Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles
Andreas, Monday, 21.02.2005, 19:47 (vor 7653 Tagen)
Ich bin mal gespannt, wann die ersten Maenner rausgeschmissen werden, nur weil sie zu einer Kollegin "Guten Morgen" sagen. Wahrscheinlich gibt es jetzt wieder Millionenklagen vor amerikanischen Gerichten. Es ist wirklich unglaublich...
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4084118_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
Re: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles
Arne Hoffmann, Monday, 21.02.2005, 20:32 (vor 7652 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles von Andreas am 21. Februar 2005 17:47:58:
Zitat aus dem Tagesschau-Beitrag:
"Juristisch seien die Vorwürfe zwar nicht fundiert (...), aber die anhaltende Kontroverse habe die Position Lubbers' unhaltbar gemacht."
Faszinierend. Ob es die grünen oder die feministischen "Gutmenschen" sind, die infame Methode scheint immer dieselbe zu sein: einfach nur möglichst lange Leute mit Dreck beschmeißen. Ob da irgendwelche Vorwürfe begründet sind oder nicht, da scheißt letzten Endes der Hund drauf. Sowas hält man möglichst lange am Köcheln, dann räumt man unerwünschte Personen damit schon aus dem Feld. Ich kann manchmal gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Arne
Das ist die übliche Handlungsweise.
Magnus, Monday, 21.02.2005, 20:46 (vor 7652 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles von Arne Hoffmann am 21. Februar 2005 18:32:02:
Faszinierend. Ob es die grünen oder die feministischen "Gutmenschen" sind, die infame Methode scheint immer dieselbe zu sein: einfach nur möglichst lange Leute mit Dreck beschmeißen. Ob da irgendwelche Vorwürfe begründet sind oder nicht, da scheißt letzten Endes der Hund drauf. Sowas hält man möglichst lange am Köcheln, dann räumt man unerwünschte Personen damit schon aus dem Feld. Ich kann manchmal gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Es kommt nicht mehr darauf an, ob etwas juristische fundiert ist etc., sondern der Zeitgeist setzt sich durch. Der Zeitgeist ist somit die größte Gefahr für Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit - egal aus welcher Richtung er kommt. Siehe u.a. auch Hohmann, Möllemann etc. Aus diesem Grund ist es stets ratsam, gegen den Zeitgeist vorzugehen (nicht Inhaltlich, sondern in der Methodik) - immer - egal ob man ihn befürwortet, oder nicht.
Menschen werden sonst "totgeschwiegen" - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ohne wieder allzusehr politisieren zu wollen, aber gerade durch Linke und Feministen wird die Meinungsfreiheit im erheblichen Maße beschnitten. Zu schnell kann eine Person in die Schusslinie geraten - sei es ein Kardinal, ein Hohmann, ein Ruud Lubbers oder Familien aus Worms. Die Zeitgeist vernebelt auch die Wahrnehmung und schaltet bei vielen das logische Denken ab.
Magnus
Re: Das ist die übliche Handlungsweise.
Doink, Monday, 21.02.2005, 21:12 (vor 7652 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Das ist die übliche Handlungsweise. von Magnus am 21. Februar 2005 18:46:00:
Faszinierend. Ob es die grünen oder die feministischen "Gutmenschen" sind, die infame Methode scheint immer dieselbe zu sein: einfach nur möglichst lange Leute mit Dreck beschmeißen. Ob da irgendwelche Vorwürfe begründet sind oder nicht, da scheißt letzten Endes der Hund drauf. Sowas hält man möglichst lange am Köcheln, dann räumt man unerwünschte Personen damit schon aus dem Feld. Ich kann manchmal gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Es kommt nicht mehr darauf an, ob etwas juristische fundiert ist etc., sondern der Zeitgeist setzt sich durch. Der Zeitgeist ist somit die größte Gefahr für Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit - egal aus welcher Richtung er kommt. Siehe u.a. auch Hohmann, Möllemann etc. Aus diesem Grund ist es stets ratsam, gegen den Zeitgeist vorzugehen (nicht Inhaltlich, sondern in der Methodik) - immer - egal ob man ihn befürwortet, oder nicht.
Menschen werden sonst "totgeschwiegen" - im wahrsten Sinne des Wortes.
