Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Neue Serie: Frauen sind die besseren...

Mister Z, Saturday, 26.02.2005, 21:09 (vor 7647 Tagen)

Um den Femiwahnsinn in den Medien mal in aller Deutlichkeit aufzuzeigen lege ich hiermit eine neue Serie auf: "Frauen sind die besseren..." Es sollen Artikel gesammelt werden welche die Überlegenheit der Frau proklamieren. Mindestens zwanzig Folgen sind geplant. Es dürfte in den meisten Fällen nicht schwer sein die "Thesen" zu zerpflücken. Ich wünsche viel Spaß!

Folge 1: "Frauen haben die besseren Erbanlagen"

http://petri-apotheke-olching.de/themen/gesund/erbanlagen.htm

Sind Männer genetisch asozial ?

Sven, Saturday, 26.02.2005, 21:56 (vor 7647 Tagen) @ Mister Z

Als Antwort auf: Neue Serie: Frauen sind die besseren... von Mister Z am 26. Februar 2005 19:09:17:

Wahnsinn!
Unglaublich wie weit es in diesem Land schon gekommen ist!

****************

Frauen haben die besseren Erbanlagen - Sind Männer genetisch asozial ?

Frauen tun sich oft leichter im Umgang mit anderen Menschen als ihre männlichen Mitstreiter. Kein Wunder, sagen englische Forscher, schließlich haben Frauen das Gen für Sozialkompetenz

Weibliche Gene sind nach jüngsten Forschungsergebnissen für die Entwicklung
sozialer Fähigkeiten verantwortlich. Der Schlüssel zur sozialen Interaktionen liegt nach Ansicht der Wissenschaftlerin Ruth Campbell in der doppelten Ausfertigung des X-Chromosoms. Während Frauen zwei X-Chromosomen besitzen, müssen sich Männer mit einem begnügen. Statt dessen enthält ihr Erbgut ein männliches Y-Chromosom.

Die Forscher vom University College in London untersuchten Frauen mit Turner-Syndrom: Ihnen fehlt eines der beiden X-Chromosomen oder ist beschädigt. Die Wissenschaftler entdeckten, dass viele der Patientinnen Probleme mit der sozialen Interaktion haben, beispielsweise die Körpersprache anderer Menschen nicht verstehen. „Die Erkrankung bezieht sich nicht auf die Intelligenz oder die sprachlichen Fähigkeiten der Patienten, sondern nur auf deren soziale Kompetenzen und der Unfähigkeit aus Gesichtern Emotionen herauszulesen“, so Campbell.

Sind Männer also generell „asozial“? Keinesfall, sagt Campbell.„Dennoch finden sich unter den wirklich schweren Fällen mehr Männer als Frauen“. Sie glaubt, die ungleiche Verteilung der sozialen Fähigkeiten habe durchaus einen biologischen Sinn: „Schließlich sind Frauen damit beschäftigt Kinder großzuziehen und müssen daher mehr soziale Fähigkeiten haben“. Dazu zähle auch die Gabe, soziale Ungleichheiten zu glätten. „Das Überleben der Babys ist von diesen Fähigkeiten abhängig“.

Quelle: http://petri-apotheke-olching.de/themen/gesund/erbanlagen.htm

Re: Sind Männer genetisch asozial ?

susu, Saturday, 26.02.2005, 23:58 (vor 7647 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Sind Männer genetisch asozial ? von Sven am 26. Februar 2005 19:56:16:

Wahnsinn!

Dem stimme ich zu vor allem wegen folgendem:

Die Forscher vom University College in London untersuchten Frauen mit Turner-Syndrom: Ihnen fehlt eines der beiden X-Chromosomen oder ist beschädigt. Die Wissenschaftler entdeckten, dass viele der Patientinnen Probleme mit der sozialen Interaktion haben, beispielsweise die Körpersprache anderer Menschen nicht verstehen. „Die Erkrankung bezieht sich nicht auf die Intelligenz oder die sprachlichen Fähigkeiten der Patienten, sondern nur auf deren soziale Kompetenzen und der Unfähigkeit aus Gesichtern Emotionen herauszulesen“, so Campbell.

