Frauen in den Medien
Melanie Sophia, Sunday, 06.03.2005, 18:18 (vor 7640 Tagen)
Hallo Leute!
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema. Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung. Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden. Ist das richtig und wenn ja wieso?
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig. Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen. Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind. Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig. Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").
Das männliche Pendant wäre die weibliche Fixierung auf den reichen Macker.
Frauen orientieren sich laut Studien immer noch in Richtung Versorger.
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann. Diese Klischees scheinen festgefahrener denn je. Dabei leiden beide Geschlechter darunter.
Meinungen?
Melanie Sophia
Re: Frauen in den Medien
ChrisTine, Sunday, 06.03.2005, 18:33 (vor 7640 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
Hallo,
dazu 2 Links, die eigentlich fast alles sagen:
http://www.feminismuskritik.de/forum/viewtopic.php?t=191
http://www.vafk-schwaben.de/vertrottelung.html der beseren Lesbarkeit wegen
Christine
Re: Frauen in den Medien
Wodan, Sunday, 06.03.2005, 22:02 (vor 7639 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Frauen in den Medien von ChrisTine am 06. März 2005 16:33:57:
Hallo,
dazu 2 Links, die eigentlich fast alles sagen:
http://www.feminismuskritik.de/forum/viewtopic.php?t=191
http://www.vafk-schwaben.de/vertrottelung.html der beseren Lesbarkeit wegen
Christine
Nanu, da staune ich aber. Den Abdruch eines solchen Artikels hätte ich meinem guten alten Kölner Stadtanzeiger gar nicht zugetraut. Alle Achtung.
Gruß
Wodan
Re: Frauen in den Medien
Arne Hoffmann, Monday, 07.03.2005, 01:21 (vor 7639 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: Frauen in den Medien von Wodan am 06. März 2005 20:02:29:
Nanu, da staune ich aber. Den Abdruch eines solchen Artikels hätte ich meinem guten alten Kölner Stadtanzeiger gar nicht zugetraut. Alle Achtung.
Die gute Frau Bürgstein war sich anfangs auch gar nicht so sicher, ob die Redaktion ihn durchwinken würde. Köln ist schließlich immer noch EMMA-City, auch mit dem Frauenturm und allem. 
Arne
Re: Frauen in den Medien
Ferdi, Monday, 07.03.2005, 01:37 (vor 7639 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Frauen in den Medien von Arne Hoffmann am 06. März 2005 23:21:54:
Nanu, da staune ich aber. Den Abdruch eines solchen Artikels hätte ich meinem guten alten Kölner Stadtanzeiger gar nicht zugetraut. Alle Achtung.
[quote]Die gute Frau Bürgstein war sich anfangs auch gar nicht so sicher, ob die Redaktion ihn durchwinken würde. Köln ist schließlich immer noch EMMA-City, auch mit dem Frauenturm und allem.
[/quote]
Arne
Nu Tu meiner Lieblingsgroßstadt kein Unrecht. Was kann eine 1-Mio-Stadt dafür, dass sich so ein Weib da niederlässt. Das ist doch wie ein Würfel Zucker im Bodensee. Ich bin oft in Köln, aber ich habe noch nie den schwarz-lila Alice-Geist durch die Strassen wabern sehen.
Und Frauentürme gibt´s nur in Dresden und in München.
Gruss,
Ferdi (Köln-Fan)
Köln, Frauenturm
Arne Hoffmann, Monday, 07.03.2005, 02:09 (vor 7639 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Frauen in den Medien von Ferdi am 06. März 2005 23:37:09:
Hi Ferdi,
Nu Tu meiner Lieblingsgroßstadt kein Unrecht. Was kann eine 1-Mio-Stadt dafür, dass sich so ein Weib da niederlässt. Das ist doch wie ein Würfel Zucker im Bodensee. Ich bin oft in Köln, aber ich habe noch nie den schwarz-lila Alice-Geist durch die Strassen wabern sehen.
