Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wiesbaden: Arbeitsamt ist nur für Frauen da

Frank, Tuesday, 15.02.2005, 15:15 (vor 7659 Tagen)

Arbeitsamt: Woche nur für Frauen

Vom 15.02.2005

MaK. Am 8. März ist Internationaler Frauentag. "Ein willkommener Anlass für unsere Veranstaltungsreihe speziell für Frauen", sagt Dr. Jürgen Seifert vom Hochschulteam der Wiesbadener Agentur für Arbeit. "Die Resonanz im vergangenen Jahr war allgemein positiv." Hochschulabsolventinnen auf Arbeitssuche seien aber auch sonst zahlenmäßig stark in allen Kursen vertreten. Während inzwischen Mittel im Umschulungs- und Weiterbildungsbereich der Arbeitsagenturen gekürzt oder gestrichen wurden, scheint die Finanzierung des Hochschulteam-Programms bislang noch gesichert.

Gemeinsam mit Jeanette Schneider, der Beauftragten für Chancengleichheit, hat Seifert fünf thematisch unterschiedliche, ganztägige Kurse zusammengestellt. Nicht selten melden sich Frauen gleich für mehrere oder alle Veranstaltungen an. Die Teilnahme ist kostenlos. Qualifizierte Referentinnen aus Wiesbaden und Umgebung übernehmen jeweils die Kursleitung.

Den Anfang macht am 7. März die Geschäftsführerin der Wiesbadener Gesellschaft für berufliche Weiterqualifizierung Gabriele Fuchs. Sie informiert über derzeit aktuelle Schlüsselqualifikationen, so genannte eSkills. Je nach Anforderung verstecken sich dahinter beispielsweise IT-Kenntnisse, Medien-, Methoden-, Sozial- oder Selbstlernkompetenzen ("eSkills als neue Schlüsselqualifikation"). In die Kunst der Selbstmotivation weiht Unternehmensberaterin Dagmar Allendorff-Färber ein ("Step by Step zu mehr Erfolg mit Ihrer Bewerbung"). Das praxisbezogene Seminar von Coach Ute Bölke hilft bei der individuellen Standortbestimmung, wenn es um "Karriereplanung für Frauen" vor dem berufliche Einstieg geht.

Gabriele Möhlke, Geschäftsführerin von Berufswege für Frauen in Wiesbaden, rückt das Thema "Existenzgründung für Frauen" in den Blick. Und Ziel des Workshops von Psychologin Stefanie Streim ist "Der überzeugende Selbstauftritt", um auf der Grundlage eines persönlich stimmigen Konzepts nicht nur Kompetenz, sondern auch Persönlichkeit überzeugend darzustellen.

Die entsprechenden Kurse finden in der Woche vom 7. bis 11. März jeweils 8.30 bis 16 Uhr statt. Anmeldungen sind noch möglich bei Dr. Jürgen Seifert, 949 43 41, 949 45 83 (Wiesbaden.Hochschulteam@arbeitsagentur.de).

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1787925

Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Magnus, Tuesday, 15.02.2005, 15:22 (vor 7659 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Wiesbaden: Arbeitsamt ist nur für Frauen da von Frank am 15. Februar 2005 13:15:18:

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Mister Z, Tuesday, 15.02.2005, 16:32 (vor 7659 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Magnus am 15. Februar 2005 13:22:20:

Mit anderen Worten: Wann endet dieser Zeitgeist?
Vielleicht erst dann, wenn Heerschaften von männlichen Wesen auf den Strassen herumlungern und weder Alimente noch Steuern zahlen können. Dann wird es auch dem letzten Deppen einleuchen dass Gender Mainstreaming eine Riesenverarschung war. Oder wird das dann auch wieder als Beleg für die eindeutige Überlegenheit der Frau gewertet?

Mister Z

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Garfield, Tuesday, 15.02.2005, 18:28 (vor 7659 Tagen) @ Mister Z

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Mister Z am 15. Februar 2005 14:32:21:

Hallo Mister Z!

"Vielleicht erst dann, wenn Heerschaften von männlichen Wesen auf den Strassen herumlungern und weder Alimente noch Steuern zahlen können."

Davon gibt es doch schon genug, und ihre Zahl wird in Zukunft weiter wachsen. Denn es wird immer mehr Arbeitslose geben, Männer sind davon stärker betroffen und bekommen gleichzeitig weniger Unterstützung von den Agenturen für Arbeit als Frauen. Da das soziale Netz durch die zunehmende Zahl von Sozialfällen zwangsläufig immer weniger finanzierbar sein wird, wird man es also immer weiter ausdünnen. Und wie bisher wird man dann bevorzugt Männer durch die immer weiteren Maschen dieses sozialen Netzes fallen lassen, während es für Frauen immer wieder diverse Sonderregeln geben wird. So als hätten sie nie die Alternative, sich von einem Mann mit ausreichendem Einkommen ernähren zu lassen, während ein Mann ohne eigenes Einkommen umgekehrt wohl kaum eine Frau finden wird, die bereit ist, ihn dauerhaft zu ernähren.

"Dann wird es auch dem letzten Deppen einleuchen dass Gender Mainstreaming eine Riesenverarschung war. Oder wird das dann auch wieder als Beleg für die eindeutige Überlegenheit der Frau gewertet?"

Klar. Jetzt fragt ja auch kaum jemand, ob die immer schlechteren Schulleistungen der Jungen vielleicht vor allem aus massiver Bevorzugung der Mädchen resultieren. Nein, man fragt, ob die Jungen immer dümmer werden. Man stellt wilde Theorien auf, nach denen die Mädchen früher ganz furchtbar unterdrückt worden wären und sich so erst jetzt, wo das weniger geschieht, ihre natürliche Überlegenheit deutlich zeigen würde. Daß aber auch jetzt kaum eine der angeblich so überlegenen Frauen wirklich Bahnbrechendes für die Menschheit leistet, wird natürlich diskret übersehen.

