Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder. Ich hoffe diesmal nicht zu sehr anzuecken. Mir ist natürlich schon klar, dass Emanzipation hier eher kritisch betrachtet wird 
Das Problem an der Thematik ist, dass es keine himmelschreienden Ungerechtigkeiten mehr gibt, aber dennoch die kleinen subtilen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die sich summieren.
Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist. Das Problem ist alt und bekannt, und dennoch eine Statistik des hiesigen Sozialamtes wurde veröffentlicht, wieviele Frauen (Alleinerziehende, die vergeblich auf den Unterhalt ihres Ex warten) im Gegensatz zu den Männer am Existenzminimum entlang leben. Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt? Nein, sicher nicht. Für die Gründe sollte sich schon die ganze Gesellschaft interessieren, vorallem weil das Geld vom Sozialamt aus unser aller Geldbeutel geht. Aber vor allem wir Frauen selbst sollten uns mit dem Thema beschäftigen. Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit Nachdenklichkeit und Verbesserungswille, um ein "weibliches" Problem zu mindern.
Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten. Gleich eine statistische Feststellung hinterher: männliche Existenzgründer verfügen über mehr Eigenkapital als weibliche. Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.
Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen. In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näherbringen. Uns Frauen stehen sehr unterschiedliche Wege in vielen Lebensbereichen frei, auch wenn sie manchmal holprig sind.
Melanie Sophia
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist.
Das wundert mich doch sehr, ist doch Obdachlosigkeit ein nahezu rein männliches Problem.
Das Problem ist alt und bekannt, und dennoch eine Statistik des hiesigen Sozialamtes wurde veröffentlicht, wieviele Frauen (Alleinerziehende, die vergeblich auf den Unterhalt ihres Ex warten) im Gegensatz zu den Männer am Existenzminimum entlang leben.
Wenn Väter keinen Unterhalt zahlen, dann liegt das fast ausschließlich daran, daß ihr Einkommen den Selbstbehalt nicht übersteigt - ergo leben sie selbst am Existenzminimum.
Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt? Nein, sicher nicht.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Jedenfalls versteht es sich für eine Frau nicht von selbst, sich ihren Lebensunterhalt erarbeiten zu müssen. Die Neigung zur Versorgungsprostitution ist schließlich ein rein weibliches Phänomen.
Wenn die Frauen ihre Erwerbstätigkeit ernsthaft betreiben würden und nicht als Überbrückungsfunktion bis sich die Ehetransfers einstellen kämen sie auch weiter mit ihren Karrieren und hätten nicht ein durchschnittlich niedrigeres EInkommen als Männer. Sie verrechnen sich einfach zu oft mit ihrer Hoffnung eine gute Partie heiraten zu können. Schließlich ist Reichtum etwas relativ seltenes, sonst wäre es keiner. Da kommen nur die wenigsten zum Zuge. Aber viele Frauen leben in auf diese Fata Morgana hin.
Aber vor allem wir Frauen selbst sollten uns mit dem Thema beschäftigen. Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit Nachdenklichkeit und Verbesserungswille, um ein "weibliches" Problem zu mindern.
Ja, da muß Frau an sich arbeiten.
Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten.
Der Sinn für Finanzen ist weiblicherseits durchaus ausgeprägt. Nur mündet er leider nicht in eine hinreichenden Leistungsmotivation im Erwerbsleben.
Gleich eine statistische Feststellung hinterher: männliche Existenzgründer verfügen über mehr Eigenkapital als weibliche. Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Dann werden die Männer wohl mehr gespart haben vorher.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.
Und was hast Du Dir da so gedacht?! Staatliche Existenzgründerdarlehen nur für Frauen?! Auf Kosten des Steuerzahlers?!
Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen.
Da hast Du was wahres gesagt.
In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näherbringen. Uns Frauen stehen sehr unterschiedliche Wege in vielen Lebensbereichen frei, auch wenn sie manchmal holprig sind.
aha
Gruß
Andreas
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder. Ich hoffe diesmal nicht zu sehr anzuecken. Mir ist natürlich schon klar, dass Emanzipation hier eher kritisch betrachtet wird
Das Problem an der Thematik ist, dass es keine himmelschreienden Ungerechtigkeiten mehr gibt, aber dennoch die kleinen subtilen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die sich summieren.
Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist. Das Problem ist alt und bekannt, und dennoch eine Statistik des hiesigen Sozialamtes wurde veröffentlicht, wieviele Frauen (Alleinerziehende, die vergeblich auf den Unterhalt ihres Ex warten) im Gegensatz zu den Männer am Existenzminimum entlang leben. Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt? Nein, sicher nicht. Für die Gründe sollte sich schon die ganze Gesellschaft interessieren, vorallem weil das Geld vom Sozialamt aus unser aller Geldbeutel geht. Aber vor allem wir Frauen selbst sollten uns mit dem Thema beschäftigen. Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit Nachdenklichkeit und Verbesserungswille, um ein "weibliches" Problem zu mindern.
Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten. Gleich eine statistische Feststellung hinterher: männliche Existenzgründer verfügen über mehr Eigenkapital als weibliche. Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.
Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen. In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näherbringen. Uns Frauen stehen sehr unterschiedliche Wege in vielen Lebensbereichen frei, auch wenn sie manchmal holprig sind.
Melanie Sophia
Es ist sicher die Frage, warum wir uns mit dieser Thematik auseinandersetzen sollen? Ganz im Ernst, deshalb schau ich kaum Fernsehn. Man hört es täglich, auf allen Känälen, bei jeder auch noch so unpassenden Gelegenheit, wird auf genau dieses Frauenproblem hingewiesen.
Viele dieser Frauen haben die Väter entrechtet und werden nun ein ernsthaftes Problem. Hieß es nicht immer, "Was kostet die Welt". Bei den Männern wird in Sachen Unterhalt, künftig immer weniger zu holen sein. Frauen wurde die finanzielle Last fürs Kinderkriegen erheblich gemildert und das ist mit ein Grund, für die hohen Soziallasten.
Aber wie gesagt, haben Männer ja ganz andere Probleme, zb. daß Sie Ihre Kinder nicht sehen können, oder zu Zwangsdiensten herangezogen werden, die Frauen ablehnen, also regelrechte Diskriminierung. Vor allem aber haben wir keine öffentliche Stimme und daß müßte zuerst geändert werden.
Wenn Mädels das mal merken und diese Diskriminierungen klar nennen, würde der Kriegslärm gleich ruhiger. Aber Diskriminierung von Männern gibt es nicht. Es ist sicher auch der wahre Grund dafür, daß Emanzen die Wehrpflicht nicht torpedieren. Wäre sicher einer Ihrer leichtesten Übungen. Lieber reden Sie pausenlos über das Thema, was du hier bringst.
Letzter Kalauer: Ich kenne eine Frau, die badet sechs Kinder in einem Wasser, so sehr muß Sie sparen. Ich kenne Männer, die baden sechs mal im Jahr. Ist es dir eigentlich aufgefallen, daß es im Fernsehn keine Männerthemen gibt? So richtig merkt Mann es eigentlich nicht, es gibt ja den Fußball. Ach ja und den Sex natürlich auch, hier nicht kostenpflichtig. Ist es Angst, die Frauen davon abhält, daß Männer im Fernsehen reden dürfen? Vielleicht auch die Angst, sich mit Männern fair auseinanderzusetzen? Männer reden so wenig, hör ich immer nur.
Friedwilli
Re: Ja, natuerlich, aber auch die des Mannes
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder. Ich hoffe diesmal nicht zu sehr anzuecken. Mir ist natürlich schon klar, dass Emanzipation hier eher kritisch betrachtet wird
Ich sehe Emanzipation grundsaetzlich positiv, die Emanzipation der Sklaven, die Emanzipation der Frauen und die Emanzipation des einzelnen aus seiner selbstverschuldeten Unmuendigkeit.
Das Problem an der Thematik ist, dass es keine himmelschreienden Ungerechtigkeiten mehr gibt, aber dennoch die kleinen subtilen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die sich summieren.
Ja, und zwar vor allem zu Ungunsten der Maenner.
Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist.
Das ist also die Meinung eines Journalisten, die uebrigens von Statistiken ueber wirklich Arme nicht gestuetzt wird, ich habe eine andere Meinung: unter wirklich armen Menschen gibt es Frauen und Maenner und Kinder. Waehrend Kindern bevorzugt geholfen werden sollte, sollten Maenner und Frauen gleich geholfen werden. Eine Frau auf der Strasse ist nicht schlimmer als ein Mann auf der Strasse.
Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt? Nein, sicher nicht.
Was macht dich da so sicher? Lese doch mal diese Diskussion und die, die dort verlinkt wurde.
Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten.
Meine Oma arbeitete bei einer Bank, regelte die Familienfinanzen und starb wohlhabend, obwohl der Krieg viel vom Familienvermoegen vernichtet hatte und mein Opa kurz nach dem Krieg starb. Unterschaetze nicht fruehere Frauengenerationen.
Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Ich auch nicht.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.
Maenner begehen haeufiger Selbstmord als Frauen. Was sagt dir das?
Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen.
Das reicht vielen Maennern nicht mehr, denn Benachteiligung durch Politik und Gesellschaft muss oeffentlich bekaempft werden, nicht im privaten Kaemmerlein.
In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näherbringen.
Der Feminismus hat viele Erfolge verzeichnet, die ich anerkenne, indem ich einen aktiveren Maskulismus fordere.
Gruss,
Peter
90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
"Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist."
90% der Obdachlosen sind männlich.
Du redest wahrscheinlich von den alleinerziehenden Frauen,
die auf Kosten ihrer Männer leben, keinen Bock zum arbeiten haben
und daher mit unterdurchschnittlich viel Geld leben...
"Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt?"
Und ob! Da bin ich mir sicher. Um das zu sehen, muss man nur mal HINSCHAUEN !
Aber dafür stöhnen und jammern die Frauen doppelt soviel.
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.
Frauen werden nicht öfter heimgesucht, sondern laufen schneller zu einem Therapeuten als Männer. Männer gelten ja nach wie vor, zumindest hinter vorgehaltener Hand, als Weichei, das nichts aushält, wenn sie psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Darum wird erst Hilfe in Anspruch genommen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Oder selbst dann nicht. Woraus wohl resultiert, daß die Suizidrate bei Männern höher ist als bei Frauen.
Frauen dürfen leiden, Männer nicht.
Da sind aber nicht nur die Frauen dran schuld. Männer stehen untereinander oft in Konkurrenzsituationen und da wird gern die Gelegenheit genutzt, auf demjenigen herumzutrampeln, der erstmal eine Schwäche (z.B.psychische Probleme) offenbahrt hat. Es will ja jeder gern das Alpha-Tier sein, das die anderen unter sich hat.
MfG
Klaus
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
... Für die Gründe sollte sich schon die ganze Gesellschaft interessieren, vor allem weil das Geld vom Sozialamt aus unser aller Geldbeutel geht. Aber vor allem wir Frauen selbst sollten uns mit dem Thema beschäftigen. Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit Nachdenklichkeit und Verbesserungswille, um ein "weibliches" Problem zu mindern.
Ich gehe jetzt nur ein Thema an, weil mMn alles damit anfängt: die Schwangerschaft und daraus resultierend die Geburt.
Da wird insbesondere in Deutschland ein Geschiss drum gemacht, das selbst mir als Frau da manchmal schlecht wird. Milliarden von Frauen vor uns haben Kinder bekommen, also ein normaler und natürlicher Vorgang und trotzdem lese und höre ich immer wieder von Frauen und MÄNNERN, was für ein Opfer Frau doch bringt. Statt froh darüber zu sein, daß heute so gut wie keine Frau mehr bei einer Geburt stirbt, welches Privileg Mrd. Frauen vor uns nicht hatten, wird weiter rumgejammert, als ob es immer noch um die eigene Existenz geht.
Hier fängt das Opfersein also schon an und deswegen habe ich mir das Thema vorgenommen. Selbstverständlich ist die Schwangerschaft für einen persönlich etwas wunderbares, so habe ich es selbst erlebt und möchte es auch nicht missen. Im Kontext auf die sog. weiblichen Probleme ist die Schwangerschaft noch nicht einmal ein Fingerschnipsen. Die einzige und für mich in dieser Zeit das größte Problem üerhaupt war die Sorge, daß meine Kinder evtl. nicht gesund zur Welt kommen. In dieser Zeit habe ich im übrigen angefangen, Frauenzeitschriften zu meiden, da diese für mich mehr Probleme aufwarfen, als welche zu lösen, was sich später dann auch fortgesetzt hat.
Auch meine Schwangerschaften waren nicht ohne Probleme, trotzdem habe ich sie als begleitumständend gesehen und nicht als Allerweltsproblem. Resultierend aus dem Opfergehabe vieler Frauen fallen die meisten Männer ebenfalls in einen Zustand, der nicht normal ist. Sie lassen sich Dinge gefallen, die teilweise an Hirnrissigkeit nicht mehr zu überbieten sind. Statt hier mal Grenzen zu setzen, Frau ist schließlich während dieser Zeit nicht behindert, unterstützen sie das ganze auch noch und wundern sich anschließend, wenn Frau das Opfersein weiter leidlich ausnutzt.
Hier denke ich, muß erst mal das Bewußtsein entstehen, daß Schwangerschaften etwas NORMALES sind und kein Problem darstellen.
Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten. Gleich eine statistische Feststellung hinterher: männliche Existenzgründer verfügen über mehr Eigenkapital als weibliche. Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Dein letzter Satz ist richtig, also muß FRAU sich doch fragen, woher resultiert das Ergebnis und mache ich als Frau nicht etwas falsch, wenn ich nicht soviel Geld für eine Existenzgründung habe, als die Männer, schließlich ist die Grundlage ja ähnlich.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wie gesagt, Armut ist ein weibliches Problem,
hier stellt sich mir die Frage, wieso Armut als weibliches Problem überhaupt dargestellt wird. Wiederhole nur immer wieder ein These, stelle es als Problem hin und bei der xten Wiederholung glaubt es nahezu jeder.
Was bedeutet denn Armut? Ich habe Menschen in Ländern kennen gelernt, wo ICH persönlich geglaubt habe, das diese arm sind, aber bei näherem Hinsehen hatte ich den Eindruck, das es diesen Menschen augenscheinlich besser geht als uns, obwohl materiell wesentlich schlechter gestellt.
Woran misst sich also weibliche Armut? Vielleicht an der Statistik, das mehr weibliche als männliche Mitbürger vom Sozialamt leben? Ich selbst habe auch schon von der Sozialhilfe leben müssen, kam mir aber trotzdem nicht arm vor, was vielleicht auch daran liegt, daß ich Armut etwas anders definiere. Die Sozialhilfe hat immerhin für mehr als nur die täglichen Bedürfnisse gereicht.
aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression).
Hier denke ich, daß es Frauen auch sehr einfach gemacht wird, sich in Depressionen zurückzuziehen. Vor allen Dingen habe ich dieses immer wieder bei Menschen (hauptsächlich) Frauen festgestellt, die einfach zuviel Zeit haben. Viele Frauen machen sich Probleme, wo keine vorhanden sind.
Auch hier wieder ein Beispiel von mir: Als meine Kinder und ich nach der Krebserkrankung meines Sohnes eine Kur bewilligt bekamen, war dieses für mich tatsächlich die reinste Erholung. Ich habe im Vorfeld alles so organisiert, das für jeden und für mich genügend Zeit übrig blieb. Dazu bedurfte es zunächst einiger Anstrengungen, die sich aber für den Rest der Zeit gelohnt haben. Die anderen haben sich alles gefallen lassen und ich wunderte mich am Ende nicht, dass einige danach erst einmal Erholung brauchten.
Das krasseste Beispiel, weshalb ich das überhaupt erwähne, war eine Frau, die ebenfalls mit 2 Kindern da war und hysterisch wurde, weil sie total 'überfordert' war. Woran es lag? Zuhause hat alles ihre Mutter erledigt und in der Kur war diese Frau tatsächlich allein gefordert, zu handeln. Solange solchen Frauen Zucker in den Arsch geblasen wird, werden auch die Depressionen gerade bei diesen Menschen stetig steigen.
Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid).
Diesen Weg gehen Männer aber viel öfters an, weshalb in Deutschland 3/4 der Selbstmorde von Männern begangen werden. Sollte man sich hier also nicht eher den männlichen Problemen widmen?
Diese Problem gilt es zu lösen.
Richtig.
Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen. In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näher bringen. Uns Frauen stehen sehr unterschiedliche Wege in vielen Lebensbereichen frei, auch wenn sie manchmal holprig sind.
