Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Magnus, Monday, 14.02.2005, 11:46 (vor 7660 Tagen)
Hallo Leute,
hallo Jörg Rupp der Grünen Partei,
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,341607,00.html
Wie bereits vor kurzem angesprochen waren es ja gerade die Personen, die die Freier von Zwangsprostitutierten bestrafen wollen, auch die, die die Zwangsprostitution, Menschenhandel und organisierte Kriminalität durch den Visabeschluss gefördert haben. Und das Interessante ist: Das Bundeskriminalamt hat bereits im September 2001 vor dem Visamissbrauch gewarnt.
Aber dem Multi-Kulti-Fischer der Grünen Partei ging das am Arsch vorbei - die man offenbar nun mit populistischen Themen (Schaut her - wir tun was gegen Zwangsprostitution) - ausbügeln will. Offenbar eine Manier der linken Gutmenschen: Man schafft selbst Probleme, gegen die man dann im Wahlkampf populistisch agieren kann - eine tolle Taktik, die man erstmal durchschauen muss.
Fischer, zusätzlich Befürwortung der Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen China (wobei die Grüne Fraktion dann populistisch sich als "Friedenspartei" gegen die Aufhebung mit Fraktionsbeschluss stellte [siehe Taktik oben]), sagte selbst: "Er übernehme die 'Politische Verantwortung'" - dabei stellte Röttgen (CDU) passend fest: Es reiche nicht aus, wenn Fischer sage, er übernehme die politische Verantwortung. "Was heißt das, 'übernehmen'? Er hat sie." - In der Tat, Fischer hat sie. Denn der Außenminister hat bei den Visabeschlüssen das letzte Wort.
Nun, warum sage ich das alles? Ganz einfach: da nun die Dresdendebatte vorbei ist und die NPD wieder unwichtiger wird, die Irak-Wahl vorbei ist, kann man sich nun ganz auf Fischer konzentrieren - irgendwas müssen die Medien ja drucken.
Ist nämlich dieser Grüne Zwerg der feministischen Frauenpartei stark angekratzt - oder aber, aber das ist wohl leider zu weit gegriffen - verschwunden, dann werden die Grünen bei der nächsten Wahl erheblich einbrechen, ähnlich wie die linksextreme PDS, nachdem Gallionsfigur Gysi alias STASI-Sputnik verschwunden ist. Und da die Grüne Partei die derzeit feministischste Partei Deutschlands ist mit Inneren Strukturen, die der demokratischen Verfassung widersprechen, wäre das zu begrüßen im Sinne unsere Interessen. Aus diesem Grund sollte man grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet - denn mit diesen Hampelfrauen und Männern werden wir unsere Interessen mit Sicherheit nicht - noch nicht mal ansatzweise - durchsetzen können. In der CDU/CSU hingegen sind wenigstens Positionen vertreten, die uns bei der Vaterschaftstestgeschichte mehr entgegengekommen sind - sie dreschen auch nicht die Phrasen von "Informationelles Selbstbestimmungsrecht" so oft runter wie SPD/GRÜNE und sprechen erst Recht nicht von "der Feigheit der Männer".
Jedenfalls bin ich auf Fischers Gesicht gespannt - mal sehen ob ihm wieder alles Elend der Welt im Gesicht steht.
Magnus
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Odin, Monday, 14.02.2005, 12:21 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Magnus am 14. Februar 2005 09:46:41:
Und da die Grüne Partei die derzeit feministischste Partei Deutschlands ist mit Inneren Strukturen, die der demokratischen Verfassung widersprechen, wäre das zu begrüßen im Sinne unsere Interessen. Aus diesem Grund sollte man grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet - denn mit diesen Hampelfrauen und Männern werden wir unsere Interessen mit Sicherheit nicht - noch nicht mal ansatzweise - durchsetzen können.
Du willst ein reines Politforum aus dem "Gelben" machen. Das dachte ich mir schon. Bist Du mit Simon verwandt? Dem gings auch nicht um Männerthemen, hauptsächlich er brachte seine rechte Propaganda irgendwie unter.
Subtile Unterstellung vom Legastheniker.
Magnus, Monday, 14.02.2005, 12:39 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 10:21:43:
Und da die Grüne Partei die derzeit feministischste Partei Deutschlands ist mit Inneren Strukturen, die der demokratischen Verfassung widersprechen, wäre das zu begrüßen im Sinne unsere Interessen. Aus diesem Grund sollte man grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet - denn mit diesen Hampelfrauen und Männern werden wir unsere Interessen mit Sicherheit nicht - noch nicht mal ansatzweise - durchsetzen können.
Du willst ein reines Politforum aus dem "Gelben" machen. Das dachte ich mir schon. Bist Du mit Simon verwandt? Dem gings auch nicht um Männerthemen, hauptsächlich er brachte seine rechte Propaganda irgendwie unter.
Zu deine subtilen Unterstellung sage ich nichts - ist mir zu blöd. So inflationär wie du das Wort "rechts", "rechte Propaganda" etc. in den Mund nimmst, nimmt dich wahrscheinlich sowieso keiner mehr ernst. Ansonsten: siehe Hervorhebung oben.
Und nochwas grundsätzliches: wer glaubt, Männerthemen seien von der Politik zu lösen, irrt. Das was hier im Forum betrieben wird ist nichts anderes als Politik - das Forum ist bereits ein reines Politik-Forum, schließlich unterhalten wir uns nicht allein über die Stellung des Mannes im familiären, sozialen Umfeld, sondern wir sprechen hier über Wehrpflicht, Rente, Vaterschaftstests, Gewaltschutzgesetz, Zwangsprostitution und Bestrafung von Freiern, hier stellt man sich die Frage nach der richtigen Partei, wir diskutieren über Väterrechte, Jungenpolitik, Schulpolitik, wir kritisieren Frauenförderungen, Arbeitsmarktpolitik etc.
Magnus
Übrigens bin ich der Meinung, dass Rot/Grün abgewählt werden muss.
Politisches Forum?
Norbert, Monday, 14.02.2005, 12:59 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 10:21:43:
Und da die Grüne Partei die derzeit feministischste Partei Deutschlands ist mit Inneren Strukturen, die der demokratischen Verfassung widersprechen, wäre das zu begrüßen im Sinne unsere Interessen. Aus diesem Grund sollte man grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet - denn mit diesen Hampelfrauen und Männern werden wir unsere Interessen mit Sicherheit nicht - noch nicht mal ansatzweise - durchsetzen können.
Du willst ein reines Politforum aus dem "Gelben" machen. Das dachte ich mir schon. Bist Du mit Simon verwandt? Dem gings auch nicht um Männerthemen, hauptsächlich er brachte seine rechte Propaganda irgendwie unter.
Hi Odin
Magnus ist bislang überhaupt nicht als Rechtsradikaler in Erscheinung getreten.
Also bitte keine Fortführung des vorherigen Streits provozieren.
Schon gar nicht auf dieser Ebene.
Er hat eine andere Grundposition als du, und daß müßt ihr beide eben akzeptieren, solange es sich im rechtlich sauberen Bereich bewegt.
Der feministische Wahn der Grünen ist hier allerdings schon voll on topic.
Und natürlich geht es vor allem um Politik.
'Verbot heimlicher Vaterschaftstests', 'Gewaltschutzgesetz', Scheidungsrecht, 'Familienrecht', 'Verordnungen zu Gleichstellungsbeauftragten', usw. sind alles politische Themen.
Allerdings möchte ich auch nicht unbedingt hier 'Parteispenden', 'xy ist ein(e) Schwuler/Lesbe' diskuttieren.
Nur weil ein politischer Wirrkopf sagen könnte: "Die Erde ist rund", muß ich ihm dann widersprechen? Obwohl ich auch daran glaube, daß die Erde rund ist?
Er hätte eben in dem Fall mit mir die gleiche Meinung, was für andere Themen dann aber nicht automatisch gilt.
Obwohl 'Der Mond besteht nicht aus Käse' ebenfalls mit meiner Meinung konform ginge.
Aber nicht für 'Wasser ist trocken'.
Vor derartigen Pavlowschen (Über-)(Anti-)Reaktionen gegenüber andersdenkenden ist zu warnen.
Gruß
Norbert
Re: Politisches Forum?
Odin, Monday, 14.02.2005, 13:38 (vor 7660 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Politisches Forum? von Norbert am 14. Februar 2005 10:59:15:
Er hat eine andere Grundposition als du, und daß müßt ihr beide eben akzeptieren, solange es sich im rechtlich sauberen Bereich bewegt.
Der feministische Wahn der Grünen ist hier allerdings schon voll on topic.
Und natürlich geht es vor allem um Politik.
'Verbot heimlicher Vaterschaftstests', 'Gewaltschutzgesetz', Scheidungsrecht, 'Familienrecht', 'Verordnungen zu Gleichstellungsbeauftragten', usw. sind alles politische Themen.
Allerdings möchte ich auch nicht unbedingt hier 'Parteispenden', 'xy ist ein(e) Schwuler/Lesbe' diskuttieren.
Dass wir in dem Forum politische Themen behandeln ist mir klar. Ich bin einer derjenigen, der politische Themen immer wieder thematisiert und hier einbringt.
Der "feministische Wahn" der Grünen ist mir bekannt - wiederum bin ich einer derjenigen, der ihn hier einbringt und wahrscheinlich mit am massivsten bekämpft.
Im Gegensatz dazu kämpfe ich aber auch gegen den Mütterverherrlichungswahn der rechten Parteien und gegen die Suppe, die sie uns damit eingebrockt haben. Ich bin eben nicht auf einem Auge blind und sehe beide Seiten.
Wenn hier aber jemand meint, er könne "grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet" und damit das Forum ganz eindeutig mißbraucht, dann maße ich mir auch an - als einer derjenigen, die sich am deutlichsten in dieses Forum einbringt - dagegen vorzugehen.
Oder ist es besser, wenn ich in Zukunft " grundsätzlich alles im Forum auch thematisiere(n), was Schwarz/gelb schadet"
Re: Politisches Forum?
Norbert, Monday, 14.02.2005, 17:27 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Odin am 14. Februar 2005 11:38:03:
Er hat eine andere Grundposition als du, und daß müßt ihr beide eben akzeptieren, solange es sich im rechtlich sauberen Bereich bewegt.
Der feministische Wahn der Grünen ist hier allerdings schon voll on topic.
Und natürlich geht es vor allem um Politik.
'Verbot heimlicher Vaterschaftstests', 'Gewaltschutzgesetz', Scheidungsrecht, 'Familienrecht', 'Verordnungen zu Gleichstellungsbeauftragten', usw. sind alles politische Themen.
Allerdings möchte ich auch nicht unbedingt hier 'Parteispenden', 'xy ist ein(e) Schwuler/Lesbe' diskuttieren.
Dass wir in dem Forum politische Themen behandeln ist mir klar. Ich bin einer derjenigen, der politische Themen immer wieder thematisiert und hier einbringt.
Der "feministische Wahn" der Grünen ist mir bekannt - wiederum bin ich einer derjenigen, der ihn hier einbringt und wahrscheinlich mit am massivsten bekämpft.
Im Gegensatz dazu kämpfe ich aber auch gegen den Mütterverherrlichungswahn der rechten Parteien und gegen die Suppe, die sie uns damit eingebrockt haben. Ich bin eben nicht auf einem Auge blind und sehe beide Seiten.
Wenn hier aber jemand meint, er könne "grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet" und damit das Forum ganz eindeutig mißbraucht, dann maße ich mir auch an - als einer derjenigen, die sich am deutlichsten in dieses Forum einbringt - dagegen vorzugehen.
Oder ist es besser, wenn ich in Zukunft " grundsätzlich alles im Forum auch thematisiere(n), was Schwarz/gelb schadet"
Hi Odin
Richtig.
Deshalb hatte ich auch abgegrenzt.
Klar haben uns alle etablierten Parteien die Sosse eingebrockt.
Die einen mit "Gutmenschenwahn", die anderen mit "Mütterverherrlichung".
Und haben die Männer somit von beiden Seiten in die Mangel genommen.
Deshalb ist es auch so schwierig eine politische Richtung in dieser Frage zu präferieren.
Da sie zwar andere Zielrichtungen haben, aber im Endergebnis die gleiche Fehlentwicklung bewirken.
Zwar haben die SPD/FDP mit den neuen Scheidungsgesetzen 1977 begonnen.
CDU/CSU/FDP unter Kohl haben es sich faktisch entwickeln lassen, und begünstigt.
SPD/Grüne haben es nun auf die Spitze getrieben.
Aber es gab/gibt nicht nur Däubler-Gmelin, Bergmann, Zypries, Limbach, etc. sondern auch Geißler, Süßmuth, Nolte, u.a.
Alles große 'Männerfreunde'.
Nur in ihrer Wirkung und Skrupellosigkeit differierend.
Zu Geißler gab es in einem von Arne's eZine mal eine Bemerkung.
Übrigens einer der wenigen männlichen Minister im Familienministerium.
Aber eben nicht gerade ein Männerfreund.
Aktuell finde ich Ulrich Goll(FDP) in Baden-Württemberg ganz ok.
Aber ich habe andererseits nicht vergessen, Aktion 'Rote Karte gegen Männergewalt' hat er als Minister in all ihrer Einseitigkeit maßgeblich zu verantworten.
Gruß
Norbert
Re: Politisches Forum?
Friedwilli, Monday, 14.02.2005, 20:05 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Odin am 14. Februar 2005 11:38:03:
Er hat eine andere Grundposition als du, und daß müßt ihr beide eben akzeptieren, solange es sich im rechtlich sauberen Bereich bewegt.
Der feministische Wahn der Grünen ist hier allerdings schon voll on topic.
Und natürlich geht es vor allem um Politik.
