Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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den Esel schlagen und den Sack meinen

Analytiker, Monday, 07.02.2005, 01:58 (vor 7668 Tagen)

Habe den Eindruck dass in diesem Forum oft zu pauschal gegen Frauen gewettert wird, wenn mann eigentlich die Emanzen-Ideologie meint. Das halte ich für kontraproduktiv, denn der "Krieg zwischen den Geschlechtern" ist ja gerade das, was die Emanzen wollen und anheizen.

Z.B. was bringt es, an den UNO-Zahlen herumzunörgeln oder sie abzustreiten? Die Zustände in D sind doch nicht repräsentativ für die Welt. Dass zumindest in der 2. und 3.Welt (=grosse Mehrheit aller Menschen) die Frauen mehr arbeiten müssen (grossenteils unbezahlt) und weniger besitzen, ist doch evident. Und ja, auch unter den Armen (nicht nur bei Grossgrundbesitzern, wo eh formell alles dem Patriarch gehört).

Das beste wäre doch, die Gemeinsamkeiten zwischen vernünftigen Frauen und Männern zu suchen und zu fördern, und deren gemeinsame Gegensätze zur Emanzen-Ideologie zu betonen, statt pauschal Frauen als "emanzen-manipuliert" etc. zu kritisieren oder gar abzuwerten. Dies gilt insbesondere auch für die (bzw. in der) Partnerschaft selbst.

Nur so'n Gedanke...

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Magnus, Monday, 07.02.2005, 03:17 (vor 7668 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

Habe den Eindruck dass in diesem Forum oft zu pauschal gegen Frauen gewettert wird, wenn mann eigentlich die Emanzen-Ideologie meint. Das halte ich für kontraproduktiv, denn der "Krieg zwischen den Geschlechtern" ist ja gerade das, was die Emanzen wollen und anheizen.

Nein. Alles was hier kritisiert wird ist der Zeitgeist. Es ist nun mal Pech, dass viele diesem Zeitgeist unterliegen.

Z.B. was bringt es, an den UNO-Zahlen herumzunörgeln oder sie abzustreiten? Die Zustände in D sind doch nicht repräsentativ für die Welt. Dass zumindest in der 2. und 3.Welt (=grosse Mehrheit aller Menschen) die Frauen mehr arbeiten müssen (grossenteils unbezahlt) und weniger besitzen, ist doch evident.

Evident, dass Frauen mehr arbeiten? So ein quatsch! Dann gib mir mal Beweise, damit es evident wird.

Und ja, auch unter den Armen (nicht nur bei Grossgrundbesitzern, wo eh formell alles dem Patriarch gehört).

Was ist der Patriarch? Was meinst wer das Zepter in der hand hält, wenn der Patriarch abkratzt?

Magnus

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Andreas, Monday, 07.02.2005, 08:38 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

Z.B. was bringt es, an den UNO-Zahlen herumzunörgeln oder sie abzustreiten? Die Zustände in D sind doch nicht repräsentativ für die Welt. Dass zumindest in der 2. und 3.Welt (=grosse Mehrheit aller Menschen) die Frauen mehr arbeiten müssen (grossenteils unbezahlt) und weniger besitzen, ist doch evident.

Evident? Wo ist das evident? Beweise?

Gruß
Andreas

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Odin, Monday, 07.02.2005, 11:37 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

Z.B. was bringt es, an den UNO-Zahlen herumzunörgeln oder sie abzustreiten? Die Zustände in D sind doch nicht repräsentativ für die Welt. Dass zumindest in der 2. und 3.Welt (=grosse Mehrheit aller Menschen) die Frauen mehr arbeiten müssen (grossenteils unbezahlt) und weniger besitzen, ist doch evident.

Weniger besitzen ist klar - mehr arbeiten aber schon mal gar nicht. Wie mißt Du das? Oder wird das gewogen?
Schwere Arbeit ist beinahe ausschließlich Männern vorbehalten.
Auch in Deutschland wurde die Arbeit einer Hausfrau schon ähnlich "gemessen". Oder hast Du schon mal einen Artikel gelesen, wo das einer Hausfrau "zustehende" Gehalt errechnet wurde? Das ist genau so ein Witz wie die UNO-Zahlen von oben: Klatsch mit der Nachbarin ist Arbeit, wenn gleichzeitig alle 5 Minuten das Kind im Sandkasten beobachtet wird und wird natürlich mit dem Gehalt einer Professorin für Pädagogik vergütet.

Was denkst Du Dir z.B., wenn Du vom nächsten Grubenunglück mit 2000 Toten in China hörst? Ihre Arbeit zählt wohl bei der UNO als 10 Stunden Tag und danach ist frei, während die Frau den ganzen Tag auf das Kind aufpassen mußte - und nachher immer noch.

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Optimist, Monday, 07.02.2005, 17:20 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

Hi,

Uneingeschränkte Zustimmung!

Unrecht kann nicht durch weiteres Unrecht ausgeglichen werden, es hebt sich nicht gegenseitig auf - es kumuliert!

Im Feminismus wurden und werden in unzähligen Beispielen Männer als pauschalisierte Gruppe angegriffen, diffamiert und diskriminiert. Das ist Unrecht und nebst den meisten Männern sieht es auch die überwiegende Mehrzahl an Frauen so. Die Mehrheit der Frauen die ich kenne hält den Feminismus für eine überkommene sexistische Ideologie die nach der Erfüllung der ursprünglichen Zielsetzungen inzwischen nur zum persönlichen Profit und Profilierung einzelner Frauen dient. Ich finde dies erfreulich und gut.

Das, was mich an Quoten, Frauenförderprogrammen und dem Feminismus so stört ist, dass eine Diskriminierung von einigen Frauen durch einige Männer von widerum anderen Frauen zum Anlass genommen wird eine "ausgleichende" Diskriminierung gegen ander Männer zu begründen und damit sich selbst und einige andere Frauen einen Vorteil zu erschaffen. Genannt wird das ganze dann "affirmative action", "positive Diskriminierung" oder "ausgleichende Gerechtigkeit" - von Gerechtigkeit ist es aber denkbar weit entfernt.