Der letzte Satz sagt eigentlich alles aus. Während es für Männer meisten selbstverständlich ist und sie wissen, dass man sich alles selbst erkämpfen muss, müssen die Frauen dafür erst einmal Verständnis aufbringen, dass sie dieses auch so sehen.
Wie habe ich meinen Kindern immer so schön gesagt: Von nichts kommt nichts und das ist auch meine Lebenserfahrung.
Ein Problem sehe ich allerdings verstärkt bei Frauen, man darf mich aber gerne eines besseren belehren, wenn dem nicht so ist.
Wir Frauen wollen in vielen Bereichen es allen recht machen, aber ich musste feststellen, dass dieses nicht möglich ist. Vielleicht rührt daher auch der Überhang von Depressionen bei Frauen. Statt aber die Probleme irgendwie anzugehen und zu erkennen, das es menschlich ist, Fehler zu machen und es eben nicht allen recht machen zu können, geht überwiegend Frau augenscheinlich den einfacheren Weg, obwohl er letztendlich steiniger ist und daran zerbrechen halt viele, allerdings nicht nur Frauen.
Fazit für mich selber: Ich, (49 Jahre jung *g*) bin einen langen steinigen Weg gegangen, habe mir alles erkämpfen müssen und bin stolz darauf, heute 2 gesunde erwachsene Kinder zu haben, alleine 2 Haushalte (berufsbedingt) inkl. einer Hypothek, unterhalten zu können.
Als ich meinen jetzigen Mann vor fast 10 Jahren kennen lernte, war er ein Workoholiker -bis dahin fast 30 Jahre ununterbrochen im Berufsleben stehend und zunächst auch meine Kinder und mich unterhaltend- nicht davon abzubringen, kürzer zu treten. Bedingt durch den Rosenkrieg mit seiner Ex-Frau und der daraus resultierenden Staatsmacht, ihm Dinge aufzuzwingen, die er so nie wollte, stellte sich eine Änderung ein. Durch unseren gleichzeitigen Kampf gegen die Ungerechtigkeiten Männern und Jungen gegenüber erkannte ich, das die Wahrscheinlichkeit, das mein Mann, wenn er weiter workoholigmäßig arbeitet, er u.U. lange vor mir stirbt, so nicht hinnehmen wollte.
Es war für uns beide ein langer Kampf mit vielen Problemen, die wir aber heute zu unser aller Zufriedenheit mehr oder weniger gelöst haben.
Ich bin zwar stolz auf mich, empfinde das aber trotzdem als keine herausragende Leistung, weil mir 1. die Arbeit Spaß macht, 2. ich tolle Kollegen habe und ein super Betriebsklima herrscht, 3. ich einen tollen Chef habe, und 4. für meine Leistung ordentlich bezahlt werde.
Eines möchte ich zum Schluß aber doch noch anbringen: Leider wird hier viel zu oft pauschalisiert, ich nehme mich da selbst nicht aus.
Es gibt nun mal sehr viele Frauen, hier meine ich hauptsächlich die Zweitfrauen, die einen ähnlichen Weg wie ich gegangen sind und noch gehen. Leider wird dieses all zu oft vergessen und ignoriert. Dadurch 'leiden' natürlich die Frauen ungerechtfertigterweise unter den Pauschalisierungen. Jetzt wird vielleicht der eine oder andere kommen und sagen, das seid ihr selbst schuld, aber dann müsst ihr Euch auch gefallen lassen, das ihr viel dazu beigetragen habt, dass es heute so ist, wie es nun mal läuft.
So, jetzt habe ich doch mehr geschrieben, als ich ursprünglich wollte.
Gruß - Christine
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
Hi Melanie Sophia.
Wenn ich mein siebenjähriges Kind miterziehen und oft bei mir haben kann, ohne jegliche Filterung durch die Mutter, dann werde ich wieder Interesse für Frauenbelange bekommen.
Vorher bin ich taub.
Nikos
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von ChrisTine am 10. Februar 2005 11:47:41:
Hallo Christine,
ein wohltuender Beitrag, für den ich dir herzlich danke,
Eugen
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 09. Februar 2005 16:02:39:
Servus, SchnuckI!
Nach längerer Abstinenz melde ich mich mal wieder. Ich hoffe diesmal nicht zu sehr anzuecken. Mir ist natürlich schon klar, dass Emanzipation hier eher kritisch betrachtet wird
Nein, du eckst nicht an. Im Ernst nicht. Bei dir ists wie halt bei gewöhnlichen Säufern: Eure Abstinenz nimmt euch gewiß keiner krumm...
Das Problem an der Thematik ist, dass es keine himmelschreienden Ungerechtigkeiten mehr gibt, aber dennoch die kleinen subtilen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männer und Frauen, die sich summieren.
Himmelschreiend... auweia, auch das noch, liebe Melanie Sophia... und subtil summieren tun sie sich auch noch...
*Da las ich letztens in unserer Stadtzeitung, dass Armut weiblich ist. Das Problem ist alt und bekannt, und dennoch eine Statistik des hiesigen Sozialamtes wurde veröffentlicht, wieviele Frauen (Alleinerziehende, die vergeblich auf den Unterhalt ihres Ex warten) im Gegensatz zu den Männer am Existenzminimum entlang leben. Sind wir Frauen fauler als die Männer, mal ganz platt und polemisch gefragt? Nein, sicher nicht. Für die Gründe sollte sich schon die ganze Gesellschaft interessieren, vorallem weil das Geld vom Sozialamt aus unser aller Geldbeutel geht. Aber vor allem wir Frauen selbst sollten uns mit dem Thema beschäftigen. Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit Nachdenklichkeit und Verbesserungswille, um ein "weibliches" Problem zu mindern.
So so... da hast du was gelesen... erschütternd, erschütternd... Noch erschütternder jedoch, daß du jeden Unsinn glaubst, den du so liest... Ganz platt und polemisch geantwortet: Ja, ihr seid zu faul... lololol... Die Sozialamtsknete kommt zudem in erster Linie von den arbeitenden, männlichen Zahleseln, und eben nicht von euch faulen Frauen, ist doch logisch: Quod erat demonstrandum, meine Liebes... Nur ist das ja auch bei Hempels nebenan so: Er schafft die Kohle ran, und sie gibt sie wieder aus. Dann benörgelt sie ihn, daß ebendie Kohle nie reicht und er für sie nie Zeit hätte... Völlig richtig, mein Muckerl: Ihr solltet euch endlich mal klarmachen, woher die Kohle und euer dämliches Geschwätz von eueren weiblichen Probleme eigentlich kommen...
Um sein finanzielles Schäfchen im Trocknen zu wissen, macht es keinen Sinn sich als Frau über Ungerechtigkeiten zu beklagen, sondern sie muss grundsätzlich von Klein auf an einen ausgeprägteren Sinn für Geld und Finanzen entwickeln, als es die bisherigen Frauengenerationen taten. Gleich eine statistische Feststellung hinterher: männliche Existenzgründer verfügen über mehr Eigenkapital als weibliche. Ist Geschäftstüchtigkeit Männersache? Das glaube ich auch nicht.
Na, es gibt noch viele Beispiele, nicht nur das Thema Geld betreffend. Wieg gesagt, Armut ist ein weibliches Problem, aber auch psychische Probleme suchen vor allem Frauen heim (Depression). Daraus resultiert dann die fatalste Form der Selbstaggression (Suizid). Diese Problem gilt es zu lösen.
Das hat auch die geschaßte Carly Fiorina irrgeglaubt, und nicht wenige dumme Männer haben ihr vor fünf Jahren mit Hewlett and Packard einen nur ein paar Milliarden Dollar schweren Laden überantwortet. Ihr Frauen könnt nicht logisch denken und nicht rechnen... ich sags ja, meine stehende Rede... lolol... Wie soll das im großen Stil funktionieren, wenns im Kleinen bei besagten Hempels schon nicht funktioniert... das mußt du doch einsehen, mein Schatz! Und, ach ja... wie lösen wir das weibliche Problem mit Suizid und Selbstaggression? Hm... Entweder gar nicht... oder ich kaufe dir einen schönen dicken Strick aus organisch-biologischem Hanfanbau. Damit kannst du dann dein Problem lösen und uns hier nicht auf die Nüsse gehen... lolol...
