Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Andreas, Thursday, 24.02.2005, 15:02 (vor 7650 Tagen)

- kein Text -

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Wodan, Thursday, 24.02.2005, 15:23 (vor 7650 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Andreas am 24. Februar 2005 13:02:49:

Hallo zusammen,
zufälligerweise ist mir heute dieser Artikel ins Auge gefallen:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4099384_NAV_REF1,00.html
Ich hatte nun schon in der Vergangenheit mehrfach Auseinandersetzungen mit dem DGB, da diese Gewerkschaft in den vergangenen Jahren in eine feministische Organisation umgewandelt wurde. Ich erinnere an die Kampagne "Chancen!Gleich", die eine massive Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt vorsah. Männer hingegen wurden nicht unterstützt. Stattdessen wies die "Gleichstellungs"beauftragte darauf hin, daß eine "Genderstelle" eingerichtet werden soll, die sich dann auch um Männer kümmert. Das ist nun schon Jahre her. Von dem "Genderbeauftragten" bis heute keine Spur.
Vielleicht sollte man die Krise innerhalb des DGB vielleicht auch dazu nutzen, um den DGB darauf aufmerksam zu machen, wie unattraktiv eine Organisation für Männer ist, die sich nur um Probleme der Frauen kümmert, die Männer hingegen links liegen läßt.

...zumal Männer den Löwenanteil der Mitglieder stellen.
Wodan

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Hintergrundleser, Thursday, 24.02.2005, 15:38 (vor 7650 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Andreas am 24. Februar 2005 13:02:49:

Du hast selbst gesagt, daß der DGB in eine feministische Organisation umgewandelt wurde, also als demokratische Interressenvertretung nicht zur Verfügung steht.
Außerdem mischt der DGB sich in Dinge ein (z.B. "Kultur", offizielle Betreuung der Arbeitslosen anstelle des Arbeitsamtes), die ihn wirklich nichts angehen und für meines Teil verläuft dieser Mitgliederschwund viel zu langsam. Ich denke, daß kein Interresse seitens des DGB vorhanden ist, diese von dir angesprochene Situation zu verbessern, denn das wäre schon längst erfolgt, würden sie dieses Problem ernstnehmen.
Was macht man mit so jemanden, der (hoffentlich bald) am Boden liegt? Man tritt nochmal kräftig rein.
Genauso sollte man auch mit diesen Linksparteien umgehen: Man begrüsst evtl. positive Entwicklungen und nutzt sie, um Veränderungen herbeizuführen, und bei der nächsten Wahl tritt man ihnen kräftig zwischen die Beine.

fies,
HL

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Eugen Prinz, Thursday, 24.02.2005, 16:23 (vor 7650 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Andreas am 24. Februar 2005 13:02:49:

zu diesem Anlass passend vielleicht nochmal dieser Hinweis.

Gruß von Eugen

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

astrid, Thursday, 24.02.2005, 23:16 (vor 7649 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Andreas am 24. Februar 2005 13:02:49:

In den letzten Jahren hat sich sehr viel getan.
Die Welt um den Mann hat sich sehr verändert.
Manche Mütter konnten ihr Söhne in diese Welt hineinerziehen, manche haben es verabsäumt.
Vieles, was mache Frauen wollen ist unvereinbar und übertrieben. Aber gut ist, daß diskutiert wird.- Es wird einmal zur Sprache gebracht, daß nicht alles gerecht ist, nicht alles gleich sein kann. Viel hat sich verbessert, einiges können wir noch tun.
Aber nur Männer und Frauen gemeinsam. Ich mag beide und Fehler gibt es bei beiden. Auch Stärken und zum Festhalten ist auf beiden Seiten die Ergänzung da.
Aber dazu müssen beide was tun.
Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.

Liebe Grüße
Astrid

Hallo zusammen,
zufälligerweise ist mir heute dieser Artikel ins Auge gefallen:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4099384_NAV_REF1,00.html
Ich hatte nun schon in der Vergangenheit mehrfach Auseinandersetzungen mit dem DGB, da diese Gewerkschaft in den vergangenen Jahren in eine feministische Organisation umgewandelt wurde. Ich erinnere an die Kampagne "Chancen!Gleich", die eine massive Förderung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt vorsah. Männer hingegen wurden nicht unterstützt. Stattdessen wies die "Gleichstellungs"beauftragte darauf hin, daß eine "Genderstelle" eingerichtet werden soll, die sich dann auch um Männer kümmert. Das ist nun schon Jahre her. Von dem "Genderbeauftragten" bis heute keine Spur.
Vielleicht sollte man die Krise innerhalb des DGB vielleicht auch dazu nutzen, um den DGB darauf aufmerksam zu machen, wie unattraktiv eine Organisation für Männer ist, die sich nur um Probleme der Frauen kümmert, die Männer hingegen links liegen läßt.
Hier die Homepage des DGB:
http://www.dgb.de
Gruß
Andreas

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Nikos, Thursday, 24.02.2005, 23:28 (vor 7649 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von astrid am 24. Februar 2005 21:16:49:

Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann<

Hi Astrid.