Indem teile der Männerbewegung versuchen dieselben Parolen und Methoden mit umgekehrten Vorzeichen anzuwenden machen sie nicht auf das von Anderen begangene Unrecht aufmerksam - sie begeben sich selber ins Unrecht. Dazu kommt dann noch das sie damit das zarte Pflänchen der gesellschaftlichen Anerkennung zertrampeln. Unrecht hebt sich nicht auf - es kumuliert!

Man hat mir schon gesagt, damit die Erfolge des Feminismus nachzumachen - aber es sind nicht die Erfolge die damit kopiert werden sondern die Fehler und die Miserfolge. Im selben Athemzug habe ich auch schon eine Begründung zu hören bekommen bei der sich mein Nackenhaar sträubte: sinngemäß "aber die machen es doch auch so". Was ist das? Es ist das Bekennteniss "wir sind genauso blöd wie die". Mehr noch, indem die selben Fehler begangen werden obwohl man sie hat sehen können und daraus lernen sind diejenigen die sie kopieren nicht nur genauso blöd, sondern mit Abstand noch blöder als deren feministische Vorbilder.

Insbesondere die vielen Frauen die der Männerbewegung aufgeschlossen bis sympathisch gegenüberstehen werden verletzt und verschreckt wenn sie Grund zu der Annahme bekommen, dass es nicht um die Beseitigung von Unrecht geht sondern um dessen Umkehrung.

Beispiel Gewalt:

Gewalt ist männlich... tönt es nun schon seit Jahrzehnten aus feministischen Sprachrohren.
Gewalt ist weiblich... ist die dilletantische Kopie dieses Schwachsinns.
Die Behauptung Gewalt sei weiblich halte ich für genauso menschenverachtend, diskriminierend und diffamierend wie die vorangegangene Behauptung sie sei männlich.

Nein. Gewalt ist ASOZIAL!

Gewalt ist asoziales Verhalten und wenn sie durch eine Frau oder einen Mann begangen wird, dann liegt die Ursache nicht darin, dass diese Person eine Frau oder ein Mann ist sondern das sie asozial ist! ... und es gibt bedauerlicherweise immer noch viel zu viele asoziale Gewalttäterinnen und Gewalttäter in Deutschland und sonstwo auf der Welt.

Ich stimme der Meinung von Analytiker vollumfänglich zu und sehe die genannten "gemeinsamen Gegensätze" darin, dass die absolute Mehrheit von Frauen und Männern durch die Agitation einiger weniger ausgenutzt und diffamiert werden. Der Feminismus bietet einigen wenigen Frauen einen persönlichen Vorteil. Gleichzeitig bringt er der Mehrheit der Frauen garnichts, wenn nicht gar Nachteile. Einigen wenigen Männern bringt er konkrete Nachteile und für den Rest bleibt die abstossende Wirkung der gehässigen Diffamierung. Der Feminismus/ die Quote bietet der angehenden Professorin/ Managerin/ Amtsleiterin Vorteile gegenüber dem angehenden Professor, Manager oder Amtsleiter. Dies geschieht auf Kosten der 0815-Frau und beleidigt den 0815-Mann.

Es ist Diskriminierung, es ist Sexismus, es ist menschenverachtend und widerlich - und auch wenn es zehn mal so sehr aus feministischen Sprachrohren ertönt - es bleibt falsch!

Ich gehe davon aus, dass die allermeisten Frauen (wie Männer ebenso) ein ausgeprägtes Gespür für Gerechtigkeit haben und sogar, dass die allermeisten derjenigen die die feministischen Parolen blind repitieren dies unterlassen würden sobald sie die dahinter stehenden Motive und Zerrbilder erkennen. Der Feminismus nützt einigen wenigen Frauen auf Kosten der großen Mehrheit von ihnen. Mit der Verbreitung dieser Erkenntnis kann man viele neue Freunde gewinnen - mit hasserfülter Agitation gewinnt man Feinde.

Irgendwer hatte mal hier im Forum in einem Thread die Analogie vom Hammer und dem Amboss angeführt. Die blinde, sexistische Agitation gegen "die Frauen" ist beim Thema Feminismus in etwa so nützlich wie der 20kilo-Vorschlaghammer für den Goldschmied. Mit einem Schlag kann alles bisher erreichte zertrümmert werden.

viele Grüße,

Optimist

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Scipio Africanus, Monday, 07.02.2005, 21:11 (vor 7667 Tagen) @ Optimist

Als Antwort auf: Re: den Esel schlagen und den Sack meinen von Optimist am 07. Februar 2005 15:20:10:

Na, du bist wirklich ein Optimist. Die Gegenseite feuert 40 kg Granaten, und du wirfst Wattebäuschchen zurück ! Sei vorsichtig, sonst verletzt du noch jemanden.
Ist es da nicht wieder ... mann muss auf die Frauen etwas Rücksicht nehmen, da sie besonders schützenswert sind.

Scipio

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Joseph S, Monday, 07.02.2005, 21:36 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

Hallo "Analytiker",

natürlich ist das bei uns dargestellte Frauenbild etwas schlechter als die Wirklichkeit,
wenn man übersieht, daß wir nur die sonstwo verschwiegenen Seiten der Frauen hervorholen,
und es für unnötig halten, das zu wiederholen, was überall gesagt wird. Wenn man sich
wehrt wird man halt vom Aggressor gerne als Angreifer bezeichnet.

Wenn diese Zahlen von der UNO stammen, sollte es doch möglich sein, eine Quelle bei der UNO
anzugeben. Wenn nicht angegeben wird, wer wo was wie erfaßt hat, sind die Zahlen wertlos.
Wenn für die Zahlen keine Quelle bei der UNO angebbar ist, muß man davon ausgehen, daß
sie nicht von der UNO stammen, sondern frei erfunden sind.

