Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ?
Kalle, Thursday, 17.01.2002, 13:18 (vor 8780 Tagen)
EinFrauenparkplatz ist ein Symbol. Er steht für die Bevorzugung von Frauen gegenüber Männern. Wenn ich im folgenden über Frauenparkplätze schreibe, steht der Frauenparkplatz stellvertretend für ALLE Bevorzugungen, die Frauen vor dem Gesetz erhalten. Mir geht es im folgenden weniger um die rationale Ebene als vielmehr um die emotionale Ebene. Wie erleben Frauen und Männer gefühlsmäßig Frauenparkplätze ?
Auf rationaler Ebene lautet die Begründung für die Einrichtung von Frauenparkplätzen, daß Frauen durch Vergewaltigungen mehr als Männer gefährdet seien. Jedoch es sind auch Männer durch Gewalt bedroht. Statistisch sieht es sogar so aus, daß Männer zu über 75 Prozent Opfer von Gewalttaten (inkl. Vergewaltigungen) sind.
Auf der Gefühlsebene gibt es naturgemäß unterschiedliches Erleben von Männern und Frauen angesichts von Frauenparkplätzen:
Aus Männersicht:
Was ist das für ein Gefühl, wenn mann in ein Parkhaus fährt, an leerstehenden Frauenparkplätzen vorbei fahren muß, in eine dunklere, tiefere, gefährlichere Ebene des Parkhauses fahren muß, um dort zu parken. Wie anders denn als Diskriminierung kann ein Mann dies empfinden, was sonst als Ressentiment kann in ihm entstehen ?
Aus Frauensicht:
Wie erlebt sie Frauenparkplätze:
Die Frau fährt in ein Parkhaus und sieht die besten Parkplätze mit dem Schild reserviert für Frauen. Als Frau kann sie sich auf einen solchen Parkplatz stellen. Sie sieht, daß im Unterschied dazu männliche Autofahrer an den guten Parkplätzen vorbeifahren und auf schlechteren Parkplätzen parken müssen. Was empfindet die Frau dabei ?
Empfindet sie ein schlechtes Gewissen angesichts der offensichtlichen Bevorzugung ?
Oder empfindet sie eher Triumph und Schadenfreude ? Ihr Unbewußtes KANN nur die zweite Variante einschlagen, selbst wenn sie anders denken WILL: Jedes Ich hat lieber ein gutes Gefühl als ein schlechtes Gewissen. Das ist ein automatischer Mechanismus, über den die einzelne Frau keine bewußte Entscheidungsmacht hat.
Resumée:
Die Frauenbevorzugung erzeugt notwendig in den Köpfen der Frauen ein elitäres Gefühl:
So wie die Weißen in Südafrika über Jahrzehnte hinweg ohne schlechtes Gewissen ihre rechtliche Bevorzugung gegenüber den Schwarzen genossen, oder so wie die Arier im 3. Reich ihre Bevorzugung gegenüber den Juden
(diese Parkbank ist für Juden verboten) als wohltuend und das eigene Selbstwertgefühl erhebend empfunden haben, das ganze für sich selbst damit rechtfertigend, daß dies eben die gerechte, natürliche Ordnung der Dinge sei, genauso entstand in den Köpfen der Frauen durch ihre immer weiter ausgebaute Bevorzugung und Privilegierung das Gefühl, daß es ganz natürlich sei, privilegiert zu sein, daß dies die natürliche und gerechte Ordnung der Rechtsverhältnisse zwischen den Geschlechtern sei.
Es handelt sich dabei psychologisch um den Abwehrmechanismus der Rationalisierung: Anders als durch Abwehr ist die ständig erlebte Bevorzugung seelisch nicht integrierbar. Ich kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen herumlaufen, das würde mich seelisch niederdrücken. Ich MUß das schlechte Gewissen rationalisierend abwehren, indem ich mir sage: So muß es sein. Das ist natürlich. Anders kann es nicht sein. Das ist gerecht. Die Männer sind alle Verbrecher, und dies ist die gerechte Strafe dafür. Anders ist eine erlebte Bevorzugung in der Seele nicht verarbeitbar.
Die Bevorzugung eines Teils der Gesellschaft und die gleichzeitige Benachteiligung eines anderen Teils der Gesellschaft erzeugt so über die Jahr hinweg in den Kopfen der Benachteiligten ein depressives Gefühl der Diskriminierung und des Ressentiments, zugleich erzeugt die Ungleichbehandlung in den Köpfen der Bevorzugten das Hoch-Gefühl, ein besserer Mensch zu sein.
Re: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ?
Ferdi, Thursday, 17.01.2002, 14:54 (vor 8780 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ? von Kalle am 17. Januar 2002 11:18:26:
Hallo guten Tag!
