Wenn Männer keine Gefühle haben
Andreas, Tuesday, 08.03.2005, 12:52 (vor 7638 Tagen)
Interessant zu lesen:
Sie kennen keine Freude, empfinden keine Trauer und werden selten wütend. Dies Phänomen beschäftigt Therapeuten immer häufiger. Nach neuesten Schätzungen leidet jeder Siebte an Gefühlskälte.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,345128,00.html
Re: Wenn Männer keine Gefühle haben
Karl52, Tuesday, 08.03.2005, 13:43 (vor 7638 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Wenn Männer keine Gefühle haben von Andreas am 08. März 2005 10:52:02:
Interessant zu lesen:
Sie kennen keine Freude, empfinden keine Trauer und werden selten wütend. Dies Phänomen beschäftigt Therapeuten immer häufiger. Nach neuesten Schätzungen leidet jeder Siebte an Gefühlskälte.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,345128,00.html
Hallo Andreas,
kann es denn sein, daß das Therapeutengeschwätz nicht eher als selbstinduzierte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für diese Berufsgruppe zu werten ist? Es wäre nicht der erste Fall von erfundener Krankheit; schließlich greift die alte Ärzteweisheit, nach der es keine gesunden Menschen mehr gibt, sondern allenfalls unzureichend untersuchte Patienten, immer mehr um sich.
M.E. ist die vermeintliche Gefühlskälte eher ein Ausdruck der Rückkehr zur Ratio, oder, um es mit Immanuel Kant auszudrücken: Sapere aude - Wage es, Deinen Verstand zu benutzen!
Gruß, Karl
Re: wütend sein
Nikos, Tuesday, 08.03.2005, 14:06 (vor 7638 Tagen) @ Karl52
Als Antwort auf: Re: Wenn Männer keine Gefühle haben von Karl52 am 08. März 2005 11:43:43:
Hallo.
Mir bringt das "wütend sein" rein gar nicht. Ab und zu werde ich auch wütend, das ist aber auch dann für mich reine Verschwendung. Und ehrlich gesagt, habe ich nicht vor, alle meine Gefühle zu Durchleuchten. Mir geht es darum, eine Balance zwischen Gefühl und Verstand zu haben. Dazu habe ich genug Kenntnis von meine Gefühle, so klappt es schon auch ganz gut.
Das Zelebrieren von Gefühlen liegt mir nicht: "Aaaaach, wie toooooll, ich war gestern richtig wütend, dann bin ich aber wieder traurig gewesen, und anschließend hatte ich eine richtig große Portion Aufmunterung gehabt. Ein wirklich gelungener Tag!"
Neee, weg damit.
Ich glaube, diese Gefühlsdüselei soll vor allem Männer für die Gefühle von Frauen sensibilisieren/instrumentalisieren, hat mit den wirklichen Bedürfnissen von Männer nur am Rande was zu tun, wenn überhaupt. Nicht Männer hätten keine Gefühle, sondern haben andere Themen und reagieren auch anders, wenn es halt drauf ankommt. Für mich zB ist Ohnmacht kein Endstation sondern Anfang, weil ich weiss, daß Veränderungen erst durch die Ohnmacht müssen. Ich denke zb, daß die Ohnmacht großeren Tieren gegenüber den Mann dazu bewegt haben, das JAgdwerkzeug zu erfinden.
Kann mich aber auch irren. Was meint Ihr?
Nikos
Re: wütend sein ... Männer ohne Gefühle
Eugen Prinz, Tuesday, 08.03.2005, 14:49 (vor 7638 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: wütend sein von Nikos am 08. März 2005 12:06:41:
...Nicht Männer hätten keine Gefühle, sondern haben andere Themen und reagieren auch anders, wenn es halt drauf ankommt. Für mich zB ist Ohnmacht kein Endstation sondern Anfang, weil ich weiss, daß Veränderungen erst durch die Ohnmacht müssen. ...Was meint Ihr?