Die moderne Frau sehe ich nicht. Ich sehe eine schwache Person, die von allen Seiten und mit allen Mitteln unterstützt wird, nur um ein Paar Schritte zu gehen, und dann wieder umzufallen. Und wieder von Vorne.

Am Anfang meiner Erfahrungen mit dem Thema dachte ich auch, es muss doch gut sein, wenn die Frau endlich allein verantwortlich für ihr Leben sein will und es auch kann und darf. Ist doch toll, dann habe ich endlich mehr Zeit für mich. Ich muss zwar meine Hemdknöpfe selber dranmachen, aber muss nicht mehr Wasser für zwei Personen holen (da ich eh von Wasserhahn trinke).

Doch daraus würde leider nichts. Hätte ich früher auch die Frau auf meine Verantwortung gehabt, so bekam ich zumindest den Rücken frei, um eben diese Verantwortung wahr nehmen zu können. Die "neue Frau" aber lag mir weiterhin am Buckel, dachte aber nicht einmal im Truam daran, mir den Rücken frei zu halten (weil es Alice so will..).

Also, meine Hemden selber bügeln UND Wasser holen (wobei ich keins brauche).

Denkst du das macht einer lange mit?

Grüße
Nikos

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Sebastian, Friday, 25.02.2005, 00:36 (vor 7649 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von astrid am 24. Februar 2005 21:16:49:

Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.

mhm, also was die "moderne frau" angeht sehe ich da in etwa zwei versionen:

1. "powerfrau"

- energisch
- egoistisch
- unweiblich
- glaubt das frauen alles besser können

2. "weibchen"

- super weiblich
- sieht gut aus
- lässt männer alles erledigen
- kann nicht zupacken

so oder so, ich glaube die "alten" frauen reichen völlig aus und sind der modernen frau in jeder hinsicht überlegen. denn die "alte" frau ist nicht zu weiblich, aber eben auch nicht unweiblich. sie ist sozusagen ein guter schnitt und genau darauf würde es mir ankommen.

von daher die moderne frau ist so ziemlich das allerletzte ;).

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Max, Friday, 25.02.2005, 09:39 (vor 7649 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von astrid am 24. Februar 2005 21:16:49:

Grüß Gott schön, Astrid!

Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.

...sowas nennt man "die Rechnung ohne den Wirt machen". Die moderne Frau (was immer das genau sein soll) kann schön mit sich selbst leben.

Schöner Gruß - Max

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Andreas, Friday, 25.02.2005, 10:50 (vor 7649 Tagen) @ Max

- kein Text -

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Wodan, Friday, 25.02.2005, 12:25 (vor 7649 Tagen) @ Sebastian

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Sebastian am 24. Februar 2005 22:36:35:

Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.

mhm, also was die "moderne frau" angeht sehe ich da in etwa zwei versionen:
1. "powerfrau"
- energisch
- egoistisch
- unweiblich
- glaubt das frauen alles besser können
2. "weibchen"
- super weiblich
- sieht gut aus
- lässt männer alles erledigen
- kann nicht zupacken
so oder so, ich glaube die "alten" frauen reichen völlig aus und sind der modernen frau in jeder hinsicht überlegen. denn die "alte" frau ist nicht zu weiblich, aber eben auch nicht unweiblich. sie ist sozusagen ein guter schnitt und genau darauf würde es mir ankommen.
von daher die moderne frau ist so ziemlich das allerletzte ;).

Ich finde die moderne Frau ganz prima, nur kann ich sie nirgens finden!
Die, die ich finde und die sich für modern halten, sind es keineswegs, vielmehr sind sie allenfalls Varianten derjenigen, die es schon immer gegeben hat. Die Frauen haben sich trotz aller Beteuerungen kaum verändert.
meint
Wodan

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

Nikos, Friday, 25.02.2005, 12:35 (vor 7649 Tagen) @ Wodan

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Wodan am 25. Februar 2005 10:25:17:

Hi Wodan!

