Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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OT: Ja wo leben wir denn?

Max, Wednesday, 23.02.2005, 00:25 (vor 7651 Tagen)

Morgen, Mittwoch, wird wegen eines einzigen Mannes eine ganze Region lahmgelegt: Rhein-Main. Die Autobahnen A3,A66,A67,A60 von 7-11 und von 15-19 Uhr z.T. vollgesperrt. Es wird Staus ohne Ende geben. Die Rheinschiffahrt kommt zum Erliegen. Am Flughafen Frankfurt wird es für ca. 30 min., während der die "AirForceOne" im Anflug ist, keine anderen Flugbewegungen geben. Bei Opel in Rüsselsheim werden Hunderte nicht zur Arbeit kommen können und dafür Samstags nacharbeiten müssen. "Bürgern" in Mainz, die an einer der möglichen Fahrstrecken des amerikanischen Präsidenten leben, mussten ihre Autos aus den Garagen entfernen und die Garagen versiegeln lassen. Es ist ihnen untersagt worden, die Fenster zu öffnen oder auf ihre Balkone zu gehen. Ganze Strassenzüge sind von parkenden Autos geräumt worden, z.T. durch Abschleppdienste, die den Wagenbesitzern saftige Rechnungen stellen werden usw.

Frage: Wieso läßt sich der deutsche "Bürger" sowas bieten? Weil ich vielleicht doch Recht habe und es keine Bürger gibt, sondern bloß autoritätsgläubige Untertanen? Warum weist kein deutscher Politiker die unverschämten Forderungen amerikanischer Sicherheitsexperten zurück und sagt ganz einfach: Wegen euerem Bush machen wir dieses ganze Trallala nicht mit. Wenn der Cowboy so gefährdet ist, dann behaltet ihn am besten in Amerika und wir machen eine Videokonferenz mit ihm. Geht doch problemlos, oder?

Oder sollen wir alle ganz furchtbar beeindruckt sein von der Wichtigkeit des Schorsch? Oder zelebriert hier die politische "Klasse" ihr Selbstverständnis? Was soll überhaupt dieser ganze Bohei?

Brauch´ ich morgen einen Bush oder was?

Angefressen - Max

Volkswirtschaftlicher Schaden

Sinnvolles Pseudonym, Wednesday, 23.02.2005, 00:41 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

Presse gleichgeschaltet.

Kohle rausgehauen / Geld spielt keine Rolle.

WO BLEIBT DER BUND DER STEUERZAHLER?

"The show must go on: I am the wichtigest man of the world!
And please: can you bring me that Angela Merkel lo lick my as?"

Re: Volkswirtschaftlicher Schaden

Korrektur, Wednesday, 23.02.2005, 00:44 (vor 7651 Tagen) @ Sinnvolles Pseudonym

Als Antwort auf: Volkswirtschaftlicher Schaden von Sinnvolles Pseudonym am 22. Februar 2005 22:41:31:

"Oh Georgie, you mean 'ass', do you?"

"Oh Condi, you made my day!"

politisches engagement!

hotstepper, Wednesday, 23.02.2005, 01:01 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

was meinst du, was sich grünninen und linkinnen sich freuen, sich endlich wieder einmal "politisch engagieren" zu können.

ENDLICH WIEDER DEMOKRATISCHE DEMO!

oder wie heißt das, wenn man sich an händchen hält, oder fähnchen schwenkt? politisches engagement?

die gutmenschinnen hatten doch lange zeit nichts mehr, sich zu "engagieren".

akws bald alle abgeschaltet, keine raketen mehr, die in die falsche richtung zielen, oder so.

habe ich was vergessen die letzten jahre?

was wäre es "engagiert" gewesen zu demostrieren, wenn hartz4 von schwatz-gelb (sorry bvb) inszeniert worden wäre.

also, jetzt ist bush eben dran.

hotstepper

Wirklich entsetzlich

Martin, Wednesday, 23.02.2005, 01:07 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

Man stelle sich vor, unser Kanzler würde genauso großspurig in New York aufkreuzen und die 7th Avenue auch nur für eine halbe Stunde blockieren. Sofort wäre von deutscher Großmanssucht die Rede. Schließlicht sind die Amerikaner schon lange der Ansicht, dass der deutsche Regierungschef der Welt penetrant seine Sicht von der "Achse des Guten" aufzwingen will.
Aber ein deutscher Kanzler würde die Empfindlichkeiten der Amerikanern NIE herausfordern.