Nikos
Hallo Nikos,
da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Schon die Überschrift des Artikels ist ja falsch. Im ersten Absatz werden bereits bestimmte Gefühle eines Patienten beschrieben. Er hat lediglich keine gängigen Bezeichnungen dafür. Frau Berthoz ist Neurologin. Da kann man sich schon mal mit sowas beschäftigen. Aber natürlich sollte dann die Überschrift nicht lauten: "Wenn Männer keine Gefühle haben."
Es gibt überhaupt keine höheren Lebewesen, die keine Gefühle haben. Und natürlich haben Männer Gefühle. Sie weisen ihnen eben eine bestimmte Bedeutung zu, verwenden spezielle Bezeichnungen dafür und pflegen einen spezifischen Umgang damit.
Es ist sehr populär und durchsichtig, die Gefühle der Männer an denen der Frauen zu messen (was der Artikel aber eigentlich nicht tut). Und dabei werden dann die männlichen Strategien meist als defizitär gegenüber den weiblichen gebrandmarkt. Das ist halt der zeitgeistige, matrifocale Journalismus, aber im übrigen Unfug.
Natürlich haben Männer auch Schwierigkeiten mit ihren Strategien. Aber was heißt das schon. Ich habe Frauen sich mit Schaum vor dem Munde am Boden wälzen sehen, weil ein Mann sie verlassen hatte. Die Kliniken sind voll von Frauen, die sich zu Tode hungern oder an Fress/Kotzanfällen leiden. Es wäre schon zynisch, zu fragen ob das etwa die "besseren" Strategien sind.
Das ganze Gedöns - Frauen können dies besser, haben mehr davon, wurden schon immer und durften noch nie - ist nichts als zeitgeistige "bullshit and chickenpiss" ... auf gut deutsch 
Gruß von Eugen
Re: wütend sein ... Männer ohne Gefühle
Wodan, Tuesday, 08.03.2005, 15:58 (vor 7638 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: wütend sein ... Männer ohne Gefühle von Eugen Prinz am 08. März 2005 12:49:11:
Das ganze Gedöns - Frauen können dies besser, haben mehr davon, wurden schon immer und durften noch nie - ist nichts als zeitgeistige "bullshit and chickenpiss" ... auf gut deutsch
Gruß von Eugen
Dies sind die Auswüchse des biologistischen Feminismus, der inzwischen den alten soziologistischen der früheren Zeiten abgelöst hat. Diese neue Form halte ich für weit gefährlicher als die alte.
Gruß
Wodan
Re: wütend sein ... Männer ohne Gefühle
Andreas, Tuesday, 08.03.2005, 16:28 (vor 7638 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: wütend sein ... Männer ohne Gefühle von Eugen Prinz am 08. März 2005 12:49:11:
schon immer und durften noch nie - ist nichts als zeitgeistige "bullshit and chickenpiss" ... auf gut deutsch 
"chickenpiss" kenne ich jetzt noch gar nicht. Wieder was dazugelernt! 
Andreas
Re: wütend sein
Freddy, Tuesday, 08.03.2005, 16:57 (vor 7638 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: wütend sein von Nikos am 08. März 2005 12:06:41:
Hallo.
[quote]Mir bringt das "wütend sein" rein gar nicht. Ab und zu werde ich auch wütend, das ist aber auch dann für mich reine Verschwendung. Und ehrlich gesagt, habe ich nicht vor, alle meine Gefühle zu Durchleuchten. Mir geht es darum, eine Balance zwischen Gefühl und Verstand zu haben. Dazu habe ich genug Kenntnis von meine Gefühle, so klappt es schon auch ganz gut.[/quote]
Mir bringt Wut insofern etwas, als sie mich zum Handeln anregt. Daß der Mann seine "Triebwünsche sublimieren" muß ist ja nichts Neues. Dazu ist es nötig, daß man seinen Gefühlen freien Lauf läßt. Damit das klappt, müssen diese Gefühle aber auch in der Umgebung anerkannt sein. Gerade männliche Aggressivität wird häufig als "böse" bezeichnet, worauf dann folgt, daß sich der Mann seinen Gefühlen zu schämen hat und es zu keiner "ordentlichen" Verarbeitung kommt. Wohin das führen kann, beschreibt der Artikel sehr deutlich.