'Verbot heimlicher Vaterschaftstests', 'Gewaltschutzgesetz', Scheidungsrecht, 'Familienrecht', 'Verordnungen zu Gleichstellungsbeauftragten', usw. sind alles politische Themen.
Allerdings möchte ich auch nicht unbedingt hier 'Parteispenden', 'xy ist ein(e) Schwuler/Lesbe' diskuttieren.
Dass wir in dem Forum politische Themen behandeln ist mir klar. Ich bin einer derjenigen, der politische Themen immer wieder thematisiert und hier einbringt.
Der "feministische Wahn" der Grünen ist mir bekannt - wiederum bin ich einer derjenigen, der ihn hier einbringt und wahrscheinlich mit am massivsten bekämpft.
Im Gegensatz dazu kämpfe ich aber auch gegen den Mütterverherrlichungswahn der rechten Parteien und gegen die Suppe, die sie uns damit eingebrockt haben. Ich bin eben nicht auf einem Auge blind und sehe beide Seiten.
Wenn hier aber jemand meint, er könne "grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet" und damit das Forum ganz eindeutig mißbraucht, dann maße ich mir auch an - als einer derjenigen, die sich am deutlichsten in dieses Forum einbringt - dagegen vorzugehen.
Oder ist es besser, wenn ich in Zukunft " grundsätzlich alles im Forum auch thematisiere(n), was Schwarz/gelb schadet"
Hallo Odin,
Zum Gutmenschentum, könnte hier wohl jeder einen Vortrag halten, aber zum "Mütterverherrlichungswahn" kaum. Was sagen oder fordern die braunen genau? Müttern kommt eine besondere Verantwortung und ein besonderes Vorrecht zu und die Forderung, Kinder bis 3 Jahren generell von der Mutter betreuen zu lassen, finde ich richtig. Rot/Grün unternimmt alles, um die Kinder von der Mutter wegzuholen. Ich erinnere an entsprechende Wahlplakate und unzählige Äußerungen zu diesem Thema.
Gestern meinte ein Parteienforscher im Fernsehn, die Geschichte kann sich nicht mehr wiederholen. Diesem Fakt sollten wir Rechnung tragen, um nicht Richtiges abzulehnen oder nicht zu diskutieren, nur weil wir dann identisch mit "rechts" sind.
Friedwilli
Re: Politisches Forum?
Odin, Monday, 14.02.2005, 22:16 (vor 7660 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Friedwilli am 14. Februar 2005 18:05:15:
Zum Gutmenschentum, könnte hier wohl jeder einen Vortrag halten, aber zum "Mütterverherrlichungswahn" kaum. Was sagen oder fordern die braunen genau? Müttern kommt eine besondere Verantwortung und ein besonderes Vorrecht zu und die Forderung, Kinder bis 3 Jahren generell von der Mutter betreuen zu lassen, finde ich richtig. Rot/Grün unternimmt alles, um die Kinder von der Mutter wegzuholen. Ich erinnere an entsprechende Wahlplakate und unzählige Äußerungen zu diesem Thema.
Dann brauchst Du aber auch nicht zu maulen, wenn Männer nach der Scheidung zur Kasse gebeten werden. Wenn man es fördert, daß Frauen unselbständig bleiben, müssen sie eben auch nach der Ehe unterstützt werden - oder soll das nur solange gehen, solange es dem Mann paßt?
Re: Politisches Forum?
Friedwilli, Tuesday, 15.02.2005, 00:38 (vor 7659 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Odin am 14. Februar 2005 20:16:29:
Zum Gutmenschentum, könnte hier wohl jeder einen Vortrag halten, aber zum "Mütterverherrlichungswahn" kaum. Was sagen oder fordern die braunen genau? Müttern kommt eine besondere Verantwortung und ein besonderes Vorrecht zu und die Forderung, Kinder bis 3 Jahren generell von der Mutter betreuen zu lassen, finde ich richtig. Rot/Grün unternimmt alles, um die Kinder von der Mutter wegzuholen. Ich erinnere an entsprechende Wahlplakate und unzählige Äußerungen zu diesem Thema.
Dann brauchst Du aber auch nicht zu maulen, wenn Männer nach der Scheidung zur Kasse gebeten werden. Wenn man es fördert, daß Frauen unselbständig bleiben, müssen sie eben auch nach der Ehe unterstützt werden - oder soll das nur solange gehen, solange es dem Mann paßt?
Hab ich nicht geschrieben, daß Frauen unselbstständig bleiben sollen.
So läßt sich das Thema nicht seriös diskutieren. Es geht nicht primär ums Geld, sondern um die wichtigste Zeit in der Entwicklung von Kindern. Man muß natürlich auch das gesamte Klima zwischen den Geschlechtern sehen, für das vor allem die grünen große Verantwortiúng haben. So würden erheblich weniger Ehen geschieden, wenn die Lasten und Pflichten nach der Trennung, halbwegs geteilt sind. Die Frauen, die Mütter bzw. Hausfrauen öffentlich geradezu lächerlich gemacht haben, sitzen mehrheitlich in der grünen Partei. Sie fördern den Gedanken, Kinder brauchen Ihre leiblichen Mütter nicht nach der Geburt, rufen nach Hortplätzen. Statt die Bedeutung von Mutterschaft hervorzuheben, den Wunsch einer Mutter zu wecken, Geborgenheit zu geben, Einfluß zu nehmen, Möglichkeiten gewaltloser Betreuung aufzuzeigen, tun grüne das Gegenteil. Daher wirst du auch bei den grünen niemals hören, welche Nachteile Fremdbetreuung in den ersten Lebensjahren hat. Aber wo Väter nicht wichtig sind, lassen sich Mütter eben auch ersetzen. Was ist das für eine Partei, die einfachste Fragen nicht beantworten kann, nur weil die Frage auf die Warheit zielt? Wir müssen unseren Politikern schon klar machen, daß wir die sehr Wörtlich nehmen.
zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Jörg Rupp, Tuesday, 15.02.2005, 10:30 (vor 7659 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Friedwilli am 14. Februar 2005 22:38:05:
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Nikos, Tuesday, 15.02.2005, 10:40 (vor 7659 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Jörg Rupp am 15. Februar 2005 08:30:34:
Ach Jörg, wenn Du wusstest, daß zwischen Schwarz und Weiss eine ganze Menge weitere Nuancen gibt.. wäre vieles viel schöner und gerechter.
Greetings
Nikos
*mag grün nicht mehr*
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Jörg Rupp, Tuesday, 15.02.2005, 11:38 (vor 7659 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Nikos am 15. Februar 2005 08:40:32:
Ach Nikos,
ich pass mich doch nur dem Forum hier an:
Statt die Bedeutung von Mutterschaft hervorzuheben, den Wunsch einer Mutter zu wecken, Geborgenheit zu geben, Einfluß zu nehmen, Möglichkeiten gewaltloser Betreuung aufzuzeigen, tun grüne das Gegenteil. Daher wirst du auch bei den grünen niemals hören, welche Nachteile Fremdbetreuung in den ersten Lebensjahren hat.
bedeutet für mich ganz klar eins:
für die Aufzucht ist die Mutter zuständig. Darüber habe ich doch vor nciht wenigen Wochen versucht, hier zu reden - dass das eben nciht gut ist und in Scheidungfolgen etc. sogar schlecht ist für Männer.
Bunte Sicht bedeutet ein wenig mehr als das ,was ich grad hier zitiert hab....
Jörg
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Nikos, Tuesday, 15.02.2005, 11:55 (vor 7659 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Jörg Rupp am 15. Februar 2005 09:38:07:
Hi Jörg.
Zwischen
"für die Aufzucht ist allein die Mütter zuständig"
und
"für die Aufzucht sollen überteuerte, wildfremde, chronisch gelangweilte, keine eigene Kinder habende, alles nur theoretisch wissende, quottiernde, Männer massiv hassende, die rolle des Vaters verachtende, halbgebildete, träumerische, realitätsfremde, schwarzweissdenkende, die Welt in gut und böse teilende, militärische oder DDR anmutende, einfältige, rachsüchtige, undemokratische, totalitäre, radikal feministische emanzen zuständig sein"
liegen Welten!
Ich will mein Kind auf keinen Fall einer solchen überlassen, schon gar nicht von klein auf. Dann mache ich es lieber selber. Wobei dazu unbedingt die geeignete Partnerin gehört. Die ist zwar noch vorhanden, aber zunehmend weniger. Deshalb auch der Geburtenrückgang.
Leider propangiert die Grüne Partei das Zweite. Was sehr schlimm ist, auch wenn das Erste auch nicht das Gelbe vom Ei ist. Aber sehr wohl das geringere Übel. Totale Kinderaufzucht bei öffentlichen Stellen ist in der Geschichte mehrmals erprobt worden und endete stets in einer Katastrophe.
Nikos
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Odin, Tuesday, 15.02.2005, 15:16 (vor 7659 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Nikos am 15. Februar 2005 09:55:17:
"für die Aufzucht sollen überteuerte, wildfremde, chronisch gelangweilte, keine eigene Kinder habende, alles nur theoretisch wissende, quottiernde, Männer massiv hassende, die rolle des Vaters verachtende, halbgebildete, träumerische, realitätsfremde, schwarzweissdenkende, die Welt in gut und böse teilende, militärische oder DDR anmutende, einfältige, rachsüchtige, undemokratische, totalitäre, radikal feministische emanzen zuständig sein"
Du solltest mal in einem Kindergarten vorbei schauen 
Oder anerkennen, daß Männer für die Erziehung genau so wichtig sind, wie Frauen. Dann wären auch in Kindergärten mehr Männer.
Aber man kann nicht eine Sache fordern (Kinder zur Mutter) und sich dann über die negativen Folgen beklagen und sie anderen anhängen.
Insofern ist diese Diskussion ein wunderbares Beispiel dafür, wie uns Konservative die ganze Suppe eingebrockt haben.
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
nanü, Tuesday, 15.02.2005, 12:12 (vor 7659 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Jörg Rupp am 15. Februar 2005 09:38:07:
Für die Aufzucht ist die Mutter zuständig ...
Diese Ueberzeugung ist vor allem bei Frauen weit verbreitet.
Dem Mann wird nicht die Kompetenz zugetraut, Kinder zu erziehen. Der Ruf nach dem "neuen Mann" ist verlogen.
Die Frau soll die freie Wahl zwischen Beruf und Kinderaufzucht haben, was übrigbeleibt, ist für den Mann.
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Odin, Tuesday, 15.02.2005, 15:18 (vor 7659 Tagen) @ nanü
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von nanü am 15. Februar 2005 10:12:49:
Für die Aufzucht ist die Mutter zuständig ...
Diese Ueberzeugung ist vor allem bei Frauen weit verbreitet.
Und den Konservativen
Dem Mann wird nicht die Kompetenz zugetraut, Kinder zu erziehen. Der Ruf nach dem "neuen Mann" ist verlogen.
Naja, damit haben sich die betreffenden ohnehin nicht lange aufgehalten.
Die Frau soll die freie Wahl zwischen Beruf und Kinderaufzucht haben, was übrigbeleibt, ist für den Mann.
Das wäre die Folge daraus
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Nikos, Tuesday, 15.02.2005, 15:39 (vor 7659 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Odin am 15. Februar 2005 13:18:33:
Dem Mann wird nicht die Kompetenz zugetraut, Kinder zu erziehen. Der Ruf nach dem "neuen Mann" ist verlogen.
Naja, damit haben sich die betreffenden ohnehin nicht lange aufgehalten<
Hi Odin.
Wenn ich die reale Chanse bekommen hätte, dann hätte ich sie auch wahrgenommen. Als das Kind noch klein war, "dürfte" ich auch mal ran. Entpuppte sich aber leider nur als der kostenlose Schnupperkurs. Sobald die Mammy gemerkt hat, daß zwischen mir und das Kind eine echte Vater-Tochter-Beziehung sich entwickelte und immer stärker wurde, fing sie an zu bemängeln, erst subtil, dann ganz offen, dann radikal: "Mein Kind!"
Ich glaube, sie hatte große Angst bekommen, daß ich tatsächlich ihr Mutti-ist-die-Beste-Monopol streitig machen könnte, wobei ich dies niemals wollte.
Lange Rede, kurzes Haar
Die Frau sagt es ja, deutlich und unmißverständlich, aus: 1. "Es ist allein mein Kind!" 2. "Ich entscheide was gut ist!" 3. "Du machst alles falsch!" 4. "Mir Wurscht was du meinst!" 5. "Gehe weg!"
So blöd ist keiner, da weiter mitzumachen, nicht einmal bei den Tieren ist es so! Ich bin doch keine Schublade, zum beliebigen Auf- und Zumachen.
Ich bin mir sicher, so oder ähnlich geht es vielen Männern. Resultat: Keine Kinder mehr. Somit wäre Punkt 1. außer Kraft (weil kein Kind mehr da) und alle darauffolgende dann ebenso.
Ich frage mich nur, wie werden Diskriminierungsbeauftragte bezahlt, wenn Männer im großen Still aufhören, diesen Zahlesel-Irrsinn mitzumachen.
Grüße Dich
Nikos
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Odin, Tuesday, 15.02.2005, 16:27 (vor 7659 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Nikos am 15. Februar 2005 13:39:03:
Wenn ich die reale Chanse bekommen hätte, dann hätte ich sie auch wahrgenommen. Als das Kind noch klein war, "dürfte" ich auch mal ran. Entpuppte sich aber leider nur als der kostenlose Schnupperkurs. Sobald die Mammy gemerkt hat, daß zwischen mir und das Kind eine echte Vater-Tochter-Beziehung sich entwickelte und immer stärker wurde, fing sie an zu bemängeln, erst subtil, dann ganz offen, dann radikal: "Mein Kind!"
