Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Rundschau"-Artikel über die JF, "rechts", Tabubrüche und Feminismuskritik

Arne Hoffmann, Tuesday, 08.03.2005, 12:31 (vor 7638 Tagen)

Die dezidiert linke "Frankfurter Rundschau" von heute hat einen hübschen Artikel über die "Junge Freiheit" und die "neue Rechte", der normalerweise off-topic wäre, wenn er nicht auch das Thema Feminismuskritik integrieren würde:
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/feuilleton/?cnt=642847

Auszüge:

Um die Junge Freiheit "rankt sich eine zählebige Legende. Sie sei, heißt es immer noch, die Plattform einer jungen Rechten mit intellektuellem Anspruch. Diese Legende stammt aus den frühen neunziger Jahren, sie gehört zum bunten Strauß der Vereinigungsphantasien, die von einer eher diffusen Sehnsucht nach deutscher Normalität angeschoben wurden. Es waren die Jahre, in denen man sich über ein Buch, das Heimo Schwilk und Ulrich Schacht herausgaben, erregte, ein Buch, das heute keinerlei Rolle mehr spielt: Die selbstbewusste Nation. Die Feuilletonöffentlichkeit erblickte darin eine neue Rechte, ohne wirklich sagen zu können, warum die beiden Herausgeber und ihre Autoren, Historiker wie Rainer Zitelmann und Karl Heinz Weißmann, rechts wären? Weil sie die Nation thematisierten oder gar den Feminismus zu fürchten schienen? (...) Als die `Junge Freiheit´ antrat, war unsere Öffentlichkeit von Nachkriegsobsessionen beherrscht. Das ist sie, voller Angst vor jeder Veränderung, noch heute. (...) Alles, was in der Jungen Freiheit aufs Tapet kam, von der nationalen Frage, über die Feminismushäme, das Achtundsechziger-Bashing bis hin zu Multikulti-Schelte und Verdammung des politisch Korrekten ist auch sonst reflektiert worden, und zwar ausführlicher, präziser, besser. Die Junge Freiheit blieb ein Randphänomen, das in der deutschen Öffentlichkeit nie eine ernsthafte Rolle gespielt hat. (...) ---

Undsoweiter. Ich fürchte, wenn ich noch ausführlicher zitiere, gibt´s wieder Ärger. ;-) Also: Wen´s interessiert - den vollständigen Artikel bitte selber lesen. :-)

Freundliche Grüße

Arne

Re: "Rundschau-Artikel"

Peter, Tuesday, 08.03.2005, 16:13 (vor 7638 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: "Rundschau"-Artikel �ber die JF, "rechts", Tabubr�che und Feminismuskritik von Arne Hoffmann am 08. M�rz 2005 10:31:07:

Ich fuerchte, wenn ich noch ausfuehrlicher zitiere, gibt's wieder Aerger.

Das interessiert mich - gab es schon mal Aerger fuer dich wegen zuviel Zitierens? Ich freue mich jedenfalls ueber Beitraege, die nicht nur der Link geben, sondern auch das wichtigste kurz zusammenfassen. Danke dafuer!

Also: Wen's interessiert - den vollstaendigen Artikel bitte selber lesen.

Das sowieso.

Gruss zurueck,

Peter

Re: "Rundschau-Artikel"

Arne Hoffmann, Tuesday, 08.03.2005, 23:46 (vor 7637 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: "Rundschau-Artikel" von Peter am 08. März 2005 14:13:05:

Hi Peter,

Das interessiert mich - gab es schon mal Aerger fuer dich wegen zuviel Zitierens?

Vor einigen Wochen (oder sind es schon Monate?) hatte sich mal die taz hier beschwert, weil ich einen ihrer Artikel zum Vaterschaftstest-Streit zwar auch nur auszugsweise, aus ihrer Sicht aber zu ausführlich zitiert habe. Das ist halt eine Ermessensfrage, was noch erlaubt ist und was nicht. Generell haben die Online-Zeitungen natürlich ein Interesse daran, dass man auch wirklich auf ihre Website geht und vollständige Artikel nicht einfach sonstwo im Web rumschwirren. Eine korrekte Quellenangabe reicht leider nicht immer. Gleichzeitig gibt es aber auch keine klare Grenze, ab wann zuviel zuviel ist.

Herzliche Grüße

Arne

Re: "Rundschau-Artikel"

Peter, Wednesday, 09.03.2005, 18:41 (vor 7636 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: "Rundschau-Artikel" von Arne Hoffmann am 08. März 2005 21:46:13:

Vor einigen Wochen (oder sind es schon Monate?) hatte sich mal die taz hier beschwert, weil ich einen ihrer Artikel zum Vaterschaftstest-Streit zwar auch nur auszugsweise, aus ihrer Sicht aber zu ausführlich zitiert habe. Das ist halt eine Ermessensfrage, was noch erlaubt ist und was nicht.

Ich finde, je mehr du selber dazu schreibst, desto mehr kannst du auch stueckchenweise zitieren, naemlich, um zu kritisieren.

Gleichzeitig gibt es aber auch keine klare Grenze, ab wann zuviel zuviel ist.

Ist schon klar. Danke fuer die Antwort.

Gruss,

Peter

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