Gruß
Robert

Re: Zustimmung - warum treffen die sich nicht auf dem Petersberg ...

Peter, Wednesday, 23.02.2005, 01:07 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

... sondern legen eine ganze Stadt halb lahm. Persoenliche Treffen sind schon wichtig, aber warum in einer Stadt? Es gibt doch ausreichend Landgasthaeuser oder eben den Petersberg bei Bonn.

Gruss,

Peter

Re: OT: Ja wo leben wir denn? - Zustimmung. Eine Riesensauerei! (n/t)

Eugen Prinz, Wednesday, 23.02.2005, 02:21 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

Re: Wirklich entsetzlich

Rüdiger, Wednesday, 23.02.2005, 02:28 (vor 7651 Tagen) @ Martin

Als Antwort auf: Wirklich entsetzlich von Martin am 22. Februar 2005 23:07:17:

Man stelle sich vor, unser Kanzler würde genauso großspurig in New York aufkreuzen und die 7th Avenue auch nur für eine halbe Stunde blockieren. Sofort wäre von deutscher Großmanssucht die Rede. Schließlicht sind die Amerikaner schon lange der Ansicht, dass der deutsche Regierungschef der Welt penetrant seine Sicht von der "Achse des Guten" aufzwingen will.
Aber ein deutscher Kanzler würde die Empfindlichkeiten der Amerikanern NIE herausfordern.

Allerdings. Aber es hat sich schon was geändert - die Website www.germanystinks.com, auf der noch vor Monaten antideutscher Haß verbreitet wurde (eine ähnliche gab's auch über Frankreich), ist weg, die Domain ist "for sale" - wer will sie kaufen :-)

Gruß, Rüdiger

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Christian, Wednesday, 23.02.2005, 08:38 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

Bush hat allen Grund eine große Angst um sein Leben zu haben, nachdem was er schon an Schaden angerichtet und viele Menschen durch ihn starben. Auf Demonstrationsschilder stand z.B. "Bush ist Terrorist Nr.1"
Im Irak leisten viele Menschen die Drecksarbeit mit hoher Gefahr getötet zu werden, während Bush in seinem geschützten Reich sitzt oder schöne Weltreisen unternimmt. Ich glaube sowieso das im Hintergrund seine Frau regiert und Bush als Hampelmann vorgeschoben wird, bei Reagan hatte auch seine Frau im Hintergrund das sagen!

meint,
Christian

Re: Zustimmung - warum treffen die sich nicht auf dem Petersberg ...

Dieter, Wednesday, 23.02.2005, 09:47 (vor 7651 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Zustimmung - warum treffen die sich nicht auf dem Petersberg ... von Peter am 22. Februar 2005 23:07:19:

... sondern legen eine ganze Stadt halb lahm. Persoenliche Treffen sind schon wichtig, aber warum in einer Stadt? Es gibt doch ausreichend Landgasthaeuser oder eben den Petersberg bei Bonn.
Gruss,
Peter

Weil dann sicher alle Strassen rund um Bonn, Köln, Leverkusen un Koblenz gesperrt würden, dazu di A3, die A59, die A61 und die A4. Da wären dann noch mehr Leute betroffen als "nur" im Rhein-Main-Gebiet. Mein Vorschlag: ein Truppenübungsplatz in Meckelnburg-Vorpommern, da kann man direkt hinfliegen, sicher ist es auch und rund herum keine größere Stadt. Der Schaden würde sich in Grenzen halten und viel weniger als bei dem jetzigen Besuch würde er von Deutschland auch nicht sehen.

