Burnout...Die Taktik einer Frau
Jeremin, Monday, 07.02.2005, 23:10 (vor 7667 Tagen)
Ich will ja nicht behaupten, dass das hier repräsentativ wäre, aber die Beiträge werfen ein bezeichnendes Licht auf das völlig unterschiedliche Verständnis für Arbeit und Familienverantwortung, finde ich.
Wie meinst Du das genau? (n/t)
BartS, Tuesday, 08.02.2005, 14:11 (vor 7666 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Burnout...Die Taktik einer Frau von Jeremin am 07. Februar 2005 21:10:43:
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
Peter, Tuesday, 08.02.2005, 15:07 (vor 7666 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Burnout...Die Taktik einer Frau von Jeremin am 07. Februar 2005 21:10:43:
Ich will ja nicht behaupten, dass das hier repräsentativ wäre, aber die Beiträge werfen ein bezeichnendes Licht auf das völlig unterschiedliche Verständnis für Arbeit und Familienverantwortung, finde ich.
Es ist wirklich ein interessanter Diskussionsstrang ueber das, was von Maennern und Frauen erwartet wird, z.B. dass das Anschliessen des Computers ein Job fuer junge Kerle sei oder dass es 'mutig' sei, den Job ganz hinzuschmeissen (weil Maenne gerade eine Gehaltserheohung bekommen hat), - oh, Mann! Ich wuerde aber Lima nicht vorschnell verurteilen wollen, vielleicht macht sie wirklich viel mehr im Haushalt als ihr Mann, das kann man als Leser nicht wissen. Im Strang wird ja auch ein Mann mit Burnout erwaehnt, der jetzt zuhause hockt.
Gruss,
Peter
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
Jeremin, Tuesday, 08.02.2005, 15:11 (vor 7666 Tagen) @ Peter
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von Peter am 08. Februar 2005 13:07:57:
Ich verurteile niemanden. Ich fand es nur interessant, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen ihr "Recht" auf ein jobloses Nurfamilienleben beanspruchen und verteidigen.
Meine Meinung dazu ist, dass es, nach dem allseits propagierten Zusammenbruch der "alten Rollenverteilung" eigentlich einen solchen Anspruch nicht mehr geben kann.
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
Odin, Tuesday, 08.02.2005, 15:27 (vor 7666 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von Jeremin am 08. Februar 2005 13:11:56:
Ich verurteile niemanden. Ich fand es nur interessant, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen ihr "Recht" auf ein jobloses Nurfamilienleben beanspruchen und verteidigen.
Noch dazu geht - bei Eintritt ins Rentenalter - dann das Gezeter der Frau, die sich zuhause "aufgeopfert" hat und jetzt weniger Rente kriegt los.
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
BartS, Tuesday, 08.02.2005, 16:10 (vor 7666 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von Jeremin am 08. Februar 2005 13:11:56:
Hallo Jeremin,
Ich verurteile niemanden. Ich fand es nur interessant, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen ihr "Recht" auf ein jobloses Nurfamilienleben beanspruchen und verteidigen.
Sie schreibt u.a. in dem Forum: "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass ich aufhören muss zu arbeiten um wieder zu mir zu kommen, mich besser um mich und meine Familie kümmern zu können und dem Stress zu entkommen, bevor er mich komplett kaputt macht. Ich bin meinem Mann für diese Unterstützung sehr dankbar."
Das klingt schon danach, dass es eine beiderseitige Entscheidung ist, dass die Frau ihren Job erstmal aufgibt und sich mehr in die Kindererziehung einbringt. Wenn beide diese Ansicht teilen, dann ist es doch auch okay, oder?
Meine Meinung dazu ist, dass es, nach dem allseits propagierten Zusammenbruch der "alten Rollenverteilung" eigentlich einen solchen Anspruch nicht mehr geben kann.
Nö, ich würde es anders sehen. Die Überwindung der alten Rollenverteilung führt dazu, dass die Väter genauso für sich ein "jobloses Nurfamilienleben" beanspruchen können.
