Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Beelzebub, Tuesday, 08.03.2005, 10:44 (vor 7638 Tagen)
siehe Link.
Man, aeh, Verzeihung: frau sollte es nicht fuer moeglich halten, aber es gibt Feministinnen, die tatsaechlich mehr drauf haben als "Fraugutmannboesedaspatriarchatistanallemschuld". Jedenfalls in Frankreich.
Beelzebub
neidvoll nach jenseits des Rheins schauend
...und hier auch:
Frank , Tuesday, 08.03.2005, 11:31 (vor 7638 Tagen) @ Beelzebub
Als Antwort auf: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Beelzebub am 08. März 2005 08:44:46:
Feminismus am Ende
Bravo! Mehr davon! :-)
Arne Hoffmann, Tuesday, 08.03.2005, 11:41 (vor 7638 Tagen) @ Frank
Als Antwort auf: ...und hier auch: von Frank am 08. März 2005 09:31:03:
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Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Nikos, Tuesday, 08.03.2005, 12:52 (vor 7638 Tagen) @ Beelzebub
Als Antwort auf: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Beelzebub am 08. März 2005 08:44:46:
Hi Beelzebub!
siehe Link.
Man, aeh, Verzeihung: frau sollte es nicht fuer moeglich halten, aber es gibt Feministinnen, die tatsaechlich mehr drauf haben als "Fraugutmannboesedaspatriarchatistanallemschuld". Jedenfalls in Frankreich.
Beelzebub
neidvoll nach jenseits des Rheins schauend<
Auch meine Erfahrung mit Französinnen bestätigt dies. Die Frauen dort sind stark und selbständig, hassen aber ihre Männer nicht, sondern lieben sie sie für die Andersartigkeit. Deswegen auch die gute Geburtenrate. Was deutsche Frauen definitiv andersherum tun, und zwar allein deswegen, weil die Männer Männer sind.
Was Französinnen auch anders machen: Sie nehmen sich nicht aus der Verantwortung und verlagern diese ausschließlich bei den Männern. Deutsche Anti-Frauen machen auch hier das genaue Gegenteil und wundern sich dann, daß "die böse patriarchale Welt so schlecht sei".
Natürlich nicht alle, aber viele: Genauso viele, wie Türken Dönner mögen.
Es ist etwa so, als wolle man behaupten, eine Blume existiert ohne Würzeln. So bei den Femis auh: Ein angebliches Patriarcha, sofern es überhaupt existiert, ist ohne Zutun von Frauen entstanden. Was haben denn die Frauen die ganzen Zeit dabei gemacht? Ich weiss es: Den Schlarafen-Schlaf geschlafen, auf Kosten der amsonsten bösen/dummen Männer natürlich.
Krankes Pack, leider.
Grüße
Nikos
Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Jeremin, Tuesday, 08.03.2005, 13:10 (vor 7638 Tagen) @ Beelzebub
Als Antwort auf: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Beelzebub am 08. März 2005 08:44:46:
Naja, so richtig trauen sie sich noch nicht, die "Herren" Redakteure. Da klingt immer noch der Bückling mit, den Mann heutzutage wie selbstverständlich ausführt, wenn er ein wenig gegen den fraulichen Stachel löckt.
Frankreich ist ja ein anderes Land und der Artikel in der Welt propagiert immer noch einen Sinn des Feminismus.
Da ist noch viel zu tun.
Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Nikos, Tuesday, 08.03.2005, 13:17 (vor 7638 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Jeremin am 08. März 2005 11:10:52:
Hi Jeremin!
Naja, so richtig trauen sie sich noch nicht, die "Herren" Redakteure. Da klingt immer noch der Bückling mit, den Mann heutzutage wie selbstverständlich ausführt, wenn er ein wenig gegen den fraulichen Stachel löckt<
GENAU DIESES Gebückele habe ich so satt! Ist auch aufgefallen, daß die meisten Männer auf die Straße mit geschenktem Kopf herumlaufen? Als ob sie Schwerverbrecher wären, wo sie doch die Leistungsträger und Stützen der ANtion sind. Ecklig, was der Feminismus aus Männern gemacht hat, und auch schlimm, daß die Männer es erlauben, daß es so mit ihnen umgegenagen wird.
Frankreich ist ja ein anderes Land und der Artikel in der Welt propagiert immer noch einen Sinn des Feminismus<
Richtig, immer noch, leider. Leicht ist es nicht, zu siegen, auch wenn man dazu berechtigt ist. Aber dafür auch nicht weniger wertvoll 
Da ist noch viel zu tun<
Allerdings! Packen wir es an.
Grüße
Nikos
Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Mister Z, Tuesday, 08.03.2005, 13:36 (vor 7638 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Nikos am 08. März 2005 11:17:45:
Hi Jeremin!
