Der linke FREITAG contra abartige Feministinnen
Der Irrglaube, Feministinnen würden sich stets für die Sache der Frauen einsetzen, hätte lange vor Rommelspachers Auslassungen erschüttert werden müssen. Sind es doch mehrheitlich „Feministinnen“, die in ihrer Funktion als Gender- und Postkolonialismus-Forscherinnen seit Jahren Öffentlichkeitsarbeit für den Abbau von Frauenrechten betreiben. Die Auseinandersetzung mit dem Islam ist dabei nur eine ihrer Baustellen. Darüberhinaus zeigen sie Verständnis für afrikanische Beschneidungsrituale, Frauenhandel, Polygamie und sonstige Riten „fremder Kulturen“, die allein qua ihres angeblichen Fremdseins als das Bessere der „westlichen Zivilisation“ vorgestellt werden. Dieser wird dann im Gegenzug attestiert, die Ursprungsstätte frauenfeindlichen Denkens zu sein, als wären es nicht die Vereinigten Staaten und Westeuropa, wo die Frauenbewegung ihre größten Erfolge verbuchen konnte.
Die Berliner Kulturwissenschaftlerinnen Christina von Braun und Bettina Mathes etwa deuten in ihrem 2007 erschienenen Buch Verschleierte Wirklichkeit das von europäischen Politikern mit guten und schlechten Argumenten geforderte Kopftuch- und Schleierverbot als Ausdruck eines Bedürfnisses nach „Penetration“. In dieselbe Richtung zielt der von der Genderforscherin Gabriele Dietze geprägte Terminus des „Political Veil“, des „politischen Schleiers“, der die Forderung nach Aufhebung des Schleierzwangs als Sehnsucht nach der Unterwerfung des Frauenkörpers unter die kapitalistische Warenlogik zu deuten versucht
Was den postkolonialistischen Feminismus so unangenehm macht, ist aber nicht nur seine Neigung zur Psychologisiererei, sondern vor allem die Tatsache, dass muslimische Frauen in ihm gar nicht vorkommen. Gebraucht werden sie lediglich als Stichwortlieferanten, sei es als selbsterklärte „Opfer“ oder irregeleitete „Verführte“ westlichen Denkens. Anders als der Traditionsfeminismus, dessen Vertreterinnen genau wussten, für wen sie Partei zu ergreifen hatten, bewegt sich der postmoderne Feminismus damit in demselben Zirkel, den er seinen Kritikern unterstellt: Er ist eine Selbstbespieglung westlicher Akademikerinnen im Spiegel des „Anderen“, als dessen Popanz „fremde Kulturen“ herhalten müssen.
http://fact-fiction.net/?p=3676
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Liebe Grüße
Oliver
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Der linke FREITAG contra abartige Feministinnen
Von Magnus Klaue???? Hä?????
Ich fühl mich jetzt irgendwie auf den Arm genommen. Unter anderem auch wegen diesem Absatz:
Nun wurde sie von der taz-Redakteurin Heide Oestreich verteidigt: "Anhand verschiedener historischer Beispiele verwies Rommelspacher darauf, dass die Fahne der Emanzipation auch mal in einem Wind wehen kann, der eher freiheitsfeindlich ist." Dieser Wind ist allerdings selbsterzeugt. Der Irrglaube, Feministinnen würden sich stets für die Sache der Frauen einsetzen, hätte lange vor Rommelspachers Auslassungen erschüttert werden müssen. Sind es doch mehrheitlich "Feministinnen", die in ihrer Funktion als Gender- und Postkolonialismus-Forscherinnen seit Jahren Öffentlichkeitsarbeit für den Abbau von Frauenrechten betreiben.
Der linke FREITAG contra abartige Feministinnen
Das linksradikale, in der Spontiszene angesiedelte Drecksblatt läßt ein winziges Fünkchen Hoffnung zu: daß die alten, erbitterten Grabenkriege der linken Sektierer aus den 70ern wieder aufbrechen und sie sich wie seinerzeit gegenseitig die Schädel einschlagen. Natürlich ist kein Wort wahr, das sie schreiben. Sie sehen das islamistische, marodierende Pack in den No- Go- Areas der deutschen Städte nämlich als Speerspitze der Revolution und sind sich vor keinem Kotau zu schade. Diese Wahnsinnigen erinnern mich an die kommunistischen Muhajedin Persiens in den 70ern nach der Machtergreifung Chomeinis: mit Eifer waren sie seine Mordbuben. Er hat sie dann mit Stumpf und Stiel bis auf die letzte Figur ausgerottet und es gehört wenig Phantasie dazu sich auszumalen, was mit unseren Revolutionären im Kalifat BRD passieren wird. Reizendes Wortspiel übrigens für Bücher, die man in 50 Jahren schreiben wird (so es dann denn noch des Lesens mächtige gibt): "Vom Feminat zum Kalifat- die Geschichte der BRD"