Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Worüber spricht der Bundestag?

Eugen Prinz, Wednesday, 23.03.2005, 15:53 (vor 7622 Tagen)

Worüber im Bundestag gesprochen wird? Über Frauen - über was denn sonst!
Als Beispiel die 163. Sitzung vom 10. März, 2005

Frauen finden ca. 320 mal Erwähnung, Männer knapp 90 mal, und das fast nur im Bezug zu Frauen (...die Beseitigung bestehender struktureller Nachteile von Frauen gegenüber Männern ... usw. usw.)

Einzig der Abgeordnete Markus Grübel (CDU/CSU) findet mal konkrete Worte für die Benachteiligungssituation von Männern - und deswegen hier auch ausdrücklich Erwähnung.

Im übrigen sieht es so aus, wie es der Abgeordnete Grübel auch erwähnt: Wenn von Gleichberechtigung, Geschlechterverhältnissen, gender-mainstreaming und ähnlichen Beglückungen der Menschheit die Rede ist, dann ist praktisch nur von Frauen für Frauen die Rede. Legitime männliche Interessen sind für die übrigen Männer im Bundestag offenbar völlig uninteressant.

Das komplette Protokoll dieses Sitzungstages findet sich
hier und dokumentiert diesen traurigen Zustand eindrucksvoll

Unten ein Auszug mit der Rede von Markus Grübel

Gruß von Eugen

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Plenarprotokoll - Vorab-Veröffentlichung
15. Wahlperiode
163. Sitzung
Berlin, Donnerstag, den 10. März 2005
Beginn: 9.00 Uhr