Das Zelebrieren von Gefühlen liegt mir nicht: "Aaaaach, wie toooooll, ich war gestern richtig wütend, dann bin ich aber wieder traurig gewesen, und anschließend hatte ich eine richtig große Portion Aufmunterung gehabt. Ein wirklich gelungener Tag!"
Neee, weg damit.
Ich glaube, diese Gefühlsdüselei soll vor allem Männer für die Gefühle von Frauen sensibilisieren/instrumentalisieren, hat mit den wirklichen Bedürfnissen von Männer nur am Rande was zu tun, wenn überhaupt. Nicht Männer hätten keine Gefühle, sondern haben andere Themen und reagieren auch anders, wenn es halt drauf ankommt.
Bei Deiner Beschreibung hast Du wahrscheinlich immer noch die "weibliche Art und Weise, mit Gefühlen umzugehen" im Hinterkopf. Frauen verarbeiten ihre Gefühle meistenst dadurch, daß sie darüber reden. Männer verarbeiten eher durch Taten. Deine "Gefühlduselei" kannste also ruhig weglassen. Viel wichtiger ist, daß Deine Gefühle einen angemessenen Raum bekommen, um sich entfalten zu können. Ihre Verarbeitung ist Deine persönliche Angelegenheit und Du darfst Dich nicht darin eingeschränkt fühlen.
Viele Grüße,
Freddy
Re: wütend sein
Karl52, Tuesday, 08.03.2005, 17:23 (vor 7638 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: wütend sein von Nikos am 08. März 2005 12:06:41:
Ich glaube, diese Gefühlsdüselei soll vor allem Männer für die Gefühle von Frauen sensibilisieren/instrumentalisieren, hat mit den wirklichen Bedürfnissen von Männer nur am Rande was zu tun, wenn überhaupt. Nicht Männer hätten keine Gefühle, sondern haben andere Themen und reagieren auch anders, wenn es halt drauf ankommt. Für mich zB ist Ohnmacht kein Endstation sondern Anfang, weil ich weiss, daß Veränderungen erst durch die Ohnmacht müssen. Ich denke zb, daß die Ohnmacht großeren Tieren gegenüber den Mann dazu bewegt haben, das JAgdwerkzeug zu erfinden.
Kann mich aber auch irren. Was meint Ihr?
Nikos
Hallo Nikos,
als Ingenieur liegt mir das Verstandesmäßige, Nüchterene eher als das Gefühlsbehaftete, erziehungsbedingt oder einfach nur Prägung, whatever. Das soll nicht heißen, daß ich meine Gefühle "im Griff" habe, aber ich kann damit umgehen und notfalls auch unterdrücken.
Klar hat's mich getroffen, als meine Frau mir Ende 2003 erklärt hat, wortreich übrigens, daß sie sich scheiden lassen will. Dreißig Jahre sind eine lange Zeit. Aber nach dem Prinip "Wos bin i?" habe ich ihr nur gesagt: "Mach das!" Die causa war kein Blitz aus heiterem Himmel, aber ein maltesisches Sprichwort sagt: "Don't panic yourself with things you cannot change", jedenfalls habe ich das in Malta kennengelernt.
Sie hat ob meiner Reaktion dann heftig auf die Tränendrüsen gedrückt. Ich wiederum habe ihr dafür gedankt, daß sie immerhin solange damit gewartet hat, bis die Kinder volljährig waren und im Studium stehen (Finanzierung ist gesichert, das gemeinsame Haus hat 'nen guten Preis gebracht). Die unmittelbare Folge war, daß buchstäblich die Kochtöpfe geflogen sind; 110 angerufen und Ruh war! Wut und Haß brauche ich auch nicht, weil Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit.
