"Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Sven, Wednesday, 23.02.2005, 10:50 (vor 7651 Tagen)
"Einschließlich der Ausgaben für Sozialhilfe könnte Fischer mit seiner verantwortungslosen Visa-Politik einen Schaden von etwa 35 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft zu verantworten haben",
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,343172,00.html
Tja Burschi, wenn du dafür gerade stehen willst, dann fang schon mal an zu sparen.
35 Mrd. Euro sind auch für dich kein Pappenstiel ...
Wenn ich diesen gequirlten Schwachsinn schon lese:
"Ich trage die Verantwortung", "Ich stehe dafür gerade", bla bla bla
Na, WIE denn ?
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
PeterR, Wednesday, 23.02.2005, 12:44 (vor 7651 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Sven am 23. Februar 2005 08:50:44:
Die Zahl 35 Milliarden stammt ja von der CDU und jedem, einigermaßen vernünftig denkenden Menschen müßte klart sein, daß hier maßlos übertrieben wird... Politkerkasperletheater halt! Warum wird so ein Schwachsinn auch hier ins Forum übertragen? Was hat das mit dem Forumsthema zu tun?
"Einschließlich der Ausgaben für Sozialhilfe könnte Fischer mit seiner verantwortungslosen Visa-Politik einen Schaden von etwa 35 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft zu verantworten haben",
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,343172,00.html
Tja Burschi, wenn du dafür gerade stehen willst, dann fang schon mal an zu sparen.
35 Mrd. Euro sind auch für dich kein Pappenstiel ...
Wenn ich diesen gequirlten Schwachsinn schon lese:
"Ich trage die Verantwortung", "Ich stehe dafür gerade", bla bla bla
Na, WIE denn ?
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Magnus, Wednesday, 23.02.2005, 13:26 (vor 7651 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Sven am 23. Februar 2005 08:50:44:
"Einschließlich der Ausgaben für Sozialhilfe könnte Fischer mit seiner verantwortungslosen Visa-Politik einen Schaden von etwa 35 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft zu verantworten haben",
Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,343172,00.html
Tja Burschi, wenn du dafür gerade stehen willst, dann fang schon mal an zu sparen.
35 Mrd. Euro sind auch für dich kein Pappenstiel ...
Wenn ich diesen gequirlten Schwachsinn schon lese:
"Ich trage die Verantwortung", "Ich stehe dafür gerade", bla bla bla
Na, WIE denn ?
Eben: Fischer sagt, er trage die Veranwortung, tritt aber nicht zurück. Finde ich ein Skandal. Es geht auch nicht nur um die 35 Miard., sondern auch um Menschenhandel, Zwangsprostitution, Schwarzarbeit - wenn aufgrund dessen schon vor zwei oder drei Jahren gewarnt wurde und Fischer keine Notwendigkeit für eine Änderung sah, sollte er wenigstens jetzt etwas für das Deutsche Volk tun und zurücktreten.
Eines ist nämlich bezeichnend. Diese Form der Kriminalität (Zwangsprostitution) oder wie auch oben der Ausländermord an der Türkin, wird dazu mißbraucht, in Deutschland feministische Maßregelungen durchzubringen, weil sie als Beweis für das Patriarchat herhalten. Manchmal habe ich das gefühl, Feministen sind ganz froh, solche Konflikte in dem Maße importiert zu haben, sonst würde ihnen nämlich deutlich die Existenzberechtigung fehlen. So kann man immer noch schön populistisch bleiben und z.B. einen neuen "Gedenktag" einfordern (und dabei vor kurzem erst den Feiertag 3. Oktober streichen wollen).
Magnus
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
ein weiterer Andreas, Wednesday, 23.02.2005, 13:29 (vor 7651 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Magnus am 23. Februar 2005 11:26:36:
Eines ist nämlich bezeichnend. Diese Form der Kriminalität (Zwangsprostitution) oder wie auch oben der Ausländermord an der Türkin, wird dazu mißbraucht, in Deutschland feministische Maßregelungen durchzubringen, weil sie als Beweis für das Patriarchat herhalten. Manchmal habe ich das gefühl, Feministen sind ganz froh, solche Konflikte in dem Maße importiert zu haben, sonst würde ihnen nämlich deutlich die Existenzberechtigung fehlen ...
Dein Gefühl hat sich bereits treffend bestätigt ... (siehe Link)
Gruß
Andreas
Komisch
Expatriate, Wednesday, 23.02.2005, 13:43 (vor 7651 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von ein weiterer Andreas am 23. Februar 2005 11:29:44:
Dein Gefühl hat sich bereits treffend bestätigt ... (siehe Link)
Im ersten Absatz des Artikels ueber JF haben sie bei den Mitarbeitern doch glatt das "Innen" vergessen. Bei den Diplomaten 5 Zeilen weiter unten klappte es dann wieder.