Meiner Ansicht nach kann in den meisten Bereichen nichts mehr durch eine Emanzipationsbewegung verbessert werden, sondern höchstens durch die persönliche Einstellung der Jeweiligen selbst, die zu ihrer Lebenssituation und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft Stellung beziehen. In einigen anderen kann die Feminismusbewegung uns der Gleichstellung näherbringen. Uns Frauen stehen sehr unterschiedliche Wege in vielen Lebensbereichen frei, auch wenn sie manchmal holprig sind.
Papperlapapperlapapp... mein Schönes... Nun ja, so einige weibliche Bewegungen, besonders die rhythmischen, könnten, wenn sie schön und sexy ausgeführt werden, schon auch mir gefallen und entsprechende Gegenbewegungen bewirken... ach Süße...
Küß die Hand...
carlos
Melanie Sophia
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von ChrisTine am 10. Februar 2005 11:47:41:
Wegen der Pauschalisierungen, naja, die sind wirklich kaum zu vermeiden,
darüber muss der Mensch sich klar sein.
Es besteht dabei sicherlich die Gefahr, daß sich da mache/r im falschen
Topf sieht.
Aussagen, mit "alle", "immer" und "nie" oder implizit in Form
von "die Frauen (ausnahmslos alle Frauen) usw..lassen sich meisst auch
schnell widerlegen und sind daher selten wirklich nützlich.
Beispiel:
Ich sage der Wald ist krank, dann sagst du, hee.. der Baum hier ist
aber garnicht krank und beides kann gleichzeitig richtig und falsch sein.
Die Pauschalisierung kann eine Tendenz besser ausdrücken, als es
Einzelfällbetrachtungen können.
Größere Zusammenhänge erschliessen sich nunmal häufig besser durch Pauschalisierung.
Dabei ist es sicherlich auch wichtig zu wissen,
daß sie Einzelfall völlig verfehlt sein kann.
Ok, ich schliesse nicht aus, daß dieses Bewusstsein mitunter nicht
Ausdruck kommt, wenn z.B. etwas über Frauen gesagt wird.
Um zum Beispiel zurück zu kommen hätte ich vielleicht besser gesagt:
"Die meissten Bäume sind krank", oder "Viele Bäume sind krank",
statt "Der Wald ist krank". Der Wald könnte als "Alle Bäume" verstanden werden und der Einwand "stimmt nicht" wäre kaum vermeidbar....
Andererseits....
Du bist nicht mehr Herr deiner Worte, sobald sie deinen Mund verlassen haben.. (sagte irgendwer).. heisst, wenn wir etwas sagen, dann liegt
es weit weniger in unsere Hand, was beim Gegenüber ankommt, als wir mitunter glauben. (ich hab nicht "NICHT in unserer Hand", oder
"wir ALLE glauben" gesagt, aber ACHTUNG, ich habe "nicht mehr Herr" gesagt
verdammt... also streiche "nicht mehr Herr" und setzte "Kaum mehr Herr")
Insofern ist es mitunter gut und wichtig Feed Back zu haben.
(ich sagte nicht "es ist immer gut")
Jetzt hab ich mich aber wirklich angestrengt. Normalweise hätt ich
z.B. einfach gesagt: "Gut ein Feed Back zu haben"..
Und irgendeiner hätte vielleicht verstanden:
"Es ist IMMER gut NUR EIN Feed Back zu haben"
ein anderer:
"Es ist Gut EIN Feed Back zu haben, aber es reicht jetzt"
usw...
Nunja..
...oh.. jetzt isses auch etwas lang geworden, was ich sagen wollte war
ja nur...
.. Danke für deine Worte.
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Sven am 09. Februar 2005 18:59:17:
Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen.
Melanie Sophia
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von carlos am 10. Februar 2005 15:33:56:
Hi SugarDaddy!
Du scheinst es ja auf mich abgesehen zu haben du falscher Kavalier! Wenn du glaubst mich mit solchen Anspielungen aus der Reserve zu locken dann irrst du! Da du aber scheinbar ein Macho bist, möchte ich an dieser Stelle etwas zur Prostitution schreiben.
Generell bin ich dafür, jede Form der Prostitution abzuschaffen. Es ist leider so dass immer die Gefahr der Zwangsprostitution besteht. Pornografie/Prostitution ist oft auch mit Kriminalität verbunden. Warum wohl? Ich meine gerade diese Bereichen werden von Leuten zum Lebenselixier gemacht die finstere Absichten haben. Leidtragende sind die betroffenen Frauen.
Noch dazu kommt es immer wieder zu Mordfällen in diesem Milieu.
Sex als verkäufliche Ware, da sträuben sich mir die Haare! Ich denke es wäre viel Leid gespart wenn dieser Sumpf endlich ausgetrocknet wird.
Vernünftige Männer, und davon gibt es hoffentlich jede Menge, werden andere Möglichkeiten finden um ihre Triebe zu befriedigen. Es ist jederzeit möglich Kontakte mit dem anderen Geschlecht aufzunehmen, ganz ohne Tauschhandel. Letztlich ist damit allen geholfen.
Der Mann bekommt endlich wieder ehrliche Zuwendung, die Frau kann sich sicherer fühlen und fühlt sich auch nicht mehr als Objekt.
Mal ehrlich: Ist es nicht beschämend für Sex zahlen zu müssen?
Melanie Sophia
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:15:19:
Mir ist natürlich schon bekannt dass Zwangsprostituierte mehrheitlich Frauen sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Zwangsprostituierten sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Andreas
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen.
Melanie Sophia
Soll das ein ernstgemeinter Beitrag zur Debatte sein ? Ich glaube kaum.
Männer sind (selber) Schuld, Frauen Opfer des Patriarchats. War da sonst noch was ?
Ich finde, dass gegen sexistische Stereotypen vorgegangen werden sollte.
scipio
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen.
Melanie Sophia
Das sage mal einem männlichen Unterhaltszahler, der trotz schwerer Arbeit vielleicht gerade noch den Sozialhilfesatz zum leben hat, direkt ins Gesicht.
Recht viele der Obdachlosen sind männliche Scheidungsopfer, die durch die Scheidung per "Scheidungsrecht" in den Ruin getrieben wurden.
Euer Tanz um das goldene Kalb 'Alleinerziehende Mutter' wird langsam wirklich öde.
Als ob diese nicht in den meisten Fällen an diesem Zustand die Hauptverantwortliche ist?
Norbert
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? ... sehr schön! Die reine Form ;-) (n/t)
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Andreas am 11. Februar 2005 13:20:33:
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Melanie Sophia schrieb:
"Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen."
Die meisten Obdachlosen sind schlicht krank - Depressionen, Alkoholabhängigkeit, etc. und nicht faul. Oder sie hatten Pech. In einer Fernsehsendung zum Thema wurden Obdachlose interviewt. Da war zum Beispiel einer (mit Kindern), dem ist sein Haus abgebrannt.
Melanie Sophia schrieb:
"Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen."
Also brauchen wir dringen eine Frauenquote für typisch männliche Berufe wie Kanalreinigung und Müllabfuhr! 
Und wegen dem Titel: Von den von Trennung/Scheidung betroffenen Paaren begehen 10 mal mehr Männer Selbstmord als Frauen. Quelle siehe unten.
Gruß Sperminator
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen<
Ich empfehle Dir ein Buch: "Sonnenfinsternis". Du weisst wirklich nichts vom Leben.
Nikos
Re: Haben Maenner selber schuld und Frauen sind Opfer?
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen.
Die meisten Obdachlosen sind Scheidungsopfer oder mental schwach. In beiden Faellen ist deine Schuldzuweisung zu einfach.
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Koenntest du das mal spezifisch begruenden? Ich sehe das so nicht. Mir scheint insbesondere die Hilfsstrukturen fuer Frauen massgeschneidert, und zwar unabhaengig davon, ob mehr Frauen oder Maenner Hilfe benoetigen, weil eine Frau in Not als Bonus bekommt, dass sie sich nicht selber dorthin gebracht habe.
Gruss,
Peter
Re: zur Freiheit gehoert auch Prostitution
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:15:19:
Generell bin ich dafür, jede Form der Prostitution abzuschaffen.
Und du willst zwei erwachsenen, muendigen Menschen verbieten, was sie mit ihrem Leben machen? Da straeuben sich mir die Haare.
Es ist leider so dass immer die Gefahr der Zwangsprostitution besteht. Pornografie/Prostitution ist oft auch mit Kriminalität verbunden. Warum wohl?