Und genauso wird das auch laufen, wenn es noch viel mehr männliche Obdachlose gibt. Man wird es so darstellen, als wären alle diese Männer rückständige Neanderthaler, die in der modernen Welt im Wettbewerb mit den angeblich so überlegenen Frauen eben keine Chance hätten. Die Politiker werden solche Überzeugungen noch nach Kräften fördern, damit sie weniger in die Verlegenheit kommen, womöglich etwas gegen die zunehmende Obdachlosigkeit tun zu müssen.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Christian, Tuesday, 15.02.2005, 19:04 (vor 7659 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Garfield am 15. Februar 2005 16:28:07:

Hallo Mister Z!
"Vielleicht erst dann, wenn Heerschaften von männlichen Wesen auf den Strassen herumlungern und weder Alimente noch Steuern zahlen können."
Davon gibt es doch schon genug, und ihre Zahl wird in Zukunft weiter wachsen. Denn es wird immer mehr Arbeitslose geben, Männer sind davon stärker betroffen und bekommen gleichzeitig weniger Unterstützung von den Agenturen für Arbeit als Frauen. Da das soziale Netz durch die zunehmende Zahl von Sozialfällen zwangsläufig immer weniger finanzierbar sein wird, wird man es also immer weiter ausdünnen. Und wie bisher wird man dann bevorzugt Männer durch die immer weiteren Maschen dieses sozialen Netzes fallen lassen, während es für Frauen immer wieder diverse Sonderregeln geben wird. So als hätten sie nie die Alternative, sich von einem Mann mit ausreichendem Einkommen ernähren zu lassen, während ein Mann ohne eigenes Einkommen umgekehrt wohl kaum eine Frau finden wird, die bereit ist, ihn dauerhaft zu ernähren.
"Dann wird es auch dem letzten Deppen einleuchen dass Gender Mainstreaming eine Riesenverarschung war. Oder wird das dann auch wieder als Beleg für die eindeutige Überlegenheit der Frau gewertet?"
Klar. Jetzt fragt ja auch kaum jemand, ob die immer schlechteren Schulleistungen der Jungen vielleicht vor allem aus massiver Bevorzugung der Mädchen resultieren. Nein, man fragt, ob die Jungen immer dümmer werden. Man stellt wilde Theorien auf, nach denen die Mädchen früher ganz furchtbar unterdrückt worden wären und sich so erst jetzt, wo das weniger geschieht, ihre natürliche Überlegenheit deutlich zeigen würde. Daß aber auch jetzt kaum eine der angeblich so überlegenen Frauen wirklich Bahnbrechendes für die Menschheit leistet, wird natürlich diskret übersehen.
Und genauso wird das auch laufen, wenn es noch viel mehr männliche Obdachlose gibt. Man wird es so darstellen, als wären alle diese Männer rückständige Neanderthaler, die in der modernen Welt im Wettbewerb mit den angeblich so überlegenen Frauen eben keine Chance hätten. Die Politiker werden solche Überzeugungen noch nach Kräften fördern, damit sie weniger in die Verlegenheit kommen, womöglich etwas gegen die zunehmende Obdachlosigkeit tun zu müssen.
Freundliche Grüße
von Garfield

Da wundern sich dann manche Parteien und PolitikerInnen warum rechtsextreme Parteien immer mehr Zulauf bekommen und es überwiegend Männer sind! Frauen werden gefördert in Deutschland und Männer wie der letzte Dreck behandelt! Männer haben überwiegend Steuergelder, Sozialgelder, Fördergelder usw. erarbeitet und am Ende bekommen sie dafür nichts!

meint,
Christian

Aber Magnus...

Frank, Tuesday, 15.02.2005, 19:07 (vor 7659 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Magnus am 15. Februar 2005 13:22:20:

...solange die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist, d.h.

- solange es immer noch Frauen gibt, die weniger verdienen als Männer in der gleichen Position,

- solange nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind,

- solange Beschneidung, Zwangsheirat, Prostition, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist,

solange ist es doch gerechtfertigt, das arme, geschundene, gefolterte Geschlecht ein klitzekleines Bisschen besser zu behandeln als uns Männer, die schließlich die Schuld an 5000 Jahren Frauenunterdrückung im Patriarchat tragen (und zwar jeder Einzelne von uns).

Oder etwa nicht?

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Odin, Tuesday, 15.02.2005, 19:23 (vor 7659 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Christian am 15. Februar 2005 17:04:50:

Da wundern sich dann manche Parteien und PolitikerInnen warum rechtsextreme Parteien immer mehr Zulauf bekommen und es überwiegend Männer sind!

Ich denke nicht, dass es überwiegend Männer sind. Rechtsextreme Parteien signalisieren für Frauen sehr wohl Schutz, Ordnung und Geborgenheit, haben also ein sehr ausgeprägtes "Frauenthema" zu vertreten. Zu erinnern ist auch an die Statistik, dass sich Frauen wesentlich mehr als Männer von Ausländern bedroht fühlen.
Der Mann also wieder in die Beschützerrolle - auch wenn er Glanzkopf hat - und Frau ist zufrieden.

Über die Verteilung in den Mitgliederlisten der NPD weiß ich allerdings nichts.

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Mikael, Tuesday, 15.02.2005, 20:04 (vor 7659 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Garfield am 15. Februar 2005 16:28:07:

Klar. Jetzt fragt ja auch kaum jemand, ob die immer schlechteren Schulleistungen der Jungen vielleicht vor allem aus massiver Bevorzugung der Mädchen resultieren. Nein, man fragt, ob die Jungen immer dümmer werden. Man stellt wilde Theorien auf, nach denen die Mädchen früher ganz furchtbar unterdrückt worden wären und sich so erst jetzt, wo das weniger geschieht, ihre natürliche Überlegenheit deutlich zeigen würde. Daß aber auch jetzt kaum eine der angeblich so überlegenen Frauen wirklich Bahnbrechendes für die Menschheit leistet, wird natürlich diskret übersehen.

In der Praxis gibt es kaum (bewusste) Bevorzugung von Mädchen. Es hat eher mit (politisch gewollter) laissez-faire an der Schulen zu tun, durch das sich viele Jungen selbst benachteiligen. Jungen brauchen oft klarere Grenzen und Regeln, die aber schulpraktisch aufgrund des rechtlichen Rahmens kaum durchsetzbar sind.

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende?

Scipio Africanus, Tuesday, 15.02.2005, 20:33 (vor 7658 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Magnus am 15. Februar 2005 13:22:20:

Etwas Geduld bitte, ich arbeite daran !

scipio

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t)

Morb, Tuesday, 15.02.2005, 21:27 (vor 7658 Tagen) @ Mikael

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Mikael am 15. Februar 2005 18:04:20:

In der Praxis gibt es kaum (bewusste) Bevorzugung von Mädchen.

Interessante Formulierung, bist du Lehrer? ;)

Sowohl mein Schwester, als auch mein Schwager sind Lehrer.
Folglich bin ich auf Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten von Lehrern geradezu umzingelt, und ich kann dir sagen, Mädchen werden sehr wohl bevorzugt, mehr bewusst als unbewusst.

Gruß
Morb

Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende?

Mister Z, Tuesday, 15.02.2005, 21:38 (vor 7658 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Garfield am 15. Februar 2005 16:28:07:

Hi Garfield!