Markus Grübel (CDU/CSU):
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!
Für die CDU/CSU ist Gleichstellungspolitik ein Politikfeld, das Frauen und Männer gleichermaßen angeht.
(Beifall bei der CDU/CSU – Widerspruch bei der SPD)
Leider – das ist an der heutigen Rednerliste erkennbar gewesen –
(Zurufe von der SPD: Rednerinnenliste!)
– Rednerinnenliste, genau – geht bei der SPD und beim Bündnis 90/Die Grünen Gleichstellungspolitik nur Frauen an. Die Männer in Ihren Parteien sind stumm geblieben. So viel zu Ihrem Einwand, Frau Sowa.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)
Eine gute, eine wirklich moderne Gleichstellungspolitik hat Frauen und Männer im Blick. Wir brauchen eine neue Partnerschaft zwischen den Geschlechtern. Darum fordern wir in unserem Antrag „Tatsächliche Gleichberechtigung durchsetzen“ die Bundesregierung auf, in der Gleichstellungspolitik stärker als bislang auf einen Geschlechterkonsens hinzuwirken und darauf zu achten, dass Gleichstellungspolitik Frauen und Männer im Blick hat; …
Als ich vor zwei Jahren an gleicher Stelle zur Gleichstellungspolitik geredet habe, hat anschließend die „taz“ geschrieben: Die erste Männerrechtsrede im Deutschen Bundestag. Es war nämlich so ungewöhnlich, dass nach 50 Jahren auch einmal ein Mann zu Gleichstellungsthemen geredet hat. Dabei geht es mir aber gar nicht einseitig um Männerrechte. Es geht mir darum, dass die Gleichstellungspolitik aus der feministischen Ecke herauskommt und die Männer auf einen gemeinsamen Weg mitnimmt.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie bei Abgeordneten der FDP)
Eine moderne Gleichstellungspolitik setzt dort an, wo ein Mensch aufgrund seines Geschlechts Unterstützung und Förderung braucht. Das können Frauen sein, aber auch Männer. Ich gehe durchaus davon aus, dass es in erster Linie Frauen sind, die gefördert werden müssen – aber halt auch Männer.
(Beifall der Abg. Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN))
Während die Bundesregierung jährlich einen Frauengesundheitsbericht vorlegt, gibt es kein entsprechendes Gegenstück für Männer.
Während sich viele Bundestagsdrucksachen mit dem Thema Frauen in Männerberufen befassen, ist das Thema Männer in Frauenberufen nicht relevant.
Es gibt Girls’ Days für Mädchen, aber keine Boys’ Days für Jungen.
(Zurufe von der SPD: Oh!)
– Dies betrifft ebenfalls das Thema Männer in Frauenberufen. Grundschullehrer, Erzieher, Krankenpfleger, Altenpfleger etc., das sind auch Berufe für Männer.
(Beifall bei der CDU/CSU)
Der Girls’ Day möchte Mädchen und junge Frauen an Männerberufe heranführen. Aber wo ist bei Ihnen das Gegenstück dazu?
Der überwiegende Teil der Schulabbrecher, Schulschwänzer und Frühkriminellen ist männlich und bräuchte dringend Förderung und Führung.
Jungen weisen die größeren Defizite bei der Lesekompetenz auf als Mädchen.
Nach wie vor sind spezielle Angebote für Männer im Scheidungsfall Mangelware.
Während es landauf, landab Frauentage, Frauenwochen und Ähnliches gibt, sind Männertage so selten wie die blaue Mauritius.
Es gibt jetzt eine Ausnahme: einen Männergesundheitstag unter dem Motto „MännerLeben“ in Esslingen. Die „Stuttgarter Zeitung“ schreibt dazu: „Einzigartig in Deutschland“.
Es wird immer wieder gesagt, dass Schweden in der Gleichstellungspolitik weiter sei als Deutschland. Seitdem ich weiß, dass der Gleichstellungsbeauftragte Schwedens ein Mann ist, glaube ich das auch.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Marieluise Beck (Bremen) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja, da haben die Männer die Sache in die Hand genommen!)
Nicht nur Gleichstellungspolitik, auch Familienpolitik ist mehr als Frauenpolitik. Das Thema Elternschaft, Kinder und Beruf ist ein Thema für Frauen und Männer. Auch hier ist eine neue Partnerschaft gefragt: bei der Aufgabenverteilung im Haushalt, bei der Betreuung der Kinder und bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
(Beifall bei der CDU/CSU
Dass die Union in der Familienpolitik bei Frauen und Männern ansetzt, ist ein entscheidender Unterschied zu den Forderungen von Rot-Grün.
(Ute Kumpf (SPD): Wann machen Sie Ihre Elternzeit?)
Lassen Sie mich hier einen kurzen Schlenker zu den Vaterschaftstests machen. Ich meine das Ansinnen der Justizministerin, Frau Zypries, dass Männer, die einen Vaterschaftstest machen lassen, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden sollen. Dieses Ansinnen macht doch deutlich, dass keine Abwägung zwischen den berechtigten Interessen der Mütter, der Kinder und der Väter stattgefunden hat.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU)
Auch Männer haben Rechte.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Lachen bei der SPD)
Väter bzw. vermeintliche Väter haben ein legitimes Interesse, die Abstammungsverhältnisse zu klären. Daher ist der Einsatz des Strafrechts zur Regelung heimlicher Vaterschaftstests durch die Väter völlig abwegig. Auch hier wäre es gut, wenn die rot-grüne Politik aus dem Blickwinkel beider Geschlechter gemacht würde. Nichts anderes will Gender Mainstreaming.
(Zuruf von der SPD: Ja, aber heute ist Frauentag!)
Die selbst ernannte Frauenpartei, die Grünen, schützt im Moment nicht wirklich die Frauen. Frau Schewe-Gerigk hat das gerade wieder deutlich gezeigt. Dank der leichtfertigen Visapraxis von Rot-Grün ist der Frauenhandel zum risikoärmsten Geschäft der organisierten Kriminalität geworden.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie der Abg. Ina Lenke (FDP) – Widerspruch bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Die Aussage Ihrer Kollegin aus Nordrhein-Westfalen, Bärbel Höhn, dass Zwangsprostituierte sich in einer viel schlimmeren Situation befänden, wenn sie illegal hier seien, als wenn sie ein gültiges Visum besäßen, ist eine Dreistigkeit und nur peinlich.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)
Alice Schwarzer nennt die Aussage im „Spiegel“ zu Recht „blanken Zynismus“. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass Menschenrechte und Frauenrechte dann zurückbleiben, wenn es darum geht, den Kollegen Joschka Fischer rauszuhauen.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)
Frauenhandel und Zwangsprostitution sind aufs Schärfste zu bekämpfen, und zwar von jeder Fraktion, unabhängig davon, ob man eigene Kollegen trifft.
Auch Zwangsverheiratung und Ehrenmorde sind Themen, die Männer und Frauen angehen. Wir haben es vorhin gehört. Gerade bei türkischstämmigen jungen Männern müssen wir ansetzen. Nur bei den türkischen Mädchen anzusetzen greift zu kurz.
(Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Jörg van Essen (FDP))
Ein Umfeld und ein Rechtsbewusstsein, die Zwangsverheiratung normal finden, müssen verändert werden. Wir haben hier eine gute Bundesratsinitiative aus Baden-Württemberg. Frau Staatssekretärin Beck, Sie sollten diese Initiative unterstützen.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)
Präsident Wolfgang Thierse:
Kollege Grübel, gestatten Sie eine Zwischenfrage der Kollegin Schewe-Gerigk?
Markus Grübel (CDU/CSU):
Ja.
Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
Herr Kollege Grübel, ist Ihnen bekannt, dass seit der erleichterten Visavergabe in der Ukraine die Anzahl der Frauen, die als Opfer von Zwangsprostitution bekannt geworden sind, zurückgegangen ist?
(Widerspruch bei der CDU/CSU und der FDP)
– Das passt Ihnen nicht; aber das Lagebild des Bundeskriminalamtes sollte doch vielleicht auch für Sie eine Tatsache sein. – Auch die Kriminalität hat nicht zugenommen. Das Herstellen einer Verbindung zwischen einer erleichterten Visavergabe und der Zunahme von Zwangsprostitution ist unzulässig.
(Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der SPD)
Markus Grübel (CDU/CSU):
Frau Kollegin Schewe-Gerigk, ich möchte Ihnen ganz deutlich sagen, dass ich es für geradezu peinlich halte, wie Sie das Problem der Zwangsprostitution relativieren und das Thema beiseite schieben wollen.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)
Kümmern Sie sich einmal um dieses Problem!
(Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wo ist jetzt die Antwort?)
– Das ist die Antwort.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP – Maria Eichhorn (CDU/CSU): Eine richtige Antwort!)
Junge Männer, für die es eine Frage der Ehre ist, ihre Schwestern zu züchtigen oder gar zu töten, können wir in Deutschland nicht dulden.
(Nicolette Kressl (SPD): Wir dulden sie ja nicht!)
Für das partnerschaftliche Zusammenleben von Frauen und Männern in Deutschland gibt es ein Leitbild, das auch die bei uns lebenden Ausländer beachten müssen. Frauenpolitik allein wird dieses Problem nicht lösen.
Der vorliegende Antrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen „Auf dem Weg in ein geschlechtergerechtes Deutschland – Gleichstellung geht alle an“ lässt zwar vermuten, dass es um Männer und Frauen geht. In den konkreten Ansätzen werden die Männer aber völlig ausgeblendet. Rechts blinken und links abbiegen – das führt nicht ans Ziel.
Lassen Sie mich zum Schluss meine Aussagen in einem Satz zusammenfassen: Moderne Gleichstellungspolitik und moderne Familienpolitik – genau das ist die Politik der Union in diesem Bereich – setzt bei Frauen und Männern an.
Danke schön.
(Beifall bei der CDU/CSU und der FDP)

