Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Alice erfindet Heiligengeschichte

ein weiterer Andreas, Friday, 25.02.2005, 10:27 (vor 7649 Tagen)

Moin allerseits,

die gute Alice gibt eine Heiligengeschichte von sich selbst zu Besten (siehe Link).

Der Plot strotzt nur so von Ungereimtheiten. Ein Typ wirft sich auf sie und würgt sie, da lächelt sie und nimmt ihn bei der und, um mit ihm ihn den Wald zu gehen wo sie schließlich türmt.

Der Vergewaltiger ist natürlich blöd genug (Mann, was sonst?) in dem naiven Glauben an eine nette Bummserei mit seinem Vergewaltigungsopfer in den Wald zu wollen.

Die heldenhafte Alice türmt und läßt sich den Mut nicht nehmen. Schon geht gleich am nächsten schon wieder tanzen mit einem Tuch um den Hals. Eine Löwin!

Ich beantrage die Heiligbesprechung dieser tapferen Jean D'Arc und die Verfilmung von einem unserer sattsam bekannten Femisender von der ARD.

Mal im Ernst: Von Schwarzers Propagandamaschine und ihrer Fähigkeit, Medien und Öffentlichkeit zu manipulieren können wir noch viel lernen. Gestern war der Plot auf yahoo.de verlinkt. Heute auf bild.de. Chapeau!

Gruß

Andreas

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Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

Magnus, Friday, 25.02.2005, 11:44 (vor 7649 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 08:27:23:

"nicht traumatisiert, sondern klüger gemacht?"

Ich vertrete da irgendwie eine andere Auffassung!

Magnus

Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

ein weiterer Andreas, Friday, 25.02.2005, 11:57 (vor 7649 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Alice erfindet Heiligengeschichte von Magnus am 25. Februar 2005 09:44:22:

"nicht traumatisiert, sondern klüger gemacht?"
Ich vertrete da irgendwie eine andere Auffassung!

Daß sie schlau ist kann man nicht bestreiten. Unabhängig davon, was sich damals wirklich zugetragen hat, weiß sie es medial optimal aufzubereiten, zu instrumentalisieren und dringt damit durch.

Gruß

Andreas

10 Jahre her

Cleo, Friday, 25.02.2005, 13:06 (vor 7649 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 09:57:34:

Nun, ich war mal in ähnlicher Situation, allerdings in meiner eigenen Wohnung. Durch gutes Zureden und mich einfühlen in den Vergewaltiger konnte ich das Schlimmste verhindern. Es kam dann eine Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung pp. raus und der Mann erhielt dann eine 4Jährige Gefängsnisstrafe. Was denkt ihr eigentlich wie frau sich dabei fühlt?

in die Wohnung eingebrochen?

Magnus, Friday, 25.02.2005, 13:08 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: 10 Jahre her von Cleo am 25. Februar 2005 11:06:04:

Nun, ich war mal in ähnlicher Situation, allerdings in meiner eigenen Wohnung. Durch gutes Zureden und mich einfühlen in den Vergewaltiger konnte ich das Schlimmste verhindern. Es kam dann eine Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung pp. raus und der Mann erhielt dann eine 4Jährige Gefängsnisstrafe. Was denkt ihr eigentlich wie frau sich dabei fühlt?

Ist die Person, die dich vergewaltigen wollte, in die Wohnung eingebrochen?

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Cleo, Friday, 25.02.2005, 13:16 (vor 7649 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: in die Wohnung eingebrochen? von Magnus am 25. Februar 2005 11:08:13:

Nein. Ich war gerade umgezogen und das war ein ehemaliger Nachbar aus dem anderen Haus. Der klingelte bei mir und erzählte mir eine Lügengeschichte, die langsam peinlich wurde zumal meine neuer Vermieter übern Hof wohnte und hätte, wenn er rausgekommen wäre, alles gehört. Die Geschichte handelte davon, dass der ehemalige Hausmeister ihn schicke weil ich angebelich meinen alten Nachbarn beklaut hätte. Was aber nicht stimmt.
Ich war bloss zu blauäugig und habe ihn kurz in die Wohnung gelassen. Damit hatte ich schlechte Karten. Ich hörte mir seine Erzählung an. Als ich ihn bat zu gehen, weil mein damaliger Freund noch vorbei kommen wollte, griff er mich in der Küche an und wollte mich küssen. Ich stiess ihn zurück und dann zückte er ein Küchenmesser aus seiner Jackentasche und hielt es mir an den Bauch. Dann drehte er mich um, hielt mir das Messer in den Rücken und zwang mich in mein Schlafzimmer zu gehen. Den Rest schenke ich mir.

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Andreas, Friday, 25.02.2005, 13:26 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Cleo am 25. Februar 2005 11:16:16:

jaja, und wahrscheinlich bist Du danach auch mit einem Nicki-Tuch um den Hals gewickelt tanzen gegangen. Den Rest schenke ich mir...

Andreas

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Cleo, Friday, 25.02.2005, 13:28 (vor 7649 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Andreas am 25. Februar 2005 11:26:11:

Nee, mein Hausarzt hat mich 5 Wochen in die Psychiatrie geschickt, damit mir geholfen wird den Vorfall zu verarbeiten.

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Nikos, Friday, 25.02.2005, 13:34 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Cleo am 25. Februar 2005 11:16:16:

Hi Cleo.

Bist Du nun klüger?

Falls ja, dann bist du wie Alice. Wobei für mich dann als sinnvoll erscheint, alle Frauen eine solche Erfahrung machen zu lassen, damit sie auch klüger werden...

"Wenn es schö macht"

Sagte ich doch vorhin. Aber im Ernst: Das Leben ist voll mit Risiken. Wusstest du es nicht?

Und umgekehrt kann ich auch:

Sollte deine Geschichte nicht stimmen, dann sitzt ein Unschuldiger im Knast. Und seitdem Vergewaltigung am Gefühl der Frau gemessen wird (werden soll), kann es mir auch passieren, daß ich im Knast lande, obwohl ich in meine Wohnung mit meine Freundin genau das Selbe wie gestern machen will :-) (das nennt sich "Sex öfters haben").

Glaubst Du, das so etwas möglich ist? Wie fühlt sich der Mann dabei?

Und eine Frage an Dich:

Hast du mit deinem Partner etwas machen müssen, was Du nicht wolltest?

Falls ja, dann BIST DU vergewaltigt worden! So definieren Feministinnen unter anderem Vergewaltigung.

HAST DU eine Ahnung, wie oft ich etwas machen müsste, was ich überhaupt nicht wollte? Z.B. zu IKEA fahren? Für mich ist dies DAS Grauen überhaupt! Bin ich jetzt auch vergewaltigt worden?

Verdränge ich gar?

:-(

Grüße
Nikos

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Cleo, Friday, 25.02.2005, 13:49 (vor 7649 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Nikos am 25. Februar 2005 11:34:35:

Klüger bin ich alle mal, nämlich keine fremden Männer in die Wohnung zu lassen. Und leider stimmt die Geschichte.

Und vergewaltigt werde ich auch öfter. Ich muss nämlich die Wäsche meines Freundes waschen obwohl ich keine Lust dazu habe.

Und ich bin nicht Alice da ich 1. keine Person des öffentlichen Lebens bin. Noch nicht. ;-)

Und 2. gehe ich mit solchen Dingen anders um.

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Nikos, Friday, 25.02.2005, 14:10 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Cleo am 25. Februar 2005 11:49:48:

Klüger bin ich alle mal, nämlich keine fremden Männer in die Wohnung zu lassen<

Super, die einzellne Entwicklungsschritte haben Männer früher auch gemacht, es ging so etwa in der griech. Antike los: Aus Beobachtung und Erfahrung lernen wie das Leben funktioniert, dann allgemein (bis heute) gültige Lebensgesetze aus dem Nichts erschaffen (Philosophie), dann irgendwann kommt auch die Demokratie. Schließlich kommen die Radi-Femis und sagen: "Frauen können alles. Nur besser!". Auf einmal.

Und vergewaltigt werde ich auch öfter. Ich muss nämlich die Wäsche meines Freundes waschen obwohl ich keine Lust dazu habe<

Du musst es nicht machen, du machst es weil du ihn über alles liebst, seiner Männlichkeit verfallen bist, sein derben Duft nicht widerstehen kannst. Dafür daß Du soooo viel Herrlichkeit geschenkt bekommst, machst Du halt die Wäsche. Wo ist das Problem? Ich würde meiner Freundin gerne morgens ein Brott schmieren, damit hätte ich überhaupt kein Problem, ich würde mich vorallem unter keine Umstände als vergewaltigt ansehen! Wieso tust Du es? Zuviel feministische Gehirnwäsche?

Und ich bin nicht Alice da ich 1. keine Person des öffentlichen Lebens bin. Noch nicht. ;-)<

Ich finde Alice gut: Mittlerweile kann man wegen ihr endlich NUR ficken. Man braucht sich nicht auf Familie und so ein S....s einzulassen. Mit Hinweis auf die unerträgliche Schwierigkeit einer Familiengründung kann man wunderbar die Methode "striwin dia tu arawonos" anwenden (griechisch: Heirat versprechen und nach der Verlobung merken, es passst doch nicht..) und bis zum Bruch Geschlechtsverkehr ohne Verpflichtungen bekommen, was bei entsprechende Gestaltung sehr lang dauern kann. Naja, und wenn ich früh genug sterbe, brauche ich persönlich KEINE Rente, also alles Paleti.

:-)

Grüße
Nikos

Re: in die Wohnung eingebrochen?

ein weiterer Andreas, Friday, 25.02.2005, 14:29 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Cleo am 25. Februar 2005 11:49:48:

Und vergewaltigt werde ich auch öfter. Ich muss nämlich die Wäsche meines Freundes waschen obwohl ich keine Lust dazu habe.

Meine Arbeitskollegin wird erst vergewaltigt! Die hat ihrem Lebensabschnittsgefährten zum Geburtstag einen Gutschein über 10 zu bügelnde Hemden (besonders fiese Perversion: Frau bügelt für Mann) schenken wollen.

Bei der Beschriftung des Gutscheins war sie aber etwas schluderig in der Formulierung. Statt "zehn Hemden bügeln" trug sie "10 mal Hemden bügeln" ein. Nun kann sich jeder vorstellen, daß der gute Mensch, dieser Mann, pro Waschgang mehr als ein Hemd hat. Meine Arbeitskollegin sitzt nun also mit der Verpflichtung da, ihm die Hemden von 10 Waschgängen bügeln zu müssen. Und dieser Gutmensch von ihrem Freund entläßt sie auch nicht aus der Verpflichtung, sondern läßt sie es so abarbeiten wie formuliert, wozu ich ihm meinen Respekt und meine Hochachtung ausrichten ließ.

Die Männer sind nur böse.
Die Frauen aber sind verdorben.

(Friedrich Nietzsche)

Gruß

Andreas

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Odin, Friday, 25.02.2005, 16:55 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Cleo am 25. Februar 2005 11:49:48:

Klüger bin ich alle mal, nämlich keine fremden Männer in die Wohnung zu lassen. Und leider stimmt die Geschichte.
Und vergewaltigt werde ich auch öfter. Ich muss nämlich die Wäsche meines Freundes waschen obwohl ich keine Lust dazu habe.
Und ich bin nicht Alice da ich 1. keine Person des öffentlichen Lebens bin. Noch nicht. ;-)
Und 2. gehe ich mit solchen Dingen anders um.

Ich dachte auch zuerst, daß das Strafmaß ganz schön hoch ist. Aber wenn der Täter schon vorher aufgefallen ist, dann ist das ok.

Du jedenfalls scheinst Dich nicht aus der Bahn schmeissen zu lassen und das ist gut so.
Auch einige "gewöhnungsbedürftige" Antworten auf Deine Offenheit hast Du souverän gemeistert und das finde ich toll.
Meinen Respekt dafür!

Re: in die Wohnung eingebrochen?

Garp, Friday, 25.02.2005, 14:35 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: in die Wohnung eingebrochen? von Cleo am 25. Februar 2005 11:16:16:

Hi Cleo,

Im Netz ist das immer so ne Sache, aber ich glaube dir das schon.
Wenn es sich so zugetragen hat, wie du es beschreibst, dann ist es wohl auch eindeutig.
Ich dacht zuerst auch vier Jahre wegen einer versuchten Vergewaltigung ist bisschen heftig, aber wenn ein Fremder mit dem Messer daherkommt ist der Fall wohl offensichtlich.
Man reagiert da auch immer etwas empfindlich aufgrund feministischer Interpretationen was alles eine sexuelle Belästigung sei.
Aber in deinem Fall kann ich mir gut vorstellen, dass einen dies auch noch längere Zeit belastet.

Die Kritik bei Alice bezog sich eher auf die mediale Inszenierung in einer Talkshow.

Gruß
Garp

Re: 10 Jahre her

ein weiterer Andreas, Friday, 25.02.2005, 14:21 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: 10 Jahre her von Cleo am 25. Februar 2005 11:06:04:

Ich überlege mir, was Frau Schwarzer beim Leser ihrer idealisierten Geschichte an Gefühlen erzeugen will.

Man spürt die Absicht und ist verstimmt.</i)
(Goethe)

Andreas

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 14:54 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: 10 Jahre her von Cleo am 25. Februar 2005 11:06:04:

Nun, ich war mal in ähnlicher Situation, allerdings in meiner eigenen Wohnung. Durch gutes Zureden und mich einfühlen in den Vergewaltiger konnte ich das Schlimmste verhindern. Es kam dann eine Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung und sexueller Nötigung pp. raus und der Mann erhielt dann eine 4Jährige Gefängsnisstrafe. Was denkt ihr eigentlich wie frau sich dabei fühlt?

Es spielt keine Rolle, ob deine Geschichte hier wahr ist oder nicht, aber dergleichen ist tatsächlich schon vorgekommen. Das ist natürlich eine Ungeheuerlichkeit.

Die Ungeheuerlichkeit besteht allerdings für mich in dem grotesken, absurden, perversen Strafmaß. Wenn der Mann dich totgefahren hätte oder wenn er dir im Affekt den Hals rumgedreht hätte, wäre er billiger weggekommen.

Wenn das Strafmaß nicht mehr an der schwere des Verstoßes, sondern z.B. daran ausgerichtet wird "wie eine Frau sich dabei fühlt", dann leben wir in einem Unrechtsstaat. Das mag dir in diesem Falle nicht schmecken. Aber wenn du mir den Geldbeutel stiehlst, und ich das Gefühl habe, dafür gehörtest du an den Galgen, (ein Strafmaß, das es auch schon gab) dann wäre dir das auch nicht recht.

Eugen

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Cleo, Friday, 25.02.2005, 15:36 (vor 7649 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 12:54:44:

Nun, ich habe nicht das Strafmass gefordert sondern der Staatsanwalt das volle Programm, in dem fall wären es 5 Jahre 6 Monate gewesen. Die Höchststrafe.