Es ist unberschämt, was den Leuten zugemutet werden kann, damit GWB eine internationale Bühne bekommt und die Gelegenheit, sich in ein etwas besseres Licht zu rücken.

Gruß

Dieter

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Andreas, Wednesday, 23.02.2005, 11:13 (vor 7651 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Christian am 23. Februar 2005 06:38:32:

Bush hat allen Grund eine große Angst um sein Leben zu haben, nachdem was er schon an Schaden angerichtet und viele Menschen durch ihn starben. Auf Demonstrationsschilder stand z.B. "Bush ist Terrorist Nr.1"
Im Irak leisten viele Menschen die Drecksarbeit mit hoher Gefahr getötet zu werden, während Bush in seinem geschützten Reich sitzt oder schöne Weltreisen unternimmt. Ich glaube sowieso das im Hintergrund seine Frau regiert und Bush als Hampelmann vorgeschoben wird, bei Reagan hatte auch seine Frau im Hintergrund das sagen!

Also, das ist zwar etwas offtopic, aber ich will vielleicht auch mal eine Lanze für Bush brechen. Die Situation im Irak und in Afghanistan sieht derzeit nicht sehr rosig aus. Aber immerhin gibt es jetzt eine Chance auf eine normale Entwicklung in diesen Staaten. Ich bin ehrlich gesagt froh, daß die islamistischen Mützenträger in Afghanistan aus der Regierung entfernt wurden und auf Diktatoren wie Saddam Hussein kann ich dankend verzichten. Ich kann mich da noch recht gut an eine Reportage erinnern, in der Saddams Folter- und Vernichtungseinrichtungen in den Geheimdienstzentralen dokumentiert wurden. Da gab es in einigen Räumen riesige "Fleischwölfe", in die Leute (lebend!) hineingeworfen und zerhackt wurden, bis sie am Ende durch ein Rohr in den Tigris abgeführt wurden. Und jetzt rate mal, wer diese Maschinen repariert hat? Deutsche Ingenieure.

Und ich gehe auch davon aus, daß selbst in Afghanistan ein Großteil der Bevölkerung damit einverstanden ist, daß die Mützenträger nicht mehr das Land regieren.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich gelesen, daß es immer weniger Angriffe von Taliban-Rebellen gibt. Deren Aktivität scheint nachzulassen. Es ist wohl klar, daß aus einer Despotie nicht von heute auf morgen eine perfekte Demokratie entsteht. Aber es besteht jetzt wenigstens die Möglichkeit einer Veränderung. Ob sich diese Kriege wirklich gelohnt haben, wird man sowieso erst in einigen Jahren feststellen.

Man kann Bush zwar durchaus zweifelhafte Motive unterstellen, aber immerhin tut er etwas, während in Europa nur gelabert wird. Übrigens: vor ein paar Wochen habe ich mich mit einem Iraner unterhalten, der in Deutschland lebt. Der bezeichnete die islamistischen Mützenträger in Iran wortwörtlich als "Arschlöcher", die man aus dem Land jagen sollte. Das sagt wohl viel aus...

Gruß
Andreas

kleiner Hinweis

Norbert, Wednesday, 23.02.2005, 12:41 (vor 7651 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 09:13:47:

Hi Andreas

Und ich gehe auch davon aus, daß selbst in Afghanistan ein Großteil der Bevölkerung damit einverstanden ist, daß die Mützenträger nicht mehr das Land regieren.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich gelesen, daß es immer weniger Angriffe von Taliban-Rebellen gibt. Deren Aktivität scheint nachzulassen. Es ist wohl klar, daß aus einer Despotie nicht von heute auf morgen eine perfekte Demokratie entsteht.

Meines Wissens nach, stammte allenfalls eine Minderheit der Taliban aus Afghanistan.
Die Mehrheit stammt aus Pakistan, Saudi-Arabien, usw.