Gruss
BartS
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
Peter, Tuesday, 08.02.2005, 16:43 (vor 7666 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von BartS am 08. Februar 2005 14:10:47:
Das klingt schon danach, dass es eine beiderseitige Entscheidung ist, dass die Frau ihren Job erstmal aufgibt und sich mehr in die Kindererziehung einbringt. Wenn beide diese Ansicht teilen, dann ist es doch auch okay, oder?
Natuerlich ist das o.k., wenn beide diese Ansicht teilen, und in ihre innere Familienangelegenheiten wuerde ich mich auch nicht einmischen. Nun hat die Frau aber ihr Anliegen zur oeffentlichen diskussion freigegeben, und mir scheint es in der Diskussion aber um ein 'Recht' der Frau auf daheimbleiben zu gehen, und das sehe ich anders. Die Kinder sind 9 und 15, der Zeitaufwand fuer Erziehung ist da nicht mehr so gross (der Kraftaufwand zum Grenzensetzen aber oft doch).
Nö, ich würde es anders sehen. Die Überwindung der alten Rollenverteilung führt dazu, dass die Väter genauso für sich ein "jobloses Nurfamilienleben" beanspruchen können.
Du kannst es der versammelten Damenschar ja mal vorschlagen. Mal sehen, wie schnell das Wort 'faul' faellt und wie wenig attraktiv du auf die Damen wirkst. Ich selber sehe auch keinen solchen Anspruch bei dir, noch bei jemand anderem, wenn es kein Kleinkinder gibt.
Gruss,
Peter
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
BartS, Tuesday, 08.02.2005, 19:22 (vor 7666 Tagen) @ Peter
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von Peter am 08. Februar 2005 14:43:51:
Hallo Peter,
Natuerlich ist das o.k., wenn beide diese Ansicht teilen, und in ihre innere Familienangelegenheiten wuerde ich mich auch nicht einmischen.
Okay.
Nun hat die Frau aber ihr Anliegen zur oeffentlichen diskussion freigegeben, und mir scheint es in der Diskussion aber um ein 'Recht' der Frau auf daheimbleiben zu gehen, und das sehe ich anders. Die Kinder sind 9 und 15, der Zeitaufwand fuer Erziehung ist da nicht mehr so gross (der Kraftaufwand zum Grenzensetzen aber oft doch).
Hmm. Ich sehe es so: Ein Recht auf daheimbleiben hat erstmal jeder, unabhängig davon ob man Single ist oder in einer Paarbeziehung lebt. Letztlich hängt es dann davon ab, ob die finanziellen Gegenheiten das erlauben. Von daher sehe ich darin nichts besonders. In einer Paarbeziehung wird man sich dann immer mit dem Partner darüber verständigen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Teil gegen den Willen des Partners zu Hause bleiben kann.
Nö, ich würde es anders sehen. Die Überwindung der alten Rollenverteilung führt dazu, dass die Väter genauso für sich ein "jobloses Nurfamilienleben" beanspruchen können.
Du kannst es der versammelten Damenschar ja mal vorschlagen. Mal sehen, wie schnell das Wort 'faul' faellt und wie wenig attraktiv du auf die Damen wirkst. [/i]
Nun die Damen müssten sich den Vorwurf "Faulheit" dann auch gefallen lassen. Wer selbst zu Hause ist, bei dem glaube ich nicht, dass dieser Vorwurf kommt. Klar werden einige dumm gucken, wenn ein Mann von sich aus zu Hause bleibt.
Ich selber sehe auch keinen solchen Anspruch bei dir, noch bei jemand anderem, wenn es kein Kleinkinder gibt.
Hmm. Ich finde die Begriffe "Anspruch" und "Recht" doch etwas irreführend. Wie ich schon sagte, jeder hat das Recht dazu, die Arbeit aufzugeben. In einer Beziehung wird man immer eine gemeinsame Lösung finden müssen.
Gruss
BartS
Re: Burnout...Die Taktik einer Frau
Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 20:41 (vor 7666 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von BartS am 08. Februar 2005 17:22:38:
Hallo Peter,
Natuerlich ist das o.k., wenn beide diese Ansicht teilen, und in ihre innere Familienangelegenheiten wuerde ich mich auch nicht einmischen.