ICH finde Köln auch cool, gehört zu meinen deutschen Lieblingsstädten. Eine der wenigen Städte, wo einen die Leute von sich aus ansprechen, wenn man mit einem Stadtplan etwas hilflos in der Gegend herumsteht.
Trotzdem schien Frau Bürgstein den Eindruck zu haben, dass der Feminismus in der Kölner Medienwelt stark vertreten ist. Ich meine, das ist er ja sowieso schon, aber angeblich in Köln noch etwas stärker.
Und Frauentürme gibt´s nur in Dresden und in München.
Der Kölner Bayenturm wird wegen seinem "Feministischen Archiv und Dokumentationszentrum" im Kölner Jargon auch "Frauenturm" genannt. Der offizielle Ausdruck lautet wohl "FrauenMediaTurm". Federführend war hier natürlich Alice Schwarzer. Sitzt oder saß nicht sogar mal die EMMA-Redaktion da drin? Oder nur in der Nähe? *grübel*
Guck mal hier: http://www.frauenmediaturm.de
Wenn wir Männer auch sowas haben, dann hat´s die Männerbewegung wohl geschafft. 
Arne
Re: Köln, Frauenturm
Ferdi, Monday, 07.03.2005, 02:22 (vor 7639 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Köln, Frauenturm von Arne Hoffmann am 07. März 2005 00:09:58:
Hi Arne!
Danke für die Info, das Ding kannte ich noch gar nicht. Wird wohl in K-Bayenthal liegen, vermute ich mal. Köln hat so viele schöne Strassen, Plätze, Gebäude, den Rhein, die Flora, den Tanzbrunnen und ´ne ganze Menge netter, freundlicher Boutiquen. Da muss man so ein finsteres Gebäude nicht kennen. Morgen fahre ich wieder nach Köln, aber bestimmt nicht da hin.
Herzliche Grüsse,
Ferdi
Re: Köln, Frauenturm
Wodan, Monday, 07.03.2005, 11:21 (vor 7639 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Köln, Frauenturm von Ferdi am 07. März 2005 00:22:04:
Hi Arne!
Danke für die Info, das Ding kannte ich noch gar nicht. Wird wohl in K-Bayenthal liegen, vermute ich mal. Köln hat so viele schöne Strassen, Plätze, Gebäude, den Rhein, die Flora, den Tanzbrunnen und ´ne ganze Menge netter, freundlicher Boutiquen. Da muss man so ein finsteres Gebäude nicht kennen. Morgen fahre ich wieder nach Köln, aber bestimmt nicht da hin.
Herzliche Grüsse,
Ferdi
Da wünsche ich einen schönen Tag dort.
...und ich bin am Samstag in der Südstadt versackt.
Merkwürdig, diesen Turm kenne ich auch nicht.
Gruß Wodan (auch Köln-Fan)
Re: Köln, Frauenturm
Ferdi, Monday, 07.03.2005, 12:25 (vor 7639 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: Köln, Frauenturm von Wodan am 07. März 2005 09:21:16:
Merkwürdig, diesen Turm kenne ich auch nicht.
[quote]Gruß Wodan (auch Köln-Fan)[/quote]
Den muss man wirklich nicht kennen. Jede Stadt, und sei sie noch so schön, hat auch ihre finsteren Ecken. Und das ist in Köln eben der Hexenturm.
Gruss,
Ferdi
Re: Köln, Frauenturm
Krischan, Monday, 07.03.2005, 11:51 (vor 7639 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Köln, Frauenturm von Ferdi am 07. März 2005 00:22:04:
Hi Arne!
Danke für die Info, das Ding kannte ich noch gar nicht. Wird wohl in K-Bayenthal liegen, vermute ich mal.