Davon gibt es doch schon genug, und ihre Zahl wird in Zukunft weiter wachsen. Denn es wird immer mehr Arbeitslose geben, Männer sind davon stärker betroffen und bekommen gleichzeitig weniger Unterstützung von den Agenturen für Arbeit als Frauen. Da das soziale Netz durch die zunehmende Zahl von Sozialfällen zwangsläufig immer weniger finanzierbar sein wird, wird man es also immer weiter ausdünnen. Und wie bisher wird man dann bevorzugt Männer durch die immer weiteren Maschen dieses sozialen Netzes fallen lassen, während es für Frauen immer wieder diverse Sonderregeln geben wird. So als hätten sie nie die Alternative, sich von einem Mann mit ausreichendem Einkommen ernähren zu lassen, während ein Mann ohne eigenes Einkommen umgekehrt wohl kaum eine Frau finden wird, die bereit ist, ihn dauerhaft zu ernähren.

Sicher gibt es viele Arbeitslose. Aber um einen fest zementierten Zeitgeist ins Wanken zu bringen, braucht es nicht nur eine Übertreibung. Vielmehr muss es der Gesellschaft wie Schuppen von den Augen fallen daß hier etwas nicht mehr mit rechten Dingen zugeht.
Einerseits ist es ja so, daß die großen Konzerne, begünstigt durch politische Rahmenbedingungen, prächtig verdienen, andererseits für die gleichen Gewinne immer weniger Arbeitskräfte benötigen. Neulich bei Christiansen meinte Wirtschaftsminitster Clement "die deutsche Wettbewerbskraft ist gewaltig, die Gewinne der Unternehmen sind nicht zu unterschätzen!" Darauf kurzer Einwurf von Christiansen "aber sie stellen keine Arbeitskräfte ein..." Genau darauf läuft es nämlich hinaus. Gigantische Gewinne für die Konzerne, vornehmlich für die Vorstände dieser Unternehmen, den Beschäftigen reicht es gerade zum Leben. Der Nutzen für die Allgemeinheit nimmt ab. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist seit einigen Jahren deutlich größer geworden und dürfte weiter zunehmen (und das unter Rot-Grün...) Wann beinnen die Gewerkschaften aufzubegehren? Wann brodelt es in der Gesellschaft?
Du magst Recht haben, daß bei geringeren Steuereinnahmen die Ausgaben etwa für Sozialhilfe weiter gekürzt werden. Nur, wie weit kann eine Regierung da gehen, ohne den Zorn des Volkes zu entfachen?
Aber zurück zum eigentlichen Thema. Es ist kein Wunder daß bei den enormen Frauenförderprogrammen Männer mehr und mehr unter die Räder kommen. Ich meine, irgendwann wird auch hier Schicht im Schacht sein.
Man kann nicht ewig auf eine Gruppe draufhauen ohne eine energische Reaktion hervorzurufen. Dann dürfte es richtig krachen. Die Folgen sind heute bei weitem nicht absehbar.
Die Frage ist nur: a) sollte man tatenlos zusehen und die (unvermeidliche) Eigendynamik, die angesichts der massiven Ungleichgewichte in Gang kommt, einfach abwarten oder
b) dem unschönen Treiben Einhalt gebieten bevor die Schäden noch größer werden. Es ist wie ein Kampf gegen die Windmühlen des Zeitgeistes. Sehr mühsam, aber nicht unmöglich, zumal die Argumente längst ausreichen um eine Korrektur zu rechtfertigen.
Ich denke, selbst Alice Schwarzer dürfte sich so manches Mal im stillen Kämmerlein fragen ob da noch alles in ihrem Sinn abläuft. Wenn die Grenzen des Subtilen überschritten sind, und dieser Prozess ist gerade im Gange, besteht nämlich die große Gefahr, daß der Feminismus entlarvt wird.
Die Maske "Gleichberechtigung", "Freiheit für Männer und Frauen", "Gleichstellung", "Gender Mainstreaming", "pro Gerechtigkeit" fällt dann leicht herunter. Erst dann kann aufgeräumt werden.

besten Gruß
Mister Z

Re: Arbeitsamt ist nur für Frauen da ... und Manndat für Männer

Eugen Prinz, Tuesday, 15.02.2005, 22:31 (vor 7658 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Wiesbaden: Arbeitsamt ist nur für Frauen da von Frank am 15. Februar 2005 13:15:18:

gibt es hier einen arbeitslosen Jungakademiker, der bei einer Musterklage wegen geschlechtsbezogener Benachteiligung mitmachen würde? Recht nett wäre auch ein juristisch beschlagener Mensch, der seine Kompetenzen mit einbringt.

Gibt es hier jemanden?

Eugen

info@manndat.de

Re: Schule und Jungen

Mikael, Tuesday, 15.02.2005, 23:19 (vor 7658 Tagen) @ Morb

Als Antwort auf: Re: Wann hat dieser ganze Unsinn endlich ein Ende? (n/t) von Morb am 15. Februar 2005 19:27:17:

Folglich bin ich auf Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten von Lehrern geradezu umzingelt, und ich kann dir sagen, Mädchen werden sehr wohl bevorzugt, mehr bewusst als unbewusst.

Gruß
Morb

Auch ich habe viel mit Lehrern und Lehrerinnen zu tun. Mädchen gelten als "pflegeleichter" und passen sich leichter an.

Wenn man Jungen nicht die Konsequenzen ihres Verhaltens (das ihnen letzendlich selber schadet, z.B. Mädchen machen öfter das Abitur als Jungen) deutlich macht, dann schaden sie sich letzendlich selbst.

Das Problem ist, dass Lehrer vormittags die Kinder "erziehen" sollen (wird von den Eltern so eingefordert) ohne wirksame Erziehungsmittel zu haben. Wenn ein Schüler wirklich nicht kooperieren will, kann der einzelne Lehrer nichts tun, dafür gibt es dann Konferenzen...
Das wissen natürlich die Schüler. Resultat: Es kommt oft zum "laissez-faire": warum sollte ein Lehrer den Eltern deren ureigenste Aufgabe, die Erziehung der Kinder (vor allem der problematischen Fälle) abnehmen ?

Worauf ich hinaus will: Benachteiligung der Jungen in der Schule ist ein gesellschaftliches Problem, wozu auch die politisch-rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen zählen. Die Schuld nur auf die Lehrer zu schieben, ist zu einfach gedacht. Schule als Institution muss sich an Recht und Gesetz halten.

Analog gedachr: Man gibt ja auch nicht Richtern die Schuld für die Gesetze, die ihren Urteilen zu Grunde liegen.

Lehrer sind übrigens wie die meisten anderen Menschen auch: Sie sehen oft nicht über den Tellerrand ihres kleinen Mikrokosmos hinweg und sehen die größeren Zusammenhänge nicht.

