, die mir von ihren Männern erzählten).
4. Meine Frau drohte mir mit Rausschmiss, und ich begann, mich damit zu beschäftigen, was dies für mich und mein Kind bedeutet.
5. Ein Kollege lieh mir Bücher von Warren Farrell und schickte mir einen Link zu pappa.com; von dort landete ich bei Genderama und Manndat.

Bei allen guten Definitionen: Das Wort Maskulist klingt mir zu sehr nach Feminist; ich bezeichne mich als Menschenrechtler und Apartheidgegner.

Wie wurde ich zum Männerrechtler!

Oliver, Friday, 29.01.2010, 17:16 (vor 5815 Tagen) @ tommy (eig. reg. wgvdl.com-user)

Männerrechtler verstehen deutlich mehr Menschen.
Maskulist, und du bist - siehe oben - mal wieder nur am rum-erklären!

Daher Männerrechtler!

Meine persönliche Männerrechtler-Entwicklung:

1. Ich war links. Zwangs-Besuch bei der Bundeswehr.
2. Ich war Feminist, der Frauen mit Engelszungen nach vorne geschoben habe.
3. Scheidung
4. Kindesentzug mit allen Schikanen

Pause.

5. Dann kam dieser Werbespot und ab da war Schluss mit Lustig.
http://www.youtube.com/watch?v=InT0IRpjBC8

6. Ich bin nicht mehr links.

7. Das tägliche Frauengedöhns im TV, Funk und Presse ist ebenfalls Treibsatz genug!
;-)

--

Liebe Grüße
Oliver


[image]

Mein Damaskuserlebnis!

DschinDschin, Friday, 29.01.2010, 18:19 (vor 5815 Tagen) @ Müller

Mein Damaskuserlebnis (die Wandlung vom Saulus zum Paulus) hatte ich 2005.

Da geriet ich nämlich auf die Seite der Roten Männer.

Die folgenden Tage waren gelaufen, da ich ausschließlich deren Texte las. Und da fiel es mir doch wie Schuppen von den Haaren: der Großteil der Männer wird in der westlichen Welt wie Scheiße behandelt.

Und dann bin ich auf Arne Hofmann gestoßen und über ihn in den Forenkampf bei "Die Gesellschafter". Heissa, das war ein Debattieren. Jede freie Minute habe ich vor dem Rechner verbracht. Jedes Eckchen meines Kopfes wurde nach Argumenten und treffenden Formulierungen durchsucht. Manchmal war ich total am Ende.

Und dann traf ich auf das Gelbe Forum, auf Manndat und Pappa.com.

Seitdem ist das Gelbe Forum mein Heimatforum, ich bin Mitglied bei Manndat und habe drei oder vier Jahre lang Pappa.com gesponsert.

Ich habe in dieser Zeit viel dazu gelernt.

Nur in einem Punkt komme ich nicht weiter: Man kann nicht liebevoller Vater von Töchern und Ehemann sein und gleichzeitig den Hass gegen das Weibsvolk ausleben. Denn ich stehe dazu: Frauen sind von ihrem Wesen her Parasiten am MANN, d.h. der Summe der Männer.

Wie die Nutten, die in Alaska die Männer um die hart erarbeiteten Nuggets brachten, so verkaufen Frauen ihre Gebährfähigkeit und ihren Körper, um sich durchfüttern zu lassen. Selbst wo Frauen arbeiten, nutzen sie die von Männern geschaffene Infrastruktur. Und wo diese Infrastruktur zusammenbricht, nach wem wird da sofort gerufen: nach Männern.
Gleichzeitig halten sich Frauen für ungemein wichtig und unersetzlich und behandeln Männer schäbig und mit Verachtung, ein wirklich erbärmliches Geschlecht.

Die beste Rache ist, ein gutes Leben zu führen, wer es kann - ohne Frauen - ansonsten äußerst sparsam mit diesem Gift umgehen.

DschinDschin

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Isegrim, Friday, 29.01.2010, 20:10 (vor 5815 Tagen) @ Müller

Ich habe mit Anfang 20 in einer Beziehung mit einer Frau gelebt, in der wir regelmäsig sadomasochistischen Sexualpraktiken nachgingen. Ich konsumierte (und tue es noch immer) regelmäßig entsprechende Pornographie, auch mit meiner damaligen Freundin. Sie(!) wies mich damals daraufhin, daß Feministinnen (von denen ich bis dahin kein schlechtes Bild hatte) uns das gerne verbieten würden. Nachdem ich dann festgestellt hatte, daß die Schwazer PorNo-Feministinnen mich für einen Vergewaltiger halten und mein "Hobby" am liebsten kriminalisieren würden, kaufte ich mir das Buch "Sind Frauen die besseren Menschen?" eines mir bekannten SM-Autors und änderte fast mein ganzes Weltbild.
Ehrlich: Mich hat nie ein anderes Buch auch nur annährernd so stark beeinflußt wie eben jenes.

Wie wurde ich zum Männerrechtler!