Ja, ja, genau. Der Bayenturm ist das. Führt die Linie 16 dran vorbei. Und jedesmal, wenn ich selbt in der Bahn sitze, ärgert es mich, daß es ein so schönes Stück römischer Architektur ist. Sonst hätte ich schon lange mal etwas Benzin mitgebracht ;)
Re: Köln, Frauenturm
susu, Monday, 07.03.2005, 18:36 (vor 7639 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Köln, Frauenturm von Ferdi am 07. März 2005 00:22:04:
Huhu Ferdi
Morgen fahre ich wieder nach Köln, aber bestimmt nicht da hin.
Fahr doch am Freitag mal nach Deutz, zum Kunstwerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127-129. Ab 22:00 ist da mal wieder die Ausnahme!. Da kann mensch auch eine Zeitschrift erstehen, für die ich jetzt erstmals einen Artikel geschrieben hab.
susu - Großer Tip für alle aus der Gegend
Re: Köln, Frauenturm
Wodan, Monday, 07.03.2005, 19:33 (vor 7639 Tagen) @ susu
Als Antwort auf: Re: Köln, Frauenturm von susu am 07. März 2005 16:36:15:
Huhu Ferdi
Morgen fahre ich wieder nach Köln, aber bestimmt nicht da hin.
Fahr doch am Freitag mal nach Deutz, zum Kunstwerk, Deutz-Mülheimer-Str. 127-129. Ab 22:00 ist da mal wieder die Ausnahme!. Da kann mensch auch eine Zeitschrift erstehen, für die ich jetzt erstmals einen Artikel geschrieben hab.
susu - Großer Tip für alle aus der Gegend
"Da kann mensch..."- Wer ist Mensch? Ich kenne einen Kanadier, der so heißt. Ist es der?
Fragt belustigt
Wodan
Hammer!
Dr. Schikago, Monday, 07.03.2005, 00:43 (vor 7639 Tagen) @ ChrisTine
Als Antwort auf: Re: Frauen in den Medien von ChrisTine am 06. März 2005 16:33:57:
Hallo,
http://www.vafk-schwaben.de/vertrottelung.html der besseren Lesbarkeit wegen
Christine
DANKE FÜR DIESEN LINK!
Re: Frauen in den Medien
Friedwilli, Sunday, 06.03.2005, 19:51 (vor 7640 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
Hallo Leute!
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema. Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung. Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden. Ist das richtig und wenn ja wieso?
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig. Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen. Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind. Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig. Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").
Das männliche Pendant wäre die weibliche Fixierung auf den reichen Macker.
Frauen orientieren sich laut Studien immer noch in Richtung Versorger.
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann. Diese Klischees scheinen festgefahrener denn je. Dabei leiden beide Geschlechter darunter.
Meinungen?
Melanie Sophia
Frauen sollten lernen, nicht jeder Verlockung nachzugeben, nur weil das Ziel leicht erreichbar ist. Sind sexualisierte Frauenkörper entwürdigend? Vielleicht für Schwarzer und die Frauen von der feministischen Partei, die sich ja aus Gewissensgründen niemals im Playboy ausziehen würden.
Re: Frauen in den Medien
Tran, Sunday, 06.03.2005, 20:25 (vor 7639 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: Frauen in den Medien von Friedwilli am 06. März 2005 17:51:05:
Hallo Leute!
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema. Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung. Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden. Ist das richtig und wenn ja wieso?
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig. Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen. Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind. Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig. Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").
Das männliche Pendant wäre die weibliche Fixierung auf den reichen Macker.
Frauen orientieren sich laut Studien immer noch in Richtung Versorger.
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann. Diese Klischees scheinen festgefahrener denn je. Dabei leiden beide Geschlechter darunter.
Meinungen?
Melanie Sophia
Frauen sollten lernen, nicht jeder Verlockung nachzugeben, nur weil das Ziel leicht erreichbar ist. Sind sexualisierte Frauenkörper entwürdigend? Vielleicht für Schwarzer und die Frauen von der feministischen Partei, die sich ja aus Gewissensgründen niemals im Playboy ausziehen würden.
