Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: ein Wahn ohne Ende

Friedwilli, Sunday, 06.03.2005, 21:45 (vor 7639 Tagen) @ Mister Z

Als Antwort auf: ein Wahn ohne Ende von Mister Z am 06. März 2005 18:53:00:

Firmen sollen sich Frauen-Test stellen
Familienministerin Schmidt führt "Gender-Dax" ein
Unternehmen in Deutschland sollen künftig in einen Wettbewerb um ihre Frauen-Freundlichkeit treten. In einem neuen "Gender-Dax" will Frauenministerin Renate Schmidt künftig "die besten Unternehmen in Deutschland aufführen, die tatsächlich etwas für Frauen tun". Das kündigte die SPD-Politikerin jetzt im Gespräch mit der "Welt am Sonntag" an. "Wir wollen überprüfen, welche Betriebe für Frauen interessant sind, welche Angebote sie machen und vor allem: wo Frauen in Spitzenpositionen gelangen können", sagte Renate Schmidt weiter.
Auflistung und Einordnung der Unternehmen übernimmt die Helmut-Schmidt-Universität, wie die Universität der Bundeswehr Hamburg auch genannt wird. Den Auftrag dazu hat das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereits erteilt.
Die Bezeichnung Gender-Dax leitet sich vom Konzept des "Gender Mainstreaming" ab. Dabei geht es darum, die Chancengleichheit grundsätzlich in alle Politikfelder und Maßnahmen einzubinden, um eine völlige Gleichstellung von Mann und Frau zu erreichen.
In ein völlig neues Internet-Angebot des Frauen- und Familienministeriums wird die Auflistung des Gender-Dax aufgenommen. Unter der Internet-Adresse www.frauenmachenkarriere.de sollen berufstätige Frauen künftig nach Unterstützung suchen können. Dabei geht es vor allem um die Förderung von Frauen-Netzwerken. "Hier können Frauen Gleichgesinnte und Mentorinnen finden und sich auf diese Weise in den Bereichen Wirtschaft, Kultur oder Politik gegenseitig unterstützen", sagte Renate Schmidt. "Es soll einmal heißen: ,Hinter jeder erfolgreichen Frau steht eine erfolgreiche Frau"."
Am Dienstag, passend zum internationalen Frauentag, wird das Internet-Portal auf einer Veranstaltung in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt und freigeschaltet.
Eine Reihe prominenter Frauen soll das weibliche Netzwerk von Anfang an unterstützen. Dazu gehören die Vorsitzende der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft Liz Mohn, Hypo-Vereinsbank-Managerin Christine Licci, Schuh-Fabrikantin Susanne Birkenstock, Ökonomin und Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro, Arbeitsmarktexpertin Jutta Almendinger vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und Herausgeberin Angelika Jahr. Das Ministerium will dabei nicht nur eine Plattform anbieten, sondern auch alle bereits bestehenden Netzwerke besser miteinander verknüpfen.
Solche Runden seien für Frauen "ungeheuer wichtig", so Renate Schmidt. In entsprechenden Positionen müsse man sich miteinander austauschen und Kontakt halten. Oft gehe es dabei auch um Jobs. Bei Männern sei dieses Verhalten selbstverständlich, ohne daß solche Runden als Netzwerk bezeichnet würden. "Man findet sich sympathisch, geht abends noch ein Bier trinken, und wenn dann mal eine Position zu besetzen ist, denkt der eine gleich an den anderen. Das fehlt uns Frauen", erklärte Renate Schmidt.
Netzwerke müßten dahin führen, daß auch eine Frau, die um eine Empfehlung für eine offene Stelle gebeten wird, postwendend sagen könne: Da kenne ich jemanden. "Das hat nichts mit Kungelei, aber viel mit gegenseitigen Empfehlungen zu tun", so Schmidt.
In der Politik gebe es inzwischen viele Frauen in einflußreichen Positionen, resümierte die Familienministerin: "In der Zwischenzeit ist die Oberbürgermeisterin oder die Landrätin keine exotische Blume mehr, und Ministerinnen gibt es nicht nur in den üblichen Frauenressorts."
In der Wirtschaft dagegen seien Frauen noch selten in Top-Positionen anzufinden. "Um so wichtiger ist es, Netzwerke zu gründen", sagte Schmidt.

(Welt am Sonntag vom 6.3.05; Quelle: http://www.wams.de/data/2005/03/06/605849.html)

Familienministerin Schmidt unterscheidet sich höchstens äußerlich von ihren Vorgängerinnen, nicht jedoch was ihre idtiotische Gesinnung betrifft. Bin mal gespannt was Arne Hoffmann dazu sagt!

Hat doch nicht wirklich jemand geglaubt, daß sich mit Schmidt was ändert.


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