Und nicht nur Frauen! Unterstützung bekommen sie da von vielen Seiten - leider. Dass Frauen sich dabei das bequemste heraussuchen ist klar. Und wie gesagt: Hier locken die Konservativen mit "Mutti ist die Beste" und auf der anderen Seite die Emanzen mit "Quote und Einstiegshilfen". Überall kriegen sies in den Hintern geschoben. Was folgen muß ist Dekadenz. Leider folgt diese aber nicht nur bei den Müttern, sondern auch bei den Kindern, die lernen, dass derjenige der arbeitet der Depp ist und derjenige der "Stütze fordert" der König.
Warum glauben wir, dass unsere Kinder viel von uns lernen - nur ausgerechnet DAS nicht, was sie jeden Tag im eigenen Haus sehen?
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Nikos, Tuesday, 15.02.2005, 16:33 (vor 7659 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Odin am 15. Februar 2005 14:27:46:
Warum glauben wir, dass unsere Kinder viel von uns lernen - nur ausgerechnet DAS nicht, was sie jeden Tag im eigenen Haus sehen?<
Wie wahr, wie wahr.
Nikos
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Friedwilli, Tuesday, 15.02.2005, 22:38 (vor 7659 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Jörg Rupp am 15. Februar 2005 09:38:07:
Ach Nikos,
ich pass mich doch nur dem Forum hier an:
Statt die Bedeutung von Mutterschaft hervorzuheben, den Wunsch einer Mutter zu wecken, Geborgenheit zu geben, Einfluß zu nehmen, Möglichkeiten gewaltloser Betreuung aufzuzeigen, tun grüne das Gegenteil. Daher wirst du auch bei den grünen niemals hören, welche Nachteile Fremdbetreuung in den ersten Lebensjahren hat.
bedeutet für mich ganz klar eins:
für die Aufzucht ist die Mutter zuständig. Darüber habe ich doch vor nciht wenigen Wochen versucht, hier zu reden - dass das eben nciht gut ist und in Scheidungfolgen etc. sogar schlecht ist für Männer.
Bunte Sicht bedeutet ein wenig mehr als das ,was ich grad hier zitiert hab....
Jörg
Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen. Das bedeutet nicht, daß Männer dies nicht auch können, aber wo ist der Sinn. Wer Väterrechte stärken will, muß ganz woanders ansetzen, als erstes muß dann die Ernährerrolle wegfallen. Wer dagegen wiederum was hat, dürfte klar sein, die Sache wär sehr schnell vom Tisch.
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Jörg Rupp, Tuesday, 15.02.2005, 23:04 (vor 7659 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Friedwilli am 15. Februar 2005 20:38:24:
Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen.
Wer sagt das denn? Frauen können stillen, das wars aber auch schon. Lässt sich problemlos lösen.
Das bedeutet nicht, daß Männer dies nicht auch können, aber wo ist der Sinn.
Der Sinn liegt darin, dass es geht und machbar ist und sich daher die Betreuung teilen lässt.
Wer Väterrechte stärken will, muß ganz woanders ansetzen, als erstes muß dann die Ernährerrolle wegfallen.
Ja was jetzt. Die Frau zuhause und der Mann arbeitet oder doch nicht. Du musst Dich entscheiden.
Jörg
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Friedwilli, Tuesday, 15.02.2005, 23:48 (vor 7658 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Jörg Rupp am 15. Februar 2005 21:04:04:
Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen.
Wer sagt das denn? Frauen können stillen, das wars aber auch schon. Lässt sich problemlos lösen.
Das bedeutet nicht, daß Männer dies nicht auch können, aber wo ist der Sinn.
Der Sinn liegt darin, dass es geht und machbar ist und sich daher die Betreuung teilen lässt.
Wer Väterrechte stärken will, muß ganz woanders ansetzen, als erstes muß dann die Ernährerrolle wegfallen.
Ja was jetzt. Die Frau zuhause und der Mann arbeitet oder doch nicht. Du musst Dich entscheiden.
Jörg
So, so, das mit stillen kannst du lösen, ich hätte es wissen müßen. Und alles was machbar ist, hat auch einen Sinn, auch das hätte ich wissen müssen.
Die Ernährerrolle muß wegfallen, aber im Kopf. Kleine Jungs werden nicht mehr so erzogen, Frauen Schutz und Unterhalt zu gewähren. Übrigens wollen
Frauen die Betreuung gar nicht abgeben, wenn Sie dann die Männerarbeiten übernehmen müßen.
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Morb, Wednesday, 16.02.2005, 00:06 (vor 7658 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Friedwilli am 15. Februar 2005 21:48:37:
Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen.
Wer sagt das denn? Frauen können stillen, das wars aber auch schon. Lässt sich problemlos lösen.
Das bedeutet nicht, daß Männer dies nicht auch können, aber wo ist der Sinn.
Der Sinn liegt darin, dass es geht und machbar ist und sich daher die Betreuung teilen lässt.
Wer Väterrechte stärken will, muß ganz woanders ansetzen, als erstes muß dann die Ernährerrolle wegfallen.
Ja was jetzt. Die Frau zuhause und der Mann arbeitet oder doch nicht. Du musst Dich entscheiden.
Jörg
So, so, das mit stillen kannst du lösen, ich hätte es wissen müßen. Und alles was machbar ist, hat auch einen Sinn, auch das hätte ich wissen müssen.
Die Ernährerrolle muß wegfallen, aber im Kopf. Kleine Jungs werden nicht mehr so erzogen, Frauen Schutz und Unterhalt zu gewähren. Übrigens wollen
Frauen die Betreuung gar nicht abgeben, wenn Sie dann die Männerarbeiten übernehmen müßen.
Eine Frage:
Warum heißt es immer 'Zurück an Heim und Herd'?
Meine Meinung nach haben sich die Damen nocht nicht allzu weit davon entfernt.
Die Fragestellung impliziert eine gesellschaftliche Veränderung, die so noch gar nicht stattgefunden hat.
Gruß
Morb
M
Heim und Herd oder Arbeitslager?
Nick, Wednesday, 16.02.2005, 00:59 (vor 7658 Tagen) @ Morb
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Morb am 15. Februar 2005 22:06:12:
Warum heißt es immer 'Zurück an Heim und Herd'? Meiner Meinung nach haben sich die Damen nocht nicht allzu weit davon entfernt.
Was heißt hier "noch"? Und was heißt "zurück"? Der Mensch lebt nunmal immer wie eh und je in einem Heim und an einem Herd, auch wenn linke Kollektivisten es lieber sähen, daß er am besten sterilisiert würde und in einem Arbeitslager lebte, das ist schon klar. Die Parteiknechte aus dem Regierungslager hier im Forum geben sich viel Mühe, dafür die Werbetrommel zu rühren und es gewissermaßen als Naturnotwendigkeit und letztes Ziel der "Freiheit" hinzustellen, wenn es "Heim und Herd" nicht mehr gibt. Aber ohne deutlich mehr staatliche Umerziehung und mehr systematische Zerrüttung der Familien wird daraus vorerst nicht so schnell etwas werden. Leute, die denken, glauben solche Phrasen ja nicht unbesehen.
Geändert hat sich bisher erstmal, als linker "Etappensieg" sozusagen, daß man Frauen erzählt, sie sollten sich an Heim und Herd als Prinzeßchen verwöhnen lassen und hätten da keine besonderen Pflichten; oder (nächste Stufe) sie sollten Heim und Herd verlassen wie die Männer, um ebenfalls "ihren Mann zu stehen". Das wäre dann "das Glück".
Die Fragestellung impliziert eine gesellschaftliche Veränderung, die so noch gar nicht stattgefunden hat.
Was heißt hier "noch"? Das ist eine gesellschaftliche Veränderung, die nie statfinden wird, ohne daß es danach keine Menschen mehr gäbe. Außer in Lagern natürlich. Manche Leute leben leider geistig in Lagern und möchten gerne, daß alle anderen Menschen das auch tun müssen. Andernfalls kommt ihnen die Welt irgendwie fehlerhaft vor. Das ist ein großes Unglück. Besonders wenn solche Leute an der Regierung sind.
Man muß die Implikationen weiterdenken, anstatt den Phrasendreschern ihre Erpressungen zu glauben.
Nick
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Jörg Rupp, Wednesday, 16.02.2005, 12:55 (vor 7658 Tagen) @ Nick
Als Antwort auf: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Nick am 15. Februar 2005 22:59:23:
Man muß die Implikationen weiterdenken, anstatt den Phrasendreschern ihre Erpressungen zu glauben.
Der Phrasendrescher bist Du. Ich denke, zurück an Heim und Herd ist ein durchaus durchgängig bekannte Redensart.
Dass Du dafür bist, macht ja nix. Hab ich von Dir ncih anders erwartet. Nein, Heim und Herd müssen gemeinsam versorgt und bedient werden.
aber interessantes GEsellschaftsbild gibst Du da von dir.
Jörg
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Sven74, Wednesday, 16.02.2005, 15:44 (vor 7658 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Jörg Rupp am 16. Februar 2005 10:55:47:
Man muß die Implikationen weiterdenken, anstatt den Phrasendreschern ihre Erpressungen zu glauben.
Der Phrasendrescher bist Du. Ich denke, zurück an Heim und Herd ist ein durchaus durchgängig bekannte Redensart.
Dass Du dafür bist, macht ja nix. Hab ich von Dir ncih anders erwartet. Nein, Heim und Herd müssen gemeinsam versorgt und bedient werden.
aber interessantes GEsellschaftsbild gibst Du da von dir.
Jörg
So wie meine Nachbarin (Mitte 30) vielleicht? Er arbeitet Schicht mit sehr vielen Überstunden, da das Haus ja bezahlt werden muss. Die Kinder sind in der Schule bzw. Kindegarten und wir haben heftigen Schneefall. Was macht die gute Frau? Sie macht mit ihren Freundinnen gemützliche Tratschvormittage und der Mann kommt von der Nachtschicht und darf erstmal gleich eine Stunde Schnee wegmachen.
Jetzt bitte nicht das Argument: Schnee wegmachen ist ja so schwer und damit Männerarbeit. Meine ehemalige Nachbarin hat noch mit 80 Jahren den Schneeschieber in die Hand genommen.
Leider ist dieses Beispiel kein Einzellfall und irgendwer muss sich ja die Trashtalkshows ansehen und dies sind überwiegend jüngere Hausfrauen.
Und wenn diese Frauen arbeiten gehen würden, wie fleissig wären die dann wohl?
Leider scheinen die jüngeren Frauengenerationen immer fauler zu werden. Meine Ansicht wird auch von sehr vielen älteren Frauen und auch von den fleißigeren jungen Frauen geteilt.
Sven74
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Nikos, Wednesday, 16.02.2005, 17:01 (vor 7658 Tagen) @ Sven74
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Sven74 am 16. Februar 2005 13:44:19:
So wie meine Nachbarin (Mitte 30) vielleicht? Er arbeitet Schicht mit sehr vielen Überstunden, da das Haus ja bezahlt werden muss. Die Kinder sind in der Schule bzw. Kindegarten und wir haben heftigen Schneefall. Was macht die gute Frau? Sie macht mit ihren Freundinnen gemützliche Tratschvormittage und der Mann kommt von der Nachtschicht und darf erstmal gleich eine Stunde Schnee wegmachen<
Würde ich auch noch machen, wenn meine Frau dies aqnerkennen würde. Aber nicht um ein-zwei-drei Jahre später die Scheidungsdiskriminierung mitzumachen, die auch noch von eben dieser Frau willkürlich ausgehen wird.
Da die Feministinnen das Grundvertrauen zwischen der Geschlechter brutalst zerstört haben, denke ich nicht einmal mehr daran.
Gentlemann war gestern! Schade, ich wa es gerne.
Nikos
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Alice, Wednesday, 16.02.2005, 17:16 (vor 7658 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Nikos am 16. Februar 2005 15:01:47:
Lieber Nikos!
Nur so zu deiner Beruhigung, damit ich dein Weltbild wieder ein bisschen zurechtrücken kann:
Ich komm g´rad von draußen und hab meinem Mann die Garage frei geschaufelt, da ich daheim (Urlaub) bin und er arbeitet.
Das ist für mich ebenso eine Selbstverständlichkeit wie für ihn, dass er gestern einen Kuchen gebacken hat.
Daheim ist bei mir Gender Mainstreaming kein Thema, weil mein Mann, meine Kinder und ich es tatsächlich leben.
Ich würde mir wünschen, dass das auch bei anderen so selbstverständlich ist wie bei uns. Aber davon sind wir wohl meilenweit entfernt. Und vermutlich gibt´s tatsächlich jene Frauen, die ihr scheinbar kennt, die nur die absolute Unterdrückung des (eigenen) Mannes wollen. Das ist aber sicher nicht das Ziel von den meisten Frauen. Ganz sicher nicht.
Denn dann hätten wir ja die selbe Ungleichheit nur andersrum. Und glaubt mir, echte Gender Mainstreaming AnhängerInnen denken genauso wie ich.
Und nur darum geht´s uns. Wir wollen Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Das ist kein Widerspruch.
Das Ziel erreichen wir nur gemeinsam!
Grüße
Alice
So wie meine Nachbarin (Mitte 30) vielleicht? Er arbeitet Schicht mit sehr vielen Überstunden, da das Haus ja bezahlt werden muss. Die Kinder sind in der Schule bzw. Kindegarten und wir haben heftigen Schneefall. Was macht die gute Frau? Sie macht mit ihren Freundinnen gemützliche Tratschvormittage und der Mann kommt von der Nachtschicht und darf erstmal gleich eine Stunde Schnee wegmachen<
Würde ich auch noch machen, wenn meine Frau dies aqnerkennen würde. Aber nicht um ein-zwei-drei Jahre später die Scheidungsdiskriminierung mitzumachen, die auch noch von eben dieser Frau willkürlich ausgehen wird.