Ich bin von weit weniger ausgegangen. Der Mensch war eh Freigänger einer JVA wegen anderer Delikte. Der Richter wollte ihn wohl für einiges andere, wofür er nur Geldstrafen bekam, bestrafen. Da habe ich mich aber nicht involviert. Wie gesagt, der Richter hat die Strafe angeordnet. Und mit dem fühlen meinte ich auch eher das Gefühl dabei wie er sich über mich hermachte. Bei Bedarf kann ich auch das Urteil verschicken. Ihr würdet stauen wat der alles so fabriziert hatte bis dato 1995.

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 15:55 (vor 7649 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Cleo am 25. Februar 2005 13:36:14:

Nun, ich habe nicht das Strafmass gefordert sondern der Staatsanwalt das volle Programm, in dem fall wären es 5 Jahre 6 Monate gewesen. Die Höchststrafe.
Ich bin von weit weniger ausgegangen. Der Mensch war eh Freigänger einer JVA wegen anderer Delikte. Der Richter wollte ihn wohl für einiges andere, wofür er nur Geldstrafen bekam, bestrafen. Da habe ich mich aber nicht involviert. Wie gesagt, der Richter hat die Strafe angeordnet. Und mit dem fühlen meinte ich auch eher das Gefühl dabei wie er sich über mich hermachte. Bei Bedarf kann ich auch das Urteil verschicken. Ihr würdet stauen wat der alles so fabriziert hatte bis dato 1995.

Das ist dann aber eine ganz andere Sachlage, jedenfalls soweit es die Bemessung der Strafe betrifft, wenn es sich hier um einen Wiederholungstäter handelt. Es ist dann z.B. auch noch die Frage, ob Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Einbruch oder anderes dabei im Spiel war.

Ich will keinem Opfer seine Gefühle wegdiskutieren. Aber die zivilisierte Welt hat sich vernünftigerweise darauf geeinigt, dass Gerichtsurteile und Strafmaß nach einem gesellschaftlichen Konsens ausgesprochen werden und nicht den Gefühlen des Opfers. Sonst hätten wir wieder Blutrache über Generationen oder ähnliche Unappetitlichkeiten.

Genau dieser gesellschaftliche Konsens scheint mir aber inzwischen sehr zweifelhaft.

Eugen

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Max, Friday, 25.02.2005, 16:58 (vor 7649 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 13:55:31:

Volle Zustimmung, Eugen! Für einen Mann anderthalb Jahre Haft ohne Bewährung in der ersten Instanz dafür, daß sich eine Frau auf der Autobahn möglicherweise ob seines heranbrausenden Mercedes derart erschreckt hat, daß sie sich und ihr Kind dilletantisch tot gefahren hat - das ist Justizterror.
Und das Schlimmste ist, daß die ganzen ökologisch-feministisch-korrekten Superrechtsstaatler auch noch Beifall klatschten.
Zum dreinschlagen!

PS statt PC! - Max

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 20:11 (vor 7648 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Max am 25. Februar 2005 14:58:28:

Volle Zustimmung, Eugen! Für einen Mann anderthalb Jahre Haft ohne Bewährung in der ersten Instanz dafür, daß sich eine Frau auf der Autobahn möglicherweise ob seines heranbrausenden Mercedes derart erschreckt hat, daß sie sich und ihr Kind dilletantisch tot gefahren hat - das ist Justizterror.

Also es ist mir auch schon passiert, dass so ein "Heranbrausender" mir fast in den Kofferraum reingefahren ist, nur weil mein gammeliger Golf nicht schnell genug aus seinem Sichtfeld verschwunden war. Ganz abgesehen von irgendwelchen schrecklichen Folgen - alleine dafür hätte ich ihm schon ... Genitalinjurie ... usw...

Eugen, der Mann mit den Backsteinen

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Max, Friday, 25.02.2005, 21:55 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 18:11:41:

Volle Zustimmung, Eugen! Für einen Mann anderthalb Jahre Haft ohne Bewährung in der ersten Instanz dafür, daß sich eine Frau auf der Autobahn möglicherweise ob seines heranbrausenden Mercedes derart erschreckt hat, daß sie sich und ihr Kind dilletantisch tot gefahren hat - das ist Justizterror.

Also es ist mir auch schon passiert, dass so ein "Heranbrausender" mir fast in den Kofferraum reingefahren ist, nur weil mein gammeliger Golf nicht schnell genug aus seinem Sichtfeld verschwunden war. Ganz abgesehen von irgendwelchen schrecklichen Folgen - alleine dafür hätte ich ihm schon ... Genitalinjurie ... usw...
Eugen, der Mann mit den Backsteinen

Aha! Du warst das also? Wenn ich das geahnt hätte, dann wäre ich ein bißchen früher vom Gas gegangen....aber Spaß beiseite: Die Verurteilung von "Turbo-Rolf" ist ein echter Skandal bei der dürftigen Beweislage und unter Berücksichtigung von Urteilen aus weit eindeutigeren Fällen (z.B. Wiesheu).
Sie ist außerdem ein sehr gutes Beispiel dafür, wie bösartig und wie wenig rechtsstaatlich der Pöbel samt seiner Justiz werden kann, wenn eine "unschuldige junge Frau mitsamt ihrer süßen kleinen Tochter" zu Tode kommt, ganz egal, ob dabei womöglich ein Unschuldiger über die Klinge springen muß. Bis heute weiß niemand, was genau die Ursache für den fatalen Fahrfehler der jungen Frau gewesen ist. Sie könnte sich zu ihrer Tochter umgedreht haben, sie könnte versucht haben, etwas aufzuheben - es könnte sein, daß sie "Turbo-Rolf" noch nicht mal bemerkt hat.
Und wären anstatt ihr z.B. zwei bulgarische Gastarbeiter in einem altersschwachen Lada von der Autobahn geflogen - die Akte wäre als ungeklärter "mysteriöser Unfall auf der A5" sehr schnell geschlossen worden.
Es ist gerade dieser Fall, der für mich eindeutig belegt, wie hysterisch die Stimmung in diesem Lande werden kann, wenn es um "die Frau als Opfer" geht. Da werden Vorverurteilungen zu ganz realen Urteilen.

Die fahrende StVo - Max

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Doink, Friday, 25.02.2005, 22:21 (vor 7648 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Max am 25. Februar 2005 19:55:40:

Volle Zustimmung, Eugen! Für einen Mann anderthalb Jahre Haft ohne Bewährung in der ersten Instanz dafür, daß sich eine Frau auf der Autobahn möglicherweise ob seines heranbrausenden Mercedes derart erschreckt hat, daß sie sich und ihr Kind dilletantisch tot gefahren hat - das ist Justizterror.
Also es ist mir auch schon passiert, dass so ein "Heranbrausender" mir fast in den Kofferraum reingefahren ist, nur weil mein gammeliger Golf nicht schnell genug aus seinem Sichtfeld verschwunden war. Ganz abgesehen von irgendwelchen schrecklichen Folgen - alleine dafür hätte ich ihm schon ... Genitalinjurie ... usw...
Eugen, der Mann mit den Backsteinen

Aha! Du warst das also? Wenn ich das geahnt hätte, dann wäre ich ein bißchen früher vom Gas gegangen....aber Spaß beiseite: Die Verurteilung von "Turbo-Rolf" ist ein echter Skandal bei der dürftigen Beweislage und unter Berücksichtigung von Urteilen aus weit eindeutigeren Fällen (z.B. Wiesheu).
Sie ist außerdem ein sehr gutes Beispiel dafür, wie bösartig und wie wenig rechtsstaatlich der Pöbel samt seiner Justiz werden kann, wenn eine "unschuldige junge Frau mitsamt ihrer süßen kleinen Tochter" zu Tode kommt, ganz egal, ob dabei womöglich ein Unschuldiger über die Klinge springen muß. Bis heute weiß niemand, was genau die Ursache für den fatalen Fahrfehler der jungen Frau gewesen ist. Sie könnte sich zu ihrer Tochter umgedreht haben, sie könnte versucht haben, etwas aufzuheben - es könnte sein, daß sie "Turbo-Rolf" noch nicht mal bemerkt hat.
Und wären anstatt ihr z.B. zwei bulgarische Gastarbeiter in einem altersschwachen Lada von der Autobahn geflogen - die Akte wäre als ungeklärter "mysteriöser Unfall auf der A5" sehr schnell geschlossen worden.
Es ist gerade dieser Fall, der für mich eindeutig belegt, wie hysterisch die Stimmung in diesem Lande werden kann, wenn es um "die Frau als Opfer" geht. Da werden Vorverurteilungen zu ganz realen Urteilen.
Die fahrende StVo - Max

Jede Zeile ist richtig, Max! Besonders der Vergleich mit den bulgarischen Gastarbeitern gefällt mir sehr gut, offenbart er doch eine Femihysterie, die ihresgleichen sucht. Alles in allem: ein selten dämliches Pack!

Doink - schluss mit lustig

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Doink, Friday, 25.02.2005, 22:12 (vor 7648 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Max am 25. Februar 2005 14:58:28:

Volle Zustimmung, Eugen! Für einen Mann anderthalb Jahre Haft ohne Bewährung in der ersten Instanz dafür, daß sich eine Frau auf der Autobahn möglicherweise ob seines heranbrausenden Mercedes derart erschreckt hat, daß sie sich und ihr Kind dilletantisch tot gefahren hat - das ist Justizterror.
Und das Schlimmste ist, daß die ganzen ökologisch-feministisch-korrekten Superrechtsstaatler auch noch Beifall klatschten.
Zum dreinschlagen!
PS statt PC! - Max

Da bist du bei Doink richtig! Nicht nur daß ich fahre wie ein Henker - Doink the Clown ist auch alles andere als ökologisch-feministisch-korrekt. Und draufhauen kann Doink als Kraftsportler ebenfalls!

Doink - hands of stone

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 23:58 (vor 7648 Tagen) @ Doink

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Doink am 25. Februar 2005 20:12:33:

>Volle Zustimmung, Eugen! Für einen Mann anderthalb Jahre Haft ohne Bewährung in der ersten Instanz dafür, daß sich eine Frau auf der Autobahn möglicherweise ob seines heranbrausenden Mercedes derart erschreckt hat, daß sie sich und ihr Kind dilletantisch tot gefahren hat - das ist Justizterror.

Und das Schlimmste ist, daß die ganzen ökologisch-feministisch-korrekten Superrechtsstaatler auch noch Beifall klatschten.
Zum dreinschlagen!
PS statt PC! - Max

Da bist du bei Doink richtig! Nicht nur daß ich fahre wie ein Henker - Doink the Clown ist auch alles andere als ökologisch-feministisch-korrekt. Und draufhauen kann Doink als Kraftsportler ebenfalls!
Doink - hands of stone[/i]

Also mal langsam, meine Herren, lasst uns nicht die Augen verschließen vor der Tatsache, dass es im Straßenverkehr, wie auch im sonstigen, außer vielleicht in Geschlechterforen, auch unter Männern einige wenige geben mag, die vielleicht ein ganz klein wenig asozial, bescheuert, rücksichtslos, vernagelt sind, scheißegal ob gegenüber Frauen oder Männern.

Eugen

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers

Max, Saturday, 26.02.2005, 12:45 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 21:58:59:

Hallo Eugen,

Also mal langsam, meine Herren, lasst uns nicht die Augen verschließen vor der Tatsache, dass es im Straßenverkehr, wie auch im sonstigen, außer vielleicht in Geschlechterforen, auch unter Männern einige wenige geben mag, die vielleicht ein ganz klein wenig asozial, bescheuert, rücksichtslos, vernagelt sind, scheißegal ob gegenüber Frauen oder Männern.
Eugen

...wer wollte das bestreiten? Bei der Betrachtung des Falles "Turbo-Rolf" hilft aber obige Erkenntnis nicht weiter, denn keine der genannten Eigenschaften kann man ihm im Zusammenhang mit dem Unfall, den er angeblich verursacht haben soll, vorwerfen.

Es erstaunt mich allerdings, daß außer mir so wenige zur Kenntnis nehmen wollen, daß -
- mit dem Urteil gegen Rolf F. ein "Exempel gegen den Mann ansich" statuiert worden ist und -
- der Wille selbst, dieses Exempel zu statuieren, die pauschalen Unterstellungen Männern gegenüber (testosterongesteuerte Gewalttäter) als wahr unterstellt und -
- es deswegen zu einer "idealen Deckung" von pressegeschürter Lynchstimmung in der Bevölkerung mit den An- und Absichten der Richterin gekommen ist und -
- von Rechtsprechung nicht nur deswegen nicht gesprochen werden kann, sondern vor allem deswegen nicht, weil bei der Klärung der Schuldfrage den Vorschriften der StVo, wenn überhaupt, eine nachrangige Bedeutung zugemessen worden ist, was wiederum völlig intolerabel ist, da die StVo schließlich das maßgebliche Regelwerk für den Strassenverkehr ist.
Gegen diese StVo hatte a priori die Verunfallte verstossen und nicht Rolf F.
Erst durch ihren Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot konnte es überhaupt zu dem Unfall kommen. Rolf F. hingegen hatte gegen die Regeln der StVo nicht verstossen. Er war vielmehr durchaus in der Lage, seine hohe Geschwindigkeit so zu drosseln, daß es zu keinem Zusammenstoß mit dem späteren Unfallopfer gekommen ist. Der Regelverstoß des Unfallopfers in Kombination mit einem haarsträubendem Fahrfehler des Unfallopfers waren ursächlich für den tödlichen Ausgang. Trotzdem ist Rolf F. verurteilt worden.

Mit dem Urteil wurde ein Exempel "gegen den Mann ansich" statuiert, wie ich oben schon geschrieben habe und ich will das noch ein bißchen weiter ausführen.

Die Neidgesellschaft:

Rolf F. hatte einen "Traumjob". Er war Versuchsingenieur bei Mercedes-Benz, ganz gut bezahlt, 34 Jahre alt und er ist mit einem sehr teueren, sehr starken und sehr schnellen Auto unterwegs gewesen. Nicht umsonst wurde in jeder Zeitung, besonders in der BILD, ständig darauf hingewiesen, daß es sich bei seinem Fahrzeug um einen "schwarzen, 500 PS starken Mercedes" gehandelt hatte. Mercedes ist nach wie vor die Marke mit dem besten Image (ungerechtfertigterweise zwar, aber das ist ein anderes Thema....). Jeder will einen, viele können sich keinen leisten, und einen 500 PS -Benz können sich die allerwenigsten leisten. Es hat in dieser Gesellschaft eine lange, widerliche Tradition, diejenigen "niederzumachen", die sich mehr leisten können als andere - es sei denn, sie wären selbst "Allgemeineigentum" (Sporthelden z.B.)und wären im Dienste am Nationalchauvinismus reich geworden. Das traf für Rolf F. nicht zu. Es kannte ihn keiner und dennoch saß er in einem Auto, das normalerweise von denen gefahren wird, von denen man sich ohnehin schon immer beschissen, übervorteilt und mißachtet fühlte. Er saß in einem Chefwagen, einem Chefwagen für den ganz großen "Big Boss" -
ganz schlechte Karten für Rolf F.
Daß sich in diesem Lande darüber hinaus noch der größte Dilletant am Steuer vorkommt wie Verkehrsexperte Nummer eins, und daß das Oberlehrertum auf der Strasse epidemisch ist, tat ein übriges: Zu keiner Zeit wurde auch nur erwähnt, daß ein 150.000 €uro - Benz niemals einem Verkehrsdilletanten in die Hand gegeben werden würde. Daß hier ein Auto-Profi auf eine 21-jährige Fahranfängerin getroffen ist, zwischen denen Welten an Fahrzeugbeherrschung liegen, wurde nirgends erwähnt, hätte aber, wäre es erwähnt worden, die eine oder die andere berechtigte Überlegung auslösen können - und zwar zugunsten von Rolf F.
Es wurde aber so getan, als seien hier "gleich auf gleich" getroffen, was allerdings nur hinsichtlich der Bestimmungen der StVo zutreffend ist - und wer gegen die verstossen hat, das habe ich oben schon geschrieben.