... wofür ich ihnen auch äusserst dankbar bin!
Tran
Re: Frauen in den Medien
Max, Sunday, 06.03.2005, 20:07 (vor 7639 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
Liebe Frau Melanie-Sophia,
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder.
...das wäre doch nicht nötig gewesen! Aber wenn Sie nun schon mal da sind...*seufz*
Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema.
...ob wir´s wohl heute schaffen werden, es aus der Welt zu bekommen?
Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung.
...Ah! Der notorische, weibliche Exhibitionismus also?
Die landläufige...
...eine geile Provinzlerin?
... Meinung
...ach so - die...
... geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden.
...tja, das Volk ist halt ein bißchen dumm.
Ist das richtig und wenn ja wieso?
...nein, das ist nicht richtig. Gott sei Dank! Sonst hätte ich es auch noch begründen müssen.
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
...Verteidigung? ....äh...von was...äh...wem?
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig.
...da kann man wieder mal sehen, daß Feminismus auch nicht viel anders ist als BSE oder die Schweinepest. Richtig ist nämlich, daß die sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern, wenn, dann für Männer entwürdigend ist, weil sie die Männer durch Geldzahlungen gefügig macht.
Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen.
...meine Rede, meine Rede! Sagen Sie das doch diesen stinkfaulen Exhibitionistinnen und nicht mir! Bei mir rennen Sie da nur offene Türen ein...
Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind.
...wenn Andrea Dworkin besser ausschauen würde, dann hätte sie auch eine ganz andere Meinung. Das ist der schlagende Beweis, daß herausragende Hässlichkeit der ideale Nährboden für Geisteskrankheiten aller Art ist - bei Frauen.
Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig.
...Gott bewahre! Sagen wir mal so: Wir wissen genau, wo wir dieses scheussliche Bild finden können.
Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").
...daher wissen wir´s ja.
Das männliche Pendant wäre die weibliche Fixierung auf den reichen Macker.
...Macker? Sprechen Sie etwa von gutsituierten Herren? In der Tat: Gutsituierte Herren sind die bevorzugten Opfer der Lügen gutaussehender Frauen.
Frauen orientieren sich laut Studien immer noch in Richtung Versorger.
...stinkfaule Exhibitionistinnen, sag´ich doch!
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann.
...das Patriarchat von heute ist eine Erfindung der Feministinnen von gestern. Es gibt kein Patriarchat mehr. Und damals, als es noch eines gegeben hat, da war es wiederum eine Erfindung des Matriarchats zur Verschleierung seiner eigenen Existenz.
Diese Klischees scheinen festgefahrener denn je.
...ich hätte gesagt: festgestampft. Die Frauen geben dabei die massive Rüttelplatte.
Dabei leiden beide Geschlechter darunter.
...ach was! Ich nicht. Ich kann vögeln so viel ich will. Aber ich will nicht mehr so viel vögeln. Schließlich bin ich ja nicht mehr der Jüngste.
Ich hatte diesbezüglich wirklich eine sehr ausgefüllte Teen- und Twenzeit.
Man sollte sich doch auch mal ein bißchen dem Geistigen zuwenden, und nicht immer nur an männliche Geschlechtsteile denken, Frau Melanie-Sophia. Noch nicht mal dann, wenn man von Mutter Natur so kärglich ausgestattet worden ist, daß man es sich förmlich erlauben muß, auf den eigenen Edelmut hinzuweisen, der darin besteht, daß man es auch ganz umsonst machen würde. Die Wahrheit ist nämlich: Die Frau, die es umsonst macht, die muß es umsonst machen oder sie macht es nie. Ausnahmen gibt es natürlich immer und ich habe das absolute Talent zum Scout.
Meinungen?
...noch mehr?
