"Rundschau"-Artikel über die JF, "rechts", Tabubrüche und Feminismuskritik
Die dezidiert linke "Frankfurter Rundschau" von heute hat einen hübschen Artikel über die "Junge Freiheit" und die "neue Rechte", der normalerweise off-topic wäre, wenn er nicht auch das Thema Feminismuskritik integrieren würde:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=642847
Auszüge:
Um die Junge Freiheit "rankt sich eine zählebige Legende. Sie sei, heißt es immer noch, die Plattform einer jungen Rechten mit intellektuellem Anspruch. Diese Legende stammt aus den frühen neunziger Jahren, sie gehört zum bunten Strauß der Vereinigungsphantasien, die von einer eher diffusen Sehnsucht nach deutscher Normalität angeschoben wurden. Es waren die Jahre, in denen man sich über ein Buch, das Heimo Schwilk und Ulrich Schacht herausgaben, erregte, ein Buch, das heute keinerlei Rolle mehr spielt: Die selbstbewusste Nation. Die Feuilletonöffentlichkeit erblickte darin eine neue Rechte, ohne wirklich sagen zu können, warum die beiden Herausgeber und ihre Autoren, Historiker wie Rainer Zitelmann und Karl Heinz Weißmann, rechts wären? Weil sie die Nation thematisierten oder gar den Feminismus zu fürchten schienen? (...) Als die `Junge Freiheit´ antrat, war unsere Öffentlichkeit von Nachkriegsobsessionen beherrscht. Das ist sie, voller Angst vor jeder Veränderung, noch heute. (...) Alles, was in der Jungen Freiheit aufs Tapet kam, von der nationalen Frage, über die Feminismushäme, das Achtundsechziger-Bashing bis hin zu Multikulti-Schelte und Verdammung des politisch Korrekten ist auch sonst reflektiert worden, und zwar ausführlicher, präziser, besser. Die Junge Freiheit blieb ein Randphänomen, das in der deutschen Öffentlichkeit nie eine ernsthafte Rolle gespielt hat. (...) ---
Undsoweiter. Ich fürchte, wenn ich noch ausführlicher zitiere, gibt´s wieder Ärger.
Also: Wen´s interessiert - den vollständigen Artikel bitte selber lesen. 
Freundliche Grüße
Arne