Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Berthold, Tuesday, 22.03.2005, 22:41 (vor 7623 Tagen)

Passend zum heutigen Themenabend bei Arte über die angeblich so gewalttätigen Männer:

Die Feministinnen sind ja sehr gerissen – aber so schlau nun auch wieder nicht. Ausgerechnet im „Frauengesundheitsbericht“ (Link siehe unten) auf der Homepage des Frauenministeriums haben sie vergessen, den Beweis für die vergleichbar hohe Gewalttätigkeit von Frauen zu löschen.

Hier die entscheidenden Textstellen:

Seite 252:

Tabelle 5.3-1: Prävalenzraten für Körperverletzung (Erhebungsfrage Conflict-Tactics-Scale CTS; incl. leichtere Formen) und für schwere physische Gewalt (CTS-Unterskala) in engen sozialen Beziehungen im 5-Jahres-Zeitraum 1987-1991
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Alte Bundesländer / Neue Bundesländer

Körperverletzung (CTS insg., einschließlich leichtere Formen der Körperverletzung)
Frauen 16-60 Jahre 18,9 % 18,4 %
Männer 16-60 Jahre 18,4 % 15,0 %

Schwere physische Gewalt (Unterskala der CTS, ohne leichtere Formen)
Frauen 16-60 Jahre 6,0 % 4,0 %
Männer 16-60 Jahre 5,3 % 4,5 %

Quelle: Wetzels et al. 1995: 156.

Seite 253:

Bei 62,7 % der Befragten unter 60 Jahre ging die Gewalt von dem
Partner/der Partnerin aus.

Hier der Link:

Frauengesundheitsbericht

Gruß
Berthold

Sorry, hier der richtige Link

Berthold, Tuesday, 22.03.2005, 23:01 (vor 7623 Tagen) @ Berthold

Als Antwort auf: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Berthold am 22. März 2005 20:41:55:

Sorry, ich habe auf die Schnelle daneben gegriffen. Der eben gepostete Link verweist auf den Bericht zur Gewalt gegen Kinder, der wegen der dort auf Seite 8 bestätigten höheren Täterrate bei Müttern auch sehr interessant ist.

Das Kapitel zur Gewalt aus dem Frauengesundheitsbericht befindet sich hier:

Frauengesundheitsbericht

Hier nochmal die entscheidenden Textstellen:

Seite 252:

Tabelle 5.3-1: Prävalenzraten für Körperverletzung (Erhebungsfrage Conflict-Tactics-Scale CTS; incl. leichtere Formen) und für schwere physische Gewalt (CTS-Unterskala) in engen sozialen Beziehungen im 5-Jahres-Zeitraum 1987-1991
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Alte Bundesländer / Neue Bundesländer

Körperverletzung (CTS insg., einschließlich leichtere Formen der Körperverletzung)
Frauen 16-60 Jahre 18,9 % / 18,4 %
Männer 16-60 Jahre 18,4 % / 15,0 %

Schwere physische Gewalt (Unterskala der CTS, ohne leichtere Formen)
Frauen 16-60 Jahre 6,0 % / 4,0 %
Männer 16-60 Jahre 5,3 % / 4,5 %

Quelle: Wetzels et al. 1995: 156.

Seite 253:

Bei 62,7 % der Befragten unter 60 Jahre ging die Gewalt von dem
Partner/der Partnerin aus.

Gruß
Berthold

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Gastredner, Wednesday, 23.03.2005, 00:36 (vor 7623 Tagen) @ Berthold

Als Antwort auf: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Berthold am 22. März 2005 20:41:55:

Maskulismus:
Widerstand gegen die Gleichberechtigung
Erhaltung der Privilegien der Männer, schaffung neuer Privilegien
Maskuslisten lieben ihre Kinder nicht, es ärgert sie nur, das die Mütter mehr Rechte haben, als die Mütter
Der Maskulismus ist ein rechtsgerichtete Bewegung und kämpft, wie der Ku-Klux-Klan gegen die Gleichberechtigung der Schwarzen kämpft, gegen die Gleichberechtigung der Frau.
Männer sausen in ihren BMWs an den Bushaltestellen vor bei, an den die verlassene Frau mit zwei Tüten beladen auf den Bus wartet; so ist die Macht heute verteilt.
Väter sind nur neidisch, sie behaupten nur, sich genauso um die Kinder zu kümmern, wie die Mütter. Das heucheln sie nur, weil es ihnen um den Unterhalt und die Steuervergünstigungen geht. (Gezeigt durch kurze Statements aus 4 verschiedenen Länern)
Maskulisten instrumentalisieren das Leid, weil kein Mann wegen einer Frau leiden darf. Männer heucheln Leid, weil Männerleid nicht normal ist (im Gegensatz zu Frauenleid, was Frauenleid unbeachtlich macht) und damit ein Dominierender etwas verloren hat, was bedeutet, dass man deswegen Gesetze ändern muss.
Männer wollen nur die anteilige Betreuung, weil sie die Trennung nicht verkraften und über das Kind ihren Einfluss gelten machen wollen und die Mutter-Kind-Beziehung stören.
Sie bringen die Kinder zu ihren Eltern und wenn sie die Betreuung durchgesetzt haben, dann holen sie die Kinder nicht mehr bei der Mutter ab, haben aber Macht über die Mutter, weil sie ja jederzeit kommen könnten.
Es geht nur darum der Mutter die Freizügigkeit zu nehmen und sie daran zu hindern 800Km weit weg zu ziehen, dabei flüchten sie nur vor dem gewaltätigen Vater oder suchen einen Arbeistplatz.
Eine geschiedene Mutter wird doppelt diskriminiert. Einerseits, weil sie vom Vater wegen Unterhaltsverweigerung arm gehalten werden und andererseits, wurde nicht genannt.
Das Kinder, die ohne Vater aufwachsen, soziale und psysiche Entwicklungsstörungen aufweisen ist eine Erfindung der Maskulisten. In Wahrheit sind es die gewalttätigen Väter, die das Kind schädigen, weil das Erleben des gewaltätigen Vaters das Kind traumatisiert und psyschiche Dauerschäden verursacht.
Es ist unverständlich warum Männern es so schwer fällt sich zu trennen. Frauen wurden so massiv bedroht, das sich nicht trauten, dem Richter die Wahrheit zu sagen und damit wurde für geteilten Umgang entschieden.
Männer suchen auch Jahre, Wochen und Tagelang nur nach einer Gelegenheit die Partnerin zu schlagen oder zu ermorden. Erhält ein Mann das Sorgenrecht nach jahrenlangem Streit, dann bringt er die Kinder um, weil er die Nähe zur Partnerin dann verloren hat und nicht in der Lage ist, sich um die Kinder zu kümmern. Das Einzige, was der Mann erreichen will, der sich um den Umgang mit seinen Kinern bemüht, ist, die Beziehung zur Mutter wieder herzustellen.
Die Medien zeigen nur die bunte Seite der Maskulisten, die in Wahrheit nur Gewalttätig sind. Maskulisten organisieren sich in schwarz gekleideten Terrorgruppen, wie die SS und bestrafen dann Mütter, die sich trennen.
Maskulisten sind einfach nur wütend, das Frauen über ihr Leben selbst bestimmen können. Sie haben die Botschaft des Feminismus nicht akzeptiert.
Der Vater ist das Alibi des Mannes. Er will nur seine Privilegien in der Ehe erhalten. Seine Frau ist nur seine kostenlose Haushälterin, Krankenschwester ...
Maskulisten wollen die Abschaffung des Rechts auf Scheidung und die Frau in die Ehe zwingen, damit sie ihre Vorteile nicht verlieren.
Auch bei der Schwangerschaft wird nur gelogen, um das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper abzuschaffen. Es wird gefordert Abtreibung nur mit Einwilligung beider Erzeuger zuzulassen. Das geschieht mit der Behauptung, das Väter auch zur Hälfte mit schwanger wären (was natürlich unsinn ist).