1) Nach welcher Definition sind Turner-Menschen Frauen? Maximal, nach Selbstdefinition. Ich gehe meine Liste biologischer Geschlechtsdefinitionen durch und kann bei keiner ein Häkchen bei Frau setzen. Hmm...
2) Festzustellen ist, Autismus und verwandte Phänomene sind bei Turner-Menschen so häufig wie bei XY-Menschen. Das ist logisch. Was mal wieder nicht beachtet wird: Barr-Body Bildung. Zwei X-Chromosome haben zwar eine geringere Wahrscheinlichkeit eines Defekts, sind aber nie gleichzeitig aktiv. Meine Analogie ist: Wenn meine einzige Steckdose kaputt ist, kann ich meinen Computer nicht einschalten. Wenn ich zwei Steckdosen habe, läuft der Computer auch, wenn eine kaputt ist, aber wenn beide funktionieren wird der Rechner dadurch nicht schneller...
3) Ich werde mal deren Studie komplett lesen, wenn ich wieder Uni-Access habe. Wenn ich mir Studien mit Turner-Menschen ansehe, fällt mir immer wieder die wahnwitzig niedrige Samplegröße auf (N=3).
4) Zum Teil sind Turner-Menschen von IGM betroffen. Die Studie erklärt im abstract es gäbe zwei Gruppen, eine die keine Unterschiede zu den Controlls zeigt und eine die bedeutend schlechter mit Menschen umgehen kann. Interessante Frage: Korreliert das mit denen die Verstümmelt wurden, vs. jenen die nicht Verstümmelt wurden?
5) Warum verlinkt eigentlich jede Forschungsgruppe die in diesem Bereich Studien durchführt, die Fingermeßleute?

susu

Re: Sind Männer genetisch asozial ?

Scipio Africanus, Sunday, 27.02.2005, 00:18 (vor 7647 Tagen) @ susu

Als Antwort auf: Re: Sind Männer genetisch asozial ? von susu am 26. Februar 2005 21:58:49:

Wahnsinn!

ach susu, ich habs befürchtet, dass du uns wieder eine Studie vor den Latz knallst :)

scipio

Re: Sind Männer genetisch asozial ?

astrid, Sunday, 27.02.2005, 14:13 (vor 7647 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Sind Männer genetisch asozial ? von Sven am 26. Februar 2005 19:56:16:

An und für sich verstehen sich Hund und Katze nicht. Ihre Körpersprache ist tlw. gegenteilig. Läßt man aber Hund- + Katzenbaby gemeinsam groß werden, lernen sie die Körper und Lautsprache des anderen Tieres.

Frauen tun sich wahrscheinlich etwas leichter Mimik, Gestik, Körperhaltung, Stimme ...des anderen zu interpretieren. Trotzdem gestehe ich Menschen zu, daß sie lernfähiger sind als Tiere und Männer, wenn sie es wollen das auch mit etwas Hilfe (Eltern, Frau, Geschwister...)schnell den kleinen Vorsprung der Frau wettmachen können.

Das bei Erkrankung und kompletten Ausfall eines Organs, Organteiles andere Bedingungen herrschen ist klar.(Wo nicht ist, kann nichts werden) Auch daß es Krankheiten gibt, die bei Frau durch das 2. X-Chromosom kompensiert werden können ist bekannt.

Mit tierlieben Grüßen
Astrid

Wahnsinn!
Unglaublich wie weit es in diesem Land schon gekommen ist!
****************
Frauen haben die besseren Erbanlagen - Sind Männer genetisch asozial ?
Frauen tun sich oft leichter im Umgang mit anderen Menschen als ihre männlichen Mitstreiter. Kein Wunder, sagen englische Forscher, schließlich haben Frauen das Gen für Sozialkompetenz
Weibliche Gene sind nach jüngsten Forschungsergebnissen für die Entwicklung
sozialer Fähigkeiten verantwortlich. Der Schlüssel zur sozialen Interaktionen liegt nach Ansicht der Wissenschaftlerin Ruth Campbell in der doppelten Ausfertigung des X-Chromosoms. Während Frauen zwei X-Chromosomen besitzen, müssen sich Männer mit einem begnügen. Statt dessen enthält ihr Erbgut ein männliches Y-Chromosom.
Die Forscher vom University College in London untersuchten Frauen mit Turner-Syndrom: Ihnen fehlt eines der beiden X-Chromosomen oder ist beschädigt. Die Wissenschaftler entdeckten, dass viele der Patientinnen Probleme mit der sozialen Interaktion haben, beispielsweise die Körpersprache anderer Menschen nicht verstehen. „Die Erkrankung bezieht sich nicht auf die Intelligenz oder die sprachlichen Fähigkeiten der Patienten, sondern nur auf deren soziale Kompetenzen und der Unfähigkeit aus Gesichtern Emotionen herauszulesen“, so Campbell.
Sind Männer also generell „asozial“? Keinesfall, sagt Campbell.„Dennoch finden sich unter den wirklich schweren Fällen mehr Männer als Frauen“. Sie glaubt, die ungleiche Verteilung der sozialen Fähigkeiten habe durchaus einen biologischen Sinn: „Schließlich sind Frauen damit beschäftigt Kinder großzuziehen und müssen daher mehr soziale Fähigkeiten haben“. Dazu zähle auch die Gabe, soziale Ungleichheiten zu glätten. „Das Überleben der Babys ist von diesen Fähigkeiten abhängig“.
Quelle: http://petri-apotheke-olching.de/themen/gesund/erbanlagen.htm