Die feministische Wahrnehmungstrübung:

Daß Rolf F. auch dann, wenn er sich in einem "Big-Boss-Benz" fortbewegt, genauso unter dem Schutz der Rechtssicherheit aus den Bestimmungen der StVo steht wie das spätere Unfallopfer, wurde völlig ignoriert. Die Sache wurde zugespitzt auf eine "Gegenüberstellung" der Unfallbeteiligten (sofern Rolf F. überhaupt an dem Unfall beteiligt gewesen sein sollte).

Die schwache, beschützenswerte Seite:

Ein Mägdelein im zarten Alter, eine junge Mutter mit ihrem Töchterchen, züchtig,arbeitsam, pflichtbewußt, fürsorglich, vorsichtig - in einem kleinen Kia (vergleichbar einem einachsigen, mittelalterlichen Heuwägelchen).
Ganz und gar unschuldig tastet sie sich auf dem harten Asphalt des Lebens, der die Natur grausam durchschneidet, an ihr Ziel. Neben der Strasse ihres Verhängnisses zwitschern im Morgentaue friedlich die Vögelein und auf dem Rücksitz brabbelt die süße kleine Tochter gar herzgewinnend vor sich hin.
Perfekter Frieden...noch trübt keine Ahnung der nahenden Gefahr das idyllische Bild.
(Man stelle sich an dieser Stelle einen langsam anschwellenden, leicht dissonanten, mehrstimmigen Streicherklang vor, unterlegt mit dem Rasseln einer Klapperschlange und einer leicht halligen, von weit entfernt kommenden, kaum hörbaren Frauenstimme, die -lalala-lala-la- die Melodie eines Kinderauszählreimes summt).

Der schwarze Ritter:

In rasendem Tempo hämmern die Hufe seines achtzylindrigen Kampfrosses ein grimmiges Lied auf den Asphalt. Hoppsheisassa! Was kostet die Welt?
Herrisch galoppiert der schwarze Ritter durch Wald und Flur. Das Reiten ist seine schiere Lust. Wie von tausend Teufeln gejagt, gibt er seinem Roß die Sporen, daß es eine Art hat. Ja! Das ist wahre Manneskraft! Hier treffen sich Mut und Verwegenheit.
Da zählen Morgentau und zwitschernde Vögelein nichts, da ist das Testosteron ganz bei sich.
Allein auf weiter Flur läßt sich gar trefflich vorwärts preschen. Kein Regelwerk, kein irden Gesetz steht ihm im Wege. Auch der schwarze Ritter schwelgt im Einklang mit sich und der Welt.
(Man stelle sich an dieser Stelle einen frauenbewegten GRÜNEN vor, der vorwurfsvoll murmelt: "Aber das ist doch echt Scheisse, Mann, das mußt du doch irgendwie einsehen, sag´ich mal....oder so". Man stelle sich das aber bitte schnell vor, weil: Gleich kriegt er ein paar auf sein dummes Maul.)

Das Zusammentreffen des schwarzen Ritters mit dem zarten Mägdelein:

In Windeseile jagt der schwarze Ritter durch die Waldlichtung hinaus auf´s freie Feld und jäh gefriert ihm das Blut in den Adern: Ein zartes Mägdelein parkt sein Heuwägelchen mitten in seiner Reitbahn und pflückt in grüner Aue am Wegesrand ein Morgensträusschen, gegen jede Vernunft und gegen jede Regel, in einer so unglaublich dämlichen Weise, daß es alles übersteigt, was er sich je hätte vorstellen können. Ja, hat dies´ We*b vom Reiten so gar keine Ahnung? Kennt es die Reitgesetze nicht?
"Hooo!" brüllt er und "Brrrr!" und sein stolzes Roß kommt fast augenblicklich zum Stehen. Was für ein Pferd!
Allein, das zarte Mägdelein, das dumme Ding, erschrickt sich ob seines überraschenden Anblicks dergestalt, daß es augenblicklich sein Heuwägelchen vom Reitpfad herunter und in den Graben reisst, unglücklich unter dasselbe gerät und mit einem letzten Seufzer sein blühendes Leben aushaucht.

Das Urteil:

Dieser traurige Vorfall kam aber dem Kaiser zu Ohren und er beschloß, über den Schwarzen Ritter zu Gericht zu sitzen. Eingeredet hatte ihm das die Kaiserin, die schon lange im Rufe stand, mit Recht und Gesetz nicht viel, mit dem Schutz ihrer Geschlechtsgenossinnen aber umso mehr im Sinne zu haben.
Alle diejenigen, die einzuwenden gedachten, daß doch der Schwarze Ritter am Unglückstage nichts anderes getan habe, als den breiten Reichsreitpfad bestimmungsgemäß zu nutzen, daß er doch gegen keinen kaiserlichen Erlaß verstossen habe und daß doch die öffentliche Pferderennbahn nicht dazu gedacht gewesen sei, daß zarte Mägdelein sie blockierten um Blümchen zu pflücken, wurden auf Geheiß der Kaiserin schnell mundtot gemacht. Ihre Herolde schickte sie hinaus ins Land, damit sie kund täten, wie ein zartes Mägdelein auf ruchlose Art vom Schwarzen Ritter in den Tod gehetzt worden war. Ihr Plan, das Volk auf diese Weise gegen den Schwarzen Ritter aufzubringen und so ein Unrechtsurteil widerspruchslos gegen ihn verhängen zu lassen, ging vollends auf. Der Schwarze Ritter mußte nolens volens seinem Glauben an die Gültigkeit von Recht und Gesetz abschwören und sich in sein Schicksal fügen.
Fortan grämte er sich im finsteren Verließ bei Wasser und Brot. Bis zu seinem einsamen Tode im Kerker verwünschte er den Umstand, daß er nicht als zartes Mägdelein geboren worden war, sondern als Schwarzes Ritterchen. Auch erschien ihm zunehmend ein störrischer Maulesel ein weit geeigneteres Reittier zu sein als ein stolzes, kraftstrotzendes Roß.
Der Schwarze Ritter und alle Schwarzen Ritter, die nach ihm zur Welt kamen, lebten seither in Furcht vor der Willkür der Kaiserin. Und um zarte Mägdelein machten sie fürderhin einen weiten Bogen.....

Das Urteil gegen Rolf F. ist symptomatisch für die Verluderung des Justizwesens unter der Herrschaft politisch-korrekter Gutmenschen und ihrer Erfüllungsgehilfen! Es ist ein Urteil gegen "den Mann".
Die Gehirnwäsche, der dieses Volk jahrzehntelang ausgesetzt worden ist, tat ein übriges, damit sich gegen das stinkende Gesinnungsurteil gegen Rolf F. keinerlei Widerstand regte.
Am schockierendsten ist für mich aber der Umstand, daß selbst Leute hier im Forum, die das Unrecht gegen Männer in anderen Dingen sehr gut erkennen können, in diesem Fall ihren Vorurteilen und ihrer Abneigung gegen "Raser" (was immer das genau sein soll) freien Lauf liessen und das Urteil gegen Rolf F. begrüsst haben. Dem Mann ist in jeder Hinsicht Unrecht getan worden! Das größte Unrecht, das man ihm angetan hat, ist gewesen, daß man ihm den Schutz aus der Rechtssicherheit der StVo, innerhalb der er sich zu befinden glaubte, verweigerte zugunsten der Durchsetzung eines "Schutzrechts auf weiblichen Dillettantismus und weibliche Dämlichkeit".

So schaut´s aus und davon habe ich kein Yota abzurücken!

Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Eugen Prinz, Saturday, 26.02.2005, 15:46 (vor 7648 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers von Max am 26. Februar 2005 10:45:19:

Ich war nicht dabei und du wahrscheinlich auch nicht. Nach dem, was bekannt ist, fuhr Einer so vehement und dicht auf, dass Eine sich "zu Tod erschrak". Wenn das alles war, dann langt mir das. Nicht diese Frau musste sich an solchen Verkehrsstil gewöhnen, sondern dieser Fahrer durfte so nicht auffahren. Das erlaubt noch nicht mal die StVO.

Der Mercedesfahrer kann Fangio, Kling, Moss und Caracciola in einer Person sein. Das konnte sie nicht wissen, und das brauchte sie auch nicht zu interessieren. Sie war nicht auf der Rennbahn.

Die Straße ist kein Internet-Forum. Sie ist ein Raum ständiger Gefahr. Nach einer einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeit steigt die Wahrscheinlichkeit für Zusammenstöße mit steigender Geschwindigkeit der Teilchen. Das belegt die Statistik auch eindrucksvoll. Die Straße muss(!) aber prinzipiell allen zu Verfügung stehen, auch den Langsameren, den Alten, den weniger Geschickten, denen die keine Rennfahrerasse sind. Es geht um Mobilität. Das ist nach Kommunikation eines der wichtigsten Güter. Es kann nicht in Frage kommen, dass dieses Gut "Testfahrern" vorbehalten bleibt, die ihre aggressiven Impulse nicht sublimieren können.

Es gefällt mir auch nicht, wenn Eine vor mir rumtrödelt, dauernd links fährt, an der Ampel nicht in die Gänge kommt - da wird selbst der Buddhist schwer geprüft. Wenn es mir das wert wäre, könnte ich sie anzeigen, Trödeln ist schließlich auch nach der StVO verboten. Aber was solls. Meine Rächerin lebt schon und trödelt morgen vor ihr herum - am Lenkrad klebend, verrutschte Perrücke, mit ´ner Brille wie Colaflaschenböden...

So gesprochen

Eugen

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Friedwilli, Saturday, 26.02.2005, 16:39 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Eugen Prinz am 26. Februar 2005 13:46:52:

Ich war nicht dabei und du wahrscheinlich auch nicht. Nach dem, was bekannt ist, fuhr Einer so vehement und dicht auf, dass Eine sich "zu Tod erschrak". Wenn das alles war, dann langt mir das. Nicht diese Frau musste sich an solchen Verkehrsstil gewöhnen, sondern dieser Fahrer durfte so nicht auffahren. Das erlaubt noch nicht mal die StVO.
Der Mercedesfahrer kann Fangio, Kling, Moss und Caracciola in einer Person sein. Das konnte sie nicht wissen, und das brauchte sie auch nicht zu interessieren. Sie war nicht auf der Rennbahn.
Die Straße ist kein Internet-Forum. Sie ist ein Raum ständiger Gefahr. Nach einer einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeit steigt die Wahrscheinlichkeit für Zusammenstöße mit steigender Geschwindigkeit der Teilchen. Das belegt die Statistik auch eindrucksvoll. Die Straße muss(!) aber prinzipiell allen zu Verfügung stehen, auch den Langsameren, den Alten, den weniger Geschickten, denen die keine Rennfahrerasse sind. Es geht um Mobilität. Das ist nach Kommunikation eines der wichtigsten Güter. Es kann nicht in Frage kommen, dass dieses Gut "Testfahrern" vorbehalten bleibt, die ihre aggressiven Impulse nicht sublimieren können.
Es gefällt mir auch nicht, wenn Eine vor mir rumtrödelt, dauernd links fährt, an der Ampel nicht in die Gänge kommt - da wird selbst der Buddhist schwer geprüft. Wenn es mir das wert wäre, könnte ich sie anzeigen, Trödeln ist schließlich auch nach der StVO verboten. Aber was solls. Meine Rächerin lebt schon und trödelt morgen vor ihr herum - am Lenkrad klebend, verrutschte Perrücke, mit ´ner Brille wie Colaflaschenböden...
So gesprochen
Eugen

Das Gesetz der Wahrscheinlichkeit besagt aber auch, wenn ich auf einer Spur die mit 300 befahren werden kann trödele, ein Verückter von hinten kommen kann, der ausrastet, weil er ohne jeden Grund, jetzt Reifen und
Beläge erneuern kann. Rechtsfahrgebot durchsetzen minimiert das Problem und wäre die beste Lösung, Drängler und Raser glaubhaft anzusprechen.
Die Polizei tut ja das Gegenteil, wohl ein wenig verweiblicht Sichtweise.
Dränglern begegne ich fast nie, aber vielleicht hat es ja damit zu tun, daß ich sofort räume, wenn ich jemanden behindere. Er könnte es doch wirklich eilig haben, weil Ihre Fruchtblase platzt.

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Max, Saturday, 26.02.2005, 17:43 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Eugen Prinz am 26. Februar 2005 13:46:52:

Hallo Eugen,

Ich war nicht dabei und du wahrscheinlich auch nicht. Nach dem, was bekannt ist, fuhr Einer so vehement und dicht auf, dass Eine sich "zu Tod erschrak".

...nach dem, was bekannt ist, ereignete sich der Vorfall an einem Sonntagmorgen früh um halb sechs auf einer fast leeren und, wenn ich das richtig im Kopf habe, an der Stelle vierspurigen Autobahn (möglich: drei Spuren). Die Sicht war hervorragend, die Strasse trocken und warm. Von "vehement und dicht auffahren" kann nur insofern die Rede sein, als Rolf F. durch das regelwidrige Verhalten der jungen Frau zu einer Notbremsung gezwungen worden war, bei der er zwangsläufig "vehement und dicht auffahren" mußte.

Wenn das alles war, dann langt mir das.

...tja, war´s aber nicht.

Nicht diese Frau musste sich an solchen Verkehrsstil gewöhnen, sondern dieser Fahrer durfte so nicht auffahren. Das erlaubt noch nicht mal die StVO.

...die StVo erlaubt keine Notbremsungen? Und die Frau muß sich nicht daran gewöhnen, daß auf deutschen BAB keine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung gilt? Sagenhafter Standpunkt.

Der Mercedesfahrer kann Fangio, Kling, Moss und Caracciola in einer Person sein. Das konnte sie nicht wissen, und das brauchte sie auch nicht zu interessieren. Sie war nicht auf der Rennbahn.