Weil der ganze Bereich der Prostitution in eine Dunkelzone abgedraengt wird wie der Handel mit Haschsisch und der mit Alkohol zu Zeiten der Prohibition in Amerika. Sowas zieht kriminalle Machenschaften doch an. Stattdessen gilt es den Markt zu legalisieren, zu reglementieren (keine Kinder, keine Zwangsprostitution) und zu besteuern - auch auf sexuelle Dienste sollte Mehrwertsteuer erhoben werden, und durch manche Taetigkeit erwachsen der Allgemeineheit Extrakosten, die es zu decken gilt.
Ich meine gerade diese Bereichen werden von Leuten zum Lebenselixier gemacht die finstere Absichten haben. Leidtragende sind die betroffenen Frauen.
Sie sind Leidtragende genauso wie die ehrlichen Freier. Wieso sollten sie sich in den Schmutz der Illegalitaet erniedrigen muessen statt in einem sauberen und ordentlich gefuehrten Bordell ihren Preis auszuhandeln.
Noch dazu kommt es immer wieder zu Mordfällen in diesem Milieu.
Sieh oben: legalisieren, reglementieren, besteuern. Die Prohibition in Amerika fuehrte auch zu Morden.
Sex als verkäufliche Ware, da sträuben sich mir die Haare!
Und du willst deine Vorstellungen anderen aufzwingen - da straeuben sich mir die Haare.
Ich denke es wäre viel Leid gespart wenn dieser Sumpf endlich ausgetrocknet wird.
Wie genau kennst du diesen Sumpf aus eigener Anschauung, oder naehrt sich deine Abneigung aus deiner und anderer Fantasie?
Gruss,
Peter
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:15:19:
Liebe Frau Melanie Sophia,
Du scheinst es ja auf mich abgesehen zu haben du falscher Kavalier! Wenn du glaubst mich mit solchen Anspielungen aus der Reserve zu locken dann irrst du! Da du aber scheinbar ein Macho bist, möchte ich an dieser Stelle etwas zur Prostitution schreiben.
...und zu welchem Thema würden Sie schreiben, wenn Sie nicht der Ansicht wären, daß Herr Carlos ein Macho sei?
Generell bin ich dafür, jede Form der Prostitution abzuschaffen.
...darf ich Sie also so verstehen, daß Sie jeglichen Hetero-Sex für Frauen verbieten wollen?
Es ist leider so dass immer die Gefahr der Zwangsprostitution besteht.
...aber selbstverständlich ist das so. Es besteht auch beim Radfahren generell die Gefahr eines Sturzes, vom Skifahren ganz zu schweigen. Verbieten! Alles verbieten!
Pornografie/Prostitution ist oft auch mit Kriminalität verbunden.
...da rennen Sie hier offene Türen ein! Wir wissen schon, daß Frauen ganz schön kriminell sein können.
Warum wohl?
...weil ihnen ein Y-Chromosom fehlt?
Ich meine gerade diese Bereichen werden von Leuten zum Lebenselixier gemacht die finstere Absichten haben.
...nicht unbedingt! Viele Männer wollen durchaus sehen, wofür sie so viel Geld haben bezahlen müssen. Diesen Geschlechtsgenossen gereichen eher die helleren Ansichten zum Lebenselixier.
Leidtragende sind die betroffenen Frauen.
...danke für diese Information, Frau Melanie Sophia! Bisher wußte ich nicht, daß es leidvoll sein kann, einen Haufen Geld zu zählen.
Noch dazu kommt es immer wieder zu Mordfällen in diesem Milieu.
...tja, wahrlich keine Engel, diese Frauen. Mordfälle im Milieu - Sie meinen sicherlich das Scheidenmilieu. Solche Mordfälle nennt man aber Abtreibungen, Frau Melanie Sophia. Nichts zu danken....
Sex als verkäufliche Ware, da sträuben sich mir die Haare!
...wie verschieden doch die Menschen sind, newah?
Ich denke es wäre viel Leid gespart wenn dieser Sumpf endlich ausgetrocknet wird.
...vielen wäre schon geholfen, wenn er ein wenig feuchter wäre.
Vernünftige Männer, und davon gibt es hoffentlich jede Menge, werden andere Möglichkeiten finden um ihre Triebe zu befriedigen.
...ich würde auch lieber mit einem Geldautomaten verkehren, dann würde ich das ganze Geld kriegen und könnte es danach auf mein Konto überweisen. Aber irgendwie...verdammt...krieg´ich das Ding nicht in den Kartenschlitz.
Es ist jederzeit möglich Kontakte mit dem anderen Geschlecht aufzunehmen, ganz ohne Tauschhandel.
...sind sie eine Nachfahrin der Gebrüder Grimm?
Letztlich ist damit allen geholfen.
...warum haben Sie sich nicht früher schon mal gemeldet? Da hätten wir uns einen Haufen Diskutiererei sparen können.
Der Mann bekommt endlich wieder ehrliche Zuwendung, die Frau kann sich sicherer fühlen und fühlt sich auch nicht mehr als Objekt.
...ich glaube, die Frauen ziehen es vor, sich als Objekt zu fühlen, als teueres Objekt.
Mal ehrlich: Ist es nicht beschämend für Sex zahlen zu müssen?
...finde ich auch. Deswegen habe ich denen auch noch nie was bezahlt, sondern bin einfach so wieder gegangen.
Melanie Sophia
...Sie meinten: Frau Melanie Sophia, oder?
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Max am 11. Februar 2005 17:27:28:
Echt Max, du bist vielleicht eine Knalltüte ... lol :)
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Max am 11. Februar 2005 17:27:28:
...ich würde auch lieber mit einem Geldautomaten verkehren, dann würde ich das ganze Geld kriegen und könnte es danach auf mein Konto überweisen. Aber irgendwie...verdammt...krieg´ich das Ding nicht in den Kartenschlitz.
Versuchs gar nicht erst, sowas können nur Frauen.
Tran
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:15:19:
Mein Herzerl...
Hi SugarDaddy!
Wahrscheinlich hast du dich mit Xenia abgesprochen, wenn du am Ende nicht gar Xenia selber bist. Ist mir aber scheißegal. Ich könnte jetzt mit gleicher Munition zurückschießen und dir ein ähnliches Kaliber für dein obiges Synonym für den Kinderficker geben. Glaub ja nicht, daß ich mir vor dir in die Hosen mache; der einzige Grund, warum du nicht auch etwas Nettes von mir bekommst, ist der Umstand, daß ich samt meinem Beitrag sofort rausfliegen würde, du jedoch nicht.
Du scheinst es ja auf mich abgesehen zu haben du falscher Kavalier! Wenn du glaubst mich mit solchen Anspielungen aus der Reserve zu locken dann irrst du! Da du aber scheinbar ein Macho bist, möchte ich an dieser Stelle etwas zur Prostitution schreiben.
Ach Melanie Sophia... Das ist typisch Frau... Spinntisiererei, Hysterisiererei... Aus der Reserve locken... aus welcher denn? Also... mein Tank ist bis oben voll... lololol... Scheinbar, scheinbar, mein Schatz... Ich bin WIRKLICH und TATSÄCHLICH ein Macho... lolol... Aha: Und weil ich ein Macho bin, schreibst du etwas zur Prostitution; das ist weibliche Logik par excellence... ach Melanie... Freilich habe ich es als Macho auf dich abgesehen... lolol...
*Generell bin ich dafür, jede Form der Prostitution abzuschaffen. Es ist leider so dass immer die Gefahr der Zwangsprostitution besteht. Pornografie/Prostitution ist oft auch mit Kriminalität verbunden. Warum wohl? Ich meine gerade diese Bereichen werden von Leuten zum Lebenselixier gemacht die finstere Absichten haben. Leidtragende sind die betroffenen Frauen. Noch dazu kommt es immer wieder zu Mordfällen in diesem Milieu. Sex als verkäufliche Ware, da sträuben sich mir die Haare! Ich denke es wäre viel Leid gespart wenn dieser Sumpf endlich ausgetrocknet wird. *
Na, da hast du ja recht viel dummes Zeug in deinem Heimatblatt gelesen, mein Augenstern... Schaffen wir das alles ab; genau. Dein restliches, aufgeregtes Geschnatter bleibt leider ziemlich unverständlich. Also ganz im Ernst, und das flüstere ich dir jetzt nur so verstohlen ins Öhrchen... komm... ja, komm einmal ganz dicht ran, damits kein anderer hört; wäre ja peinlich für dich, Kleines: Du solltest dringend bei der örtlichen Baumschule um ein paar additionale Nachsitzstunden im Fach Deutsch nachsuchen... vielleicht wird das dann auch bei dir noch mal was. Die Sache mit deinen gerauften. i.e. gesträubten Haaren hingegen verstehe ich schon wieder: Du mußt ja einen wirklich dichten Haarschopf dein eigen nennen, so oft, wie du dir den hier schon gesträubt und gerauft hast... lolol....