Somit war Afghanistan faktisch einer Fremdbeherschung unterworfen.

Gruß
Andreas

Gruß
Norbert

Sehr richtig, Andreas

Expatriate, Wednesday, 23.02.2005, 13:29 (vor 7651 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 09:13:47:

Man kann Bush zwar durchaus zweifelhafte Motive unterstellen, aber immerhin tut er etwas, während in Europa nur gelabert wird. Übrigens: vor ein paar Wochen habe ich mich mit einem Iraner unterhalten, der in Deutschland lebt. Der bezeichnete die islamistischen Mützenträger in Iran wortwörtlich als "Arschlöcher", die man aus dem Land jagen sollte. Das sagt wohl viel aus...

Iraner kenne ich nicht so viele, wohl aber einen Schwung Iraker.
Jeder, ausnahmslos jeder begruesst es, dass Saddam weg ist, weil leider auch jeder Verluste in der nahen oder entfernteren Familie durch das Terror-Regime hatte. Vor dem Krieg natuerlich.
Gruss!

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Doink, Wednesday, 23.02.2005, 15:26 (vor 7651 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 09:13:47:

Und ich gehe auch davon aus, daß selbst in Afghanistan ein Großteil der Bevölkerung damit einverstanden ist, daß die Mützenträger nicht mehr das Land regieren.

Und ich gehe davon aus, daß ein Großteil der Afghanen die Besatzer lieber heute als morgen wegmachen würde.

Gerade vor ein paar Tagen habe ich gelesen, daß es immer weniger Angriffe von Taliban-Rebellen gibt. Deren Aktivität scheint nachzulassen.

In der Süddeutschen habe ich nachgelesen, daß häusliche Gewalt vor allem von Männern ausgeht. Weiter sollen Frauen besser Auto fahren können, zudem scheinen Frauen so ziemlich überall benachteilgit zu sein.

Es ist wohl klar, daß aus einer Despotie nicht von heute auf morgen eine perfekte Demokratie entsteht. Aber es besteht jetzt wenigstens die Möglichkeit einer Veränderung. Ob sich diese Kriege wirklich gelohnt haben, wird man sowieso erst in einigen Jahren feststellen.

Investition Krieg? Und was sagen jene, die im Zuge der kriegerischen Handlungen zerbombt wurden? Kollateralschaden im Präventivkrieg oder was?

Man kann Bush zwar durchaus zweifelhafte Motive unterstellen, aber immerhin tut er etwas, während in Europa nur gelabert wird.

Es ist besser nichts zu tun als etwas falsches zu tun.
Strenggenommen geht Bush typisch feministisch vor. Das Ziel der Begierde soll beweisen, daß man keine Massenvernichtungswaffen besitzt. Ist nichts anders als eine Umkehr der Beweislast. Kommt das jemandem bekannt vor?

Übrigens: vor ein paar Wochen habe ich mich mit einem Iraner unterhalten, der in Deutschland lebt. Der bezeichnete die islamistischen Mützenträger in Iran wortwörtlich als "Arschlöcher", die man aus dem Land jagen sollte. Das sagt wohl viel aus...

Übrigens: vor ein paar Wochen habe ich mich mit mit einem Deutschen unterhalten, der nun in Hongkong lebt. Der bezeichnete die deutschen Staatsdiener wortwörtlich als "Arschlöcher", die man aus dem Land jagen sollte. Das sagt wohl viel aus...