Die, die ich finde und die sich für modern halten, sind es keineswegs, vielmehr sind sie allenfalls Varianten derjenigen, die es schon immer gegeben hat. Die Frauen haben sich trotz aller Beteuerungen kaum verändert<

Tja, so schnell wie die Radi-Femis es glauben, funktioniert es in der RL eben nicht. Immerhin hat es Jahrtausende gedauert, bis wir so geworden sind, wie wir sind. Wir können uns nicht in 100 Jahren grundsätzlich verändern, nur weil Alice & Co. meinen:

"Es müsste gehen.."

Dazu noch, wenn diese Veränderungen eben größtenteils völliger Unsinn und Menchenverachtend sind.

Nikos

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

pumajäger, Friday, 25.02.2005, 14:08 (vor 7649 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Andreas am 25. Februar 2005 08:50:37:

Da fällt mir nur das ein.

"The educational establishment has reacted to the boy crisis in education in a way reminiscent of Bertolt Brecht's famous poem about calls to reform or dissolve the unpopular government of East Germany: the government found it difficult to reform itself, so would instead choose to "dissolve the people and elect another."

http://www.glennsacks.com/start_of_school.htm

Re: Frauen und Maenner gemeinsam

Peter, Friday, 25.02.2005, 16:40 (vor 7649 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von astrid am 24. Februar 2005 21:16:49:

In den letzten Jahren hat sich sehr viel getan.
Die Welt um den Mann hat sich sehr verändert.

Zustimmung.

Vieles, was mache Frauen wollen ist unvereinbar und übertrieben.

Was siehst du als uebertrieben?

Viel hat sich verbessert, einiges können wir noch tun.
Aber nur Männer und Frauen gemeinsam.

Zustimmung. Was sollte denn, deiner Meinung nach, getan werden? Ohne gemeinsame Diskussion koennen ja Frauen und Maenner kaum etwas zusammen tun.

Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.

Wie die anderen Antworten zeigen, sind viele Maenner nicht so von der Existenz der modernen Frau ueberzeugt. Was zeichnet, deiner Meinung nach, die moderne Frau aus, und wieviele davon gibt es prozentual?

Gruss,

Peter

Re: Frauen und Maenner gemeinsam

astrid, Friday, 25.02.2005, 18:02 (vor 7648 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Frauen und Maenner gemeinsam von Peter am 25. Februar 2005 14:40:33:

Übertrieben ist:
Wenn ich als Frau so tue wie wenn ich ein Mann wäre, denselben Körper und dieselbe Seele hätte wie ein Mann.
Eine Bekannte hat Männer beleidigt, die nur behilflich sein wollten. Sie hat sich nicht ernst genommen gefühlt. Dabei würde ich als Frau in derselben Art einer anderen Frau oder einem Mann einen Gefallen tun unabhängig vom Geschlecht.
Manche Frauen haben einen Mann,der sich sehr bemüht, doch sie verlangen zu viel. Sie wollen, daß er komplett handelt wie eine Frau und übersehen, daß er ja auch einen männlichen Teil in die Beziehung einbringt, den sie als Frau nicht bietet.

Meiner Meinung nach sollte eine moderne Frau unabhängig und selbstständig sein. Sie sollte sich nichts abbrechen, wenn sie charmant, feminin bleibt eben voll eine Frau, aber dennoch auch sachliche Argumente und Selbsbewußtsein bieten, also nich das verantwortungslose Dummchen spielen. Sie sollte ihr Leben nicht dem Mann aufhalsen oder die Verantwortung für ihr Leben. Sie sollte sagen was sie will oder nicht will ohne beleidigt zu sein. Eine moderne Frau kann sich von einem Mann helfen lassen und ihm auch helfen. Das Geschlecht sollte nicht im Mittelpunkt stehen sondern der Mensch an sich. Einen Mann von vorne bis hinten bedienen und verehren, alles verzeihen nur weil er Mann ist, ist nicht. Aber verwöhnt werden nur weil ich Frau bin genausowenig.
Als moderne Frau sollte ich fähig sein die Entscheidung zu treffen, daß wenn ich nicht arbeiten will und der Mann für die Familie arbeiten geht, Hausfrau ein anständiger Beruf ist und das dementsprechende Versorgen des Mannes, nachdem er die Familie finanziell versorgt Teil meines Berufes als Hausfrau ist.