So wie die Weißen in Südafrika über Jahrzehnte hinweg ohne schlechtes Gewissen ihre rechtliche Bevorzugung gegenüber den Schwarzen genossen, oder so wie die Arier im 3. Reich ihre Bevorzugung gegenüber den Juden
[quote](diese Parkbank ist für Juden verboten) als wohltuend und das eigene Selbstwertgefühl erhebend empfunden haben, das ganze für sich selbst damit rechtfertigend, daß dies eben die gerechte, natürliche Ordnung der Dinge sei, genauso entstand in den Köpfen der Frauen durch ihre immer weiter ausgebaute Bevorzugung und Privilegierung das Gefühl, daß es ganz natürlich sei, privilegiert zu sein, daß dies die natürliche und gerechte Ordnung der Rechtsverhältnisse zwischen den Geschlechtern sei.[/quote]
Dieser Gedanke hat was! Sehr naheliegender Vergleich. Demnach haben wir es mit einer "Gender-Apartheid" zu tun, und das in einem Staat, der sich demokratisch nennt und die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz in seine Verfassung geschrieben hat.
Wie schlimm die Apartheid gewütet hat, wissen wir alle. Welche Gewalt sie in Südafrika ausgelöst hat, wissen wir auch. Die Frage ist: Wird die hier installierte Variante von Apartheid ähnliche Entwicklungen auslösen, wenn nicht dafür gesorgt wird, dass sie verschwindet, bevor sie sich so richtig negativ auswirken wird?
Gruss,
Ferdi
Gewalt ist bei uns nicht nötig
Kalle, Thursday, 17.01.2002, 17:26 (vor 8780 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ? von Ferdi am 17. Januar 2002 12:54:12:
"Die Frage ist: Wird die hier installierte Variante von Apartheid ähnliche Entwicklungen auslösen, wenn nicht dafür gesorgt wird, dass sie verschwindet, bevor sie sich so richtig negativ auswirken wird?"
So extrem würde ich das nicht sehen. Vielleicht ist auch der Vergleich von Arpatheid und 3. Reich von mir ein bischen übertrieben gewesen. Natürlich hat die feministische Gender-Policy etwas von Rassismus, aber unsere Gesellschaft ist natürlich nicht das südafrikanische Arpeitheid-System und noch weniger das 3. Reich.
Deshalb wird die hier installierte "Gender-Apartheid" keine solchen Entwicklungen wie in Südafrika auslösen.
Das Prinzip "one man one vote", also das gleiche Wahlrecht ist bei uns zum glück längst realisiert. Das war die Hauptforderung in Südafrika.
Es gibt bei uns genügend friedliche Möglichkeiten der politischen Auseinandersetzung, so daß Gewalt nicht legitim ist.
Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig
point / Thomas , Thursday, 17.01.2002, 17:59 (vor 8780 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Gewalt ist bei uns nicht nötig von Kalle am 17. Januar 2002 15:26:10:
Natürlich hat die feministische Gender-Policy etwas von Rassismus, aber unsere Gesellschaft ist natürlich nicht das südafrikanische Arpeitheid-System und noch weniger das 3. Reich. Deshalb wird die hier installierte "Gender-Apartheid" keine solchen Entwicklungen wie in Südafrika auslösen.
Vorsicht! Das Problem ist, das es eine *westlich-internationale* Entwicklung ist. Und im Zuge der vermehrten Harmonisierung/Orientierung von nationaler Politik an anderen Ländern ist diese Bewegung vermutlich nicht zu unterschätzen.
Die Auseinandersetzung ist ja nicht: Die eine Hälfte der Menschheit (Frauen) gegen die andere Hälfte (Männer);
die Auseinandersetzung ist: Der falschinformierte, aufgewiegelte und manipulierte Teil der Menschheit (Männer und Frauen) gegen die Aufklärer (Männer und Frauen).
Und die erste Gruppe ist imho momentan noch klar stärker.
Das Prinzip "one man one vote", also das gleiche Wahlrecht ist bei uns zum glück längst realisiert. Das war die Hauptforderung in Südafrika.
Es gibt bei uns genügend friedliche Möglichkeiten der politischen Auseinandersetzung, so daß Gewalt nicht legitim ist.
Das ist wahr. Gewalt ist in der Tat (ausser natürlich in individuell-akuter Selbstverteidigung, dann aber konsequent) momentan nicht gerechtfertigt. Aber die einfache Gleichung: Demokratische Verhältnisse = die Wahrheit setzt sich durch, stimmt so eben leider nicht... siehe obige Beschreibung der Kräfteverhältnisse. Wenn nun mal die Mehrheit geschlechtsübergreifend momentan fälschlicherweise der Anschauung ist, die Frau sei benachteiligt, dann wird das unweigerlich erstmal Realpolitik, wie auch gerade zu beobachten ist.
