Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Christian, Saturday, 26.02.2005, 21:32 (vor 7647 Tagen)

Hamburg (AFP) - Die wachsende Armut in Deutschland ist nach Ansicht von Familienministerin Renate Schmidt (SPD) auch damit zu erklären, dass viele Familien nicht mit ihrem Einkommen haushalten können. "Armut hat nicht nur mit Geld zu tun", schrieb Schmidt in einem Gastbeitrag der "Bild am Sonntag". "Entscheidend ist, ob eine Familie es versteht, mit Geld gut umzugehen."

"Manche Familie hat nicht gelernt, einen Haushalt zu führen", schrieb die Ministerin. Sie verwies auf Schnellimbissketten, in denen "Kinder und Jugendliche in Scharen für Hamburger und Pommes anstehen". Solch ein Mittagessen sei "nicht nur weniger gesund, sondern auch erheblich teurer als ein Eintopf mit Saisongemüse". "Diese Mahlzeit läßt sich sogar für mehrere Tage im Voraus kochen."

Die Ministerin forderte deshalb neben der Schuldnerberatung verstärkt auch Haushaltskurse für betroffene Familien, denn dies habe eine doppelte Wirkung: "Wenn Eltern mit ihrem Geld wirtschaften lernen, lernen die Kinder den Umgang mit Geld gleich mit."

http://de.news.yahoo.com/050226/286/4fo33.html

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

blendlampe, Saturday, 26.02.2005, 21:45 (vor 7647 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

"Manche Familie hat nicht gelernt, einen Haushalt zu führen", schrieb die Ministerin. Sie verwies auf Schnellimbissketten, in denen "Kinder und Jugendliche in Scharen für Hamburger und Pommes anstehen". Solch ein Mittagessen sei "nicht nur weniger gesund, sondern auch erheblich teurer als ein Eintopf mit Saisongemüse".

Komisch, den Fastfoodfrass bekommt mein Kind nur bei der alleinerziehenden Ex, nicht bei mir. Jetzt weiss ich, warum sie über zu wenig Unterhalt jammert.

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Olsen-Twins-Fan, Saturday, 26.02.2005, 21:48 (vor 7647 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

Bis die Familien gelernt haben mit Geld umzugehen, will sie das Erziehungsgeld auf 450 Euro Monatlich erhöhen.
So geht´s auch.

Olsen-Twins-Fan

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Nikos, Sunday, 27.02.2005, 23:43 (vor 7646 Tagen) @ Olsen-Twins-Fan

Als Antwort auf: Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Olsen-Twins-Fan am 26. Februar 2005 19:48:29:

Bis die Familien gelernt haben mit Geld umzugehen, will sie das Erziehungsgeld auf 450 Euro Monatlich erhöhen.
So geht´s auch.<

Nein, so geht es eben NICHT.

Nikos

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Sven74, Monday, 28.02.2005, 00:30 (vor 7646 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Nikos am 27. Februar 2005 21:43:40:

Bis die Familien gelernt haben mit Geld umzugehen, will sie das Erziehungsgeld auf 450 Euro Monatlich erhöhen.
So geht´s auch.<

Nein, so geht es eben NICHT.
Nikos

Bis die Familien gelernt haben mit Geld umzugehen, will sie das Erziehungsgeld auf 450 Euro Monatlich erhöhen.
So geht´s auch.<

Nein, so geht es eben NICHT.
Nikos

Gerade der Begriff "Erziehungsgeld" ist pervers, da gerade diejenigen scharf auf das Erziehungsgeld sind, die ihre Kinder eben nicht erziehen, sondern entweder verwarlosen lassen oder aber die totale Narrenfreiheit lassen, was so ziemlich das Gegenteil ser Erziehung bedeutet.

Sven74

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Krischan, Monday, 28.02.2005, 00:34 (vor 7646 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Sven74 am 27. Februar 2005 22:30:12:

Gerade der Begriff "Erziehungsgeld" ist pervers, da gerade diejenigen scharf auf das Erziehungsgeld sind, die ihre Kinder eben nicht erziehen, sondern entweder verwarlosen lassen oder aber die totale Narrenfreiheit lassen, was so ziemlich das Gegenteil ser Erziehung bedeutet.

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Es soll vereinzelt unterschiedliche Familien mit niedrigem Einkommen geben, die ihre Kinder unterschiedlich erziehen oder - was niemand leugnet, vernachlässigen. Ersteren steht das Erziehungsgeld durchaus zu und sie sind nicht "scharf drauf", sondern brauchen es schlichtergreifend. Ich gehe davon aus, du siehst das ebenso.

Gruß,
Krischan

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Sven74, Monday, 28.02.2005, 00:47 (vor 7646 Tagen) @ Krischan

Als Antwort auf: Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Krischan am 27. Februar 2005 22:34:15:

Gerade der Begriff "Erziehungsgeld" ist pervers, da gerade diejenigen scharf auf das Erziehungsgeld sind, die ihre Kinder eben nicht erziehen, sondern entweder verwarlosen lassen oder aber die totale Narrenfreiheit lassen, was so ziemlich das Gegenteil ser Erziehung bedeutet.