Es gibt ein Buch "Das Urphänomen Angst, Raphael Lenné, List-Verlag München 1975, ISBN 3 471 78019 X", in dem die Zusammenhänge sehr gut erklärt werden. Das hatte ich ihr zu Weihnachten 1975 geschenkt, gelesen hat sie es nie, wollte es auch nicht mitnehmen.
Soweit in Kürze etwas zu den Gefühlen.
Gruß, Karl
Re: wütend sein
Freddy, Tuesday, 08.03.2005, 18:48 (vor 7638 Tagen) @ Karl52
Als Antwort auf: Re: wütend sein von Karl52 am 08. März 2005 15:23:32:
als Ingenieur liegt mir das Verstandesmäßige, Nüchterene eher als das Gefühlsbehaftete, erziehungsbedingt oder einfach nur Prägung, whatever. Das soll nicht heißen, daß ich meine Gefühle "im Griff" habe, aber ich kann damit umgehen und notfalls auch unterdrücken.
Als ex-Elektrotechniker und angehender Physiker liegt mir das Verstandesmäßige auch. Sogar schon seit kindsbeinen an, sonst würde mich diese Thematik nicht so sehr interessieren. Allerdings weiß ich spätestens seit Beginn meiner Therapie im letzten Jahr (jojo, so weit ist's schon gekommen..), daß der Mensch die Gefühle in seine Persönlichkeit integrieren muß. Erst sie machen doch den Reiz des Lebens aus. ;) Gefühle zur Seite zu schieben, ist mit Sicherheit eine Pseudo-Lösung. Aber wenn's gefällt, bitte...
Robert Bly hat dieses Phänomen im "Eisenhans" sehr treffend mit "Unbewußtheit" beschrieben. Sie betrifft aber beide Geschlechter! Das bedeutet: Obwohl Frauen oberflächlich betrachtet meist emotionaler sind als Männer, sind sie sich ihrer wahren Gefühle häufig nicht bewußt bzw. wollen sie nicht zulassen. Dieses "Überspielen von Gefühlen mit anderen Gefühlen" bezeichnet man als Affektualisierung. Für einen Außenstehenden bekommt das weibliche Verhalten dann einen hysterischen Anstrich.
Probleme treten jedenfalls dort zutage, wo bestimmte Gefühle als "gefährlich" oder "widernatürlich" angesehen werden. Frauen Hysterie vorzuwerfen, gilt ja schon als nicht mehr "politisch korrekt", auch deswegen, weil jetzt die Männer das Ziel geworden sind.
Gruß,
Freddy
Re: wütend sein
Karl52, Tuesday, 08.03.2005, 20:54 (vor 7637 Tagen) @ Freddy
Als Antwort auf: Re: wütend sein von Freddy am 08. März 2005 16:48:55:
Robert Bly hat dieses Phänomen im "Eisenhans" sehr treffend mit "Unbewußtheit" beschrieben. Sie betrifft aber beide Geschlechter!
Hallo Freddy,
der "Eisenhans" von R. Bly ist, ohne daß ich das Oeuvre kennen würde, sicherlich identisch mit der alten Dolomitensage des "Man de fyèr" oder "Eisenhand", der als alter Sänger kommen soll, wenn die "verheißene Zeit"
beginne.
In den heute verfügbaren Fassungen dieser Sage (z.B. Karl Felix Wolff, Dolomitensagen, Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck, 1974, ISBN 3-7022-1147-X) wird der Man de fyèr mit Oswald von Wolkenstein identifiziert, dem die Hände
aufgrund einer Weissagung dahingehend verzaubert wurden, daß er zwar Schwert und Lanze, nie aber feines Werkzeug und schon gar kein Instrument in Händen halten könne, ohne es zu zerstören.
Auf seinen Streifzügen hört er irgendwann einmal wunderschönen Gesang uns Spiel, natürlich ist hier eine Fee am Werke, die auch den Zauber, der auf seinen Händen liegt, sofort erkennt. Sie warnt ihn davor, den Zauber zu brechen, da dann ein großes Leid geschehe. Außerdem dürfe er nie erfahren, wie sie heiße.