Doink - dem so schnell niemand was vormacht

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Doink, Wednesday, 23.02.2005, 15:35 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

Morgen, Mittwoch, wird wegen eines einzigen Mannes eine ganze Region lahmgelegt: Rhein-Main. Die Autobahnen A3,A66,A67,A60 von 7-11 und von 15-19 Uhr z.T. vollgesperrt. Es wird Staus ohne Ende geben. Die Rheinschiffahrt kommt zum Erliegen. Am Flughafen Frankfurt wird es für ca. 30 min., während der die "AirForceOne" im Anflug ist, keine anderen Flugbewegungen geben. Bei Opel in Rüsselsheim werden Hunderte nicht zur Arbeit kommen können und dafür Samstags nacharbeiten müssen. "Bürgern" in Mainz, die an einer der möglichen Fahrstrecken des amerikanischen Präsidenten leben, mussten ihre Autos aus den Garagen entfernen und die Garagen versiegeln lassen. Es ist ihnen untersagt worden, die Fenster zu öffnen oder auf ihre Balkone zu gehen. Ganze Strassenzüge sind von parkenden Autos geräumt worden, z.T. durch Abschleppdienste, die den Wagenbesitzern saftige Rechnungen stellen werden usw.
Frage: Wieso läßt sich der deutsche "Bürger" sowas bieten? Weil ich vielleicht doch Recht habe und es keine Bürger gibt, sondern bloß autoritätsgläubige Untertanen? Warum weist kein deutscher Politiker die unverschämten Forderungen amerikanischer Sicherheitsexperten zurück und sagt ganz einfach: Wegen euerem Bush machen wir dieses ganze Trallala nicht mit. Wenn der Cowboy so gefährdet ist, dann behaltet ihn am besten in Amerika und wir machen eine Videokonferenz mit ihm. Geht doch problemlos, oder?
Oder sollen wir alle ganz furchtbar beeindruckt sein von der Wichtigkeit des Schorsch? Oder zelebriert hier die politische "Klasse" ihr Selbstverständnis? Was soll überhaupt dieser ganze Bohei?
Brauch´ ich morgen einen Bush oder was?
Angefressen - Max

Diese Republik wird von Kleingeistern regiert! Das Volk huldigt diesen Wasserköpfen auch noch. Alles in allem: Ein selten dämliches Pack!

Doink - der über diesen Sauhaufen lacht

Vorsicht: 'Haßpredigt'! :)))

Nick, Wednesday, 23.02.2005, 15:47 (vor 7651 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: OT: Ja wo leben wir denn? von Max am 22. Februar 2005 22:25:22:

Aber Max!

Es steht zu befürchten, daß unser grüner Neuling ("PeterR") sowas garnicht gerne liest!
Wie kannst du ihm sowas antun? Das wird ihn sonst womöglich sofort verschrecken!
Sowas zersetzt doch wohl die rechte (äh... linke) staatsbürgerliche Gesinnung.

SOLCHE TEXTE GEHÖREN VERRRBOTEN!

Nick

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Eugen Prinz, Wednesday, 23.02.2005, 16:14 (vor 7651 Tagen) @ Doink

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Doink am 23. Februar 2005 13:35:55:

Diese Republik wird von Kleingeistern regiert! Das Volk huldigt diesen Wasserköpfen auch noch. Alles in allem: Ein selten dämliches Pack!
Doink - der über diesen Sauhaufen lacht

und ihm dennoch Steuern entrichtet?

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Eugen Prinz, Wednesday, 23.02.2005, 16:14 (vor 7651 Tagen) @ Doink

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Doink am 23. Februar 2005 13:35:55:

Diese Republik wird von Kleingeistern regiert! Das Volk huldigt diesen Wasserköpfen auch noch. Alles in allem: Ein selten dämliches Pack!
Doink - der über diesen Sauhaufen lacht

und ihm dennoch Steuern entrichtet?

Volle Zustimmung! (n/t)

Simon (der erste), Wednesday, 23.02.2005, 16:50 (vor 7651 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 09:13:47:

Re: Zustimmung - warum treffen die sich nicht auf dem Petersberg ...

Peter, Wednesday, 23.02.2005, 17:08 (vor 7651 Tagen) @ Dieter

Als Antwort auf: Re: Zustimmung - warum treffen die sich nicht auf dem Petersberg ... von Dieter am 23. Februar 2005 07:47:37:

Mein Vorschlag: ein Truppenübungsplatz in Meckelnburg-Vorpommern, da kann man direkt hinfliegen, sicher ist es auch und rund herum keine größere Stadt. Der Schaden würde sich in Grenzen halten und viel weniger als bei dem jetzigen Besuch würde er von Deutschland auch nicht sehen.