Ich hätte ja auch gerne was zu eigentlichen Thema des Films gesagen, aber im Gegensatz zum ersten Beitrag, wo keine Gegenpositionen zu Wort kamen, kamen hier fast nur die Kritiker der Vaterbewegung zu Wort.

Gastredner

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Andreax, Wednesday, 23.03.2005, 00:56 (vor 7623 Tagen) @ Gastredner

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Gastredner am 22. März 2005 22:36:26:

Danke für Deine stichwortartige ZUsammenfassung. Dies hilft für die Beschwerde beim Presserat.
Vordrucke dafür sind dort downloadbar.

Andreax

Pressrat

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Ricarda, Wednesday, 23.03.2005, 01:59 (vor 7623 Tagen) @ Berthold

Als Antwort auf: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Berthold am 22. März 2005 20:41:55:

Passend zum heutigen Themenabend bei Arte über die angeblich so gewalttätigen Männer:
Die Feministinnen sind ja sehr gerissen – aber so schlau nun auch wieder nicht. Ausgerechnet im „Frauengesundheitsbericht“ (Link siehe unten) auf der Homepage des Frauenministeriums haben sie vergessen, den Beweis für die vergleichbar hohe Gewalttätigkeit von Frauen zu löschen.
Hier die entscheidenden Textstellen:
Seite 252:
Tabelle 5.3-1: Prävalenzraten für Körperverletzung (Erhebungsfrage Conflict-Tactics-Scale CTS; incl. leichtere Formen) und für schwere physische Gewalt (CTS-Unterskala) in engen sozialen Beziehungen im 5-Jahres-Zeitraum 1987-1991
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Alte Bundesländer / Neue Bundesländer
Körperverletzung (CTS insg., einschließlich leichtere Formen der Körperverletzung)
Frauen 16-60 Jahre 18,9 % 18,4 %
Männer 16-60 Jahre 18,4 % 15,0 %
Schwere physische Gewalt (Unterskala der CTS, ohne leichtere Formen)
Frauen 16-60 Jahre 6,0 % 4,0 %
Männer 16-60 Jahre 5,3 % 4,5 %
Quelle: Wetzels et al. 1995: 156.
Seite 253:
Bei 62,7 % der Befragten unter 60 Jahre ging die Gewalt von dem
Partner/der Partnerin aus.
Hier der Link:
Frauengesundheitsbericht
Gruß
Berthold

BEI diesen schockierenden Zahlen, und die allgemeine Gewalt, von
Frauen (sowie bösen Feministinnen), gegen Männer bin ich dringend
für die Eröffnung von Männerhäuser!
Grüße Ricarda

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Andreax, Wednesday, 23.03.2005, 02:17 (vor 7623 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 22. März 2005 23:59:30:

BEI diesen schockierenden Zahlen, und die allgemeine Gewalt, von
Frauen (sowie bösen Feministinnen), gegen Männer bin ich dringend
für die Eröffnung von Männerhäuser!

Aber nein, eine Landesbeauftragte für Häusliche Gewalt und eine Sonderdezernentin der Staatsanwaltschaft schrieben mir mal dazu, daß es ja Obdachlosenheime gebe und somit weitere Hilfsmaßnahmen für geschlagene Männer nicht notwendig wären.

Andreax

Dummheit, Ignoranz und Lieblosigkeit - ein typisches Beispiel heutiger Frauen ?

Sven, Wednesday, 23.03.2005, 09:49 (vor 7623 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 22. März 2005 23:59:30:

BEI diesen schockierenden Zahlen, und die allgemeine Gewalt, von
Frauen (sowie bösen Feministinnen), gegen Männer bin ich dringend
für die Eröffnung von Männerhäuser!
Grüße Ricarda

Re: Sorry, hier der richtige Link

Bubbles, Wednesday, 23.03.2005, 10:17 (vor 7622 Tagen) @ Berthold

Als Antwort auf: Sorry, hier der richtige Link von Berthold am 22. März 2005 21:01:19:

Sorry, ich habe auf die Schnelle daneben gegriffen. Der eben gepostete Link verweist auf den Bericht zur Gewalt gegen Kinder, der wegen der dort auf Seite 8 bestätigten höheren Täterrate bei Müttern auch sehr interessant ist.