Okay.
Nun hat die Frau aber ihr Anliegen zur oeffentlichen diskussion freigegeben, und mir scheint es in der Diskussion aber um ein 'Recht' der Frau auf daheimbleiben zu gehen, und das sehe ich anders. Die Kinder sind 9 und 15, der Zeitaufwand fuer Erziehung ist da nicht mehr so gross (der Kraftaufwand zum Grenzensetzen aber oft doch).
Hmm. Ich sehe es so: Ein Recht auf daheimbleiben hat erstmal jeder, unabhängig davon ob man Single ist oder in einer Paarbeziehung lebt. Letztlich hängt es dann davon ab, ob die finanziellen Gegenheiten das erlauben. Von daher sehe ich darin nichts besonders. In einer Paarbeziehung wird man sich dann immer mit dem Partner darüber verständigen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Teil gegen den Willen des Partners zu Hause bleiben kann.
>Nö, ich würde es anders sehen. Die Überwindung der alten Rollenverteilung führt dazu, dass die Väter genauso für sich ein "jobloses Nurfamilienleben" beanspruchen können.
Du kannst es der versammelten Damenschar ja mal vorschlagen. Mal sehen, wie schnell das Wort 'faul' faellt und wie wenig attraktiv du auf die Damen wirkst.
Nun die Damen müssten sich den Vorwurf "Faulheit" dann auch gefallen lassen. Wer selbst zu Hause ist, bei dem glaube ich nicht, dass dieser Vorwurf kommt. Klar werden einige dumm gucken, wenn ein Mann von sich aus zu Hause bleibt.
Ich selber sehe auch keinen solchen Anspruch bei dir, noch bei jemand anderem, wenn es kein Kleinkinder gibt.
Hmm. Ich finde die Begriffe "Anspruch" und "Recht" doch etwas irreführend. Wie ich schon sagte, jeder hat das Recht dazu, die Arbeit aufzugeben. In einer Beziehung wird man immer eine gemeinsame Lösung finden müssen.
Gruss
BartS
Vor etwa 15 Jahren war ein Mann in einer Diskusion mal echt clever. Dem Vorwurf der anwesenden Feministinnen, Hausfrauen arbeiten erheblich mehr als berufstätige Männer, antwortete er: Ich hab das auch eingesehen, daher haben wir bei uns die Rollen getauscht. Danach konnte er aber mithilfe der Moderatoren zerlegt werden. Das Gekeife klang nach: So haben wir nicht gewettet, sich das Schöne raussuchen usw.
Übrigens nützt das Recht zu Hause zu bleiben nur, wenn es finazierbar ist.
Die Frage stellt sich für die meisten Männer also nicht wirklich.
Ernsthafte Förderung das zu ändern gibt es auch nicht.
Friedwilli
Ich platz gleich!
Olsen-Twins-Fan, Tuesday, 08.02.2005, 20:58 (vor 7666 Tagen) @ Peter
Als Antwort auf: Re: Burnout...Die Taktik einer Frau von Peter am 08. Februar 2005 14:43:51:
Ich glaub, ich platz gleich! Aaaaufwachen! Die Frau zahlt dann keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeiträge. Aaaaufwachen! Sie bezieht aber später Rente/Hinterbliebenenrente und sie nimmt Leistungen aus der Krankenkasse. Wer subventioniert ihr das wohl? Ist so der Sozialstaat finanzierbar? Ja natürlich, solange der Staat wie blöd Schulden macht und den nächsten Generationen den Stinkefinger zeigt. Wäre eure Toleranz auch dann noch so groß, wenn diese Einstellung ein junger Punker an den Tag legen würde?
Wenn der Ehemann doppelt Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen würde, wäre es mir auch egal wie sich Entscheiden würde.
Verdammt sauer
Olsen-Twins-Fan
Re: Ich platz gleich!
BartS, Tuesday, 08.02.2005, 21:10 (vor 7666 Tagen) @ Olsen-Twins-Fan
Als Antwort auf: Ich platz gleich! von Olsen-Twins-Fan am 08. Februar 2005 18:58:32:
Die Frau zahlt dann keine Steuern und keine Sozialversicherungsbeiträge.