Die aus dieser Erkenntis resultierende Notwendigkeit zu umso engagierterer Aufklärung muss man immer und immer wieder verbreiten. Es sind dürre Zeiten für Aufklärer, aber was hilft´s...
bye
Thomas
Aufklärung und Hoffmanns Buch
Kalle, Thursday, 17.01.2002, 18:23 (vor 8780 Tagen) @ point / Thomas
Als Antwort auf: Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig von point / Thomas am 17. Januar 2002 15:59:22:
sind dürre Zeiten für Aufklärer, aber was hilft´s...
Aufklärer hatten es noch nie leicht. Aber es gibt keine Alternative zur Aufklärung. Ich glaube ganz fest daran, daß sich über kurz ODER LANG die besseren Argumente durchsetzen. Das war schon immer so. Manchmal hat es länger gedauert, manchmal ist es schneller gegangen.
Von alleine passiert das aber nicht !
Mann muß sich darum bemühen, GUT argumentieren.
Mann muß sich um Überzeugung bemühen !
Mann muß sich anstrengen !
Das ist oft nicht leicht, vor allem wenn mann es mit der Dummheit und Ignoranz zu tun bekommt, kann es sehr nervig sein. Aber es hilft nichts: Mann muß dann ruhig bleiben und es halt den Leutchen nochmal erklären, wenn sie es aufs erstemal nicht kapieren.
Und wenn sie lachen, sollen sie doch lachen ! Irgendwann hören sie damit auch wieder auf.
Es gibt dazu keine Alternative.
PS:
Ich habe Hoffmanns Buch noch nicht gelesen, aber ein Freund von mir.
Der ist total erschüttert und kann es zur Zeit nicht weiterlesen, weil er der "seelischen Destabilisierung", wie er schrieb, "zur Zeit nicht gewachsen ist". Er konnte sogar eine Nacht nicht schlafen.
Mit solchen Widerständen hat ein Aufklärer, der gewohnte Denkschemata widerlegt, zu rechnen. Das ist ganz normal. Na und ?
you can say you to me :--)
Arne Hoffmann, Thursday, 17.01.2002, 21:10 (vor 8779 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Aufklärung und Hoffmanns Buch von Kalle am 17. Januar 2002 16:23:45:
Ich habe Hoffmanns Buch noch nicht gelesen ...
"Arne" ist okay. Erstens duzen wir uns hier eh alle und zweitens bin ich noch ein halber Student.
... aber ein Freund von mir. Der ist total erschüttert und kann es zur Zeit nicht weiterlesen, weil er der "seelischen Destabilisierung", wie er schrieb, "zur Zeit nicht gewachsen ist". Er konnte sogar eine Nacht nicht schlafen.
Das scheint einigen Leuten so zu gehen. Ich hab dazu gerade was in Monis Forum geschrieben. Mich hat das Ganze ja auch belastet. Damals hab ich mir auch einen Tinnitus eingefangen - was aber ebensogut mit dem Krebstod meiner Mutter kurz zuvor zusammenhängen könnte. Natürlich war es eine zusätzliche Belastung, all diese Dinge zu wissen und sie nicht veröffentlichen zu können, weil alle Verlage nur abgewunken haben. Man darf gar nicht an die Opfer denken, die wegen diesem Schweigetabu und dieser Besessenheit in den Lektoraten, nur noch coole, eingängige und leichte Titel zu veröffentlichen, noch heute ohne Hilfe bleiben.
Aber jetzt ist das Thema draußen und auch die Medien werden sich ihm auf Dauer nicht verweigern können. Dann entsteht auch irgendwann der nötige politische Druck.
Re: you can say you to me :--)
Kalle, Friday, 18.01.2002, 11:49 (vor 8779 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: you can say you to me :--) von Arne Hoffmann am 17. Januar 2002 19:10:50:
"Arne" ist okay. Erstens duzen wir uns hier eh alle und zweitens bin ich noch ein halber Student.
Lieber Arne,
die Duzerei fällt mir schwer, alldieweil ich ein etwas "älteres Semester" bin. Vielleicht sollten Sie das akzeptieren. Aber ich kann auch Du zu Euch sagen, wir sind total flexibel. 
Re: you can say you to me :--)
Arne Hoffmann, Friday, 18.01.2002, 15:55 (vor 8779 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Re: you can say you to me :--) von Kalle am 18. Januar 2002 09:49:44:
Lieber Arne,
die Duzerei fällt mir schwer, alldieweil ich ein etwas "älteres Semester" bin.
