40% Aufsichtsratsbehinderten ääh frauenquote bald auch in Frankreich. "Seid nicht so machohaft"
Der Titel sagt schon alles. Die Politiker unserer Nachbarn haben ohne gegenstimme ein Gesetz verabschiedet welches der Wirtschaft mit Sicherheit "klug aus der Krise hilft".
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/578/500841/text/
Die PräsidentIN des (wohlgemerkt) französischen Arbeitgeberverbandes sagt dazu:
Laurence Parisot, Präsidentin des Arbeitgeberverbandes Medef, befürwortet sie hingegen. "Es geht aber nicht in erster Linie um ein Gesetz, Sanktionen oder Verhandlungen, sondern darum, wie man etwas ändert", sagte sie und fügte hinzu: "Die einzige Lösung ist, dass ihr Männer bitte ein bisschen weniger machohaft und frauenfeindlich seid."
Ungeheuerlich wie pervers es dort drüben schon zugeht ob dieser Worte einer Spitzenvertreterin eines Arbeitgeberverbandes. Solche Äusserungen kennt man hier nur von den Arbeitnehmervereinigungen.
Fast wie in der Volkskammer
Der Titel sagt schon alles. Die Politiker unserer Nachbarn haben ohne
gegenstimme ein Gesetz verabschiedet welches der Wirtschaft mit Sicherheit
"klug aus der Krise hilft".
Interessant ist, dass es, nicht nur keine Gegenstimmen, sondern dass es, so jdf. ein Artikel der taz, lediglich bei der linken Opposition Enthaltungen gab, das Gesetz aber bei der rechts-konservativen Mehrheit durchweg allgemeine Zustimmung fand.
Eigentlich müsste jetzt selbst der dümmste Hornochse begreifen, dass die femifaschistische Ideologie schon lange das gesamte politische Spektrum durchseucht hat, und dass es absoluter Schwachsinn ist, anzunehmen, der Feminismus wäre allein durch Bekämpfung der "Linken" zu beseitigen.
Wie gesagt, eigentlich...
Aber ich bin bereit zu wetten, dass es einen ganz besonders hohlköpfigen Hornochsen gibt - der eifrige Mitleser in seinem Schmollwinkel, der sich angesprochen fühlt, ist gemeint - der, ungeachtet aller Tatsachen, auch künftig dem Irrglauben huldigen wird, den Feminismus durch verbales Eindreschen auf "die Linken" erledigen zu können, und der dabei nicht merkt, wie lächerlich er sich damit macht.
Beelzebub
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"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)
Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)
Fast wie in der Volkskammer - auch in der EU
Entschließung des Bundesrates "Überlegungen zur kommenden 5-Jahres-Strategie der Europäischen Kommission"
01. Reform des EU-Finanzsystems
02. Kohäsion
03. Der Euro als gemeinsame starke Währung
04. Deutsche Sprache, Übersetzungsstrategie der Kommission
Der Bundesrat bedauert, dass die Kommission bisher keine wesentlichen Fortschritte erzielen konnte, um in der Sprachen- und Übersetzungsfrage zugunsten des Deutschen befriedigende Lösungen zu erreichen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Praxis der Kommission misslich, wichtige Konkretisierungen ihrer offiziellen Dokumente oft nicht mehr in diesen selbst, sondern in nicht übersetzten Anhängen zu platzieren. Der Bundesrat betont erneut nachdrücklich, dass der deutschen Sprache als einer der drei Arbeitssprachen der Kommission und als meistgesprochener Muttersprache innerhalb der EU auch in der Arbeit der Kommission entsprechender Stellenwert eingeräumt werden muss. Dazu ist sicherzustellen, dass alle Kommissionsbeamten in allen drei Arbeitssprachen arbeitsfähig sind. Der Bundesrat erhofft sich hierzu von der neuen Kommission zielführende Vorschläge und erneuertes Engagement.
05. Einstellungspraxis: Deutsches Personal bei der EU
[..]Die durch die Derogationsverordnungen einge-tretenen gravierenden regionalen Verzerrungen auf AD5-Ebene gilt es durch ein ausgewogenes Einstellungskonzept rasch aufzulösen, um sie nicht schon mittelfristig auf die darüber liegenden Beförderungsebenen zu übertragen. Das im Beamtenstatut der EU verankerte Prinzip der Bestenauslese muss dabei wieder konsequent beachtet werden.
06. Erweiterung
07. Wahrung von Kompetenz und Verhältnismäßigkeit
08. Wahrung regionaler Handlungsspielräume
09. Erneuerte Lissabon-Strategie
10. EU-Agenturen
11. Rechtsbereinigung auf EU-Ebene
12. Wahrung der Gestaltungsspielräume der Mitgliedstaaten
13. Gesetzesfolgenabschätzung
14. Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)
15. Der Bundesrat übermittelt diese Stellungnahme direkt der Kommission.
zu Punkt 4. Ich finde es schon erbärmlich, das Deutschland als der größte Netto-Einzahler bei den Amtssprachen nicht berücksichtigt wird.
zu Punkt 5. Ich dachte, es herrscht das Gleichstellungsprinzig und da käme auf nicht darauf an, wer der Beste wäre? Hmmm....
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast schon wieder darüber lachen.
Christine
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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein
Fast wie in der Volkskammer
künftig dem Irrglauben huldigen wird, den Feminismus durch verbales
Eindreschen auf "die Linken" erledigen zu können, und der dabei nicht
merkt, wie lächerlich er sich damit macht.
Ich weiß zwar nicht, wer gemeint ist (ich aber ganz sicher nicht), aber das, was du beschreibst, liegt eben an der unglaublichen Anziehungskraft von einem Feindbild, auf dem man alles abladen kann.
Das hat ja schon ein gewisser Führer festgestellt: man darf dem Volk immer nur einen Gegner zeigen: da steht der Böse und der schweißt uns auf der anderen Seite zusammen.
Nicht gemerkt wird, dass man damit zum einen natürlich an der Realität vorbeidenkt und insbesondere strukturell genauso verfährt wie eben die Feministinnen: die müssen für ihre innere psychische Stabilität auch immer wieder auf ihren Sparren beharren und alle Schuld bei den Männern suchen. Die können gar nicht anders. Und das ist eben der wahre Grund für dieses trotzige Beharren auf falsche Ansichten, wie zum Beispiel der Meinung, dass häusliche Gewalt nahezu ausschließlich ein Männerproblem sei.
Aber so ist es halt: den Splitter im Auge des Anderen erkennst du, den Balken im eigenen aber nicht.
Wer genügend Kraft hat, überwindet sowas.