Gruß !

Re: Schule und Jungen

Morb, Wednesday, 16.02.2005, 00:35 (vor 7658 Tagen) @ Mikael

Als Antwort auf: Re: Schule und Jungen von Mikael am 15. Februar 2005 21:19:22:

Folglich bin ich auf Geburtstagen und anderen Feierlichkeiten von Lehrern geradezu umzingelt, und ich kann dir sagen, Mädchen werden sehr wohl bevorzugt, mehr bewusst als unbewusst.
Gruß
Morb

Auch ich habe viel mit Lehrern und Lehrerinnen zu tun. Mädchen gelten als "pflegeleichter" und passen sich leichter an.

So scheint es auf den ersten Blick, aber kann es nicht sein, dass es in Wirklichkeit umgekehrt ist: die Schule, der Unterricht wurde vollständig auf Mädchen ausgerichtet?
Ich musste zu meiner Abendgymnasiumzeit 1988 im Deutschunterricht 'Effi Briest' und 'Wie kommt das Salz ins Meer' lesen, wirklich harte Brocken.

Wenn man Jungen nicht die Konsequenzen ihres Verhaltens (das ihnen letzendlich selber schadet, z.B. Mädchen machen öfter das Abitur als Jungen) deutlich macht, dann schaden sie sich letzendlich selbst.

Ja, selbst schuld, die kleinen Männer.

Das Problem ist, dass Lehrer vormittags die Kinder "erziehen" sollen (wird von den Eltern so eingefordert) ohne wirksame Erziehungsmittel zu haben. Wenn ein Schüler wirklich nicht kooperieren will, kann der einzelne Lehrer nichts tun, dafür gibt es dann Konferenzen...
Das wissen natürlich die Schüler. Resultat: Es kommt oft zum "laissez-faire": warum sollte ein Lehrer den Eltern deren ureigenste Aufgabe, die Erziehung der Kinder (vor allem der problematischen Fälle) abnehmen ?
Worauf ich hinaus will: Benachteiligung der Jungen in der Schule ist ein gesellschaftliches Problem, wozu auch die politisch-rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen zählen. Die Schuld nur auf die Lehrer zu schieben, ist zu einfach gedacht. Schule als Institution muss sich an Recht und Gesetz halten.

Es gibt eine Studie aus Israel, nach der Jungen - bei gleicher Leistung - schlechtere Noten erhalten, als Mädchen (findes du bestimmt bei Google).
Dafür politisch-rechtliche, soziale oder gesellschaftliche Rahmenbedingungen verantwortlich zu machen, das ist zu einfach gedacht. Hier steht jeder Lehrer persönlich in der Verantwortung.

Analog gedachr: Man gibt ja auch nicht Richtern die Schuld für die Gesetze, die ihren Urteilen zu Grunde liegen.

Für Fehlurteile schon.

Lehrer sind übrigens wie die meisten anderen Menschen auch: Sie sehen oft nicht über den Tellerrand ihres kleinen Mikrokosmos hinweg und sehen die größeren Zusammenhänge nicht.
Gruß !

'Wenn du auf einem toten Pferd sitzt, dann steig ab'
Indianisches Sprichwort.
Ein Rundbrief, der jetzt bei vielen Lehrern zu finden ist.
Zusammenhang: Man will Schüler, die die geforderten Leistungen nicht, oder nicht schnell genug, erbringen (oder sonst wie 'stören'), schneller loswerden, also in Haupschulen und Sonderschulen abschieben.
Da sind schlechte Noten immer hilfreich.
Ich weiß nicht, wie es bei 'deinen' Lehrern ist, meine Nutzen dieses Instrument schon, um 'Störer' loszuwerden.

Gruß
Morb

Re: Aber Magnus...

Bubbles, Wednesday, 16.02.2005, 10:31 (vor 7658 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Aber Magnus... von Frank am 15. Februar 2005 17:07:30:

Du hast absolut recht!

Re: Aber Magnus...

Alice, Wednesday, 16.02.2005, 11:36 (vor 7658 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: Aber Magnus... von Frank am 15. Februar 2005 17:07:30:

...solange die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist, d.h.
- solange es immer noch Frauen gibt, die weniger verdienen als Männer in der gleichen Position,
- solange nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind,
- solange Beschneidung, Zwangsheirat, Prostition, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist,
solange ist es doch gerechtfertigt, das arme, geschundene, gefolterte Geschlecht ein klitzekleines Bisschen besser zu behandeln als uns Männer, die schließlich die Schuld an 5000 Jahren Frauenunterdrückung im Patriarchat tragen (und zwar jeder Einzelne von uns).
Oder etwa nicht?

Genau!

Lieber Mann, du sprichst mir aus der Seele, ich hätte es nicht besser formulieren können!

Danke! Es ist für mich echt eine Wohltat, wenn ich solche klaren Aussagen von einem Mann höre/lese, denn nur wenn ihr Männer unsere Anliegen unterstützt, nur dann haben wir Frauen echte Chancen, denn die Macht habt (immer noch) ihr. Ihr seid priviligiert. Das ist eine Tatsache.

Nur weiter so! So Männer braucht das Land. Ich hoffe, du findest noch viele Anhänger. Bitte mach dich auch weiterhin stark für uns Fauen.
Danke!

Liebe Grüße, Alice

Re: Aber Magnus...

Wodan, Wednesday, 16.02.2005, 12:10 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: Aber Magnus... von Alice am 16. Februar 2005 09:36:01:

...solange die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist, d.h.
- solange es immer noch Frauen gibt, die weniger verdienen als Männer in der gleichen Position,
- solange nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind,
- solange Beschneidung, Zwangsheirat, Prostition, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist,
solange ist es doch gerechtfertigt, das arme, geschundene, gefolterte Geschlecht ein klitzekleines Bisschen besser zu behandeln als uns Männer, die schließlich die Schuld an 5000 Jahren Frauenunterdrückung im Patriarchat tragen (und zwar jeder Einzelne von uns).
Oder etwa nicht?