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Garfield, Wednesday, 23.03.2005, 16:22 (vor 7622 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Worüber spricht der Bundestag? von Eugen Prinz am 23. März 2005 13:53:29:

Hallo Eugen!

Trotzdem glaube ich nicht daran, daß von CDU/CSU und FDP da viel Neues kommen wird. Die gebährden sich jetzt nur so innovativ, weil sie sich das aus ihrer Oppositionsrolle heraus locker leisten können. Sind sie erst einmal an der Macht, läuft alles so weiter wie unter Kohl und unter Schröder.

Interessant fand ich allerdings folgende Aussage:

"...ist Ihnen bekannt, dass seit der erleichterten Visavergabe in der Ukraine die Anzahl der Frauen, die als Opfer von Zwangsprostitution bekannt geworden sind, zurückgegangen ist?"

Das glaube ich der Frau Schewe-Gerigk sogar. Wenn nämlich mehr Visa an ukrainische Prostituierte vergeben werden, dann kommen natürlich entsprechend weniger ukrainische Prostituierte illegal nach Deutschland. Somit werden dann bei Razzien auch weniger illegale ukrainische Prostituierte aufgegriffen, und so gibt es dann logischerweise auch weniger Frauen, die sich dann in der Situation mit dem Märchen von der Zwangsprostitution herausreden müssen, um nicht sofort abgeschoben zu werden.