Sie bezieht ja auch kein Einkommen.
Sie bezieht aber später Rente/Hinterbliebenenrente und sie nimmt Leistungen aus der Krankenkasse.
Das mit der Krankenkasse stimmt, allerdings werden ihr, soweit ich weiss, nur bedingt die Jahre der Kindererziehung für die Rente angerechnet. Man muss auch sehen, dass diese Kinder die Rentenbeitragszahler von morgen sein werden. Woher sollen diese denn sonst kommen?
Wer subventioniert ihr das wohl? Ist so der Sozialstaat finanzierbar?
Ich denke ein reicher Staat wie die Bundesrepublik kann sich sowas leisten.
Ja natürlich, solange der Staat wie blöd Schulden macht und den nächsten Generationen den Stinkefinger zeigt. Wäre eure Toleranz auch dann noch so groß, wenn diese Einstellung ein junger Punker an den Tag legen würde?
Wie sehe für Dich die Alternative in puncto familienfreundliche Politik aus?
Gruss
BartS
Re: Ich platz gleich!
Odin, Tuesday, 08.02.2005, 22:21 (vor 7666 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 08. Februar 2005 19:10:39:
Wie sehe für Dich die Alternative in puncto familienfreundliche Politik aus?
Gruss
BartS
Frauen zum arbeiten schicken, damit die Kinder lernen, daß man durch Arbeit sein Geld verdient und nicht durch rumsitzen und Unterstützung fordern.
Re: Ich platz gleich!
Olsen-Twins-Fan, Wednesday, 09.02.2005, 01:37 (vor 7666 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 08. Februar 2005 19:10:39:
Man muss auch sehen, dass diese Kinder die Rentenbeitragszahler von morgen sein werden. Woher sollen diese denn sonst kommen?
Genau das ist es! Die Kinder zahlen die Rentner von morgen! Nicht die Mutter ------ die Kinder!
Ich stelle Maschinen her, an denen Arbeiter Geld erwirtschaften. Mit den erwirtschafteten Geld bezahlen sie die Rentner von heute und morgen. Ich will jetzt auch ganz viel Anerkennung und Kohle bekommen. Wenn ich meine Arbeit nicht gemacht hätte, gäbe es keine Rentenzahler. Und wenn die Lehrer ihre Arbeit nicht machen würden... und die Leute in den Stromkraftwerken... und, und, und....
Olsen-Twins-Fan
Re: Ich platz gleich!
BartS, Wednesday, 09.02.2005, 11:42 (vor 7665 Tagen) @ Olsen-Twins-Fan
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von Olsen-Twins-Fan am 08. Februar 2005 23:37:54:
Hallo,
Man muss auch sehen, dass diese Kinder die Rentenbeitragszahler von morgen sein werden. Woher sollen diese denn sonst kommen?
Genau das ist es! Die Kinder zahlen die Rentner von morgen! Nicht die Mutter ------ die Kinder!
Ich stelle Maschinen her, an denen Arbeiter Geld erwirtschaften. Mit den erwirtschafteten Geld bezahlen sie die Rentner von heute und morgen. Ich will jetzt auch ganz viel Anerkennung und Kohle bekommen. [/i]
Und bekommst Du die als Maschinenbauer nicht? Bei Dir klang es so durch, als wenn es keine gesellschaftlich nennenswerte Leistung sei, Kinder zu bekommen und zu erziehen.
Gruss
BartS
Re: Ich platz gleich!
Olsen-Twins-Fan, Wednesday, 09.02.2005, 18:56 (vor 7665 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 09. Februar 2005 09:42:07:
"Bei Dir klang es so durch, als wenn es keine gesellschaftlich nennenswerte Leistung sei, Kinder zu bekommen und zu erziehen."
Wer etwas für die Gesellschaft machen möchte, der muss es in erster Linie selber machen und nicht sagen: Mein Kinder werden später mal .... Aber, aber ich möchte die finanzielle Anerkennung bekommen.