Genau!
Lieber Mann, du sprichst mir aus der Seele, ich hätte es nicht besser formulieren können!
Danke! Es ist für mich echt eine Wohltat, wenn ich solche klaren Aussagen von einem Mann höre/lese, denn nur wenn ihr Männer unsere Anliegen unterstützt, nur dann haben wir Frauen echte Chancen, denn die Macht habt (immer noch) ihr. Ihr seid priviligiert. Das ist eine Tatsache.
Nur weiter so! So Männer braucht das Land. Ich hoffe, du findest noch viele Anhänger. Bitte mach dich auch weiterhin stark für uns Fauen.
Danke!
Liebe Grüße, Alice

Leider, liebe Alice, wirst Du kaum genügend Frauen finden, die Da mitmachen. Ich kenne viele, die lieber daheim sitzen und fernsehen, währed der angebliche "Karrieremann" dafür schuftet. Das Alibi: ein Kind. Und wehe, der liebe Gatte möchte sich ums Kind kümmern, damit zur Abwechslung mal sie ein wenig die Familie versorgen kann. Dann heißt es: "Bist Du verrückt geworden!" "Das ist MEIN Erzihungsurlaub, MEINE Kinderzeit, MEIN, MEIN, MEIN..." Die Damen kleben, wenn's gerade mal bequem ist, viel mehr an den alten Rollen als die Herren.
Du hättest es vielleicht nicht besser formulieren können. Das aber besagt in Ansehung der Wahrheit überhaupt nichts.
Gruß
Wodan

jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Frank, Wednesday, 16.02.2005, 12:36 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: Aber Magnus... von Alice am 16. Februar 2005 09:36:01:

... und du verstehst meine Ironie immer noch nicht. Ich denke, Frauen sind so empfindsam und können so gut vernetzt denken?

Na, war wohl nix! Deine Antwort fand ich jedenfalls sehr amüsant.

Re: Schule und Jungen

Garfield, Wednesday, 16.02.2005, 14:41 (vor 7658 Tagen) @ Mikael

Als Antwort auf: Re: Schule und Jungen von Mikael am 15. Februar 2005 21:19:22:

Hallo Mikael!

Du hast ja durchaus recht, aber die Diskriminierung von Jungen erfolgt nicht nur unbewußt, und sie haben auch nicht selbst daran schuld.

Natürlich kann man es sich einfach machen und sagen, daß die Jungen, weil sie im Durchschnitt eben weniger anpassungsbereit und oft auch weniger fleißig sind als die Mädchen, selbst dran schuld sind, wenn ihnen das Nachteile einbringt.

Nun ist es aber keineswegs so, daß nur die Jungen Defizite in der Schule haben. Auch Mädchen haben ganz spezifische Defizite. Vielen Mädchen fällt es beispielsweise schwer, im Mathematik-Unterricht Aufgabenstellungen in konkrete Formeln umzusetzen. Viele Mädchen neigen auch dazu, schwierige Aufgaben möglichst an andere (üblicherweise an Jungen) weiter zu delegieren. Das ist beispielsweise bei Experimenten im Physik- oder Chemie-Unterricht fatal. Wenn sich die Mädchen da bequem im Hintergrund halten und die Jungen alles machen lassen, lernen sie natürlich auch weniger.

Diese Probleme wurden schon vor Jahrzehnten erkannt. Man sagte dann aber nicht, daß die Mädchen halt selbst dran schuld sind, sondern man gab den Jungen daran die Schuld. Man behauptete beispielsweise, daß die Jungen die Mädchen im Unterricht unterbuttern und in den Hintergrund drängen würden.

Man tat also nichts weiter als die üblichen Geschlechter-Klischees auch auf die Schulkinder anzuwenden. Laut diesen Klischees konnten die Mädchen an ihren schulischen Probleme natürlich gar nicht selbst schuld sein, sondern sie konnten nur unschuldige Opfer der bösen Jungen sein.

Also tat man alles, um den Unterricht mädchengerechter zu gestalten. Ihre speziellen Fähigkeiten und Bedürfnisse wurden und werden zunehmend gefördert, während die speziellen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Jungen nach wie vor kaum jemanden interessieren und oft sogar negativ dargestellt werden.

Dazu kommen noch gewisse andere Faktoren, die mit der Geschlechterproblematik erst einmal nichts zu tun haben. An manchen Schulen haben die Lehrer heute weniger Zeit für einzelne Schüler, und manche Lehrer sind auch schlicht und einfach faul. Also versuchen sie, beispielsweise die Zeiten zum Kontrollieren von Klassenarbeiten dadurch zu verringern, daß sie von den Schülern verlangen, Aufgaben immer exakt nach einem vorgegebenen Schema abzuarbeiten. Meine Frau hatte in ihrer Schulzeit in den 1990er Jahren mal einen Mathe-Lehrer, der bei Klassenarbeiten bei jeder Aufgabe einen ganz bestimmten Rechenweg verlangte. Und der mußte dann in einer genau festgelegten Art aufgeschrieben werden. Wer sich daran nicht hielt, bekam grundsätzlich Punktabzug, ganz egal, ob das Ergebnis richtig war. Wenn in der Klasse ein mathematisches Genie gewesen wäre, das sich ständig geniale neue Rechenwege ausgedacht hätte, dann hätte dieses Genie also regelmäßig eine 6 in den Klassenarbeiten bekommen und wäre dann am Jahresende mit einer 6 in Mathematik sitzen geblieben. Eine Lehrerin schrieb mir mal in einem Forum, daß so etwas in unserem Bundesland eigentlich gar nicht erlaubt ist. Trotzdem wird das gemacht, entweder aus Bequemlichkeit oder aus Zeitdruck.

Mädchen kommt so etwas sehr entgegen. Ihnen ist es häufig lieber, Aufgaben nach einem vorgegebenen, festen Schema zu lösen. Jungen langweilt so etwas aber. Sie fühlen sich damit oft unterfordert, und so können dann ihre Leistungen sogar in Fächern sinken, in denen sie den Mädchen normalerweise überlegen wären.

Dazu kommt noch die unbewußte Bevorzugung der Mädchen, die mindestens genauso fatal wirkt. Jemand hat hier schon diese Untersuchung aus Israel erwähnt. Für alle, die nicht wissen, worum es dabei ging:

In Israel werden wichtige Prüfungsarbeiten grundsätzlich doppelt bewertet: Zum ersten Mal durch die Fachlehrer, und zum zweiten Mal anonym durch Prüfer in irgendeiner zentralen Behörde. Dabei stellte sich nun heraus, daß die Prüfungsarbeiten von Mädchen bei dieser anonymen Prüfung im Durchschnitt schlechter bewertet wurden als durch die Fachlehrer. Bei den Arbeiten der Jungen gab es dagegen keinen Unterschied. Da bei der anonymen Prüfung die Namen der Schüler nicht bekannt sind, die Prüfer also gar nicht wissen, ob eine Arbeit von einem Jungen oder von einem Mädchen stammt, ist es nicht möglich, daß sie Mädchen bewußt oder unbewußt schlechter bewerten. Da die Arbeiten der Jungen von den Fachlehrern in etwa genauso bewertet werden wie bei der anonymen Prüfung, kann es auch nicht sein, daß die Fachlehrer die Jungen bewußt oder unbewußt schlechter bewerten.

