Frauen: Ziel in Sicht, aber noch nicht erreicht
Siehe Link. Eine grenzenlose Selbstbejammerung weiblicher Medienpräsenz. Inbesondere Väter und männliche Opfer müssen sich nach dem Lesen völlig verar***t vorkommen, denn ihre Medienpräsenz ist ungleich schlechter.
Mal ein Zitat: "Ein typisches Beispiel für diese Opferrollenzuweisung war der Bericht über eine Erdbebenkatastrophe. Während in dem Beitrag Frauen lediglich trauernd und von Männern gestützt zu sehen waren, wurden Männer als Retter und Experten gefilmt. Diese Rollenzuweisung ist weltweit tief verankert, jedoch eben keineswegs durchgängig gerechtfertigt. Auch dann nicht, wenn, wie in dem erwähnten Bericht, es sich um ein Erdbeben in einem vorderasiatischen Land handelte."
Es gibt ein aktives Forum zu dem Artikel, sind bereits einige interessante Beiträge drin.
Frauen sind Opfer sind Frauen sind Opfer ...
Als Antwort auf: Frauen: Ziel in Sicht, aber noch nicht erreicht von blendlampe am 15. Februar 2005 15:16:43:
"Ein typisches Beispiel für diese Opferrollenzuweisung war der Bericht über eine Erdbebenkatastrophe. Während in dem Beitrag Frauen lediglich trauernd und von Männern gestützt zu sehen waren, wurden Männer als Retter und Experten gefilmt. Diese Rollenzuweisung ist weltweit tief verankert, jedoch eben keineswegs durchgängig gerechtfertigt. Auch dann nicht, wenn, wie in dem erwähnten Bericht, es sich um ein Erdbeben in einem vorderasiatischen Land handelte."
Großartig.
Journalistinnen untersuchen ihre eigenen "woman as victim"-Stories und machen daraus eine "woman as victim"-Story - ein Zirkelschluss weiblicher Opferkultur. Der vorliegende Artikel wird vermutlich in einigen Jahren Gegenstand einer weiteren Untersuchung sein, in der erneut lauthals beklagt wird, Frauen würden dadurch Opfer, dass sie immerzu als Opfer dargestellt werden. Und so weiter.
Verweise dazu noch mal auf folgenden Beitrag:
index.php?id=36567
Re: Frauen: Ziel in Sicht, aber noch nicht erreicht
Als Antwort auf: Frauen: Ziel in Sicht, aber noch nicht erreicht von blendlampe am 15. Februar 2005 15:16:43:
" Ein Jahr nach dem GMMP 2000, also im Februar 2001, organisierte der Journalistinnenbund für Deutschland eine Folgeerhebung bei den Nachrichten von Printmedien, um zu prüfen, ob sich auf diesem Gebiet etwas verändert habe. Zur freudigen Überraschung der Beobachterinnen hatte die Erwähnung von Frauen in den Nachrichten tatsächlich eine Steigerung von 12 auf 18 Prozent erfahren. Allerdings war das wohl ausschließlich der Ernennung von zwei neuen Ministerinnen der Bundesregierung in diesem Zeitraum geschuldet. Danach blieb bis einschließlich 2004 bei den jährlich wiederholten Kontrollerhebungen des Journalistinnenbundes alles beim Alten. Der Frauenanteil lag weiterhin bei knapp unter 20 Prozent. Immerhin zeigt das deutlich, dass die Präsenz und Sichtbarkeit von Frauen in der Politik und anderen öffentlichen Bereichen unmittelbar mit der Sichtbarkeit in den Medien korreliert. Es darf also über die diesjährigen Zahlen noch spekuliert werden. "
Immer diese Motzerei! Dabei tue ich schon alles, damit Frau Zypries immer häufiger in den Medien erwähnt wird 