...sie war auf der Autobahn und für die Benutzung derselben gibt es klare Regeln. Gegen die hat sie verstossen und nicht Rolf F.
Oder ist es neuerdings so, daß wir gerichtlicherseits dafür belangt werden können, daß wir nicht mit dem gesetzwidrigen, sondern mit dem gesetzeskonformen Verhalten der Anderen rechnen? Wozu dann überhaupt noch Verkehrsregeln? Eine Autobahn wird übrigens nicht dadurch schon zur Rennbahn, daß einer mit über 200 km/h darauf fährt. Ein Rennen hat sich Rolf F. mit niemandem geliefert.

Die Straße ist kein Internet-Forum. Sie ist ein Raum ständiger Gefahr.

...darüber hätte sich die junge Frau im Klaren sein können und sich dementsprechend verhalten müssen. Aufmerksamkeit hat auf der Strasse Priorität. Wer beim Fahren pennt, begibt sich in Gefahr. Ich wüßte nicht, wieso derjenige, der das tut, nicht selbst für die Konsequenzen seiner Schlafmützigkeit verantwortlich sein sollte.

Nach einer einfachen physikalischen Gesetzmäßigkeit steigt die Wahrscheinlichkeit für Zusammenstöße mit steigender Geschwindigkeit der Teilchen.

...da nun aber der Sinn einer Autobahn darin besteht, in möglichst kurzer Zeit von hier nach dort zu kommen, gibt es, wie oben schon gesagt, Vorschriften, die den Umgang mit der Geschwindigkeit, aus der die Gefahr resultiert, so regeln, daß sie minimiert wird. Wollten wir die Geschwindigkeit an sich zur Gefahr erklären, dann müßten wir alle parken. Das wäre das sicherste.

Das belegt die Statistik auch eindrucksvoll.

...die Statistik belegt eindrucksvoll, daß die deutschen Autobahnen, auch ohne generelles Tempolimit, die sichersten Fernstrassen der Welt sind - mit den wenigsten Unfällen pro zehntausend gefahrener Kilometer und Fahrer.

Die Straße muss(!) aber prinzipiell allen zu Verfügung stehen, auch den Langsameren, den Alten, den weniger Geschickten, denen die keine Rennfahrerasse sind.

...entschiedener Widerspruch! Gerade weil es um Geschwindigkeiten geht, die schon weit unter den tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten potentiell tödlich sind, kann es nicht angehen, daß die Strasse allen zur Verfügung steht. Es sind gerade die Alten und die Ungeschickten, die bspw. regelmässig zu Geisterfahrern werden und dabei schwerste Unfälle verursachen. Natürlich braucht es keine Rennfahrerasse, um am Strassenverkehr teilzunehmen. Seine fünf Sinne sollte man aber schon noch beisammen haben.

Es geht um Mobilität. Das ist nach Kommunikation eines der wichtigsten Güter. Es kann nicht in Frage kommen, dass dieses Gut "Testfahrern" vorbehalten bleibt, die ihre aggressiven Impulse nicht sublimieren können.

...wer redet denn von sowas? Eine hohe Geschwindigkeit bedeutet keinesfalls in jedem Fall Aggressivität. Die Geschwindigkeit ist völlig wertfrei.

Es gefällt mir auch nicht, wenn Eine vor mir rumtrödelt, dauernd links fährt, an der Ampel nicht in die Gänge kommt - da wird selbst der Buddhist schwer geprüft. Wenn es mir das wert wäre, könnte ich sie anzeigen, Trödeln ist schließlich auch nach der StVO verboten. Aber was solls. Meine Rächerin lebt schon und trödelt morgen vor ihr herum - am Lenkrad klebend, verrutschte Perrücke, mit ´ner Brille wie Colaflaschenböden...

...und gehört wegen potentieller Lebensgefahr genauso aus dem Verkehr gezogen, wie die Schnarchnase, die Dich momentan nervt.

Aber um all´das ging´s mir nicht. Mir ging es darum, daß ein Mann zu einer Haftstrafe verurteilt worden ist dafür, daß er ohne sein eigenes Zutun Beteiligter an einer brandgefährlichen Situation geworden ist, die für die Verursacherin dieser Situation leider tödlich ausgegangen ist.
Ich wiederhole: Nicht er hat sich durch die hohe Geschwindigkeit, die er zweifellos fuhr, regelwidrig verhalten, sondern das spätere Unfallopfer dadurch, daß es sich ohne Not und regelwidrig in einer Fahrspur aufhielt, in der es in der Situation nichts zu suchen hatte. Hätte die junge Frau sich an die Verkehrsregeln gehalten - es wäre überhaupt nichts passiert. Sie war selbst schuld!
Ich muß mich doch sehr wundern (rhetorischer Kniff: In Wahrheit wundert es mich nicht), daß - warum nur in diesem Fall? - kaum jemand die Verurteilung des unschuldigen Rolf F. bemängelt. Er ist schließlich einzig und allein dafür verurteilt worden, daß nicht sein kann, was nicht sein darf: Nämlich, daß eine junge Frau zum Opfer ihrer eigenen Verantwortungslosigkeit geworden ist.

Gruß - Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Jolanda, Saturday, 26.02.2005, 18:00 (vor 7648 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Max am 26. Februar 2005 15:43:48:

--- Mein Onkel war jahrelang Polizist, er hat mal gesagt:

Man müsste die Leute, die chronisch zu langsam fahren und vor allem die, die auf Autobahnen die Ueberholspur blockieren, die sollte man genauso bestrafen wie die Raser, weil die tragen auch oft Schuld an vielen Unfällen.

Wenn ich nicht mehr in der Lage bin, auf einer Autobahn angepasst zu fahren, dann habe ich auf der Autobahn nichts mehr zu suchen, wenn ich nicht mehr in der Lage bin auf einer öffentlichen Strasse mit dem Auto angepasst zu fahren, dann habe ich auch dort nichts mehr verloren. Mobilität im Alter hin oder her....geht es noch?!

Dann werde ich zur Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer und dann muss ich eben akzeptieren, dass meine Mobilität eingeschränkt wird.

Ja, das Verhalten der Frau war fahrlässig und Rolf war ja einfach schnell unterwegs, er war kein Raser, er war wohl so auf der Autobahn unterwegs, wie das viele sind, deswegen fahren sie ja Autobahn, damit sie schneller von A zu B kommen, man kann überholen und kommt vorwärts, ausser man hat Menschen auf den Strassen, die meinen, sie könnten ihren ganz persönlichen kleinen gemütlichen Ausflug durchziehen, koste es was es wolle.

Ich habe dazu einen Spruch:

Hier ruht Friedrich Platte,
der auf der Kreuzung
Vortritt hatte.

Oh wie gut,
wenn man um jeden Preis,
das Recht
auf seiner Seite weiss.

So kommt mir das Statement von Eugen in etwa vor...sorry!

Herzlicher Gruss
Jolanda

wem

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Friedwilli, Saturday, 26.02.2005, 18:44 (vor 7647 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Jolanda am 26. Februar 2005 16:00:27:

--- Mein Onkel war jahrelang Polizist, er hat mal gesagt:
Man müsste die Leute, die chronisch zu langsam fahren und vor allem die, die auf Autobahnen die Ueberholspur blockieren, die sollte man genauso bestrafen wie die Raser, weil die tragen auch oft Schuld an vielen Unfällen.
Wenn ich nicht mehr in der Lage bin, auf einer Autobahn angepasst zu fahren, dann habe ich auf der Autobahn nichts mehr zu suchen, wenn ich nicht mehr in der Lage bin auf einer öffentlichen Strasse mit dem Auto angepasst zu fahren, dann habe ich auch dort nichts mehr verloren. Mobilität im Alter hin oder her....geht es noch?!
Dann werde ich zur Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer und dann muss ich eben akzeptieren, dass meine Mobilität eingeschränkt wird.
Ja, das Verhalten der Frau war fahrlässig und Rolf war ja einfach schnell unterwegs, er war kein Raser, er war wohl so auf der Autobahn unterwegs, wie das viele sind, deswegen fahren sie ja Autobahn, damit sie schneller von A zu B kommen, man kann überholen und kommt vorwärts, ausser man hat Menschen auf den Strassen, die meinen, sie könnten ihren ganz persönlichen kleinen gemütlichen Ausflug durchziehen, koste es was es wolle.
Ich habe dazu einen Spruch:
Hier ruht Friedrich Platte,
der auf der Kreuzung
Vortritt hatte.
Oh wie gut,
wenn man um jeden Preis,
das Recht
auf seiner Seite weiss.
So kommt mir das Statement von Eugen in etwa vor...sorry!
Herzlicher Gruss
Jolanda
wem

Hallo Jolanda,
ist nicht die entscheidende Frage, warum sich die junge Frau beim trödeln auf der linken Spur, keiner Gefahr bewußt war. Fährt jemand zb. 90kmh, muß er im extremfall damit rechnen, daß sich von hinten jemand mit der 3 fachen Geschwindigkeit annährt. Das ist in Deutschland erlaubt und daher müßte logischerweise auf die Gefahr hingewiesen werden, die bei jedem unsachgemäßen Überholvorgang gegeben ist. Aber man will deutsche Autobahnen nicht gern als Renntrecken sehen und so jagt man eben Raser. Daß die meist männlich sind, kommt wieder einigen zugute. So wird stets Ursache und Wirkung verwechswelt und das hatte im vorliegenden Fall tödliche Folgen. Würden Medien und Polizei zeigen, daß die Autobahn nur dann funktionieren kann, wenn die Regeln so vermittelt werden, wie sie gedacht sind. Vielleicht wäre dieser tragische Unfall dann nicht passiert.

Gruß
Friedwilli

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Max, Saturday, 26.02.2005, 20:28 (vor 7647 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Jolanda am 26. Februar 2005 16:00:27:

Hi Jolanda,

Mein Onkel war jahrelang Polizist, er hat mal gesagt:
Man müsste die Leute, die chronisch zu langsam fahren und vor allem die, die auf Autobahnen die Ueberholspur blockieren, die sollte man genauso bestrafen wie die Raser, weil die tragen auch oft Schuld an vielen Unfällen.

...dein Onkel ist ab sofort mein bester Freund. Ich habe eine Schwäche für verständige Menschen. Du und dein Onkel, ihr passt schon!

Herzlicher Gruß - Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Rüdiger, Sunday, 27.02.2005, 00:21 (vor 7647 Tagen) @ Jolanda

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Jolanda am 26. Februar 2005 16:00:27:

Ja, das Verhalten der Frau war fahrlässig und Rolf war ja einfach schnell unterwegs, er war kein Raser,

Mit 250 oder 260 war er kein Raser? Hast Du Dir mal überlegt, warum solche Geschwindigkeiten in Deinem Heimatland und überhaupt fast überall (außer in Deutschland und neuerdings ein oder zwei US-Bundesstaaten) verboten sind?

Eugen hat recht; die öffentliche Autobahn ist NICHT der abgesperrte Nürburgring. Gewiß, wenn jemand allzu schlecht sieht oder hört, kann man ihm den Führerschein wegnehmen; aber die Autobahn ist nicht nur für den Porschefahrer da, sondern auch z. B. für den Renault-4-Fahrer, der mit 105 den Lkw mit 80 überholt. Und daß der Panik bekommt, wenn von hinten jemand rücksichtslos mit 260 heranrast, so daß er annehmen muß, gleich knallt's, dafür habe ich Verständnis. Hohe Geschwindigkeitsdifferenz = hohes Unfallrisiko. Ich zucke auch immer mit dem Fuß zum Gaspedal und krieg kurz die Panik, wenn ich, auf ganz normalen Landstraßen fahrend, jemanden sehe, der ganz forsch aus einer Seitenstraße auf mich zuschießt. Ich frage mich immer: Hält der jetzt oder hält er nicht? Meist bremst er im letzten Moment, aber ich würde mir doch wünschen, er wäre etwas sachter an die Kreuzung herangefahren .... Wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.

Gruß, Rüdiger

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Ferdi, Sunday, 27.02.2005, 00:37 (vor 7647 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Rüdiger am 26. Februar 2005 22:21:02:

Wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.
[quote]Gruß, Rüdiger
[/quote]

Ist übrigens ein Erlebnis. Bin mit dem ICE von Bonn/Siegburg nach Frankfurt gefahren. Immer entlang der A3. Über 300 km/h, da sahen selbst ofenrohrbestückte Mercedesse wie mit Pattex auf der Fahrbahn angeklebt aus. War herrlich.

Gruss,
Ferdi

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Max, Sunday, 27.02.2005, 00:44 (vor 7647 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Ferdi am 26. Februar 2005 22:37:02:

Wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.

Gruß, Rüdiger[/i]

__________________________________________________
Ja wohnen die Leute denn auf der Autobahn?
gruß - Max
_________________________________________________

Ist übrigens ein Erlebnis. Bin mit dem ICE von Bonn/Siegburg nach Frankfurt gefahren. Immer entlang der A3. Über 300 km/h, da sahen selbst ofenrohrbestückte Mercedesse wie mit Pattex auf der Fahrbahn angeklebt aus. War herrlich.
Gruss,
Ferdi

____________________________________________________

Du bist mir ja ein ganz schlimmer Raser! Und das mit dem Zug! Bei dem Bremsweg! Unverantwortlich!
gruß - Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Nikos, Monday, 28.02.2005, 00:01 (vor 7646 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Ferdi am 26. Februar 2005 22:37:02:

War herrlich<

Zustimmung, schon genial die ICE. Und dabei in der Cafeteria einen Cappuccino genießen und eine Kippe paffen. Und Arne's Buch lesen. Dafür lasse ich jedes Auto stehen.

Ich glaube Alice Schwarzer hat den ICE erfunden und entwickelt, kann das sein?

Nikos
*genießer*

Re: 1 Jahr her (. . .) / OT

Martin (d. e.), Monday, 28.02.2005, 16:24 (vor 7646 Tagen) @ Ferdi

- kein Text -

@ Andreas (Webmaster): Bitte löschen!

Martin (d. e.), Monday, 28.02.2005, 16:45 (vor 7646 Tagen) @ Martin (d. e.)

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her (. . .) / OT von Martin (d. e.) am 28. Februar 2005 14:24:36:

Ich habe aus Versehen den falschen Link gesetzt (im Eifer des Gefechts). Bitte lösche diesen Thread. Vielen Dank!
Martin

Ich habe den Link rausgenommen! (n/t)

Andreas, Monday, 28.02.2005, 16:56 (vor 7646 Tagen) @ Martin (d. e.)

Als Antwort auf: @ Andreas (Webmaster): Bitte löschen! von Martin (d. e.) am 28. Februar 2005 14:45:54:

Re: 1 Jahr her (. . .) / OT

Ferdi, Monday, 28.02.2005, 16:47 (vor 7646 Tagen) @ Martin (d. e.)

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her (. . .) / OT von Martin (d. e.) am 28. Februar 2005 14:24:36:

Hallo Martin!

Der ICE fährt auf der Strecke stündlich. Er hält in Siegburg/Bonn und wechselweise in Montabaur und Limburg. Die Rheinstrecke ist nicht veraltet, sondern lässt aufgrund der Geographie keine so hohen Fahrgeschwindigkeiten zu. Der ICE braucht auf der Westerwaldstrecke nur etwas mehr als eine halbe Stunde bis Frankfurt und ist in gut 4 Stunden in München.

