Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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CDU/FDP-Politiker sprechen sich für private Vaterschaftstests aus

Arne Hoffmann, Saturday, 05.03.2005, 19:35 (vor 7640 Tagen)

Verschiedene Politiker von CDU und FDP haben sich in den letzten Tagen für eine gesetzliche Ermöglichung privater Vaterschaftstest ausgesprochen.

Einen entsprechenden Artikel hat Garp für Manndat.de aufgetan:
http://www.carookee.com/forum/MANNdatAktion/Strafbarkeit_fuer_Vaterschaftstests_ist_Hoehepunkt_der_Familienfeindlichkeit.4412625.0.01103.html?sid=da21eff7fcd083da38cd8ac6d082612e

Demnach bezeichnete Uwe Biester, rechtspolitischer Sprecher der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, einen privaten Vaterschaftstest als einen "vorgeschalteten Filter", indem er Zweifel beseitige, die Konfrontation vermeide und den Familienfrieden wieder herstelle. Die Hürden für eine gerichtliche Klärung seien überdies zu hoch.

Auf einen zweiten Artikel hat 7up gerade in Cleos Forum verlinkt:
http://www.welt.de/data/2005/03/05/605886.html

Ihm zufolge will die baden-württembergische Landesregierung auf eine Legalisierung sämtlicher privater Vaterschaftstest für die unmittelbar Betroffenen (Vater, Mutter, Kind) hinwirken. Auch hier ist von einer Senkung der gerichtlichen Hürden für eine Vaterschaftsanfechtung die Rede.

Was letzeren Punkt angeht, signalisiert Zypries schon seit längerem Kompromissbereitschaft. Hinsichtlich einer Legalisierung privater Tests bockt die Ministerin noch.

Arne


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