Vor allem ist es sehr logisch, dass die Täterrate bei den Müttern höher ist, da sie es in den meisten Fällen sind, die die Kinder versorgen und den größten Teil der Zeit mit ihnen verbringen, wie es auch in dem von dir zitierten Bericht heißt:

"Im Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Gebrauch von Gewalt in der Erziehung belegt auch unsere Untersuchung in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Studien zur Familiengewalt, dass Mütter ihre Kinder aufgrund dessen, dass sie immer noch die Hauptlast der Erziehung
tragen, etwas häufiger schlagen. Die Unterschiede sind allerdings gering (leichte Ohrfeige: Mütter 60,6%; Väter 56,1%) und minimieren sich zudem bei schweren Gewaltformen."

Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?

Bubbles

Re: Sorry, hier der richtige Link

Andreax, Wednesday, 23.03.2005, 10:41 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 08:17:44:

"Im Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Gebrauch von Gewalt in der Erziehung belegt auch unsere Untersuchung in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Studien zur Familiengewalt, dass Mütter ihre Kinder aufgrund dessen, dass sie immer noch die Hauptlast der Erziehung
tragen, etwas häufiger schlagen. Die Unterschiede sind allerdings gering (leichte Ohrfeige: Mütter 60,6%; Väter 56,1%) und minimieren sich zudem bei schweren Gewaltformen."
Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?

Gut, daß Du diesen Teil extra hervorgehoben hast. Zeigt es doch wiederum, wie versucht wird, Täterinnen zu entschuldigen und zu verharmlosen.

Warum lese ich z.B. nicht: "Aufgrund dessen, daß Männer noch immer die Hauplast der Ernährung tragen und damt verbunden einem hohen Streßpotential ausgesetzt sind, ist die Häufigkeit von Gewalt gegen Kinder signifikant gering."?

Andreax

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Bubbles, Wednesday, 23.03.2005, 10:42 (vor 7622 Tagen) @ Berthold

Als Antwort auf: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Berthold am 22. März 2005 20:41:55:

Passend zum heutigen Themenabend bei Arte über die angeblich so gewalttätigen Männer:
Die Feministinnen sind ja sehr gerissen – aber so schlau nun auch wieder nicht. Ausgerechnet im „Frauengesundheitsbericht“ (Link siehe unten) auf der Homepage des Frauenministeriums haben sie vergessen, den Beweis für die vergleichbar hohe Gewalttätigkeit von Frauen zu löschen.

Berthold

In der Tabelle geht es um die Gewalterfahrung. Nur bei den Männern von 16-60 Jahren im Osten ist die schwere Gewalterfahrung höher als bei den Frauen. Auch ist in dieser Statistik nicht ausgewiesen, von wem (Mutter, Vater, Bruder, Schwester) die Gewalt ausging.
Auch das die 62 % der Gewalt vom Partner ausging, belegt nicht, dass Frauen die gewaltätigeren sind.
Bitte schlagt jetzt alle auf mich ein!

Bubbles

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Klaus, Wednesday, 23.03.2005, 10:53 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Bubbles am 23. März 2005 08:42:34:

In der Tabelle geht es um die Gewalterfahrung. Nur bei den Männern von 16-60 Jahren im Osten ist die schwere Gewalterfahrung höher als bei den Frauen. Auch ist in dieser Statistik nicht ausgewiesen, von wem (Mutter, Vater, Bruder, Schwester) die Gewalt ausging.
Auch das die 62 % der Gewalt vom Partner ausging, belegt nicht, dass Frauen die gewaltätigeren sind.

Bubbles

Von wem die Gewalt ausging, ist in der Untersuchung sehr verklausoliert angegeben. Zu den Tätern wurde zitiert:

Seite 253: "Bei 62,7 % der Befragten unter 60 Jahre ging die Gewalt von dem
Partner/der Partnerin aus."

Falls die Forscher festgestellt hätten, dass diese Aussage in irgendeinerweise eine weitere geschlechtsspezigische Differenzierung benötigt, dann hätten sie diese mit Leichtigkeit formulieren können. Haben sie aber nicht, und zwar mit gutem Grund. Die Untersuchung wurde mit der cts-Methode (Konflict Tactic Scales) durchgeführt. Mit dieser Methode ermittelte Zahlen zu häuslicher Gewalt liegen in Form von mehr als 100 internationalen Studien vor, die alle das gleiche Ergebnis erbringen: Opfer und Täter sind in wtwa gleich verteilt.

Klaus

Re: In Nominis Patris: Kurzrezension

Ekki, Wednesday, 23.03.2005, 11:09 (vor 7622 Tagen) @ Berthold

Als Antwort auf: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Berthold am 22. März 2005 20:41:55:

Bodenlos:
Die Parabel auf das Rotkäppchen-Märchen. Erstens hatte sie keinerlei Bezug zur Väter-Problematik, zweitens wurde der Mann natürlich als Bösewicht dargestellt, und drittens führte man - äh: frau - noch einen kannibalistischen Aspekt ein, der im ursprünglichen Märchen nicht vorkommt.

Kaum zu glauben:
Lt. den Autoren des Films sind es die Maskulinisten, die für sich in Anspruch nehmen, an der Geburt beteiligt und "selbst ebenfalls schwanger zu sein". Soweit ich weiß, war solcherlei Geseiere bisher den "neuen Männern" vorbehalten.

Bezeichnend:
Es waren lauter Männer, die vor der Kamera auftragen und feministisch rumseierten.

Abgrundtief zynisch:
Die Behauptung: "Ein Kind braucht einen symbolischen Vater, die physische Anwesenheit ist entbehrlich."

Schwere Beleidigung:
Vergleich der Maskulinisten mit dem Ku-Klux-Klan.

Demagogisch:
Irrsinnig hohe Zahlen zur Tötung von Frauen durch Männer.

Irrenhausreif:
Die Behauptung, Maskulinisten würden den Unterschied zwischen Männern und Frauen leugnen (das tun die Feministinnen!)

Tröstlich trotz allem:
Die Tatsache, daß die Maskulinisten in jedem Satz als "gefährlich" apostrophiert werden, zeigt, daß sie ernst genommen werden.

Gruß

Ekki

Re: Sorry, hier der richtige Link

Bubbles, Wednesday, 23.03.2005, 11:09 (vor 7622 Tagen) @ Andreax

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Andreax am 23. März 2005 08:41:56:

"Im Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Gebrauch von Gewalt in der Erziehung belegt auch unsere Untersuchung in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Studien zur Familiengewalt, dass Mütter ihre Kinder aufgrund dessen, dass sie immer noch die Hauptlast der Erziehung
tragen, etwas häufiger schlagen. Die Unterschiede sind allerdings gering (leichte Ohrfeige: Mütter 60,6%; Väter 56,1%) und minimieren sich zudem bei schweren Gewaltformen."
Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?