Isegrim, Friday, 29.01.2010, 20:21 (vor 5815 Tagen) @ Oliver

http://www.youtube.com/watch?v=InT0IRpjBC8

Diese Werbung hat unheimlich viel für unser Anliegen getan. Wir sollten den Cosmo-Idioten danken.

Was soll der Scheiß? k/T

eman, Friday, 29.01.2010, 23:37 (vor 5815 Tagen) @ Dolf

- kein Text -

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Müller, Saturday, 30.01.2010, 02:45 (vor 5815 Tagen) @ Isegrim

"Ehrlich: Mich hat nie ein anderes Buch auch nur annährernd so stark beeinflußt wie eben jenes."*

*Arne Hoffmann: "Sind Frauen die besseren Menschen?".

Egal, wie Ihr das heute seht. Arne Hoffmann ist und bleibt in der Geschichte der deutschen Männerrechtsbewegung einer der wichtigsten Köpfe.

Ich weiß, dass Arne hier mitliest, auch, weil dieses Forum ein Quell der unmittelbaren Reaktion und Emotionen ist: Hier gibt es den Übereifer, die Polemik - und auch den Hass; die Zutaten, die für jede Bewegung immer schon wichtig waren. Jede(r) von Euch ist Teil des Anfangs (und mittlerweile Fortschreitens) der Männerrechtsbewegung in Deutschland.

Arne Hoffmann musste und muss, um Zugang zu einem breiteren Spektrum zu erhalten, welches unsere Aniegen "sanft", nach und nach ins Bewusstsein der relevanten Medien überführt, diplomatisch auftreten. Das ist nunmal, ob wir das cool finden, oder nicht - ein Gesetz des "Marktes".

Er weiß das - und handelt für die Sache. Und muss sich fortan sogar, weil er dachte, er sei sich der Rückendeckung sicher, schärfste Beleidigungen in diesem Forum durchlesen. Das ist totale Scheiße, Männer. So was macht man einfach nicht. "So was macht man einfach nicht" war mal ein Ehrenkodex - von Männern. Ihr seid dafür verantwortlich. Nein? Dann beschwert Euch nicht über zeitgenössisches Männerbashing.

Selbst, wenn Ihr Euch von Arne verraten fühlt - macht es für die Sache, geht nach vorn, nutzt den Meilenstein, den Arne Hoffmann in Deutschland gesetzt hat, lasst Euch von GM und Gesetzen nicht verarschen. Behaltet das Gefühl für Gerechtigkeit - macht das Maul auf, außerhalb diese Forums. Wer will Euch denn was?

Tut das, was Ihr tun könnt, auch im Web 2.0: schreibt! Informiert die Menschen! Schreibt, verdammt nochmal, wo es nur geht!

Ihr schreibt Geschichte. Ist Euch das klar? Ist Euch klar, dass wir hier etwas tun, das einzigartig ist? Das hier gab es noch nie. Noch nie zuvor.

Und wisst Ihr, dass wir nicht allein sind? Wisst Ihr, wie viele Männer - und auch Frauen - genau so denken wir wir? Lest Ihr die Kommentare in den männerfeindlichen Artikeln? Unterhaltet Ihr Euch mit Menschen in Eurer Umgebung? Es sind tausende!

Die einzige wichtige Aufgabe, die es in der nächsten Zeit zu erfüllen gilt, ist das Aufstellen einer oder mehrerer Person, die die Männerbewegung medial vertritt - wir brauchen ein Gesicht, wenn man so will einen Jesus, der sogar bereit wäre, sich "kreuzigen" zu lassen - und Aktionen. Wir brauchen Aktionen außerhalb des Webs - wir müssen auf die Straße.

P.S.: Verstehen hier alle, dass Christine und Rainer etwas auf sich nehmen, das uns Jungs und Männer nach vorn bringt? Danke!


.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Isegrim, Saturday, 30.01.2010, 03:11 (vor 5815 Tagen) @ Müller

Ich stimme Deiner Aussage vollumfänglich zu. Es wäre vielleicht von Arne nicht nötig gewesen sich derart scharf von diesem Forum zu distanzieren (wobei es schon seltsam ist, wenn man ihn rgendwie "verantwortlich" dafür acht, daß er hier mitschreibt), aber auch ich habe in diesem Forum schon Zeugs gelesen, das mit meinen Werten und Vorstellungen derart unvereinbar war, daß ich mit dem Gedanken gespielt habe, dem hier den Rücken zu kehren. Irgendwie ist dieses Forum auch ein Aushängeschid vor die "Männerrechtsbewegung", und oftmals kein gutes.
Wenn man an Ausenstehende anknüpfen will, muß man sich wohl zwangsläufig von diesem Forum distanzieren.
Ich lese hier gerene, und schreibe auch manchmal. Ich versorge ausgewählte Freunde und Bekannte mit Links, die ich hier finde, und einer "Maskulistischen" Interpretation derselben, welche ich manchmal direkt hier klaue. Aber den Link zu diesem Forum würde ich ihnen nie geben. Von manchen Äußerungen wären sie derart abgestoßen, daß sie auch für die sinnvollen Dinge nicht mehr offen wären.

