Männlichkeit im Wandel
... Männlich kann auch sein, sich mit Kumpels zusammenzurotten um die
Regierung zu stürzen. Das hat die nicht gern, es ist aber extrem männlich.
Unmännlich ist, sich zum Arbeitssklaven zu machen, das Leben fremdbestimmt
zu führen, nur um Frau und Kinder durchzufüttern und die Sozialkassen zu
füllen. Männlich ist, sich den eigenen Ängsten und Unzulänglichkeiten zu
stellen und nicht zu meinen, für andere immer die Kohlen aus dem Feuer
holen zu müssen, um die eigene Männlichkeit zu beweisen. Männlich ist, sich
dem soldatischen Zwangsdienst zu verweigern, sich nicht zum Kriegssklaven
machen zu lassen. Männlich ist aber auch, Soldat zu werden, wenn man Spass
daran hat, Krieg zu spielen, oder die Beute lohnend erscheint. Andere
pflegen Extrembergsteigen.Es ist aber auch extrem männlich, feige zu sein, und zu fliehen, wenn dem
Risiko kein ausreichender Nutzen gegenüber steht. Extrem männlich finde
ich, bei Titanic-Untergängen, Frauen und Kinder aus den Booten zu hauen,
sofern es nicht die eigenen sind, oder man der eigenen nicht überdrüssig
ist. Denn das eigene Leben aus Höflichkeit zu opfern erscheint mir extrem
dumm und einfältig, machomäßig eben. Denn als Mann ist man(n) schließlich
die Offenbarung an die Welt und die Vergeudung einer so hochwertigen
Vermehrungskapazität ist unvertretbare Verschwendung (LOL). Wie wir wissen,
sind Frauen sowieso Durchschnitt und Kinder sind rasch neu gemacht. Gute
Männer aber sind rar ...
yeah man - ganz groß! 
Viele Grüße
Wolfgang
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Dschin unplugged,
27.01.2010, 19:21
- Männlichkeit im Wandel - Wolfgang A. Gogolin, 27.01.2010, 19:45
- Männlichkeit im Wandel - Dampflok, 27.01.2010, 22:13