Ich bin dreimal mit dem Auto nach München gefahren, wobei ich für die Strecke Aschaffenburg-Würzburg (ca 160km) schon mal 5 Stunden gebraucht habe. Im letzten Sommer war ich mit dem ICE in München. Die Autofahrt tue ich mir jedenfalls nicht mehr an.

Gruss,
Ferdi

Re: 1 Jahr her (. . .) / OT

Max, Monday, 28.02.2005, 20:44 (vor 7645 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her (. . .) / OT von Ferdi am 28. Februar 2005 14:47:55:

Hi Ferdi,

Ich bin dreimal mit dem Auto nach München gefahren...

....es gibt Leute, die sich beim ersten Mal merken können, was sie in München eigentlich wollten.

...wobei ich für die Strecke Aschaffenburg-Würzburg (ca 160km) schon mal 5 Stunden gebraucht habe.

...wo bist denn du rumgefahren? Immer geradeaus, Ferdi, einfach geradeaus, die A3 nach Osten, dann kommst du von Aschaffenburg nach Würzburg. Wenn du zwischendurch nicht am Rasthof Spessart vorbeikommst, dann hast du was falsch gemacht. Auf der Ideallinie sind es von Aschaffenburg bis Würzburg/Heidingsfeld 78,3 Kilometer.

Im letzten Sommer war ich mit dem ICE in München. Die Autofahrt tue ich mir jedenfalls nicht mehr an.

...kein Wunder.

Einer, der es gut mit Dir meint - Max

Re: 1 Jahr her (. . .) / OT

Martin (d. e.), Monday, 28.02.2005, 20:58 (vor 7645 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her (. . .) / OT von Ferdi am 28. Februar 2005 14:47:55:

Hallo Ferdi,

Die Rheinstrecke ist nicht veraltet.

Was die Fahrzeit auf der Direktverbindung F - K betrifft, schon.

>Der ICE braucht auf der Westerwaldstrecke nur etwas mehr als eine halbe Stunde bis Frankfurt.

Von wo? Von Siegburg? Meine Fahrplanrecherchen haben da Fahrzeiten von deutlich mehr als einer halben Stunde ergeben. Gesamt-Fahrzeit K - F um die 1:15 (+/-) je Zwischenhalt (Aber mit dem Datenbanksystem der Bahn habe ich schon leidvolle Erfahrungen gemacht...). Auch eine Schleife über Köln-Flughafen ist m. W. inzwischen möglich. Ohne die politischen Zwischenhalte wäre auf der Strecke K - F eine Fahrzeit von etwa einer Stunde möglich. Auch der Halt in Siegburg, der dreisterweise noch mit "Bonn" betitelt ist, ist hier völlig fehl am Platze.

>...wobei ich für die Strecke Aschaffenburg-Würzburg (ca 160km) schon mal 5 Stunden gebraucht habe.

Dürfte wohl eine Extremsituation gewesen sein. Zu normalen Bedingungen schaffe ich das ja in weniger als vier Stunden...

Gruß Martin

(Diesmal hoffentlich mein gewohnter ...

... Standard-Link)

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Friedwilli, Sunday, 27.02.2005, 01:22 (vor 7647 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Rüdiger am 26. Februar 2005 22:21:02:

Ja, das Verhalten der Frau war fahrlässig und Rolf war ja einfach schnell unterwegs, er war kein Raser,

Mit 250 oder 260 war er kein Raser? Hast Du Dir mal überlegt, warum solche Geschwindigkeiten in Deinem Heimatland und überhaupt fast überall (außer in Deutschland und neuerdings ein oder zwei US-Bundesstaaten) verboten sind?
Eugen hat recht; die öffentliche Autobahn ist NICHT der abgesperrte Nürburgring. Gewiß, wenn jemand allzu schlecht sieht oder hört, kann man ihm den Führerschein wegnehmen; aber die Autobahn ist nicht nur für den Porschefahrer da, sondern auch z. B. für den Renault-4-Fahrer, der mit 105 den Lkw mit 80 überholt. Und daß der Panik bekommt, wenn von hinten jemand rücksichtslos mit 260 heranrast, so daß er annehmen muß, gleich knallt's, dafür habe ich Verständnis. Hohe Geschwindigkeitsdifferenz = hohes Unfallrisiko. Ich zucke auch immer mit dem Fuß zum Gaspedal und krieg kurz die Panik, wenn ich, auf ganz normalen Landstraßen fahrend, jemanden sehe, der ganz forsch aus einer Seitenstraße auf mich zuschießt. Ich frage mich immer: Hält der jetzt oder hält er nicht? Meist bremst er im letzten Moment, aber ich würde mir doch wünschen, er wäre etwas sachter an die Kreuzung herangefahren .... Wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.
Gruß, Rüdiger

Kompletter Blödsinn. Wer rechtzeitig sein Überholabsicht anzeigt, gibt dem "Raser" ausreichend Zeit zu bremsen. Außerdem überholt man, wenn ein ausreichender Blick im Spiegel, freie Bahn anzeigt. Deutsche Strassen sind für diese Geschwindigkeiten gebaut und noch sind diese erlaubt.

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Rüdiger, Sunday, 27.02.2005, 02:00 (vor 7647 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Friedwilli am 26. Februar 2005 23:22:45:

wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.

Gruß, Rüdiger

Kompletter Blödsinn. Wer rechtzeitig sein Überholabsicht anzeigt, gibt dem "Raser" ausreichend Zeit zu bremsen.

Na gut, dann mach ich das in Zukunft so ... Aus welcher Entfernung sieht man einen Blinker gut? 100 Meter? Okay, dann guck ich, wenn ich mit 105 ein mit 80 fahrendes Wohnwagengespann überholen will, mal kurz in den Rückspiegel, sehe einen 100 m entfernten Porsche auf der Überholspur, denke mir: alles klar, der sieht ja meinen Blinker, und ziehe entschlossen rüber nach links - alles recht so? SO kann ja eigentlich nix passieren, zumindest nicht, wenn der Porsche nicht schneller als ca. 140 fährt ...

Meintest Du es so? ;-)))

>Außerdem überholt man, wenn ein ausreichender Blick im Spiegel, freie Bahn anzeigt. Deutsche Strassen sind für diese Geschwindigkeiten gebaut und noch sind diese erlaubt.

Ja, leider. Bin immer wieder erstaunt, was die Raserfraktion hier und anderswo an "Argumenten" immer wieder bringt. Komplette Ignoranz der allgemeinen Betriebsgefahr "hohe Geschwindigkeit". Max gerade eben wieder: "Wohnen die alle auf der Autobahn?" - nein, aber sie befahren sie millionenfach, dadurch unterscheidet sich unsere Verkehrsdichte vom australischen Outback. Das weiß er auch genau, er möchte sich nur mit flapsigen Bemerkungen aus der Verlegenheit bringen.

Tschüß und EOD

Rüdiger

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers @ Rüdiger und Ferdi

Eugen Prinz, Sunday, 27.02.2005, 02:32 (vor 7647 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Rüdiger am 27. Februar 2005 00:00:20:

Rüdiger, du bist ein Schatz - und auch Ferdi. Ich dachte schon, ich wäre hier alleine auf weiter Flur. Max scheint kennt den Begriff "Sicherheitsspielraum" nicht zu kennen. Das ist bedauerlich. Er sollte sich mal mit jemandem unterhalten, der sich über 20 Jahren mit Fragen der Verkehrssicherheit beschäftigt. Mit mir zum Beispiel. Seine Aussage betreffend die Unfallverursacher ermangelt leider jeder empirischen Grundlage. Man kann ein Auto oder die Straßen doppelt so sicher machen - die Unfallgefahr wird leider nicht halbiert, weil eine bestimmte Gruppe von Verkehrsteilnehmern diese Spielräume immer bis zum letzten ausnutzt. Das darf nicht sein. Dazu ist die Straße nicht da.

Eugen,
kategorisch!

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers @ Rüdiger und Ferdi

Jolanda, Sunday, 27.02.2005, 02:51 (vor 7647 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers @ Rüdiger und Ferdi von Eugen Prinz am 27. Februar 2005 00:32:37:

Aber Eugen...du bist doch nicht alleine...alle haben dich lieb ;-)

Jolanda

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers @ Eugen

Max, Sunday, 27.02.2005, 10:09 (vor 7647 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers @ Rüdiger und Ferdi von Eugen Prinz am 27. Februar 2005 00:32:37:

Rüdiger, du bist ein Schatz - und auch Ferdi. Ich dachte schon, ich wäre hier alleine auf weiter Flur. Max scheint kennt den Begriff "Sicherheitsspielraum" nicht zu kennen. Das ist bedauerlich. Er sollte sich mal mit jemandem unterhalten, der sich über 20 Jahren mit Fragen der Verkehrssicherheit beschäftigt. Mit mir zum Beispiel. Seine Aussage betreffend die Unfallverursacher ermangelt leider jeder empirischen Grundlage. Man kann ein Auto oder die Straßen doppelt so sicher machen - die Unfallgefahr wird leider nicht halbiert, weil eine bestimmte Gruppe von Verkehrsteilnehmern diese Spielräume immer bis zum letzten ausnutzt. Das darf nicht sein. Dazu ist die Straße nicht da.
Eugen,
kategorisch!

___________________________________________

Hallo Eugen,

"Sicherheitsspielraum" - ich weiß, was das ist: Safer Sex in einem Swingerclub, stimmt´s?

Er sollte sich mal mit jemandem unterhalten, der sich über 20 Jahren mit Fragen der Verkehrssicherheit beschäftigt. Mit mir zum Beispiel.

...aber gerne. Ich beschäftige mich nämlich schon 27 Jahre damit und kann einen hübschen Erfolg vorweisen: Mehr als 2 Mio. Kilometer unfallfrei und ohne ein einziges Pünktchen in Flensburg.

Seine Aussage betreffend die Unfallverursacher ermangelt leider jeder empirischen Grundlage.

...du meinst meine Aussage, daß es zum großen Teil Alte und Ungeübte sind, die zu Geisterfahrern werden und so die gräßlichsten Unfälle verursachen?
Doch, das ist so. Alte, Frauen und andere Verkehrsbehinderte fahren zwar überwiegend sehr vorsichtig und sind in relativ wenig Unfälle verwickelt, wenn sie´s aber krachen lassen, dann meistens so, daß es ausschaut wie nach der Schlacht im Teutoburger Wald.

Man kann ein Auto oder die Straßen doppelt so sicher machen - die Unfallgefahr wird leider nicht halbiert, weil eine bestimmte Gruppe von Verkehrsteilnehmern diese Spielräume immer bis zum letzten ausnutzt.

...Papperlapapp. Gar nichts kannst du doppelt so sicher machen, weil, wie du sehr richtig bemerkst, es immer eine bestimmte Gruppe von Verkehrsteilnehmern geben wird, die diese Sicherheitsspielräume bis zum letzten ausnutzt.
Wir dürften uns aber dahingehend einigen können, daß die Einhaltung der Verkehrsregeln, die ja letzten Endes nichts anderes sind, als der Versuch, Verkehrssicherheit zu schaffen, schon enorm viel helfen würde.
Vorschriftsmässiges Blinken z.B., um einen Fahrspurwechsel anzukündigen, ist leider absolut out (besonders bei den Schnarchnasen). Die Einhaltung dieser Vorschrift jedoch würde viele brenzlige Situationen vermeiden helfen. Das gilt für das Rechtsfahrgebot genauso. Was also die Autobahn angeht, so würde ich mit meinen Bestrebungen nach mehr Verkehrssicherheit genau da ansetzen. Es kann nicht angehen, daß zunächst der Bedarf für eine dreispurige Autobahn ermittelt wird (Verkehrsaufkommen), daß dann von meinen Steuergeldern eine sündteure, dritte Spur gebaut wird, nur, damit die Schnarchnasen sie de facto dadurch zu einer zweispurigen degradieren, daß sie konstant in der mittleren Spur vor sich hinpennen und rechts überholen verboten ist.
Im Falle Rolf F. war es eindeutig das Unfallopfer, das die Regeln nicht eingehalten hatte und prompt hat sie das mit dem Leben bezahlt. Rolf F. ist dafür allerdings verknackt worden - mit einem geradezu grotesken Strafmaß, das zwar in der nächsten Instanz nicht zu halten war und deutlich abgesenkt wurde, aber immer noch eine Riesensauerei gewesen ist. Unter strassenverkehrsrechtlichen Gesichtspunkten (und allein die hätten Urteilsgrundlage sein müssen) hätte er freigesprochen werden müssen, so bedauerlich das die meisten gefunden hätten. Warum wurde er nicht freigesprochen? Weil ein Freispruch erstens einem Schlag ins Gesicht der regelvergessenen Schnarchnasen gleichgekommen wäre, die sich ja gerade deswegen für vorbildliche Verkehrsteilnehmer halten, <b<weil[/b] sie Schnarchnasen sind und zweitens (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge) deswegen, weil die Verunfallte eine junge Frau mit Kind gewesen ist.
Es ist ein Skandalurteil gegen "den Mann" gewesen, der bereits als Kind gerne mit Autos spielt, der technikbegeistert ist, der seine Freude am Funktionieren eines geregelten Systems (Strassenverkehr) hat und der völlig zu Recht davon ausgehen darf, daß er selbst nicht für die Regelverstösse anderer Leute haftbar gemacht wird. Da beißt die Maus kein´Faden ab!

Gruß - Max

Der Max, der Camaro, der Feminismus und der ganze Rest

Rüdiger, Sunday, 27.02.2005, 22:37 (vor 7646 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers @ Rüdiger und Ferdi von Eugen Prinz am 27. Februar 2005 00:32:37:

Rüdiger, du bist ein Schatz - und auch Ferdi. Ich dachte schon, ich wäre hier alleine auf weiter Flur. Max scheint kennt den Begriff "Sicherheitsspielraum" nicht zu kennen. Das ist bedauerlich. Er sollte sich mal mit jemandem unterhalten, der sich über 20 Jahren mit Fragen der Verkehrssicherheit beschäftigt. Mit mir zum Beispiel. Seine Aussage betreffend die Unfallverursacher ermangelt leider jeder empirischen Grundlage. Man kann ein Auto oder die Straßen doppelt so sicher machen - die Unfallgefahr wird leider nicht halbiert, weil eine bestimmte Gruppe von Verkehrsteilnehmern diese Spielräume immer bis zum letzten ausnutzt. Das darf nicht sein. Dazu ist die Straße nicht da.

Allerdings. Wie war das doch gleich mit dem Allradantrieb und ABS?: Die Versicherer gaben ABS-Besitzern anfangs Rabatt, bis sie herausfanden, daß die die zusätzliche Sicherheit mit entsprechend schnellerem Fahren kompensierten ... So kann es in der Tat nix werden ... Immerhin ist trotzdem die Zahl der Verkehrstoten gesunken, das ist ein Trost. Aber es könnte sicher noch mehr erreicht werden.