@Müller & @Isegrim

Mirko, Saturday, 30.01.2010, 03:34 (vor 5815 Tagen) @ Isegrim

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nur eins: Inzwischen ist es hier verboten, Frauen als minderwertig gegenüber Männern zu bezeichnen - was eine "Zensur!!!"-Geheule auslöste.

Sollnse heulen.

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

Mein Damaskuserlebnis!

Müller, Saturday, 30.01.2010, 03:57 (vor 5815 Tagen) @ DschinDschin

"Nur in einem Punkt komme ich nicht weiter: Man kann nicht liebevoller Vater von Töchern und Ehemann sein und gleichzeitig den Hass gegen das Weibsvolk ausleben. Denn ich stehe dazu: Frauen sind von ihrem Wesen her Parasiten am MANN, d.h. der Summe der Männer."

- Doch, das kannst du. Du musst bitte, bitte, bitte lernen, zu differenzieren, deinen Töchtern zu Liebe. Deine Töchter wachsen auf - lehre sie, dass alle Menschen, fernab von ihrem Geschlecht, Würde besitzen.

Ich hasse das Weibsvolk nicht. Im Gegenteil: ich mag die allermeisten Frauen, die ich kenne und Weiblichkeit sehr. Ich würde aber niemals das Männliche "verraten" oder verleugnen. Warum? Empfinde ich das, was ich als männlich erkenne, nicht als gut und für Frauen und Männer gleichermaßen von Vorteil? Genau wie Weiblichkeit? Ich liebe Weiblichkeit - und ich liebe Männlichkeit!

Männlichkeit ist eine solide Konstante - meine Frau z.B. beneidet mich z.B. oft um meine "Coolness" und Ausgeglichenheit (und das bei diesen Themen!).

Ich bin mit meiner Frau seit 13 Jahren zusammen, seit 3 Jahren verheiratet. Ich habe niemals, wirklich niemals eine Frau kennen gelernt, die so eigenständig ist, so einen positiven, ja, "männlichen" Stolz hat. Meine Frau vertritt eine eigene Meinung - wir lernen von einander, ich schätze das ungemein - und ist weiblich sexy. Ich liebe meine Frau.

Im Übrigen steht sie zu 101% zur Männerbewegung - außer zu den Teilen, in denen Frauen z.B. hier als "Geschlitzte", "Fotzen" o.Ä. bezeichent werden - das ist wohl auch verständlich. Auch ich finde das abstoßend, wobei ich mittlerweile zwischen "Ventil" und "Authentizität" unterscheide.

Nochmal, DschinDschin: bitte differenziere. Töchter werden zu den Töchtern gemacht, die sie sind - sie werden nicht als diese geboren. Wohl aber als Töchter - nicht als Söhne.

.

@Müller & @Isegrim

Müller, Saturday, 30.01.2010, 04:03 (vor 5815 Tagen) @ Mirko

Was treibt Ihr Euch um diese Uhrzeit hier eigentlich noch rum? Habt Ihr keine Freunde, oder was?

;-)

@Mirko: "Nur eins: Inzwischen ist es hier verboten, Frauen als minderwertig gegenüber Männern zu bezeichnen"

Da ich mich immernoch in der Lernphase befinde, was einzelne Foristen angeht: Schwingt da ein Unterton der Häme mit oder findest du es, wie ich, befremdlich, überhaupt die "Gleichwertigkeit" von Männern und Frauen zu disktutieren?

Nein, bin kein Maskulist. Bin a) Mann und b) Moslem!

gio, Saturday, 30.01.2010, 08:48 (vor 5815 Tagen) @ Mus Lim

Warum betonst du immer wieder, dass du hetero bist? Die ständige Wiederholung läßt Zweifel daran aufkommen, und was hast du eigentlich gegen Schwule?

Mein Damaskuserlebnis!

Roslin, Saturday, 30.01.2010, 11:47 (vor 5815 Tagen) @ DschinDschin
bearbeitet von Roslin, Saturday, 30.01.2010, 11:51


Nur in einem Punkt komme ich nicht weiter: Man kann nicht liebevoller
Vater von Töchern und Ehemann sein und gleichzeitig den Hass gegen das
Weibsvolk ausleben. Denn ich stehe dazu: Frauen sind von ihrem Wesen her
Parasiten am MANN, d.h. der Summe der Männer.


DschinDschin

Das hat mir gerade noch gefehlt, Dein Post hier.
Es ist scheißkalt, es schneit, die Winterdepression wird fühlbar und dann ist einer der klügsten Schreiber hier offensichtlich auch nicht mehr in der Lage, zwischen einer widerlichen Ideologie, ihren oft (aber nicht immer!) widerlichen VertreterInnen und DEN Frauen zu unterscheiden.

WAS IST DARAN SO SCHWER?

Ja, Feministinnen sind oft widerliche, narzisstische, egoistische Dummbratzen, selbstgefällig, selbstgerecht, denkfaul und glaubensstark.

Aber das sind nicht die Frauen.

Schau Dir Deine Töchter an.