Nicht uebel. Der triste Flugplatz von Dayton, Ohio, USA, hat ja auch schon Staatsoberhaeupter beherbergt (Milosevic, Tudjman), bis sie muerbe wurden und Frieden schlossen.

Gruss,

Peter

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Andreas, Wednesday, 23.02.2005, 18:05 (vor 7651 Tagen) @ Doink

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Doink am 23. Februar 2005 13:26:27:

Die Antwort fällt ja wohl eher unter die Kategorie "Blödsinn". Du kannst ja mal gerne nach Nordkorea auswandern. Spätestens wenn Diktator Kim seine Chemiewaffen an Dir testet, wirst Du nach Bush rufen...

Andreas

Und ich gehe auch davon aus, daß selbst in Afghanistan ein Großteil der Bevölkerung damit einverstanden ist, daß die Mützenträger nicht mehr das Land regieren.

Und ich gehe davon aus, daß ein Großteil der Afghanen die Besatzer lieber heute als morgen wegmachen würde.

Gerade vor ein paar Tagen habe ich gelesen, daß es immer weniger Angriffe von Taliban-Rebellen gibt. Deren Aktivität scheint nachzulassen.

In der Süddeutschen habe ich nachgelesen, daß häusliche Gewalt vor allem von Männern ausgeht. Weiter sollen Frauen besser Auto fahren können, zudem scheinen Frauen so ziemlich überall benachteilgit zu sein.
Es ist wohl klar, daß aus einer Despotie nicht von heute auf morgen eine perfekte Demokratie entsteht. Aber es besteht jetzt wenigstens die Möglichkeit einer Veränderung. Ob sich diese Kriege wirklich gelohnt haben, wird man sowieso erst in einigen Jahren feststellen.
Investition Krieg? Und was sagen jene, die im Zuge der kriegerischen Handlungen zerbombt wurden? Kollateralschaden im Präventivkrieg oder was?

Man kann Bush zwar durchaus zweifelhafte Motive unterstellen, aber immerhin tut er etwas, während in Europa nur gelabert wird.

Es ist besser nichts zu tun als etwas falsches zu tun.
Strenggenommen geht Bush typisch feministisch vor. Das Ziel der Begierde soll beweisen, daß man keine Massenvernichtungswaffen besitzt. Ist nichts anders als eine Umkehr der Beweislast. Kommt das jemandem bekannt vor?

Übrigens: vor ein paar Wochen habe ich mich mit einem Iraner unterhalten, der in Deutschland lebt. Der bezeichnete die islamistischen Mützenträger in Iran wortwörtlich als "Arschlöcher", die man aus dem Land jagen sollte. Das sagt wohl viel aus...

Übrigens: vor ein paar Wochen habe ich mich mit mit einem Deutschen unterhalten, der nun in Hongkong lebt. Der bezeichnete die deutschen Staatsdiener wortwörtlich als "Arschlöcher", die man aus dem Land jagen sollte. Das sagt wohl viel aus...
Doink - dem so schnell niemand was vormacht

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Nick, Wednesday, 23.02.2005, 19:10 (vor 7651 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 09:13:47:

Das reflexhafte Bush-Bashing, das in Europa, insbesondere in Deutschland, zur Zeit so in Mode ist, hat mit "Verstand" überhaupt nichts zu tun. Man muß kein Fan von Bush sein (ich bin es nicht), um zu begreifen, daß das linke, einfältige Gut-Böse Schema ungeeignet ist, die ungeheuer komplizierten Probleme zu erfassen, mit denen die amerikanische Außenpolitik wenigstens gestaltend umgeht, während der europäische Mainstream sich in Besserwichserei und impotenter Selbstgerechtigkeit gefällt: Moral mit dem Maule, wie üblich... um Wahlen zu gewinnen, beim Volk gut anzukommen, innenpolitisches Versagen zu überspielen etc.