Mit "EOD" meinte ich: Ebenso, wie ich schon vor längerer Zeit aufgab, mit susu über "Genderfragen" zu debattieren (mit einem Vernagelten führt das zu nichts), genauso gebe ich es auf, mit Max über Geschwindigkeitsbegrenzungen u. ä. zu debattieren. Max fährt halt einfach gern schnell, und wenn man ihn argumentativ in die Enge treibt, weicht er auf flapsige Scherze aus. Das führt zu nichts. Da kommen wir einfach nicht auf einen Nenner, also sollten wir's lassen.

Übrigens, Max meinte mal andernorts (sinngemäß): "Rüdigers Beiträge schätze ich durchaus - außer wenn er davon schwadroniert, wie er mit seinem Daihatsu Cuore herumfährt."

Dazu mal eine kleine Geschichte, bei der ich durchaus weiter ausholen kann, weil sie mir irgendwie symptomatisch erscheint:

Im Sommer 2002 war ich mal - 60 km von meinem Wohnort entfernt - zum Nachmittagskaffee bei einer ehemaligen Schulkameradin. Sie ist eigentlich ganz nett, und sie fand es schön, wie ich mich "mit meinem Verlag selbstverwirkliche", kaufte auch einige Bücher, obwohl sie sie bestimmt nicht gelesen hat ....

Studiert hat sie Medizin, arbeitet aber nicht,"denn dann müßten wir eine Putze einstellen, und netto bliebe zusätzlich kaum was übrig". Verheiratet ist sie mit einem Gutverdiener aus dem mittleren Management eines Großkonzerns, der aber nicht allzu viel zu lachen hat - weder beruflich noch privat, schätze ich mal ....

Die Kinder fuhr sie damals mit einem Jaguar in die Schule. Sie habe einmal einen Krach mit ihrem Mann gehabt und anschließend gesagt: "Also ich möchte, daß Du zur Versöhnung mit mir in eins dieser Jaguarhäuser gehst ..." Die stilvolle (gebraucht gekaufte) britische Katze schien zu spüren, daß Frauchen sie liebte - sie legte 9 Jahre ohne jede Zicke zurück, das will wohl etwas heißen.

Ihr Mann hingegen liebte es, mit einem Chevrolet Camaro zu cruisen, was ihr aber offensichtlich mißfiel. Anscheinend hatte sie ihrem Mann sein Hobby allmählich versauert, denn die jüngere Fassung des Detektiv-Rockford-Autos (Bj. 1985) stand seit 2 Jahren abgemeldet in der Garage und nahm Platz weg. Sie: "Ich HASSE dieses Auto - es ist das typische Zuhälterauto!" Zu mir gewandt, strahlend: "Möchtest DU es nicht haben? Ich schenk's Dir, bezahle sogar noch die Zulassung!" Offenbar hielt sie das für besonders passend für mich ... ;-)

Nun gut, ein TÜV-Vollgutachten wäre fällig gewesen, aber der Schlitten sah passabel aus, fühlte sich echt gut an - da er aber ein gewaltiger Säufer vor dem Herrn war und für den Transport dicker Bücherpakete wenig geeignet, da ich mal wieder knapp bei Kasse war und für den Sommer eh ein Motorrad hatte, lehnte ich dankend ab und blieb bei meinem (zugegeben popligen, aber verläßlichen und billigen) Daihatsu Cuore. (Den Camaro nahm wenig später ein örtlicher Autohändler, der alte Amischlitten liebte).

Zwei Kinder hat sie, Zwillinge. Als sie dann erneut schwanger war, habe sie sich gesagt: "Zwei Kinder sind genug!" Und da hat sie's weggemacht; es gab keine Notlage, nichts - außer ihrem Unwillen, sich mit einem weiteren Kind abzugeben.

2003 war die Familie kurz davor, nach England aufzubrechen, wohin man ihren Mann versetzt hatte. Doch er hatte auf dem anscheinend schwierigen englischen Mietwohnungsmarkt nichts auftreiben können, was IHREN Ansprüchen genügte; so gab es wieder einen Riesenkrach, und SIE blieb mit den Kindern zu Hause, während er jetzt wohl in einer popligen Bude hockt, malocht und das Geld nach Hause schickt .... Na ja, vielleicht kann sie sich ja jetzt intensiver ihrem Verhältnis zu einem Zahnarzt und Harleyfahrer widmen (der auf seine eigene Weise einen Knall hat: Die finanzielle Stabilität seiner Praxis opfert er diesem dämlichen Motorrad); weiß der Geier, warum sie mich als "Beichtvater" für diesen Seitensprung aussuchte, von dem Männe angeblich überhaupt nichts weiß ("für ihn bräche eine Welt zusammen!"). Ich glaube allerdings, der weiß schon, wie der Hase läuft, ist sich aber im klaren darüber, daß, falls er "tschüß!" sagt, es nur damit endet, daß er ein Unterhaltssklave ohne Ende ist ....

Tja, wenn es SO läuft .... dann kann man vielleicht noch ganz froh sein, daß man nicht verbandelt ist ... Kurioserweise kennt sie Arnes "Sind Frauen ...", ist aber offenbar nicht in der Lage, da irgendwelche Verbindungen zu sich selbst herzustellen ....

Mit nachdenklichen Grüßen

Rüdiger
*der im Begriff ist, aus dem Schnee nach Sint Eustatius und Saba aufzubrechen, wo Schnee gar nicht und Autoverkehr KAUM bekannt ist*
http://www.statiatourism.com
http://www.sabatourism.com

Re: Der Max, der Camaro, der Feminismus und der ganze Rest

Max, Sunday, 27.02.2005, 23:53 (vor 7646 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Der Max, der Camaro, der Feminismus und der ganze Rest von Rüdiger am 27. Februar 2005 20:37:48:

Hi Rüdiger,

... genauso gebe ich es auf, mit Max über Geschwindigkeitsbegrenzungen u. ä. zu debattieren. Max fährt halt einfach gern schnell, und wenn man ihn argumentativ in die Enge treibt, weicht er auf flapsige Scherze aus.

...weicht auf flapsige Scherze aus, weil es ohnehin sinnlos ist, Dir klarzumachen, daß die elementarste Voraussetzung für Verkehrssicherheit Aufmerksamkeit ist. Du warst derjenige, der bockig darauf bestanden hat, es sei Dir nicht zuzumuten, jederzeit darüber informiert zu sein, wer sich hinter deinem Fahrzeug aufhält. Herr Rüdiger muß nämlich nicht die "ganze Zeit" in den Rückspiegel schauen. Schon komisch. Ich weiß zu jeder Sekunde, was hinter mir los ist und es stresst mich kein bißchen. Auch fand es Herr Rüdiger angemessen, bummelnd eine Sightseeing-Tour in Gottes schöner Natur zu unternehmen, selbst dann, wenn er eine Schlange hinter sich herzieht. Sollen die Herrschaften halt warten, bis Herr Rüdiger alles gesehen hat. Du erinnerst Dich?
Dennoch beliebt Herr Rüdiger, mir von Verkehrssicherheit zu erzählen, ausgerechnet mir und ausgerechnet er. Du bist disqualifiziert.

Gute Reise! - Max

Re: Der Max, der Rüdiger usw.

Eugen Prinz, Monday, 28.02.2005, 00:11 (vor 7646 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Der Max, der Camaro, der Feminismus und der ganze Rest von Max am 27. Februar 2005 21:53:19:

Hut ab, Rüdiger, du bringst dich ganz schön ein in die Forschung. Ich weiß, unser Job kann hart, ja grausam sein. Hast du sie wenigstens durch die Matratze gevögelt?

Was Max und seine Sorgen betrifft, so ist es viel einfacher. Die Fakten sind unumstößlich, auch wenn sie uns nicht gefallen mögen. Nachzulesen z.B. hier:

http://www.destatis.de/basis/d/verk/verktab9.php
http://www.uni-essen.de/traffic_education/texte.ml/Risiko-Verkehrszeichen-2001.html

In Wahrheit geht es aber um was ganz anderes. Gut möglich, dass im Falle "Rolf" ein Exempel statuiert wurde, und das ist per se immer überzogen. Das muss aber nicht heißen, dass der Betreffende ein Unschuldslamm ist. Die ganz andere Frage ist, ob man sich diesen Schuh anzieht, sich dadurch persönlich angegriffen fühlt. Öffentliche Bestrafungen - "vor angetretender Kompanie" - verfolgen immer auch den Zweck, den Rest der Mannschaft einzuschüchtern. Das kommt uns Männern ja auch aus anderen Bereichen bekannt vor. Aber das müssen wir nicht mitmachen. Das seh´ ich mir von ferne an und fahre weiter, wie ich es für richtig halte, und alle "Erzieher" - die Raser und die Trödler können mich mal ... überholen.

Allen ein gute Fahrt und Rüdiger einen schönen Urlaub,

Eugen

Re: Eheprostituierte

Peter, Monday, 28.02.2005, 23:23 (vor 7645 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Der Max, der Camaro, der Feminismus und der ganze Rest von Rüdiger am 27. Februar 2005 20:37:48:

Studiert hat sie Medizin, arbeitet aber nicht,"denn dann müßten wir eine Putze einstellen, und netto bliebe zusätzlich kaum was übrig". Verheiratet ist sie mit einem Gutverdiener aus dem mittleren Management eines Großkonzerns, der aber nicht allzu viel zu lachen hat - weder beruflich noch privat, schätze ich mal .... (...)
Zwei Kinder hat sie, Zwillinge. Als sie dann erneut schwanger war, habe sie sich gesagt: "Zwei Kinder sind genug!" Und da hat sie's weggemacht; es gab keine Notlage, nichts - außer ihrem Unwillen, sich mit einem weiteren Kind abzugeben.
2003 war die Familie kurz davor, nach England aufzubrechen, wohin man ihren Mann versetzt hatte. Doch er hatte auf dem anscheinend schwierigen englischen Mietwohnungsmarkt nichts auftreiben können, was IHREN Ansprüchen genügte; so gab es wieder einen Riesenkrach, und SIE blieb mit den Kindern zu Hause, während er jetzt wohl in einer popligen Bude hockt, malocht und das Geld nach Hause schickt .... Na ja, vielleicht kann sie sich ja jetzt intensiver ihrem Verhältnis zu einem Zahnarzt und Harleyfahrer widmen (der auf seine eigene Weise einen Knall hat: Die finanzielle Stabilität seiner Praxis opfert er diesem dämlichen Motorrad); weiß der Geier, warum sie mich als "Beichtvater" für diesen Seitensprung aussuchte, von dem Männe angeblich überhaupt nichts weiß ("für ihn bräche eine Welt zusammen!"). Ich glaube allerdings, der weiß schon, wie der Hase läuft, ist sich aber im klaren darüber, daß, falls er "tschüß!" sagt, es nur damit endet, daß er ein Unterhaltssklave ohne Ende ist ....

Warum schickt er sie nicht zum Arbeiten? Da soll er doch lieber die Putze zahlen, statt seien Frau zum Faulenzen (und seitenspringen) zu erziehen. Wenn sie nicht arbeiten will, soll er ihr das Taschengeld kuerzen. Ein Teil des Weges zum Unterhaltssklaven ist selbstgewaehlt.

Gruss,

Peter

Re: Eheprostituierte

Max, Monday, 28.02.2005, 23:58 (vor 7645 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Eheprostituierte von Peter am 28. Februar 2005 21:23:03:

Warum schickt er sie nicht zum Arbeiten? Da soll er doch lieber die Putze zahlen, statt seien Frau zum Faulenzen (und seitenspringen) zu erziehen. Wenn sie nicht arbeiten will, soll er ihr das Taschengeld kuerzen. Ein Teil des Weges zum Unterhaltssklaven ist selbstgewaehlt.

Gruss,
Peter

__________________________________

Deine Beiträge sind mir als ausgewiesenem Frauenfreund schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Warum? Das zeigt sich oben:

1. Du kannst nicht einfach eine Frau zum Arbeiten schicken. Entweder sie darf selbst entscheiden, ob sie arbeiten will oder nicht - oder es ist Zwangsarbeit und du bist ein Sklaventreiber.

2. Putzen ist eine ehrbare Tätigkeit. "Putze" hingegen ist ein abwertender Begriff. Was du respektlos eine Putze nennst, ist in Wahrheit eine "Raumkosmetikerin".

3. Nicht Männer erziehen Frauen, sondern Frauen Männer. Das ist ein hervorragender Zustand und es ist der edelsten Ziele der Frauenbewegung eines, daß das auch so bleibt. Da kannst du nicht einfach frech was anderes fordern, ohne daß ich Dir hier mangelnde Solidarität mit dem guten Geschlecht vorwerfen muß. Bin ich vielleicht Dein Kindermädchen?

4. Du kannst einer Frau nicht das Taschengeld kürzen, denn sie ist volljährig, wahlberechtigt und darf über die Höhe des Taschengeldes, das du ihr zu zahlen hast, selbst bestimmen. Schon mal was von Emanzipation gehört, Du Chauvinist?

Bessere Dich! Sonst beissen dich die grünen Maulaffen! - Max

Re: Eheprostituierte

Peter, Tuesday, 01.03.2005, 01:31 (vor 7645 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Eheprostituierte von Max am 28. Februar 2005 21:58:54:

4. Du kannst einer Frau nicht das Taschengeld kürzen, denn sie ist volljährig, wahlberechtigt und darf über die Höhe des Taschengeldes, das du ihr zu zahlen hast, selbst bestimmen. Schon mal was von Emanzipation gehört, Du Chauvinist?

Und ich nahm einfach an, dass der Erzieler eines Erwerbseinkommen die Verfuegungsgewalt ueber dieses haette, zumindest nach Abzug der rechtlich festgelegten Abgaben. Oh, welch ein Irrtum!

Geht in sich,

Peter

@Max - Re: Eheprostituierte

Ekki, Wednesday, 02.03.2005, 01:00 (vor 7644 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Eheprostituierte von Max am 28. Februar 2005 21:58:54:

Hallo Max!

Warum schickt er sie nicht zum Arbeiten? Da soll er doch lieber die Putze zahlen, statt seien Frau zum Faulenzen (und seitenspringen) zu erziehen. Wenn sie nicht arbeiten will, soll er ihr das Taschengeld kuerzen. Ein Teil des Weges zum Unterhaltssklaven ist selbstgewaehlt.

