Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Familienpolitik: Unser Vorbild sei Island

Wodan, Friday, 18.02.2005, 16:25 (vor 7656 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Re: Familienpolitik: Unser Vorbild sei Island von Cleo am 18. Februar 2005 13:27:58:

Zitat aus dem Artikel:
Dies ist besonders in Deutschland der Fall, das in diesem Zusammenhang als kinderunfreundlich eingestuft werden muß. Die Politik tut ein übriges dazu: Nirgendwo in Europa wird das Modell der häuslichen Gemahlin steuerlich so stark begünstigt wie durch das deutsche Ehegattensplitting. Es setzt finanzielle Anreize für den weniger verdienenden Partner, der meistens die Frau ist, sich aus dem Berufsleben zurückzuziehen. Es fördert damit die Abhängigkeit des geringer verdienenden Partners vom besser verdienenden. Und es schafft jedenfalls eines nicht: das Land von der Kinderarmut zu befreien.
Das hat der Autor sehr gut dargestellt. Wenn wir tatsächliche einen Femi-Staat hätten, wie hier schon einige Male angesprochen, dann sähe das anders aus.
Cleo

Wir haben vor allem DESWEGEN einen Femi-Staat, weil diese Modell ins Unendlich auch NACH der Ehe fortgeschrieben wird: Mutti kann sich zur Ruhe setzen, die Hand aufhalten und kassiert mehr als Papi, der dafür schuftet und allenfalls den Selbstbehalt für sich hat.
Wir haben einen Femi-Staat, weil angeblich emanzipierte Frauen sich jahrelang fürs Nixtun bezahlen lassen. Und nirgendwo in Europa kassieren diese Frauen mehr als bei uns.
Gruß
Wodan


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