Vollends schlecht wird mir, wenn ich die offene Schadenfreude manches einschlägigen Zeitgenossen darüber höre, daß die Amis im Irak jetzt natürlich mächtige Probleme haben und z.B. jeden Tag ein paar Dutzend Soldaten dort sterben (und einige hundert irakische Zivilisten), die von fanatischen Terrorkommandos massakriert werden. Erstens tun mir diese Soldaten genauso wie die Zivilisten leid und die höhnende Schadenfreude über ihren Tod ist einfach zum Kotzen. Zweitens erkenne ich an, daß diese Soldaten dort einen schwierigen Job machen, der objektiv uns allen, auch den Besserwichsern, zugute kommt.

Nein, solche "Fleischwölfe" möchte ich nicht haben, in die lebende Menschen reingesteckt werden, weder im Irak noch anderswo. Es gibt nun mal pseudoreligiöse Fanatiker, die das entschieden anders sehen. Denen ist entgegenzutreten! Und das geht nunmal nicht mit "friedlichem Dialog". Die öffentliche Meinung in Teilen Europas, insbesondere in Deutschland, ist in der Frage des Krieges von besonders widerlicher Heuchelei geprägt. Besonders schlimm finde ich, daß dafür ja seinerzeit innenpolitische, also ganz sachfremde Gründe auf populistische Weise maßgeblich gewesen sind: "Gerds Wiederwahl", kühl und prinzipienlos kalkuliert, wie immer.

Die Frage von Krieg und Frieden ist immer ungeheuer kompliziert. Aber die großen Vereinfacher versammeln die Menschen wieder hinter sich, diesmal hinter dem Pazifismus. "Nie wieder Krieg!" Na klar, schön wär's! In den 30er Jahren dachten die Großmächte und ihre Bevölkerungen auch so. Die Folge davon war das Inferno des durch Hitler ausgelösten 2. Weltkrieges - trotz des Pazifismus in den meisten europäischen Ländern.

Nick

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Christian, Wednesday, 23.02.2005, 19:14 (vor 7651 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 09:13:47:

Bush hat einen sehr schweren Fehler begangen, indem er ohne UN-Mandat in Irak eingedrungen ist. Das wird manche Länder (vielleicht China, Russland usw.) in Zukunft verleiten und auch nicht mehr davon abhalten andere Länder ohne UN-Mandat zu besetzen, denn das Zauberwort um die Länder zu besetzen heisst "Kampf gegen den Terrorismus". Wie ist es mit Russland und Tschetschenien, wer ist hier der Terrorist? Mit Bush ist die Welt keinesfalls sicherer geworden!

meint,
Christian

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Eugen Prinz, Wednesday, 23.02.2005, 20:30 (vor 7650 Tagen) @ Nick

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Nick am 23. Februar 2005 17:10:06:

...reflexhafte Bush-Bashing... daß das linke, einfältige Gut-Böse Schema ungeeignet ist, die ungeheuer komplizierten Probleme zu erfassen ... mit Besserwichserei und impotenter Selbstgerechtigkeit ...Vollends schlecht wird mir, wenn ... von fanatischen Terrorkommandos massakriert werden... ist einfach zum Kotzen ...uns allen, auch den Besserwichsern, zugute kommt ...pseudoreligiöse Fanatiker, die das entschieden anders ...von besonders widerlicher Heuchelei geprägt. ...ist immer ungeheuer kompliziert ...die großen Vereinfacher versammeln die Menschen wieder...

Ach ja, Nick, es immer wieder ergötzlich, wie sich vor deinem gestrengen Auge das Chaos ordnet, wenn du gelegentlich in die Niederungen der Foren herabsteigst, uns die Welt zu erklären. Was würden wir ohne dich und die großen Kartoffeln machen? Da müssten wir ja lauter kleine fressen, gelle?