Also gibt es dafür nur eine Erklärung: Die Fachlehrer bewerten die Arbeiten der Mädchen zu gut. Nun hat man zunächst vermutet, daß vielleicht nur männliche Lehrer dazu neigen, Mädchen, die ihnen sympathisch sind, bessere Zensuren zu geben. Als man das aber genauer untersuchte, stellte sich heraus, daß auch weibliche Lehrer die Arbeiten von Mädchen im Durchschnitt zu gut bewerteten.

Zum Teil geschieht das vermutlich unbewußt. Seit eh und je neigen Menschen dazu, Frauen und Mädchen grundsätzlich mehr Hilfe und Unterstützung zuteil werden zu lassen als Männern und Jungen.

Teilweise geschieht das wahrscheinlich aber auch bewußt. Vielen Menschen ist ja heute völlig klar, wie fürchterlich Frauen immer noch überall diskriminiert werden, und dann glauben sie tatsächlich, das stets und ständig ausgleichen zu müssen.

Wie dem auch sei: Daß Mädchen in der Schule grundsätzlich bevozugt behandelt werden, habe ich in meiner Schulzeit auch schon erlebt. Da kam es vor, daß ein Lehrer einem Mädchen trotz extremen Wissenslücken bei einer mündlichen Leistungskontrolle statt der verdienten 4 eine 2 gegeben hat. Einen Jungen hätte er nicht so viel besser bewertet. Aber der wäre wohl auch nicht so herzzerreißend in Tränen ausgebrochen... Es gab auch immer wieder Mädchen, die von Mathe und Physik zwar überhaupt keine Ahnung hatten, aber trotzdem in diesen Fächern immer auf 2 oder sogar auf 1 standen. Das erreichten sie beispielsweise durch Abschreiben von Jungen, die in diesen Fächern gut waren. Die Lehrer sahen dann meist großzügig darüber hinweg.

Es ist vollkommen klar und logisch, daß Jungen unter solchen Bedingungen zunehmend ins Hintertreffen geraten. Sie haben gar keine andere Chance und sie sind nicht selbst daran schuld. Jungen sind nun einmal, wie sie sind, genau wie auch Mädchen so sind, wie sie eben sind. Es gibt nur zwei korrekte Möglichkeiten, damit umzugehen:

Entweder ignoriert man diese geschlechtsspezifischen Unterschiede und zieht den Unterricht knallhart durch, ohne für eines der Geschlechter ständig Extrawürste zu braten oder aber man geht bei Jungen wie bei Mädchen auf ihre speziellen Talente und Bedürfnisse ein.

Jetzt läuft das aber so, daß nur auf Mädchen Rücksichten genommen werden, während die Jungen zusehen können, wie sie klar kommen. Das ist so nicht korrekt.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Alice, Wednesday, 16.02.2005, 15:04 (vor 7658 Tagen) @ Frank

Als Antwort auf: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Frank am 16. Februar 2005 10:36:12:

... und du verstehst meine Ironie immer noch nicht. Ich denke, Frauen sind so empfindsam und können so gut vernetzt denken?
Na, war wohl nix! Deine Antwort fand ich jedenfalls sehr amüsant.

Lieber Frank!

Du hast nicht dick aufgetragen, denn es ist leider Tatsache, dass
- die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist
- Frauen immer noch weniger verdienen als Männer in der gleichen Position
- nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind
- es Beschneidung (Genitalverstümmelung), Zwangsheirat, Prostitution, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist.

Dass dich meine Antwort darauf amüsiert, erschüttert mich!
Alice

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Monika, Wednesday, 16.02.2005, 15:16 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Alice am 16. Februar 2005 13:04:50:

Dass dich meine Antwort darauf amüsiert, erschüttert mich!
Alice

Erschütterte, traurige, täglich benachteiligte, entsetzlich diskriminierte arme Alice.

mitfühlende Grüße
Monika

Hier gibt es ein Auffangbecken, eine Anstalt für arme, geschundene Frauen

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Arne Hoffmann, Wednesday, 16.02.2005, 15:16 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Alice am 16. Februar 2005 13:04:50:

Alice, du hast ihm unter anderem dabei zugestimmt, dass jeder einzelne Mann Schuld an 5000 Jahren Frauenunterdrückung trägt. Ich weiß, das ist das feministische Glaubensbekenntnis, aber denk doch mal nach!

- es Beschneidung (Genitalverstümmelung), Zwangsheirat, Prostitution, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist. Dass dich meine Antwort darauf amüsiert, erschüttert mich!

Hast du nicht heute morgen sinngemäß gepostet, dass dir Probleme wie die Genitalverstümmelung von Jungen in der Dritten Welt am Arsch vorbeigehen, solange du nicht auf deiner Karriereleiter noch eine Sprosse weiter nach oben gestiegen bist? Nach dem Motto: Jede kümmert sich um sich selbst zuerst? Und jetzt spielst du die Erschütterte? Och komm.

Arne

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Andreas, Wednesday, 16.02.2005, 15:18 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Alice am 16. Februar 2005 13:04:50:

Du hast nicht dick aufgetragen, denn es ist leider Tatsache, dass
- die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist

Die völlige Gleichberechtigung der Männer ist ebenfalls noch nicht erreicht.

- Frauen immer noch weniger verdienen als Männer in der gleichen Position

Das ist ein Gerücht. Wenn Frauen weniger verdienen als Männer in der gleichen Position, dann liegt dies nur daran, daß Frauen offensichtlich auch weniger Leistung bringen.

- nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind

Natürlich. Schließlich bewerben sich auch nur sehr wenige Frauen auf Positionen mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige.

- es Beschneidung (Genitalverstümmelung), Zwangsheirat, Prostitution, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist.

Beschneidungen, Zwangsheirat, Prostitution, Massenmord an militärisch zwangsrekrutierten Männern, männlichen Kindersoldaten u. dgl. mehr sind
immer noch an der Tagesordnung.

Andreas

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Wodan, Wednesday, 16.02.2005, 15:23 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Alice am 16. Februar 2005 13:04:50:

... und du verstehst meine Ironie immer noch nicht. Ich denke, Frauen sind so empfindsam und können so gut vernetzt denken?
Na, war wohl nix! Deine Antwort fand ich jedenfalls sehr amüsant.

Lieber Frank!
Du hast nicht dick aufgetragen, denn es ist leider Tatsache, dass
- die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist
- Frauen immer noch weniger verdienen als Männer in der gleichen Position
- nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind
- es Beschneidung (Genitalverstümmelung), Zwangsheirat, Prostitution, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist.
Dass dich meine Antwort darauf amüsiert, erschüttert mich!
Alice

Weil Deine Antwort keine Tatsache bestätigt, sondern reine Ideologie. Das ist in der Tat belustigend.
Wodan

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Mister Z, Wednesday, 16.02.2005, 15:35 (vor 7658 Tagen) @ Alice

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Alice am 16. Februar 2005 13:04:50:

Hi Alice!