Über Prozentanteile kann ich nicht wirklich reden, da ich da keinen statistischen Überblick habe. Ich habe das Gefühl es gibt immer mehr "moderne" Frauen und Männer vor allem in der Stadt.
Ich kenne immer mehr Paare, wo beide im gleichen Ausmaß gleichberechtigt in Beruf und Familie, Haushalt was tun. Aber auch noch andere. Und die Frauen jammern dann, schaffen es aber nicht konsequent dem Mann zu sagen was Sache ist.

Naja, ich bin nicht unzufrieden in der heutigen Zeit und liege keinem Menschen auf der Tasche, niemand außer mir selber hat Verantwortung für mich und mein Leben. Wenn ich was will beschaffe ich es mir.
Ich jammere nicht, sondern ändere was, wenn es mir zu blöd wird, rede oder diskutiere mit Beteiligten.

In den letzten Jahren hat sich sehr viel getan.
Die Welt um den Mann hat sich sehr verändert.

Zustimmung.

Vieles, was mache Frauen wollen ist unvereinbar und übertrieben.

Was siehst du als uebertrieben?

Viel hat sich verbessert, einiges können wir noch tun.
Aber nur Männer und Frauen gemeinsam.

Zustimmung. Was sollte denn, deiner Meinung nach, getan werden? Ohne gemeinsame Diskussion koennen ja Frauen und Maenner kaum etwas zusammen tun.

Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.

Wie die anderen Antworten zeigen, sind viele Maenner nicht so von der Existenz der modernen Frau ueberzeugt. Was zeichnet, deiner Meinung nach, die moderne Frau aus, und wieviele davon gibt es prozentual?
Gruss,
Peter

Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise!

astrid, Friday, 25.02.2005, 18:03 (vor 7648 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von Max am 25. Februar 2005 07:39:24:

Kann ich auch!

Grüß Gott schön, Astrid!
Und jetzt nachdem soviel über die Frauen geredet wurde, sollte man sehen wie man den Mann unterstützen kann, wie er mit der modernen Frau schön leben kann.
...sowas nennt man "die Rechnung ohne den Wirt machen". Die moderne Frau (was immer das genau sein soll) kann schön mit sich selbst leben.
Schöner Gruß - Max

Re: Viele Frauen werden es müssen

Nikos, Friday, 25.02.2005, 18:42 (vor 7648 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Kann man das nutzen? DGB in der Krise! von astrid am 25. Februar 2005 16:03:34:

Hi astrid.

Können war mal. Jetzt geht das Müssen los. Wenn ein Glass zerbrochen ist, dann ist der zerbrochen.

Radi-Femis haben das notwendige Urvertrauen zwischen den Geschlechter brutalst zerstört.

Es wird Generationen dauern, bis es wieder einigermassen funktionieren kann, und das nur dann, wenn sofort alle Gesetze hin zu Geschlechtergerechtigkeit umgeschrieben werden!

Ich, zB, traue Dich nicht ein Milimeter über den Weg! Obwohl wir nichts zu teilen haben. Ich denke nicht mehr "acha, eine Frau, die ist erstmal nett" sondern "acha, eine Frau, ein Feind, wie will sie mich reinlegen?"

Das ist vielleicht schade, ist aber leider so. Und ich bin nicht allein. Ich bekomme immer öfter ein müdes Lächeln, wenn die Rede auf die Frauen kommt.

Radikalisten machen immer den gleichen Fehler: Sie vergessen die langfristige Wirkungen ihres Handelns mit zu berücksichtigen. Oder sie können es einfach nicht.

Generationen wird es dauern!

Grüße
Nikos

Re: Viele Frauen werden es müssen

astrid, Friday, 25.02.2005, 20:39 (vor 7648 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Viele Frauen werden es müssen von Nikos am 25. Februar 2005 16:42:16:

Brauchst mir nicht trauen. Sich selber bemitleidende Menschen leigen mir wirklich nicht, die alles in einen Topf werfen wollen mit einer Lade, die einen Titel hat. Und wer da nicht reinpaßt wird zerschnitten und reingequetscht, weil eine andere Lade will man sich nicht vorstellen.

Sehr bequem.
Aber viel Spaß kann ich mir bei dem Verhalten nicht vorstellen.
Nur wer sich einläßt und jedes Ding neugierig betrachtet und hinnimmt, das jeder einmalig ist und in jedem eine einmalige Chance steckt, wird auch mal was facettenreiches, neues, anderes erleben.
Wehgetan ist dir schon worden. Jetzt kassier auch die schöne Seite dafür ab - du weißt ja jetzt von was du dich fernhalten solltest!