Merkwürzig!

Re: Komisch
ein weiterer Andreas, Wednesday, 23.02.2005, 15:30 (vor 7651 Tagen) @ Expatriate
Als Antwort auf: Komisch von Expatriate am 23. Februar 2005 11:43:06:
Die rein männliche Form wird gewählt, wenn es um die Perspektive auf die Täter geht:
Nach drei Wochen Schweigen beugt sich der Minister dem steigenden Druck der Medien. Er erklärt: Es gilt das Prinzip der Ministerverantwortung, und ich stehe hinter meinen Mitarbeitern. Die Überraschung ist nicht groß. Denn schließlich ist es selbstverständlich, dass ein Minister für das, was er selber angeordnet hat, und was jahrelang in seinem Ministerium passierte, verantwortlich ist.
Was ist passiert? Menschenhandler, Schleuserei, Zuhälterei! Das sind nach feministischer Lesart Verbrechen, die nur mit männlichen Tätern asoziiert sein können.
Und in diesem Falle stellt sich auch die Frage, ob der Minister wirklich hinter seinen Mitarbeitern steht oder davor.
Femi-Übersetzer: Der männliche Minister deckt das männliche Tätervolk. "Er steht vor ihnen."
Es ist der von Außenminister Fischer veranlassten Anweisung des damaligen Staatsministers Volmer zu verdanken, dass Menschenhändler und Schleuser
Wieder haben wir es mit Kriminellen zu tun. Die männliche Form muß die alleinig Richtige sein.
hunderttausende von weißen Sklavinnen und Arbeitssklaven
Komisch, daß die Sklavinnen allein weiß sind. Ob es auch farbige Ukrainer gibt?!
nach Deutschland verfrachten konnten und das, obwohl DiplomatInnen
... aufgepaßt: die Schreibweise wird wieder geschlechtsneutral ... es muß was Gutes kommen ...
ab Dezember 1999 bis Oktober 2004 zahllose Hilferufe (da haben wir es!) an die Berliner Zentrale geschickt und auf die skandalösen Folgen des Erlasses aufmerksam gemacht hatten.(auch noch! empör echauffier)
Und die Moral von der Geschicht':
* Böse ist allein das Männliche, weshalb Negatives in personalisierter Form allein durch die männliche Wendung auszudrücken ist.
* Gut ist allein das Weibliche. Hier empfiehlt sich das, was der Feminismus als korrekte Form ansieht.
(Ich frage mich: Warum nicht gleich das Gute nur allein in der weiblichen Form bringen?)
Oder wie es im letzten Cicero ein Autor auf den Punkt gebracht hat:
Das Böse ist weiß, männlich und westlich. Die Unschuld ist ein Urwaldindianerin.
Gruß
Andreas
Re: Komisch
Jeremin, Wednesday, 23.02.2005, 18:18 (vor 7651 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Komisch von ein weiterer Andreas am 23. Februar 2005 13:30:27:
Sie kann halt nicht anders. Es ist durchaus möglich, einen Köter zum kartoffelfressen abzurichten, aber er wird nach wie vor instinktiv nach jedem Fleischfetzen schnappen.
Den letzten Satz des Artikels finde ich dennoch bemerkenswert.
Zitat: <cite>Sollten die Grünen und ihr Gottvater nun auch noch diesen Skandal unbeschadet und unbelehrt überstehen dann ist nicht nur an ihrer Demokratiefähigkeit, sondern auch am Verstand ihrer WählerInnen zu zweifeln.
Alice Schwarzer </cite>
Re: Komisch
Scipio Africanus, Wednesday, 23.02.2005, 20:13 (vor 7650 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Komisch von ein weiterer Andreas am 23. Februar 2005 13:30:27:
hunderttausende von weißen Sklavinnen und Arbeitssklaven
Warum nicht Sklavinnen und Sklaven ? Die Frau ist in ihrem ganzen Wesen versklavt, der Mann nur während der Arbeit, in seiner Funktion als Arbeiter, jedoch nicht in seinem ganzen Wesen.
Komisch, daß die Sklavinnen allein weiß sind. Ob es auch farbige Ukrainer gibt?!
Das deutet auf das Aussergewöhnliche. Sklavinnen und Sklaven waren mehrheitlich Afrikaner, also Schwarze. Weisse Sklavinnen soll zeigen, dass auch WEISSE FRAUEN versklavt werden können, WEIL sie Frauen sind.
