Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

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Hungertod einer 7jährigen

ein weiterer Andreas, Wednesday, 02.03.2005, 15:20 (vor 7644 Tagen)

Moin allerseits,

in Hamburg ist eine 7jährige bei ihren Eltern verhungert.

Der Ex der Frau hatte einen einschlägigen Verdacht, weil es bei den Kindern, die er mit der Frau hat, seinerzeit ähnlich war. Er hat das Jugendamt informiert. Das Jugendamt blieb untätig.

Aus den Hinterhöfen der Weltstädte wächst das neue Fellachtentum in eine hochziviliserte Umgebung empor. (Spengler)

*grusel*

Andreas

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Re: Hungertod einer 7jährigen

Krischan, Wednesday, 02.03.2005, 16:04 (vor 7644 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Hungertod einer 7jährigen von ein weiterer Andreas am 02. März 2005 13:20:47:

Zitat aus dem verlinkten Artikel:
"Michel-Hauptpastor Helge Adolphsen beklagte im «Hamburger Abendblatt»: «Dieser Fall zeigt, wie groß die Anonymität und das Desinteresse unter den Menschen ist. Er muss uns wachrütteln.»" Dieser Fall zeigt auch, daß die Jugendämter und "Kinderschützer" genau dann fehlen, wenn man sie am nötigsten bräuchte. Wahrscheinlich waren sie gerade damit beschäftigt, den Familien vermeintlicher Kinderschänder das Leben zur Hölle zu machen.

Krischan

Re: Hungertod einer 7jährigen

Nikos, Wednesday, 02.03.2005, 16:37 (vor 7644 Tagen) @ Krischan

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von Krischan am 02. März 2005 14:04:49:

Hi Krischan!

Wahrscheinlich waren sie gerade damit beschäftigt, den Familien vermeintlicher Kinderschänder das Leben zur Hölle zu machen<

...die gerade Alice Schwarzer und ihre Radikalideologie nicht als Guru der Menschseins akzeptieren.

Nikos
*ergänzend*

Re: Hungertod einer 7jährigen

Scipio Africanus, Wednesday, 02.03.2005, 19:01 (vor 7644 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Hungertod einer 7jährigen von ein weiterer Andreas am 02. März 2005 13:20:47:

Moin allerseits,
in Hamburg ist eine 7jährige bei ihren Eltern verhungert.
Der Ex der Frau hatte einen einschlägigen Verdacht, weil es bei den Kindern, die er mit der Frau hat, seinerzeit ähnlich war. Er hat das Jugendamt informiert. Das Jugendamt blieb untätig.
Aus den Hinterhöfen der Weltstädte wächst das neue Fellachtentum in eine hochziviliserte Umgebung empor. (Spengler)
*grusel*
Andreas

Fellachen (von arabisch falaha: Pflug), arabische Bezeichnung für Bauern (fallan, fallahin), im engeren Sinn die bäuerliche, Ackerbau betreibende Bevölkerung...

humm, das mit dem Fellachentum kapier ich nicht ganz, musste mal eben den Begriff ergoogeln.

scipio

Re: Hungertod einer 7jährigen

ein weiterer Andreas, Wednesday, 02.03.2005, 19:14 (vor 7644 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von Scipio Africanus am 02. März 2005 17:01:50:

Fellachentum im Sinne Spenglers ist das Barbarentum, das nach der Zivilisation folgt. Die Bezeichnung hat er den ägyptischen Fellachen entlehnt, die zwischen den Kulturruinen am Nil hausen, ohne zu diesen noch irgendeinen inneren Bezug zu haben.

Gruß

Andreas

Re: Hungertod einer 7jährigen

Max, Wednesday, 02.03.2005, 19:20 (vor 7644 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von ein weiterer Andreas am 02. März 2005 17:14:03:

Fellachentum im Sinne Spenglers ist das Barbarentum, das nach der Zivilisation folgt. Die Bezeichnung hat er den ägyptischen Fellachen entlehnt, die zwischen den Kulturruinen am Nil hausen, ohne zu diesen noch irgendeinen inneren Bezug zu haben.
Gruß
Andreas

_______________________________________________-

Das heißt also, daß man einen Ausflug von GRÜNEN - bspw. nach Weimar - einen Fellachentrip[/b] nennen könnte?

