Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Interessantes Beispiel bei den Grünen

Advocatus feminae, Saturday, 26.02.2005, 23:39 (vor 7647 Tagen)

Zum Thema Bilanz der Regierung heißt es bei der Grünen-Fraktion:

38.7.
Wiedereinführung der repräsentativen Wahlstatistik

Die von der alten Bundesregierung (auf Druck der FDP) auf Eis gelegte "repräsentative Wahlstatistik" wurde von uns per Gesetz wieder eingeführt. Nun kann z.B. die Forschung wieder erfahren, wie viele Frauen einer bestimmten Altersstufe in den einzelnen Bundesländern bei Bundestagswahlen Bündnis 90/Die Grünen oder wie viele junge Männer rechtsradikale Parteien gewählt haben.

Also: Frauen sind gut, sie wählen Bündnis 90/Die Grünen; junge Männer hingegen wählen rechtsradikal. Wie sollte es auch anders sein ?

http://www.gruene-fraktion.de/cms/stichwort/dok/3/3186.htm

Re: Interessantes Beispiel bei den Grünen

Sven, Sunday, 27.02.2005, 10:30 (vor 7647 Tagen) @ Advocatus feminae

Als Antwort auf: Interessantes Beispiel bei den Grünen von Advocatus feminae am 26. Februar 2005 21:39:57:

"Also: Frauen sind gut, sie wählen Bündnis 90/Die Grünen; junge Männer hingegen wählen rechtsradikal. Wie sollte es auch anders sein ?"

Da (junge) Männer von den 4 großen Parteien und den Medien
als "potentielle Vergewaltiger und Gewalttäter" gesehen werden und
daher ignoriert und nicht vertreten werden, wundert es mich
nicht, wenn sie sich nach Alternativen umschauen.

Re: Interessantes Beispiel bei den Grünen

Wodan, Sunday, 27.02.2005, 17:44 (vor 7647 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Re: Interessantes Beispiel bei den Grünen von Sven am 27. Februar 2005 08:30:42:

"Also: Frauen sind gut, sie wählen Bündnis 90/Die Grünen; junge Männer hingegen wählen rechtsradikal. Wie sollte es auch anders sein ?"
Da (junge) Männer von den 4 großen Parteien und den Medien
als "potentielle Vergewaltiger und Gewalttäter" gesehen werden und
daher ignoriert und nicht vertreten werden, wundert es mich
nicht, wenn sie sich nach Alternativen umschauen.

Nur sollte eine solche Umschau mit Geist erfolgen. Dann kommt sie nicht zu einem Ergebnis, das KEINE Alternative ist.
Wodan

Protest tut Not

Krischan, Sunday, 27.02.2005, 21:27 (vor 7646 Tagen) @ Advocatus feminae

Als Antwort auf: Interessantes Beispiel bei den Grünen von Advocatus feminae am 26. Februar 2005 21:39:57:

Hallo Leute

Wer ihnen antworten will, hier epost@gruene-fraktion.de kann er es tu.
Ich habe es soeben getan:

"Liebe Grüne,
auf Ihrer Webseite http://www.gruene-fraktion.de/cms/stichwort/dok/3/3186.htm fand ich einen interessanten Passus - ich zitiere

38.7.
Wiedereinführung der repräsentativen Wahlstatistik

Die von der alten Bundesregierung (auf Druck der FDP) auf Eis gelegte "repräsentative Wahlstatistik" wurde von uns per Gesetz wieder eingeführt. Nun kann z.B. die Forschung wieder erfahren, wie viele Frauen einer bestimmten Altersstufe in den einzelnen Bundesländern bei Bundestagswahlen Bündnis 90/Die Grünen oder wie viele junge Männer rechtsradikale Parteien gewählt haben.