Gut, daß Du diesen Teil extra hervorgehoben hast. Zeigt es doch wiederum, wie versucht wird, Täterinnen zu entschuldigen und zu verharmlosen.
Warum lese ich z.B. nicht: "Aufgrund dessen, daß Männer noch immer die Hauplast der Ernährung tragen und damt verbunden einem hohen Streßpotential ausgesetzt sind, ist die Häufigkeit von Gewalt gegen Kinder signifikant gering."?
Andreax

Ich verharmlose Gewalt von Frauen gegen Kinder nicht. Ich finde es nur etwas seltsam, wenn du nur einen Teil einer Statistik zitierst und einen anderen weglässt, weil er deine Meinung nicht stützt.
Ich bin gegen jede Gewalt gegen Kinder, egal von wem sie ausgeht, und werde meinen Sohn auch weiterhin gewaltrfrei erziehen.

Bubbles

Re: Sorry, hier der richtige Link

Andreax, Wednesday, 23.03.2005, 11:32 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 09:09:43:

Ich verharmlose Gewalt von Frauen gegen Kinder nicht. Ich finde es nur etwas seltsam, wenn du nur einen Teil einer Statistik zitierst und einen anderen weglässt, weil er deine Meinung nicht stützt.

Ich habe nicht behauptet, daß DU verhamlost, sondern daß die Verfasser des Berichts in typischer Weise versuchen zu relativieren. Ebenfalls habe ich nicht einen Teil von etwas zitiert und etwas anderes weggelassen.
Allerdings zeichnet es ein Zitat aus, daß es nur ein Ausschnitt ist.

Ich bin gegen jede Gewalt gegen Kinder, egal von wem sie ausgeht, und werde meinen Sohn auch weiterhin gewaltrfrei erziehen.

Ich schlage meinen Sohn auch nicht. Das halte ich für selbstverständlich.

Andreax

Re: Sorry, hier der richtige Link

JehKeh, Wednesday, 23.03.2005, 11:44 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 09:09:43:

> > "Im Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Gebrauch von Gewalt in der Erziehung belegt auch unsere Untersuchung in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Studien zur Familiengewalt, dass Mütter ihre Kinder aufgrund dessen, dass sie immer noch die Hauptlast der Erziehung

tragen, etwas häufiger schlagen. Die Unterschiede sind allerdings gering (leichte Ohrfeige: Mütter 60,6%; Väter 56,1%) und minimieren sich zudem bei schweren Gewaltformen."
Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?

Gut, daß Du diesen Teil extra hervorgehoben hast. Zeigt es doch wiederum, wie versucht wird, Täterinnen zu entschuldigen und zu verharmlosen.
Warum lese ich z.B. nicht: "Aufgrund dessen, daß Männer noch immer die Hauplast der Ernährung tragen und damt verbunden einem hohen Streßpotential ausgesetzt sind, ist die Häufigkeit von Gewalt gegen Kinder signifikant gering."?
Andreax

Ich verharmlose Gewalt von Frauen gegen Kinder nicht. Ich finde es nur etwas seltsam, wenn du nur einen Teil einer Statistik zitierst und einen anderen weglässt, weil er deine Meinung nicht stützt.[/i]

Nein, das (das sei ja nur so, weil die Mütter Haupteil der Erziehung leisten) ist NICHT Teil der Statistik, sondern eine Interpretation, warum die Daten so sind, wie sie sind.
Und diese Interpretation, so einleuchtend sie Dir sein mag, kann sich je nach Interessenlage, mit der auf Daten geschaut wird, massiv verändern.
Daher sind Interpretationen von Daten ein SEHR rutschiges Gebiet.
Ein altes Beispiel: Es ist empirisch erwiesen, daß Trommeln und ekstatisch um Feuer herum zu tanzen während einer Sonnenfinsternis bewirkt, daß die Sonne wieder zum Vorschein kommt!

Andreasx hat Dir nur eine andere Interpretationsmöglichkeit dieser Daten gezeigt.

Drecksarbeit ist für Männer

Naismith, Wednesday, 23.03.2005, 12:09 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 08:17:44:

Hallo Bubbles,

Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?

meine Meinung dazu: Weils schlicht irrelevant ist. Ok, gemessen an ihrem Anteil an der Erziehungsarbeit tauchen Männer bei der Gewalt gegen Kinder überproportional auf. - Das liegt aber mindestens zum Teil daran, dass frau die Gewalt delegiert! Sie befürwortet sie, will sich aber die Hände nicht schmutzig machen.
Beispiel (wobei wahrscheinlich jeder schon sowas erlebt hat): Der Bruder eines Freundes von mir war schwer erziehbar (15, Skinhead, Saufen, Vandalismus, Ladendiebstähle). Jedesmal, wenn die Mutter sich nicht mehr zu helfen wusste hieß es: "Warte bis dein Vater nach Hause kommt!"

Glaubst du ernsthaft, der Vater verdrischt nach Feierabend seine Kinder weil er sich abreagieren will oder zum Spaß?

Regards,
Naismith

Re: In Nominis Patris: Kurzrezension

Friedwilli, Wednesday, 23.03.2005, 12:20 (vor 7622 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Kurzrezension von Ekki am 23. März 2005 09:09:15:

Bodenlos:
Die Parabel auf das Rotkäppchen-Märchen. Erstens hatte sie keinerlei Bezug zur Väter-Problematik, zweitens wurde der Mann natürlich als Bösewicht dargestellt, und drittens führte man - äh: frau - noch einen kannibalistischen Aspekt ein, der im ursprünglichen Märchen nicht vorkommt.
Kaum zu glauben:
Lt. den Autoren des Films sind es die Maskulinisten, die für sich in Anspruch nehmen, an der Geburt beteiligt und "selbst ebenfalls schwanger zu sein". Soweit ich weiß, war solcherlei Geseiere bisher den "neuen Männern" vorbehalten.
Bezeichnend:
Es waren lauter Männer, die vor der Kamera auftragen und feministisch rumseierten.
Abgrundtief zynisch:
Die Behauptung: "Ein Kind braucht einen symbolischen Vater, die physische Anwesenheit ist entbehrlich."
Schwere Beleidigung:
Vergleich der Maskulinisten mit dem Ku-Klux-Klan.
Demagogisch:
Irrsinnig hohe Zahlen zur Tötung von Frauen durch Männer.
Irrenhausreif:
Die Behauptung, Maskulinisten würden den Unterschied zwischen Männern und Frauen leugnen (das tun die Feministinnen!)
Tröstlich trotz allem:
Die Tatsache, daß die Maskulinisten in jedem Satz als "gefährlich" apostrophiert werden, zeigt, daß sie ernst genommen werden.
Gruß
Ekki

Richtig Ekki, wir sind gefährlich geworden. Hier ist Frau jetzt bereit, ein neus Kapitel aufzuschlagen, letzte Hemmschwellen beiseite zu räumen, um jeden Feminismuskritiker als Bösewicht zu enttarnen. Der Stil und die Aufmachung der Sendung, zeigt tatsächlich eine gewisse Panik. Es wird versucht den Eindruck zu erwecken, als hätten 99% der Männer Feminismus verinnerlicht und wären für die Fortschritte dankbar. Immmer wieder hören wir von Rache als Hauptmotiv der Männer. Ich denke, man sollte den religiösen Hintergrund des Feminismus nicht unterschätzen, den der könnte uns ein völlig neues Moralverständnis lehren. Wenn es künftig angemessen ist, einem dreijährigen auch den Vater aus der Dose zu präsentieren, dann ist das eben so, wie die heutige Abtreibungspraxis, bzw. Verhütungspraxis.

Gruß
Friedwilli

Re: Sorry, hier der richtige Link

scipio africanus, Wednesday, 23.03.2005, 12:21 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 09:09:43:

"Im Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Gebrauch von Gewalt in der Erziehung belegt auch unsere Untersuchung in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Studien zur Familiengewalt, dass Mütter ihre Kinder aufgrund dessen, dass sie immer noch die Hauptlast der Erziehung
tragen, etwas häufiger schlagen. Die Unterschiede sind allerdings gering (leichte Ohrfeige: Mütter 60,6%; Väter 56,1%) und minimieren sich zudem bei schweren Gewaltformen."
Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?

Gut, daß Du diesen Teil extra hervorgehoben hast. Zeigt es doch wiederum, wie versucht wird, Täterinnen zu entschuldigen und zu verharmlosen.
Warum lese ich z.B. nicht: "Aufgrund dessen, daß Männer noch immer die Hauplast der Ernährung tragen und damt verbunden einem hohen Streßpotential ausgesetzt sind, ist die Häufigkeit von Gewalt gegen Kinder signifikant gering."?
Andreax

Ich verharmlose Gewalt von Frauen gegen Kinder nicht. Ich finde es nur etwas seltsam, wenn du nur einen Teil einer Statistik zitierst und einen anderen weglässt, weil er deine Meinung nicht stützt.
Ich bin gegen jede Gewalt gegen Kinder, egal von wem sie ausgeht, und werde meinen Sohn auch weiterhin gewaltrfrei erziehen.
Bubbles

Die Männerbewegung will eigentlich nur den Heiligenschein der Frauen demontieren. Das ziemlich DÄMLICHE Festhalten der Frauen am weiblichen Opfermonopol erschwert eine konstruktive Diskussion sehr. Letztendlich ist es nicht die entscheidende Frage, ob Frauen zu 5 % gewalttätiger oder friedlicher sind. Allein die Erkenntnis, dass Frauen und Männer zu Gewalttätigkeiten neigen können, dass Gewalt menschlich, und nicht männlich ist, DAS ist der Kern, den es herauszuschälen gilt.
Bei jeder Diskussion, in der auf Gewalt von Frauen hingewiesen wird, muss Mann sich erst ein Lamento anhören, dass

Frauen die wahren Opfer sind, auch wenn sie die Gewalt ausgeübt haben. Dabei wird dann regelmässig auf die sozialen Umstände der Frau fokussiert. Mit dem Zauberwort strukturelle Gewalt wird dann aus der gewalttätigen Frau schnell das Opfer einer männlichen Dominanz. Damit wird das weibliche Opfermonopol zementiert. Feminismus in dieser Form ist ultrareaktionär.

Männer aber viel, viel gewalttätiger seien als Frauen. Erinnert mich regelmässig an meine kleine Tochter, die, wenn sie mal mit ihrer Schwester Streit hat, sagt ... ich nicht, sie aber auch :)

scipio, gelangweilt von den ultrareaktionären Feministinnen und Feministen

wer steckt hinter den Machern und Genehmigern der Sendung

Gast, Wednesday, 23.03.2005, 13:44 (vor 7622 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Kurzrezension von Ekki am 23. März 2005 09:09:15:

Bodenlos:
Die Parabel auf das Rotkäppchen-Märchen. Erstens hatte sie keinerlei Bezug zur Väter-Problematik, zweitens wurde der Mann natürlich als Bösewicht dargestellt, und drittens führte man - äh: frau - noch einen kannibalistischen Aspekt ein, der im ursprünglichen Märchen nicht vorkommt.
Kaum zu glauben:
Lt. den Autoren des Films sind es die Maskulinisten, die für sich in Anspruch nehmen, an der Geburt beteiligt und "selbst ebenfalls schwanger zu sein". Soweit ich weiß, war solcherlei Geseiere bisher den "neuen Männern" vorbehalten.
Bezeichnend:
Es waren lauter Männer, die vor der Kamera auftragen und feministisch rumseierten.
Abgrundtief zynisch:
Die Behauptung: "Ein Kind braucht einen symbolischen Vater, die physische Anwesenheit ist entbehrlich."
Schwere Beleidigung:
Vergleich der Maskulinisten mit dem Ku-Klux-Klan.
Demagogisch:
Irrsinnig hohe Zahlen zur Tötung von Frauen durch Männer.
Irrenhausreif:
Die Behauptung, Maskulinisten würden den Unterschied zwischen Männern und Frauen leugnen (das tun die Feministinnen!)
Tröstlich trotz allem:
Die Tatsache, daß die Maskulinisten in jedem Satz als "gefährlich" apostrophiert werden, zeigt, daß sie ernst genommen werden.
Gruß
Ekki

Soviel ich gesehen habe, wurden die gestrigen Sendungen bei Arte größtenteils vom NDR produziert, der ja eh im Geruch eines männerfeindlichen, sprich feministisch geleiteten Senders steht.
"Also, daran werde ich mich überhaupt nicht halten. Da lasse ich es darauf ankommen verklagt zu werden. Die Männer müssen sich daran gewöhnen, dass Frauen bevorzugt eingestellt werden."
Lea Rosh, Direktorin des NDR, zur EU-Rechtssprechung

Weiß jemand Näheres über die Macher der Sendung?