Evident ist an den Zahlen nur, daß sie sehr fragwürdig sind. Die Behauptung, daß Frauen doppelt
so viel arbeiten wie Männer halte ich für absolut unglaubwürdig. Ein mir befreundeter Afrikaner
fand es schon diskriminiernd, daß aus Afrika immer die Wasserkrüge tragenden Frauen gezeigt
werden, aber nie arbeitende Männer. Daher kann man nämlich auf den Gedanken kommen, daß die
afrikanischen Männer viel fauler seien als ihre Frauen. Tatsächlich sei es aber so, daß die
harte Arbeit auf den Feldern oder Steine zu tragen dort Männerarbeit sei. Evident ist also
nur, daß die angegebene Zahl der Mehrarbeit falsch ist.

Zudem braucht eine verglichen mit den Männern von dort faule Frau aus Deutschland und nicht mit
den Frauen aus sonstwo zu prahlen.

Die beste Gedankenzensur ist die Selbstzensur. Es sind nicht "die Emanzen" die das Denken
manipuliern, sondern ein von Männern und Frauen unreflektiert gedankenlos praktizierter
Feminismus, der sich gerade auf die hier kritisierten Traumzahlen stützt.

Gruß
Joseph

Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Analytiker, Tuesday, 08.02.2005, 01:20 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: den Esel schlagen und den Sack meinen von Analytiker am 06. Februar 2005 23:58:02:

5 der 6 Antworten bestätigen leider meinen ursprünglichen Eindruck.

Scipio Africanus formulierte das Missverständnis besonders deutlich:

Die Gegenseite feuert 40 kg Granaten, und du wirfst Wattebäuschchen zurück !

Um welche "Seiten" geht es denn wirklich ?
Ich versuche es mal deutlicher zu erklären:
Die "2 Seiten" um die es eigentlich gehen sollte, sind NICHT "Emanzinnen vs. Frauenhasser", SONDERN "Vernünftige Frauen+Männer vs. Extremistische Frauen+Männer" !
Emanzinnen und Frauenhasser feuern beide mit Granaten...
Scipio versteht nicht, dass er mit dieser Haltung selbst die "Gegenseite" ist, zusammen mit den Emanzen.

Oder um noch deutlicher zu werden: Analogie zum Nahost-Konflikt.
Sharon und Hamas brauchen sich gegenseitig, beide feuern mit Granaten (etc.). Beide eskalieren den Konflikt und schaden der grossen Mehrheit ihrer jeweiligen Völker.
Gefragt wären aber die Vernünftigen beider Völker -- nur mit/zwischen diesen ist eine konstruktive Lösung möglich !

Analog in der Emanzen-Angelegenheit. Statt dass man hier den Dialog mit den vernünftigen Frauen sucht, wird pauschale Ablehnung zementiert. Frauen sind schlecht, Männer sind gut, Kriege und häusliche Gewalt sind natürlich einem Geschlecht zuzuweisen, einfach dem anderen vom eigenen...

Anscheinend sind viele in diesem Forum uneinsichtig über diesen Sachverhalt, sie verstehen es nichtmal nachdem man es aufgezeigt hat. Hoffe mein 2. Anlauf brachte was.

---

Magnus fragte:

Was ist der Patriarch? Was meinst wer das Zepter in der hand hält,
wenn der Patriarch abkratzt?

Na wohl der älteste Sohn des Patriarchen, oder sonst halt ein männlicher Ellenbögler. In traditionellen Gesellschaften ist das sogar als Gesetz festgehalten. Darum legen z.B. Araber und Ostasiaten so grossen Wert auf männliche Nachkommen, das geht z.T. so weit, dass weibliche Nachkommen gleich nach Geburt gekillt werden. In meiner weiteren Verwandschaft gibt es einen Araber, der seine Frau zum Teufel jagte weil sie ihm 4 Töchter gebar, aber keinen Sohn! Die Schuld daran gab er ihr, dabei ist doch klar, dass es entweder Zufall war (Wahrscheinlichkeit 0.0625) oder er halt mal ne andere Stellung hätte ausprobieren sollen, seine X- und Y-Spermien sind ja unterschiedlich schwer...

Evident, dass Frauen mehr arbeiten? So ein quatsch! Dann gib mir mal
Beweise, damit es evident wird.

Das ergibt sich schon aus der Pascha-Mentalität, die dort weit verbreitet ist. Dabei kann man nicht von industriellen Arbeitszeiten der Männer ausgehen -- es geht da um Agrargesellschaften, wo sich Paschas leisten können, Boccia (o.ä.) zu spielen während die Frauen kilometerweit latschen müssen um das Wasser zu holen oder einzukaufen. Haushalt und Kinderversorgen überlässt er ihr natürlich dann auch weitgehend.

Aber auch im "emanzipierten" Deutschland kann es vorkommen, dass durch die Mehrfachbelastung eine Frau länger als ihr Mann arbeitet: Der Mann 40 Stunden in seinem Job, die Frau 40h in ihrem Job und den Rest des Tages und das Wochenende(!) im Haushalt und mit den Kindern. Da kommen dann schon mal 80h zusammen. Natürlich ist das nicht der Durchschnitt in D, die UNO nannte ja den Weltdurchschnitt.

An Odin: Es ging ja um die Arbeits-Quantität, nicht um die -Qualität.

Gruss,
der Analytiker

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Scipio Africanus, Tuesday, 08.02.2005, 01:49 (vor 7667 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

5 der 6 Antworten bestätigen leider meinen ursprünglichen Eindruck.
Scipio Africanus formulierte das Missverständnis besonders deutlich:

Die Gegenseite feuert 40 kg Granaten, und du wirfst Wattebäuschchen zurück !

