Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Scipio Africanus, Monday, 21.02.2005, 20:35 (vor 7653 Tagen)
Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft. Kinder haben, solange sie Kinder sind, aus der marktwirtschaftlichen Sicht keinen Wert. Sie hindern Frauen und Männer daran, Karriere zu machen und verbrauchen Ressourcen.
Trotzdem braucht es auch in Zukunft Kinder, die später als Erwachsene malochen können (wozu denn sonst).
Ein einzelnes Wirtschaftsunternehmen erzielt aber keinen Wettbewerbsvorteil, wenn es sich für Kinderbelange einsetzt und finanziell solche unterstützt. Im Gegenteil, die verwendeten Ressourcen sind für das Unternehmen ein Wettbewerbsnachteil, da später das erwachsen gewordene Kind sich seine Arbeitsstelle nach seinen Vorstellungen sucht. Hier liegt aber auch die Lösung des Problems.
Grosskonzerne wie Siemens, Audi, VW, Philipps, Sony, Deutsche Bank u.s.w erhalten das Recht, Kinder zu adoptieren. Damit verpflichten sie sich, das Kind aufzuziehen und betriebsintern nutzbringend gemäss den Konzernanforderungen zu bilden. Das Kind muss sich als Gegenleistung lebenslang für die Konzernmaloche bereithalten. Im Falle der deutschen Bank wäre Ackermann der Papi. Damit könnte sich Frau endlich voll selbstverwirklichen und gleichberechtigt malochen.
scipio
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Nikos, Monday, 21.02.2005, 21:10 (vor 7653 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 18:35:56:
Das klingt wie folgende Geschichte:
Es gab einmal ein Zigeuner, der total gerne ein "Datsun" hätte (japanisches Auto, kleiner offener Lastwagen) um damit Kartoffeln in den Nachbarschaften zu verkaufen. Das war irgendwie sein Traumberuf und sein Lieblingswagen. Hatte aber kein Geld um das Auto zu kaufen. Also machte er ganz viele Kinder, die er dann an Kinderlosen verkaufte. Mit der Geld davon besorgte er sich das ersehnte Auto.
Viel weiter sind die Femis mit ihr Verständnis über wirtschaftliche Zusammenhänge nicht wirklich.
Nikos
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire!
Ekki, Monday, 21.02.2005, 21:21 (vor 7653 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 18:35:56:
Hallo, Scipio Africanus!
Grosskonzerne wie Siemens, Audi, VW, Philipps, Sony, Deutsche Bank u.s.w erhalten das Recht, Kinder zu adoptieren. Damit verpflichten sie sich, das Kind aufzuziehen und betriebsintern nutzbringend gemäss den Konzernanforderungen zu bilden. Das Kind muss sich als Gegenleistung lebenslang für die Konzernmaloche bereithalten. Im Falle der deutschen Bank wäre Ackermann der Papi. Damit könnte sich Frau endlich voll selbstverwirklichen und gleichberechtigt malochen.
scipio
Im Ostblock waren Betriebskindergärten eine feste Institution.
Aber so weit, den Berufsweg des Kindes von Geburt an festzulegen, so weit ist man nicht einmal in jenem totalitären System gegangen.
Gruß
Ekki
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire!
Scipio Africanus, Monday, 21.02.2005, 21:26 (vor 7653 Tagen) @ Ekki
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire! von Ekki am 21. Februar 2005 19:21:44:
Hallo, Scipio Africanus!
Grosskonzerne wie Siemens, Audi, VW, Philipps, Sony, Deutsche Bank u.s.w erhalten das Recht, Kinder zu adoptieren. Damit verpflichten sie sich, das Kind aufzuziehen und betriebsintern nutzbringend gemäss den Konzernanforderungen zu bilden. Das Kind muss sich als Gegenleistung lebenslang für die Konzernmaloche bereithalten. Im Falle der deutschen Bank wäre Ackermann der Papi. Damit könnte sich Frau endlich voll selbstverwirklichen und gleichberechtigt malochen.
scipio
Im Ostblock waren Betriebskindergärten eine feste Institution.
Aber so weit, den Berufsweg des Kindes von Geburt an festzulegen, so weit ist man nicht einmal in jenem totalitären System gegangen.