Du hast nicht dick aufgetragen, denn es ist leider Tatsache, dass
- die völlige Gleichberechtigung der Frau noch immer nicht erreicht ist

Was verstehst du unter Gleichberechtigung? Bitte ausführen!

- Frauen immer noch weniger verdienen als Männer in der gleichen Position

Woher hast du das? Werden in deiner Quelle auch nicht Äpfel mit Birnen verglichen sprich das Dienstalter ausgeklammert?

- nicht mindestens 50 Prozent aller Jobs mit hohem Einkommen und/oder herausragendem Sozialprestige in Frauenhand sind

Du stellst auf die Ergebnisseite ab. Streben denn gleich viele Männer wie Frauen Jobs mit herausragendem Sozialprestige an? Warum keine Quote bei Jobs mit niedrigem Sozialprestige (Müllabfuhr, Metallgießereien usw)?

- es Beschneidung (Genitalverstümmelung), Zwangsheirat, Prostitution, Mord an weiblichen Föten in China und dgl. mehr immer noch an der Tagesordnung ist.

Genauso wie nur Männer wegen niedergemetzelt werden weil sie Männer sind, Frauen von der Todesstrafe weit häufiger verschont werden, Männer in Bergwerken verheizt werden, zu Zahleseln degradiert werden usw.

Bin mal gespannt ob du darauf überhaupt antwortest.

Re: Schule und Jungen

Mikael, Wednesday, 16.02.2005, 17:53 (vor 7658 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Schule und Jungen von Garfield am 16. Februar 2005 12:41:38:

Hallo Garfield !
Gleich vorneweg: Du hast in vielen Punkten recht, deshalb nur einige wenige Kommentare zu:

Hallo Mikael!
Natürlich kann man es sich einfach machen und sagen, daß die Jungen, weil sie im Durchschnitt eben weniger anpassungsbereit und oft auch weniger fleißig sind als die Mädchen, selbst dran schuld sind, wenn ihnen das

Nachteile einbringt.

Das habe ich ja gar nicht gemeint: Schule so wie sie ist, macht es eben den Jungen zu leicht sich den Anforderungen zu entziehen. Aus der eigenen Schulzeit wissen wohl die meisten, dass man manchmal nur das Nötigste als Schüler getan hat. Schüler merken natürlich, wenn sie sich mit wenig Leistung "durchmogeln" können. Da Lehrer auch nur Menschen sind, haben sie natürlich auch kein unbegrenztes Zeitbudget, sich um jeden einzelnen Schüler intensiv zu kümmern. Das ist bei > 25 Wochenstunden reiner Unterrichtszeit (ohne Unterrichtsvor- und Nachbereitung sowie Korrekturen von Arbeiten, Klauseren, Tests, Konferenzen usw.) bei Klassengrößen, die sich auf die 30 Schüler zubewegen auch gar nicht möglich.

Dazu kommen noch gewisse andere Faktoren, die mit der Geschlechterproblematik erst einmal nichts zu tun haben. An manchen Schulen haben die Lehrer heute weniger Zeit für einzelne Schüler, und manche Lehrer sind auch schlicht und einfach faul.

Siehe oben.

Also versuchen sie, beispielsweise die Zeiten zum Kontrollieren von Klassenarbeiten dadurch zu verringern, daß sie von den Schülern verlangen, Aufgaben immer exakt nach einem vorgegebenen Schema abzuarbeiten. Meine Frau hatte in ihrer Schulzeit in den 1990er Jahren mal einen Mathe-Lehrer, der bei Klassenarbeiten bei jeder Aufgabe einen ganz bestimmten Rechenweg verlangte. Und der mußte dann in einer genau festgelegten Art aufgeschrieben werden.

Dürfte eher selten vorkommen, da es nicht modernem Mathematikunterricht entspricht. Zudem Folgendes: Oftmals fordern Eltern ganz bestimmte Kenntnisse und Verfahren, weil sie die noch aus ihrer eigenen Schulzeit kennen.

Zum Teil geschieht das vermutlich unbewußt. Seit eh und je neigen Menschen dazu, Frauen und Mädchen grundsätzlich mehr Hilfe und Unterstützung zuteil werden zu lassen als Männern und Jungen.

Da mag was dran sein, aber wie gesagt: Lehrer sind auch nur Menschen und machen Fehler.

Entweder ignoriert man diese geschlechtsspezifischen Unterschiede und zieht den Unterricht knallhart durch, ohne für eines der Geschlechter ständig Extrawürste zu braten

So wird man den Schülern NICHTS beibringen. Schule ist keine Vorlesung.

oder aber man geht bei Jungen wie bei Mädchen auf ihre speziellen Talente und Bedürfnisse ein.

Siehe oben: Zeit- und Ressourcenproblem. Zudem ist die aktuelle politische Vorgabe (!) der Standardisierung des schulischen Outputs eine andere.

Freundliche Grüße
von Garfield

Gruß !

Re: Schule und Jungen

Garfield, Wednesday, 16.02.2005, 20:46 (vor 7657 Tagen) @ Mikael

Als Antwort auf: Re: Schule und Jungen von Mikael am 16. Februar 2005 15:53:03:

Hallo Mikael!

"Dürfte eher selten vorkommen, da es nicht modernem Mathematikunterricht entspricht."

In dem Fall war es sogar ein Lehrer an einer Berufsschule, wo die Klassen gar nicht so groß waren... Der war offensichtlich einfach faul. So ein "Unterricht" bremst natürlich jegliche Kreativität aus, und das behindert Jungen oft mehr als Mädchen.

"So wird man den Schülern NICHTS beibringen. Schule ist keine Vorlesung."

Das würde ich so nicht sagen. Klar ist es nicht ideal, keinerlei Rücksicht auf spezielle Talente der Schüler zu nehmen, aber in früheren Zeiten hat das doch noch ganz leidlich geklappt. Heute dagegen beherrschen Auszubildende manchmal nicht einmal die Grundrechenarten. Klar - wenn man im "Unterricht" nur "mindmapt" und "brainstormt" bleibt für so unwichtige Sachen wie Grundrechenarten, Prozentrechnung oder gar Dreisatz eben entsprechend weniger Zeit übrig.

Der Unterricht in früheren Zeiten war sicher nicht das Nonplusultra - aber der heutige Unterricht scheint es noch viel weniger zu sein, wenn man sich die Resultate ansieht. Damit meine ich noch nicht einmal die Pisa-Studie, sondern eben die mangelhaften Grundkenntnisse vieler Azubis, vor allem der Hauptschüler.

