Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Fugdarwinismus

Altschneider, Thursday, 19.11.2009, 15:10 (vor 5980 Tagen) @ Ralf

Bei Betrachtung der realen Geburtenraten müsste man den Feminismus dann
aber extrem erfolglos bezeichnen. Insofern erscheint mir
Deine - an sich interessant klingende - Theorie zumindest fragwürdig.

Ich hätte es doch schreiben sollen, aber ich dachte, es wäre selbstverständlich - natürlich gibt es noch keine evolutionäre Anpassung an die Pille, es werden auch Männer gebraucht und selbstverständlich ist das, was für Frauen optimal ist, nicht unbedingt das, was für die Geburtenrate optimal ist und natürlich ist es nicht meine Hypothese - das Feminismus nichts rationales ist, darüber besteht ja wohl Konsens.

Frauen setzen das um, was ihnen ihre Instinkte raten - und das ist - nicht in meiner Theorie - eben im evolutiven Sinn - fitnessoptimierend (aber nur, wenn dem ein Gegengewicht, eben in Form der Interessen des Mannes, entgegensteht). Aber natürlich verhüten sie auch, und damit sinkt die Geburtenrate. Die sinkt auch, wenn Sie weniger Partner finden, wenn die Versorgung der Kinder oder die Lebensumstände schlechter werden, weil keine Männer sie mehr direkt versorgen oder die Pauschalversorgung durch die Gemeinschaft nicht mehr gewährleistet wird. Deswegen kann sich ja unter normalen Umständen auch ein Gleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Interessen einstellen bzw. ist die beste Strategie für Frauen nicht die beste für die Gesellschaft oder die Geburtenrate.

Die sinkende Geburtenrate hat also nichts mit der besten Frauenstrategie zu tun - warum also sollte sie dagegensprechen?


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