Gruß
Ekki
Satire ? Das ist der logische Weg nach marktwirtschaftlichen Kriterien. Denkbär wären auch Kinderaktien, womit der Aktionär am später erwirtschafteten Kapital des Kindes teilhaben könnte.
scipio
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire!
Ekki, Monday, 21.02.2005, 21:37 (vor 7653 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire! von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 19:26:40:
Hallo, Scipio Africanus!
Satire ? Das ist der logische Weg nach marktwirtschaftlichen Kriterien. Denkbär wären auch Kinderaktien, womit der Aktionär am später erwirtschafteten Kapital des Kindes teilhaben könnte.
scipio
Ich bin mir zwar nach dieser Antwort nach wie vor unsicher, ob Du hier nicht nur ein bis zum Extrem, ja, ins Perverse getriebenes marktwirtschaftliches Denken anprangern willst - die Bemerkung im Ausgangsposting
Trotzdem braucht es auch in Zukunft Kinder, die später als Erwachsene malochen können (wozu denn sonst).
deutet meiner Meinung nach darauf hin.
Aber sei dem wie ihm wolle:
Ich, ja, ausgerechnet ich als derjenige hier im Forum, der am offensivsten zu seiner Kinderlosigkeit steht, ich möchte jedem Kind, das geboren wird, wünschen, daß es nicht Objekt marktwirtschaftlichen Kalküls ist, sondern um seiner selbst Willen mit Liebe angenommen und mit Liebe umgeben wird. Und das beinhaltet nicht nur, aber auch, daß man dem Kind Zeit läßt, selbst herauszufinden, wo seine Neigungen und Begabungen liegen, und nicht etwa sein Berufswahl schon von Geburt an (!) festlegt.
Gruß
Ekki
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire!
Nikos, Monday, 21.02.2005, 21:51 (vor 7653 Tagen) @ Ekki
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire! von Ekki am 21. Februar 2005 19:37:53:
Hallo Ekki!
Ich, ja, ausgerechnet ich als derjenige hier im Forum, der am offensivsten zu seiner Kinderlosigkeit steht, ich möchte jedem Kind, das geboren wird, wünschen, daß es nicht Objekt marktwirtschaftlichen Kalküls ist, sondern um seiner selbst Willen mit Liebe angenommen und mit Liebe umgeben wird. Und das beinhaltet nicht nur, aber auch, daß man dem Kind Zeit läßt, selbst herauszufinden, wo seine Neigungen und Begabungen liegen, und nicht etwa sein Berufswahl schon von Geburt an (!) festlegt.[/b]<
Schon einverstanden. Dazu sollte man bedenken, daß auch Kinder
a) von Wirtschaft nicht weg zu denken sind. Das war immer so, und es war auch nicht so schlimm, Kinder freuen sich mitmachen zu dürfen.
b) gerne geleitet und Grenze gesetzt bekommen. Ein zu großes Angebot verwirrt manchmal, und manche Kinder wollen eben das "was Papa/Mama macht" auch machen.
Natürlich sollen Großkonzerne davon ganz ferngehalten werden. Der Grund sehe ich in der Gesichtslossigkeit, ein Konzern kann man nicht fassen.
Grüße
Nikos
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire!
Scipio Africanus, Monday, 21.02.2005, 22:07 (vor 7653 Tagen) @ Ekki
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire! von Ekki am 21. Februar 2005 19:37:53:
Hallo, Scipio Africanus!
Satire ? Das ist der logische Weg nach marktwirtschaftlichen Kriterien. Denkbär wären auch Kinderaktien, womit der Aktionär am später erwirtschafteten Kapital des Kindes teilhaben könnte.
scipio
Ich bin mir zwar nach dieser Antwort nach wie vor unsicher, ob Du hier nicht nur ein bis zum Extrem, ja, ins Perverse getriebenes marktwirtschaftliches Denken anprangern willst - die Bemerkung im Ausgangsposting
Trotzdem braucht es auch in Zukunft Kinder, die später als Erwachsene malochen können (wozu denn sonst).
deutet meiner Meinung nach darauf hin.
Das ist es natürlich. Aber so oder ähnlich wirds kommen, da bin ich mir ganz sicher. Warts ab.
scipio
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire!
Hintergrundleser, Tuesday, 22.02.2005, 17:23 (vor 7652 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann - Ich hoffe doch, das war Satire! von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 19:26:40:
"Denkbär wären auch Kinderaktien, womit der Aktionär am später erwirtschafteten Kapital des Kindes teilhaben könnte."