Eugen

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Doink, Wednesday, 23.02.2005, 21:22 (vor 7650 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Andreas am 23. Februar 2005 16:05:57:

Die Antwort fällt ja wohl eher unter die Kategorie "Blödsinn". Du kannst ja mal gerne nach Nordkorea auswandern. Spätestens wenn Diktator Kim seine Chemiewaffen an Dir testet, wirst Du nach Bush rufen...
Andreas

Ich hatte Argumente gebracht, auf die du natürlich nicht eingegangen bist. Hast wohl selbst gemerkt, welchen Käse du verzapft hast.
Und hier oben schon der nächste Schwachflug. Von Nordkorea war nicht die Rede, sondern von den unlauteren Methoden des George Walker Bush. Du lenkst mit Kim schlichterdings ab.
Aus Sicht von Nordkorea ist es sogar überaus rational, Atomwaffen zu entwickeln. Nur so können sie vor einem Angriff des Texas Tornado schützen. Feiglinge greifen halt immer nur Schwächere an. USA vs. Iraq. Lachhaft! Wäre in etwas dasselbe, wenn ich ein vierjähriges Kind verhaue.
Ich wiederhole mich: Die Methoden der Bush-Krieger erinnern an feministisches Gebaren (Behauptungen aufstellen, Lügen verbreiten, Beweislasten umkehren, "Beweise" manipulieren)

Doink - der über dich lacht

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Doink, Wednesday, 23.02.2005, 21:27 (vor 7650 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Eugen Prinz am 23. Februar 2005 14:14:51:

>Diese Republik wird von Kleingeistern regiert! Das Volk huldigt diesen Wasserköpfen auch noch. Alles in allem: Ein selten dämliches Pack!

Doink - der über diesen Sauhaufen lacht[/i]

und ihm dennoch Steuern entrichtet?

Als expatriate nein! Dann würde ich ja solchen Schwachsinn wie den heute manifestierten mitfinanzieren!

Doink

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Andreas, Wednesday, 23.02.2005, 22:33 (vor 7650 Tagen) @ Doink

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Doink am 23. Februar 2005 19:22:58:

Ich wiederhole mich: Die Methoden der Bush-Krieger erinnern an feministisches Gebaren ...

...und Du erinnerst mich eher an einen Troll!

Re: OT: Ja wo leben wir denn?

Friedwilli, Wednesday, 23.02.2005, 22:39 (vor 7650 Tagen) @ Doink

Als Antwort auf: Re: OT: Ja wo leben wir denn? von Doink am 23. Februar 2005 19:22:58:

Die Antwort fällt ja wohl eher unter die Kategorie "Blödsinn". Du kannst ja mal gerne nach Nordkorea auswandern. Spätestens wenn Diktator Kim seine Chemiewaffen an Dir testet, wirst Du nach Bush rufen...
Andreas

Ich hatte Argumente gebracht, auf die du natürlich nicht eingegangen bist. Hast wohl selbst gemerkt, welchen Käse du verzapft hast.
Und hier oben schon der nächste Schwachflug. Von Nordkorea war nicht die Rede, sondern von den unlauteren Methoden des George Walker Bush. Du lenkst mit Kim schlichterdings ab.
Aus Sicht von Nordkorea ist es sogar überaus rational, Atomwaffen zu entwickeln. Nur so können sie vor einem Angriff des Texas Tornado schützen. Feiglinge greifen halt immer nur Schwächere an. USA vs. Iraq. Lachhaft! Wäre in etwas dasselbe, wenn ich ein vierjähriges Kind verhaue.
Ich wiederhole mich: Die Methoden der Bush-Krieger erinnern an feministisches Gebaren (Behauptungen aufstellen, Lügen verbreiten, Beweislasten umkehren, "Beweise" manipulieren)
Doink - der über dich lacht

Amerika ist so wenig gut oder böse, wie alle anderen auch. Im Moment kenne ich keinen besseren Weltpolizisten, du?

Friedwilli- der das witzg findet.

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