Naja, so richtig trauen sie sich noch nicht, die "Herren" Redakteure. Da klingt immer noch der Bückling mit, den Mann heutzutage wie selbstverständlich ausführt, wenn er ein wenig gegen den fraulichen Stachel löckt<
GENAU DIESES Gebückele habe ich so satt! Ist auch aufgefallen, daß die meisten Männer auf die Straße mit geschenktem Kopf herumlaufen? Als ob sie Schwerverbrecher wären, wo sie doch die Leistungsträger und Stützen der ANtion sind. Ecklig, was der Feminismus aus Männern gemacht hat, und auch schlimm, daß die Männer es erlauben, daß es so mit ihnen umgegenagen wird.
So ist es. Schon mal daran gedacht was passiert wenn Männer einen Tag, einen einzigen lausigen Tag lang, streiken? Ein Land würde sehr schnell verarmen.
Frankreich ist ja ein anderes Land und der Artikel in der Welt propagiert immer noch einen Sinn des Feminismus<
Richtig, immer noch, leider. Leicht ist es nicht, zu siegen, auch wenn man dazu berechtigt ist. Aber dafür auch nicht weniger wertvoll
Da ist noch viel zu tun<
Allerdings! Packen wir es an.
Wie wäre es wenn wir auf kommunaler Ebene die Stadtverwaltungen vom Unsinn der Frauenförderung überzeugen würden? Ich meine in Zeiten knapper Kassen würde bestimmt der oder andere einverstanden sein um der Verschwendung ein Ende zu setzen. Am Ende des Jahres könnten wir dann immerhin sagen ein paar Fraubenbeauftragte aus ihren Pupssesseln geholt zu haben.
Es ist noch viel Gehirnschmalz nötig.
Mister Z
Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Wodan, Tuesday, 08.03.2005, 14:53 (vor 7638 Tagen) @ Mister Z
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Mister Z am 08. März 2005 11:36:30:
Wie wäre es wenn wir auf kommunaler Ebene die Stadtverwaltungen vom Unsinn der Frauenförderung überzeugen würden? Ich meine in Zeiten knapper Kassen würde bestimmt der oder andere einverstanden sein um der Verschwendung ein Ende zu setzen.
Na prima! Dann erklär uns doch mal fix, wie Du das machen willst! Der Hinweis auf knappe kassen wird da wohl allein wenig Erfolg haben, wenn Du sie nicht überzeugen kannst, daß sie gerade HIER kürzen müssen.
Aber dann kriegst Du 100%ig zu hören: "Frauen sind in unserem Land noch immer..."
Dieses "noch immer" kriegst Du gebetsmühlenhaft allzeit um die Ohren gehauen, wenn sie ihre Pfründe verteidigen wollen.
Also: was tust Du dagegen?
Fragt
neugierig
Wodan
Ansatzpunkt schnöder Mammon
Mister Z, Tuesday, 08.03.2005, 15:17 (vor 7638 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Wodan am 08. März 2005 12:53:49:
Wie wäre es wenn wir auf kommunaler Ebene die Stadtverwaltungen vom Unsinn der Frauenförderung überzeugen würden? Ich meine in Zeiten knapper Kassen würde bestimmt der oder andere einverstanden sein um der Verschwendung ein Ende zu setzen.
Na prima! Dann erklär uns doch mal fix, wie Du das machen willst! Der Hinweis auf knappe kassen wird da wohl allein wenig Erfolg haben, wenn Du sie nicht überzeugen kannst, daß sie gerade HIER kürzen müssen.
Aber dann kriegst Du 100%ig zu hören: "Frauen sind in unserem Land noch immer..."
Dieses "noch immer" kriegst Du gebetsmühlenhaft allzeit um die Ohren gehauen, wenn sie ihre Pfründe verteidigen wollen.
Also: was tust Du dagegen?
Fragt
neugierig
Wodan
In so ein Treffen geht mann ja nicht unvorbereitet. Daten und Fakten, professionell aufbereitet, befinden sich im Aktenkoffer. Auf diesen Daten bauen die Argumente auf, wonach Frauenförderung nicht zeitgemäß, ja sogar verfassungswidrig, ist.
Klar kommt die übliche Leier von der Frauenbenachteiligung, von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, von der Unterrepräsentierung da und dort...Na und? Schwachsinn kann nur dann bekämpft werden wenn er bloßgestellt wird! Solche Allgemeinplätze lassen sich leicht durch Argumente konterkarieren, und das nicht zu knapp. Ob die Mühe dann auch auf fruchtbaren Boden fällt steht auf einem anderen Blatt.