Um welche "Seiten" geht es denn wirklich ?
Ich versuche es mal deutlicher zu erklären:
Die "2 Seiten" um die es eigentlich gehen sollte, sind NICHT "Emanzinnen vs. Frauenhasser", SONDERN "Vernünftige Frauen+Männer vs. Extremistische Frauen+Männer" !
Emanzinnen und Frauenhasser feuern beide mit Granaten...
Scipio versteht nicht, dass er mit dieser Haltung selbst die "Gegenseite" ist, zusammen mit den Emanzen.


Es ist Krieg.
Zeig mir die Frauen, die sich glaubwürdig gegen den Feminismus stellen ! Nenne mir eine deutsche Politikerin von Rang, die sich gegen die permanente Frauenbevorzugung einsetzt. Ich kenne keine. Deine vernünftigen Frauen, wo sind sie denn ? Sobald es eine politische Bewegung gibt, die massgeblich von Frauen mitgetragen wird und sich gegen das Feminat stellt, bin ich bereit, mit diesen Frauen ein Bündnis einzugehen. Aber nicht vorher.
Es ist ein lohnenswertes Ziel, dass Männer und Frauen in konstruktiver Weise gemeinsam Probleme angehen und nach Lösungen suchen. Solange aber die sexistische Femi - Ideologie den öffentlichen Diskurs beherrscht, sehe ich da keine Chance. Ich verlasse mich in diesem Konflikt lieber auf die Männer als auf deine vernünftigen Frauen.
Und wenn nicht immer alle Frauen fair behandelt werden, na wenn schon. Wir leben in einer ungrechten Welt. Ich sags nochmals! Ich will nicht fairer als irgendeine Emanze sein. Wenn der Krieg gewonnen und die Entfeminisierung abgeschlossen ist, dann ist eine gerechtere Ordnung möglich. Bis dann wird gehobelt.

scipio

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Andreas, Tuesday, 08.02.2005, 09:00 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

Das ergibt sich schon aus der Pascha-Mentalität, die dort weit verbreitet ist. Dabei kann man nicht von industriellen Arbeitszeiten der Männer ausgehen -- es geht da um Agrargesellschaften, wo sich Paschas leisten können, Boccia (o.ä.) zu spielen während die Frauen kilometerweit latschen müssen um das Wasser zu holen oder einzukaufen. Haushalt und Kinderversorgen überlässt er ihr natürlich dann auch weitgehend.
Aber auch im "emanzipierten" Deutschland kann es vorkommen, dass durch die Mehrfachbelastung eine Frau länger als ihr Mann arbeitet: Der Mann 40 Stunden in seinem Job, die Frau 40h in ihrem Job und den Rest des Tages und das Wochenende(!) im Haushalt und mit den Kindern. Da kommen dann schon mal 80h zusammen. Natürlich ist das nicht der Durchschnitt in D, die UNO nannte ja den Weltdurchschnitt.
An Odin: Es ging ja um die Arbeits-Quantität, nicht um die -Qualität.
Gruss,
der Analytiker

Das sind leider alles Vorurteile, die zwar in den Medien immer wieder gerne durchgekaut, aber durch nichts belegt sind. Natürlich hat man allgemeinhin den Eindruck, daß Frauen insgesamt "mehr" arbeiten, was aber nicht stimmt, weil das Arbeitsvolumen und die Arbeitsleistung von Männern schlichtweg ausgeblendet wird. Selbst das Märchen von der "Mehrfachbelastung" der Frau ist kaum glaubwürdig. Symptomatisch ist dafür folgendes Beispiel: Ein Journalist schrieb vor einigen Jahren in einer Zeitung einen Artikel über die faulen "Machomänner" in Spanien. Grundlage seines Artikels war eine Statistik, in der festgehalten wurde, das die Ehefrau in einer Familie wesentlich mehr Hausarbeit leistet als der Mann. Was der Autor nicht mit erwähnt hat, war die Tatsache, daß in Spanien die Familienväter zu einem großen Teil Alleinverdiener sind, die Frauen also meistens Hausfrauen. Als ich die Redaktion daraufhin anschrieb, gab man mir dann kleinlaut zu verstehen, daß dies ja nur als "Spaß" gedacht war.
Selbst das Bundesfamilienministerium hat bereits für Deutschland festgestellt, daß Frauen statistisch gesehen nur einige wenige Minuten täglich mehr arbeiten als Männer, wobei hier - wie Odin schon richtig schrieb - massiv getrickst wurde. Ein großer Teil der Arbeit, die von Männern geleistet wird, wird in dieser Statistik überhaupt nicht erfaßt. Ansonsten kann ich mir nicht erklären, wie es kommt, daß Frauen die Zeit haben, den ganzen Nachmittag Steinchen im Garten von A nach B, von B nach C und von C wieder zurück nach A zu transportieren oder stundenlang draußen vor dem Haus mit der Nachbarin zu plauschen, während der Mann abends um 18 Uhr von der Fabrikarbeit nach Hause kommt. Selbst in Ländern der Dritten Welt ist das so. Da sitzen die Frauen in versammelter Frauschaft vor dem Häuschen, plaudern und machen ihre Handarbeit und Körbchen, während sich die Männer 16 Stunden täglich auf hoher See als Fischer den Arsch aufreißen. Aber was hier in Deutschland ankommt, sind selbstverständlich nur die wassertragenden Frauen und Männer, die "Boccia" spielen.