Wenn Zwangsprostitution wirklich so weit verbreitet wäre, dann könnte eine erleichterte Visavergabe logischerweise auch keinen Rückgang der Zwangsprostitution bewirken. Denn wenn eine Frau nicht als Prostituierte tätig sein möchte, wird sie ihre Meinung wohl kaum dadurch ändern, daß sie leichter ein Visa für Deutschland bekommt.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Eugen Prinz, Wednesday, 23.03.2005, 18:38 (vor 7622 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Garfield am 23. März 2005 14:22:53:

Hallo Garfield,

für mich ist das, was du zur Zwischenfrage von Frau Schewe-Gerigk sagst, folgerichtig. Aber die gute Frau will ja nichts beweisen - sie will irgendwas erreichen. Dazu braucht sie nach einer betrüblichen Logik nicht logisch zu argumentieren :-(

Was meine Neigung zu der einen oder anderen Partei betrifft: Leider kann man ja Politiker nicht abwählen - was ich am liebsten machen würde. So bleibt tatsächlich nur die Lösung, diejenigen Abgeordneten zu favorisieren, die wenigstens halbwegs auf unserer Linie liegen. Das kann natürlich nur solange gehen, bis sie die rot/grün gestrichenen Frauenparteien aus dem Amt geboxt haben. Ab diesem Datum sind wir dann vermutlich beschäftigt, Versprechungen einzuklagen :-(

Einen schönen Gruß von Eugen

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Norbert, Wednesday, 23.03.2005, 18:50 (vor 7622 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Eugen Prinz am 23. März 2005 16:38:38:

Hallo Garfield,
für mich ist das, was du zur Zwischenfrage von Frau Schewe-Gerigk sagst, folgerichtig. Aber die gute Frau will ja nichts beweisen - sie will irgendwas erreichen. Dazu braucht sie nach einer betrüblichen Logik nicht logisch zu argumentieren :-(
Was meine Neigung zu der einen oder anderen Partei betrifft: Leider kann man ja Politiker nicht abwählen - was ich am liebsten machen würde. So bleibt tatsächlich nur die Lösung, diejenigen Abgeordneten zu favorisieren, die wenigstens halbwegs auf unserer Linie liegen. Das kann natürlich nur solange gehen, bis sie die rot/grün gestrichenen Frauenparteien aus dem Amt geboxt haben. Ab diesem Datum sind wir dann vermutlich beschäftigt, Versprechungen einzuklagen :-(
Einen schönen Gruß von Eugen

Hi Eugen.

Genau letzteres befürchte ich leider auch.
Kohl und seine "Männerfreundschaften" haben uns viel eingebrockt.
Zu viel um blauäugig zu sein.
In seiner Regierungszeit sind viele Probleme, auch im Familienrecht, erst geschaffen worden, bzw. zur Blüte gekommen.

Gruß
Norbert

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Wodan, Wednesday, 23.03.2005, 19:13 (vor 7622 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Norbert am 23. März 2005 16:50:23:

Kohl und seine "Männerfreundschaften" haben uns viel eingebrockt.
Zu viel um blauäugig zu sein.
In seiner Regierungszeit sind viele Probleme, auch im Familienrecht, erst geschaffen worden, bzw. zur Blüte gekommen.
Gruß
Norbert

So ist es leider. Ich fürchte aber, hier ist die Einsichtsbereitschaft für diese Dinge eher gering.
Es ist eben immer so: ist man mit der regierungspolitik nicht einverstanden, klammert man sich erst mal an die Opposition, in der Meinung, mit denen würde alles besser. Hat die Opposition das erst mal gemerkt, dann wird sie sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, diesen Eindruck zu verstärken. Etwa so auch mit der Vaterschaftstestsache: als die ersten zaghaften Proteste kamen, war die Union eher für das Verbot, erst als die Publicity gar zu groß wurde, merkte sie, daß sich hier medienwirksam Opposition betreiben läßt und begann almählich die Gegenposition einzunehmen. Indessen, für uns ist diese Gegnerschaft erst mal positiv, egal, wie sie zustande kam. Nur: erst wenn es denn mal darauf ankommt, diese Oppositionspolitik umzusetzen, werden wir sehen, was davon wirklich zu halten war.
Ein Wort des Herrn Grübel (welch schöner Name) war mir - bei allem Guten - nur allzu verräterisch: "Ich gehe durchaus davon aus" sagt er am Beginn seiner Rede, "daß es in erster Linie Frauen sind, die gefördert werden müssen." Als ob das nicht nun inzwischen seit 30 Jahre beinah ausnahmslos gatan würde....
Es grüßt
Wodan

