Als Antwort auf: Der geschlechtsspezifische Zugriff auf Lesestrategien von Andreas am 18. Februar 2005 13:18:59:
Ich weiss nicht, ob der Text hier schon bekannt ist. Fuer mich war er neu. Ganz interessant.
http://www.linguistik-online.de/21_04/gruetz.html
Ich habe den Text gelesen und fand ihn zwar informativ, aber auch in sich sehr widersprüchlich. Die behauptete genetische Determination für die Leseleistung halte ich gerade durch den Text für widerlegt.
Die Ursachen für die Leseleistung scheinen im viel stärkeren Maße durch Motivation und Umfeld bestimmt zu werden, als es die Untersuchung wahr haben will. Deswegen kommt sie am Ende zu keiner klaren Aussage.
Vielleicht sollte die Untersucherin sich fragen, ob gerade die Messmethode das Ergebnis bestimmt.