Gruss,
Peter

__________________________________
Deine Beiträge sind mir als ausgewiesenem Frauenfreund schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Warum? Das zeigt sich oben:
1. Du kannst nicht einfach eine Frau zum Arbeiten schicken. Entweder sie darf selbst entscheiden, ob sie arbeiten will oder nicht - oder es ist Zwangsarbeit und du bist ein Sklaventreiber.
2. Putzen ist eine ehrbare Tätigkeit. "Putze" hingegen ist ein abwertender Begriff. Was du respektlos eine Putze nennst, ist in Wahrheit eine "Raumkosmetikerin".
3. Nicht Männer erziehen Frauen, sondern Frauen Männer. Das ist ein hervorragender Zustand und es ist der edelsten Ziele der Frauenbewegung eines, daß das auch so bleibt. Da kannst du nicht einfach frech was anderes fordern, ohne daß ich Dir hier mangelnde Solidarität mit dem guten Geschlecht vorwerfen muß. Bin ich vielleicht Dein Kindermädchen?
4. Du kannst einer Frau nicht das Taschengeld kürzen, denn sie ist volljährig, wahlberechtigt und darf über die Höhe des Taschengeldes, das du ihr zu zahlen hast, selbst bestimmen. Schon mal was von Emanzipation gehört, Du Chauvinist?
Bessere Dich! Sonst beissen dich die grünen Maulaffen! - Max

Vielleicht liegt's ja an der späten Stunde, aber mir ist wirklich nicht klar, ob Deine obigen Ausführungen Ironie enthalten oder nicht (und wenn ja, an welcher Stelle).

Nach allem, was ich bisher von Dir gelesen habe, würde ich Dir schon unterstellen, daß Du es trotz aller Gegnerschaft zum Feminismus für eine Selbstverständlichkeit hältst, daß Frauen selbst entscheiden, ob sie arbeiten gehen oder nicht.

Speziell Punkt 3 aber kannst Du ja wohl kaum ernst gemeint haben - oder etwa doch?

Gut's Nächtle wünscht

Ekki

Re: @Max - Re: Eheprostituierte

Max, Wednesday, 02.03.2005, 09:41 (vor 7644 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: @Max - Re: Eheprostituierte von Ekki am 01. März 2005 23:00:37:

Hi Ekki,

Vielleicht liegt's ja an der späten Stunde, aber mir ist wirklich nicht klar, ob Deine obigen Ausführungen Ironie enthalten oder nicht (und wenn ja, an welcher Stelle).

...an allen Stellen, Ekki, an allen. Wenn ich anfangen wollte, den ganzen Wahnsinn, der mich jeden Tag anspringt, ernst zu nehmen, dann wäre ich innerhalb kürzester Zeit reif für die Klappse.
Du magst vielleicht fragen: Ja welcher Wahnsinn denn?
Ich gebe dir ein Beispiel -*psssst* - damit uns keiner hört: Also paß´auf! - *Psssst* - Früher habe ich gedacht, daß Frauen eine Mumu und eine Gebärmutter haben, damit sie Kinder kriegen. Das habe ich ganz wunderbar gefunden und wenn ich eine Frau gesehen habe, dann habe ich gedacht: Ui, eine Frau - toll. Aber weißt du was, Ekki? Es....*psssst* - ist nicht so! Nein! Frauen haben eine Mumu und eine Gebärmutter, damit sie keine Kinder kriegen! Je größer bei einer Frau das Gehirn ist,- *psssst* - desto kleiner ist die Gebärmutter! Ehrlich! Fast die Hälfte aller Akademikerinnen - *psssst* - hat überhaupt keine Gebärmutter!
Woher ich das weiß? Weil: - *psssst* - die haben keine Kinder!
Jetzt denk´ mal weiter: Wenn bloß die dummen Frauen eine haben und Kinder kriegen - *pssst* - dann kommen bald nur noch kleine Deppen zur Welt!
Wenn aus denen große, wahlberechtigte Deppen geworden sind, dann bedeutet das die Alleinherrschaft der Grünen bis zum St. Nimmerleinstag!
Was - *psssst* - folgern wir daraus? Die intelligente Frau ist eine grüne Erfindung zur schleichenden Abschaffung der Demokratie!
Und ich habe das als einziger erkannt! - *Pssst* - Wenn ich das LAUT - *psssst, verdammt* - sagen würde: Es würde mir niemand glauben, sooo wahnsinnig sind schon alle geworden....

Schönen Tag noch - Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Max, Sunday, 27.02.2005, 10:21 (vor 7647 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Rüdiger am 27. Februar 2005 00:00:20:

Hi Rüdiger,

Max gerade eben wieder: "Wohnen die alle auf der Autobahn?" - nein, aber sie befahren sie millionenfach, dadurch unterscheidet sich unsere Verkehrsdichte vom australischen Outback. Das weiß er auch genau, er möchte sich nur mit flapsigen Bemerkungen aus der Verlegenheit bringen.

....dann hättest du das schreiben sollen. Du aber hattest ein "dichtbesiedeltes Land" angeführt und meine logische Antwort war: "Ja wohnen denn die Leute auf der Autobahn?"
Im Übrigen bin ich völlig Deiner Meinung, daß man auf einer dichtbefahrenen Autobahn nicht allzu schnell fahren sollte. Erstens bringt es keinen Zeitvorteil und außerdem kostet es wegen des ständigen Beschleunigens und Bremsens zuviel Sprit und Verschleiß an Material und Nerven.
Ein generelles Tempolimit für alle Strecken und alle Tageszeiten halte ich allerdings für typisch kollektivistischen Schwachsinn.

Freundlicher Gruß - Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . .

Friedwilli, Sunday, 27.02.2005, 11:45 (vor 7647 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Rüdiger am 27. Februar 2005 00:00:20:

wer mit 260 Sachen unterwegs sein möchte, muß das mit dem ICE tun, sorry, aber für solche Scherzchen sind öffentliche Straßen eines so dichtbesiedelten Landes nicht geeignet. Punkt.

Gruß, Rüdiger


Kompletter Blödsinn. Wer rechtzeitig sein Überholabsicht anzeigt, gibt dem "Raser" ausreichend Zeit zu bremsen.

Na gut, dann mach ich das in Zukunft so ... Aus welcher Entfernung sieht man einen Blinker gut? 100 Meter? Okay, dann guck ich, wenn ich mit 105 ein mit 80 fahrendes Wohnwagengespann überholen will, mal kurz in den Rückspiegel, sehe einen 100 m entfernten Porsche auf der Überholspur, denke mir: alles klar, der sieht ja meinen Blinker, und ziehe entschlossen rüber nach links - alles recht so? SO kann ja eigentlich nix passieren, zumindest nicht, wenn der Porsche nicht schneller als ca. 140 fährt ...
Meintest Du es so? ;-)))

Außerdem überholt man, wenn ein ausreichender Blick im Spiegel, freie Bahn anzeigt. Deutsche Strassen sind für diese Geschwindigkeiten gebaut und noch sind diese erlaubt.

Ja, leider. Bin immer wieder erstaunt, was die Raserfraktion hier und anderswo an "Argumenten" immer wieder bringt. Komplette Ignoranz der allgemeinen Betriebsgefahr "hohe Geschwindigkeit". Max gerade eben wieder: "Wohnen die alle auf der Autobahn?" - nein, aber sie befahren sie millionenfach, dadurch unterscheidet sich unsere Verkehrsdichte vom australischen Outback. Das weiß er auch genau, er möchte sich nur mit flapsigen Bemerkungen aus der Verlegenheit bringen.
Tschüß und EOD
Rüdiger

Morgen,

Der Hintermann kommt mit 140 km/h, ist 100 Meter hinter dir, du fährst 100km/h. So hast du also zu warten bis ich vorbei bin, da ich ansonsten, wahrscheinlich noch bremsen muß. Mit den 40 km/h die ich schneller bin als du, dauert das nur einige Sekunden und alle Beteiligten fahren sicher und selbstbestimmt. Auf einer freien Autobahn, kann man über Kilometer den rückwärtigen Verkehr beobachten und alternativ zu deinem Verhalten wie folgt vorgehen: Man zeigt dem Hintermann, die Absicht des Überholens spätestens an, wenn noch ein Abstand von 500 Metern besteht. Hierduch wird Ihm nicht nur das bremsen erspart, was immer auch ein Signal an alle Nachfolgenden ist, die oft falsch reagieren, sondern der Schnellere fährt entspannter, da er rechtzeitig eindeutige Signale erhalten hat
DANKE PARTNER (Der Stärkere zu dem Schwächeren)

Umgekehrt bedeutet das natürlich:
Sehe ich als Raser einen Partner der überholen will, werde ich Ihm immer den Vortritt lassen. Vorausetzung ist, daß er ein Partner ist,
der besprochenen Regeln so anwendet wie sie gedacht sind und somit seinen Teil zu partnerschaftlichem Verhalten beiträgt. Aus Faustregel gilt für mich: Solange der Hintermann nicht bremsen muß, kann man auf seine Spur wechseln, Voraussetzung ist der nötige Sicherheitsabstand. Partnerschaftlich ist zum Beisbiel das Reißverschlußsystem und wenn es richtig angewendet würde, könnten die meisten Staus verhindert werden. Bei diesem Thema sehe ich allerdings keine Gnade für potenzielle Mörder, die bei 200 km/h 3 Meter hinter der Stoßstange des Vordermannes kleben, denn da hört der Spass auf.

Friedwilli, der rasende Partner,
(30 Jahre frei von Unfällen, wo sich richtig was verbiegt)

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . ..

Eugen Prinz, Saturday, 26.02.2005, 18:43 (vor 7647 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . . . von Max am 26. Februar 2005 15:43:48:

...nach dem, was bekannt ist, ereignete sich der Vorfall an einem Sonntagmorgen früh um halb sechs auf einer fast leeren und, wenn ich das richtig im Kopf habe, an der Stelle vierspurigen Autobahn (möglich: drei Spuren). Die Sicht war hervorragend, die Strasse trocken und warm. Von "vehement und dicht auffahren" kann nur insofern die Rede sein, als Rolf F. durch das regelwidrige Verhalten der jungen Frau zu einer Notbremsung gezwungen worden war, bei der er zwangsläufig "vehement und dicht auffahren" mußte.

Nachdem wie du es schreibst - wieso war er dann zu irgendwas "gezwungen"? Hätte er nicht schon fünfhundert Meter vorher verlangsamen können? Oder ist sie grundlos plötzlich von rechts nach links rübergeschert? Ich weiß es ja nicht.

Aber warum das mit dem Verlangsamen nicht klappt, das kann jeder täglich auf der Autobahn beobachten: Abstände von zwei Metern bei 180 und dazu die Untertitel: "Mach mal Platz da, du Lahmarsch... Mensch Opa, leg´n Brikett zu, wenn de deine Rente noch genießen willst ... willste nich aussteigen und dein Asphaltblase schieben ..."

Verlangsamen, wenn ein anderer den Blinker rausmacht und einen Laster überholen will, wenn jemand mal nicht sofort wieder einschert, wenn jemand dämlicherweise die Vorfahrt missachtet, wo man doch im Recht ist - wo kommen wir denn da hin?

Eugen

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . ..

Max, Saturday, 26.02.2005, 19:36 (vor 7647 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . .. von Eugen Prinz am 26. Februar 2005 16:43:40:

Hi Eugen,

Nachdem wie du es schreibst - wieso war er dann zu irgendwas "gezwungen"? Hätte er nicht schon fünfhundert Meter vorher verlangsamen können? Oder ist sie grundlos plötzlich von rechts nach links rübergeschert? Ich weiß es ja nicht.

...es scheint so gewesen zu sein, daß sie einen Lieferwagen überholt hat, der seinerseits regelwidrig die mittlere Spur anstatt der rechten benutzte. Rolf F. rechnete offensichtlich damit, daß sie nach Abschluß des Überholvorganges in ihre alte Fahrspur (die mittlere, was bei der geringen Verkehrsdichte ebenfalls regelwidrig geswesen wäre) zurückwechseln würde. Doch nicht einmal dazu scheint sie in der Lage gewesen zu sein, so daß sie die linke Spur blockierte, obwohl rechts neben ihr zwei Fahrspuren frei waren. Wahrscheinlich hatte er zunächst noch genügend Abstand, so daß er vermutlich - leider fruchtlos - mit Lichthupe auf sich aufmerksam gemacht hat. Als ihm klar werden mußte, daß selbst das von der jungen Frau nicht bemerkt worden war, legte er eine Vollbremsung hin und näherte sich verständlicherweise mit vehementer Geschwindigkeit, die freilich ebenso vehement im Abbau begriffen war. So ein CL600 hat schließlich innenbelüftete Bremsscheiben so groß wie Tante Erna´s Pfannkuchen - und die hat er nicht umsonst.
Jedenfalls hat es schon was tragisches, daß er ja ganz offensichtlich selbst die Verkehrsregeln einzuhalten gewillt war - warum sonst hätte er so eine Notbremsung hingelegt? Er wollte halt nicht rechts an ihr vorbei - weil´s verboten ist. Sicherer wäre es allemal gewesen und ehrlich gesagt: Ich hätte wegen dieser Schlafmütze weder Lichthupe gegeben, noch hätte ich gebremst. Die bemerkt mich nicht? Bestens! Also auf die äußerst rechte Spur, rechts vorbei und tschüss.

Aber warum das mit dem Verlangsamen nicht klappt, das kann jeder täglich auf der Autobahn beobachten: Abstände von zwei Metern bei 180 und dazu die Untertitel: "Mach mal Platz da, du Lahmarsch... Mensch Opa, leg´n Brikett zu, wenn de deine Rente noch genießen willst ... willste nich aussteigen und dein Asphaltblase schieben ..."

...klar ist das ein Verhalten, das man selbst im dichten Verkehr beobachten kann. Da langt man sich wirklich an den Kopf und fasst es oft nicht.
Aber im gegenständlichen Fall war die BAB so gut wie leer.

Verlangsamen, wenn ein anderer den Blinker rausmacht und einen Laster überholen will, wenn jemand mal nicht sofort wieder einschert, wenn jemand dämlicherweise die Vorfahrt missachtet, wo man doch im Recht ist - wo kommen wir denn da hin?

...ja, wenn sie nur alle blinken würden, die Schnarchnasen! Aber es ist ja nichts derartig out wie das Blinken! Prinzipiell hast du aber schon Recht: Es wird viel zu rücksichtslos gefahren - und unter den Rücksichtslosen befinden sich zu 95% Schnarchnasen. Auf die übrigen 5% wird aber eingedroschen.
Mir geht der Fall "Turbo-Rolf" deswegen so nach, weil ich genau weiß, daß ich an dem Tag, zu der Uhrzeit, an der Stelle genauso schnell gefahren wäre wie er, und zwar mit einem guten Gewissen und völlig zu Recht ohne jedes Unrechtsbewußtsein.

Gruß - Max

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . ..

Scipio Africanus, Saturday, 26.02.2005, 19:43 (vor 7647 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . .. von Max am 26. Februar 2005 17:36:30:

Ich erlaube mir, mich ganz kurz einzulinken.

Max, bist du möglicherweise Turbo Rolf, der hier mit dem Psudonym Max postet ? ;)
Im Ernst, wenn ich als Schweizer auf deutschen Autobahnen unterwegs bin, kommt mir immer "highway to hell" von AC DC in den Sinn. Das no limit ist echt sowas von gefährlich .. aufgrund der enormen Geschwindigkeitsunterschiede ! Mit einem Kleinwagen bist du da echt am A...

nur so .. Scipioooo

Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . ..

