Rosenstraße 76 - Fragen zur Ausstellung
Fragen zur Ausstellung:
* Es ist fraglich, ob eine vergleichbare Ausstellung, die weibliche Gewalt angemessen dargestellt, bereitwillig öffentliche Räume zur Verfügung gestellt bekäme, wie die "Rosenstraße 76" im Stuttgarter Hauptbahnhof.
* Das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz wird als "Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes" gefeiert, obwohl weder Gesetz noch Ausstellung zur "Verbesserung des Schutzes vor Gewalt" an 50% der Bevölkerung (Männer) beitragen.
* Es ist bedenklich, wenn ganze Schulklassen durch eine Ausstellung geschleust werden, die Mädchen auf eine Opferrolle und Jungen auf eine Täterrolle festlegt. Das könnte für ihr zukünftiges Leben prägend sein.
* Es ist auch fragwürdig, wie mit dieser tendentiös einseitigen Aufarbeitung häuslicher Gewalt legitimiert wird, dass der familiare Bereich dem staatlichen Zugriff geöffnet wird und Männern rechtsstaatliche Mittel entzogen werden.
* Es befremdet, dass der Lebensbereich der Familie öffentlich als ein Ort diffamiert wird, an dem immer und überall Gefahr und Gewalt lauert.
Die einseitige Darstellung familiaren Lebens ist beklemmend. Vieles wird nicht gezeigt:
* Die Familie ist nicht nur ein Ort des Streits, sondern auch der Versöhnung.
* Die Familie ist nicht nur ein Ort der Angst, sondern auch der Geborgenheit.
* Es fehlen die Kinder, die sehnsüchtig die Rückkehr des Vaters erwarten, damit er sie vor der rabiaten Mutter beschützt.
* Es fehlt der zerbrochene Teller, den die Frau im Zorn auf dem Fußboden geworfen hat.
* Es fehlt der blutbefleckte Aschenbecher, den die Frau dem Mann im Streit an den Kopf geworfen hat.
* Es fehlen die Kassenzettel der teuren Shopping-Tour, obwohl das Konto schon wieder überzogen ist.
* Es fehlt der an den Mann adressierte Drohbrief "Du siehst Deine Kinder nie wieder!"
* Es fehlen ihre abfälligen Bemerkungen, weil freitagabends seine Freunde treffen will.
* Es fehlt die Situation, in der er überraschend früher von der Arbeit nach Hause kommt ...
So, wie die Ausstellung konzipiert ist, bleibt der Verdacht hängen:
* Die Rollenverteilung von der Frau als Opfer und dem Mann als Täter soll bestätigt und festgeschrieben werden.
* Die Familie soll als frauenunterdrückende Institution und als „Auslaufmodell“ weiter in Misskredit gebracht werden.
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Junggeselle,
23.01.2010, 12:24
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Sachse,
23.01.2010, 14:07
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Timothy,
23.01.2010, 14:34
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Sachse,
23.01.2010, 14:36
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23.01.2010, 14:48
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23.01.2010, 14:48
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Sachse,
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Timothy,
23.01.2010, 14:34
- Rosenstraße 76 - Wanderausstellung über häusliche Gewalt -
Mus Lim,
23.01.2010, 20:49
- Lesetipp - Mirko, 24.01.2010, 14:58
- Rosenstraße 76 - Fragen zur Ausstellung - Mus Lim, 25.01.2010, 04:43
- Mit Kommentarfunktion: Artikel über Opfer-Ausstellung "häusliche Gewalt" - RogerP, 23.01.2010, 20:50
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Sachse,
23.01.2010, 14:07