Du sagst, Du liebst sie.
Dann werden sie doch genügend Züge aufweisen, die sie liebenswert machen.

Du kannst mir doch nicht erzählen, es gäbe in Deinem Leben außer Deinen Töchtern nicht auch noch andere liebenswerte, achtenswerte, bewundernswerte Frauen, Deine Mutter, eine Oma, eine Geliebte, Freundin, Tante, was weiß ich.

So arm an liebenswerten Frauen in seinem Umfeld kann doch kaum ein Mann sein, als dass er dauerhaft und ernstlich in Gefahr geriete, am weiblichen Geschlecht zu verzweifeln, nur weil seine widerlichsten Exemplare eine Ideologie entwickelten, von der sie behaupten, sie verträte DIE Interessen ALLER Frauen.

Das tut sie nicht!
So wenig wie der Nationalsozialismus mit DEN Deutschen gleichzusetzen war, der Stalinismus mit den Russen, so wenig ist der Feminismus mit DEN Frauen gleichzusetzen.

Du hast es doch selbst sehr gut beschrieben: Wir sind wie Hunde, die sich auf einer Wiese von Scheißhaufen zu Scheißhaufen voranschnüffeln und irgendwann zu der Überzeugung gelangen, die ganze Wiese bestünde nur noch aus Scheißhaufen.

Ein Irrtum.

Ein Irrtum, dem auch viele Feministinnen erlegen sein werden bei ihrer Beschäftigung mit Männern, ein Irrtum, der den penetranten Männerhass des heute vorherrschenden Bessermenschinnen - Feminismus heraufführte.

Wäre verheerend, wenn es Männerrechtlern/Maskulisten nicht besser erginge.

Nicht die Frauen sind der Feind, sondern die FeministInnen.
Selbst die sind nicht unbedingt persönliche Feinde, sondern nur insoweit sie VertreterInnen einer verkommenen, sexistischen Ideologie sind, die man auch wieder ablegen kann.
Dann bleibt vielleicht ein achtenswerter Mensch übrig.
Das war z.B. bei Lew Kopelew der Fall, der ein fanatischer Jungkommunist war, ein zutiefst gläubiger Stalinist.
Bei etlichen FeministInnen kann es ähnliche Entwicklungen geben.
Das sollte man nie vergessen und deshalb auch in FeministInnen nicht den absolut bösen Feind sehen, den es persönlich zu "vernichten" gälte.

Es kann in jeder auch ein Kopelew stecken.

Sehr guter Kommentar (k.w.T.)

ViVa, Saturday, 30.01.2010, 12:40 (vor 5815 Tagen) @ Roslin

- kein Text -

@Müller & @Isegrim

Mirko, Saturday, 30.01.2010, 13:03 (vor 5815 Tagen) @ Müller

Hier in dieser Hölle, äh, diesem Schmelztiegel unterschiedlichster Meinungen ist mir kaum was befremdlich. Aber ich finde es total daneben, Frauen so zu klassifizieren, und bin froh, dass die Forenleitung das genauso sieht.

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

wurst, Saturday, 30.01.2010, 13:34 (vor 5815 Tagen) @ Isegrim

Ich stimme Deiner Aussage vollumfänglich zu. Es wäre vielleicht von Arne
nicht nötig gewesen sich derart scharf von diesem Forum zu distanzieren
(wobei es schon seltsam ist, wenn man ihn rgendwie "verantwortlich" dafür
acht, daß er hier mitschreibt), aber auch ich habe in diesem Forum schon
Zeugs gelesen, das mit meinen Werten und Vorstellungen derart unvereinbar
war, daß ich mit dem Gedanken gespielt habe, dem hier den Rücken zu kehren.
Irgendwie ist dieses Forum auch ein Aushängeschid vor die
"Männerrechtsbewegung", und oftmals kein gutes.

Aber das wurde doch tausendmal klargestellt, dass diese kollektivistische Denke hinter vielen Problemen steckt. Man ist als Mann nicht verantwortlich für das, was andere Männer tun oder schreiben.

Wenn man an Ausenstehende anknüpfen will, muß man sich wohl zwangsläufig
von diesem Forum distanzieren.

Falsch. Nur Kleingeister "müssen" sich distanzieren.

Ich lese hier gerene, und schreibe auch manchmal. Ich versorge ausgewählte
Freunde und Bekannte mit Links, die ich hier finde, und einer
"Maskulistischen" Interpretation derselben, welche ich manchmal direkt hier
klaue. Aber den Link zu diesem Forum würde ich ihnen nie geben. Von
manchen Äußerungen wären sie derart abgestoßen, daß sie auch für die
sinnvollen Dinge nicht mehr offen wären.

Von manchen Äusserungen bin ich auch im Spiegel abgestoßen. Trotzdem lese ich ihn.