Quatsch mit Soße

Günter Dantrimont, Sunday, 27.02.2005, 14:33 (vor 7647 Tagen) @ Sven

Als Antwort auf: Sind Männer genetisch asozial ? von Sven am 26. Februar 2005 19:56:16:

Frauen haben die besseren Erbanlagen - Sind Männer genetisch asozial ?
Frauen tun sich oft leichter im Umgang mit anderen Menschen als ihre männlichen Mitstreiter. Kein Wunder, sagen englische Forscher, schließlich haben Frauen das Gen für Sozialkompetenz

<ul>Was soll 'Sozialkompetenz' denn überhaupt sein?
Das müßte wohl erst einmal definiert werden. </ul>

Weibliche Gene sind nach jüngsten Forschungsergebnissen für die Entwicklung
sozialer Fähigkeiten verantwortlich. Der Schlüssel zur sozialen Interaktionen liegt nach Ansicht der Wissenschaftlerin Ruth Campbell in der doppelten Ausfertigung des X-Chromosoms. Während Frauen zwei X-Chromosomen besitzen, müssen sich Männer mit einem begnügen. Statt dessen enthält ihr Erbgut ein männliches Y-Chromosom.

<ul>Soweit ist das mit dem X- und dem Y-Chromosom korrekt,
wobei aber allzu gerne vergessen wird, daß es -zig Chromosomen
gibt, die bei Mann und Frau identisch (!) sind.

Sich ausschließlich auf den 'kleinen Unterschied' zu konzentrieren,
ist etwa so sinnvoll, als wolle man ausgerechnet am weiblichen Busen
nachmessen, ob die Intelligenz von Frauen höher oder niedriger als
beim Mann sei. Schwachsinn. </ul>

Die Forscher vom University College in London untersuchten Frauen mit Turner-Syndrom: Ihnen fehlt eines der beiden X-Chromosomen oder ist beschädigt. Die Wissenschaftler entdeckten, dass viele der Patientinnen Probleme mit der sozialen Interaktion haben, beispielsweise die Körpersprache anderer Menschen nicht verstehen. „Die Erkrankung bezieht sich nicht auf die Intelligenz oder die sprachlichen Fähigkeiten der Patienten, sondern nur auf deren soziale Kompetenzen und der Unfähigkeit aus Gesichtern Emotionen herauszulesen“, so Campbell.

<ul>Alles sehr schön, aber ein Mann ist nunmal keine 'Frau mit Turner-Syndrom'.
Das scheint hier aber gleichgesetzt zu werden.

Mit welcher Berechtigung eigentlich?

Bekanntlich hat ein Mensch mit Down-Syndrom (Trisomie 21, Mongoloismus)
ja ein Chromosom zuviel anstatt eines zu wenig. Mit der hier im Beitrag
implizierten Logik müßte dann ja wohl ein Mensch mit Down-Syndrom eine
Art hyper-Fähigkeit besitzen, gesünder und fähiger als ein normalsterblicher
sein.

Dies ist aber offenbar nicht der Fall. Warum wohl? </ul>

Sind Männer also generell „asozial“? Keinesfall, sagt Campbell.„Dennoch finden sich unter den wirklich schweren Fällen mehr Männer als Frauen“.

<ul>Na und? Was hat das mit dem Turner-Syndrom zu tun?
Rein garnichts!

Bekanntlich ist bei Männern einfach die Streubreite größer, es gibt
ja auch mehr hochintelligente Männer als hochintelligente Frauen, ebenso
eben auch mehr minderbemittelte als bei Frauen. Na und?