Familienpolitik ist in Deutschland zur Lobbypolitik verkommen: Macht alles 4 Jahre euer Kreuzchen an die richtige Stelle und wir lassen bei euch die Kasse klingeln. Toll für euch, so ist ein Hausfrauenleben möglich und toll für uns, so kann man Wahlen gewinnen.
Pfui Buuuh
Olsen-Twins-Fan
Re: Ich platz gleich!
BartS, Wednesday, 09.02.2005, 20:46 (vor 7665 Tagen) @ Olsen-Twins-Fan
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von Olsen-Twins-Fan am 09. Februar 2005 16:56:32:
Hallo,
Wer etwas für die Gesellschaft machen möchte, der muss es in erster Linie selber machen und nicht sagen: Mein Kinder werden später mal ....
Kinder aufzuziehen ist auch eine Form des "für die Gesellschaft etwas selber machen".
Familienpolitik ist in Deutschland zur Lobbypolitik verkommen: Macht alles 4 Jahre euer Kreuzchen an die richtige Stelle und wir lassen bei euch die Kasse klingeln. Toll für euch, so ist ein Hausfrauenleben möglich und toll für uns, so kann man Wahlen gewinnen.
Okay, dann schlage eine alternative Familienpolitik vor.
Gruss
BartS
Re: Ich platz gleich!
Olsen-Twins-Fan, Thursday, 10.02.2005, 00:54 (vor 7665 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 09. Februar 2005 18:46:26:
Okay, dann schlage eine alternative Familienpolitik vor.
Keine Familienpolitik!
Familienpolitik geht immer zu lasten anderer. Demokratie bedeutet nicht, die Mehrheit darf die Minderheit abzocken!
Re: Ich platz gleich!
BartS, Thursday, 10.02.2005, 01:36 (vor 7665 Tagen) @ Olsen-Twins-Fan
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von Olsen-Twins-Fan am 09. Februar 2005 22:54:02:
Keine Familienpolitik!
Familienpolitik geht immer zu lasten anderer. Demokratie bedeutet nicht, die Mehrheit darf die Minderheit abzocken!
D.h. dann konsequenterweise auch Abschaffung aller öffentlichen Kindertagesstätten, des Kindergeldes und keine steuerliche Bevorzugung der Familie mit Kindern, weil das ja zu Lasten der Kinderlosen geht. Wie wird es dann hier in 10, 20, 50 Jahren aussehen?
Gruss
BartS
Re: Ich platz gleich!
blendlampe, Thursday, 10.02.2005, 11:36 (vor 7664 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 09. Februar 2005 23:36:35:
D.h. dann konsequenterweise auch Abschaffung aller öffentlichen Kindertagesstätten, des Kindergeldes und keine steuerliche Bevorzugung der Familie mit Kindern, weil das ja zu Lasten der Kinderlosen geht. Wie wird es dann hier in 10, 20, 50 Jahren aussehen?
Es gibt viele Wege. In anderen Ländern (zum Beispiel den USA) ist es so und deren Geburtenrate ist _weit_ höher als die deutsche.
Ich könnte weniger Zuschüsse gut verkraften. Das Problem ist vielmehr, dass mir das Familienrecht und der Staat auf der anderen Seite irre viel wegnimmt. Viel mehr als er mir gibt. Ich habe mit absurd hohen Unterhaltssätzen zu tun für Kinder, die sich in mütterlicher Geiselhaft befinden. Mit generell hohen Steuern und Nebenkosten, insbesondere hohe indirekte Steuern. Die fressen sich besonders bei Leuten durch den Geldbeutel, die ihr Geld ganz verkonsumieren müssen. Wer von den neu gewordenen Eltern realisiert schon, dass er allein für Aldi-Windeln 50 EUR Steuern p.a. bezahlt? Dazu etwa 80 EUR höhere Müllgebühren für die Entsorgung? Künstlich hoch gehaltene Strom- und Gaspreise berappen muss? Die Liste ist endlos.
Re: Ich platz gleich!
Nikos, Thursday, 10.02.2005, 21:33 (vor 7664 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 09. Februar 2005 23:36:35:
Keine Familienpolitik!
