Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der sich selbst reproduzierende Sozialhilfeadel

Sachse, Thursday, 21.01.2010, 20:13 (vor 5823 Tagen) @ Wolfgang A. Gogolin

Dann würde , bei intakter Familie, auch mit diesem Geld gewirtschaftet
und ausgekommen werden müssen.

Das stimmt wohl so allgemein nicht.
Denn auch eine intakte Familie aus Hilfeempfängern hat kein eigenes Geld


Du wirst in vielen Fällen recht haben.
Aber ich will einen anderen Fall, den ich sehr gut kenne, dagegenstellen:

Familie, 5 Kinder, zwei von Mama in die Ehe mitgebracht, Vater Computerfachmann, eigenen Laden, Geld ist nicht zu viel aber es reicht.
Vater erkrankt . Lebensbedrohend, Erwerbsunfähig, braucht viel Ruhe.
Mama freut sich auf Witwenrente (ehrlich!)
Raus mit der Alten, ein Kind geht mit, 4 verbleiben in der Familie.
Mama erhält Unterhaltsvorschuss, Papa soll zahlen.
Hee, Moment, zwei ihrer Kinder werden vom Stiefvater weiter mitversorgt. Logisch! Immerhin war Papa seit 16 Jahren ihr sozialer Vater.
Jugendamt, "Sie hätten doch diese Kinder nicht versorgen müssen"


Finanziell: Der Wohnraum für die Jüngste bestand weiter, für den Unterhalt der Kinder der Mutter reichte es auch, auch wenn es wegen Krankengeld und später Rente knapp wurde.
Unterhalt zahlen ?? Die Mutter schuldet immerhin für 4Kinder Barunterhalt, jeden Monat! Aber sie gab ihre Arbeit auf und flüchtete schnell in Harz4.

Nein, Sie bekam Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt, den der Vater , wenn er wieder Erwerbsfähig würde zurückzahlen müsste.

Deutsches Recht , , gehts noch?


Grüsse an Alle


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