Das ist ein ungeahntes Potential, was sich da für Alle erschließt.
Man könnte sich z.B. Optionsscheine/Zertifikate auf Kinderaktien vorstellen, ebenso Futures/Optionen direkt auf Kinder. Das wäre für die Unternehmen äusserst interressant, die ausschliesslich für die Zulieferung und Züchtung von Kindern zuständig sind, denn sie könnten sich darüber gegen eine Preisverfall beim Markt absichern, wenn der Halter des Kontrakts sich verpflichtet, eine bestimmte Anzahl Kinder zu einem festgelegten Zeitpunkt und einem festgelegten Betrag abzunehmen. Das Ganze ist selbstverständlich ebenfalls handelbar und so kann auch ein Ottonormalbürger am Kinderhandel teilnehmen. Irgendwann werden Gütegrade eingeführt (z.B. A - E), für die es jeweils einen eigenen Index gibt, der wiederum direkt oder über Derivate handelbar ist, usw..
HL
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Odin, Monday, 21.02.2005, 22:34 (vor 7653 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 18:35:56:
Richtige Gedanken, die aufzeigen, wie weit der totale Kapitalismus die Menschheit führen kann. Leider zeigen auch die letzten Jahre, dass es immer mehr in diese Richtung geht.
Unternehmen, die sicher verantwortlich gegenüber ihren Mitarbeitern zeigen, haben zunächst wirtschaftliche Nachteile. Wir haben aber nicht den reinen Kapitalismus - dieser ist schon vor über hundert Jahren gescheitert - noch vor dem Kommunismus.
Der Staat setzt jetzt Leitlinien fest, so dass Betriebe gezwungen werden, verantwortlich zu denken. Von sich aus würden sie es sicher nicht tun.
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
AJM, Monday, 21.02.2005, 23:33 (vor 7653 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 18:35:56:
Guten Abend,
hmm, heute nennt man unsere Gesellschaft kapitalistisch, aber war die Gesellschaft nicht schon immer so? Hat nicht schon zu jeder Zeit jeder auf seinen Vorteil geschaut und versucht, das Maximum herauszuholen? Das es früher mehr Kinder gab hat mehrere Gründe. Zum Einen waren die Verhütungsmethoden noch nicht so ausgereift bzw. bekannt. Zum Zweiten waren Kinder als Altersversorgung DIREKT wichtig. Heute kann man seine Altersversorgung selbst ansparen, was früher nicht oder nur in eingeschränktem Umfang möglich war. Und Drittens waren Kinder früher etwas normales, etwas, das zum Leben dazugehörte. Heute jedoch werden Kinder als kleine Wunder oder Helden hochstilisiert. Selbst die natürlichen Vorgänge wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt sind komplett durchtechnisiert, verwissenschaftlicht und unpersönlich, weil die heutige Gesellschaft fast nichts mehr von Natürlichkeit (im Sinne von naturgegeben) hält.
Die angeblich kinderfeindliche Gesellschaft sehe ich auch nicht, denn die gesetzlichen Regelungen zum Kinderschutz, finanzielle Zuwendungen und der gesellschaftlich Zwang, Kinder nicht schlimm finden zu dürfen (Beispiel: 22 Uhr Abend im Restaurant: Wer sich über Kindergetobe aufregt gilt als Kinderfeind), zeigen das genau Gegenteil.
Mehr Kinder gibt es m.E. nicht durch mehr finanzielle Zuwendungen oder durch eine Rundum-sorglos-Kinderunterbringung. Mehr Kinder wird es erst geben, wenn sich die Gesellschaft zurück besinnt darauf, daß Kinder weder belastung noch das Allein-selig-machende sind, sondern daß sie eigentlich dazugehören. Nicht mehr und nicht weniger, nur dazugehören.
Gruß
AJM
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Scipio Africanus, Tuesday, 22.02.2005, 00:07 (vor 7652 Tagen) @ AJM
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von AJM am 21. Februar 2005 21:33:17:
Guten Abend,
hmm, heute nennt man unsere Gesellschaft kapitalistisch, aber war die Gesellschaft nicht schon immer so? Hat nicht schon zu jeder Zeit jeder auf seinen Vorteil geschaut und versucht, das Maximum herauszuholen?