Ansonsten ist es besser du heiratest nen Mann du griechischer Frauenmißtrauradikalist - :-)

Hi astrid.
Können war mal. Jetzt geht das Müssen los. Wenn ein Glass zerbrochen ist, dann ist der zerbrochen.
Radi-Femis haben das notwendige Urvertrauen zwischen den Geschlechter brutalst zerstört.
Es wird Generationen dauern, bis es wieder einigermassen funktionieren kann, und das nur dann, wenn sofort alle Gesetze hin zu Geschlechtergerechtigkeit umgeschrieben werden!
Ich, zB, traue Dich nicht ein Milimeter über den Weg! Obwohl wir nichts zu teilen haben. Ich denke nicht mehr "acha, eine Frau, die ist erstmal nett" sondern "acha, eine Frau, ein Feind, wie will sie mich reinlegen?"
Das ist vielleicht schade, ist aber leider so. Und ich bin nicht allein. Ich bekomme immer öfter ein müdes Lächeln, wenn die Rede auf die Frauen kommt.
Radikalisten machen immer den gleichen Fehler: Sie vergessen die langfristige Wirkungen ihres Handelns mit zu berücksichtigen. Oder sie können es einfach nicht.
Generationen wird es dauern!
Grüße
Nikos

Re: Frauen und Maenner gemeinsam

Peter, Saturday, 26.02.2005, 22:55 (vor 7647 Tagen) @ astrid

Als Antwort auf: Re: Frauen und Maenner gemeinsam von astrid am 25. Februar 2005 16:02:34:

Übertrieben ist:
Wenn ich als Frau so tue wie wenn ich ein Mann wäre, denselben Körper und dieselbe Seele hätte wie ein Mann.
Eine Bekannte hat Männer beleidigt, die nur behilflich sein wollten. Sie hat sich nicht ernst genommen gefühlt.

Dass erscheint mir einfach nur unreif, so wie der kleine Peter sich nicht helfen lassen wollte sondern sagte "selbermachen, selbermachen" :-) Ich zweifele, dass sowas aufs Tablett der Mann-Frau Diskussion gehoert.

Manche Frauen haben einen Mann,der sich sehr bemüht, doch sie verlangen zu viel. Sie wollen, daß er komplett handelt wie eine Frau und übersehen, daß er ja auch einen männlichen Teil in die Beziehung einbringt, den sie als Frau nicht bietet.

Da sehe ich die Verantwortung beim Mann und bei der Frau, diese Erwartungshaltung zu zerstoeren. Das ist nur sehr schwierig, wenn diese Erwartungshaltung offiziell von der Gesellschaft gepredigt wird. Da muss der Maskulismus ansetzen.

Meiner Meinung nach sollte eine moderne Frau unabhängig und selbstständig sein.

Mit der Familiengruending ist es so ziemlich aus mit unabhaengig und selbststaendig, sowohl fuer die Frau als auch den Mann: Kinder verlangen einfach viel Zeit, Arbeit und auch Geld. Wie soll so ein 'unmoegliches' Leitbild mit der Realitaet einer Familie vereinbart werden?

Das Geschlecht sollte nicht im Mittelpunkt stehen sondern der Mensch an sich.

Aber der Mensch ist ein geschlechtliches Wesen - ich kann zwar in gewissen Situation von meinem Mannsein absehen, aber ich kann mich nicht davon trennen.

Einen Mann von vorne bis hinten bedienen und verehren, alles verzeihen nur weil er Mann ist, ist nicht. Aber verwöhnt werden nur weil ich Frau bin genausowenig.

Glaubst du, das waere jemals in der Geschichte ueber laengere Zeiten vorgekommen? Natuerlich schmeichelten manche Frauen Maennern ebenso wie Maenner Frauen umwarben (wie heute auch), aber das war doch nie ein dauerhafter Lebensstil.

Ich kenne immer mehr Paare, wo beide im gleichen Ausmaß gleichberechtigt in Beruf und Familie, Haushalt was tun. Aber auch noch andere. Und die Frauen jammern dann, schaffen es aber nicht konsequent dem Mann zu sagen was Sache ist.

Was in der oeffentliche Diskussion aber rauskommt, ist, dass erstens die modernen Frauen ganz toll sind, naemlich besser als die Maenner, und zweitens die Maenner im Falle einer Scheidung immer noch die Frauen nicht anstaendig versorgen sondern sich vor dem Unterhalt druecken (wo die doch so toll sind).