* Böse ist allein das Männliche, weshalb Negatives in personalisierter Form allein durch die männliche Wendung auszudrücken ist.
Völlig richtig.
Oder wie es im letzten Cicero ein Autor auf den Punkt gebracht hat:
Das Böse ist weiß, männlich und westlich. Die Unschuld ist ein Urwaldindianerin.[/b]
Je mehr sich ein Mensch vom "white male trash" unterscheidet, umso besser.
Die übelste Mensch ist der "white male father trash". "Vater" wird so langsam zum Synonym für "reaktionär und frauenfeindlich", oder hat zumindest diese Konotationen erhalten.
scipio
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Nikos, Wednesday, 23.02.2005, 14:29 (vor 7651 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Sven am 23. Februar 2005 08:50:44:
Wenn ich diesen gequirlten Schwachsinn schon lese:
"Ich trage die Verantwortung", "Ich stehe dafür gerade", bla bla bla
Na, WIE denn ?<
Mental, in Gedanken.
Oder auch ehrlich sein im Nachhinein.
Nikos
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Manfred, Wednesday, 23.02.2005, 17:50 (vor 7651 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Nikos am 23. Februar 2005 12:29:11:
Wenn ich diesen gequirlten Schwachsinn schon lese:
"Ich trage die Verantwortung", "Ich stehe dafür gerade", bla bla bla
Na, WIE denn ?<
Mental, in Gedanken.
Oder auch ehrlich sein im Nachhinein.
Nikos
Mit Fischer würde ich mich ganz gerne mal in der Sprache unterhalten, die er einst Polizisten gegenüber benutzte. Hinterher würde ihm jeder Arzt attestieren: "der Mann kann nicht mehr gerade stehen!" 
Diskussionsfreudige Grüße,
Manfred
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Max, Wednesday, 23.02.2005, 20:55 (vor 7650 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Sven am 23. Februar 2005 08:50:44:
Ich habe mich auch schon immer gewundert, wenn so ein Polit-Fuzzi gesagt hat: "Die Kernkraft kann ich (können wir) verantworten." Wie lange leben diese Leute eigentlich? Ich meine, bei den Halbwertszeiten. Gibt´s da ein Geheimnis, von dem wir nichts wissen?
Und nein: Zurücktreten kann der Fischer nicht! Wie soll er denn sonst die ganze Verantwortung tragen?
Überhaupt: Was waren das doch für glückliche Zeiten, als Politiker noch geschmiert worden sind! Heute werden sie geklebt, festgeklebt, an ihren Sitzen. Da bilden WahlverliererInnen mit anderen WahlverliererInnen Koalitionen, um so die Wahl doch noch zu gewinnen.
Ihr werdet sehen: Sollten sich die Konservativen dazu durchringen, das Merkelchen in die Parteiküche abzuschieben und dann die Bundestagswahl 2006 gewinnen - Rot/Grün wird uns sehr einleuchtend erklären, warum es für "das Wohl unseres Landes" unerläßlich ist, daß sie trotzdem weiterdille...äh...regieren und daß eine Koalition mit der NPD....ah ja, ich glaube, jetzt hätte ich fast ein bißchen übertrieben. Aber im Prinzip...
Politikverdrossenheit war gestern, heute ist Politikerverachtung - Max
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Garfield, Thursday, 24.02.2005, 19:26 (vor 7649 Tagen) @ Sven
Als Antwort auf: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Sven am 23. Februar 2005 08:50:44:
Hallo Sven!
"Na, WIE denn ?"
Da gibt es in der deutschen Politik zwei Möglichkeiten:
Erstens die, für die sich seinerzeit schon Helmut Kohl entschieden hat: Man stellt sich öffentlich hin, sagt sowas wie "tut mir leid, wir haben uns geirrt", unterstreicht das eventuell noch mit einem Schulterzucken und wurschtelt dann weiter wie zuvor.
Zweitens Rücktritt. Dann kann man seine fette Pension auf Kosten des deutschen Steuerzahlers kassieren und erhält auch so jeden Monat mehr als der normale Durchschnittbürger jemals in einem Monat durch ehrliche Arbeit verdienen wird. Ganz egal, wieviel Schaden man vorher in seiner Amtszeit angerichtet hat. Selbstverständlich muß man auf diese Pension auch nicht bis zum 65. Lebensjahr warten.
Fischer wird sich wohl für die Helmut Kohl-Variante entscheiden, schätze ich. Na ja, aber bald wird Rot/Grün eh abgewählt werden, und dann werden sich einige wieder einmal sehr wundern, weil sie dann nämlich feststellen werden, daß es tatsächlich sogar noch schlimmer kommen kann...