Ohne wieder allzusehr politisieren zu wollen, aber gerade durch Linke und Feministen wird die Meinungsfreiheit im erheblichen Maße beschnitten. Zu schnell kann eine Person in die Schusslinie geraten - sei es ein Kardinal, ein Hohmann, ein Ruud Lubbers oder Familien aus Worms. Die Zeitgeist vernebelt auch die Wahrnehmung und schaltet bei vielen das logische Denken ab.
Magnus
Bei vielen, aber nicht bei allen. Doink hat bis jetzt noch jeden kleingeistigen Dünnpfiff durchschaut und rät seinen Zeitgenossen dasselbe.
Magnus, denk einfach mal an Monika Christann oder an Elke Bleich und auch dein Gemüt wird sich wieder erhellen. Du weißt nicht wer die Damen sind?
Also das kannste mir nicht erzählen...
Doink the Clown
Re: Das ist die übliche Handlungsweise.
Nikos, Monday, 21.02.2005, 21:17 (vor 7652 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Das ist die übliche Handlungsweise. von Magnus am 21. Februar 2005 18:46:00:
Menschen werden sonst "totgeschwiegen" - im wahrsten Sinne des Wortes<
Alle radikalideologien, die nicht flexibel genug sind und nicht differenzieren wollen, betrachten Menschen wie "Collateral Schäden" auf dem (zweifelhaften) Weg zum "totalen Sieg". Wenn sie das "Die Würde des Menschen ist unantastbar" nicht vorbehaltlos und konsequent anerkennen, sondern immer wieder Wege finden, um es für eigene Zwecke zu benutzen und je nach Bedarf umzugehen, dann werden Menschen einfach totgeschwiegen. Zur Zeit sind es Väter und Kinder.
Nikos
Re: Das ist die übliche Handlungsweise.
Wodan, Monday, 21.02.2005, 21:47 (vor 7652 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Das ist die übliche Handlungsweise. von Magnus am 21. Februar 2005 18:46:00:
Ohne wieder allzusehr politisieren zu wollen, aber gerade durch Linke und Feministen wird die Meinungsfreiheit im erheblichen Maße beschnitten. Zu schnell kann eine Person in die Schusslinie geraten - sei es ein Kardinal, ein Hohmann, ein Ruud Lubbers oder Familien aus Worms. >Magnus
Das ist kein Spezifikum der Linken. Sondern gängige politische Praxis in jedwedem Umgang der Gruppierungen miteinander. Ein wenig rühmliches Kapitel unserer politischen Kultur. Zeitgeist? Da schon, doch geht der wohl quer durch die Parteien.
Gruß
Wodan
Noch nicht ganz verstanden.
Magnus, Monday, 21.02.2005, 22:21 (vor 7652 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: Das ist die übliche Handlungsweise. von Wodan am 21. Februar 2005 19:47:28:
Das ist kein Spezifikum der Linken. Sondern gängige politische Praxis in jedwedem Umgang der Gruppierungen miteinander. Ein wenig rühmliches Kapitel unserer politischen Kultur. Zeitgeist? Da schon, doch geht der wohl quer durch die Parteien.
Das bisschen politische Hetze zwischen parteien oder unter Gruppierungen ist nichts im Vergleich dazu, wenn man fast alle Medien und Bevölkerung gegen sich gerichtet sieht, und das auch noch nur wegen ein paar Behauptungen.
Genau das macht den Zeitgeist so gefährlich:
1. Sehr viele springen auf die Äußerungen an
2. Die, die eigentlich anderer Meinung sind, hüllen sich in Schweigen, weil sie um ihre Reputation sorgen
3. Die Medien schlachten die Geschichte aus und gehen gegen den Beschuldigten.
Ich gebe einfach Beispiele:
1. Betätigt ein Mann in hohem Posten/Politiker eine frauenfeindliche Äußerungen, so ist er schnell weg vom Fenster. Äußerst eine Frau einen männerfeindliche Äußerung, so wird sie in der nächsten Emma gelobt.
2. Erwähnt ein Politiker den Begriff "Tätervolk" mit den Begriff "Juden" in einer Rede, so wird unabhängig vom Kontext der Politiker als Antisemit beschimpft, entmachtet und durch die Presse gezogen, da linke Gutmenschen keiften: "Der hat 'Gewalt' und 'Wehrsportgruppen' gesagt. Der ist ein Nazi!" Ist ein deutscher Historiker allerdings der Meinung, dass es im zweiten Weltkrieg keine Deutschen Opfer gab und die Deutschen ein Volk der Täter sein und selbst an dem Schlamassel Schuld sein, so erntet er ausschließlich Applaus, großes Schweigen und etwas leise Kritik - vielleicht von einem Jörg Friedrich, der nicht die Angst hat, das Wort "Kriegsverbrechen" mit bestimmten Aktionen der Allierten in Verbindung zu setzen - wobei er sich damit schon auf einem schmalen Grad bewegt.