Zitat - Quelle

wie sehn das die Franzosen?

BerndausMünster, Wednesday, 23.03.2005, 13:58 (vor 7622 Tagen) @ Gast

Als Antwort auf: wer steckt hinter den Machern und Genehmigern der Sendung von Gast am 23. März 2005 11:44:29:

NDR, gut. Aber es muss ja noch eine französische Quelle geben, oder? In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie unsere französischen Geschlechtsgenossen den ARTE-Abend sehen. Kennt jemand da ein Forum?

@BerndausMünster: Re: wie sehn das die Franzosen?

Ekki, Wednesday, 23.03.2005, 14:21 (vor 7622 Tagen) @ BerndausMünster

Als Antwort auf: wie sehn das die Franzosen? von BerndausMünster am 23. März 2005 11:58:55:

Hallo BerndausMünster!

NDR, gut. Aber es muss ja noch eine französische Quelle geben, oder? In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie unsere französischen Geschlechtsgenossen den ARTE-Abend sehen. Kennt jemand da ein Forum?

Da sich Franzosen "von beiden Seiten der Barrikade" ja in der Sendung ausführlich geäußert haben, kann man wohl davon ausgehen, daß auch bei Asterix und den Galliern einiges in Bewegung gekommen ist.

Mit einem Forum kann ich leider nicht dienen.

OT:

Falls Du aus Münster in Westfalen schreibst:

Schönen Gruß in diese wunderbare Stadt, die ich seinerzeit blutenden Herzens nur deshalb verlassen habe, weil ich nach kürzester Zeit zu dem Schluß gekommen war, daß mein ursprünglich gewählter Studiengang doch nicht das Richtige war und das, was ich wirklich wollte und dann auch gemacht habe, in Münster nicht angeboten wurde.

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Nikos, Wednesday, 23.03.2005, 16:24 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 22. März 2005 23:59:30:

Hi Ricarda!

BEI diesen schockierenden Zahlen, und die allgemeine Gewalt, von
Frauen (sowie bösen Feministinnen), gegen Männer bin ich dringend
für die Eröffnung von Männerhäuser!
Grüße Ricarda<

Willkommen! So habe ich früher auch gedacht, als ich Deutschland für ein demokratisches Land hielt. Daß man bei gleiche Probleme gleiche Lösungen anwendet, war für mich selbstverständlich. Dem ist aber leider nicht so.

Du kannst gerne ein Experiment machen: Fang mit deine Freundinnen eine Diskussion an, darüber daß Männer Männerhäuser bräuchten. Du wirst Dich wundern! Sie werden Dich so angucken, als ob Du die Pest UND die Cholera gleichzeitig hättest.

Du kannst natürlich dazu auch mein Lieblingsexperiment machen: Schlage deinem Freund grundlos, mehrmals und richtig fest im Bauch. Dann gehe zu Polizei und behaupte, er hätte Dich geschlagen. Du wirst Dich noch einmal ganz toll wundern! Besser wie im Kino, sage ich Dir!

Nikos

Re: Sorry, hier der richtige Link

Nikos, Wednesday, 23.03.2005, 16:28 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 08:17:44:

Hi Bubbles!

"Im Hinblick auf den geschlechtsspezifischen Gebrauch von Gewalt in der Erziehung belegt auch unsere Untersuchung in Übereinstimmung mit der Mehrheit der Studien zur Familiengewalt, dass Mütter ihre Kinder aufgrund dessen, dass sie immer noch die Hauptlast der Erziehung
tragen, etwas häufiger schlagen. Die Unterschiede sind allerdings gering (leichte Ohrfeige: Mütter 60,6%; Väter 56,1%) und minimieren sich zudem bei schweren Gewaltformen."
Warum hast du diesen Teil weggelassen? Hat sich nicht so gut gemacht, stimmts?
Bubbles<

Aslo, Mütter schlagen ihre Kinder, weil sie sie großziehen? Ich dachte, Frauen wären die bessere Menschen.. Wieder falsch..

Mist, verfluchter..

Nikos

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Nikos, Wednesday, 23.03.2005, 16:29 (vor 7622 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Bubbles am 23. März 2005 08:42:34:

Bitte schlagt jetzt alle auf mich ein!
Bubbles<

Stehst Du auf SM?

Nikos
*steht nicht auf SM*

Re: In Nominis Patris: Kurzrezension

Arne Hoffmann, Wednesday, 23.03.2005, 17:47 (vor 7622 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Kurzrezension von Ekki am 23. März 2005 09:09:15:

Die Parabel auf das Rotkäppchen-Märchen. Erstens hatte sie keinerlei Bezug zur Väter-Problematik, zweitens wurde der Mann natürlich als Bösewicht dargestellt, und drittens führte man - äh: frau - noch einen kannibalistischen Aspekt ein, der im ursprünglichen Märchen nicht vorkommt.

Naja gut, da haben die Macherinnen an tief verankerte männerfeindliche Ängste appelliert. Wenn ich Feministin wäre, würde mich dieser Rotkäppchen-Quatsch allerdings genauso ärgern, weil darin Frauen nur als hilflose Opfer und der Mann als Retter auftauchte. Das sagt unfreiwillig allerdings einiges über die psychologische Motivation derjenigen Männer aus, die auf die Männerrechtler eingeprügelt haben: "Wir sind die Guten, wir schützen euch vor den Bösen." Natürlich nicht ohne die Erwartung einer bestimmten Form von "Lohn".