*Vernünftige Männer, und davon gibt es hoffentlich jede Menge, werden andere Möglichkeiten finden um ihre Triebe zu befriedigen. Es ist jederzeit möglich Kontakte mit dem anderen Geschlecht aufzunehmen, ganz ohne Tauschhandel. Letztlich ist damit allen geholfen. Der Mann bekommt endlich wieder ehrliche Zuwendung, die Frau kann sich sicherer fühlen und fühlt sich auch nicht mehr als Objekt. Mal ehrlich: Ist es nicht beschämend für Sex zahlen zu müssen?
Vernünftige Männer... richtig: Die beschlafen halt andere Frauen und keine Prostituierten, und schon gar nicht jederzeit; das wäre auf Dauer zu langweilig, zu eklig und zu teuer. Jawoll. Völlig korrekt. Und für unser beider Hübschen Triebe und Geschlechtskontakt flutschts virtuell doch schon ganz nett; nur Blümchen kann ich dir halt keine schicken, gell! Zum Troste, mein Augentrost: Als mein Subjekt mußt du dich auch nicht auch noch obendrein als mein Objekt fühlen; das wäre denn doch zu viel verlangt... Richtig, richtig und ganz ehrlich: Ich würde dir auch nix fürs Flachlegen bezahlen; sonst müßte ich mich ja schämen, gell!?
Meine Empfehlung,
carlos
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Scipio Africanus am 11. Februar 2005 13:34:05:
Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen.Melanie Sophia
Soll das ein ernstgemeinter Beitrag zur Debatte sein ? Ich glaube kaum.
Männer sind (selber) Schuld, Frauen Opfer des Patriarchats. War da sonst noch was ?
Ich finde, dass gegen sexistische Stereotypen vorgegangen werden sollte.
scipio
Vorgegangen werden muß.
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Tran am 11. Februar 2005 19:14:40:
...ich würde auch lieber mit einem Geldautomaten verkehren, dann würde ich das ganze Geld kriegen und könnte es danach auf mein Konto überweisen. Aber irgendwie...verdammt...krieg´ich das Ding nicht in den Kartenschlitz.
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Versuchs gar nicht erst, sowas können nur Frauen.
Tran
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Schade. Wo man da doch sooo viele verschiedene Nummern eintippen kann.
Max
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Max am 11. Februar 2005 22:36:26:
...ich würde auch lieber mit einem Geldautomaten verkehren, dann würde ich das ganze Geld kriegen und könnte es danach auf mein Konto überweisen. Aber irgendwie...verdammt...krieg´ich das Ding nicht in den Kartenschlitz.
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Versuchs gar nicht erst, sowas können nur Frauen.
Tran
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Schade. Wo man da doch sooo viele verschiedene Nummern eintippen kann.
Tut mir ja auch leid. Aber Du kannsts ja vielleicht trotzdem versuchen? Zieh Dir aber vor dem eintippen der Nummern ein paar Gummihandschuhe über, sonst kanns passieren das Du Dich selbst in einen Geldautomaten verwandelst!
Tran
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von ChrisTine am 10. Februar 2005 11:47:41:
So, jetzt habe ich doch mehr geschrieben, als ich ursprünglich wollte.
Gruß - Christine
Macht nix, Christine, ich jedenfalls finde darin kein überflüssiges Wort.
Gut gebrüllt, Löwin.
Und Grüße vom
Karlsson
sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: zur Freiheit gehoert auch Prostitution von Peter am 11. Februar 2005 16:53:52:
Generell bin ich dafür, jede Form der Prostitution abzuschaffen.
Und du willst zwei erwachsenen, muendigen Menschen verbieten, was sie mit ihrem Leben machen? Da straeuben sich mir die Haare.
Zu Recht. Es gibt eine "Deklaration der sexuellen Menschenrechte", wie sie inzwischen auch die Weltgesundheitsorganisation WHO von der World Association for Sexology (WAS) übernommen hat: Ihr zufolge ist nicht nur - selbstverständlich - die Zwangsprostitution eine Menschenrechtsverletzung, sondern auch ein Verbot freiwilliger Prostitution, weil das gegen die sexuelle Selbstbestimmung mündiger Menschen verstoßen würde.
Vgl. als Auflistung dieser Rechte etwa http://tomrue.hollosite.com/health/rights.htm.
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Guten Morgen
Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen.
Ein Mensch, der obdachlos wird, ist üblicherweise in einer der folgenden Situationen:
a) ist geistig krank oder behindert
b) ist körperlich krank oder körperlich behindert
c) ist drogen/alkoholabhängig
d) hat in den 2 Jahren bevor er obdachlos wird, eine Scheidung erlebt
An a), b) und d) kann man den Obdachlosen meist keine Schuld unterstellen. Auch c) kann man als schuldlos erlittene Krankheit interpretieren. Alkoholismus als Ursache für Obdachlosigkeit wird übrigens überschätzt, weil die meisten Obdachlosen alkoholabhängig sind. Da dürfte es sich jedoch häufiger um eine Wirkung als um eine Ursache der Obdachlosigkeit handeln.
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut.
Scheidungsopfer? Working Poor? Jugendliche Arbeitslose ohne familiären finanziellen Rückhalt? Ältere Arbeitslose ohne Unterstützung und ohne Hoffnung auf neuen Arbeitsplatz und einen Sinn im Leben? Kranke oder Behinderte? Frauen bekommen in solchen Situation viel häufiger Unterstützung als Männer.
Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Das Gegenteil ist der Fall. Von Schicksalsschlägen werden Männer viel härter als Frauen getroffen, weil der Zeitgeist verlangt, Frauen in solchen Situationen zu unterstützen, Männer mit Schicksalsschlägen jedoch allein zu lassen. Wäre es anders, gäbe es z. B. nicht mehr männliche als weibliche Obdachlose.
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend.
Alleinerziehende Frauen kann man meistens nicht als arm bezeichnen, weil sie diesen Zustand meist absichtlich herbeigeführt (=selbst gewählt) haben. Die damit einhergehende materielle Armut ist ihnen weniger wichtig als der Reichtum, viel Zeit für die angenehme Kindererziehung und für die eigene Selbstverwirklichung zu haben und auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen.
Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern,
Nein, ihre Situation (alleinerziehend zu sein) wollen sie wegen der in ihren Augen damit verbundenen Vorteile natürlich nicht ändern. Sie fordern aber häufig Hilfen, um ihre materielle Armut in materiellen Reichtum zu verkehren. Zur Erlangung solcher Hilfen nehmen sie oft auch die unfreiwillige (nichtselbstgewählte) Armut und Perspektivlosigkeit anderer Menschen in Kauf, z. B. der abgezockten Scheidungsopfer.
werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet.
Die Gesellschaft/der Zeitgeist ist an den niedrigeren Durchschnittseinkommen der Frauen insofern Schuld, als sie den Wert eines Mannes an seinem Verdienst mißt, für den Wert einer Frau aber den Verdienst als eher unwichtig ansieht.
Dadurch werden Frauen in einen Vorteil und nicht in einen Nachteil gesetzt. Wenn sie wollen, können sie so viel wie ein Mann verdienen. Der Druck auf sie, dies jedoch auch zu tun, ist viel geringer als der Druck auf einen Mann, möglichst viel zu verdienen.
Dagegen gilt es vorzugehen.
Als geeigenete Maßnahme gegen die "Selbstverwirklichung" durch Alleinerzihung auf Kosten der Kinder, der Väter und der Gesellschaft würde ich eine teilweise Streichung der Unterstützung/Unterhaltsmittel für die Alleinerziehenden empfehlen. Der Anreiz, alleinerziehend sein zu wollen, darf durch Hilfen nicht noch weiter erhöht werden.