Da spielt aber dann auch noch das Problem eine Rolle, das du bereits erwähnt hast, nämlich daß viele Eltern heute Erziehung als Aufgabe der Lehrer betrachten, die aber wiederum ohne Unterstützung der Eltern keine Chance haben. Und dann laufen die Schüler eben tatsächlich über Tische und Bänke, der Lehrer steht daneben und sagt frustriert "das ist hier neuerdings immer so". (Das hab ich mir nicht ausgedacht - meine Frau hat das erlebt, als sie nach Jahren mal einen Lehrer in ihrer ehemaligen Schule besucht hat.)

Fatal für Jungen ist sicher auch, daß sich der Radikalfeminismus gerade auch in Universitäten stark ausgebreitet hat und daß somit auch viele Lehrerinnen feministisch und zuweilen sogar radikalfeministisch angehaucht sind, wenn sie in die Schulen kommen. Das senkt ihre Neigung, sich ausnahmsweise mal für Jungen einzusetzen, natürlich noch weiter.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Schule und Jungen

Sven74, Wednesday, 16.02.2005, 20:53 (vor 7657 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: Schule und Jungen von Garfield am 16. Februar 2005 18:46:01:

"So wird man den Schülern NICHTS beibringen. Schule ist keine Vorlesung."
Das würde ich so nicht sagen. Klar ist es nicht ideal, keinerlei Rücksicht auf spezielle Talente der Schüler zu nehmen, aber in früheren Zeiten hat das doch noch ganz leidlich geklappt. Heute dagegen beherrschen Auszubildende manchmal nicht einmal die Grundrechenarten. Klar - wenn man im "Unterricht" nur "mindmapt" und "brainstormt" bleibt für so unwichtige Sachen wie Grundrechenarten, Prozentrechnung oder gar Dreisatz eben entsprechend weniger Zeit übrig.
Der Unterricht in früheren Zeiten war sicher nicht das Nonplusultra - aber der heutige Unterricht scheint es noch viel weniger zu sein, wenn man sich die Resultate ansieht. Damit meine ich noch nicht einmal die Pisa-Studie, sondern eben die mangelhaften Grundkenntnisse vieler Azubis, vor allem der Hauptschüler.
Jungen einzusetzen, natürlich noch weiter.
Freundliche Grüße
von Garfield

Wenn ein Abiturient nach der 13.Klasse eine Berufsausbildung und kein Studium beginnt, hat er i.d.R. letztmals in der 8/9 Klasse "praxisbezogene Mathematik" gelernt. Nahezu die komplette Mathematik welche ab Klasse 10 unterichtet wird, wird in einer "normalen" Berufsausbildung nicht benötigt.

Sven74

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Mirko, Thursday, 17.02.2005, 00:34 (vor 7657 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Arne Hoffmann am 16. Februar 2005 13:16:11:

Hast du nicht heute morgen sinngemäß gepostet, dass dir Probleme wie die Genitalverstümmelung von Jungen in der Dritten Welt am Arsch vorbeigehen,

Alice weiss nichts von Genitalverstümmelungen von Jungen, das ist ja der Jammer. Dass sie sich über weibliche Verstümmelung empört, ist berechtigt, dass sie das als ein rein weibliches Schicksal sieht, ist eine Folge des Zeitgeists, das nur weibliche Opfer kennt. Ich bin sicher, wenn sie über Verstümmelung bei Jungen informiert wäre, hätte sie sich nicht so leichtfertig geäußert. Nicht jeder hat dein Buch gelesen.

Grüße Mirko

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Odin, Thursday, 17.02.2005, 10:44 (vor 7657 Tagen) @ Mirko

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Mirko am 16. Februar 2005 22:34:29:

Hast du nicht heute morgen sinngemäß gepostet, dass dir Probleme wie die Genitalverstümmelung von Jungen in der Dritten Welt am Arsch vorbeigehen,

Alice weiss nichts von Genitalverstümmelungen von Jungen, das ist ja der Jammer. Dass sie sich über weibliche Verstümmelung empört, ist berechtigt, dass sie das als ein rein weibliches Schicksal sieht, ist eine Folge des Zeitgeists, das nur weibliche Opfer kennt. Ich bin sicher, wenn sie über Verstümmelung bei Jungen informiert wäre, hätte sie sich nicht so leichtfertig geäußert. Nicht jeder hat dein Buch gelesen.
Grüße Mirko

Ja, dazu kommt, dass man über weibliche Beschneidung automatisch informiert wird und über männliche Beschneidung muss man erstmal selber tätig werden (und wenn Du im Internet danach suchst, wirst Du dich erstmal durch zig Adressen von Kliniken arbeiten müssen, wo Du die Beschneidung vornehmen lassen kannst).

Gab es bei Parsimony nicht mal ein Forum über weibliche Beschneidung - aus der Sicht der Beschnittenen, die darüber gar nicht so erbost waren?

Re: Aber Magnus...

Norbert, Thursday, 17.02.2005, 15:56 (vor 7657 Tagen) @ Bubbles

Als Antwort auf: Re: Aber Magnus... von Bubbles am 16. Februar 2005 08:31:21:

Du hast absolut recht!

Ach dich gibt es tatsächlich noch immer?

Wo war denn nun dein Mitgefühl für beschnittene Jungen?
Die auch dadurch zu Tode kamen, oder ihr Leben lang verstümmelt sein werden!

Nein, da ist Fr. Bubbles sich zu schade für, was?
Vertroll dich doch endlich.

Auf Nimmerwiedersehen.
Du hast den Beweis für deine 'Menschlichkeit' schon abgegeben.
Weitere sind wirklich nicht mehr nötig.

Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen...

Rüdiger, Friday, 18.02.2005, 00:06 (vor 7656 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: jetzt hab' ich schon so dick aufgetragen... von Odin am 17. Februar 2005 08:44:21:

Gab es bei Parsimony nicht mal ein Forum über weibliche Beschneidung - aus der Sicht der Beschnittenen, die darüber gar nicht so erbost waren?

Es gab (nacheinander und sogar auch gleichzeitig, glaube ich) mehrere Parsimonyforen, deren Thema die weibliche Beschneidung war. Da trieben sich aber auch ein Haufen Faker herum, die ihre Geilphantasien dort abließen. Möglicherweise waren diese "zufriedenen Frauen" auch welche :-)

Heut ist das Thema, glaub ich, bei Parsimony nicht mehr zugelassen (vielleicht eben wegen dieses Theaters? Neue Foren zur Geschlechterthematik sind ja auch nicht mehr zugelassen, weil die Leute da immer so heftig werden :-)

Gruß, Rüdiger

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