Ich erlaube mir, das so zu interpretieren, daß es lediglich interessiert, wieviele Männer Nazis wählen und wieviele Frauen eine linke Partei präferieren. Ich persönlich fände das Umgekehrte weit interessanter, denn es spricht sich mittlerweile herum, daß rechtsradikales Denken auch unter Frauen weit genug verbreitet ist um beachtet zu werden. Haben Sie Angst, es könnten bequeme Vorurteile über Männer und Frauen zu Bruch gehen? Daß Sie solches Denken auf Ihrer Webseite so offen zur Schau stellen, spricht aber für eine Ehrlichkeit, die ich von PolitikerInnen nicht gewöhnt bin.
Liebe Grüne, ich kenne genügend Frauen, über deren fremdenfeindliche Ansichten mir schlecht werden wollte, um gut zu wissen, daß wir Männer es nicht nötig haben, uns schlecht reden zu lassen. Auf Parteien, die nicht wahrhaben wollen, daß Männer und Frauen gleichermaßen ausländerfeindlich eingestellt sind, kann ich gerne verzichten. Für die kommenden Wahlen schaue ich mich nach Alternativen um."

Mal sehen, ob sie antworten.

Krischan

Zum Thema Bilanz der Regierung heißt es bei der Grünen-Fraktion:
38.7.
Wiedereinführung der repräsentativen Wahlstatistik
Die von der alten Bundesregierung (auf Druck der FDP) auf Eis gelegte "repräsentative Wahlstatistik" wurde von uns per Gesetz wieder eingeführt. Nun kann z.B. die Forschung wieder erfahren, wie viele Frauen einer bestimmten Altersstufe in den einzelnen Bundesländern bei Bundestagswahlen Bündnis 90/Die Grünen oder wie viele junge Männer rechtsradikale Parteien gewählt haben.
Also: Frauen sind gut, sie wählen Bündnis 90/Die Grünen; junge Männer hingegen wählen rechtsradikal. Wie sollte es auch anders sein ?

Re: Protest tut Not

Scipio Africanus, Sunday, 27.02.2005, 21:38 (vor 7646 Tagen) @ Krischan

Als Antwort auf: Protest tut Not von Krischan am 27. Februar 2005 19:27:00:

Hallo Leute
Wer ihnen antworten will, hier epost@gruene-fraktion.de kann er es tu.
Ich habe es soeben getan:
"Liebe Grüne,
auf Ihrer Webseite http://www.gruene-fraktion.de/cms/stichwort/dok/3/3186.htm fand ich einen interessanten Passus - ich zitiere
38.7.
Wiedereinführung der repräsentativen Wahlstatistik
Die von der alten Bundesregierung (auf Druck der FDP) auf Eis gelegte "repräsentative Wahlstatistik" wurde von uns per Gesetz wieder eingeführt. Nun kann z.B. die Forschung wieder erfahren, wie viele Frauen einer bestimmten Altersstufe in den einzelnen Bundesländern bei Bundestagswahlen Bündnis 90/Die Grünen oder wie viele junge Männer rechtsradikale Parteien gewählt haben.

Da frag ich mich, was verwerflicher ist. Es ist schon richtig; man sollte erforschen, wer warum sexistische oder rassistische Parteien gewählt werden, insofern find ich es passend, dass die jungen Damen, die grün wählen und die jungen Herren, die rechtsradikal wählen, in einem Satz genannt werde.

scipio

Das ist sexistisch - Grün halt (o.T)

Bruno, Sunday, 27.02.2005, 21:53 (vor 7646 Tagen) @ Advocatus feminae

Als Antwort auf: Interessantes Beispiel bei den Grünen von Advocatus feminae am 26. Februar 2005 21:39:57:

Zum Thema Bilanz der Regierung heißt es bei der Grünen-Fraktion:
38.7.
Wiedereinführung der repräsentativen Wahlstatistik
Die von der alten Bundesregierung (auf Druck der FDP) auf Eis gelegte "repräsentative Wahlstatistik" wurde von uns per Gesetz wieder eingeführt. Nun kann z.B. die Forschung wieder erfahren, wie viele Frauen einer bestimmten Altersstufe in den einzelnen Bundesländern bei Bundestagswahlen Bündnis 90/Die Grünen oder wie viele junge Männer rechtsradikale Parteien gewählt haben.
Also: Frauen sind gut, sie wählen Bündnis 90/Die Grünen; junge Männer hingegen wählen rechtsradikal. Wie sollte es auch anders sein ?

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