Ach so, das wusste ich nicht.
Vielleicht sollten Sie das akzeptieren. Aber ich kann auch Du zu Euch sagen, wir sind total flexibel.
Mir ist unter diesen Umständen beides recht. Da sich andererseits hier alle duzen und du dich unter deinem Vornamen eingetragen hast, hoffe ich, du nimmst es mir nicht krumm, wenn ich weiter "du" sage, statt jedesmal "umzuschalten"? (Würde mir nämlich automatisch passieren, wie ich mich kenne.)
Re: you can say you to me :--)
Ferdi, Friday, 18.01.2002, 16:08 (vor 8779 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: you can say you to me :--) von Arne Hoffmann am 18. Januar 2002 13:55:14:
Lieber Arne,
die Duzerei fällt mir schwer, alldieweil ich ein etwas "älteres Semester" bin.
Ach so, das wusste ich nicht.[/i]
Hallo Kalle,
wass hat das denn mit dem Alter zu tun? "Alter" ist doch nur ein mathematischer Wert, der sich aus der Addition aller Sonnenumläufe ergibt, die ein Mensch seit seiner Geburt erfolgreich vollendet hat.
Ich finde das "Du" menschlicher, es signalisiert Offenheit und Kontaktbereitschaft zu anderen Menschen. Leider sehen ältere Menschen das "Sie" als eine Distanzierung von anderen (warum eigentlich? mangelndes Selbstbewusstsein?). Im Sprachgebrauch anderer europäischer Völker gibt es diesen Unterschied überhaupt nicht. Vielleicht haben gerade deshalb diese Völker eine unverkrampftere Lebensart entwickelt.
Das "Sie"-Phänomen scheint mir typisch deutsch zu sein, so wie die deutsche Angewohnheit, dass sich im Restaurant jeder an einen freien Tisch setzt und lieber das Lokal wieder verlässt, als sich zu anderen an einen Tisch zu setzen, sollte es einmal keinen freien Tisch mehr geben. Ich persönlich setze mich gerne zu anderen Leuten und unterhalte mich mit ihnen. Da ergaben sich manchmal nette Gespräche - auch mit Frauen!
Freundliche Grüsse,
Ferdi
Re: you can say you to me :--)
Kalle, Friday, 18.01.2002, 18:04 (vor 8779 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: you can say you to me :--) von Ferdi am 18. Januar 2002 14:08:59:
ältere Menschen
Gehöre ich mit 43 Jahren schon zu den "älteren Menschen" ? Allmählich komme ich mir langsam ganz schön alt vor ! 
Wenn das hier so üblich ist, sage ich natürlich "du", obwohl das "Sie" auch einige Vorteile hat, die zugegebenermaßen hier im Internet jedoch eine geringe Rolle spielen:
- Die Distanz des "Sie" ist nichts schlechtes an sich. Sie ermöglicht mehr Rationalität.
- Man sagt nicht so leicht "Sie Arschloch !" wie "Du Arschloch !". Das "Sie" zwingt zu mehr Respekt.
- Wichtig ist bei der face-to-face-communicaton vor allem folgendes (aber das spielt, wie schon gesagt, im "herrschaftsfreien Diskurs" des Internet keine Rolle): Das "Sie" spiegelt faktische Hierarchie-Unterschiede (z.B. Chef-Untergebener) besser wider, während das "Du" solche faktischen Unterschiede "verwischt" und häufig eine Harmonie ("wir sitzen alle in einem Boot") vortäuscht, die in Wahrheit gar nicht vorhanden ist. Das "du" wird in einem hierarchischen Umfeld leicht zu einem Instrument der Herrschaftsverschleierung. Der Chef bringt seinen Untergebenen mit einem kumpelhaften "du" viel eher dazu, etwas zu tun, was der nicht will, als wenn er gezwungen ist, "Sie" zu sagen. Das "Sie" kann insofern auch ein Schutz vor Mächtigeren sein.
Aber so eng sehe ich das nicht, versteht mich bitte nicht falsch !
Re: you can say you to me :--)
Jörg, Friday, 18.01.2002, 17:26 (vor 8779 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Re: you can say you to me :--) von Kalle am 18. Januar 2002 09:49:44:
die Duzerei fällt mir schwer, alldieweil ich ein etwas "älteres Semester" bin.
Das Alter spielt im Internet keine Rolle. Ebenso wenig der Status, das
Aussehen, die Herkunft, etc. pp.