Da die Feministinnen das Grundvertrauen zwischen der Geschlechter brutalst zerstört haben, denke ich nicht einmal mehr daran.
Gentlemann war gestern! Schade, ich wa es gerne.
Nikos
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Nikos, Wednesday, 16.02.2005, 18:50 (vor 7658 Tagen) @ Alice
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Alice am 16. Februar 2005 15:16:33:
Hi Alice.
Hier eine Lekture für dich:
Ein Gesetz, zum Beispiel zur Bekämpfung von Mörderinnen und Mörder muss man so gestalten, daß es eben diese Leute greift. Es hat keinen Sinn ein Gesetz zu machen, wo in Deutschland anständige Menschen bestraft werden, weil in Saudi Arabien jemand ein Buch geklaut hat.
Leider ist es aber im Bereich Mann-Frau genau dies passiert. Willkürlich würde mir das eigene Fleisch und Blut entfremdet, weil jemand ein mal den Film "Nicht ohne meiner Tochter" gedreht hat. Obendrauf muss ich den Unsinn bis ans Ende meines Lebens finanzieren.
Mag sein, daß du und dein Mann Kuchen backt und die Strasse räumt. Das ist meistens nicht so. Die meisten Väter sehen ihre Kinder nach der von der Ehefrau willkürlich eingereichte Scheidung nicht wieder.
In meinen Augen ist das "Gender-Dings-Bums" auf die traurigen Augen meines Kindes gebaut.
Nikos
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Odin, Wednesday, 16.02.2005, 21:12 (vor 7658 Tagen) @ Alice
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Alice am 16. Februar 2005 15:16:33:
Lieber Nikos!
Nur so zu deiner Beruhigung, damit ich dein Weltbild wieder ein bisschen zurechtrücken kann:
Ich komm g´rad von draußen und hab meinem Mann die Garage frei geschaufelt, da ich daheim (Urlaub) bin und er arbeitet.
Das ist für mich ebenso eine Selbstverständlichkeit wie für ihn, dass er gestern einen Kuchen gebacken hat.
Daheim ist bei mir Gender Mainstreaming kein Thema, weil mein Mann, meine Kinder und ich es tatsächlich leben.
Vorbildlich, aber ich wette, Du hast Dein Ziel nicht mit jammern und Schnute ziehen erreicht. Leider sind viele Deiner anderen Postings voll davon.
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Friedwilli, Wednesday, 16.02.2005, 21:56 (vor 7658 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Jörg Rupp am 16. Februar 2005 10:55:47:
Man muß die Implikationen weiterdenken, anstatt den Phrasendreschern ihre Erpressungen zu glauben.
Der Phrasendrescher bist Du. Ich denke, zurück an Heim und Herd ist ein durchaus durchgängig bekannte Redensart.
Dass Du dafür bist, macht ja nix. Hab ich von Dir ncih anders erwartet. Nein, Heim und Herd müssen gemeinsam versorgt und bedient werden.
aber interessantes GEsellschaftsbild gibst Du da von dir.
Jörg
Warum nur zum Teufel, willst du mit aller Gewalt Mütter von Ihren Kindern trennen. Kannst du nicht wenigstens eine vernünftigen Grund dafür nennen, warum nach der Geburt, die Mutter weg muß und der Vater ran? Es heißt Familie und Kind, nicht Heim und Herd. Du gebrauchst die Rhetorik der Manipulanten, so reden nicht mal die braunen. Ihr habt mit genau dieser Redewendung dafür gesorgt haben, daß das Image von Müttern die selbst betreuen zerstört wurde. Natürlich können Männer die Mutter ersetzen, aber Muttermilch kriegst du nicht im Supermarkt. Die weibliche Brust ist aber nicht nur ein Milchbeutel, sondern hält den Kontakt und die Geborgenheit, die bei der Geburt verloren ging. Es ist auch nicht die Frage, ob Vater die Mutter ersetzen kann, sondern warum das aus einem völlig abgedrehten Gleichheitswahn geschehen MUß.
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Scipio Africanus, Wednesday, 16.02.2005, 22:14 (vor 7658 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Friedwilli am 16. Februar 2005 19:56:53:
Man muß die Implikationen weiterdenken, anstatt den Phrasendreschern ihre Erpressungen zu glauben.
Der Phrasendrescher bist Du. Ich denke, zurück an Heim und Herd ist ein durchaus durchgängig bekannte Redensart.
Dass Du dafür bist, macht ja nix. Hab ich von Dir ncih anders erwartet. Nein, Heim und Herd müssen gemeinsam versorgt und bedient werden.
aber interessantes GEsellschaftsbild gibst Du da von dir.
Jörg
Warum nur zum Teufel, willst du mit aller Gewalt Mütter von Ihren Kindern trennen. Kannst du nicht wenigstens eine vernünftigen Grund dafür nennen, warum nach der Geburt, die Mutter weg muß und der Vater ran? Es heißt Familie und Kind, nicht Heim und Herd. Du gebrauchst die Rhetorik der Manipulanten, so reden nicht mal die braunen. Ihr habt mit genau dieser Redewendung dafür gesorgt haben, daß das Image von Müttern die selbst betreuen zerstört wurde. Natürlich können Männer die Mutter ersetzen, aber Muttermilch kriegst du nicht im Supermarkt. Die weibliche Brust ist aber nicht nur ein Milchbeutel, sondern hält den Kontakt und die Geborgenheit, die bei der Geburt verloren ging. Es ist auch nicht die Frage, ob Vater die Mutter ersetzen kann, sondern warum das aus einem völlig abgedrehten Gleichheitswahn geschehen MUß. <
Es ist doch erstaunlich. Die Ansichten von Friedwilli galten noch vor 30 oder 40 Jahren als Selbstverständlichkeiten und wurden nur von wenigen hinterfragt. Das heutige Dogma lautet, dass Mann und Frau gleichermassen befähigt sind, selbst Kleinstkinder aufzuziehen ( es wird zumindest immer mehr zu einem Dogma, das nicht angetastet werden sollte )
Das Ideal sollte sich aber grundsätzlich nicht an ökonomischen Vor - oder Nachteilen oder ideologischen Utopien orientieren. In dieser Hinsicht ist nichts, aber auch gar nichts bewiesen. Obwohl ich kein Anhänger des Konstruktivismus bin - diese Wirklichkeit ist eine konstruierte Wirklichkeit in dem Sinn, dass die Gleichbefähigung von Mann und Frau bezüglich Kindererziehung eine notwendige Vorraussetzung für die Gleichstellung ist, somit ein politisches Programm und die dazu konstruierte Wirklichkeit darstellt.
scipio, hoffe nicht zu theoretisch, wers nicht mag soll aufheulen oder mit dem Kopf kräftig gegen die Zimmerwand schlagen :)
Re: Heim und Herd oder Arbeitslager?
Andi, Thursday, 17.02.2005, 01:53 (vor 7657 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Heim und Herd oder Arbeitslager? von Scipio Africanus am 16. Februar 2005 20:14:53:
Hallo Scipio
Das heutige Dogma lautet, dass Mann und Frau gleichermassen befähigt sind, selbst Kleinstkinder aufzuziehen ( es wird zumindest immer mehr zu einem Dogma, das nicht angetastet werden sollte )
Das Ideal sollte sich aber grundsätzlich nicht an ökonomischen Vor - oder Nachteilen oder ideologischen Utopien orientieren. In dieser Hinsicht ist nichts, aber auch gar nichts bewiesen. Obwohl ich kein Anhänger des Konstruktivismus bin - diese Wirklichkeit ist eine konstruierte Wirklichkeit in dem Sinn, dass die Gleichbefähigung von Mann und Frau bezüglich Kindererziehung eine notwendige Vorraussetzung für die Gleichstellung ist, somit ein politisches Programm und die dazu konstruierte Wirklichkeit darstellt.
scipio, hoffe nicht zu theoretisch, wers nicht mag soll aufheulen oder mit dem Kopf kräftig gegen die Zimmerwand schlagen :)
Ich stimme Dir zu, habe aber den Verdacht, dass das genauso unantastbare Dogma der Konservativen, "Frauen sind besser als Männer zur Erziehung von Kleinkindern geeignet" genauso konstruierte Wirklichkeit ist, motiviert von dem Drang, Männern die unangenehmeren Aufgaben des Lebens zuzuschieben.
Viele Grüße,
Andreas
PS: Friedwilli schreibt, Muttermilch kann man nicht im Supermarkt kaufen. In Brasilien zumindest kann man sie sich aber wie von einem Pizzaservice liefern lassen.
Davon ab, gibt es starke Zweifel, ob Muttermilch zur Erziehung von Säuglingen notwändig ist. In Deutschland kommen die meisten Kinder im Säuglingsalter ohne Muttermilch aus.
Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t)
Wodan, Wednesday, 16.02.2005, 00:22 (vor 7658 Tagen) @ Friedwilli
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Friedwilli am 15. Februar 2005 21:48:37:
Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen.
Dieser Glaube, es gebe hier eine sog. "naturgemäße" Bessereignung ist eine romantische Illusion. Solches gibt es keineswegs. Das wollen natürlich unsere Feminas gern so haben und paßt zum neuen feministischen Bild, daß Frauen gleichsam von Natur her ohnehin alles besser können. Auf wundersame Weise begegnen sich hier der moderne Feminismus und derjenige Konservatismus, der dann seinen Höhepunkt in der Institution der Mutterkreuzverleihung vor mehr als 60 Jahren gefunden hat.
Was die körperliche Ausrüstung angeht, so ist diese hier keineswegs mehr ein entscheidender Faktor.
Gruß
Wodan
@Wodan - DAS sollten sich viele Forenteilnehmer mal hinter die Ohren schreiben!
Ekki, Thursday, 17.02.2005, 23:17 (vor 7657 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: zurück an Heim und Herd oder was? (n/t) von Wodan am 15. Februar 2005 22:22:26:
Hallo Wodan!
Es geht um Betreuung, nicht um Aufzucht. Frauen sind naturgemäß besser ausgerüstet, Kleinstkinder zu versorgen.
Dieser Glaube, es gebe hier eine sog. "naturgemäße" Bessereignung ist eine romantische Illusion. Solches gibt es keineswegs. Das wollen natürlich unsere Feminas gern so haben und paßt zum neuen feministischen Bild, daß Frauen gleichsam von Natur her ohnehin alles besser können. Auf wundersame Weise begegnen sich hier der moderne Feminismus und derjenige Konservatismus, der dann seinen Höhepunkt in der Institution der Mutterkreuzverleihung vor mehr als 60 Jahren gefunden hat.
Was die körperliche Ausrüstung angeht, so ist diese hier keineswegs mehr ein entscheidender Faktor.
Gruß
Wodan
Der von mir fett formatierte Satz ist eine der wichtigsten Erkenntnisse, zu der leider auch unter den Anti-Feministinnen nur die allerwenigsten finden.
Ob nun Mutterkult à la "Tausendjähriges Reich" mit Mutterkreuz oder à la "Grüne" mit ihrem Menschen- und Männerbild - uns Männern kann's grad am Arsch vorbeigehen.
Uns wird nur eines retten:
Sowohl das Bewußtsein als auch die Möglichkeit, daß der Mann genausoviel Recht hat wie die Frau, zu entscheiden, ob, wann und wieviel Nachwuchs er haben möchte.[/u]
Und da zumindest in jungen Jahren "der Verstand im Arsch ist, wenn der Schwanz steht", dürfte wohl nur die Pille für den Mann[/u] den Durchbruch bringen.
Im SPIEGEL stand vor Jahren schon zu diesem Thema der Satz zu lesen:
"Frauen wollen sich die Kontrolle über ihre Fortpflanzung nicht aus der Hand nehmen lassen."[/i]
Zweifellos können Frauen sowohl offen als auch versteckt mächtige Lobbys für sich ins Feld führen, um die Einführung der Pille für den Mann zu hintertreiben.
Und deshalb muß der Ernst der Lage allen klar und die Entschlossenheit zum Handeln - oder zum Unterlassen! - grenzenlos sein.
Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt[/u], wenn ich sehe, daß auch unter den Anti-Feministinnen die Zahl derjenigen groß ist, deren Haltung gegenüber den Frauen sich wie folgt umschreiben läßt:
"Bitte, liebe Frauen, seid doch wieder nett zu uns, dann dienen wir euch auch wie früher und schuften uns die Seele aus dem Leib, um eure Kinder großzuziehen und euch jeden Wunsch von den Augen abzulesen."
Was statt dessen nötig wäre:
Die Haltung, daß ein Mann gegenüber einer Frau genauso Erwartungen hat wie sie gegenüber ihm - und daß diese Erwartungen, zum Donnerwetter noch mal, eben nicht immer[/u] das sind, was die Frau meint, daß der Mann von ihr erwarten darf.
Da wird nicht geschmalzt und geschnulzt und geschmachtet, da wird die Kompromißbereitschaft auf das Maß beschränkt, das man glaubt ertragen zu können.
Und darüber, wo diese Grenze liegt, wird, zum Donnerwetter noch mal, nach[/u] einer Ejakulation nachgedacht, wenn man keinen Spermienschleier mehr vor Augen hat und wieder klar denken kann.
Gruß
Ekki
Korrektur
Ekki, Thursday, 17.02.2005, 23:38 (vor 7656 Tagen) @ Ekki
Als Antwort auf: @Wodan - DAS sollten sich viele Forenteilnehmer mal hinter die Ohren schreiben! von Ekki am 17. Februar 2005 21:17:01:
Im Eifer des Gefechts ist mir ein Fehler unterlaufen:
Ich bin, ehrlich gesagt, entsetzt[/u], wenn ich sehe, daß auch unter den Anti-Feministinnen die Zahl derjenigen groß ist, deren Haltung gegenüber den Frauen sich wie folgt umschreiben läßt:
Es muß natürlich "Anti-Feministen" heißen.