Warum sollte das bei sozialkompetenz (wie auch immer man die nun konkret
definieren mag) so viel anders sein?

Diese größere Streuung gleichzusetzen mit dem angeblich schlechteren
Durchschnittswert ist alles - nur nicht wissenschftlich.

Wer sich sowas ausdenkt, ist ja vielleicht ne wissenschftliche
Quotenfrau oder so? </ul>

Sie glaubt, die ungleiche Verteilung der sozialen Fähigkeiten habe durchaus einen biologischen Sinn: „Schließlich sind Frauen damit beschäftigt Kinder großzuziehen und müssen daher mehr soziale Fähigkeiten haben“. Dazu zähle auch die Gabe, soziale Ungleichheiten zu glätten. „Das Überleben der Babys ist von diesen Fähigkeiten abhängig“.

<ul>Die unterschiedliche Optimierung männlicher und weiblicher Sozial-
Kompetenzen hat durchaus etwas damit zu tun, daß die Frau in der Natur
die ganz kleinen Kinder versorgt.

Denn Schließlich kann ein Säugling noch nicht sprachlich ausdrücken,
wo es ihm weh tut. Also muß eine Frau logischerweise besser als ein
Mann ohne Sprache Einfühlungsvermögen besitzen. Andererseits braucht
sie nicht so gut auf sprachlicher Ebene wissenschaftlich exakte
Feinheiten zu durchdenken.

Womit sowohl die realen Unterschiede zwischen den Geschlechtern andeutungs-
weise erklärbar wären, als auch das mangelhafte Niveau der hier behaupteten,
wissenschaftlich schon prinzipiell nicht haltbaren Behauptungen.

Die Diskussion genetischer und vor allem Evolutionärer Unterschiede,
ist übrigens ein Kernthema in meinem Forum 'kritische Naturwissenschaft'

Ich werde dort das Thema ebenfalls mal anschneiden.

Mfg. Günter Dantrimont

Rassismus pur!

Magnus, Sunday, 27.02.2005, 00:16 (vor 7647 Tagen) @ Mister Z

Als Antwort auf: Neue Serie: Frauen sind die besseren... von Mister Z am 26. Februar 2005 19:09:17:

Folge 1: "Frauen haben die besseren Erbanlagen"
http://petri-apotheke-olching.de/themen/gesund/erbanlagen.htm

Da fehlen einem echt die Worte.

Aber hey: auf der Hauptseite haben die ein "free-call" http://petri-apotheke-olching.de/index.html - da kann man also kostenlos anrufen und denen diesbezüglich die Meinung sagen. Und nicht vergessen: aus dem Handynetz anrufen - ist glaube ich teurer für die!

Wir können das ja mal durchziehen - jeder ruft da mal an und beschwert sich. Mal sehen ob sie an der Serie noch festhalten ;-) Und wenn die Nummer immer schön belegt wird, kann man auch keine Bestellung entgegennehmen ;-)

Magnus

Re: Rassismus pur!

Mister Z, Sunday, 27.02.2005, 14:44 (vor 7647 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Rassismus pur! von Magnus am 26. Februar 2005 22:16:15:

Folge 1: "Frauen haben die besseren Erbanlagen"

http://petri-apotheke-olching.de/themen/gesund/erbanlagen.htm

Da fehlen einem echt die Worte.
Aber hey: auf der Hauptseite haben die ein "free-call" http://petri-apotheke-olching.de/index.html - da kann man also kostenlos anrufen und denen diesbezüglich die Meinung sagen. Und nicht vergessen: aus dem Handynetz anrufen - ist glaube ich teurer für die!
Wir können das ja mal durchziehen - jeder ruft da mal an und beschwert sich. Mal sehen ob sie an der Serie noch festhalten ;-) Und wenn die Nummer immer schön belegt wird, kann man auch keine Bestellung entgegennehmen ;-)
Magnus

Moment, die Serie ist meine Kreation ;-) Ich will damit nur den Wahn der Medien aufzeigen, denn anscheinend sind sich selbst die Teilnehmer dieses Forums - die ja schon ziemlich sensibilisiert sind - nicht darüber im klaren, welches Ausmaß der Wahn mittlerweile angenommen hat.
Die Petri-Apotheke sticht da nicht sonderlich heraus.

Gruss
Mister Z

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