Lachen statt Fellachen - Max

:-)) (oT)

ein weiterer Andreas, Wednesday, 02.03.2005, 19:22 (vor 7644 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von Max am 02. März 2005 17:20:13:

-

Re: Hungertod einer 7jährigen

Scipio Africanus, Wednesday, 02.03.2005, 19:32 (vor 7644 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von Max am 02. März 2005 17:20:13:

Fellachentum im Sinne Spenglers ist das Barbarentum, das nach der Zivilisation folgt. Die Bezeichnung hat er den ägyptischen Fellachen entlehnt, die zwischen den Kulturruinen am Nil hausen, ohne zu diesen noch irgendeinen inneren Bezug zu haben.
Gruß
Andreas

_______________________________________________-
Das heißt also, daß man einen Ausflug von GRÜNEN - bspw. nach Weimar - einen Fellachentrip[/b] nennen könnte?
Lachen statt Fellachen - Max

Fellachentrip, das gefällt mir :)

scipio

Danke. Nu isses klar. (n/t)

Scipio Africanus, Wednesday, 02.03.2005, 19:38 (vor 7644 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von ein weiterer Andreas am 02. März 2005 17:14:03:

Re: Hungertod einer 7jährigen

Expatriate, Thursday, 03.03.2005, 08:43 (vor 7643 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von ein weiterer Andreas am 02. März 2005 17:14:03:

Fellachentum im Sinne Spenglers ist das Barbarentum,

Und ich dachte, das hat was mit Fellatio zu tun.
Sowas abba auch.

Darauf ein Eierlikörchen!
Prost!

Re: Hungertod einer 7jährigen

astrid, Thursday, 03.03.2005, 18:33 (vor 7643 Tagen) @ Krischan

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von Krischan am 02. März 2005 14:04:49:

Traurige Tatsache ist, daß sogar bei Verständigung der Fürsorge, diese sehr wenig Rechte hat einzugreifen oder nachzuprüfen, in den Haushalt einzudringen.
Ich selber habe eine Freundin mit kleinem Kind, der es psychisch nicht gut geht. Ich habe mich für den Fall des Falles erkundigt. Aber solange beim Kind nicht nachweisbar Schaden, Verletzungen sichtbar sind, kannst du kaum eingreifen. Sie zieht sich immer mehr zurück und ich kann nur hoffen, falls es mit ihr schlimmer wird, das ich rechtzeitig beweisbare Dinge erkennen kann, damit beiden geholfen wird. Kontakt erzwingen kann ich nicht, da ich mich dann durch Hausfriedensbruch strafbar machen würde. Sie slber ignoriert alle vernünftigen Argumente für Hilfe. Das Kind ist zu klein, geht in keinen Kindergarten, Schule, das irgendjemand was auffallen würde. Familie ist weit weg, Vater ein Ausländer, der das Kind nicht oft besucht. In der Anonymität der Stadt....Das einzige was mir von allen (Fach)leuten geraten wurde - in diesem speziellen Fall überhaupt mit ihr Kontakt zu vermeiden.....toll, nicht?

Zitat aus dem verlinkten Artikel:
"Michel-Hauptpastor Helge Adolphsen beklagte im «Hamburger Abendblatt»: «Dieser Fall zeigt, wie groß die Anonymität und das Desinteresse unter den Menschen ist. Er muss uns wachrütteln.»" Dieser Fall zeigt auch, daß die Jugendämter und "Kinderschützer" genau dann fehlen, wenn man sie am nötigsten bräuchte. Wahrscheinlich waren sie gerade damit beschäftigt, den Familien vermeintlicher Kinderschänder das Leben zur Hölle zu machen.
Krischan

Re: Hungertod einer 7jährigen

Krischan, Thursday, 03.03.2005, 19:38 (vor 7643 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von astrid am 03. März 2005 16:33:52:

Hallo Astrid,
interessanterweise sind die Behörden in manch anderen Fällen recht schnell dabei, wenn es darum geht, die Kinder von ihrer Familie zu trennen. Und selbst wenn sie dies nicht mal eben so dürf(t)en, ein Kind verhungert nicht von einem Tag auf den anderen und darüber hinaus wurden die Behörden vom Ex-Mann verständigt. Dies muß hier noch mal festgehalten werden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß da niemand hätte eingreifen dürfen.
Bei sexuellem Mißbrauch sind körperliche Verletzugen auch nicht immer sichtbar und dennoch kann man sich darauf verlassen, daß die Behörden bei entsprechenden Hinweisen nicht sagen, sie dürfen erst einschreiten, wenn Hämatome zu sehen sind. Ich denke da an den Fall von Worms.
Für Deine Freundin und ihr Kind hoffe ich das beste...

Krischan

Traurige Tatsache ist, daß sogar bei Verständigung der Fürsorge, diese sehr wenig Rechte hat einzugreifen oder nachzuprüfen, in den Haushalt einzudringen.
Ich selber habe eine Freundin mit kleinem Kind, der es psychisch nicht gut geht. Ich habe mich für den Fall des Falles erkundigt. Aber solange beim Kind nicht nachweisbar Schaden, Verletzungen sichtbar sind, kannst du kaum eingreifen. Sie zieht sich immer mehr zurück und ich kann nur hoffen, falls es mit ihr schlimmer wird, das ich rechtzeitig beweisbare Dinge erkennen kann, damit beiden geholfen wird. Kontakt erzwingen kann ich nicht, da ich mich dann durch Hausfriedensbruch strafbar machen würde. Sie slber ignoriert alle vernünftigen Argumente für Hilfe. Das Kind ist zu klein, geht in keinen Kindergarten, Schule, das irgendjemand was auffallen würde. Familie ist weit weg, Vater ein Ausländer, der das Kind nicht oft besucht. In der Anonymität der Stadt....Das einzige was mir von allen (Fach)leuten geraten wurde - in diesem speziellen Fall überhaupt mit ihr Kontakt zu vermeiden.....toll, nicht?