Gruß
Andreas

Nope

Arne Hoffmann, Tuesday, 08.02.2005, 11:07 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:


Hi Analytiker,

Analog in der Emanzen-Angelegenheit. Statt dass man hier den Dialog mit den vernünftigen Frauen sucht, wird pauschale Ablehnung zementiert. Frauen sind schlecht, Männer sind gut

Das, was du beschreibst, entspricht überhaupt nicht meiner Wahrnehmung und Erfahrung. Der Dialog mit den vernünftigen Frauen wird gesucht und gefunden. Mehrere davon gibt es in diesen Foren, wenn sie sich auch nicht ständig zu Wort melden, aber Monika, Jolanda und ChrisTine zum Beispiel tun das sehr wohl. Mein Buch "Sind Frauen bessere Menschen?" hat bei amazon.de von mehreren Frauen sehr positive Rezensionen erhalten, darunter den Autorinnen Dr. Karin Jäckel und Beate Kricheldorf. Ich habe von den unterschiedlichsten Journalistinnen der verschiedensten Ausrichtungen Unterstützung erhalten, darunter Kirsten Bürgstein im "Kölner Stadt-Anzeiger", Ellen Kositza in der "Jungen Freiheit", der Underground-Filmemacherin Maria Nicoli in "Ikonen", Naomi Braun-Ferenczi in "eigentuemlich frei" und und und. Immer wieder melden sich bei mir per Mail Redakteurinnen oder junge Wissenschaftlerinnen, die gerne mehr Hintergrundmaterial zu meinem Schwerpunktthema der häuslichen Gewalt gegen Männer hätten, weil sie darüber schreiben möchten. Journalistinnen von der "Für Sie" über die "Deutsche Welle" bis zum "Wiesbadener Kurier" haben mir faire Gelegenheit gegeben, unsere Anliegen darzustellen und sich bei einzelnen Punkten durchaus sympathisierend geäußert. Auch bei den Frauen aus meinem persönlichen Bekanntenkreis ist die Zustimmung und Unterstützung hoch.

Aber selbst was die Feministinnen angeht, die sich nur für Frauenbelange interessieren und denen wir Männer am Arsch vorbeigehen, sehe ich beim besten Willen nicht den Israelis-Palästinenser-Konflikt, den du hier zeichnest. Wir Männer haben gerade erst _begonnen_, unsere Anliegen öffentlich aufs Tapet zu bringen. Wir schmeißen nicht mit Steinen und begehen keine Selbstmordattentate, sondern wir machen publik, wo wir uns diskriminiert und verarscht fühlen. Und in der Tat sehe ich einen zentralen Punkt genauso wie Scipio: Wir erwarten von Frauen, die ernst genommen werden möchten, in der Tat, dass sie sich klar und entschieden gegen radikalfeministischen Sexismus aussprechen, statt stillschweigend, vielleicht leise in sich hineinkichernd, weiterhin die Vorteile zu genießen, die er ihnen verschafft.

Arne

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 11:22 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

5 der 6 Antworten bestätigen leider meinen ursprünglichen Eindruck.
Scipio Africanus formulierte das Missverständnis besonders deutlich:

Die Gegenseite feuert 40 kg Granaten, und du wirfst Wattebäuschchen zurück !

Um welche "Seiten" geht es denn wirklich ?
Ich versuche es mal deutlicher zu erklären:
Die "2 Seiten" um die es eigentlich gehen sollte, sind NICHT "Emanzinnen vs. Frauenhasser", SONDERN "Vernünftige Frauen+Männer vs. Extremistische Frauen+Männer" !
Emanzinnen und Frauenhasser feuern beide mit Granaten...
Scipio versteht nicht, dass er mit dieser Haltung selbst die "Gegenseite" ist, zusammen mit den Emanzen.
Oder um noch deutlicher zu werden: Analogie zum Nahost-Konflikt.
Sharon und Hamas brauchen sich gegenseitig, beide feuern mit Granaten (etc.). Beide eskalieren den Konflikt und schaden der grossen Mehrheit ihrer jeweiligen Völker.
Gefragt wären aber die Vernünftigen beider Völker -- nur mit/zwischen diesen ist eine konstruktive Lösung möglich !
Analog in der Emanzen-Angelegenheit. Statt dass man hier den Dialog mit den vernünftigen Frauen sucht, wird pauschale Ablehnung zementiert. Frauen sind schlecht, Männer sind gut, Kriege und häusliche Gewalt sind natürlich einem Geschlecht zuzuweisen, einfach dem anderen vom eigenen...
Anscheinend sind viele in diesem Forum uneinsichtig über diesen Sachverhalt, sie verstehen es nichtmal nachdem man es aufgezeigt hat. Hoffe mein 2. Anlauf brachte was.
---
Magnus fragte:

Was ist der Patriarch? Was meinst wer das Zepter in der hand hält,
wenn der Patriarch abkratzt?

Na wohl der älteste Sohn des Patriarchen, oder sonst halt ein männlicher Ellenbögler. In traditionellen Gesellschaften ist das sogar als Gesetz festgehalten. Darum legen z.B. Araber und Ostasiaten so grossen Wert auf männliche Nachkommen, das geht z.T. so weit, dass weibliche Nachkommen gleich nach Geburt gekillt werden. In meiner weiteren Verwandschaft gibt es einen Araber, der seine Frau zum Teufel jagte weil sie ihm 4 Töchter gebar, aber keinen Sohn! Die Schuld daran gab er ihr, dabei ist doch klar, dass es entweder Zufall war (Wahrscheinlichkeit 0.0625) oder er halt mal ne andere Stellung hätte ausprobieren sollen, seine X- und Y-Spermien sind ja unterschiedlich schwer...

Evident, dass Frauen mehr arbeiten? So ein quatsch! Dann gib mir mal
Beweise, damit es evident wird.