Mein Damaskuserlebnis!

eman, Saturday, 30.01.2010, 14:18 (vor 5815 Tagen) @ Roslin

Roslin, ein guter Kommentar! Aber deinen Standpunkt kannst du nur dann durchhalten, wenn du genau angeben kannst, was unter "weiblich" und "feministisch" fällt. Ich verstehe DD so, dass er daran verzweifelt. Dass er sich seine Frauen ansieht - und gleichzeitig denkt "wie süß" und "das geht aber nicht, das läuft am Ende im Kleinen genau auf das hinaus hinaus, was ich im Großen kritisiere."

Mein Damaskuserlebnis!

roser parks, Saturday, 30.01.2010, 16:06 (vor 5815 Tagen) @ eman

Roslin, ein guter Kommentar! Aber deinen Standpunkt kannst du nur dann
durchhalten, wenn du genau angeben kannst, was unter "weiblich" und
"feministisch" fällt. Ich verstehe DD so, dass er daran verzweifelt. Dass
er sich seine Frauen ansieht - und gleichzeitig denkt "wie süß" und "das
geht aber nicht, das läuft am Ende im Kleinen genau auf das hinaus hinaus,
was ich im Großen kritisiere."


Eben, das er sie(seine Töchter) auch zum Hauswirtschaftskurs wird schicken müssen, wenn er den beabsichtig Grossvater zu werden und nicht unbedingt in irgendwelche gendergetränkte Seminare oder Klavierstunden. Das er ihnen Demut vor männlicher Leistung beibringen müsste und das alles vielleicht noch gegen den Widerstand seiner Frau.

Wir drehen uns im Kreis!

@Müller: Standing Ovations - Eine Perle, dieses Posting! (kT)

adl.er, Kurpfalz, Saturday, 30.01.2010, 19:35 (vor 5814 Tagen) @ Müller

- kein Text -

Was heißt hier "eben"?

eman, Saturday, 30.01.2010, 19:36 (vor 5814 Tagen) @ roser parks

Eben, das [sic!] er sie(seine Töchter) auch zum Hauswirtschaftskurs wird schicken müssen... Wir drehen uns im Kreis!

Wir hören nicht zu. Seit wann sind Klavierstunden denn in einer Kategorie mit Genderseminaren? Und wer braucht überhaupt einen Hauswirtschaftskurs? Wenn man solche Antworten verzapft, dann sollte man sich nicht wundern, wenn man sich im Kreis dreht. "Eben" - von wegen.

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

der_quixote, Absurdistan, Saturday, 30.01.2010, 19:43 (vor 5814 Tagen) @ Müller

Nimm mich.

Ich lasse mir Nägel durch die Hände treiben und schreie nicht dabei.

Stattdessen werde ich ein Hosianna singen... Über drei Oktaven und polyglott auch weibisch das ewige Klagelied von der Benachteiligung des geraden Chromosomenpaares herunterjammern...

Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Robert ⌂, München, Saturday, 30.01.2010, 20:29 (vor 5814 Tagen) @ Manifold

Natürlich. Nicht nur war der Maskulismus eine Befreiung für mich, sondern
auch die erste und einzige Instanz welche mir in meinem ganzen bisherigen
Männerleben gesagt hat: "Du als Mann bist in Ordnung so wie du bist."

Wer sonst sagt heute denn noch etwas Positives über die Gesamtheit der
Männer?

JFTR: Die Pickup-Bewegung.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Robert ⌂, München, Saturday, 30.01.2010, 20:36 (vor 5814 Tagen) @ Müller

Gibt es ein besonderes Schlüsselerlebnis, dass dich zum Maskulisten gemacht
hat oder war das ein schleichender Prozess? Würdest du dich überhaupt als
Maskulist / Maskulinist bezeichenen?

Bei mir wars ein ziemlich schleichender Prozess, gewürzt mit ein paar "Zuckerln", z.B. gab es in den 90ern mal wieder so ne Kampagne gegen "Männergewalt", wo ich mich dann bei der zuständigen Bürgermeisterin beschwert habe, daß ich nicht als Mann durch so eine Kampagne verunglimpft werden will. In der Antwort hatte sie dann die Stirn, von mir Solidarität zu verlangen. Das war so mehr oder weniger der Anfang vom Ende ...

Ich bezeichne mich je nachdem als Antifeminist, Maskulist, Männerrechtler, Schovi oder auch als Macho. Letztere Begriffe gehören ihres Schmuddelimages entledigt ;-) (die Schwulen habens z.B. vorgemacht, und durch Selbstbezeichnung den Begriff "schwul" salonfähig gemacht ...)

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Zu den Omegamädels

Robert ⌂, München, Saturday, 30.01.2010, 20:40 (vor 5814 Tagen) @ Goofos

Die denken aber nur mit ihrer Vulva triffts dann doch eher.

Yepp. Die nächste die mir mit "testosteronverseucht" oder so was ähnlichem kommt, kriegt ein "durch Östrogen verschwurbelte Denke" o.ä. um die Ohren gehauen. ;-))

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Mein Damaskuserlebnis!