Jörg
Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig
Jörg, Friday, 18.01.2002, 00:38 (vor 8779 Tagen) @ point / Thomas
Als Antwort auf: Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig von point / Thomas am 17. Januar 2002 15:59:22:
Die Auseinandersetzung ist ja nicht: Die eine Hälfte der Menschheit (Frauen) gegen die andere Hälfte (Männer);
die Auseinandersetzung ist: Der falschinformierte, aufgewiegelte und manipulierte Teil der Menschheit (Männer und Frauen) gegen die Aufklärer (Männer und Frauen).
Diesen Aspekt halte ich für ganz wichtig.
Man neigt im Laufe der Zeit dazu, die Wurzel des Übels in Frauen generell
zu sehen. Das ist natürlich falsch, denn manche Männer sind noch eifrigere
Vertreter von Frauenrechten als es die meisten Frauen selbst sind.
Und die erste Gruppe ist imho momentan noch klar stärker.
Ja, leider ist das wohl so.
[...]
Gewalt ist in der Tat (ausser natürlich in individuell-akuter Selbstverteidigung, dann aber konsequent) momentan nicht gerechtfertigt.
Hm, irgendwie irritiert mich dieser Satz ein wenig: Warum betonst Du die
Konsequenz der Gewaltanwendung in einer Situation der Selbstverteidigung?
Warum ist Gewalt nur momentan nicht gerechtfertigt?
Gewalt (einschließlich der psychischen Gewalt) ist meines Erachtens generell
nicht gerechtfertigt.
Aber die einfache Gleichung: Demokratische Verhältnisse = die Wahrheit setzt sich durch, stimmt so eben leider nicht... siehe obige Beschreibung der Kräfteverhältnisse. Wenn nun mal die Mehrheit geschlechtsübergreifend momentan fälschlicherweise der Anschauung ist, die Frau sei benachteiligt, dann wird das unweigerlich erstmal Realpolitik, wie auch gerade zu beobachten ist.
In einer Demokratie kann sich die "Wahrheit" sehr viel schneller durchsetzen
als beispielsweise in einer Diktatur, in der die Freiheiten des Einzelnen
und damit auch die Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsverbreitung
stark eingeschränkt werden.
Gruß, Jörg
Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig
point / Thomas , Sunday, 20.01.2002, 19:22 (vor 8777 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig von Jörg am 17. Januar 2002 22:38:52:
Gewalt ist in der Tat (ausser natürlich in individuell-akuter Selbstverteidigung, dann aber konsequent) momentan nicht gerechtfertigt.[/i]
Hm, irgendwie irritiert mich dieser Satz ein wenig: Warum betonst Du die
Konsequenz der Gewaltanwendung in einer Situation der Selbstverteidigung?
Weil viele Menschen keine Ahnung haben, worüber sie sprechen, wenn sie von Kampf, Gewalt und Opfer sein reden, und sich deshalb nie realistisch mit tatsächlich auf sie ausgeübter Gewalt auseinandersetzen (konnten/mussten). Bis es passiert. Dann wird die Realität von Gewalt schlagartig und für immer klar.
Die meisten Menschen ohne Eigenerfahrung haben z.B. die unbewusste Idee, daß ein Gewalttrauma irgendwie nach - wenn auch langer - Zeit "abheilen" könnte, dass das Leben also letztlich wieder so werden könnte wie vor dem Geschehen.
Das ist leider falsch. Man kann nur lernen damit zu leben, daß einem für immer Vertrauen genommen und Angst gegeben wurde; dies natürlich in Abhängigkeit von der Schwere der Gewalt. Und das kann sich ein Unbetroffener einfach nicht vorstellen. Er vergleicht so ein Erlebniss unwillkürlich mit selbst erlebten schmerzhaften Erlebnissen, wie von der Freundin verlassen werden, oder einem aufgeschlagenen Knie. Und da heilt die Zeit, u.a. durch neue, schöne Erfahrungen, so ziemlich alle Wunden.
Bei Gewalttraumata nie. Es ist in gewisser Weise ein *endgültiger* Verlust für die Lebensqualität. Wer es erlebt hat, weiss das. Und deshalb bin ich auch in diesem einen Punkt, obwohl, ansonsten zu mancherlei Relativierung bereit, absolut kompromisslos gegen Gewalt, gleich unter welchem Deckmäntelchen , ob von rechts oder den sog. Autonomen, ob von Polizisten oder Türken, von Emanzen oder Frauenmisshandlern, sie sich verbirgt.
Deshalb will ich mit allen notwendigen Mitteln eine solche Traumatisierung konsequent verhindern bevor sie passiert - sowohl bei mir selbst und in Nothilfe für andere. Das ist keine Theorie, sondern in meinem Leben des öfteren passiert. Und um das mit dem geringstmöglichen Einsatz von Zerstörung bewirken zu können, trainiere ich. Denn nur dann, wenn überhaupt, hast Du wenigstens eine ganz geringe Chance, ohne Schadens-Eskalation den Angriff sicher genug zu unterbinden.