In der Hoffnung, Ihren Wissensdurst etwas gestillt zu haben, herzlichst -
Ihr Frauenbauer - Max
Re: Frauen in den Medien
Scipio Africanus, Sunday, 06.03.2005, 21:15 (vor 7639 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
Hallo Leute!
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema. Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung. Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden. Ist das richtig und wenn ja wieso?
Niedere Instinkte ? Meinst du mit niedrigem Instinkt die materielle Gier der sich zur Schau stellenden Frauen, die einzig das Ziel der materiellen Ausbeutung des Mannes und seiner natürlichen Triebe bezweckt ?
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
Warum ist immer von Pornografie die Rede ? Warum nie von der in Westeuropa verloren gegangenen Anmut der Frauen. Warum wählen so viele Männer Frauen aus fernen Ländern ? Weil sie die natürliche Anmut vieler dieser Frauen der Bauerntrampelhaftigkeit unserer Femimannsweiber vorziehen, die vergrämt und keifend durchs ländliche Schilf stapfen.
Schon einmal eine Inderin beim traditionellen Tanz gesehen ? Welche Anmut und Sanftheit der Bewegungen. Jeztt stell dir mal eine Emanze vor, oh graus, da bleibt ja nichts mehr übrig als sich einen Pornostreifen reinzuziehen.
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig. Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen. Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind. Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig. Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").
Es sind nicht der Busen oder das Hinterteil, das diese Frauen zum Schrecken jedes Mannes machen. Es ist die Persönlichkeit, die männliches nachäfft, anstatt ihre Weiblichkeit und damit die Differenz selbstbewusst zu leben.
scipio
Re: Frauen in den Medien
Ralf, Sunday, 06.03.2005, 21:45 (vor 7639 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann.
Wieso "das Patriachat"? Wohl eher die Natur.
Und ewig lockt das GELD ...
Sven, Sunday, 06.03.2005, 21:45 (vor 7639 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
"Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden."
Wenn Frauen sich zu Objekten "niederer Instinkte" machen, dann haben sie
handfeste Argumente dafür: GELD.
Die Frage ist dann, was "niederer" ist: "Sexgier" oder "Geldgier".
Widerspruch
Interessierter, Monday, 07.03.2005, 01:09 (vor 7639 Tagen) @ Melanie Sophia
Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:
[quote]Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema. Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung. Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden. Ist das richtig und wenn ja wieso?[/quote]
Sie werden teilweise instrumentalisiert um die angesprochene Zielgruppe von einer kopf- zu einer schwanzgesteuerten Entscheidung zu bewegen. Dies vor allem dann, wenn eine rationale Betrachtung die gewünschte Entscheidung unsinnig oder fragwürdig erscheinen läßt.
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
Dieser Sprung von Thema A (Frauen in den Medien) zu Thema B (Pornos) ist manipulativ und daher einer Antwort nicht würdig.
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig.
Energischer Widerspruch. Diese Aussage läßt Frauen (mal wieder) als passive Opfer dastehen. "Mit Geld gefügig machen" ist nach dieser Diktion im Kapitalismus allgegenwärtig.
Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen.
Auch dies gilt für alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens.
[/i]Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind. Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig. Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").[/i]
Zustimmung zu dieser These. Hat mich selbst überrascht, in welchem Maße das thematisiert wurde.
Das männliche Pendant wäre die weibliche Fixierung auf den reichen Macker.
[quote]Frauen orientieren sich laut Studien immer noch in Richtung Versorger.
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann. [/quote]
Korrektur: Der Kapitalismus begünstigt. Mit dem Patriarchat hat das nichts zu tun. Im übrigen haben wir seit dem siebziger Jahren hierzulande eine matriarchale Gesellschaftsstruktur. Das Patriarchat wurde damals abgeschafft.
Diese Klischees scheinen festgefahrener denn je. Dabei leiden beide Geschlechter darunter.
Die Fronten sind verhärtet und das hängt auch mit den immer schlechter werdenden ökonomischen und juristischen Rahmenbedingungen hierzulande zusammen.