Profitstreben als alleinige Maxime ist sicher nicht neu. Der Gedanke der sozialen Marktwirtschaft entstand aus der Erkenntnis, dass ungezügeltes Profitstreben verheerende soziale Missstände zur Folge hat (zum Beispiel Kinderarbeit). Die soziale Marktwirtschaft wird solange bestehen, wie sie finanzierbar bleibt. Wir erleben zur Zeit den allmählichen Untergang der Epoche der sozialen Marktwirtschaft. Die Kinderarbeit stand übrigens im Einklang mit der Maxime des Profitstrebens. Eine modernere Variante zur Sicherung der Nachkommenschaft unter Berücksichtigung der Profitmaxime habe ich genannt.
>Die angeblich kinderfeindliche Gesellschaft sehe ich auch nicht, denn die gesetzlichen Regelungen zum Kinderschutz, finanzielle Zuwendungen und der gesellschaftlich Zwang, Kinder nicht schlimm finden zu dürfen (Beispiel: 22 Uhr Abend im Restaurant: Wer sich über Kindergetobe aufregt gilt als Kinderfeind), zeigen das genau Gegenteil.
Weshalb werden so wenig Kinder geboren ? Wer gleich mehrere Kinder hat, der gehört in der Regel zur gesellschaftlichen Unterschicht, auch wenn es ihm immer noch besser geht als dem kinderlosen Gesellen im Mittelalter. Kinderreichtum war aber früher, wie von dir erwähnt, eine Vorsorge, und weniger eine Form von Selbstverwirklichung.
Mehr Kinder gibt es m.E. nicht durch mehr finanzielle Zuwendungen oder durch eine Rundum-sorglos-Kinderunterbringung. Mehr Kinder wird es erst geben, wenn sich die Gesellschaft zurück besinnt darauf, daß Kinder weder belastung noch das Allein-selig-machende sind, sondern daß sie eigentlich dazugehören. Nicht mehr und nicht weniger, nur dazugehören.
Gruß
AJM
So wird das nichts mit mehr Kindern. Wir sterben aus, wir Westeuropäer :(
scipio
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Nikos, Tuesday, 22.02.2005, 00:19 (vor 7652 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 22:07:42:
Hallo scipio.
So wird das nichts mit mehr Kindern. Wir sterben aus, wir Westeuropäer :(
scipio<
Du gehst davon aus, daß die Femis weiter bestehen bleiben. Dem ist nicht so. Ich denke nicht daran, daß es alles so bleibt, wie jetzt. Glaube es oder lasse es, die Situation wird sich bald und schlagartig verändern.

Auch der Deppin.. ähm... Chefin von HP hat man keinen Rauswurf zugetraut, und doch ist es passiert. Weil Zahlen und Fakten sowie Ursache und Wirkung zwar fair aber streng sind. Auch wenn bei den Femis von "erhobenen Hauptes das Unternehmen verlassen" gesprochen wird.
Nikos
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Nikos, Tuesday, 22.02.2005, 00:13 (vor 7652 Tagen) @ AJM
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von AJM am 21. Februar 2005 21:33:17:
Hallo AJM.
Ich selbst wollte noch vier Kinder großziehen. Aber nicht, wenn ich nur dafür zahlen darf, ohne sonst irgendwie mitsprechen, die Kinder sehen und erleben, sie miterziehen zu dürfen, oder nur durch die Filter der allmächtigen Mutter.
Es mag sein, daß auch andere Gründe eine Rolle spielen. Zu 90% ist es aber die Gesetzgebung bzw der Feminismus, der diese marode Gesetzgebung geschafft hat.
Wer sagt denn "Mein Bauch gehört mir!" und "Männer sind Täter", aber auch "Das ist mein Kind" und "Der Vater ist unwichtig". Das tun doch die Radikal-Feministinnen. Deswegen:
So gerne ich auch will, ich kann doch gar keine weitere Kinder zeugen, wo ich doch als Mann soooo böse und dumm bin (Frauen können alles, nur besser), ich gebe doch so schlechte, erbärmliche, fehlerhafte Genen (Männer sind ein Fehler der Natur) nicht weiter, da würde ich doch der Evolution kaputt machen, ich bitte dich! Noch dazu mit Hilfe einer mir völlig fremden Bauch (der mir gar nicht gehört), und wenn ich als Vater sowieso vollkommen unwichtig bin, da jederzeit durch den Sozial-, Emotional-, Zahl-, Aktuell-, Momentaner-Vater ersetzt werden kann.