Freundliche Grüße
von Garfield
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Friedwilli, Thursday, 24.02.2005, 20:44 (vor 7649 Tagen) @ Garfield
Als Antwort auf: Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Garfield am 24. Februar 2005 17:26:30:
Hallo Sven!
"Na, WIE denn ?"
Da gibt es in der deutschen Politik zwei Möglichkeiten:
Erstens die, für die sich seinerzeit schon Helmut Kohl entschieden hat: Man stellt sich öffentlich hin, sagt sowas wie "tut mir leid, wir haben uns geirrt", unterstreicht das eventuell noch mit einem Schulterzucken und wurschtelt dann weiter wie zuvor.
Zweitens Rücktritt. Dann kann man seine fette Pension auf Kosten des deutschen Steuerzahlers kassieren und erhält auch so jeden Monat mehr als der normale Durchschnittbürger jemals in einem Monat durch ehrliche Arbeit verdienen wird. Ganz egal, wieviel Schaden man vorher in seiner Amtszeit angerichtet hat. Selbstverständlich muß man auf diese Pension auch nicht bis zum 65. Lebensjahr warten.
Fischer wird sich wohl für die Helmut Kohl-Variante entscheiden, schätze ich. Na ja, aber bald wird Rot/Grün eh abgewählt werden, und dann werden sich einige wieder einmal sehr wundern, weil sie dann nämlich feststellen werden, daß es tatsächlich sogar noch schlimmer kommen kann...
Freundliche Grüße
von Garfield
Hallo Garfield,
Ja das habe ich auch schon gedacht, obwohl das kaum vorstellbar ist. CDU/CSU, haben mit dem Familienrechtsdebakel angefangen und zimperlich sind die auch nicht, im Beschneiden von Männerrechten. Jedenfalls sprach die Vorsitzende des Frauenvorstandes der FDP, von der Frauenmafia, von Jungen, die die Verlierer sind und überhaubt brauche ich Ihr gar nichts zu erzählen. Im Aachener Raum, werden die FDP Frauen dieses Thema im Wahlkampf bringen meinte Sie und Sie schien gut informiert. Die Dame kannte auch Arne und ich hatte das Gefühl, das die Notwendigkeit des Handelns erkannt wurde. Mit dem Sekretär eines SPD Abgeordneten Nähe Köln, habe ich danach ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Es scheint viel durchzusickern im Moment, auch im linken Lager scheint sich mächtig Wiederstand gegen den offenen Sexismus zu bilden. aber wer weíß.
Grüsse
Friedwilli
Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer
Odin, Thursday, 24.02.2005, 23:37 (vor 7649 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: "Wenn ich Mist gebaut habe, stehe ich dafür gerade", sagte Joschka Fischer von Friedwilli am 24. Februar 2005 18:44:43:
Ja das habe ich auch schon gedacht, obwohl das kaum vorstellbar ist. CDU/CSU, haben mit dem Familienrechtsdebakel angefangen und zimperlich sind die auch nicht, im Beschneiden von Männerrechten. Jedenfalls sprach die Vorsitzende des Frauenvorstandes der FDP, von der Frauenmafia, von Jungen, die die Verlierer sind und überhaubt brauche ich Ihr gar nichts zu erzählen. Im Aachener Raum, werden die FDP Frauen dieses Thema im Wahlkampf bringen meinte Sie und Sie schien gut informiert. Die Dame kannte auch Arne und ich hatte das Gefühl, das die Notwendigkeit des Handelns erkannt wurde. Mit dem Sekretär eines SPD Abgeordneten Nähe Köln, habe ich danach ähnlich gute Erfahrungen gemacht. Es scheint viel durchzusickern im Moment, auch im linken Lager scheint sich mächtig Wiederstand gegen den offenen Sexismus zu bilden. aber wer weíß.
Unser Trumpf ist: Das Geld geht aus!
Nun kann sich aber kein Politiker hinstellen und sagen: Wir schließen ein Frauenhaus. Da wird ihm die Rübe abgehackt.
Er (egal welche Partei) braucht eine "Stimme" in der Bevölkerung.
Diese Stimme ist aber schon da, nur wurde sie bisher belächelt und verspottet.
Schon bald wirst Du aber schon die ersten Politiker hören, die sagen: Ja, wir können das Frauenhaus natürlich nicht schließen, obwohl auch schon viele Stimmen gegen das Ungleichgewicht protestieren...
Der nächste Politiker wird dann schon sagen: Gegen große Bedenken in der Bevölkerung, versuchen wir auch weiterhin das Frauenhaus geöffnet zu halten, wenn die dortigen Mitarbeiterinnen....
So gehts!
Ein paar Monate später schon, kann man das erste zumachen.