Warum ist Gewalt nur momentan nicht gerechtfertigt?
Das "nur" hast Du geschrieben, nicht ich... 
Und das stimmt ja wohl. Weisst Du, was übermorgen sein wird? Ich nicht.
Gewalt (einschließlich der psychischen Gewalt) ist meines Erachtens generell nicht gerechtfertigt.
Aktiv *initierte* Gewalt niemals - da geb ich Dir uneingeschränkt recht. Aber: Leider gibt es gegen momentane Gewalt kein anderes Mittel als momentane noch grössere Gewalt. Bei einem *wirklich* entschlossenen Angriff wird es Schaden geben - Du kannst bestenfalls noch beinflussen, ob es Dich oder ihn trifft. Wer Dir was anderes erzählt, weiss es nicht besser oder lügt. Und deshalb (nicht nur, aber auch) sollte man sich imho mit seiner eigenen Gewaltlust und -Fähigkeit sehr wohl *vorher* auseinandersetzen.
Ich bin sogar der Meinung, daß unserer modernen Gesellschaft eine echtes kulturelles Umgehen mit der Gewalt fehlt, ein Einbinden in sozialunschädliche Werte. Wir haben dieses universell-menschliche Phänomen sublimiert ins TV oder in Reinform in die Illegalität, auf die Strasse, zu den Hooligans z.B., verdrängt. Das ist aber keine Lösung. Gewaltlust muss man zunächst mal bewusst annehmen, ans Licht holen, schadlose Wege zum Ausdruck suchen, aber nicht so tun, als ob man sie nach dem Motto "Will ich nicht sehen - existiert nicht" folgenlos beiseiteschieben könne. Das rächt sich.
In vielen sog. primitven Kulturen spielte der Kampf, die Auseinanderersetzung mit der eigenen Angst als Initiationsritus und als Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls des Stammes etc. eine grosse Rolle. Wir alle haben das auch noch immer im Blut (S-Bahnsurfen, Bungee etc.). Aber unsere angeblich so überlegene "Kopf-Kultur" erlaubt es uns nicht. Deshalb kommt imho Gewalt so oft in indirekter, hinterlistiger Form, Mobbing, Freundschaftsverrat, als "strukturelle Gewalt", oder bei gegen sich selbst gerichteter Aggression als psychosomatische Störung zum Ausdruck.
In einer Demokratie kann sich die "Wahrheit" sehr viel schneller durchsetzen
als beispielsweise in einer Diktatur, in der die Freiheiten des Einzelnen
und damit auch die Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsverbreitung
stark eingeschränkt werden.
Im ersten Moment will man natürlich zustimmen... aber ist dem wirklich immer so? Mir kommt z.B. als Überlegung, daß in einer gesättigten demokratischen Gesellschaft mit all ihren wirtschaftlich/politischen Verflechtungen ein Prozess wie der der Männerdiskriminierung z.B. lange Zeit garnicht ins öffentliche Bewusstsein gedrungen ist, weil es anscheinend keine Opfer gibt, bzw. die Täter auch noch zu Opfern stilisiert werden; ja, sogar die Opfer selbst glauben zum grossen Teil, sie seien eigentlich die Täter...(ein echtes Meisterstück übrigens an Gehirnwäsche...wer auch immer etwa insgeheim glaubt, das Frauen als politischer Gegner doch nicht so ernst zu nehmen seien, sollte hierüber mal gründlich nachdenken. Die Erweckung dieser Einstellung ist imho Teil der geschickten Kampagne: Die Feministinnen schimpften zwar offiziell über diese Frauen-Diskriminierung; in Wahrheit aber dürften sie heilfroh gewesen sein, daß mancher Mann sie vollkommen unterschätzt hat
.
In einer ganz offensichtlichen Frauendiktatur über die Männer hingegen (konstruieren wir mal für den Moment eine solche), wäre klar, wer Opfer ist. Daraus folgt eine relativ schnelle und starke Entwicklung von -> Solidarisierung -> Untergrund -> Kampf -> Umsturz.
Bitteschön: Nicht, daß ich deshalb eine Diktatur preferieren würde.
Ich gebe nur zu bedenken, daß die real existierende Demokratie (also nicht eine theoretische, ideal-perfekte Herrschaft des Volkes) durchaus auch Mechanismen aufweist, die gegenaufklärerisch wirken können und einen gesellschaftlichen Missstand *gerade durch* die relativen Freiheiten erst garnicht in einen "revolutionsfähigen", explosiven Zustand anwachsen lassen.