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Norbert, Wednesday, 23.03.2005, 20:24 (vor 7622 Tagen) @ Wodan

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Wodan am 23. März 2005 17:13:57:

Ein Wort des Herrn Grübel (welch schöner Name) war mir - bei allem Guten - nur allzu verräterisch: "Ich gehe durchaus davon aus" sagt er am Beginn seiner Rede, "daß es in erster Linie Frauen sind, die gefördert werden müssen." Als ob das nicht nun inzwischen seit 30 Jahre beinah ausnahmslos gatan würde....
Es grüßt
Wodan

Hi Wodan
Sehe ich nun auch nicht sooo kritisch.
Ist einfach eine Standardfloskel, um zu vermeiden, dass man als Frauenfeind gebrandmarkt wird.
Haben wir in ähnlicher Form hier im Forum auch immer wieder.

Herr Grübel kann schon Gefallen bei mir auslösen, da er ja offenbar schon seit einigen Jahren in entsprechender Thematik aktiv ist.
Wäre ja auch ein völlig notwendiger Schritt, wenn man sich dagegen Geissler, Süßmuth und Co. anhören mußte.

Gruß
Norbert

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Wodan, Wednesday, 23.03.2005, 21:28 (vor 7622 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Norbert am 23. März 2005 18:24:40:

Ein Wort des Herrn Grübel (welch schöner Name) war mir - bei allem Guten - nur allzu verräterisch: "Ich gehe durchaus davon aus" sagt er am Beginn seiner Rede, "daß es in erster Linie Frauen sind, die gefördert werden müssen." Als ob das nicht nun inzwischen seit 30 Jahre beinah ausnahmslos gatan würde....
Es grüßt
Wodan

Hi Wodan
Sehe ich nun auch nicht sooo kritisch.
Ist einfach eine Standardfloskel, um zu vermeiden, dass man als Frauenfeind gebrandmarkt wird.

Klar ist es das. Aber auf die können sie sich später berufen, wenn sie dann doch das ein oder andere nicht machen. Und eigentlich hatte seine Rede keine solche Standardfloskel nötig.
Aber ich werd' ihm jedenfalls was nettes schreiben, damit er nicht glaubt er sei allein. Politiker, die einmal ein solches Faß aufmachen brauchen Zuspruch, denke ich.
Gruß
Wodan

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Eugen Prinz, Thursday, 24.03.2005, 00:42 (vor 7622 Tagen) @ Wodan

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Wodan am 23. März 2005 19:28:46:

Aber ich werd' ihm jedenfalls was nettes schreiben, damit er nicht glaubt er sei allein. Politiker, die einmal ein solches Faß aufmachen brauchen Zuspruch, denke ich.
Gruß
Wodan

Sehr gute Idee, Wodan,

vielleicht kannst du auch das Forum bzw. den Verein erwähnen, der ihm hilft, die Fackel seines Ruhmes durch feministisches Dunkel leuchten zu lassen, oder so ähnlich ;-)

schönen Gruß, Eugen

Re: Worüber spricht der Bundestag?

ChrisTine, Thursday, 24.03.2005, 09:34 (vor 7622 Tagen) @ Wodan

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Wodan am 23. März 2005 19:28:46:

Ein Wort des Herrn Grübel (welch schöner Name) war mir - bei allem Guten - nur allzu verräterisch: "Ich gehe durchaus davon aus" sagt er am Beginn seiner Rede, "daß es in erster Linie Frauen sind, die gefördert werden müssen." Als ob das nicht nun inzwischen seit 30 Jahre beinah ausnahmslos gatan würde....

Sehe ich nun auch nicht sooo kritisch.
Ist einfach eine Standardfloskel, um zu vermeiden, dass man als Frauenfeind gebrandmarkt wird.

Klar ist es das. Aber auf die können sie sich später berufen, wenn sie dann doch das ein oder andere nicht machen. Und eigentlich hatte seine Rede keine solche Standardfloskel nötig.

Aber ich werd' ihm jedenfalls was nettes schreiben, damit er nicht glaubt er sei allein. Politiker, die einmal ein solches Faß aufmachen brauchen Zuspruch, denke ich.