Übrigens bin ich mir gar nicht so sicher, ob im Original-Rotkäppchen kein Kannibalismus vorkommt. Die Brüder Grimm haben ja vieles aus Märchensammlungen aus der Renaissance abgeschrieben, die wesentlich wilder und grausamer waren, bevor die Grimms es zu Kindermärchen trivialisiert haben. Aber das nur am Rande.

Arne

Re: In Nominis Patris: Kurzrezension

Nikos, Wednesday, 23.03.2005, 17:59 (vor 7622 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Kurzrezension von Arne Hoffmann am 23. März 2005 15:47:33:

Hi Arne!

Naja gut, da haben die Macherinnen an tief verankerte männerfeindliche Ängste appelliert. Wenn ich Feministin wäre, würde mich dieser Rotkäppchen-Quatsch allerdings genauso ärgern, weil darin Frauen nur als hilflose Opfer und der Mann als Retter auftauchte. Das sagt unfreiwillig allerdings einiges über die psychologische Motivation derjenigen Männer aus, die auf die Männerrechtler eingeprügelt haben: "Wir sind die Guten, wir schützen euch vor den Bösen." Natürlich nicht ohne die Erwartung einer bestimmten Form von "Lohn"

Du meinst, männliche Feministinnen und weibliche Feministinnen haben Sex miteinander?

Pfui, musst DAS ecklig sein..

Nikos
*angewidert*

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Ricarda, Wednesday, 23.03.2005, 18:52 (vor 7622 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Nikos am 23. März 2005 14:24:35:

Hi Ricarda!

BEI diesen schockierenden Zahlen, und die allgemeine Gewalt, von
Frauen (sowie bösen Feministinnen), gegen Männer bin ich dringend
für die Eröffnung von Männerhäuser!
Grüße Ricarda<

Willkommen! So habe ich früher auch gedacht, als ich Deutschland für ein demokratisches Land hielt. Daß man bei gleiche Probleme gleiche Lösungen anwendet, war für mich selbstverständlich. Dem ist aber leider nicht so.
Du kannst gerne ein Experiment machen: Fang mit deine Freundinnen eine Diskussion an, darüber daß Männer Männerhäuser bräuchten. Du wirst Dich wundern! Sie werden Dich so angucken, als ob Du die Pest UND die Cholera gleichzeitig hättest.
Du kannst natürlich dazu auch mein Lieblingsexperiment machen: Schlage deinem Freund grundlos, mehrmals und richtig fest im Bauch. Dann gehe zu Polizei und behaupte, er hätte Dich geschlagen. Du wirst Dich noch einmal ganz toll wundern! Besser wie im Kino, sage ich Dir!
Nikos

Hallo Nikos!

Offensichtlich hast Du (wie kann`s in diesen Forum anders sein),
mit Frauen ausschließlich nur schlechte Erfahrungen gemacht,so d. Du
Dich nur noch in Pest und Choleraphrasen äußern kannst.
Ja..., es ist schwer neben einer Männerwelt voll "Herzenswärme,
Aufrichtigkeit und Intelligenz" mitzuhalten..., aber, gib uns eine
Chance, Nikos , wir sind nicht alle "abrundtief schlecht."

Bezüglich Deines demokratischen Verständnisses stimme ich Dir voll-
inhaltlich zu. Gleiches Recht für ALLE, und ich würde selbstverständlich
für jeden (körperlich) mißhandelten Mann allerorts eine Lanze brechen.

Seltsamerweise sind aber eingeschlagene Zähne, Nasenbeinbrüche, Platz-
wunden etc. bei Frauen, vorzugsw. in d. bösen Frauenhäusern vorzufinden.
Aber auch da wird sich eine Eurer "klugen Studien" finden, daß sich Frauen
d. alles selbst zugefügt haben, ünterstützt von der "feministischen
Weltverschwörung", nur um den Männern eins auszuwischen.

Grüße Ricarda

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Nikos, Wednesday, 23.03.2005, 18:55 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 23. März 2005 16:52:17:

Mache bitte einfach die Experimente.

Nikos

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Ricarda, Wednesday, 23.03.2005, 19:00 (vor 7622 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Nikos am 23. März 2005 16:55:25:

Mache bitte einfach die Experimente.
Nikos

Welche Experimente?
Ricarda

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Nikos, Wednesday, 23.03.2005, 19:05 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 23. März 2005 17:00:33:

Mache bitte einfach die Experimente.
Nikos

Welche Experimente?
Ricarda<

Die, die ich dir vorgeschlagen habe.

Nikos

diese Experimente

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Krischan, Wednesday, 23.03.2005, 19:20 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 23. März 2005 16:52:17:

Gleiches Recht für ALLE, und ich würde selbstverständlich

für jeden (körperlich) mißhandelten Mann allerorts eine Lanze brechen.

Brauchst du nicht. Wirklich nicht. Danke.

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

Ricarda, Wednesday, 23.03.2005, 20:17 (vor 7622 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Nikos am 23. März 2005 14:24:35:

Hi Ricarda!

BEI diesen schockierenden Zahlen, und die allgemeine Gewalt, von
Frauen (sowie bösen Feministinnen), gegen Männer bin ich dringend
für die Eröffnung von Männerhäuser!
Grüße Ricarda<

Willkommen! So habe ich früher auch gedacht, als ich Deutschland für ein demokratisches Land hielt. Daß man bei gleiche Probleme gleiche Lösungen anwendet, war für mich selbstverständlich. Dem ist aber leider nicht so.
Du kannst gerne ein Experiment machen: Fang mit deine Freundinnen eine Diskussion an, darüber daß Männer Männerhäuser bräuchten. Du wirst Dich wundern! Sie werden Dich so angucken, als ob Du die Pest UND die Cholera gleichzeitig hättest.
Du kannst natürlich dazu auch mein Lieblingsexperiment machen: Schlage deinem Freund grundlos, mehrmals und richtig fest im Bauch. Dann gehe zu Polizei und behaupte, er hätte Dich geschlagen. Du wirst Dich noch einmal ganz toll wundern! Besser wie im Kino, sage ich Dir!
Nikos

Meine erste Antwort zum Thema wurde nicht gebracht, probiers nochmal:

° Zunächst, wie deffinierst Du Männerhaus?