Das ergibt sich schon aus der Pascha-Mentalität, die dort weit verbreitet ist. Dabei kann man nicht von industriellen Arbeitszeiten der Männer ausgehen -- es geht da um Agrargesellschaften, wo sich Paschas leisten können, Boccia (o.ä.) zu spielen während die Frauen kilometerweit latschen müssen um das Wasser zu holen oder einzukaufen. Haushalt und Kinderversorgen überlässt er ihr natürlich dann auch weitgehend.
Aber auch im "emanzipierten" Deutschland kann es vorkommen, dass durch die Mehrfachbelastung eine Frau länger als ihr Mann arbeitet: Der Mann 40 Stunden in seinem Job, die Frau 40h in ihrem Job und den Rest des Tages und das Wochenende(!) im Haushalt und mit den Kindern. Da kommen dann schon mal 80h zusammen. Natürlich ist das nicht der Durchschnitt in D, die UNO nannte ja den Weltdurchschnitt.
An Odin: Es ging ja um die Arbeits-Quantität, nicht um die -Qualität.
Gruss,
der Analytiker

Eine traurige Analyse! Sie beruht im Wesentlichen auf den Aussagen der TV Großmedien. Da alle weiblichen Benachteiligungen im Land zu wenig hergeben um Frauen den bisherigen Opferstatus zu erhalten, wendet Frau sich halt den anderen weltweiten weiblichen "Benachteiligungen" zu.
Wie dann "operiert" wird, hat ja Garfield gezeigt im Fall der Beschneidung. Bei Mädchen Verstümmelung, rostiges Messer, sexuelle Unterdrückung usw. Das Verschweigen der Qualen von Jungen und Männern daß der Manipulation dient, ist kriminelles Verhalten, auch wenn es nicht bestraft wird, oder siehst du das sportlich?
Aber zurück zur Benachteiligung der deutschen Frauen. Du führst also berufstätige Frauen an, die genau so lange arbeiten müssen wie Ihre Männer und da Sie Kinder und Familie betreuen müssen, keine Freizeit mehr haben. Im Fernsehn wird es ja auch nur so dargestellt und bleibt unwiedersprochen. Prüft man solche pauschalen Aussagen nur ein wenig tiefer, zeigt sich schnell der völlig einseitige Blickwinckel der Frau, bzw. der Männer die manipuliert sind.
So müssen wir bei der Frage der Arbeitsverteilung, schon etwas genauer hinsehen und zunächst die Frage stellen, was dieser faule Sack die ganze Zeit macht, wenn er den ganzen Rest einer Frau überlässt, die genau wie er berufstätig ist. Mal im Ernst, so etwas gibt es sicher, aber es ist wie bei der Beschneidung, der schlimmste anzunehmende Fall.
Also überleg doch noch mal, ob nicht für den Normalfall viele Arbeiten fehlen, die Männer sonst noch machen. Denk aber vor allen daran, daß Männer auch im Haushalt helfen, zumindest viele. Na ja, du mußt doch gemerkt haben, daß die Manipulanten was vergessen haben, den Mann nach Feierabend einfach ausgeklinkt haben, die Statistik bereinigt haben?
So können wir die Diskusion gerne weiterführen, nachdem du über die anderen Arbeiten nachgedacht hast die Männer sonst noch so machen.
Und es muß auch berücksichtigt werden, welchen Beruf ein Mann ausübt.
Akkordarbeiter in schweren körperlichen Berufen, würden sicher nur den Kopf schütteln, über deine Analyse.

Friedwilli

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Nikos, Tuesday, 08.02.2005, 11:39 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

Hi Analytiker.

Also, nach mein Empfinden und als Raucher, fühlt sich das Atmen für mich sehr schwer, ähnlich wie das Arbeiten. Somit, würde ich sagen, arbeite ich 168 Stunden in der Woche. Ähnlich definiert eine Feministin das Arbeiten: "Gefühltes Arbeiten", so in etwa wie "gefühlte Temperatur". Was mich (frau) müde macht ist Arbeit. Wenn man nicht müde wird, dann nicht weil er stärker ist, sondern (na klar!), weil es keine Arbeit war!

Im Ernst: Früher dachte ich auch so wie Du jetzt. Irgendwie war es klar, ich arbeite zu wenig, ich mache zu wenig im Haushalt usw. Aber irgendwie, auf die andere Seite, war es auch nicht zu leugnen, daß ich den ganzen lieben lange Tag nicht schaffte, irgendetwas von den Sachen zu erledigen, die mir absolut wichtig waren.

Dann habe ich angefangen zu analysieren (wie du eben), und bin vom Schrecken fast umgefallen. Ich machte andauernd etwas, was für mich kaum aber für meine Frau sehr wichtig war!

So weit so gut, dachte ich, wenn ich meine Frau liebe, dann tue ich auch das. Das Problem fing aber dann erst dann eins zu werden, als ich merkte, daß meine Frau sich nicht einmal im Traum daran gedacht hat, sich erkenntlich zu zeigen. Stattdessen wuchsen die Ansprüche an mich ins Unermessliche. Mir würde sogar gesagt, ich würde nichts tun!

Nun sind wir getrennt. Erst jetzt merke ich es, wie dumm ich gewesen bin und wie viele Männer in der gleichen Falle getappt sind. Dich eingeschloßen.

Die meiste Frauen, die ich kenne, haben es schon nach fünf Jahre bei der Arbeit dermassen satt, daß sie am liebsten aussteigen würden. Viele tun das auch, zb sobald der richtige Versorger (=Zahlvater) sich gefunden hat.

Nichts für Ungut

Nikos

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Magnus, Tuesday, 08.02.2005, 11:40 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

Magnus fragte:

Was ist der Patriarch? Was meinst wer das Zepter in der hand hält,
wenn der Patriarch abkratzt?

Na wohl der älteste Sohn des Patriarchen, oder sonst halt ein männlicher Ellenbögler. In traditionellen Gesellschaften ist das sogar als Gesetz festgehalten. Darum legen z.B. Araber und Ostasiaten so grossen Wert auf männliche Nachkommen, das geht z.T. so weit, dass weibliche Nachkommen gleich nach Geburt gekillt werden. In meiner weiteren Verwandschaft gibt es einen Araber, der seine Frau zum Teufel jagte weil sie ihm 4 Töchter gebar, aber keinen Sohn! Die Schuld daran gab er ihr, dabei ist doch klar, dass es entweder Zufall war (Wahrscheinlichkeit 0.0625) oder er halt mal ne andere Stellung hätte ausprobieren sollen, seine X- und Y-Spermien sind ja unterschiedlich schwer...