Re: Politisches Forum?
Wodan, Tuesday, 15.02.2005, 22:39 (vor 7659 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Odin am 14. Februar 2005 20:16:29:
, Kinder bis 3 Jahren generell von der Mutter betreuen zu lassen, finde ich richtig. Rot/Grün unternimmt alles, um die Kinder von der Mutter wegzuholen. Ich erinnere an entsprechende Wahlplakate und unzählige Äußerungen zu diesem Thema.
Dann brauchst Du aber auch nicht zu maulen, wenn Männer nach der Scheidung zur Kasse gebeten werden. Wenn man es fördert, daß Frauen unselbständig bleiben, müssen sie eben auch nach der Ehe unterstützt werden - oder soll das nur solange gehen, solange es dem Mann paßt?
Gut gebrüllt, Löwe! Kinder bis drei Jahren generell von der Mutter erziehen zu lassen, ist dummes Zeugs. Was Mami kann, kann Papi ganz genau so. Mit solchen Muttikulti-Thesen wird man das katastrophal väterfeindliche deutsche Familienrecht nicht ändern, sondern - ganz im Gegenteil - für immer und alle Zeiten zementieren.
Besten Dank für die beherzte Entgegnung, mein nordischer Zwilling!
Wodan
Re: Politisches Forum?
Odin, Wednesday, 16.02.2005, 02:06 (vor 7658 Tagen) @ Wodan
Als Antwort auf: Re: Politisches Forum? von Wodan am 15. Februar 2005 20:39:58:
Besten Dank für die beherzte Entgegnung, mein nordischer Zwilling!
Wodan
Hm, Wodan und Odin sind eigentlich keine Zwillinge, sondern ein und dieselbe Person - daher wohl auch kein Unterschied zwischen uns beiden in unserer Bewertung 
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 13:00 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 10:21:43:
Der Feminismus korreliert stark mit der politischen Linken. Die Männerrechtsbewegung muß Druck ausüben, indem sie vor dem Hintergrund der ihres Wählerpotentials die Einstellung der einzelnen politischen Parteien zu ihrem Anliegen öffentlich macht. So agiert jede Interessengruppe von den Gewerkschaften, ADAC, ...
Was schwebt Dir den vor? Gegen die Zypries von Montag bis Freitag Front machen wegen ihrer Gesetzesvorhaben und ihr dann am Sonntag die Stimme geben?!
Gruß
Andreas
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Odin, Monday, 14.02.2005, 13:42 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 11:00:06:
Was schwebt Dir den vor? Gegen die Zypries von Montag bis Freitag Front machen wegen ihrer Gesetzesvorhaben und ihr dann am Sonntag die Stimme geben?!
Gerade die "Vorgänge" in der Männerbewegung bekräftigen mich darin, weiter links zu wählen. Die Linken kämpfen nämlich gerade auch gegen Blödsinn in den eigenen Reihen (beispielsweise ich - wobei ich kein Parteimitglied bin), während die Rechten sich nach der Wahl gemütlich zurück lehnen und vier Jahre pennen. 16 Jahre Kohl und wie konnte der Feminismus gedeihen?
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 13:48 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 11:42:14:
Gerade die "Vorgänge" in der Männerbewegung bekräftigen mich darin, weiter links zu wählen.
Ich weiß nicht, was Du damit sagen willst.
Die Linken kämpfen nämlich gerade auch gegen Blödsinn in den eigenen Reihen (beispielsweise ich - wobei ich kein Parteimitglied bin),
Das ist gut und unverzichtbar. Man kann Euch nur Erfolg dabei wünschen.
während die Rechten sich nach der Wahl gemütlich zurück lehnen und vier Jahre pennen.
Bitte keine Unterstellungen.
16 Jahre Kohl und wie konnte der Feminismus gedeihen?
Die Männerrechtsbewegung hat insgesamt gepennt. Schließlich gab es ja im Kohlkabinett mit der Frau Süßmuth eine ausgesprochene Feministin. Ich sehe aber nach wie vor die Neigung zum Feminismus bzw. die Abneigung zum Gegensteuern mehr auf der politischen Linken als auf der politischen Rechten beheimatet.
Daß die Männerrechtsbewegung nur Erfolg haben kann, wenn über die politischen Lager hinweg die Feministen in die Defensivrolle gedrängt werden will ich nicht bestritten haben.
Das Abstrafen der politischen Linken an den Wahlurnen scheint mir dennoch ein sehr zielgerichtetes Mittel zu sein, schließlich ist das ja die empfindlichste Sanktionsmöglichkeit, die dem Wähler einstweilen offen steht.
Gruß
Andreas
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Odin, Monday, 14.02.2005, 15:21 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 11:48:02:
Gerade die "Vorgänge" in der Männerbewegung bekräftigen mich darin, weiter links zu wählen.
Ich weiß nicht, was Du damit sagen willst.
Nun, z.B. dass Frauenförderung von rechter Seite kaum gesehen und thematisiert wird, u.a. mit dem Vorurteil: Bei den linken wäre es sicher noch schlimmer. Einigen traue ich auch zu, daß sie mit einer "Frauenrolle an Heim und Herd" durchaus einverstanden sind und am liebsten wieder zurück in die fünfziger möchten. Nicht jeder, der gegen Männerbenachteiligungen eintritt ist auch gegen Frauenbenachteiligungen.
Die Männerrechtsbewegung hat insgesamt gepennt. Schließlich gab es ja im Kohlkabinett mit der Frau Süßmuth eine ausgesprochene Feministin. Ich sehe aber nach wie vor die Neigung zum Feminismus bzw. die Abneigung zum Gegensteuern mehr auf der politischen Linken als auf der politischen Rechten beheimatet.
Das, denke ich, kann man so sagen. Man müßte jedoch dazu sagen, daß "der Feminismus" nicht DER Feind ist und beileibe nicht der einzige. Benachteiligungen von Männern sind durchaus rechte Standpunkte. Am krassesten kannst Du das natürlich im ganz rechten Eck erkennen, aber auch bei der demokratischen Rechten findest Du deutliche Signale.
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 15:28 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 13:21:47:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Gruß
Andreas
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Magnus, Monday, 14.02.2005, 15:45 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 13:28:54:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Gruß
Andreas
Das Antidiskriminierungsgesetzt ist eine vorgabe der EU, allerdings geht/ging Rot/Grün mit ihrem Gesetzt über die notwendige Richtlinie hinaus.
Magnus
verstehe (oT)
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 16:01 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Magnus am 14. Februar 2005 13:45:20:
-
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Odin, Monday, 14.02.2005, 16:22 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Magnus am 14. Februar 2005 13:45:20:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Gruß
Andreas
Das Antidiskriminierungsgesetzt ist eine vorgabe der EU, allerdings geht/ging Rot/Grün mit ihrem Gesetzt über die notwendige Richtlinie hinaus.
Magnus
Was bedeutet, daß die SPD/Grüne das Gesetz noch auf Rassismus und Alter ausgedehnt hat - nicht nur auf Geschlecht u.a., wie vorgeschlagen.
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Magnus, Monday, 14.02.2005, 18:11 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 14:22:03:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Gruß
Andreas
Das Antidiskriminierungsgesetzt ist eine vorgabe der EU, allerdings geht/ging Rot/Grün mit ihrem Gesetzt über die notwendige Richtlinie hinaus.
Magnus
Was bedeutet, daß die SPD/Grüne das Gesetz noch auf Rassismus und Alter ausgedehnt hat - nicht nur auf Geschlecht u.a., wie vorgeschlagen.
Es ging um Behinderung und Alter. Aber ich meinte in dem Fall das mit der "positiven Diskriminierung".
Magnus
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Odin, Monday, 14.02.2005, 15:46 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 13:28:54:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Es ist eine Gesetzesvorgabe vom europäischen Parlament. Die jeweiligen Landesregierungen sind verpflichtet, dieses umzusetzen.
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 16:00 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Odin am 14. Februar 2005 13:46:06:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Es ist eine Gesetzesvorgabe vom europäischen Parlament. Die jeweiligen Landesregierungen sind verpflichtet, dieses umzusetzen.
Ich kann nicht folgen. Wenn die Landesregierungen von oben verpflichtet sind etwas umzusetzen, bedeutet das ja gerade nicht, daß die Initiative dazu von ihnen ausgeht. Sie können gerade etwas umzusetzen verpflichtet sein, was sie inhaltlich ablehnen.
Wo ist der rote Faden in Deiner Argumentation?
Gruß
Andreas
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Magnus, Monday, 14.02.2005, 16:10 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 14:00:02:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Es ist eine Gesetzesvorgabe vom europäischen Parlament. Die jeweiligen Landesregierungen sind verpflichtet, dieses umzusetzen.
Ich kann nicht folgen. Wenn die Landesregierungen von oben verpflichtet sind etwas umzusetzen, bedeutet das ja gerade nicht, daß die Initiative dazu von ihnen ausgeht. Sie können gerade etwas umzusetzen verpflichtet sein, was sie inhaltlich ablehnen.
Wo ist der rote Faden in Deiner Argumentation?
Wie bereits gesagt: es ist eine Antidiskriminierungsrichtlinie der EU, die die Bundesregierung umsetzen muss. Allerings liegt es im Ermessen der Bundesregierung, in welcher Form sie diese Richtlinien umsetzt. Die EU-Richtlinien besagen:
* 2000/43/EG des Rates vom 29. Juni 2000 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft (ABl. EG Nr. L 180 S. 22),
* 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (ABl. EG Nr. L 303 S. 16) und
* 2002/73/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. September
2002 zur Änderung der Richtlinie 76/207/EWG des Rates zur Verwirklichung
des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen
hinsichtlich des Zugangs zur Beschäftigung, zur Berufsbildung und zum
beruflichen Aufstieg sowie in Bezug auf die Arbeitsbedingungen (ABl. EG
Nr. L 269 S. 15)
Dabei wird aber insbesondere der letzte Abschnitt eklatant von ROT/Grün missachtet, die weiterhin an der "positiven Diskriminierung" im Sinne der Richtlinien festhalten.
Magnus
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Odin, Monday, 14.02.2005, 16:24 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 14:00:02:
Übrigens habe ich bei der letzten Europawahl CSU gewählt. Was kam war das Anti-diskriminierungsgesetz, für das nun seltsamerweise wieder ganz blauäugig die SPD beschimpft wird.
Ich sehe den Zusammenhang nicht. Das AntidiskriminierungsG geht doch von rot/grün und nicht von der CSU aus!
Es ist eine Gesetzesvorgabe vom europäischen Parlament. Die jeweiligen Landesregierungen sind verpflichtet, dieses umzusetzen.
Ich kann nicht folgen. Wenn die Landesregierungen von oben verpflichtet sind etwas umzusetzen, bedeutet das ja gerade nicht, daß die Initiative dazu von ihnen ausgeht. Sie können gerade etwas umzusetzen verpflichtet sein, was sie inhaltlich ablehnen.
Wo ist der rote Faden in Deiner Argumentation?
Ich habe bei der EUROPAWAHL CSU gewählt
Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und?
Garp, Monday, 14.02.2005, 13:08 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Magnus am 14. Februar 2005 09:46:41:
Aus diesem Grund sollte man grundsätzlich alles im Forum auch thematisieren, was Rot/Grün schadet - denn mit diesen Hampelfrauen und Männern werden wir unsere Interessen mit Sicherheit nicht - noch nicht mal ansatzweise durchsetzen
Stellt sich zwangsläufig die Frage, ob wir unsere Interessen mit einer CDU/FDP-Regierung umsetzen könnten? Wer ist für die Institutionalisierung der Frauenbeauftragten verantwortlich? Hat sich die CDU jemals für das Sorgerecht nichtehelicher Väter stark gemacht? In der Opposition greift man Männerthemen auch gerne Mal auf um die Regierung zu kritisieren (z.B. kleine Anfrage zu den Bildungschancen für Jungen). Aber wenn die CDU selbst an der Macht ist (Z.B. auf Länderebene), fällt sie nicht gerade durch eine neutrale Sicht zum Thema häusliche Gewalt auf.
Aus taktischen Gründen sollte die Männerbewegung überparteilich sein oder sie wird zersplittern. Möchtest du ein Forum für die linke Männerbewegung und ein Forum für die rechte Männerbewegung? Kann man(n) sich dies zum jetzigen Zeitpunkt leisten?
Ist es sinnvoll sich neuem, zusätzlichen Konfliktpotenzial auszusetzen?
Das Problem liegt ausnahmslos bei allen Parteien. Die Grünen geben nur ein sehr offensichtliches Ziel ab. Aber mit der Abwahl von Rot/Grün ist fast keines unserer Probleme gelöst. Denke mal an die Wehrpflicht oder an Straferhöhungen für kriminelle Männer.
Eine politisch neutrale Position ist sinnvoller. Was aber nicht bedeutet, dass politische Themen hier nicht besprochen werden könnten.
Meiner Meinung nach ist Kritik an Parteien immer zulässig, sofern sie sich auf Männerthemen bezieht. Daher ist Verbindung zwischen Visa-Praxis und Strafen für Freier schon interessant. Allerdings interessiert mich das Waffenembargo gegen China in diesem Zusammenhang recht wenig.
Grüße
Garp
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und?