Wenn in der heutigen Welt etwas zieht, dann der schnöde Mammon. Da sollte angesetzt werden. Klaro ist es nicht einfach, aber wenn es einfach wäre dann wären wir nicht hier und müssten über die Männerbewegung sinnieren.
Gruss
Mister Z
Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon
Nikos, Tuesday, 08.03.2005, 15:50 (vor 7638 Tagen) @ Mister Z
Als Antwort auf: Ansatzpunkt schnöder Mammon von Mister Z am 08. März 2005 13:17:25:
Hallo Mister Z.
Komme gerne mit. Mag sein, daß es im Forum nicht so ersichtlich ist, aber ich habe mit solchen Verhandlungen Erfahrung.
Eine solche Delegation braucht nicht nur Fakten sondern auch einige grobe emotionale Anteile, die im Hinterkopf der Gegenseite arg hängen bleiben, und die, natürlich, sogar von der eigene Seite (..zwar relativ oberflächlich, aber dennoch..) zurückgewiesen werden, um selbst an Seriosität zu gewinnen, und das Eigentliche Anliegen leichter durchzubringen.
So zu sagen, der Wortführer nimmt nicht alles auf sich, sondern verweist auf das "Volk, das sich gerade mal eben ziemlich deutlich geäussert hat". Somit kann der Wortführer nicht direkt attackiert werden, hat deshalb mehr Spielraum usw.
Kann aber auch mit Fakten gut umgehen.
Melde dich.
Grüße
Nikos
Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon
Andreas, Tuesday, 08.03.2005, 16:54 (vor 7638 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon von Nikos am 08. März 2005 13:50:54:
Hallo Nikos,
Komme gerne mit. Mag sein, daß es im Forum nicht so ersichtlich ist, aber ich habe mit solchen Verhandlungen Erfahrung.
Eine solche Delegation braucht nicht nur Fakten sondern auch einige grobe emotionale Anteile, die im Hinterkopf der Gegenseite arg hängen bleiben, und die, natürlich, sogar von der eigene Seite (..zwar relativ oberflächlich, aber dennoch..) zurückgewiesen werden, um selbst an Seriosität zu gewinnen, und das Eigentliche Anliegen leichter durchzubringen.
Was sind denn bei Dir "grobe emotionale Anteile"? 
Ich weiß nicht, ob Deine Diskussionspartner beeindruckt sind, wenn Du sie mit einem Imperativ wie "Hol mir ein Bier!" oder "Mach mir Kaffee!" oder "Koch mir Suppe!" oder "Wasch mir die Socken!" in der Gegend herum kommandierst. Das schreckt eher ab! 
Gruß
Andreas
Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon
Nikos, Tuesday, 08.03.2005, 17:45 (vor 7638 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon von Andreas am 08. März 2005 14:54:30:
Hi Andreas.
Komme gerne mit. Mag sein, daß es im Forum nicht so ersichtlich ist, aber ich habe mit solchen Verhandlungen Erfahrung.
Eine solche Delegation braucht nicht nur Fakten sondern auch einige grobe emotionale Anteile, die im Hinterkopf der Gegenseite arg hängen bleiben, und die, natürlich, sogar von der eigene Seite (..zwar relativ oberflächlich, aber dennoch..) zurückgewiesen werden, um selbst an Seriosität zu gewinnen, und das Eigentliche Anliegen leichter durchzubringen.
Was sind denn bei Dir "grobe emotionale Anteile"?
<
Ich gucke dann die Leute ganz besonders schauspielerisch an. Versuche nicht es dir vorzustellen, es ist ganz besonders. hehe.
Ich weiß nicht, ob Deine Diskussionspartner beeindruckt sind, wenn Du sie mit einem Imperativ wie "Hol mir ein Bier!" oder "Mach mir Kaffee!" oder "Koch mir Suppe!" oder "Wasch mir die Socken!" in der Gegend herum kommandierst. Das schreckt eher ab!
<
Na ja, du bist nicht der einziger, der auf diese meine, bei Bedarf auch geäusserten, Aussagen hereinfällt. Natürlich gibt es nicht nur diese Emotionalitäten. hehe.
Wir wollen doch nicht abschrecken, sondern die Realität zeigen 
Nikos
Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon
Mister Z, Tuesday, 08.03.2005, 21:55 (vor 7637 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Ansatzpunkt schnöder Mammon von Nikos am 08. März 2005 13:50:54:
Hallo Mister Z.
Komme gerne mit. Mag sein, daß es im Forum nicht so ersichtlich ist, aber ich habe mit solchen Verhandlungen Erfahrung.