3. Gegen die Republikaner oder NPD wurde enorm politischer Druck gemacht, u.a. auch deswegen, weil die NPD das "Reich wieder herstellen will" (siehe Verfassungsschutzbericht) und auch Bestrebungen existieren, Demokratie abzubauen. Die PDS hingegen, die ebenfalls ähnliche Bestrebungen im Parteiprogramm aufweist (Sozialismus als Ziel etc.) und die obendrein mit in- und ausländischen Linksextremisten zusammenarbeitet (siehe Verfassungschutzbericht), die wird inzwischen in manchen Zeitungen (Spiegel) als "demokratische" Partei bezeichnet, mit der die SPD ja so schön koalieren kann. Insbesondere der Verfassungsschutzbericht im Vergleich zw. PDS und REP ist aufschlussreich, weil man da feststellen muss, dass die die REP weder programmatisch noch in der Spitze rechtsradikale Bestrebungen aufweisen, während die PDS offen linksextremistische Bestrebungen im Programm weiter innehält und Extremisten innerhalb der Partei ausdrücklich - und programmatisch belegt - akzeptiert. Trotzdem werden beide Parteien (zu Unrecht) unterschiedlich behandelt. Die PDS ist - was Radikalität angeht - nicht besser als die Republikaner, tendieren vom Niveau sogar eher zur NPD (siehe dazu Verfassungsschutzbericht). Aber das jukt niemanden, da PDS links.
4. In der Emma wird ein Ausschnitt von SCUM veröffentlicht - mit umgekehrten Geschlechterrollen wäre das in einer anderne Zeitung ohne Konsequenzen undenkbar.
5. Das Buch "Frauen und Kinder zuerst" von Paul-Hermann Gruner wird im Buchregister der Buchläden unter "Esoterik" geführt, während "101 Gründe ohne Männer zu leben" unter "Ratgeber" zu finden ist.
Es gibt noch tausend andere Beispiele. Es ist nicht zu übersehen, dass in Deutschland deutlich mit zweierlei Maß gemessen wird. Es herrscht ein linker und feministischer Zeitgeist, der zu sehr die Extremisten dieser Richtung toleriert und auch fördert. Der goldene Weg der Mitte wurde leider nicht gefunden.
Magnus
Re: Noch nicht ganz verstanden.
Wodan, Monday, 21.02.2005, 23:47 (vor 7652 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Noch nicht ganz verstanden. von Magnus am 21. Februar 2005 20:21:15:
Es herrscht ein linker und feministischer Zeitgeist, der zu sehr die Extremisten dieser Richtung toleriert und auch fördert. Der goldene Weg der Mitte wurde leider nicht gefunden.
Magnus
Nicht detailliert, nur kurz:
Es herrscht ein feministischer Zeitgeist. JA.
Es herrscht ein linker Zeitgeist. NEIN.
Was den ersteren angeht, bin ich völlig eins mit Dir. Den linken Zeitgeist gibt es freilich auch, doch herrscht er nicht, sondern steht einem rechten Zeitgeist gegenüber, der sich ähnlich geriert. Und das interessante ist: beide betreiben Mutterkult und ein gerüttelt Maß an Frauenideologie, weshalb eine Männerrechtsbewegung verraten und verkauft ist, wenn sie ihre Hoffnung - außer in Einzelfragen - auf eine bestimmte Partei setzt.
Meine Meinung.
Gruß
Wodan
Re: Das ist die übliche Handlungsweise.
Salvatore, Tuesday, 22.02.2005, 12:27 (vor 7652 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: Das ist die übliche Handlungsweise. von Wodan am 21. Februar 2005 19:47:28:
Es ist schon ein Spezifikum der Linken. Ich war Mitglied in einer linken Partei(Grüne) und auch in einer bürgerlichen Partei (FDP). Verglichen mit den Linken sind die bürgerlichen ein Hort der Toleranz. Ich hab es selbst erlebt. Bei abweichenden Ansichten wurde ich bei den Grünen mit Gegenständen beworfen oder niedergeschrien, bei der FDP wurde das anstandslos akzeptiert.