Baron, Saturday, 30.01.2010, 20:49 (vor 5814 Tagen) @ DschinDschin

Jo, und keiner sagt, warum er wirklich hier ist! Weil die meisten hier von ihrer Ex-Frau ausgenommen werde, dass es kracht! Ich hab mich rechtzeitig getrennt auch innerlich - scheint hier die Ausnahme zu sein. Und dann so nett rein schreiben, man sei in Damaskus gewesen und habe zufaellig Buecher gelesen!! Na klaaaar! Koennt ihr nicht mal dem eigenen Elend ins Auge schauen, immer schoen den dicken Max raushaengen lassen, was. Peinliche Vorstellung, nix gut! Da lacht sich ja die andere Seite kaputt und ihr merkt es nicht mal. Weia!

Mein Damaskuserlebnis!

Robert ⌂, München, Saturday, 30.01.2010, 20:53 (vor 5814 Tagen) @ Baron

Jo, und keiner sagt, warum er wirklich hier ist! Weil die meisten hier von
ihrer Ex-Frau ausgenommen werde, dass es kracht!

Mag sein. Ich jedenfalls habe keine Ex-Frau, die mich ausnimmt, habe (mehr oder weniger guten, auf jeden Fall ungestört von irgendwelchen weiblichen Einmischungen) Kontakt zu allen meinen Kindern. Aber ich habe (offenbar) Einfühlungsvermögen und kann die Ungerechtigkeit des Familienrechts erkennen, auch wenn ich selber nicht betroffen bin.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Mein Damaskuserlebnis!

Robert ⌂, München, Saturday, 30.01.2010, 21:00 (vor 5814 Tagen) @ DschinDschin

Nur in einem Punkt komme ich nicht weiter: Man kann nicht liebevoller
Vater von Töchern und Ehemann sein und gleichzeitig den Hass gegen das
Weibsvolk ausleben. Denn ich stehe dazu: Frauen sind von ihrem Wesen her
Parasiten am MANN, d.h. der Summe der Männer.

Nein. Frauen und Männer sind Symbionten, die beide jeweils von der ganz anderen Art des anderen profitieren.
Der Fehler ist doch, daß wir Männer Frauen als "gleichfühlend" vermuten, weswegen wir dem ganzen Geschrei wegen "Unterdückung der Frau", "gleiche Möglichkeiten" usw. der Femo-Lesben tief in uns drin zustimmen und eben gar nicht sehen (können?), daß Frauen (die "echten") ganz anders empfinden, die Männer (mehr oder weniger) dominant wollen, sie aber auch quasi total "umsorgen" wollen (was so manchem Mann durchaus schon mal zu viel werden kann!).


Selbst wo Frauen arbeiten, nutzen sie die von

Männern geschaffene Infrastruktur. Und wo diese Infrastruktur
zusammenbricht, nach wem wird da sofort gerufen: nach Männern.
Gleichzeitig halten sich Frauen für ungemein wichtig und unersetzlich und
behandeln Männer schäbig und mit Verachtung, ein wirklich erbärmliches
Geschlecht.

Das sind halt die Auswüchse, die man bekämpfen muss, und die eben auftreten, wenn sich die Lebensbedingungen nicht im Gleichgewicht befinden.


Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Robert ⌂, München, Saturday, 30.01.2010, 21:09 (vor 5814 Tagen) @ Robert

Ich mach mal die Ingrid:

zu verlangen. Das war so mehr oder weniger der Anfang vom Ende ...

Ein noch früheres, wohl prägendes, Erlebnis war, als ich irgendwo im Usenet die Meinung eines Pudels las, der schrieb, daß für ihn Frauen doch sowas wie "höhere Wesen" seien ...

(er begründete das, wenn ich mich richtig erinnere, in etwa mit den Interessen des "typischen Mannes" und was der so liest ... Heute würde ich ihm wohl was in der Art antworten: Ganz klar, das Geschlecht, das "Frau im Spiegel" liest und nichts interessanter findet als Schuhe und das Privatleben der Prominenz, muss ganz klar was "Höheres" sein ...)


Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

Wie wurdest du zum Maskulisten / zur Maskulistin?

Anonymous, Saturday, 30.01.2010, 22:18 (vor 5814 Tagen) @ Müller

Bei mir war es eine Mischung aus schleichenden Prozess und plötzlichen Sturm.

Ich bin als Sohn einer alleinerziehender Radikalfeministin aufgewachsen. Als solcher übernahm ich natürlich die mütterliche These des Mannes als generelles Schwein.

Als echter Feminist gab ich z.B. solche Witze zum Besten:

Was ist der Unterschied zwischen einem Mann und einem Haufen Scheiße?

Antwort: Es gibt keinen. Umso älter sie sind, umso leichter sind sie abzukratzen.

So ganz wohl, sich ständig für seine Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht schämen zu müssen, fühlte ich mich aber nicht.

Irgendwann so 2003 rum stolperte ich dann auf eine feministische Unverschämtheit, die mich dazu bewegte, das Wort "Feminismuskritik" in die Suchmaschine einzugeben. Das führte mich auf die Seite www.maskulist.de.

Und das wars dann.