Es wird sozusagen immer etwas Dampf übers intellektuelle Überdruckventil abgelassen - Hauptsache, es ändert sich nicht wirklich etwas. 
bye
Thomas
Re: Gewalt ist bei uns nicht nötig
Jörg, Thursday, 17.01.2002, 19:23 (vor 8780 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Gewalt ist bei uns nicht nötig von Kalle am 17. Januar 2002 15:26:10:
"Die Frage ist: Wird die hier installierte Variante von Apartheid ähnliche Entwicklungen auslösen, wenn nicht dafür gesorgt wird, dass sie verschwindet, bevor sie sich so richtig negativ auswirken wird?"
So extrem würde ich das nicht sehen. Vielleicht ist auch der Vergleich von Arpatheid und 3. Reich von mir ein bischen übertrieben gewesen.[/i]
"Ein bißchen" ist gut. Ich würde sagen, das ist bei nüchterner Betrachtung
eine starke Übertreibung.
Natürlich hat die feministische Gender-Policy etwas von Rassismus, aber unsere Gesellschaft ist natürlich nicht das südafrikanische Arpeitheid-System und noch weniger das 3. Reich.
Das sehe ich allerdings auch so. Bei allem Verständnis für die Empörung über
den feministischen Unsinn, der sich so langsam wie eine Epidemie ausbreitet
sollte man beim Herstellen von Analogien die Relationen nicht aus den Augen
verlieren.
Gruß, Jörg
Re: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ?
point / Thomas , Thursday, 17.01.2002, 15:58 (vor 8780 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ? von Kalle am 17. Januar 2002 11:18:26:
Es handelt sich dabei psychologisch um den Abwehrmechanismus der Rationalisierung: Anders als durch Abwehr ist die ständig erlebte Bevorzugung seelisch nicht integrierbar. Ich kann nicht immer mit einem schlechten Gewissen herumlaufen, das würde mich seelisch niederdrücken. Ich MUß das schlechte Gewissen rationalisierend abwehren, indem ich mir sage: So muß es sein. Das ist natürlich. Anders kann es nicht sein. Das ist gerecht. Die Männer sind alle Verbrecher, und dies ist die gerechte Strafe dafür. Anders ist eine erlebte Bevorzugung in der Seele nicht verarbeitbar.
Und das besonders Schlimme ist: Dieser Mechanismus dreht *zwangsläufig* an der Männer-Diskriminierungspirale: Frau wird bevorzugt, Frau muss Mann schlecht machen; weil Mann so schlecht, muss Frau noch mehr bevorzugt werden, daraufhin muss Frau Mann noch schlechter machen... Ad infinitum.
Kein Teufelskreis, eine Teufelsspirale.
bye
Thomas
Re: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ?
frankie, Friday, 18.01.2002, 01:02 (vor 8779 Tagen) @ Kalle
Als Antwort auf: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ? von Kalle am 17. Januar 2002 11:18:26:
EinFrauenparkplatz ist ein Symbol. Er steht für die Bevorzugung von Frauen gegenüber Männern. Wenn ich im folgenden über Frauenparkplätze schreibe, steht der Frauenparkplatz stellvertretend für ALLE Bevorzugungen, die Frauen vor dem Gesetz erhalten. Mir geht es im folgenden weniger um die rationale Ebene als vielmehr um die emotionale Ebene. Wie erleben Frauen und Männer gefühlsmäßig Frauenparkplätze ?
Auf rationaler Ebene lautet die Begründung für die Einrichtung von Frauenparkplätzen, daß Frauen durch Vergewaltigungen mehr als Männer gefährdet seien. Jedoch es sind auch Männer durch Gewalt bedroht. Statistisch sieht es sogar so aus, daß Männer zu über 75 Prozent Opfer von Gewalttaten (inkl. Vergewaltigungen) sind.
Also diese Statistik möchte ich gerne sehen!
Ok wenn du damit meinst, Gewalt gegen Männer auch VON Männern dann akzeptier ich das. Aber das liegt daran daß sich nunmal mehr Männer als Frauen im kriminellen Umfeld bewegen! Und da finden die meisten Straftaten statt!
Und was Vergewaltigungen angeht, wo bitte wurde mal ein Mann vergewaltigt? Frauen werden das täglich ...
Auf der Gefühlsebene gibt es naturgemäß unterschiedliches Erleben von Männern und Frauen angesichts von Frauenparkplätzen:
Aus Männersicht:
Was ist das für ein Gefühl, wenn mann in ein Parkhaus fährt, an leerstehenden Frauenparkplätzen vorbei fahren muß, in eine dunklere, tiefere, gefährlichere Ebene des Parkhauses fahren muß, um dort zu parken. Wie anders denn als Diskriminierung kann ein Mann dies empfinden, was sonst als Ressentiment kann in ihm entstehen ?