Arne Hoffmann, Monday, 14.02.2005, 13:37 (vor 7660 Tagen) @ Garp
Als Antwort auf: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? von Garp am 14. Februar 2005 11:08:58:
Hi Garp,
Stellt sich zwangsläufig die Frage, ob wir "unsere" Interessen mit einer CDU/FDP-Regierung umsetzen könnten? Wer ist für die Institutionalisierung der Frauenbeauftragten verantwortlich? Hat sich die CDU jemals für das Sorgerecht nichtehelicher Väter stark gemacht? In der Opposition greift man Männerthemen auch gerne Mal auf um die Regierung zu kritisieren (z.B. kleine Anfrage zu den Bildungschancen für Jungen). Aber wenn die CDU selbst an der Macht ist (Z.B. auf Länderebene), fällt sie nicht gerade durch eine neutrale Sicht zum Thema häusliche Gewalt auf.
Leider richtig.
Aus taktischen Gründen sollte "die Männerbewegung" überparteilich sein oder sie wird zersplittern. Möchtest du ein Forum für die "linke" Männerbewegung und ein Forum für die "rechte" Männerbewegung? Kann man(n) sich dies zum jetzigen Zeitpunkt leisten? Ist es sinnvoll sich neuem, zusätzlichen Konfliktpotenzial auszusetzen?
Sehe ich auch so. Sich unnötige Konflikte ins Haus zu holen schafft nur Stress und kostet Energie. Darüber hinaus punktet die Frauenbewegung auch deswegen, weil die verschiedensten Parteien versuchen, sich ihr anzudienen und öffentlich zu verlautbaren, was man alles für die Frauen und ihre Gleichberechtigung tune. Warum sollte sich die Männerbewegung da politisch binden? Ich möchte, dass Politiker der verschiedensten Parteien um die Stimmen der Männer als Gruppe genauso wetteifern wie um die Stimmen der Frauen als Gruppe.
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und?
Odin, Monday, 14.02.2005, 13:47 (vor 7660 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? von Arne Hoffmann am 14. Februar 2005 11:37:32:
Sehe ich auch so. Sich unnötige Konflikte ins Haus zu holen schafft nur Stress und kostet Energie. Darüber hinaus punktet die Frauenbewegung auch deswegen, weil die verschiedensten Parteien versuchen, sich ihr anzudienen und öffentlich zu verlautbaren, was man alles für die Frauen und ihre Gleichberechtigung tune. Warum sollte sich die Männerbewegung da politisch binden? Ich möchte, dass Politiker der verschiedensten Parteien um die Stimmen der Männer als Gruppe genauso wetteifern wie um die Stimmen der Frauen als Gruppe.
Eben da liegt der Punkt:
Die Frauenbewegung kriegt Bonbons von allen Seiten rektal injiziert: Die Linken locken mit Vergünstigungen am Arbeitsplatz, damit nur möglichst viele Frauen arbeiten, die Rechten locken mit Schutz für Familie (auf deutsch Schutz für Frauen) und Kind (auf deutsch, Schutz für Frauen) und natürlich für Frauen!
Dergleichen werden wir für Männer nie erreichen, deswegen wird die Männerbewegung sicherlich auch nicht so erfolgreich werden, wie die Frauenbewegung. Aber ein paar Änderungen bei den größten Benachteiligungen würden uns ja schon reichen. Oder will jemand "Männerbibliotheken", "Männerbuchläden"...
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 14:31 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? von Odin am 14. Februar 2005 11:47:30:
Niemand sollte glauben, dass wir mit einem Kreuzchen am Wahltage groß etwas zu unseren Gunsten verändern. Wenn die Politiker und Politikerinnen nicht mitkriegen, was wir von ihnen erwarten, dann ist es völlig egal, was wir wählen. Am Wahlzettel können sie unsere speziellen Interessen jedenfalls nicht ablesen. Wir müssen vor allem breite gesellschaftliche Stimmung für unsere Sache machen, und das findet nicht in den Foren statt.
Man sollte die Grünen durchaus wegen ihrer expliziten Männerfeindlichkeit abstrafen. Aber das ist für sich genommen ein sehr unspezifisches und wenig wirksames Instrument, solange sie nicht auch mitkriegen, warum sie nicht gewählt werden.
Daher finde ich es auch ziemlich egal, was einer wählt, solange er andererseits, wie z.B. Odin, maßgeblich daran mitwirkt, männlichen Interessen öffentliches Gehör zu verschaffen.
Eugen
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 15:25 (vor 7660 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Eugen Prinz am 14. Februar 2005 12:31:05:
Niemand sollte glauben, dass wir mit einem Kreuzchen am Wahltage groß etwas zu unseren Gunsten verändern. Wenn die Politiker und Politikerinnen nicht mitkriegen, was wir von ihnen erwarten, dann ist es völlig egal, was wir wählen.
Du mußt aber auch bedenken, daß die Parteien die Wählerströme professionell untersuchen lassen von Marktforschungsinstituten. Ein verändertes Wahlverhalten bei gleichzeitiger öffentlicher Stimmungsmache unsererseits - beides zusammen genommen dürfte am meisten bringen.
Öffentlichkeitsarbeit ohne entsprechendes Stimmverhalten ist also genauso unproduktiv umgekehrt Stimmverhalten ohne Öffentlichkeitsarbeit.
Gruß
Andreas
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 15:41 (vor 7660 Tagen) @ ein weiterer Andreas
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von ein weiterer Andreas am 14. Februar 2005 13:25:25:
Du mußt aber auch bedenken, daß die Parteien die Wählerströme professionell untersuchen lassen von Marktforschungsinstituten.
Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Untersuchungen dazu dienen sollen, den Wählerwillen zu erkunden. Politiker interesssieren sich m.E. zuallererst für ihre eigenen politischen Ziele und dann allenfalls dafür, wie und wo sie dafür Mehrheiten kriegen.
Ein verändertes Wahlverhalten bei gleichzeitiger öffentlicher Stimmungsmache unsererseits - beides zusammen genommen dürfte am meisten bringen.
Zustimmung.
Öffentlichkeitsarbeit ohne entsprechendes Stimmverhalten ist also genauso unproduktiv umgekehrt Stimmverhalten ohne Öffentlichkeitsarbeit.
Da kann ich nicht zustimmen. Eine Gruppe kann durch Lobbyarbeit weit mehr erreichen, als sie - zahlenmäßig - durch Wahlverhalten erreichen könnte. Frauen haben die besten Beispiel vorgemacht. Mein Lieblingsbeispiel: Das Prostituiertengesetzt - gewiss nichts, was mit einem Kreuzchen auf dem Wahlzettel auf den Weg gebracht wurde.
Gruß von Eugen
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
ein weiterer Andreas, Monday, 14.02.2005, 15:50 (vor 7660 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Eugen Prinz am 14. Februar 2005 13:41:25:
>Du mußt aber auch bedenken, daß die Parteien die Wählerströme professionell untersuchen lassen von Marktforschungsinstituten.
Ich habe nicht den Eindruck, dass diese Untersuchungen dazu dienen sollen, den Wählerwillen zu erkunden. Politiker interesssieren sich m.E. zuallererst für ihre eigenen politischen Ziele und dann allenfalls dafür, wie und wo sie dafür Mehrheiten kriegen.
1. Wäre das ein verdammt schlechtes Marketing, wenn sie sich wirklich nicht ernsthaft für die Wählerströme interessieren würden.
2. Ihre politischen Ziele können nur über entsprechende Mehrheiten an den Wahlurnen erzielen.
Machterhalt und Wählerverhalten hängend entscheidend zusammen, schließlich leben wir in einer Demokratie!
>Öffentlichkeitsarbeit ohne entsprechendes Stimmverhalten ist also genauso unproduktiv umgekehrt Stimmverhalten ohne Öffentlichkeitsarbeit.
Da kann ich nicht zustimmen. Eine Gruppe kann durch Lobbyarbeit weit mehr erreichen, als sie - zahlenmäßig - durch Wahlverhalten erreichen könnte. Frauen haben die besten Beispiel vorgemacht. Mein Lieblingsbeispiel: Das Prostituiertengesetzt - gewiss nichts, was mit einem Kreuzchen auf dem Wahlzettel auf den Weg gebracht wurde.
Natürlich bringt öffentlichkeitswirksames Engagement größere Effekte als nur ein stummes Kreuzchenmachen am Wahltag. Aber ich bleibe dabei: Die Frauen erzielen ihr Erfolge im politischen Lobbying dadurch, daß sie öffentlich Lärm machen UND die Politiker sich davor fürchten bei nicht konformen Verhalten am Wahltag vom aufgehetzten Feminat an der Urne abgestraft zu werden.
Dazu müssen wir ein Gegengewicht schaffen. Wir müssen unser Wählerpotential aktivieren.
Gruß
Andreas
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Magnus, Monday, 14.02.2005, 15:53 (vor 7660 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Eugen Prinz am 14. Februar 2005 13:41:25:
>Öffentlichkeitsarbeit ohne entsprechendes Stimmverhalten ist also genauso unproduktiv umgekehrt Stimmverhalten ohne Öffentlichkeitsarbeit.
Da kann ich nicht zustimmen. Eine Gruppe kann durch Lobbyarbeit weit mehr erreichen, als sie - zahlenmäßig - durch Wahlverhalten erreichen könnte. Frauen haben die besten Beispiel vorgemacht. Mein Lieblingsbeispiel: Das Prostituiertengesetzt - gewiss nichts, was mit einem Kreuzchen auf dem Wahlzettel auf den Weg gebracht wurde.
Das einzige, was Parteien interessiert, ist die Stimme bei der Wahl. Alles andere geht denen am Arsch vorbei. Daher taugt Öffentlichkeitsarbeit nur dann etwas, wenn ein entsprechendes/zukünftiges Stimmverhalten sich dadurch auch abzeichnet. Ansonsten ist das für die Partein von keinem interesse.
Frauen haben das nur deswegen vorgemacht, weil sie genau das kombiniert haben und obendrein sich politisiert hatten.
Man darf nicht vergessen: dem Bürger wird nur durch die Wahl Macht in die Hände gelegt. Dementsprechend muss man darauf auch abzielen und das offen aussprechen, warum man nicht die bestimmte Partei gewählt hat.
Magnus
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Andreas, Monday, 14.02.2005, 16:20 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Magnus am 14. Februar 2005 13:53:55:
Das einzige, was Parteien interessiert, ist die Stimme bei der Wahl. Alles andere geht denen am Arsch vorbei. Daher taugt Öffentlichkeitsarbeit nur dann etwas, wenn ein entsprechendes/zukünftiges Stimmverhalten sich dadurch auch abzeichnet. Ansonsten ist das für die Partein von keinem interesse.
Frauen haben das nur deswegen vorgemacht, weil sie genau das kombiniert haben und obendrein sich politisiert hatten.
Wahlen sind in dieser Hinsicht eigentlich nur sekundär wirksam. Frauen waren deswegen so erfolgreich, weil sie etwas getan haben. Organisationen und Netzwerke bilden, private Initiativen starten, demonstrieren, selbst in Parteien eintreten und Politik gestalten - das ist der Schlüssel zum Erfolg. Ein Augenöffner war für mich ein Gespräch mit einem Mitarbeiter aus dem BW-Kultusministerium. Den sprach ich mal darauf an, warum es in Stuttgart zwar ein Kulturfestival für Mädchen, aber nicht auch für Jungen gibt. Der erklärte mit das kurz und prägnant: weil die Männer Schnarchnasen sind. Frauen kommen am laufenden Band und ziehen private Projekte auf, starten neue Initiativen, sind aktiv, bauen Strukturen auf und stellen Unterstützungsanträge. Um es mal etwas bildlich auszudrücken: die gehen den ganzen Tag im Ministerium mit neuen Ideen ein und aus. Die Männer hingegen machen überhaupt nix. In Zahlen: 0. Wenn Männer schon keinerlei Interesse zeigen und nicht aktiv werden, macht das Ministerium logischerweise auch nix. Und hier würde ich Eugen recht geben: in Foren zu diskutieren, ist zwar gut und schön - wichtiger aber ist es, was auf die Beine zu stellen oder sich bei einer Organisation zu engagieren.
Gruß
Andreas
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Arne Hoffmann, Monday, 14.02.2005, 16:56 (vor 7660 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Andreas am 14. Februar 2005 14:20:55:
Wenn Männer schon keinerlei Interesse zeigen und nicht aktiv werden, macht das Ministerium logischerweise auch nix.
Klar, weil es keine entsprechenden Bedürfnisse nach geänderten Strukturen/Lebensbedingungen wahrnimmt.
Und hier würde ich Eugen recht geben: in Foren zu diskutieren, ist zwar gut und schön - wichtiger aber ist es, was auf die Beine zu stellen oder sich bei einer Organisation zu engagieren.
Definitiv. Möglichst viele Leute müssten langfristig am Ball bleiben und nach außen hin in Erscheinung treten, jeder auf die für ihn bestmögliche Weise. (Nächste Woche hab ich wieder ein ca. 40minütiges Interview mit einem Schweizer Radiosender.)
Arne
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 17:13 (vor 7660 Tagen) @ Arne Hoffmann
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Arne Hoffmann am 14. Februar 2005 14:56:48:
Definitiv. Möglichst viele Leute müssten langfristig am Ball bleiben und nach außen hin in Erscheinung treten, jeder auf die für ihn bestmögliche Weise. (Nächste Woche hab ich wieder ein ca. 40minütiges Interview mit einem Schweizer Radiosender.)
Arne
Ah, da habe ich gerade was schönes von einer schweizer "Gleichberechtigungsseite":
Bezahlte Arbeit: Durchschnittlich leisten die Frauen 23 Stunden pro Woche bezahlte Arbeit. Die Männer kommen mit 43 Erwerbsstunden pro Woche fast auf das doppelte Pensum.