Ich verbrachte die ganze Nacht vorm Rechner und schwänzte am nächsten Tag die Schule. Innerhalb weniger Stunden fand ein Paradigmenwechsel statt. Eine berauschende Erfahrung. Es hatte in mir geschlummert und wurde durch den Autor freigesetzt.

Mein Damaskuserlebnis!

DschinDschin, Sunday, 31.01.2010, 01:57 (vor 5814 Tagen) @ Robert

Mag sein. Ich jedenfalls habe keine Ex-Frau, die mich ausnimmt, habe (mehr
oder weniger guten, auf jeden Fall ungestört von irgendwelchen weiblichen
Einmischungen) Kontakt zu allen meinen Kindern. Aber ich habe (offenbar)
Einfühlungsvermögen und kann die Ungerechtigkeit des Familienrechts
erkennen, auch wenn ich selber nicht betroffen bin.

Robert

Jo, so geht es mir ebenfalls. Ich habe eine sehr liebevolle Frau und ziemlich unzickige Töchter. Aber ich reagiere ziemlich empfindlich auf Ungerechtigkeit. Und ich fühle mich als Mann in dieser Gesellschaft nicht respektiert.

DschinDschin

--
Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.

Wer frei von allem sein will

Narrowitsch, Berlin, Sunday, 31.01.2010, 08:19 (vor 5814 Tagen) @ ajk

hat am Ende gar nichts mehr..

/ajk

...nicht einmal etwas zu verlieren. Manchmal für den Kopf und das Wohlbefinden gar nicht so schlecht, glaub mir.

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Narrowitsch

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

@Müller & @Isegrim

Narrowitsch, Berlin, Sunday, 31.01.2010, 09:09 (vor 5814 Tagen) @ Mirko

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nur eins: Inzwischen ist es hier verboten, Frauen als minderwertig
gegenüber Männern zu bezeichnen - was eine "Zensur!!!"-Geheule auslöste.

Sollnse heulen.

Wer hat das verboten? Du?
Du irrst, soweit ich weiß.
Es dürfte noch immer eine Frage des konkreten Gegentatsandes sein und die Art und Weise von Beweisführungen, die die Berechtigung zu einer Aussage X zur These gibt. Ich selber vertrete sie nicht,aber Dir spreche ich das Recht ab irgendwelche Verbote zu erlassen.
Es ist gut , dass sich per Gewitter hier einiges geklärt hat, dass viele gingen, die ich hier vermisse, steht auf einem anderen Blatt.Ich bin auch nicht gegen Löschungen unangemessener Beiträge. Im Gegenteil.

Dass Du Dich hier als Held des Anstands aufspielst, obwohl Du von Deiner unrühmlichen Rolle weißt, finde ich, gelinde gesagt, zum Kotzen. Nein heulen , werde ich nicht. Du aber solltest es lernen.

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

@Müller & @Isegrim

Narrowitsch, Berlin, Sunday, 31.01.2010, 09:24 (vor 5814 Tagen) @ Müller

Da ich mich immernoch in der Lernphase befinde, was einzelne Foristen
angeht: Schwingt da ein Unterton der Häme mit oder findest du es, wie ich,
befremdlich, überhaupt die "Gleichwertigkeit" von Männern und Frauen zu
disktutieren?

Dies ist noch immer ein freies Forum, welches einige der besten Schreiber verlassen haben. Es mag Dir fremd erscheinen, aber ich gestehe jedem zu, wenigstens einmal an einer scheinbar feststehenden Wahrheit zu zweifeln. Schon deshalb, um sich der Richtigkeit seine Überzeugung zu vergewissern.
Meinungen von Leuten, die dazu nicht fähig sind, gerinnen schnell zu Deinungen oder BILDungen. Ob Dir mein Standpunkt befremdlich erscheint oder nicht, besitzt da wenig Bedeutung.

Von postings einiger Idioten abgesehen, findest Du im Archiv interessante Gedankengänge zum Themenkomplex GleichWertigkeit, gerade von den Exilanten.

Ich schreibe dies nur der ordnunghalber, nicht, dass Du auf die Idee kommst, es gäbe Tabus.

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

@Müller & @Isegrim

Mirko, Sunday, 31.01.2010, 20:33 (vor 5813 Tagen) @ Narrowitsch

Wer hat das verboten? Du?

Nö, die Forenleitung.

Aber danke auch, dass Du mich so anpisst.

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

@Müller & @Isegrim

Krankenschwester, Sunday, 31.01.2010, 20:41 (vor 5813 Tagen) @ Mirko

Wer hat das verboten? Du?


Nö, die Forenleitung.

Wo?

--
[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

@Müller & @Isegrim

Mirko, Sunday, 31.01.2010, 20:45 (vor 5813 Tagen) @ Krankenschwester

Wo?

Per EMail.

--
Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche

@Müller & @Isegrim

Krankenschwester, Sunday, 31.01.2010, 21:49 (vor 5813 Tagen) @ Mirko

Wo?


Per EMail.

Aha...
Ich hab aber keine dergleiche bekommen...
Ich darf's also...