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Es soll vereinzelt unterschiedliche Familien mit niedrigem Einkommen geben, die ihre Kinder unterschiedlich erziehen oder - was niemand leugnet, vernachlässigen. Ersteren steht das Erziehungsgeld durchaus zu und sie sind nicht "scharf drauf", sondern brauchen es schlichtergreifend. Ich gehe davon aus, du siehst das ebenso.
Gruß,
Krischan

Ich bezog dies nicht auf sozial schwächere Familien, sondern auf den "Modetrend" nicht weniger Frauen, welche sich von verschiedenen Männern Kinder machen lassen und sowohl von denen, als auch von Vater Staat aushalten lassen und damit anscheinend recht gut über die Runden kommen.

PS: Kenne alleine aus meinem kleinen Kaff drei solcher Fälle. Alle diese "Mütter" haben so gut wie noch nie gearbeitet, kümmern sich einen Sch... um ihre Kinder (z.B. Kleinkinder alleine über Nacht zu Hause lassen und dafür sich vergnügen) und können davon prima leben.

Sven74

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Krischan, Monday, 28.02.2005, 00:48 (vor 7646 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Sven74 am 27. Februar 2005 22:47:08:

Ach so, dann habe ich da was falsch verstanden. Kommt vor...

Krischan

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Gerade der Begriff "Erziehungsgeld" ist pervers, da gerade diejenigen scharf auf das Erziehungsgeld sind, die ihre Kinder eben nicht erziehen, sondern entweder verwarlosen lassen oder aber die totale Narrenfreiheit lassen, was so ziemlich das Gegenteil ser Erziehung bedeutet.

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Es soll vereinzelt unterschiedliche Familien mit niedrigem Einkommen geben, die ihre Kinder unterschiedlich erziehen oder - was niemand leugnet, vernachlässigen. Ersteren steht das Erziehungsgeld durchaus zu und sie sind nicht "scharf drauf", sondern brauchen es schlichtergreifend. Ich gehe davon aus, du siehst das ebenso.
Gruß,
Krischan

Ich bezog dies nicht auf sozial schwächere Familien, sondern auf den "Modetrend" nicht weniger Frauen, welche sich von verschiedenen Männern Kinder machen lassen und sowohl von denen, als auch von Vater Staat aushalten lassen und damit anscheinend recht gut über die Runden kommen.
PS: Kenne alleine aus meinem kleinen Kaff drei solcher Fälle. Alle diese "Mütter" haben so gut wie noch nie gearbeitet, kümmern sich einen Sch... um ihre Kinder (z.B. Kleinkinder alleine über Nacht zu Hause lassen und dafür sich vergnügen) und können davon prima leben.
Sven74

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Nikos, Monday, 28.02.2005, 01:07 (vor 7646 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Sven74 am 27. Februar 2005 22:30:12:

Gerade der Begriff "Erziehungsgeld" ist pervers, da gerade diejenigen scharf auf das Erziehungsgeld sind, die ihre Kinder eben nicht erziehen, sondern entweder verwarlosen lassen oder aber die totale Narrenfreiheit lassen, was so ziemlich das Gegenteil ser Erziehung bedeutet<

EBEN !

Nikos

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Max, Saturday, 26.02.2005, 21:53 (vor 7647 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

Hamburg (AFP) - Die wachsende Armut in Deutschland ist nach Ansicht von Familienministerin Renate Schmidt (SPD) auch damit zu erklären, dass viele Familien nicht mit ihrem Einkommen haushalten können. "Armut hat nicht nur mit Geld zu tun", schrieb Schmidt in einem Gastbeitrag der "Bild am Sonntag". "Entscheidend ist, ob eine Familie es versteht, mit Geld gut umzugehen."
"Manche Familie hat nicht gelernt, einen Haushalt zu führen", schrieb die Ministerin. Sie verwies auf Schnellimbissketten, in denen "Kinder und Jugendliche in Scharen für Hamburger und Pommes anstehen". Solch ein Mittagessen sei "nicht nur weniger gesund, sondern auch erheblich teurer als ein Eintopf mit Saisongemüse". "Diese Mahlzeit läßt sich sogar für mehrere Tage im Voraus kochen."
Die Ministerin forderte deshalb neben der Schuldnerberatung verstärkt auch Haushaltskurse für betroffene Familien, denn dies habe eine doppelte Wirkung: "Wenn Eltern mit ihrem Geld wirtschaften lernen, lernen die Kinder den Umgang mit Geld gleich mit."

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Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn. Wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Ganz erstaunt - Max

Selbst Wein saufen und anderen Wasser predigen.