Eine solche Delegation braucht nicht nur Fakten sondern auch einige grobe emotionale Anteile, die im Hinterkopf der Gegenseite arg hängen bleiben, und die, natürlich, sogar von der eigene Seite (..zwar relativ oberflächlich, aber dennoch..) zurückgewiesen werden, um selbst an Seriosität zu gewinnen, und das Eigentliche Anliegen leichter durchzubringen.
So zu sagen, der Wortführer nimmt nicht alles auf sich, sondern verweist auf das "Volk, das sich gerade mal eben ziemlich deutlich geäussert hat". Somit kann der Wortführer nicht direkt attackiert werden, hat deshalb mehr Spielraum usw.
Grüße
Nikos
Hi Nikos!
In der heutigen Zeit ist das Auftreten sehr wichtig. Die nonverbale Kommunikation (Gestik, Mimik) soll Entschlossenheit und gleichzeitig absolute Sachlichkeit signalisieren. Das Spiel mit den Augen ist wichtig. Ich weiß ja nicht inwiefern Du das beherrschst, aber als alter Grieche wirds schon werden...
Kann aber auch mit Fakten gut umgehen.
Melde dich.
Darauf kannste Gift nehmen. Deine mailaddy ist ja bekannt.
Gruss
Mister Z
Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
ChrisTine, Tuesday, 08.03.2005, 19:57 (vor 7638 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Nikos am 08. März 2005 11:17:45:
Naja, so richtig trauen sie sich noch nicht, die "Herren" Redakteure. Da klingt immer noch der Bückling mit, den Mann heutzutage wie selbstverständlich ausführt, wenn er ein wenig gegen den fraulichen Stachel löckt<
GENAU DIESES Gebückele habe ich so satt! Ist auch aufgefallen, daß die meisten Männer auf die Straße mit geschenktem Kopf herumlaufen? Als ob sie Schwerverbrecher wären, wo sie doch die Leistungsträger und Stützen der ANtion sind.
Dazu fällt mir folgende Episode ein: Ich fahre letztens nach langer Zeit mal wieder mit der Straßenbahn und an einer Haltestelle steigt ein Mann ein, der sich bei der nachfolgenden Frau doch tatsächlich dafür entschuldigte, daß er zuerst eingestiegen sei, da sich die Tür direkt vor ihm geöffnet habe.
Ich habe gedacht, ich höre nicht richtig und weiter, ob dieser Mann sich demnächst noch dafür entschuldigen wird, das er überhaupt existiert...?
Ich war einfach nur noch platt, wie weit sich manche Männer erniedrigen.
Ecklig, was der Feminismus aus Männern gemacht hat, und auch schlimm, daß die Männer es erlauben, daß es so mit ihnen umgegenagen wird.
Genau das ist das Problem... warum machen Männer so etwas?
Fragend - Christine
warum?
Krischan, Tuesday, 08.03.2005, 20:47 (vor 7637 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von ChrisTine am 08. März 2005 17:57:52:
Hallo Chritine,
Ich war einfach nur noch platt, wie weit sich manche Männer erniedrigen.
Ecklig, was der Feminismus aus Männern gemacht hat, und auch schlimm, daß die Männer es erlauben, daß es so mit ihnen umgegenagen wird.
Genau das ist das Problem... warum machen Männer so etwas?
Fragend - Christine
Weil uns von den Alten Sprüche wie "Ladies first" beigebracht wurde, wir dazu erzogen wurden, Frauen aus dem Mantel zu helfen, die Tür aufzuhalten und sonstwie den Dackel zu machen. Und von den Jungen (der 68er Generation) wurde uns beigebracht, daß wir Verbrecher, (potentielle) Vergewaltiger, Grabscher, Unterhaltsverweigerer, Dreckschweine, Trottel und überhaupt in jeder Hinsicht verachtenswerte Kreaturen sind. Das Ergebnis ist dann ein Wicht ohne eine Spur Selbstbewußtsein, der sich dafür entschuldigt, nicht zur Seite gesprungen zu sein, wenn ein elfenhaftes Göttinnenwesen namens Frau angeschwebt kommt. Arme Socke, wirklich...
Zynisch - Christian
Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag
Arne Hoffmann, Tuesday, 08.03.2005, 14:09 (vor 7638 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Sensation: vernuenftiger Artikel in der "taz" zum Frauentag von Jeremin am 08. März 2005 11:10:52:
Naja, so richtig trauen sie sich noch nicht, die "Herren" Redakteure. Da klingt immer noch der Bückling mit, den Mann heutzutage wie selbstverständlich ausführt, wenn er ein wenig gegen den fraulichen Stachel löckt.
Wobei Pascale Hugues wie Mariam Lau Frauen sind. Und dafür finde ich die beiden Artikel schon recht kritisch gegenüber dem Feminismus.
Arne