° Zu Deinen Lieblingsexperiment: Verstehe den Kontext nicht.
Klar, Dein Beispiel wäre so gesehen nicht vom Feinsten (glaube aber nicht
d. es d. tägliche Praxis ist.)

Genauso, wie es für eine Frau ziehmlich ungemütlich werden kann, wenn
sie von ihren Mann bedroht wird, und der Polizeibeamte meint,
solange "nichts passiert ist", könne er nicht einschreiten.

Ricarda

Wolfgang Futter?

Norbert, Wednesday, 23.03.2005, 20:49 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 23. März 2005 16:52:17:

Seltsamerweise sind aber eingeschlagene Zähne, Nasenbeinbrüche, Platz-
wunden etc. bei Frauen, vorzugsw. in d. bösen Frauenhäusern vorzufinden.
Aber auch da wird sich eine Eurer "klugen Studien" finden, daß sich Frauen

Nein, da genügt die Lebenserfahrung die ich
hier, bzgl. Männerhäuser beschrieben hatte.
Die Folgebeiträge sind dort auch recht 'amüsant'.

Du wirst schwerlich in einem Frauenhaus einen verletzten Mann finden, oder?

Wo ist den ein Platz für solche Fälle?
Im Obdachlosenasyl, wie manche zynischen Politiker schon sagten?

Wach mal auf und benutze den Gehirn dafür, wozu es geschaffen wurde.
Ach ja, die Scheuklappen vorher abnehmen.

Und noch ein Nachtrag zu Wolfgang Futter.
Ach der Name ist nicht mehr bekannt?
Kann und sollte man ändern:
Wolfgang Futter

GEPRÜGELTE MÄNNER ERSTMALS IM FERNSEHEN: "STERN TV" MIT GÜNTHER JAUCH

Diese Sendung war wirklich ein Novum in der deutschen Fernsehgeschichte: Nicht nur dass meines Wissens erstmals bundesweit über das Tabuthema geprügelte Männer GESPROCHEN wurde, vor allem wurden die Folgen von weiblicher Gewalt sehr drastisch GEZEIGT: zunächst anhand von Gerichtsfotos, dann kamen in einem eingeschnittenen Beitrag drei Opfer selbst zu Wort, darunter der von seiner Frau blind geprügelte Wolfgang Futter, der auch selbst als Gast in der Sendung auftrat. Keine aberhundert internationale Statistiken könnten den selben Eindruck auf den Zuschauer machen wie das Bild des durch Schläge völlig entstellten und zugeschwollenen Gesichts dieses Mannes. Wenn Herr Futter keine Einwände dagegen hätte, müsste die Männerbewegung von diesem Fernsehbild eigentlich Screenshots erstellen und bundesweit verteilen, auf Websites und überall sonst, wo das sinnvoll möglich ist. Und darunter könnte man als Zitat montieren, was Ministerin Bergmann bislang zu diesem Thema zu sagen hat.

Leider ist aktuell kein Bild von ihm mehr zu finden.
Es war ein eindrucksvolles Bild weiblicher Liebe.

Ach ja.
Die Studie der KFN ist auch nicht bekannt, bzw. nur der Teil mit Frauen als Opfer?

Schön dieses einfach Weltbild.
Nur leider nicht ganz der Wirklichkeit entsprechend.

Männerhaus

Frank, Wednesday, 23.03.2005, 20:54 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 23. März 2005 18:17:14:

° Zunächst, wie deffinierst Du Männerhaus?

Wenn ich mal helfen darf, vielleicht so:

http://www.maennerberatung.de/maennerhaus-konzeption.htm

Gruss, Frank

Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden

ChrisTine, Thursday, 24.03.2005, 09:12 (vor 7622 Tagen) @ Ricarda

Als Antwort auf: Re: In Nominis Patris: Die Wahrheit kann nicht länger vertuscht werden von Ricarda am 23. März 2005 16:52:17:

Hallo,

Seltsamerweise sind aber eingeschlagene Zähne, Nasenbeinbrüche, Platz-
wunden etc. bei Frauen, vorzugsw. in d. bösen Frauenhäusern vorzufinden.

ich kopiere mal Deinen Satz und ändere ihn etwas ab:

Seltsamerweise sind aber eingeschlagene Zähne, Nasenbeinbrüche, Platz-
wunden etc. bei Männern vorzugsweise in Krankenhäuser vorzufinden.
Das hat mir ein Krankenpfleger vor vielen Jahren erzählt, als ich mich mit Männerthemen noch gar nicht so sehr beschäftigt habe.
Er habe etliche Männer darauf angesprochen, warum sie denn keine Anzeige erstatten würden und es kamen die gleichen Aussagen wie von geprügelten Frauen: Es ist doch meine Frau (Mann), es ist doch die Mutter (Vater) meiner Kinder.

Aber auch da wird sich eine Eurer "klugen Studien" finden, daß sich Frauen
d. alles selbst zugefügt haben, ünterstützt von der "feministischen
Weltverschwörung", nur um den Männern eins auszuwischen.

Hier behauptet keiner, das es keine prügelnden Männer gibt, nur werden die prügelnden Frauen vor lauter Opferwahn nicht wahrgenommen und das muss sich erst einmal ändern.

Christine

Re: Sorry, hier der richtige Link

Garfield, Thursday, 24.03.2005, 16:24 (vor 7621 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Sorry, hier der richtige Link von Bubbles am 23. März 2005 08:17:44:

Hallo Bubbles!

Der wesentliche Punkt ist dieser:

Würden Männer häufiger die Kinder betreuen und sie dann auch häufiger schlagen, dann würde das bei jeder Gelegenheit überall lang und breit veröffentlicht. Und dann würde das auch niemand damit entschuldigen, daß Männer eben mehr Kontakt zu den Kindern haben. Das würde dann gar keine Rolle spielen und würde auch kaum erwähnt werden. Warum wird es im Zusammenhang mit weiblicher Gewalt gegen Kinder immer erwähnt?

Und nicht nur das: Die Tatsache, daß Kinder häufiger von Frauen mißhandelt werden, hält weder unseriöse Journalisten noch Feministinnen davon ab, einfach das Gegenteil zu behaupten, und auch Gewalt gegen Kinder immer wieder zur Männersache zu erklären.

Wie kommt das nur?

Freundliche Grüße
von Garfield

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