Ciao
Salvatore
Re: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles
Eugen Prinz, Monday, 21.02.2005, 22:00 (vor 7652 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles von Arne Hoffmann am 21. Februar 2005 18:32:02:
Zitat aus dem Tagesschau-Beitrag:
"Juristisch seien die Vorwürfe zwar nicht fundiert (...), aber die anhaltende Kontroverse habe die Position Lubbers' unhaltbar gemacht."
Faszinierend. Ob es die grünen oder die feministischen "Gutmenschen" sind, die infame Methode scheint immer dieselbe zu sein: einfach nur möglichst lange Leute mit Dreck beschmeißen. ...
Ich frage mich, warum hier überhaupt von "Dreck" und nicht einfach von Denunziation, Mobbing, übler Nachrede o.ä. die Rede ist. Kam die Mitarbeiterin vielleicht mit dem Kopf unterm Arm aus dem Büro? Sexuelle Belästigung ist doch eine reine Definitionssache. Warum lässt sich der UN-Generalsekretär in dieser Weise instrumentalisieren? Er könnte auch sagen: "Wie bitte? Sexuelle Belästigung? Was soll denn das sein? Hat er Sie gebumst oder nicht?"
Wenn Männer zulassen, dass Männer mit solchen üblen denunziatorische Methoden aus dem Amt gekickt werden, wenn sie überhaupt zulassen, dass "sexuelle Belästigung" zu einem Delikt hochstilisiert wird, dann ist etwas oberfaul. Ich werde jeden Tag dutzendfach sexuell belästigt. Permanent penetrieren Frauen mit unverschämten Parfüms meine intimsten Organe. Wenn ich eine Zeitung aufschlage, ins Fernsehen schaue, durch eine Fußgängerzone gehe, wird ständig ungefragt auf meine Knöpfe gedrückt mit sexistischer Reklame mit halbnackten Frauen.
Ich möchte wetten, diese Mitarbeiterin, die sich da über sexuelle Belästigung beschwert, kam zur Arbeit mit künstlich gefärbten Lippen, mit einem BH zur künstlichen Erektion ihres Busens, mit Pheromonen bekleckert, dass es den stärksten Eber von Stuhl haut. Aber dann von sexueller Belästigung schreien. Wenn er sie belästigt hat und sie ihm eine geklebt hat - Schwamm drüber. Ein ausgewogener Handel. Alles andere ist eine Sauerei.
Eugen
Frauen die armen kleinen hilflosen Opferlämmchen ...
Sven, Monday, 21.02.2005, 20:43 (vor 7652 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles von Andreas am 21. Februar 2005 17:47:58:
Bin gespannt, wieviele Männer noch gehen müssen,
bis die Masse der Männer merkt, das nicht die armen kleinen hilflosen Frauen
sondern sie selbst die Opfer sind.
Das sie von hinten bis vorne und jahrelang von "Frau" verarscht worden sind und es in ihrer männlichen Arroganz und Dummheit nicht wahr haben wollten.
Aber, ich vermute, der männliche Wahn dauert noch einige Jahre ...
Re: Meine Hand auf ihrem Rücken - Zum gesellschaftlichen Zusammenleben ...
Ekki, Monday, 21.02.2005, 21:28 (vor 7652 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles von Andreas am 21. Februar 2005 17:47:58:
... gehörte jahrhundertelang auch die Kunst der Verführung.
Wenn die kriminalisiert wird, wie es derzeit geschieht, stirbt ein wesentlicher Teil der Kultur, ja, des Menschseins.
Gruß
Ekki
Re: Meine Hand auf ihrem Rücken - da ist mehr!
michail, Tuesday, 22.02.2005, 00:55 (vor 7652 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Meine Hand auf ihrem Rücken - das war alles von Andreas am 21. Februar 2005 17:47:58:
Die Besetzung von Menschenrechtsorgs mit Feministinnen, vor allem aber die Übernahme von Entscheidungsstellen rund um Asylrechte und -gepflogenheiten könnte sich als ein lohnendes Bestreben erweisen.
Die zugrundeliegende Vorstellung wäre, das weibliche Potential auf dem gesamten Planeten mit solchen Fluktuationsmechanismen auszustatten, die den Machokulturen Gebärerinnen entziehen und westlichen Kulturen einen Überschuß an Wählerinnenstimmen bescheren würden.
Klar, gibt es da Probleme vor allem wirtschaftlicher natur. Aber die stehen auf einem anderen Blatt.