Familienpolitik geht immer zu lasten anderer. Demokratie bedeutet nicht, die Mehrheit darf die Minderheit abzocken!
D.h. dann konsequenterweise auch Abschaffung aller öffentlichen Kindertagesstätten, des Kindergeldes und keine steuerliche Bevorzugung der Familie mit Kindern, weil das ja zu Lasten der Kinderlosen geht. Wie wird es dann hier in 10, 20, 50 Jahren aussehen?<
Na ja, die Welt geht nie unter. Wohl aber diskriminiernde und menschenverachtende Radikalideologien.
Quizfrage: Was ist damit gemeint?
Nikos
Re: Ich platz gleich!
Olsen-Twins-Fan, Friday, 11.02.2005, 00:14 (vor 7664 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von Nikos am 10. Februar 2005 19:33:46:
Wenn es so weiter geht, dann ist Deutschland in 10,20,50 Jahren so knitterhagel verschuldet, das ein großer Teil der Steuereinnahmen für Zinstilgung draufgeht!
Soll ja kein Problem sein: Deutschland macht einfach eine Währungsreform und schwups --- sind die Schulden weg. Dann kann man wieder neue machen u. s. w. Hihihi.
Nach meiner Erfahrung, haben scheinbar haben nur noch die alten Leute ein ernsthaftes Gespür für wirtschaftliche Gefahren.
Selbstverständlich müssen auch weiterhin Schulen und Kindertagesstätten finanziert werden.
Ebenso halte ich es für eine Selbstverständlichkeit, das Kinder in der Krankenkasse mitversichert sind.
Na ja, die Welt geht nie unter.
Aber es kann an manchen Orten verdammt unangenehm werden.
Gruß
Olsen-Twins-Fan
Re: Ich platz gleich!
Nikos, Saturday, 12.02.2005, 15:40 (vor 7662 Tagen) @ Olsen-Twins-Fan
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von Olsen-Twins-Fan am 10. Februar 2005 22:14:57:
Wenn es so weiter geht, dann ist Deutschland in 10,20,50 Jahren so knitterhagel verschuldet, das ein großer Teil der Steuereinnahmen für Zinstilgung draufgeht!<
Richtig. Es genügen lediglich 40 Jahren radikal-feminismus um alles Aufgebaute zu zerstören und dann noch 40 Jahren dazu, um völlig unter zu gehen.
Nichts neues.
Nikos
Re: Ich platz gleich!
BartS, Saturday, 12.02.2005, 17:15 (vor 7662 Tagen) @ Nikos
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von Nikos am 12. Februar 2005 13:40:34:
Richtig. Es genügen lediglich 40 Jahren radikal-feminismus um alles Aufgebaute zu zerstören und dann noch 40 Jahren dazu, um völlig unter zu gehen.
Achso, und wir gehen unter, weil soviel Geld für Familienpolitik und Kindertagesstätten ausgegeben werden? Vielleicht sollte man mal auf die richtigen Dimensionen achten.
Gruss
BartS
Re: Ich platz gleich!
Nikos, Sunday, 13.02.2005, 00:04 (vor 7662 Tagen) @ BartS
Als Antwort auf: Re: Ich platz gleich! von BartS am 12. Februar 2005 15:15:10:
Richtig. Es genügen lediglich 40 Jahren radikal-feminismus um alles Aufgebaute zu zerstören und dann noch 40 Jahren dazu, um völlig unter zu gehen.
Achso, und wir gehen unter, weil soviel Geld für Familienpolitik und Kindertagesstätten ausgegeben werden? Vielleicht sollte man mal auf die richtigen Dimensionen achten<
Nicht nur. Aber auch. Und auch deshalb, weil Kinder zu machen ähnlich riskant geworden ist, wie in der Krieg zu ziehen. Viele erzählen mir, ich würde allein aus eigener Erfahrungen zu sehr verallgemeinern. Na ja, mag sein. Doch eine Erfahrung, die bald von der Mehrheit gemacht wird, ist nicht mehr Einzelfall.
Nikos