Hausarbeit: Insgesamt leisten die Frauen mit 27 Wochenstunden doppelt soviel an Hausarbeit wie die Männer mit 13.5 Stunden.
http://www.fairplay-at-home.ch/d/set-facts.htm
43 Stunden Erwerbsarbeit von Männern eingehandelt gegen 27 Stunden Hausarbeit von Frauen ... das klingt sehr unsausgewogen, allerdings zu Lasten von Männern. Ich weiß garnicht, was die Schweizerinnen noch zu meckern haben. Im Gegenteil: Berücksichtigt man zudem, dass Hausarbeit ein ausgesprochen schlapper Job (ohne Pflichtenheft und Qualitätsmanagement) aber dafür mit hohen Freiheitsgraden ist, dann werden die armen eidgenössischen Männer ganz schön an der Nase rumgeführt,
meint Eugen
Du musst das so rechnen:
Magnus, Monday, 14.02.2005, 18:03 (vor 7660 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Eugen Prinz am 14. Februar 2005 15:13:14:
Ah, da habe ich gerade was schönes von einer schweizer "Gleichberechtigungsseite":
Bezahlte Arbeit: Durchschnittlich leisten die Frauen 23 Stunden pro Woche bezahlte Arbeit. Die Männer kommen mit 43 Erwerbsstunden pro Woche fast auf das doppelte Pensum.
Hausarbeit: Insgesamt leisten die Frauen mit 27 Wochenstunden doppelt soviel an Hausarbeit wie die Männer mit 13.5 Stunden.
http://www.fairplay-at-home.ch/d/set-facts.htm
43 Stunden Erwerbsarbeit von Männern eingehandelt gegen 27 Stunden Hausarbeit von Frauen ...
Männer: 43 Stunden Erwerbst. + 13.5 Stunden Hausarb. = 56 Stunden Arbeit pro Woche
Frauen: 23 Stunden Erwerbst. + 27 Stunden Hausarb. = 50 Stunden Arbeit pro Woche.
Schließen muss Gartenarbeit etc. trotz Erwerbstätigkeit vollrichtet werden.
Fazit: Frauen arbeiten durchschnittlich 6 Stunden weniger pro Woche in der Schweiz. Hier wird das jedoch "politsch korrekt dargestellt", weil jeder nur die hälfte von dem Arbeitet, was der anderer im anderen Bereich tut. Gleichberechtigung ist das aber noch nicht.
Damit dann in Deutschland die Freizeit, die Frauen und Männer zur Verfügung haben wieder politisch Korrekt ist, darf Badaufenthalt, Toilette etc. NICHT zur Freizeit hinzugerechnet werden (wie in Deutschland geschen) - dann haben Männer auch wieder 20 min mehr Freizeit am Tag, im Gegensatz zu den Frauen, die 4 Stunden im Bad zusätzlich ihre Haar bürsten und 5 mal häufiger auf Toilette gehen. 
Magnus
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Sven74, Monday, 14.02.2005, 18:06 (vor 7660 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Eugen Prinz am 14. Februar 2005 15:13:14:
>Definitiv. Möglichst viele Leute müssten langfristig am Ball bleiben und nach außen hin in Erscheinung treten, jeder auf die für ihn bestmögliche Weise. (Nächste Woche hab ich wieder ein ca. 40minütiges Interview mit einem Schweizer Radiosender.)
Arne[/i]
Ah, da habe ich gerade was schönes von einer schweizer "Gleichberechtigungsseite":
Bezahlte Arbeit: Durchschnittlich leisten die Frauen 23 Stunden pro Woche bezahlte Arbeit. Die Männer kommen mit 43 Erwerbsstunden pro Woche fast auf das doppelte Pensum.
Hausarbeit: Insgesamt leisten die Frauen mit 27 Wochenstunden doppelt soviel an Hausarbeit wie die Männer mit 13.5 Stunden.
http://www.fairplay-at-home.ch/d/set-facts.htm
43 Stunden Erwerbsarbeit von Männern eingehandelt gegen 27 Stunden Hausarbeit von Frauen ... das klingt sehr unsausgewogen, allerdings zu Lasten von Männern. Ich weiß garnicht, was die Schweizerinnen noch zu meckern haben. Im Gegenteil: Berücksichtigt man zudem, dass Hausarbeit ein ausgesprochen schlapper Job (ohne Pflichtenheft und Qualitätsmanagement) aber dafür mit hohen Freiheitsgraden ist, dann werden die armen eidgenössischen Männer ganz schön an der Nase rumgeführt,
meint Eugen
43 + 13,5 = 56,5 Männer
23 + 27 = 50 Frauen
Also arbeiten Schweizer 6,5 Stunden mehr als Schweizerinnen.
Dabei bleibt natürlich unberücksichtigt wieviel Prozent der Hausarbeiten effektiv erledigt werden.
Sven74
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung...
Garp, Monday, 14.02.2005, 18:22 (vor 7660 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Andreas am 14. Februar 2005 14:20:55:
Ein Augenöffner war für mich ein Gespräch mit einem Mitarbeiter aus dem BW-Kultusministerium. Den sprach ich mal darauf an, warum es in Stuttgart zwar ein Kulturfestival für Mädchen, aber nicht auch für Jungen gibt. Der erklärte mit das kurz und prägnant: weil die Männer Schnarchnasen sind. Frauen kommen am laufenden Band und ziehen private Projekte auf, starten neue Initiativen, sind aktiv, bauen Strukturen auf und stellen Unterstützungsanträge
Zustimmung! Aber in diesem Bereich sind Frauen in Vorteil. Zunächst gibt es die Frauen, die für eben diese Anträge auch bezahlt werden. Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Professorinnen für Frauenforschung, Kompetenzzentren für Frauen in technischen Berufen etc. Wenn ich für Männeranliegen ein regelmäßiges Gehalt bekommen würde, an Ehrungen wage ich erst gar nicht zu denken, dann würde ich auch viele Anfragen stellen.
Zudem haben viele Frauen das Privileg nicht finanziell eine Familie zu unterhalten müssen.
Aber dennoch, deine Erfahrungen kann ich nur Bestätigen. Dasselbe Bild bei Lehrergewerkschaften und Jugendorganisationen.
Schön, dass sie sich melden! Wir stimmen ihnen auch zu, für Jungen muss etwas getan werden. Leider findet das Thema Jungenarbeit bei unseren männlichen Mitgliedern kein Interesse aber wenn sie Mitglied werden, binden wir sie gerne ein.
Es liegt an den Männern in politischer und sozialer Verantwortung, warum sich hier nichts tut. Wäre mal eine interessante Frage, warum sich Männer damit so schwer tun. Aber wahrscheinlich hat der Feminismus ihr Bedarf an geschlechtsspezifischen Diskussionen restlos gedeckt.
Vielleicht auch verständlich 
Grüße
Garp
Re: Qual der Wahlempfehlung...
Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 20:40 (vor 7660 Tagen) @ Garp
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? meine Wahlempfehlung... von Garp am 14. Februar 2005 16:22:32:
Frauen kommen am laufenden Band und ziehen private Projekte auf, starten neue Initiativen, sind aktiv, bauen Strukturen auf und stellen Unterstützungsanträge
Zustimmung! Aber in diesem Bereich sind Frauen in Vorteil. Zunächst gibt es die Frauen, die für eben diese Anträge auch bezahlt werden. Frauenbeauftragte, Gleichstellungsbeauftragte, Professorinnen für Frauenforschung, Kompetenzzentren für Frauen in technischen Berufen etc. Wenn ich für Männeranliegen ein regelmäßiges Gehalt bekommen würde, an Ehrungen wage ich erst gar nicht zu denken, dann würde ich auch viele Anfragen stellen.
Zudem haben viele Frauen das Privileg nicht finanziell eine Familie zu unterhalten müssen.[/i]
Hallo Garp,
das sind gewichtige Argumente! Wenn die Feministinnen ihren ganzen Kram aus der eigenen Tasche bezahlen müssten, dann säßen sie heute noch in den Höhlen und würden Knochen abnagen. Da ist für "Frauenfragen" eine unglaublich aufgeblasene Förderstruktur entstanden, und das Geld scheint nach dem Gießkannenprinzip verteilt zu werden - wie z.B. für bescheuerte Arbeitsmarktcomputersimulationsspiele für Mädchen.
Schwer zu entscheiden, ob man lieber die Hälfte davon für Männeranliegen fordert, oder die komplette Abschaffung dieser Subventionitis. Ich bin für letzteres, denn: Wer subventioniert, der kontrolliert. Aber um die Subventionen abzuschaffen müssen wir erst mal politisches Gewicht haben, und das kriegen wir nie, wenn die Gegenseite die Subventionen vorne und hinten reingeschoben kriegt und wir dagegen jede Briefmarke dreimal benützen müssen.
Abscheugeschüttelt, Eugen
Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und?
Magnus, Monday, 14.02.2005, 14:38 (vor 7660 Tagen) @ Garp
Als Antwort auf: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? von Garp am 14. Februar 2005 11:08:58:
Stellt sich zwangsläufig die Frage, ob wir unsere Interessen mit einer CDU/FDP-Regierung umsetzen könnten? Wer ist für die Institutionalisierung der Frauenbeauftragten verantwortlich? Hat sich die CDU jemals für das Sorgerecht nichtehelicher Väter stark gemacht? In der Opposition greift man Männerthemen auch gerne Mal auf um die Regierung zu kritisieren (z.B. kleine Anfrage zu den Bildungschancen für Jungen). Aber wenn die CDU selbst an der Macht ist (Z.B. auf Länderebene), fällt sie nicht gerade durch eine neutrale Sicht zum Thema häusliche Gewalt auf.
Alles richtig was du schreibst. Allerings sind sie - was dieses Thema angeht - mit Sicherheit noch das kleinere Übel. Mir liegt aber übrigens gar nicht so sehr am Herzen, dass CDU und FDP die neue Regierung stellen, sondern dass Rot/Grün abgewählet wird. Ich glaube nicht, dass z.B. die Grüne Partei allein aufgrund ihrer Struktur unseren Ansichten jemals entgegenkommen. Bei SPD habe ich da genausowenig hoffnung. Und auch die FDP möchte die Wehrpflicht abschaffen - nur die Grünen haben den Antrag mit abgelehnt.
Das einzige Fazit, was ich bisher ziehen kann: Rot/Grün steht weder zu den eigenen Versprechen (eigentlich gut), allerdings ist das, was es tut noch schlimmer als das, was sie Versprochen haben. Und falls es noch niemanden aufgefallen ist: vieles über worüber wie uns echauffieren, verdanken wir auch Rot/Grün: Girlsday, Vaterschaftstestdebatte, Gewaltschutzgesetzt, Antidiskriminierungsgesetz etc....
Somit bleibt mir, als rational-denkender Mensch, nur eines übrig: mit Rot/Grün gibt es wieder neue Probleme, ohne dass die alten gelöst werden. Ich bezweifle z.B. stark, dass die CDU einen "Girlsday" eingeführt hätte. Nur leider wir sie ihn jetzt - da "politisch korrekt" - auch nicht wieder abschaffen - allerings ist sie am ehsten emfpänglich, daraus einen Schülertag zu machen. Die Grünen interessiert das jedoch noch weniger.
Aus taktischen Gründen sollte die Männerbewegung überparteilich sein oder sie wird zersplittern. Möchtest du ein Forum für die linke Männerbewegung und ein Forum für die rechte Männerbewegung? Kann man(n) sich dies zum jetzigen Zeitpunkt leisten?
Da stimme ich dir zu. Wenn die Überparteilichkeit aber so aussieht wie Jörg Rupp, dann kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber. Danach ist das gegreine wieder groß, wenn erneut Forderungen wie "gesetzlich verpflichtete Hausarbeit für den Mann" thematisiert werden oder von der "Feigheit der Männer" gesprochen wird, ohne dass groß die anderen Grüninnen widersprechen. Das alles ist übrigens unnötiger Aufwand und Energie, die dadurch verloren geht.
Ist es sinnvoll sich neuem, zusätzlichen Konfliktpotenzial auszusetzen?
Nein. Allerdings kommen wir nicht herum, bei neuen Beschlüssen (siehe Oben) auch die politischen Verursacher dafür auseinanderzupflücken. Würde ich auch machen, wenn die CDU solche Vorschläge bringt.
Das Problem liegt ausnahmslos bei allen Parteien. Die Grünen geben nur ein sehr offensichtliches Ziel ab. Aber mit der Abwahl von Rot/Grün ist fast keines unserer Probleme gelöst. Denke mal an die Wehrpflicht oder an Straferhöhungen für kriminelle Männer.
Das ist zwar richtig, aber es ist eine andere Basis geschaffen. Übrigens: auch FDP will die Wehrpflicht abschaffen (von den Grünen und SPD abgelehnt) und in der CDU gabs wenigstens Vorschläge, eine Pflichtjahr für ALLE einzuführen. Wie du siehst: programmatisch ist die Basis nicht viel anders, nur mit dem Unetschied, tatsächlich empirisch nachweisbar eine geringere feminisierung der Parteien CDU und FDP vorliegen.
Eine politisch neutrale Position ist sinnvoller. Was aber nicht bedeutet, dass politische Themen hier nicht besprochen werden könnten.
[quote]Meiner Meinung nach ist Kritik an Parteien immer zulässig, sofern sie sich auf Männerthemen bezieht. Daher ist Verbindung zwischen Visa-Praxis und Strafen für Freier schon interessant. Allerdings interessiert mich das Waffenembargo gegen China in diesem Zusammenhang recht wenig.[/quote]
Das diente nur zur Verdeutlichung der Strategier für den Wählerfang. Man verursacht ein Problem um dagegen dann vorgehen zu können. Mit Frau Bender war es ähnlich: sie hat man vorgeschickt, um Zypries zu ermuntern, und dann hat die Grüne Fraktion den Gesetzesbeschluss (den auch Frau Bender zu verantworten hat) abgelehnt und wieder so getan als seien sie die Retter von irgendwelchen Bürgerrechten. Diese Zusammenhänge sollten eigentlich mal deutlich gemacht werden, damit man weiß, worum es geht, sonst kann man die Strategie nicht durchschauen. Mit der VISA-Praxis hat es diesmal leider nicht hingehauen für die Grünen. Bei den Anderen Themen (Vaterschaftstests, Waffenembargo, Export der Atomanlage (fischer + Trittin hatten zugestimmt, die Fraktion hat es dann abgelehnt) allerdings schon. Würde mich also nicht wundern, wenn die Grünen irgendwann kommen und kurz vor der Wahl sagen: Hey, die Männer werden diskriminiert - nachdem sie alles mögliche für die Diskriminierung getan haben. Und um diese Taktik zu verdeutlichen, bedarf es nun mal mehrerer Beispiele.