Viele Grüße,
Andreas
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Andi am 12. Februar 2005 09:07:52:
Als geeigenete Maßnahme gegen die "Selbstverwirklichung" durch Alleinerzihung auf Kosten der Kinder, der Väter und der Gesellschaft würde ich eine teilweise Streichung der Unterstützung/Unterhaltsmittel für die Alleinerziehenden empfehlen. Der Anreiz, alleinerziehend sein zu wollen, darf durch Hilfen nicht noch weiter erhöht werden.
Viele Grüße,
Andreas
Das wäre eine gute Idee. Dem steht aber das Wohl der Kinder entgegen, das Trumpf - Ass der Frauen bei den Verhandlungen um Unterstützung.
scipio
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Scipio Africanus am 12. Februar 2005 09:38:47:
Als geeigenete Maßnahme gegen die "Selbstverwirklichung" durch Alleinerziehung auf Kosten der Kinder, der Väter und der Gesellschaft würde ich eine teilweise Streichung der Unterstützung/Unterhaltsmittel für die Alleinerziehenden empfehlen. Der Anreiz, alleinerziehend sein zu wollen, darf durch Hilfen nicht noch weiter erhöht werden.
Viele Grüße,
Andreas
Das wäre eine gute Idee. Dem steht aber das Wohl der Kinder entgegen, das Trumpf - Ass der Frauen bei den Verhandlungen um Unterstützung.
scipio
Hallo Scipio
Für die Kinder ist es besser, wenn sie seltener in die Situation gebracht werden, keine Familie, sondern nur noch eine alleinerziehende Mutter zu haben. Wenn dies durch weniger Unterstützung für Alleinerziehende erreicht wird, überwiegt das die schlechtere materielle Situation für die Kinder, die bereits als Pseudofamilie nur noch eine alleinerziehende Mutter haben, bei weitem.
Viele Grüße,
Andreas
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: sexuelle Menschenrechte von Arne Hoffmann am 12. Februar 2005 08:57:18:
Zu Recht. Es gibt eine "Deklaration der sexuellen Menschenrechte", wie sie inzwischen auch die Weltgesundheitsorganisation WHO von der World Association for Sexology (WAS) übernommen hat: Ihr zufolge ist nicht nur - selbstverständlich - die Zwangsprostitution eine Menschenrechtsverletzung, sondern auch ein Verbot freiwilliger Prostitution, weil das gegen die sexuelle Selbstbestimmung mündiger Menschen verstoßen würde.
Das spricht doch eher für eine Aufweichung des Begriffs "Menschenrechte", denn dabei steht nicht der Mensch, sondern das Finanzielle im Mittelpunkt. "Freiwillige Prostitution" ist was anderes als "sich seinen Sexualpartner frei wählen zu können". Das hier regelte doch nur ein Geschäftsverhältnis.
Andreas
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 09:54:36:
Zu Recht. Es gibt eine "Deklaration der sexuellen Menschenrechte", wie sie inzwischen auch die Weltgesundheitsorganisation WHO von der World Association for Sexology (WAS) übernommen hat: Ihr zufolge ist nicht nur - selbstverständlich - die Zwangsprostitution eine Menschenrechtsverletzung, sondern auch ein Verbot freiwilliger Prostitution, weil das gegen die sexuelle Selbstbestimmung mündiger Menschen verstoßen würde.
Das spricht doch eher für eine Aufweichung des Begriffs "Menschenrechte", denn dabei steht nicht der Mensch, sondern das Finanzielle im Mittelpunkt. "Freiwillige Prostitution" ist was anderes als "sich seinen Sexualpartner frei wählen zu können". Das hier regelte doch nur ein Geschäftsverhältnis.
Andreas
Der Mensch soll frei über seine Sexualität verfügen können. Das schliesst eben den selbstbestimmten Verkauf der Dienstleistung Sex mit ein.
scipio
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Scipio Africanus am 12. Februar 2005 09:38:47:
Als geeigenete Maßnahme gegen die "Selbstverwirklichung" durch Alleinerzihung auf Kosten der Kinder, der Väter und der Gesellschaft würde ich eine teilweise Streichung der Unterstützung/Unterhaltsmittel für die Alleinerziehenden empfehlen. Der Anreiz, alleinerziehend sein zu wollen, darf durch Hilfen nicht noch weiter erhöht werden<<
Das wäre eine gute Idee. Dem steht aber das Wohl der Kinder entgegen, das Trumpf - Ass der Frauen bei den Verhandlungen um Unterstützung<
Finde ich nicht. Die Kinder sind mittlerweile zu sehr verwöhnt worden, durch die femigesteuerten Jammer-Mamys. Das bewirkt im erwachsenen RL eine nicht mehr zu überwindende innere Unzufriedenheit. Wenn das Wohl eines Menschen durch Geld gemessen wird, dann ist der Weg ins Unglück (Abhängigkeiten..) vorprogrammiert. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen in Deutschland direkt süchtig sind und dem entsprechend unfrei und unglücklich. Zu einer gesunden Erziehung gehört auch das Beibringen von Entbehrungen. Finde ich.
Nikos
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 09:54:36:
Nein, finde ich nicht. Mit meinem Körper mache ich was ich will. Was wäre das Nächste? Verbot von Selbstmord? Unter Androhung der Todesstrafe sogar?
Nikos
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:15:19:
Vernünftige Männer, und davon gibt es hoffentlich jede Menge, werden andere Möglichkeiten finden um ihre Triebe zu befriedigen<
Leider nichts zu machen. Ich brauche "es" acht mal am Tag. Mit der Hand mache ich es nicht, weil ich panische Angst davon habe, Blind zu werden oder Haar an die Händeflächen zu bekommen. Eine einzige Freundin hält mich allein niemals aus, weil sie bald "da unten" wund wird, außerdem muss sie auch mal schlafen oder für uns arbeiten gehen, und fällt aus. Also, was tun? Wir Griechen sind nun einmal sexuell sehr aktiv. Wenn ich z.b. fertig bin, dann will ich gleich nochmal. Sollen wir unsere Gelüste nicht ausleben, immer ganz ganz traurig sein?
Nikos
*aufrichtig fragend*
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Nikos am 12. Februar 2005 12:14:32:
Nein, finde ich nicht. Mit meinem Körper mache ich was ich will. Was wäre das Nächste? Verbot von Selbstmord? Unter Androhung der Todesstrafe sogar?
Gab es meines Wissens nach in Großbritanien im 18. Jahrhundert schon.
susu
Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß?
Als Antwort auf: Re: Emanzipation weiterhin zeitgemäß? von ChrisTine am 10. Februar 2005 11:47:41:
Servus Christine!
Schon längst wollte ich auch Dir einmal antworten; Deine Beiträge heben sich wohltuend ab von denen all der Emanzen, die allenthalben ihre Duftmarken hier abklecksen. Auch jene Melanie, der Du dankenswerterweise so ausführlich geantwortet hast und die Du dabei gleichzeitig immer in der Sache selbst widerlegt hast, möchte wohl kaum diskutieren, sondern eher einen auf Provokateuse machen; Du siehst ja, daß sie mit Dir gar nicht diskutieren wollte. Es ist Dir hoch anzurechnen, wenn Du aus Deinem Frausein und Deinem Schwangersein an sich keinen großen Pardauz veranstaltest, sondern die daraus resultierenden, biologisch schönen Inhalte betonst; es sind dann nämlich genau solche Frauen wie Du, denen gestandene Männer aus eigenem Antrieb ihr Herz mit einem dicken roten Rosenstrauß zu Füßen legen und jeden Wunsch von den Augen ablesen, besonders dann, wenn sie eben schwanger werden sollten. Genau das schafft Nähe und Zärtlichkeit zwischen Mann und Frau und macht das Leben erst so wertvoll, wundervoll und einzigartig.
Früher habe ich mir immer gedacht, ich müßte Femanzen gar nicht erst beachten, und ich hätte dann schon meine Ruhe. Ein Mann ist und bleibt ein Mann, und der bleibt gerade der verehrten Frauenwelt gegenüber souverän und zuvorkommend. So habe ich es auch als Kind dereinst gelernt. Nur decken sich Umwelt und Gesellschaft heute schon lange nicht mehr mit meinen eigenen Wertvorstellungen, und ich habe reagieren müssen, teilweise sehr heftig, und ich differenziere sehr stark. Wäre es früher unter meiner Würde gewesen, eine Frau zu beschimpfen und zu beleidigen, wenn sie es verdient hätte, so ist mir das heutzutage nachgerade wurscht. Eine Dame erkenne ich nach wie vor und behandle sie auch mit ausgesuchter Höflichkeit; einer Schwangeren, welche die U-Bahn betritt, überlasse ich sofort meinen Sitzplatz. Eine Femanze, einen Schragen oder einen Trampel bemerke ich dagegen auch sehr deutlich; das Resultat davon ist dann halt unter anderem, daß Beiträge von mir gelöscht werden... lolol... Aber damit kann der alte carlos schon leben.