Naja, ich bin nicht unzufrieden in der heutigen Zeit und liege keinem Menschen auf der Tasche, niemand außer mir selber hat Verantwortung für mich und mein Leben. Wenn ich was will beschaffe ich es mir.

Eine gute Einstellung, und auch nicht schwer zu haben als junge Person ohne Kinder.

Gruss,

Peter

Re: Frauen und Maenner gemeinsam

astrid, Sunday, 27.02.2005, 13:02 (vor 7647 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Frauen und Maenner gemeinsam von Peter am 26. Februar 2005 20:55:51:

Will dir nur sagen, ich weiß wovon ich rede:
Bin schon Mitte 30. Hatte verschiedene Arten von Beziehung und Liebe.
Jeder kann sich selber aussuchen was er aus dem Miteinander macht.
Beruflich kann ich mich auch immer durchsetzen. Und wenn ich was bekämpfen muß, dann sind das Einstellungen von Menschen, die in ihrer Verbitterung nicht sehen wollen, was sie haben könnten. Mit alen anderen kann ich mich leicht arragieren auch bei verschiedenen Meinungen, Lebensstilen, Splens...

Übertrieben ist:
Wenn ich als Frau so tue wie wenn ich ein Mann wäre, denselben Körper und dieselbe Seele hätte wie ein Mann.
Eine Bekannte hat Männer beleidigt, die nur behilflich sein wollten. Sie hat sich nicht ernst genommen gefühlt.

Dass erscheint mir einfach nur unreif, so wie der kleine Peter sich nicht helfen lassen wollte sondern sagte "selbermachen, selbermachen" :-) Ich zweifele, dass sowas aufs Tablett der Mann-Frau Diskussion gehoert.

Manche Frauen haben einen Mann,der sich sehr bemüht, doch sie verlangen zu viel. Sie wollen, daß er komplett handelt wie eine Frau und übersehen, daß er ja auch einen männlichen Teil in die Beziehung einbringt, den sie als Frau nicht bietet.

Da sehe ich die Verantwortung beim Mann und bei der Frau, diese Erwartungshaltung zu zerstoeren. Das ist nur sehr schwierig, wenn diese Erwartungshaltung offiziell von der Gesellschaft gepredigt wird. Da muss der Maskulismus ansetzen.

Meiner Meinung nach sollte eine moderne Frau unabhängig und selbstständig sein.

Mit der Familiengruending ist es so ziemlich aus mit unabhaengig und selbststaendig, sowohl fuer die Frau als auch den Mann: Kinder verlangen einfach viel Zeit, Arbeit und auch Geld. Wie soll so ein 'unmoegliches' Leitbild mit der Realitaet einer Familie vereinbart werden?

Das Geschlecht sollte nicht im Mittelpunkt stehen sondern der Mensch an sich.

Aber der Mensch ist ein geschlechtliches Wesen - ich kann zwar in gewissen Situation von meinem Mannsein absehen, aber ich kann mich nicht davon trennen.

Einen Mann von vorne bis hinten bedienen und verehren, alles verzeihen nur weil er Mann ist, ist nicht. Aber verwöhnt werden nur weil ich Frau bin genausowenig.

Glaubst du, das waere jemals in der Geschichte ueber laengere Zeiten vorgekommen? Natuerlich schmeichelten manche Frauen Maennern ebenso wie Maenner Frauen umwarben (wie heute auch), aber das war doch nie ein dauerhafter Lebensstil.

Ich kenne immer mehr Paare, wo beide im gleichen Ausmaß gleichberechtigt in Beruf und Familie, Haushalt was tun. Aber auch noch andere. Und die Frauen jammern dann, schaffen es aber nicht konsequent dem Mann zu sagen was Sache ist.

Was in der oeffentliche Diskussion aber rauskommt, ist, dass erstens die modernen Frauen ganz toll sind, naemlich besser als die Maenner, und zweitens die Maenner im Falle einer Scheidung immer noch die Frauen nicht anstaendig versorgen sondern sich vor dem Unterhalt druecken (wo die doch so toll sind).

Naja, ich bin nicht unzufrieden in der heutigen Zeit und liege keinem Menschen auf der Tasche, niemand außer mir selber hat Verantwortung für mich und mein Leben. Wenn ich was will beschaffe ich es mir.

Eine gute Einstellung, und auch nicht schwer zu haben als junge Person ohne Kinder.
Gruss,
Peter

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