Das ist eben ein Trugschluss. Es gab und gibt viele Gutsherrinnen. Beschäftige dich mal mit Geschicht. Queen Elisabeth die Erste war auch Königen von England und hat viel Angerichtet. Andere Beispiele: Ägypten, Russland etc. ob Zarin oder Königin - alles war möglich. Selbst in China gabs eine Kaiserin. Desweiteren: Was nützt einem der Adel, von dem Frauen und Männer gleichermaßen Profitieren, wenn 95% der Bevölkerung arm ist, und den Gutsherren und Gutsherrinnen oder später in China den FunkionärInnen unterlegen waren?

Ich halte Dein Beispiel für das abgedroschenste Argument schlechthin. Einfach und primitiv und völlig dem Zeitgeist aufgesessen.

Magnus

Evident, dass Frauen mehr arbeiten? So ein quatsch! Dann gib mir mal
Beweise, damit es evident wird.

Das ergibt sich schon aus der Pascha-Mentalität, die dort weit verbreitet ist. Dabei kann man nicht von industriellen Arbeitszeiten der Männer ausgehen -- es geht da um Agrargesellschaften, wo sich Paschas leisten können, Boccia (o.ä.) zu spielen während die Frauen kilometerweit latschen müssen um das Wasser zu holen oder einzukaufen. Haushalt und Kinderversorgen überlässt er ihr natürlich dann auch weitgehend.
Aber auch im "emanzipierten" Deutschland kann es vorkommen, dass durch die Mehrfachbelastung eine Frau länger als ihr Mann arbeitet: Der Mann 40 Stunden in seinem Job, die Frau 40h in ihrem Job und den Rest des Tages und das Wochenende(!) im Haushalt und mit den Kindern. Da kommen dann schon mal 80h zusammen. Natürlich ist das nicht der Durchschnitt in D, die UNO nannte ja den Weltdurchschnitt.

Hats du dazu Statistiken oder entspringt das alles dem Hören-Sagen? Wie sieht die Lebenserwartung der unterschiedlichen Geschlechter in diesen Ländern aus - unter Berücksichtung der Muttersterblichkeit? Kannst du außer einem Gefühl, auch stichhaltiges Posten? Übrigens hast du eine Sache vergessen: in Krieg ziehen mussten meist nur Männer - und auch nicht die, die Grund und Boden besaßen, sondern die, die für die GrundherrInnen gearbeit haben. Deine Vorstellung ist sehr einseitig.

Magnus

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Jörg Rupp, Tuesday, 08.02.2005, 12:24 (vor 7666 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Andreas am 08. Februar 2005 07:00:36:

Da sitzen die Frauen in versammelter Frauschaft vor dem Häuschen, plaudern und machen ihre Handarbeit und Körbchen, während sich die Männer 16 Stunden täglich auf hoher See als Fischer den Arsch aufreißen.

Das sind leider alles Vorurteile, die zwar in den Medien immer wieder gerne durchgekaut, aber durch nichts belegt sind. ....

Jörg

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Andreas, Tuesday, 08.02.2005, 12:35 (vor 7666 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Jörg Rupp am 08. Februar 2005 10:24:53:

Da sitzen die Frauen in versammelter Frauschaft vor dem Häuschen, plaudern und machen ihre Handarbeit und Körbchen, während sich die Männer 16 Stunden täglich auf hoher See als Fischer den Arsch aufreißen.
Das sind leider alles Vorurteile, die zwar in den Medien immer wieder gerne durchgekaut, aber durch nichts belegt sind. ....

Du bist eben - so wie immer - nicht informiert! Aber das mußt Dir schon selbst zum Vorwurf machen. Ich kann Dich jetzt nicht auch noch an die Hand nehmen, um Dich durch die Realität zu führen, die offensichtlich spurlos und unbemerkt an Dir vorübergeht. Ich bin schließlich nicht Dein Kindermädchen.

Andreas

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Jörg Rupp, Tuesday, 08.02.2005, 14:05 (vor 7666 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Andreas am 08. Februar 2005 07:00:36:

Das sind leider alles Vorurteile, die zwar in den Medien immer wieder gerne durchgekaut, aber durch nichts belegt sind.

Du bist eben - so wie immer - nicht informiert! Aber das mußt Dir schon selbst zum Vorwurf machen. Ich kann Dich jetzt nicht auch noch an die Hand nehmen, um Dich durch die Realität zu führen, die offensichtlich spurlos und unbemerkt an Dir vorübergeht. Ich bin schließlich nicht Dein Kindermädchen....

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Andreas, Tuesday, 08.02.2005, 14:24 (vor 7666 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Jörg Rupp am 08. Februar 2005 12:05:57:

Das sind leider alles Vorurteile, die zwar in den Medien immer wieder gerne durchgekaut, aber durch nichts belegt sind.
Du bist eben - so wie immer - nicht informiert! Aber das mußt Dir schon selbst zum Vorwurf machen. Ich kann Dich jetzt nicht auch noch an die Hand nehmen, um Dich durch die Realität zu führen, die offensichtlich spurlos und unbemerkt an Dir vorübergeht. Ich bin schließlich nicht Dein Kindermädchen....

Jetzt wundert es mich nicht mehr, warum die Grünen nichts zustande bringen.

Andreas

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Tuesday, 08.02.2005, 14:34 (vor 7666 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Scipio Africanus am 07. Februar 2005 23:49:26:

Hallo Scipio,

Zeig mir die Frauen, die sich glaubwürdig gegen den Feminismus stellen !

Versuche mal mit den Frauen aus Deinem Bekanntenkreis zu sprechen und frag sie, welche Einstellung sie zum Feminismus (besonders in der extremen Form) haben. Frag sie mal nach ihren Ansichten zur Gleichberechtigung, was sie sich darunter vorstellen und wünschen würden. Da werden sehr gemässigte und vernüftigen Ansichten zusammenkommen. Die meisten Frauen sehen die gesellschaftliche Situation beiweiten nicht so exrem wie die sogenannten "Feministen". Persönliche Gespräche mit Frauen würde auch zu einem größeren Kenntnisgewinn führen als das Theoretisieren hier im Forum.