Liebe Christine, bleib so, wie Du bist und uns erhalten! Grüß Deinen Mann; er hat wahrlich Glück! Machs gut!
carlos
Re: 90% der Obdachlosen sind männlich.
Als Antwort auf: Re: 90% der Obdachlosen sind männlich. von Melanie Sophia am 11. Februar 2005 13:13:44:
Ach, mein Schatzerl...
Jetzt hätt ich dich doch hier herunten noch glatt übersehen... Weißt du, Kleinigkeiten übersieht man halt gerne, gelle!?
Mir ist natürlich schon bekannt dass Obdachlose mehrheitlich Männer sind. In den Städten kann man das Phänomen ja gar nicht übersehen. Allerdings bitte ich doch hier zu differenzieren. Die meisten Obdachlosen sind meiner Meinung nach selbst an ihrem Dasein schuld, sie haben sich schlicht gehenlassen. Wie willst du jemand helfen, der aussteigen will?
Klar haben sich diese Männer zu sehr gehen lassen... Sie haben ihre Frauen zu sehr geliebt, bis sie von denselben halt leider, leider in die Gosse abgekippt werden mußten, und wenn sie nicht den freiwilligen Abgang gemacht hatten, dann half halt Mutter Staatin mit ihren Gerichten ein bisserl nach... Klar auch, daß man jemandem, der aussteigen will, nicht helfen kann; da hast du schon recht, meine Zuckerschnecke...
Abgesehen von den Obdachlosen kenne ich kaum männliche Armut. Ich meine, die gesellschaftlichen Strukturen sind doch genau für den Mann maßgeschneidert!
Maßgeschneidert... maßgeschneidert... also Schatzi.... soll ich dich jetzt für dumm halten?
Bei der Frauenarmut sieht die Sache schon anders aus. Die meisten Frauen aus ärmlichen Verhältnissen sind alleinerziehend. Sie haben den Willen ihre Situation zu ändern, werden aber Opfer einer Gesellschaft, die nunmal männliche Tätigkeiten höher bewertet und typische Frauenarbeit unterbewertet. Dagegen gilt es vorzugehen.
Nun ja, mein Zimtschmatzerl... da hätte das dumme Frauchen halt seine Stelzen nicht auseinander klappen dürfen, und schon hätte sie ärmliche Verhältnisse, den Blagen und auch das Opferdasein vermeiden können, verstehst du!? Richtig, meine Zuckerschnute.... dagegen gilt es vorzugehen; nur ist gegen weibliche Dummheit halt kein Kraut gewachsen... lolol... Aber wie ja auch du ganz richtig siehst: Die männlichen Tätigkeiten und die arbeitenden Zahlesel sorgen schon hinreichend dafür, daß einem weiblichen Opfer wie dir noch genügend Zucker in den Allerwertesten geblasen wird...
carlos
Melanie Sophia
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Scipio Africanus am 12. Februar 2005 11:58:03:
Der Mensch soll frei über seine Sexualität verfügen können. Das schliesst eben den selbstbestimmten Verkauf der Dienstleistung Sex mit ein.
Die Frage ist, was diese Forderung zu einem "Menschenrecht" macht. Die Idee der Menschenrechte zielt primär darauf, die Rechte Individuums auf körperliche und geistige Unversehrtheit und Meinungsäußerung gegenüber dem Staat, aber auch im Allgemeinen zu gewährleisten. Ist es die Aufgabe der "Menschenrechte", Dienstleistungen zu regeln? Oder wird der Begriff nur benutzt, um eine höhere Bedeutsamkeit für das Thema zu beanspruchen? - Nicht jedes Recht ist ein Menschenrecht.
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 14:48:12:
Der Mensch soll frei über seine Sexualität verfügen können. Das schliesst eben den selbstbestimmten Verkauf der Dienstleistung Sex mit ein.
Die Frage ist, was diese Forderung zu einem "Menschenrecht" macht. Die Idee der Menschenrechte zielt primär darauf, die Rechte Individuums auf körperliche und geistige Unversehrtheit und Meinungsäußerung gegenüber dem Staat, aber auch im Allgemeinen zu gewährleisten. Ist es die Aufgabe der "Menschenrechte", Dienstleistungen zu regeln? Oder wird der Begriff nur benutzt, um eine höhere Bedeutsamkeit für das Thema zu beanspruchen? - Nicht jedes Recht ist ein Menschenrecht.
Die Menschenrechte sollen die Rahmenbedingungen schaffen, die es dem Individuum ermöglicht, sein Leben in Freiheit und Würde selbstbestimmt zu gestalten. Die Freiheit des einzelnen findet da ihre Grenzen, wo die Freiheit und Würde eines anderen Menschen beeinträchtigt wird.
Bei der freiwilligen Prostitution sehe ich nicht, wo das Problem liegt, das es rechtfertigt, dieses zu verbieten. DU plädierst für eine Regelung, indem du Prostitution verbieten willst. Freiheit bedeutet eben gerade, dass es grundsätzlich nicht geregelt werden soll, sondern der freien Entscheidung der direkt Beteiligten überlassen bleibt.
scipio, verteidiger der puffgänger ;)
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Scipio Africanus am 12. Februar 2005 15:14:33:
DU plädierst für eine Regelung, indem du Prostitution verbieten willst.
Bitte wo tue ich das?
Freiheit bedeutet eben gerade, dass es grundsätzlich nicht geregelt werden soll, sondern der freien Entscheidung der direkt Beteiligten überlassen bleibt.
Bleibt es ja auch. Prostitution wird durch Nachfrage bedingt, Verbote verlagern die Angelegenheit nur in einen weniger öffenttlichen Raum.
- Darum ging es aber gar nicht. Die Frage war, was das Anbieten einer Dienstleistung mit Menschenrechten zu tun hat.
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 15:36:29:
DU plädierst für eine Regelung, indem du Prostitution verbieten willst.
Bitte wo tue ich das?
Da habe ich dich wohl missverstanden.
Freiheit bedeutet eben gerade, dass es grundsätzlich nicht geregelt werden soll, sondern der freien Entscheidung der direkt Beteiligten überlassen bleibt.
Bleibt es ja auch. Prostitution wird durch Nachfrage bedingt, Verbote verlagern die Angelegenheit nur in einen weniger öffenttlichen Raum.
- Darum ging es aber gar nicht. Die Frage war, was das Anbieten einer Dienstleistung mit Menschenrechten zu tun hat.
Das VERBIETEN berührt die Menschenrechte, sofern man die freie Verfügung über die eigene Sexualität als ein Menschenrecht ansieht.
scipio
Re: Quatsch!
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Scipio Africanus am 12. Februar 2005 15:42:55:
Das Eine hat mit dem Anderen doch gar nichts zu tun!
A.
Re: Quatsch!
Als Antwort auf: Re: Quatsch! von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 16:21:11:
Das Eine hat mit dem Anderen doch gar nichts zu tun!
A.
Seh echt nicht wo dein Problem liegt.
scipio
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 14:48:12:
Nein, es geht nicht um Dienstleistung regeln. Es ist m.E. einfacher. Ich, Nikos, brauche Geld. Ich merke, daß beim Sex welches gibt. Dann mache ich es im größeren Stil oder eben im ganz großen Stil. Warum schließt denn die Staat nicht einfach alle Puffs? Weil die Damen dann einfach in der Wohnung weiter machen. Die Frauen sind eben nicht so unmündig und vom angeblichen Patriarchat versaut, wie die Femis es gerne hätten.
Nikos
Re: sexuelle Menschenrechte
Als Antwort auf: Re: sexuelle Menschenrechte von Andreas (d.a.) am 12. Februar 2005 15:36:29:
Die Frage war, was das Anbieten einer Dienstleistung mit Menschenrechten zu tun hat<
Nein. Das Verbieten der Dienstleistung hat aber sehr wohl etwas damit zu tun. Ähnlich wäre es, wenn jemand nicht mehr massieren darf.
Nikos