Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Nachtrag zu Carly Fiorina

ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 17:39 (vor 7660 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Nachtrag zu Carly Fiorina von Peter am 14. Februar 2005 15:28:15:

Also das gleiche wie bei Lou Gerstner, der Mann, der IBM aus der Krise fuehrte. Nur war Lou erfolgreich, waehrend Carly es nicht war. Jetzt laufen die Spekulationen, warum. Mann gegen Frau, das ist sicher zu einfach.

... und das gleiche wie bei Edzard Reuter. Alles Spitzenmanager, die durch ihren Diletantismus ihre Mitarbeiter total entnervt haben, aber gleichzeitig ob ihrer Stellung eine gewisse Zeit unangreifbar waren. Wenn dann doch der Knoten platzt, d.h. die Betreffenden geschaßt werden, ist die Erleichterung groß.

Nur ist es bei Männern so, daß diese dann zu Recht als inkompetent ohne großes öffentlichen Tränenvergießen in der Versenkung verschwinden. Das inkompetente Weibchen aber ist - oh böse Männerwelt - ein Opfer des Patriarchats geworden ist.

Das gleiche bei Schäuble/Merkel. Dem Schäuble haben sie eingeschenkt bis zum Abwinken, bis er schließlich weg war vom Parteivorsitz. Die Merkel hat ein bißchen Gegenwind - und schon in der weiblichen Opferrolle. Bei Schäuble kam - zu Recht - keiner auf die Idee, dieser werde als Behinderter gemobbt.

Frauen sind das priviligierte Geschlecht.

Gruß

Andreas


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