Hier die Homepage von Markus Grübel:

http://www.markus-gruebel.de/frmset.php?sw=1152

mann könnte dort im Gästebuch etwas positives schreiben.

Hier ein paar andere Daten:

Abgeordnetenbüro Berlin

Abgeordnetenbüro Markus Grübel, MdB
Paul-Löbe-Haus
Platz der Republik 1
D-11011 Berlin

Telefon: 030-22771973
Telefax: 030-22776964
E-Mail: markus.gruebel@bundestag.de

In meinem Büro in Berlin stehen ihnen meine Mitarbeiter Frau Zimmer
und Herr Engler gerne zur Verfügung.

Wahlkreisbüro Esslingen
Bahnhofstraße 27
D-73728 Esslingen
Telefon: 0711-365 80 66
Telefax: 0711-365 80 70
E-Mail: markus.gruebel@wk.bundestag.de

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Termine mit dem Bundestagsabgeordneten nach Vereinbarung.

Auf jeden Fall werde ich ihm eine email schicken, weil ich positive Rückmeldungen für wichtig halte.

Gruß - Christine

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Wodan, Thursday, 24.03.2005, 11:34 (vor 7621 Tagen) @ ChrisTine

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von ChrisTine am 24. März 2005 07:34:33:

Auf jeden Fall werde ich ihm eine email schicken, weil ich positive Rückmeldungen für wichtig halte.
Gruß - Christine

So dachte ich's mir auch.
Gruß
Wodan

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Magnus, Wednesday, 23.03.2005, 17:10 (vor 7622 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Worüber spricht der Bundestag? von Eugen Prinz am 23. März 2005 13:53:29:

Auch Männer haben Rechte.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Lachen bei der SPD)

Wie ich bereits mal erwähnt habe - und die Rede macht es deutlich - ist bei Schwarz/Gelb ein wesentlich bessere Grundlage für unsere Ziele gegeben. Wer noch nicht verstanden hat, dass zumindest in diesem Punkt Schwarz/Gelb das geringer Übel ist, wenn nicht sogar für Veränderungen besser geeignet ist, als SPD/Grüne, dann ist das nur schwer nachvollziehbar.

Danke für den Beitrag!

Magnus

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Norbert, Wednesday, 23.03.2005, 17:38 (vor 7622 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Magnus am 23. März 2005 15:10:39:

Auch Männer haben Rechte.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Lachen bei der SPD)

Wie ich bereits mal erwähnt habe - und die Rede macht es deutlich - ist bei Schwarz/Gelb ein wesentlich bessere Grundlage für unsere Ziele gegeben. Wer noch nicht verstanden hat, dass zumindest in diesem Punkt Schwarz/Gelb das geringer Übel ist, wenn nicht sogar für Veränderungen besser geeignet ist, als SPD/Grüne, dann ist das nur schwer nachvollziehbar.
Danke für den Beitrag!
Magnus

Hi Magnus
Leider auch nur das vielleicht vermeindlich geringere Übel.
Schließlich ist es auch nur ein Abgeordneter, wo waren die anderen seiner Partei?
Wo waren sie bei der Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes?
Wo waren sie als beschlossen wurde, dass Gleichstellungsbeauftragte Frauen sein müssen?
Auch in der SPD (siehe rote Männer) gibt es Adäquates.

In der Politik geht es dann aber nicht nur um Gleichberechtigung, sondern weiterer Themen.
Und welche Kröten uns da schon von der Seite serviert wurden, urgh.

Auf der einen Seite vielleicht etwas weniger schlimm, dafür auf der anderen die Extremisten.
Und was haben uns 16 Jahre Kohl in der Gleichberechtigungsfrage eingebrockt?

Nein, ich hoffe da aktuell nicht auf diese Politiker, gleich welcher Partei.

Da beneide ich die Schweizer, diese dürfen immerhin über einzelne Gesetze abstimmen.
Und nicht ihre Stimme als Blankoscheck irgend einer Partei geben.

Gruß
Norbert

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Magnus, Wednesday, 23.03.2005, 18:13 (vor 7622 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Norbert am 23. März 2005 15:38:17:

Wo waren sie bei der Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes?
[quote]Wo waren sie als beschlossen wurde, dass Gleichstellungsbeauftragte Frauen sein müssen?
Auch in der SPD (siehe rote Männer) gibt es Adäquates.
[/quote]

Allerdings waren es die SPD/Grüne, die bei der Aussage "Auch Männer haben Rechte" gelacht haben, während CDU/CSU applaudierte. Für mich sagt das viel aus über die Grundeinstellung der Parteien.