Das einzige was ich dabei empfinde ist: manno, jetzt muss ich wieder drei Treppen hochlaufen .. aber angesichts meines Übergewichtes schadet mir das auch nicht 
Aus Frauensicht:
Wie erlebt sie Frauenparkplätze:
Die Frau fährt in ein Parkhaus und sieht die besten Parkplätze mit dem Schild reserviert für Frauen. Als Frau kann sie sich auf einen solchen Parkplatz stellen. Sie sieht, daß im Unterschied dazu männliche Autofahrer an den guten Parkplätzen vorbeifahren und auf schlechteren Parkplätzen parken müssen. Was empfindet die Frau dabei ?
Empfindet sie ein schlechtes Gewissen angesichts der offensichtlichen Bevorzugung ?
Oder empfindet sie eher Triumph und Schadenfreude ? Ihr Unbewußtes KANN nur die zweite Variante einschlagen, selbst wenn sie anders denken WILL: Jedes Ich hat lieber ein gutes Gefühl als ein schlechtes Gewissen. Das ist ein automatischer Mechanismus, über den die einzelne Frau keine bewußte Entscheidungsmacht hat.
Nein! Ich denke sie empfindet weder Triumph noch Schadenfreude! Die durschschnittliche Frau hat Angst vor Vergewaltigung! Deswegen enpfindet sie meiner Meinung nach ehr eun Gefühl von: Glück gehabt, ich kann ohne Angst aussteigen. Und selbst wenn diese Angst aus euerer Sicht irrational sein sollte, ist nicht soviel in den Frauen irrational?
.. sollten wir nicht - aus Liebe zu den Frauen - diese Irrationalität akzeptieren?
Deswegen ist das Resümee auch kompettz falsch! Mag sein daß MANCHE Feminsitinen einen Triumph fühlen, sich elitär fühlen, aber die weitaus MEISTEN Frauen fühlen sich einfach nur sicherer!
Re: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ?
Kalle, Friday, 18.01.2002, 11:27 (vor 8779 Tagen) @ frankie
Als Antwort auf: Re: Wie erlebt der Mensch Bevorzugung oder Benachteiligung ? von frankie am 17. Januar 2002 23:02:13:
Ok wenn du damit meinst, Gewalt gegen Männer auch VON Männern dann akzeptier ich das. Aber das liegt daran daß sich nunmal mehr Männer als Frauen im kriminellen Umfeld bewegen! Und da finden die meisten Straftaten statt!
Ist es weniger schlimm, wenn ein Mann zusammengeschlagen oder ermordet wird, als wenn eine Frau vergewaltigt wird ? Ist die körperliche Unversehrheit einer Frau mehr wehrt als die körperliche Unversehrtheit eines Mannes ?
Das einzige was ich dabei empfinde ist: manno, jetzt muss ich wieder drei Treppen hochlaufen .. aber angesichts meines Übergewichtes schadet mir das auch nicht
Das mit dem Übergewicht gilt auch für viele Frauen. Warum soll es nur für Männer gelten ?
Nein! Ich denke sie empfindet weder Triumph noch Schadenfreude! Die durschschnittliche Frau hat Angst vor Vergewaltigung! Deswegen enpfindet sie meiner Meinung nach ehr eun Gefühl von: Glück gehabt, ich kann ohne Angst aussteigen. Und selbst wenn diese Angst aus euerer Sicht irrational sein sollte, ist nicht soviel in den Frauen irrational?
.. sollten wir nicht - aus Liebe zu den Frauen - diese Irrationalität akzeptieren?
Deswegen ist das Resümee auch kompettz falsch! Mag sein daß MANCHE Feminsitinen einen Triumph fühlen, sich elitär fühlen, aber die weitaus MEISTEN Frauen fühlen sich einfach nur sicherer!
Warum soll ich etwas akzeptiern, das ich nicht akzeptiern WILL ? Warum werde ich nicht akzeptiert ? Ich bin ein Mann und habe AUCH Angst im dunklen Parkhaus. Warum wird mir der Schutz verwehrt ? Bin ich weniger wert, weil ich ein Mann bin ? Sind Frauen mehr wert, weil sie Frauen sind ? Ich will auch Sicherheit haben, nicht nur Frauen ! Ist das zuviel verlangt ? Ist das irgendwie gemein ? Ich will ja nicht MEHR Rechte als Frauen haben, ich will nur die GLEICHEN Rechte !