Zitat aus dem verlinkten Artikel:
"Michel-Hauptpastor Helge Adolphsen beklagte im «Hamburger Abendblatt»: «Dieser Fall zeigt, wie groß die Anonymität und das Desinteresse unter den Menschen ist. Er muss uns wachrütteln.»" Dieser Fall zeigt auch, daß die Jugendämter und "Kinderschützer" genau dann fehlen, wenn man sie am nötigsten bräuchte. Wahrscheinlich waren sie gerade damit beschäftigt, den Familien vermeintlicher Kinderschänder das Leben zur Hölle zu machen.
Krischan

Re: Hungertod einer 7jährigen

astrid, Thursday, 03.03.2005, 22:11 (vor 7642 Tagen) @ Krischan

Als Antwort auf: Re: Hungertod einer 7jährigen von Krischan am 03. März 2005 17:38:30:

Hei Krischan,

danke. Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher. In 2 Fällen war bekannt was los ist. Trotzdem konnte niemand etwas tun. Du bist solange unschuldig, solange déine Schuld nicht bewiesen ist. Du bist solange mündig, solange du erwachsen bist und nicht durch lebensgefährliche Verletzung anderer oder deinerselbst bewiesen hast, daß du es nicht mehr bist. Bis dahin kann ein Mensch viel anstellen. Es ist ein Schutz für den einzelnen und ganz wichtig, - sonst müßtest du ständig bei übler Nachrede von irgendwelchen mißgünstigen Menschen deine Unschuld beweisen - aber manchmal, wenn Kinder da mitdrinnen hängen....
In meinen Geschichten kommt da noch das Datenschutzproblem von Ärzten dazu, wo ganz leicht beweisbar wäre, daß wirklich Gefahr im Anzug ist.

Traurig aber wahr, kann nur das beste hoffen, das ich im richtigen Zeitpunkt das richtige erkennen um rechtzeitig eingreifen zu können.

lg.
Astrid

Hallo Astrid,
interessanterweise sind die Behörden in manch anderen Fällen recht schnell dabei, wenn es darum geht, die Kinder von ihrer Familie zu trennen. Und selbst wenn sie dies nicht mal eben so dürf(t)en, ein Kind verhungert nicht von einem Tag auf den anderen und darüber hinaus wurden die Behörden vom Ex-Mann verständigt. Dies muß hier noch mal festgehalten werden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß da niemand hätte eingreifen dürfen.
Bei sexuellem Mißbrauch sind körperliche Verletzugen auch nicht immer sichtbar und dennoch kann man sich darauf verlassen, daß die Behörden bei entsprechenden Hinweisen nicht sagen, sie dürfen erst einschreiten, wenn Hämatome zu sehen sind. Ich denke da an den Fall von Worms.
Für Deine Freundin und ihr Kind hoffe ich das beste...
Krischan

Traurige Tatsache ist, daß sogar bei Verständigung der Fürsorge, diese sehr wenig Rechte hat einzugreifen oder nachzuprüfen, in den Haushalt einzudringen.
Ich selber habe eine Freundin mit kleinem Kind, der es psychisch nicht gut geht. Ich habe mich für den Fall des Falles erkundigt. Aber solange beim Kind nicht nachweisbar Schaden, Verletzungen sichtbar sind, kannst du kaum eingreifen. Sie zieht sich immer mehr zurück und ich kann nur hoffen, falls es mit ihr schlimmer wird, das ich rechtzeitig beweisbare Dinge erkennen kann, damit beiden geholfen wird. Kontakt erzwingen kann ich nicht, da ich mich dann durch Hausfriedensbruch strafbar machen würde. Sie slber ignoriert alle vernünftigen Argumente für Hilfe. Das Kind ist zu klein, geht in keinen Kindergarten, Schule, das irgendjemand was auffallen würde. Familie ist weit weg, Vater ein Ausländer, der das Kind nicht oft besucht. In der Anonymität der Stadt....Das einzige was mir von allen (Fach)leuten geraten wurde - in diesem speziellen Fall überhaupt mit ihr Kontakt zu vermeiden.....toll, nicht?

Zitat aus dem verlinkten Artikel:
"Michel-Hauptpastor Helge Adolphsen beklagte im «Hamburger Abendblatt»: «Dieser Fall zeigt, wie groß die Anonymität und das Desinteresse unter den Menschen ist. Er muss uns wachrütteln.»" Dieser Fall zeigt auch, daß die Jugendämter und "Kinderschützer" genau dann fehlen, wenn man sie am nötigsten bräuchte. Wahrscheinlich waren sie gerade damit beschäftigt, den Familien vermeintlicher Kinderschänder das Leben zur Hölle zu machen.
Krischan

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