Max, Saturday, 26.02.2005, 20:25 (vor 7647 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: 1 Jahr her - grotesk, absurd, pervers . .. von Scipio Africanus am 26. Februar 2005 17:43:56:

Hi Scipio,

Im Ernst, wenn ich als Schweizer auf deutschen Autobahnen unterwegs bin, kommt mir immer "highway to hell" von AC DC in den Sinn. Das no limit ist echt sowas von gefährlich .. aufgrund der enormen Geschwindigkeitsunterschiede ! Mit einem Kleinwagen bist du da echt am A...
nur so .. Scipioooo

...scheint tatsächlich Gewöhnungssache zu sein. Ich bin ja selbst jedes Jahr zigtausende von Kilometern mit langsamen Fahrzeugen unterwegs - mit verschiedenen Reisebussen in ganz Europa. Da ist bei 103 km/h Ende der Fahnenstange, weil der gesetzlich vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzer nicht mehr zulässt. Gerade im Bus aber nervt mich das Geschleiche der anderen am meisten. Du läufst langsam auf einen LKW auf, schaust in den Außenspiegel und siehst dort einen. Du weißt nie, ob der es jetzt innerhalb der nächsten halben Stunde noch schafft, an dir vorbeizukommen oder nicht. Und gerade in der Schweiz nervt das, besonders wenn du mit 100 Richtung Gotthard bergauf stürmst. Die Autos fahren auch nicht schneller, aber sie hängen ständig über mehrere hundert Meter links neben dir. Vor dir taucht aber ein LKW auf, der gerade mit vielleicht 40 km/h die Steigung hochkeucht. Das, Scipio, sind Massen und Geschwindigkeitsdifferenzen!
Da finde ich Deutschland entspannender, ehrlich gesagt. Du cruist mit Tempomat 103 dahin und wenn vor dir einer auftaucht, schaust du in den Spiegel, siehst einen oder ein paar und - schwupps - sind sie vorbei und du wechselst in aller Seelenruhe die Spur. Echt viel easier! Klar, daß ab und an mal einer, der wirklich mit über 200 von hinten kommt, ganz schön den Anker werfen muß. So what? <b<Richt[/b]geschwindigkeit ist 130 für PKW. Wenn der also bremsen muß, dann muß er halt bremsen. Hinten reingedonnert ist mir noch keiner.

Aber: Darum ging´s ja eigentlich nicht. Es ging um ein skandalöses Urteil.

Grüezi! - Max

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

CnndrBrbr, Friday, 25.02.2005, 16:20 (vor 7649 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 12:54:44:

Die Ungeheuerlichkeit besteht allerdings für mich in dem grotesken, absurden, perversen Strafmaß. Wenn der Mann dich totgefahren hätte oder wenn er dir im Affekt den Hals rumgedreht hätte, wäre er billiger weggekommen.

Das Stafmaß ist nicht nur auf die Schwere des Schadens, sondern auch auf die kriminelle Energie des Täters abgestimmt, und damit mehr als angemessen.

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 18:24 (vor 7649 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von CnndrBrbr am 25. Februar 2005 14:20:38:

>Die Ungeheuerlichkeit besteht allerdings für mich in dem grotesken, absurden, perversen Strafmaß. Wenn der Mann dich totgefahren hätte oder wenn er dir im Affekt den Hals rumgedreht hätte, wäre er billiger weggekommen.
Das Stafmaß ist nicht nur auf die Schwere des Schadens, sondern auch auf die kriminelle Energie des Täters abgestimmt, und damit mehr als angemessen.

Das kommt eben drauf an, was vorging. War Freiheitsberaubung, Mordrohung, Einbruch, Körperverletzung o.ä. im Spiel? Das ist ja alles verboten und damit bestehen reichlich Handhaben. Ich will schließlich hier nicht irgendwelche Zombies in Schutz nehmen.

Das Problem besteht darin, dass es sich bei Vergewaltigung selbst um eine reine Definitionsfrage handeln kann. Da kann eine Frau im Prinzip einen Mann nach einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr anzeigen, z.B. weil sie sich an ihm rächen will. Deswegen fände ich es besser, wenn man sich auf die Deliktanteile beschränkte, bei denen die "kriminielle" Energie zum Tragen kam.

Aber ich bin kein Jurist. Vergewaltigung ist auch nur insofern ein Thema für mich, als es ein Lieblingsinstrument von Feministinnen zu sein scheint, die pauschale Stigmatisierung des Mannes zu betreiben, mit Sprüchen wie: "Jeder Mann ist ein potezieller Vergewaltiger" usw.

Eugen

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

CnndrBrbr, Friday, 25.02.2005, 19:13 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 16:24:54:

Das Stafmaß ist nicht nur auf die Schwere des Schadens, sondern auch auf die kriminelle Energie des Täters abgestimmt, und damit mehr als angemessen.[/i]

Das kommt eben drauf an, was vorging. War Freiheitsberaubung, Mordrohung, Einbruch, Körperverletzung o.ä. im Spiel?

Zumindest habe ich Cleos Geschichte so verstanden. Wenn dagegen jemand, weil er grade nen Aussetzer hat, aus Versehen jemanden totfährt, halte ich den angerichteten Schaden zwar für höher, aber die kriminelle Energie für geringer.

Da kann eine Frau im Prinzip einen Mann nach einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr anzeigen, z.B. weil sie sich an ihm rächen will.

Mit krimineller Energie - ja. Das Problem ist dabei die Beweislage, nicht daß der Fick nachträglich kriminalisiert würde.

"Jeder Mann ist ein potezieller Vergewaltiger" usw.

Das sind hohle Phrasen. Nicht falsch (genauso wie "Jedes Auto ist ein potentielles Wrack"), aber bedeutungslos.

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 19:55 (vor 7648 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von CnndrBrbr am 25. Februar 2005 17:13:27:

>"Jeder Mann ist ein potezieller Vergewaltiger" usw.
Das sind hohle Phrasen. Nicht falsch (genauso wie "Jedes Auto ist ein potentielles Wrack"), aber bedeutungslos.

Mit diesen Phrasen wird Frauenpolitik und der Stigmatisierung der Männer Weg bereitet bereitet. Das ist alles andere als bedeutungslos. Falsch ist es zudem, selbst wenn man sich auf das "potenziell" beruft. Ein Querschnittgelähmter, oder auch einfach nur ein Mann, für den eine Vergewaltigung überhaupt nicht in Frage kommt, ist kein potenzieller Vergewaltiger. Wenn wir solche Phrasen durchgehen lassen, dann müssen wir uns nicht wundern, dass es schon Feministinnen gibt, die nächtliche Ausgangssperren für Männer verlangen.

Eugen

Genau

Cleo, Saturday, 26.02.2005, 00:13 (vor 7648 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 17:55:25:

Mit diesen Phrasen wird Frauenpolitik und der Stigmatisierung der Männer Weg bereitet bereitet. Das ist alles andere als bedeutungslos. Falsch ist es zudem, selbst wenn man sich auf das "potenziell" beruft. Ein Querschnittgelähmter, oder auch einfach nur ein Mann, für den eine Vergewaltigung überhaupt nicht in Frage kommt, ist kein potenzieller Vergewaltiger. Wenn wir solche Phrasen durchgehen lassen, dann müssen wir uns nicht wundern, dass es schon Feministinnen gibt, die nächtliche Ausgangssperren für Männer verlangen.
Eugen

Jou, alle Männer ab 8 Uhr vor den PC und nicht mehr ausgegangen.

Re: Genau

Eugen Prinz, Saturday, 26.02.2005, 01:20 (vor 7648 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Genau von Cleo am 25. Februar 2005 22:13:39:

Jou, alle Männer ab 8 Uhr vor den PC und nicht mehr ausgegangen.

Na, das war auch schon da. Ich glaube, in Spanien hatte irgend so ein Frauenversteher von Bürgermeister diese Idee. Dann mal hinaus in die Nacht. Sie gehört dir ;-)

Gääääähn, Eugen

Re: Genau

Nikos, Saturday, 26.02.2005, 01:42 (vor 7648 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Genau von Cleo am 25. Februar 2005 22:13:39:

Jou, alle Männer ab 8 Uhr vor den PC und nicht mehr ausgegangen<

Jo, big mama! So what?

Nikos

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

noname, Saturday, 26.02.2005, 13:33 (vor 7648 Tagen) @ CnndrBrbr

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von CnndrBrbr am 25. Februar 2005 17:13:27:

"Jeder Mann ist ein potezieller Vergewaltiger" usw.

Das sind hohle Phrasen. Nicht falsch (genauso wie "Jedes Auto ist ein potentielles Wrack"), aber bedeutungslos.

Diese Phrase kann schnell zum Boomerang werden. Jedes Auto wird irgendwann als Wrack auf dem Autofriedhof enden. Aber nicht jeder Mann wird mit fortschreitendem Alter zum Vergewaltiger.

noname

Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers

Rüdiger, Friday, 25.02.2005, 17:16 (vor 7649 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: 10 Jahre her - grotesk, absurd, pervers von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 12:54:44:

Die Ungeheuerlichkeit besteht allerdings für mich in dem grotesken, absurden, perversen Strafmaß. Wenn der Mann dich totgefahren hätte oder wenn er dir im Affekt den Hals rumgedreht hätte, wäre er billiger weggekommen.
Wenn das Strafmaß nicht mehr an der schwere des Verstoßes, sondern z.B. daran ausgerichtet wird "wie eine Frau sich dabei fühlt",

Hört sich ja fast so an, als fühlte sie sich besser, wenn sie totgefahren worden wäre ;-) Na ja, früher sprach man ja auch von einem "Schicksal, schlimmer als der Tod" - aber die Zeiten einer derartigen Bewertung sollten eigentlich der Vergangenheit angehören.

Gruß, Rüdiger

Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

Friedwilli, Friday, 25.02.2005, 21:38 (vor 7648 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 09:57:34:

"nicht traumatisiert, sondern klüger gemacht?"
Ich vertrete da irgendwie eine andere Auffassung!

Daß sie schlau ist kann man nicht bestreiten. Unabhängig davon, was sich damals wirklich zugetragen hat, weiß sie es medial optimal aufzubereiten, zu instrumentalisieren und dringt damit durch.
Gruß
Andreas

Kein Problem mit dieser Lobby. Die Schlauheit besteht aus dem Wissen, daß Sie jeden Scheiß erzählen kann, weil niemand wiederspricht. Ob Altlice das schon mitbekommen hat?

Gruß
Friedwilli

Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

Nikos, Friday, 25.02.2005, 12:03 (vor 7649 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Alice erfindet Heiligengeschichte von Magnus am 25. Februar 2005 09:44:22:

"nicht traumatisiert, sondern klüger gemacht?"
Ich vertrete da irgendwie eine andere Auffassung!>

Sollen jetzt alle Frauen vergewaltigt werden, oder vielleicht nur beinah vergewaltigt werden, damit sie alle Klüger werden und endlich wie Alice eine Homepage haben?

Ich will auch das Bundesverdienstkreuz!

Verdammt!

:-)

Nikos
*griechischer Ritter"

Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

Garp, Friday, 25.02.2005, 12:52 (vor 7649 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 08:27:23:

Mainz (AP) Die Feministin Alice Schwarzer hat in der ZDF-Sendung «Johannes B. Kerner»

Erinnert mich etwas an Veronas Tränen bei Kerner. Der böse, böse Bohlen hat mit dem Schlüssel nach mir geworfen;-)

Ich glaube Kerner "lebt" von solchen Geschichten

Garp

Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

Eugen Prinz, Friday, 25.02.2005, 15:43 (vor 7649 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Alice erfindet Heiligengeschichte von Garp am 25. Februar 2005 10:52:02:

Mainz (AP) Die Feministin Alice Schwarzer hat in der ZDF-Sendung «Johannes B. Kerner»
Erinnert mich etwas an Veronas Tränen bei Kerner. Der böse, böse Bohlen hat mit dem Schlüssel nach mir geworfen;-)
Ich glaube Kerner "lebt" von solchen Geschichten
Garp

überhaupt scheinen die Medien voll von Geschichten von Frauen, die "beinahe einmal" vergewaltigt wurden. Mit kommen die Tränen.

Eugen

Re: Alice erfindet Heiligengeschichte

Max, Friday, 25.02.2005, 17:09 (vor 7649 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Alice erfindet Heiligengeschichte von Eugen Prinz am 25. Februar 2005 13:43:21:

Hi Eugen,

überhaupt scheinen die Medien voll von Geschichten von Frauen, die "beinahe einmal" vergewaltigt wurden.

...das sind alles Fälle von hässlichen Frauen und kurzsichtigen Vergewaltigern. Als die nahe genug dran waren, wendeten sie sich wieder ab mit Grausen und murmelten ein verstörtes "Tschuljung...."

Max

Alice als junge Frau von Gewalttäter gewürgt

Ekki, Friday, 25.02.2005, 15:34 (vor 7649 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 08:27:23:

Hallo allerseits!

1) Ob unsere Reichsfrauenführerin psychisch jemals jung war - jung im Sinne von unverdorben, offen für die Welt - wage ich zu bezweifeln.

2) Warum hat niemand später mal die Reichsfrauenführerin gewürgt, damit sie endlich ich dummes Maul hält? (Äh, ich weiß schon: irgendwie verboten ... Nur die menschenverachtende "Emma", die läßt sich nicht verbieten!)

3) Alice Schwarzer erklärte, der Überfall habe sie «nicht traumatisiert, aber klüger gemacht»

Standing ovations zu dieser Selbsterkenntnis. Aber warum kann sie dann den Bäbbel nicht halten?

Gruß

Ekki

Korrektur

Ekki, Friday, 25.02.2005, 15:37 (vor 7649 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: Alice als junge Frau von Gewalttäter gewürgt von Ekki am 25. Februar 2005 13:34:31:

..., damit sie endlich ihr dummes Maul hält

Alice, als armes, kleines, hilfloses Opferlämmchen - Das glaubt doch Keiner!

Sven, Saturday, 26.02.2005, 11:47 (vor 7648 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 08:27:23:

Unglaublich, was die anderen und sich selbst
einzureden versucht ...

Erfindet?

Stephan, Sunday, 27.02.2005, 01:23 (vor 7647 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Alice erfindet Heiligengeschichte von ein weiterer Andreas am 25. Februar 2005 08:27:23:

Worauf begründest du deine Aussage, dass Schwarzer diese Geschichte erfindet?

Re: Erfindet?

Friedwilli, Sunday, 27.02.2005, 01:41 (vor 7647 Tagen) @ Stephan

Als Antwort auf: Erfindet? von Stephan am 26. Februar 2005 23:23:31:

Worauf begründest du deine Aussage, dass Schwarzer diese Geschichte erfindet?

Hättest eben mal die Schwarzer bei Kachelmann sehen müssen. Diese Frage würdest du dich dann kaum mehr zu stellen wagen. Schwarzer erfindet alles, um männliche Abgründe zu beweisen.

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