Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Länderfinanzausgleich

Norbert, Wednesday, 09.02.2005, 23:29 (vor 7665 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Länderfinanzausgleich von Magnus am 09. Februar 2005 20:14:34:

NRW zahlt eben aktuell nicht mehr so viel.
Im Vergleich zu 2002 ist ein starker Einbruch zu verzeichnen.
Da war es nämlich noch gut dabei.
Aber mal geschaut wer den Löwenanteil schluckt?
Von 6600 Mrd bekommt allein Berlin 2600 Mrd, ca. 40%!
Hier sollte die Ausgabenseite vielleicht mal korrigiert werden.
Aber, O Gott unser Berlin muß es uns doch wert sein! $-(((
Die Miß(t)wirtschafter Diepgen und Co.
Gruß
Norbert

Es stimmt, dass Bayern auch Nehmer-land war. Stoiber hat das Steuer aber rumgerissen. Ach ja, nochwas: rechnet man z.B. bei NRW die Kohlesubvention noch ab von dem was sie im Finanzausgleich geben, sieht es wahrscheinlich unter dem Strich auch nicht mehr so rosig aus. Die Kohlesubvention ist bei dem Länderfinanzausgleich leider nicht berücksichtigt, soweit ich weiß. Woher kommt eigentlich der Einbruch 2002?
Magnus

Hi
Na ja, das Rumreißen war schon vor langer Zeit.
Bayern wurde schon unter Franz-Josef viel gefördert, z.B. mit Geldern für Straßenbau, mehr als es By eigentlich zugestanden hätte.
Da gab es eben die "Männerfreundschaft" zwischen ihm und Herrn Kohl.
So etwas wird wohl auch nicht im Länderfinanzausgleich berücksichtigt.

Was in NRW 2002 alles so los war kann ich nicht sagen, ich lebe wohl ganz in der Nähe von dir, also nicht in NRW.

Eine der Ursachen könnte die Babcock-Borsig-Pleite sein, bzw. eben dazu beigetragen haben.
Die EU-Strafen gegen die West-LB treffen wohl auch indirekt NRW.

Gruß
Norbert


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