Sven, Saturday, 26.02.2005, 21:58 (vor 7647 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

Die "Dame" sollte das erst einmal vormachen,
bevor sie anderen Rat-Schläge erteilt.

Re: Zustimmung

Peter, Saturday, 26.02.2005, 22:29 (vor 7647 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

Die wachsende Armut in Deutschland ist nach Ansicht von Familienministerin Renate Schmidt (SPD) auch damit zu erklären, dass viele Familien nicht mit ihrem Einkommen haushalten können.

Da hat sie recht. Genauso ist die Armut von Alleinerziehenden nicht immer dem boesen, boesen Mann anzulasten, der angeblich nicht genug Unterhalt bezahle - oft liegt es auch am mangelnden Haushalten der empfangenden Seite. Statt die Unterhaltszahlungen nach Duesseldorfer Tabelle und erweitertem Betreuungsunterhalt immer weiter raufzuschrauben, sollte mal dort angesetzt werden.

Gruss,

Peter

Eichel und SPD+Grüne haben aber auch nicht gelernt einen Haushalt zu führen (n/t)

Magnus, Sunday, 27.02.2005, 00:23 (vor 7647 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

Re: Eichel und SPD+Grüne haben aber auch nicht gelernt einen Haushalt zu führen (n/t)

Christian, Sunday, 27.02.2005, 11:46 (vor 7647 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Eichel und SPD+Grüne haben aber auch nicht gelernt einen Haushalt zu führen (n/t) von Magnus am 26. Februar 2005 22:23:03:

Richtig, diese Parteien haben das Sparen nicht gelernt, stattdessen werden immer mehr neue Schulden auf dem Rücken von ArbeitnehmerInnen
gemacht. Bei den 1 Euro Jobs liegt die Steuerlast bei 80 - 99%, man bekommt praktisch vom Zuverdienst nur 20 bis 1 Cent von 1 Euro ausbezahlt, wei kann man da noch das Sparen lernen?

Was sind ArbeitnehmerInnen?

Frank, Sunday, 27.02.2005, 21:09 (vor 7646 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Eichel und SPD+Grüne haben aber auch nicht gelernt einen Haushalt zu führen (n/t) von Christian am 27. Februar 2005 09:46:53:

Weißt du, dass diese ekelhafte Sprachverstümmelung (StudentInnen, MörderInnen, VersagerInnen usw.) aus der grün-emanzipierten Ecke kommt? Daher mein Tipp: lieber nicht benutzen!

Kohl und Waigel haben es auch nicht geschafft

Norbert, Tuesday, 01.03.2005, 10:36 (vor 7645 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Eichel und SPD+Grüne haben aber auch nicht gelernt einen Haushalt zu führen (n/t) von Magnus am 26. Februar 2005 22:23:03:

Hi Magnus.

Kohl und Waigel/Stoltenberg haben es auch nicht geschafft.
Im Gegenteil.
Die offenbaren und die versteckten Schulden, sowie die finanziellen Belastungen durch Eingehen von einseitigen Verpflichtungen gegenüber der EU wirken auch noch nach.
Die völlig verfehlte Finanzierung der deutschen Einheit ist diesen anzulasten.

Außerdem, keine der etablierten Parteien nahm/nimmt die Interessen des deutschen Staates, inbesondere der deutschen Bürger gegenüber ihren 'Partnerstaaten' wirklich wahr.
Was diese waidlich ausnutzten/ausnutzten.

Die bösen Deutschen, wie könnt ihr nur, ihr habt doch 1939 ...
Diese Erpressbarkeit der deutschen politischen Weicheier ging mir immer schon gegen den Strich.

Die Einführung des Euro in so einem heterogenen Wirtschaftsraum war ziemlich unsinnig. Mit den neuen Mitgliedern wurde dieses noch verschärft.
Zwar werden Leistungen damit in der Eurozone vergleichbar, da aber z.B. die Kosten für Wohnraum stark unterschiedlich sind, verzerrt es die Vergleichbarkeit bzgl. des Wettbewerbs. Und diese Kosten werden sich faktisch nicht ausgleichen.

Gruß
Norbert

Re: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen

Nikos, Sunday, 27.02.2005, 23:42 (vor 7646 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Familienministerin: Familien müssen das Sparen lernen von Christian am 26. Februar 2005 19:32:23:

Radi-Femi-Unsinn:

Als ich meine Exe gesagt habe, ich finde es nicht gut, essen weg zu werfen, wenn es noch genießbar ist, fuhr sie die Krallen aus um mich (strafrechtlich als Frau verschönt) zu attackieren. Die Frau heute will alles sofort. Jeden Tag neues auf dem Tisch ist dann das Mindeste. Daß sie weder kochen kann, noch weisst wie das Geld reinkommt, interessiert nicht weiter.

Realitätsverlust bei heutigen Weibsbildern ist nicht neues. Nicht einmal den Rückgang bei den Geburten können sie richtig deuten.

Nikos

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