Sollen sich doch die ganzen Soziale Väter mit der Kinderzeugung bemühen, die sind eh besser als uns Biologische Väter, wir sind zu nichts zu gebrauchen.
Nicht meine Reden, die Femis reden so, die übrigens die Posten in der Regierung inne haben und Gesetze im Parlament einbringen, die dann auch verabschiedet werden.
Und ich bin nicht allein!
Prost!
Nikos
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
Odin, Tuesday, 22.02.2005, 01:10 (vor 7652 Tagen) @ AJM
Als Antwort auf: Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von AJM am 21. Februar 2005 21:33:17:
Guten Abend,
hmm, heute nennt man unsere Gesellschaft kapitalistisch, aber war die Gesellschaft nicht schon immer so? Hat nicht schon zu jeder Zeit jeder auf seinen Vorteil geschaut und versucht, das Maximum herauszuholen? Das es früher mehr Kinder gab hat mehrere Gründe. Zum Einen waren die Verhütungsmethoden noch nicht so ausgereift bzw. bekannt. Zum Zweiten waren Kinder als Altersversorgung DIREKT wichtig. Heute kann man seine Altersversorgung selbst ansparen, was früher nicht oder nur in eingeschränktem Umfang möglich war. Und Drittens waren Kinder früher etwas normales, etwas, das zum Leben dazugehörte. Heute jedoch werden Kinder als kleine Wunder oder Helden hochstilisiert. Selbst die natürlichen Vorgänge wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt sind komplett durchtechnisiert, verwissenschaftlicht und unpersönlich, weil die heutige Gesellschaft fast nichts mehr von Natürlichkeit (im Sinne von naturgegeben) hält.
Die angeblich kinderfeindliche Gesellschaft sehe ich auch nicht, denn die gesetzlichen Regelungen zum Kinderschutz, finanzielle Zuwendungen und der gesellschaftlich Zwang, Kinder nicht schlimm finden zu dürfen (Beispiel: 22 Uhr Abend im Restaurant: Wer sich über Kindergetobe aufregt gilt als Kinderfeind), zeigen das genau Gegenteil.
Mehr Kinder gibt es m.E. nicht durch mehr finanzielle Zuwendungen oder durch eine Rundum-sorglos-Kinderunterbringung. Mehr Kinder wird es erst geben, wenn sich die Gesellschaft zurück besinnt darauf, daß Kinder weder belastung noch das Allein-selig-machende sind, sondern daß sie eigentlich dazugehören. Nicht mehr und nicht weniger, nur dazugehören.
Gruß
AJM
Sehr gut ausgedrückt! Sprichst mir aus der Seele
Wozu Kinderreichtum?
Sinnvolles Pseudonym, Tuesday, 22.02.2005, 16:20 (vor 7652 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 18:35:56:
Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft.
Nachdem durch Technisierung und Globalisierung immer weniger Menschen immer effizienter mehr produzieren und nur noch weiterentwickelnde Intelligenz benötigt wird, fragt man sich allen Ernstes, was wir mit Kinderreichtum wollen?
Eines Tages werden wir uns selbst überflüssig gemacht haben und müssen in die Reisfelder nach Indien emigrieren.
Was wollen wir also mit mehr Kindern?
Aufessen?
Re: Wozu Kinderreichtum?
Odin, Tuesday, 22.02.2005, 17:16 (vor 7652 Tagen) @ Sinnvolles Pseudonym
Als Antwort auf: Wozu Kinderreichtum? von Sinnvolles Pseudonym am 22. Februar 2005 14:20:10:
Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft.
Nachdem durch Technisierung und Globalisierung immer weniger Menschen immer effizienter mehr produzieren und nur noch weiterentwickelnde Intelligenz benötigt wird, fragt man sich allen Ernstes, was wir mit Kinderreichtum wollen?
Ausgezeichnete Frage, die sich komischerweise kaum jemand stellt. Wir sind in Deutschland überbevölkert. Dauerndes Bevölkerungswachstum ist gar nicht möglich und wünschenswert. Sicherlich ist ein dramatischer Einbruch zu verhindern, aber zuviele Kinder ist genauso verheerend, wie viel zuwenig
Re: Wozu Kinderreichtum?