--
[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

Was heißt hier "eben"?

roser parks, Monday, 01.02.2010, 16:17 (vor 5812 Tagen) @ eman

Eben, das [sic!] er sie(seine Töchter) auch zum Hauswirtschaftskurs wird

schicken müssen... Wir drehen uns im Kreis!

Wir hören nicht zu.


Du verstehst scheinbar deinen eigenen Text nicht!

Potentielle Feministen?

roser parks, Monday, 01.02.2010, 16:47 (vor 5812 Tagen) @ DschinDschin

Mag sein. Ich jedenfalls habe keine Ex-Frau, die mich ausnimmt, habe

(mehr

oder weniger guten, auf jeden Fall ungestört von irgendwelchen

weiblichen

Einmischungen) Kontakt zu allen meinen Kindern. Aber ich habe

(offenbar)

Einfühlungsvermögen und kann die Ungerechtigkeit des Familienrechts
erkennen, auch wenn ich selber nicht betroffen bin.

Robert


Jo, so geht es mir ebenfalls. Ich habe eine sehr liebevolle Frau und
ziemlich unzickige Töchter. Aber ich reagiere ziemlich empfindlich auf
Ungerechtigkeit. Und ich fühle mich als Mann in dieser Gesellschaft nicht
respektiert.

DschinDschin

Die Frage ist doch, ob du bereit bist diese Ungerechtigkeiten gegenüber Männern auch gegenüber deinen eigenen Töchtern gegenüber durchzusetzen. Da habe ich nämlich bei vielen Männern bedenken. Meine Erfahrungen der letzten Jahrzehnte bestätigen dies eher.

Den Phänotyp lassen wir mal aussen vor, den ziehst du ja meist immer in deinen wunderbaren Texten aus dem Ärmel, wenn es dann um den Schutz deiner Töchtern gehen könnte? :-( Die praktische Umsetzung des Ganzen(männerechtliche Ideeen), das wird dann doch bitter? Für Mädels, für die eigene Tochter!

Wieviele Väter hier ihren Töchtern wohl Beistand geleistet haben, anstatt ihr zu sagen Mädel es reicht? Das wäre dann auch ein Schritt zur Gleichberechtigung gewesen!

Frauenquote soll abgeschafft werden - weil sie Frauen benachteiligt
http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=110278

@Müller & @Isegrim

Klausi, Monday, 01.02.2010, 18:27 (vor 5812 Tagen) @ Krankenschwester

Wo?


Per EMail.


Aha...
Ich hab aber keine dergleiche bekommen...
Ich darf's also...

Wie dumm bist du eigentlich?

@Müller & @Isegrim

Klausi, Monday, 01.02.2010, 21:31 (vor 5812 Tagen) @ Narrowitsch

Wer hat das verboten? Du?
Du irrst, soweit ich weiß.
Es dürfte noch immer eine Frage des konkreten Gegentatsandes sein und die
Art und Weise von Beweisführungen, die die Berechtigung zu einer Aussage X
zur These gibt. Ich selber vertrete sie nicht,aber Dir spreche ich das
Recht ab irgendwelche Verbote zu erlassen.
Es ist gut , dass sich per Gewitter hier einiges geklärt hat, dass viele
gingen, die ich hier vermisse, steht auf einem anderen Blatt.Ich bin auch
nicht gegen Löschungen unangemessener Beiträge. Im Gegenteil.

Dass Du Dich hier als Held des Anstands aufspielst, obwohl Du von Deiner
unrühmlichen Rolle weißt, finde ich, gelinde gesagt, zum Kotzen. Nein
heulen , werde ich nicht. Du aber solltest es lernen.

Welche unrühmliche Rolle denn du Spasti?

@Müller & @Isegrim

Krankenschwester, Monday, 01.02.2010, 23:56 (vor 5812 Tagen) @ Klausi

Wie dumm bist du eigentlich?

Genug dumm um eine Frau zu sein, die gegen Feminismus und somit gegen die Benachteiligung der Männer ist?


Du stellst vielleicht Fragen...

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[image]

Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)

@Müller & @Isegrim

Klausi, Tuesday, 02.02.2010, 00:02 (vor 5812 Tagen) @ Krankenschwester

Wie dumm bist du eigentlich?

Genug dumm um eine Frau zu sein, die gegen Feminismus und somit gegen die
Benachteiligung der Männer ist?


Du stellst vielleicht Fragen...

Lenk nicht ab. Du hast keine Mail von der Forenleitung bekommen? Ich doch lächerlich. Solche Dinge über die Forenführung werden dir sicher nicht zugestellt, Mirko aber schon. Und damit ist die Sache geklärt.

@Mirko

Rosi, Tuesday, 02.02.2010, 01:11 (vor 5812 Tagen) @ Mirko

Nur eins: Inzwischen ist es hier verboten, Frauen als minderwertig
gegenüber Männern zu bezeichnen - was eine "Zensur!!!"-Geheule auslöste.

Du bist einfach unverschämt und streitlustig. Femministen verhalten sich dumm. Du trägst dazu bei das Männer und Frauen sich nicht mehr leiden können. Die Frauen bekommen ihre Strafe! Du aber auch!

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