Et kütt wie et kütt, er erfährt ihren Namen (Antermòya), nennt sie beim Namen, und sie muß samt einer wunderschönen Blumenwiese in einem See versinken. Nach Tagen dumpfer Trauer greift er zur Harfe und siehe da, nie ward jemals wieder einen Spielmann und Sänger gesehen, der ihm gleich kam. Dafür war er ab jetzt nicht mehr der rauhe Geselle, der zufrieden durch die Wälder streifte und auch das Kriegshandwerk ausübte wenn nötig, sondern jemand, dem rechtes Glück und Frieden für den Rest der Zeit fremd sind, egal wo er hingeht.
Zurück zum Thema: Des Man de fyèr's Gefühle für Antermòya, sagen wir mal seine große Liebe, führen, zur Unzeit offenbart (Liebe soll bekanntlich blind machen), letztlich ins Unglück.
Im Lohengrin übrigens finden wir das Ganze in Grün. Auch die griechischen Sagen sind voll davon.
Vielleicht auf beiden Seiten mit Gefühlsäußerungen etwas vorsichtiger sein? Nicht zu sehr in den Anderen dringen wollen, immer noch ein Stück terra incognita für den Anderen sein wollen und dürfen?
Es gibt Ehen, wo beide sich in der Weise respektiern und akzeptieren, in keinster Weise besitzergreifend, und die dann irgendwann durch den Bürgermeister oder seinen Stellvertreter durch eine höchstens halbstündige "Anwesenheit" "geehrt" werden, für mehr ist keine Zeit, weil die Amtsgeschäfte ja vor Weisheit gehen. Solche Ehen werden alt, sehr alt.
Gruß, Karl
schön gesagt. :-) (n/t)
Freddy, Tuesday, 08.03.2005, 23:17 (vor 7637 Tagen) @ Karl52
Als Antwort auf: Re: wütend sein von Karl52 am 08. März 2005 18:54:38:
... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen.
Sven, Tuesday, 08.03.2005, 18:55 (vor 7638 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Wenn Männer keine Gefühle haben von Andreas am 08. März 2005 10:52:02:
Ein Kind passt sich immer den Lebensumständen an.
Offensichtlich war nie Platz für die Gefühle des Kindes da....
Re: ... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen.
Nikos, Tuesday, 08.03.2005, 19:04 (vor 7638 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: ... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen. von Sven am 08. März 2005 16:55:12:
Ein Kind passt sich immer den Lebensumständen an.
Offensichtlich war nie Platz für die Gefühle des Kindes da....<
Offentysichtlich Mütter der Fraktion "mein Bauch gehört mir!"
Nikos
Re: ... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen.
ChrisTine, Tuesday, 08.03.2005, 20:17 (vor 7637 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: ... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen. von Nikos am 08. März 2005 17:04:53:
Ein Kind passt sich immer den Lebensumständen an.
Offensichtlich war nie Platz für die Gefühle des Kindes da....<
Offentysichtlich Mütter der Fraktion "mein Bauch gehört mir!"
Nicht nur solche Mütter.
Meine Mutter hat so lange mit einem Rohrstock auf mich eingeschlagen und geschrien, daß sie erst dann aufhört, wenn ich nicht mehr weine.
Ich habe mir das weinen abgewöhnt.
Christine
Re: ... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen.
Krischan, Tuesday, 08.03.2005, 20:59 (vor 7637 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: ... dann haben deren Mütter vermutlich immer nur sich selbst gesehen. von ChrisTine am 08. März 2005 18:17:25:
Ich habe mir das weinen abgewöhnt.
Um es genau zu sagen: Sie hat es dir abgewöhnt. Mir wurde es übrigens mit Sprüchen wie "wirst jetzt heulen wollen" oder einem zynischen "Ooooouuuuuhhhh, das sind Schmerzen..." ausgetrieben.
Kr.