Magnus

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Norbert, Wednesday, 23.03.2005, 18:26 (vor 7622 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Magnus am 23. März 2005 16:13:27:

Wo waren sie bei der Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes?

Wo waren sie als beschlossen wurde, dass Gleichstellungsbeauftragte Frauen sein müssen?
Auch in der SPD (siehe rote Männer) gibt es Adäquates.[/i]

Allerdings waren es die SPD/Grüne, die bei der Aussage "Auch Männer haben Rechte" gelacht haben, während CDU/CSU applaudierte. Für mich sagt das viel aus über die Grundeinstellung der Parteien.
Magnus

Ja.
Allerdings habe ich eben auch ein Problem auf Leute zu hoffen, denen in der Vergangenheit auch nichts anderes eingefallen war.

Die Kindereien der Abgeordneten im Bundestag, wenn ein Mitglied einer anderen Grupierung spricht, sprechen gegen viele Abgeordnete.
Deshalb gebe ich darauf gar nichts.

Über die Grünen können wir uns da schnell einigen, sie haben mit Abstand die männerfeindlichsten Abgeordneten.
Aber selbst da regte sich Widerstand gegen Fr. Zynisch Gestzesvorhaben.

Und aus BW gab es ja schon die erste Gesetzesinitiative von Herrn Goll zum Vaterschaftstest.
Natürlich will das BMJ da (noch) nicht mitziehen.

Gruß
Norbert

Noch was zum Vaterschaftstest - steht auf der gleichen Seite:

Magnus, Wednesday, 23.03.2005, 18:39 (vor 7622 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Norbert am 23. März 2005 16:26:36:

Sicherlich hast du teilweise recht mit dem was du sagst. Nur ist doch bemerkenswert, dass es wenigsten die CDU/CSU geschafft hat einen Abgeordneten in dieser Debatte zu Wort kommen zu lassen, der offenbar die unsere Meinung vertritt - während Fischer eingesteht, dass seine Mitarbeiter und - äh - Mitarbeiter offenbar Fehler gemacht haben. Nene, die SPD koaliert mit den Grünen - und das nicht ohne Grund.

Hier noch mal ein Auszug:

Präsident Wolfgang Thierse:

Das Wort zu einer Kurzintervention erteile ich Kollegin Schewe-Gerigk, Bündnis 90/Die Grünen.

Irmingard Schewe-Gerigk (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

Herr Kollege Grübel, Sie haben gerade behauptet, die Justizministerin habe ein Verbot von Vaterschaftstests ausgesprochen, und gesagt, sie wolle ein Zuwiderhandeln mit einer Strafe von bis zu einem Jahr belegen. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass das falsch ist; denn hier geht es um heimliche Vaterschaftstests. Sie sind doch ebenso wie wir der Meinung, dass heimliche Vaterschaftstests verboten werden müssen, dass nicht heimlich Gen-Analysen erstellt werden dürfen. Wo kämen wir denn hin, wenn wir zuließen, dass sich Versicherungen heimlich Gentests besorgen, um zu sehen, ob die Personen, die sie versichern wollen, möglicherweise gesundheitlich belastet sind, oder dass Arbeitgeber prüfen können, ob sie auch die richtigen Arbeitnehmer auswählen?

(Beifall bei Abgeordneten der SPD)
Sind Sie nicht mit uns der Meinung, dass heimliche Gen-Analysen verboten sein müssen? Sind Sie nicht mit uns der Meinung, dass es vielmehr notwendig ist, das Erheben einer Anfechtungsklage zu erleichtern? Es ist ja richtig, dass manche Väter gerne Gewissheit haben möchten. Aber hierfür gibt es Mittel und Wege; wir werden morgen im Rahmen einer Debatte darüber sprechen. Es gibt einen FDP-Antrag, die Verfahren der Vaterschaftstests zu vereinfachen. Sind Sie nicht mit uns der Ansicht, dass es verboten sein muss, heimliche Tests machen zu lassen?

(Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN und der SPD – Ina Lenke (FDP): Ich denke, wir machen keine Frauenpolitik, Frau Schewe-Gerigk! Was soll denn das? – Manfred Grund (CDU/CSU): Wir sind der Meinung, dass abgestimmt werden muss, Herr Präsident!)
Präsident Wolfgang Thierse:

Kollege Grübel, Sie haben die Gelegenheit zur Reaktion.

Markus Grübel (CDU/CSU):

Frau Kollegin Schewe-Gerigk, ich vermute, dass Sie sozusagen eine Mehrheit in diesem Haus herbeireden möchten, da die CDU/CSU hier für die Diskussion über Wirtschaftsthemen so stark vertreten ist

(Beifall bei der CDU/CSU sowie des Abg. Dr. Karlheinz Guttmacher (FDP))
und Rot-Grün, auch auf der Regierungsbank, so schwach ist. Sie wollen also offensichtlich noch etwas Zeit gewinnen.

Aber zur Sache. Erstens. Das Gendiagnostikgesetz ist der falsche Ort, um Vaterschaftstests zu regeln; denn hier geht es nicht um Gentests und DNA-Analysen. Deswegen liegen Sie hier schon einmal völlig falsch.

Zweitens. Die Vaterschaftstests in einen Zusammenhang mit dem Strafrecht zu bringen und darüber nachzudenken, für heimliche Vaterschaftstests eine Strafe von einem Jahr auszusprechen, halte ich für völlig daneben.

Über das andere können wir in der Sache trefflich streiten.

(Beifall bei der CDU/CSU)

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Eugen Prinz, Wednesday, 23.03.2005, 18:44 (vor 7622 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Norbert am 23. März 2005 16:26:36:

Die Kindereien der Abgeordneten im Bundestag, wenn ein Mitglied einer anderen Grupierung spricht, sprechen gegen viele Abgeordnete.

Ja, das finde ich auch immer wieder erstaunlich, wie kindisch, sozusagen wie auf Kommando, der Beifall zugeteilt wird. Aber der Bundestag ist ja auch nur ein Laberkasten.

Meine "Vorlieben" für irgendwelche Parteien habe ich in meinem Beitrag an Garfield erläutert.

Einen Gruß von Eugen

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Wodan, Wednesday, 23.03.2005, 18:37 (vor 7622 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Norbert am 23. März 2005 15:38:17:

Wo waren sie bei der Verabschiedung des Gewaltschutzgesetzes?
Wo waren sie als beschlossen wurde, dass Gleichstellungsbeauftragte Frauen sein müssen?

Und vor allem: wo waren sie während sie 16 Jahre lang das Sagen hatten?
Da haben sie mitgeholfen, den karren in den Dreck zu fahren, und frag nicht wie.
Nein, hier ist zu viel Optimismus sicher fehl am Platze. Immerhin aber haben sie Lunte gerochen, daß hier evtl. ein neues Thema für Wählerstimmen bereitsteht.
Auch gut. Mein Kompliment jedenfalls an Herrn Grübel! Ob der Rest der Partei auch wach wird, ist damit freilich noch nicht gesagt.
Klatschen übrigens tun die je nach Redner: gehört er zu ihnen, klatschen sie, gehört er zu den anderen, rufen sie Buh. Wie die anderen auch eben. Dieses Ritual sollte man langsam kennen.
Gruß
Wodan

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Krischan, Wednesday, 23.03.2005, 19:37 (vor 7622 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Worüber spricht der Bundestag? von Magnus am 23. März 2005 15:10:39:

Auch Männer haben Rechte.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU – Lachen bei der SPD)

Wie ich bereits mal erwähnt habe - und die Rede macht es deutlich - ist bei Schwarz/Gelb ein wesentlich bessere Grundlage für unsere Ziele gegeben.

Zumindest MdB Grübel gibt diese Grundlage.

Re: Worüber spricht der Bundestag?

Krischan, Wednesday, 23.03.2005, 19:39 (vor 7622 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Worüber spricht der Bundestag? von Eugen Prinz am 23. März 2005 13:53:29:

Als ich vor zwei Jahren an gleicher Stelle zur Gleichstellungspolitik geredet habe, hat anschließend die „taz“ geschrieben: Die erste Männerrechtsrede im Deutschen Bundestag. Es war nämlich so ungewöhnlich, dass nach 50 Jahren auch einmal ein Mann zu Gleichstellungsthemen geredet hat. Dabei geht es mir aber gar nicht einseitig um Männerrechte.

Den Artikel findet ihr hier.

kr.

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