Re: Warum Frauen keine Karriere machen.
Als Antwort auf: Re: Warum Frauen keine Karriere machen. von Fragezeichen am 03. März 2005 08:37:53:
Sehr geehrte(r) Herr/Frau Fragezeichen,
Wo werden bei der Familienarbeit Männer benachteiligt, wenn es in der Ehe ist (nach der Ehe sehe ich ja ein, dass es da Benachteiligungen gibt, weil das Sorgerecht für die Kinder von den Gerichten oft nicht gleichmäßig verteilt ist)?
...stellen Sie sich doch bitte selbst einmal die ganz einfache Frage, wie das Verhältnis zwischen Vollzeit-/ Teilzeit- u. Nullzeit bei der Erwerbstätigkeit von Vätern und Müttern ist.
Wenn Sie die richtige Antwort auf diese Frage gefunden haben, dann versuchen Sie sich einmal an folgender, furchtbar komplizierten Fragestellung: Wenn der Arbeitstag (im günstigsten Fall) 8 Stunden hat, wenn 45 Min. Pause am Arbeitsplatz und bis zu zwei Stunden für die Fahrt zur/von der Arbeit dazukommen, wenn der arbeitende Mensch frühmorgens eine Stunde zwischen Aufstehen und Verlassen des Hauses braucht und 8 Stunden Nachtruhe als gesund gelten: Wieviel Zeit bleibt dann dem Vollzeit arbeitenden Familienmitglied für ein "Mehr an Familienarbeit", vorausgesetzt, daß es stimmt und der Tag tatsächlich nicht mehr als 24 Stunden hat? Und wieviel Zeit bleibt ihm für sich selbst?
Wo leisten die Männer ein Mehr an der täglichen Familienarbeit?
...in der Familie?
Waren Sie einmal auf einem Elternabend? Wen haben Sie da mehr gesehen: Väter oder Mütter?
...Waren sie schon einmal auf einem Hühnerhof? Wen haben Sie da mehr gesehen: Hähne oder Hühner? Wenn Sie mehr Hühner gesehen haben: Warum?
Und wie erklären Sie sich die neuesten Statistiken über Kinderarmut nach dem Armutsbereicht der Bundesrepublik Deutschland, über den bei der Zeit berichtet wird, wenn Alleinerziehende, die zum größten Teil Frauen sind, so sehr im Berufsleben bevorzugt werden und noch Geld von ihren Ex-Ehemännern für die Versorgung der ehemals ehelichen Kinder erhalten?
...zum Einen erklärt sich das mit der überbordenden Scheidungsfreudigkeit von Frauen, die heutzutage (was ein schwerer Fehler ist) einen Scheidungsantrag ohne Zustimmung des Ehemannes stellen dürfen und die Folgen nicht bedenken müssen.
Es wäre interessant, einmal herauszufinden, ob Ehefrauen, die durch eine Scheidung in eine miserable wirtschaftliche Situation kommen, überhaupt in der Lage gewesen wären, vorherzusehen, wie es ihnen nach einer Scheidung gehen wird.
Zum Anderen erklärt sich das damit, daß Kindsunterhalt, der schließlich für das Kind und nicht für die Mutter bezahlt wird, den Kindern von ihren Müttern gestohlen wird, damit die Mütter sich jeden Tag Fritten, BigMäcs, Lippenstifte und die neue Always mit Goldrand kaufen können.
Das macht die armen Kinder noch ärmer.
Warum passt hier so oft so wenig zusammen?
...weil hier so oft alle möglichen Fragezeichen hereinschneien und intelligente Männer mit dummen Fragen belästigen. Das paßt in der Tat nicht zusammen.
In der Hoffnung, behilflich gewesen zu sein - Max
P.S.: Nichts zu danken!
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- Warum Frauen keine Karriere machen. -
Jeremin,
02.03.2005, 00:55
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. -
Sven,
02.03.2005, 10:58
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. - Fragezeichen, 03.03.2005, 10:39
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. -
Fragezeichen,
03.03.2005, 10:37
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. - Max, 03.03.2005, 11:23
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. - Norbert, 03.03.2005, 12:10
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. - pumajäger, 03.03.2005, 15:54
- Re: Warum Frauen keine Karriere machen. -
Sven,
02.03.2005, 10:58