Magnus
Grüne fordern boys-day
Odin, Monday, 14.02.2005, 15:11 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Vollmer bereits zurückgetreten - Ja und? von Magnus am 14. Februar 2005 12:38:10:
Somit bleibt mir, als rational-denkender Mensch, nur eines übrig: mit Rot/Grün gibt es wieder neue Probleme, ohne dass die alten gelöst werden. Ich bezweifle z.B. stark, dass die CDU einen "Girlsday" eingeführt hätte. Nur leider wir sie ihn jetzt - da "politisch korrekt" - auch nicht wieder abschaffen - allerings ist sie am ehsten emfpänglich, daraus einen Schülertag zu machen. Die Grünen interessiert das jedoch noch weniger.
Ich sags ja: Taktik:
Magnus, Monday, 14.02.2005, 15:21 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Grüne fordern boys-day von Odin am 14. Februar 2005 13:11:50:
Man fordert (macht nicht Konkret, d.h. keine Anträge) Dinge, um gegen Misstände vorzugehen, die man selbst geschaffen hat. Typisch Grün! Danke für dieses Beispiel. Und das setzt sich in der Politik auf allen Feldern und Themen fort.
Magnus
Brandenburg: allgemeiner Zukunftstag für Mädchen und Jungen
Odin, Monday, 14.02.2005, 15:43 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Ich sags ja: Taktik: von Magnus am 14. Februar 2005 13:21:38:
Man fordert (macht nicht Konkret, d.h. keine Anträge) Dinge, um gegen Misstände vorzugehen, die man selbst geschaffen hat. Typisch Grün! Danke für dieses Beispiel. Und das setzt sich in der Politik auf allen Feldern und Themen fort.
Magnus
Ich habs nur gemeldet, um mal zu sehen, wie Du Dich windest.
Danke für dieses Beispiel 
Dass das SPD-regierte Land Brandenburg als einziges Bundesland einen allgemeinen Zukunftstag für Mädchen und Jungen anbietet, wird Dich sicherlich nicht interessieren.
Wart mal, vielleicht finde ich was, was zu Deiner Meinung paßt, um es zu posten.
Das hat mit winden nichts zu tun.
Magnus, Monday, 14.02.2005, 15:47 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Brandenburg: allgemeiner Zukunftstag für Mädchen und Jungen von Odin am 14. Februar 2005 13:43:18:
Die Grünen schwadronieren nur. Wie Eugen es schon verdeutlicht hat, ist es noch nicht mal eine forderung, sondern nur ein Vorschlag.
Populistisch und rein für den Stimmenfang.
Magnus
Re: Das hat mit winden nichts zu tun.
Jörg Rupp, Monday, 14.02.2005, 17:44 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Das hat mit winden nichts zu tun. von Magnus am 14. Februar 2005 13:47:21:
ICh sags ja: Du hast keine Ahnung, wie eine Partei funktioniert...
Re: Das hat mit winden nichts zu tun.
Friedwilli, Monday, 14.02.2005, 20:21 (vor 7660 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: Das hat mit winden nichts zu tun. von Jörg Rupp am 14. Februar 2005 15:44:49:
ICh sags ja: Du hast keine Ahnung, wie eine Partei funktioniert...
Ist wahrscheinlich auch besser so, denn eine gewisse Steifigkeit braucht der Mensch. Nicht jeder kann sich selbst bescheißen, um irgendwie zugehörig zu sein.
Re: Das hat mit winden nichts zu tun.
Max, Tuesday, 15.02.2005, 22:38 (vor 7659 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: Das hat mit winden nichts zu tun. von Jörg Rupp am 14. Februar 2005 15:44:49:
ICh sags ja: Du hast keine Ahnung, wie eine Partei funktioniert...
_____________________________________________
Wie soll schon so eine geschissene Partei funktionieren, wo das Fußvolk den Obermotz "Gottvater" nennt? Grün is für´n Arsch und SPIEGEL-Leser wissen mehr. Grün? - *ausspuck*
Max
Re: Brandenburg: allgemeiner Zukunftstag für Mädchen und Jungen
Magnus, Monday, 14.02.2005, 15:48 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Brandenburg: allgemeiner Zukunftstag für Mädchen und Jungen von Odin am 14. Februar 2005 13:43:18:
Dass das SPD-regierte Land Brandenburg als einziges Bundesland einen allgemeinen Zukunftstag für Mädchen und Jungen anbietet, wird Dich sicherlich nicht interessieren.
Das ist zwar vorbildlich, täuscht aber nicht über die Tatsache hinweg, wem wir den Girlday zu verdanken haben. Typisch, dass sich die selben jetzt mit einem Boysday rühmen wollen.
Magnus
Re: Grüne fordern boys-day
Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 15:26 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Grüne fordern boys-day von Odin am 14. Februar 2005 13:11:50:
also Odin, dass klingt ja wie eine Bildzeitungsschlagzeile, wie du das rüber bringst.
Die Wahrheit liest sich leider viel bescheidener:
Bündnis 90/Die Grünen Mecklenburg-Vorpommern schlagen außerdem vor, einen "Boys' Day" einzuführen. Vorurteile bestehen nicht nur in eine Richtung. Wir wollen mehr männliche Kindergärtner und Zahnarzthelfer in Deutschland.
Das meint leider auch folgendes: Während Frauen ausdrücklich motiviert und gefördert werden, sich auf Karriere- und Spitzenpositionen (z.B. Zahnärztinnen) zu platzieren, sollen die Jungs dann vielleicht die freigewordenen Zahnarzthelferinnenstellen einnehmen.
Es ist genau dieser - insbesondere bei den GrünInnen gewollte - gesellschaftliche Umbau - Frauen nach oben, Männer nach unten - der mir sauer aufstößt.
Gruß von Eugen
Die Lug- und Trug-Partei entdeckt die Jungen?
Bruno, Monday, 14.02.2005, 22:21 (vor 7660 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Grüne fordern boys-day von Odin am 14. Februar 2005 13:11:50:
So, so, die Grünen wollen auch was für Jungen tun. Wie süß. Frage ist nur, warum sie als Regierungspartei seit 5 Jahren sich so brav an der perversen Jungendiskriminierung beteiligen?
Grün würgt.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Die Lug- und Trug-Partei entdeckt die Jungen?
Eugen Prinz, Monday, 14.02.2005, 23:03 (vor 7660 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Die Lug- und Trug-Partei entdeckt die Jungen? von Bruno am 14. Februar 2005 20:21:36:
So, so, die Grünen wollen auch was für Jungen tun. Wie süß. Frage ist nur, warum sie als Regierungspartei seit 5 Jahren sich so brav an der perversen Jungendiskriminierung beteiligen?
Grün würgt.
Gruß
Bruno
Hey Bruno, du hast ja recht, aber nicht so hart mit unserem guten Odin. Er kann ja nix für die Sauereien der Grünen. Ich wollte auch mal was für die Ökologie machen und hab´ die Grünen gewählt ... naja Schwamm drüber. Jetzt haben wir "spongia feminismus" 
Gruß von Eugen
Re: Die Lug- und Trug-Partei entdeckt die Jungen?
Odin, Monday, 14.02.2005, 23:43 (vor 7659 Tagen) @ Eugen Prinz
Als Antwort auf: Re: Die Lug- und Trug-Partei entdeckt die Jungen? von Eugen Prinz am 14. Februar 2005 21:03:22:
Hey Bruno, du hast ja recht, aber nicht so hart mit unserem guten Odin. Er kann ja nix für die Sauereien der Grünen.
Fühle mich in keinster Weise auf den Schlips getreten. Zwar sehe ich den Vorschlag der Grünen in M-V mit Interesse und denke, er ist auch erst gemeint, deswegen sind andere Vorschläge der Grünen GEGEN Männer und Jungen ebenso erst gemeint.
Re: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten.
Leser, Monday, 14.02.2005, 13:24 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Magnus am 14. Februar 2005 09:46:41:
ich werde mir mal ein an den alten Anti-Atomkraft Aufklebern
angelehnten Sticker entwerfen: Grün? Nein, Danke!
Freier-Bestrafung ist ein CDU-Projekt
Daddeldu, Monday, 14.02.2005, 16:10 (vor 7660 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Grüne Partei - Vollmer bereits zurückgetreten. von Magnus am 14. Februar 2005 09:46:41:
Hallo!
Wie bereits vor kurzem angesprochen waren es ja gerade die Personen, die die Freier von Zwangsprostitutierten bestrafen wollen, auch die, die die Zwangsprostitution, Menschenhandel und organisierte Kriminalität durch den Visabeschluss gefördert haben. [...] offenbar nun mit populistischen Themen (Schaut her - wir tun was gegen Zwangsprostitution) - ausbügeln will. Offenbar eine Manier der linken Gutmenschen: Man schafft selbst Probleme, gegen die man dann im Wahlkampf populistisch agieren kann
Die Bestrafung von Freiern von Zwangsprostituierten ist eine Idee und ein Projekt des CDU-Abgeordneten Kauder (Bruder des neuen CDU-Generalsekretärs). Er findet es einen Skandal, dass sein Parteifreund Michel Friedman nicht für das Bestellen der "naturgeilen Ukrainerinnen" bestraft wird.
Gruß,
Daddeldu
Nicht ganz richtig
Magnus, Monday, 14.02.2005, 16:36 (vor 7660 Tagen) @ Daddeldu
Als Antwort auf: Freier-Bestrafung ist ein CDU-Projekt von Daddeldu am 14. Februar 2005 14:10:54:
Hallo!
Wie bereits vor kurzem angesprochen waren es ja gerade die Personen, die die Freier von Zwangsprostitutierten bestrafen wollen, auch die, die die Zwangsprostitution, Menschenhandel und organisierte Kriminalität durch den Visabeschluss gefördert haben. [...] offenbar nun mit populistischen Themen (Schaut her - wir tun was gegen Zwangsprostitution) - ausbügeln will. Offenbar eine Manier der linken Gutmenschen: Man schafft selbst Probleme, gegen die man dann im Wahlkampf populistisch agieren kann
Die Bestrafung von Freiern von Zwangsprostituierten ist eine Idee und ein Projekt des CDU-Abgeordneten Kauder (Bruder des neuen CDU-Generalsekretärs). Er findet es einen Skandal, dass sein Parteifreund Michel Friedman nicht für das Bestellen der "naturgeilen Ukrainerinnen" bestraft wird.
Gruß,
Daddeldu
Tja, da war ich etwas verblüfft. Ändert aber nichts an der Schwachsinnigkeit des Vorschlages!
Die Bundesregierung (Rot/Grün) hat als erstes einen Gesetzesentwurf zur Eindämmung von Frauenhandel eingebracht.
Allerdings ist diese daraufhin die Bestrafung von Freiern ausschließlich der CSU-Justizministerin Beate Merk in München und der CDU-Rechtsexpertin und Bundestagsabgeordnete Ute Granold aus Mainz zu verdanken - trotz des Widerstandes in der eigenen Partei.
In dem Fall haben die Grünen dann sogar richtig gehandelt, und diesen neuen Vorschlag abgelehnt - kann man zur Verteidigung ja mal sagen.
Der wohl einzige richtige Weg zur Verhindung von Zwangsprostitution stellt aber meiner Ansicht nach die vollständige Liberalisierung dieses Berufes. Wie in den Niederlanden, in den Frauen sich Räumlichkeiten dafür mieten können, und bei der Polizei mit Pass registriert sind. Es finden stichprobenartig Kontrollen statt und verstöße werden hart bestraft. Es funktioniert: kein Zuhälterei und vor allem: kein Menschenhandel mehr, da Angebot sehr groß.
Magnus
Re: Freier-Bestrafung ist ein CDU-Projekt
Friedwilli, Monday, 14.02.2005, 20:12 (vor 7660 Tagen) @ Daddeldu
Als Antwort auf: Freier-Bestrafung ist ein CDU-Projekt von Daddeldu am 14. Februar 2005 14:10:54:
Hallo!
Wie bereits vor kurzem angesprochen waren es ja gerade die Personen, die die Freier von Zwangsprostitutierten bestrafen wollen, auch die, die die Zwangsprostitution, Menschenhandel und organisierte Kriminalität durch den Visabeschluss gefördert haben. [...] offenbar nun mit populistischen Themen (Schaut her - wir tun was gegen Zwangsprostitution) - ausbügeln will. Offenbar eine Manier der linken Gutmenschen: Man schafft selbst Probleme, gegen die man dann im Wahlkampf populistisch agieren kann
Die Bestrafung von Freiern von Zwangsprostituierten ist eine Idee und ein Projekt des CDU-Abgeordneten Kauder (Bruder des neuen CDU-Generalsekretärs). Er findet es einen Skandal, dass sein Parteifreund Michel Friedman nicht für das Bestellen der "naturgeilen Ukrainerinnen" bestraft wird.
Gruß,
Daddeldu
Vielleicht hat der schlaue Herr diese Forerung schon öfter gehört?
Was glaubst du was es bringt, wenn ich als Mann eine weibliche Forderung öffentlich mache, da tun sich Welten auf und das lieben Politiker aller Parteien.