Scipio Africanus, Tuesday, 22.02.2005, 17:24 (vor 7652 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wozu Kinderreichtum? von Odin am 22. Februar 2005 15:16:26:
Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft.
Nachdem durch Technisierung und Globalisierung immer weniger Menschen immer effizienter mehr produzieren und nur noch weiterentwickelnde Intelligenz benötigt wird, fragt man sich allen Ernstes, was wir mit Kinderreichtum wollen?
Ausgezeichnete Frage, die sich komischerweise kaum jemand stellt. Wir sind in Deutschland überbevölkert. Dauerndes Bevölkerungswachstum ist gar nicht möglich und wünschenswert. Sicherlich ist ein dramatischer Einbruch zu verhindern, aber zuviele Kinder ist genauso verheerend, wie viel zuwenig
Wenn du alt und gebrechlich bist, dann kommt Robbi und wischt dir das Hinterteil ab ? :)
Re: Wozu Kinderreichtum?
Odin, Tuesday, 22.02.2005, 18:05 (vor 7652 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wozu Kinderreichtum? von Scipio Africanus am 22. Februar 2005 15:24:44:
Wenn du alt und gebrechlich bist, dann kommt Robbi und wischt dir das Hinterteil ab ? :)
Ich sage ja nicht, dass es gleich gar keine Kinder mehr geben darf.
Im übrigen stehen meine Chancen recht gut, daß mich eines Tages beim lesen der Forenbeiträge der Herzinfarkt dahinrafft. Warte also noch ein wenig mit Deiner Familienplanung 
Re: Wozu Kinderreichtum?
Sinnvolles Pseudonym, Tuesday, 22.02.2005, 18:31 (vor 7652 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wozu Kinderreichtum? von Scipio Africanus am 22. Februar 2005 15:24:44:
Wenn du alt und gebrechlich bist, dann kommt Robbi und wischt dir das Hinterteil ab ? :)
Ja, denn der wird dann billig in China hergestellt und kostet weit weniger als sozialversichertes Pflegepersonal.
Re: Wozu Kinderreichtum?
Friedwilli, Tuesday, 22.02.2005, 19:48 (vor 7652 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wozu Kinderreichtum? von Odin am 22. Februar 2005 15:16:26:
Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft.
Nachdem durch Technisierung und Globalisierung immer weniger Menschen immer effizienter mehr produzieren und nur noch weiterentwickelnde Intelligenz benötigt wird, fragt man sich allen Ernstes, was wir mit Kinderreichtum wollen?
Ausgezeichnete Frage, die sich komischerweise kaum jemand stellt. Wir sind in Deutschland überbevölkert. Dauerndes Bevölkerungswachstum ist gar nicht möglich und wünschenswert. Sicherlich ist ein dramatischer Einbruch zu verhindern, aber zuviele Kinder ist genauso verheerend, wie viel zuwenig
Ja warum stellt niemand diese naheliegende Frage? Die öffentliche Diskusion der Medien belegt, daß Menschen die etwas hinterfragen nicht erwünscht sind, Kinder werden ähnlich gehandhabt, wie das Wirtschaftswachstum, Stillstand bedeutet Rückgang, Quantität ist das Maß aller Dinge. Und wenn die nachher alle zum Sozi rennen, was ist dann mit meiner Rente?
Re: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann
pit b., Tuesday, 22.02.2005, 16:36 (vor 7652 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Wie Kinderreichtum erreicht werden kann von Scipio Africanus am 21. Februar 2005 18:35:56:
[quote]Grosskonzerne wie Siemens, Audi, VW, Philipps, Sony, Deutsche Bank u.s.w erhalten das Recht, Kinder zu adoptieren. Damit verpflichten sie sich, das Kind aufzuziehen und betriebsintern nutzbringend gemäss den Konzernanforderungen zu bilden. Das Kind muss sich als Gegenleistung lebenslang für die Konzernmaloche bereithalten. Im Falle der deutschen Bank wäre Ackermann der Papi. Damit könnte sich Frau endlich voll selbstverwirklichen und gleichberechtigt malochen.
scipio[/quote]
Ich hoffe mal an, dass das nicht ernst gemeint ist.