Nenne mir eine deutsche Politikerin von Rang, die sich gegen die permanente Frauenbevorzugung einsetzt.

Wo siehst Du eine permanente Frauenbevorzugung?

Deine vernünftigen Frauen, wo sind sie denn ?

Sie befinden sich in der realen Welt (zumindest mehrheitlich).

Sobald es eine politische Bewegung gibt, die massgeblich von Frauen mitgetragen wird und sich gegen das Feminat stellt, bin ich bereit, mit diesen Frauen ein Bündnis einzugehen. Aber nicht vorher.

Würde es nicht schon reichen, wenn moderatere Töne in der Politik angeschlagen werden, statt sich gegen das sogenannte Feminat zu stellen?

Es ist ein lohnenswertes Ziel, dass Männer und Frauen in konstruktiver Weise gemeinsam Probleme angehen und nach Lösungen suchen.

Genau.

Solange aber die sexistische Femi - Ideologie den öffentlichen Diskurs beherrscht, sehe ich da keine Chance. Ich verlasse mich in diesem Konflikt lieber auf die Männer als auf deine vernünftigen Frauen.

Wenn Du die Existenz der vernüftigen Frauen im vorherein ausschliesst, dann dürfte der Konflikt nicht zu lösen sein (siehe Analogie Nahost-Konflikt).

Und wenn nicht immer alle Frauen fair behandelt werden, na wenn schon. Wir leben in einer ungrechten Welt.

Dann müssten Männer im selben Masse auch solche Ungerechtigkeiten hinnehmen.

Ich sags nochmals! Ich will nicht fairer als irgendeine Emanze sein. Wenn der Krieg gewonnen und die Entfeminisierung abgeschlossen ist, dann ist eine gerechtere Ordnung möglich. Bis dann wird gehobelt.

Das Ganze wird nicht durch einen Krieg gewonnen werden. Genausowenig wie die Herren Bush und Sharon das für die Beseitigung des Terrorismus meinen.

Gruss
BartS

Re: den Esel schlagen und den Sack meinen

Optimist, Tuesday, 08.02.2005, 14:39 (vor 7666 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: den Esel schlagen und den Sack meinen von Scipio Africanus am 07. Februar 2005 19:11:04:

Hi scipio,

nettes Pseudonym - den selben namen habe ich auch eine zeitlang verwendet in meinen Postings an Forentroll Hannibal :D

Na, du bist wirklich ein Optimist. Die Gegenseite feuert 40 kg Granaten, und du wirfst Wattebäuschchen zurück ! Sei vorsichtig, sonst verletzt du noch jemanden.

Es geht mir nicht um Wattebäuschen oder Granaten - sondern darum mal die "Gegenseite" etwas genauer zu betrachten. Sind es "die Frauen" oder ist es eine Handvoll Fanatikerinnen?

Ich halte die Thematik auch nicht für einen "Krieg", aber wenn Du diese Analogie willst, dann möchte ich mich trotzdem gegen die Splittergranate aussprechen - nicht zugunsten des Wattebäuschen - sondern des Scharfschützengewehrs.

Der Begriff Kollateralschaden gehört ja schliesslich auch in die Kriegsanalogie.


[quote]Ist es da nicht wieder ... mann muss auf die Frauen etwas Rücksicht nehmen, da sie besonders schützenswert sind.
[/quote]

Sie sind nicht schützenswerter als der Rest der Menschheit auch - aber auch nicht weniger.

Ja, mann muss auf sie Rücksicht nehmen, nicht weil sie besonders schützenswert sind, sondern weil die Mehrheit von ihnen es einfach nicht Verdient hat so diffamiert zu werden wie es hier leider oft genug geschieht.

Wer wirft denn die Granaten - alle Frauen etwa oder nur einige wenige Radikalfeministinnen? Wenn Du nun auch zur Granate greifen willst, dann bist Du genauso wie die. Nimm das Scharfschützengewehr.

Es geht nicht ums Schlagen - es geht ums Treffen!

viele Grüße,

Optimist

PS:
Du hast Deinen Pseudonym vermutlich nicht unüberlegt ausgesucht. Die Schlacht von Zama zeigt doch deutlich, dass Intelligenz und Geschick Waffenstärke allemal besigen können. Dass Heer von Hannibal mitsamt der berüchtigten riegselefanten wurde ausgelöscht und die Römer erlitten kaum verluste. Denk mal darüber nach.

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Tuesday, 08.02.2005, 14:42 (vor 7666 Tagen) @ Andreas

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Andreas am 08. Februar 2005 07:00:36:

Hallo Andreas,

Symptomatisch ist dafür folgendes Beispiel: Ein Journalist schrieb vor einigen Jahren in einer Zeitung einen Artikel über die faulen "Machomänner" in Spanien. Grundlage seines Artikels war eine Statistik, in der festgehalten wurde, das die Ehefrau in einer Familie wesentlich mehr Hausarbeit leistet als der Mann. Was der Autor nicht mit erwähnt hat, war die Tatsache, daß in Spanien die Familienväter zu einem großen Teil Alleinverdiener sind, die Frauen also meistens Hausfrauen.

In solchen Fällen, wo eine Arbeitsteilung existiert ist die Verteilung der Arbeit sicher einigermassen gerecht. Die Beschäftigungsquote der Frauen in Europa liegt aber schon bei 50 oder mehr Prozent. D.h. in vielen Fällen leistet die Mutter auch einen Beitrag zur fianziellen Versorgung der Familie.

Als ich die Redaktion daraufhin anschrieb, gab man mir dann kleinlaut zu verstehen, daß dies ja nur als "Spaß" gedacht war.

Das finde ich dagegen schon seltsam von der Zeitung.

Selbst das Bundesfamilienministerium hat bereits für Deutschland festgestellt, daß Frauen statistisch gesehen nur einige wenige Minuten täglich mehr arbeiten als Männer, wobei hier - wie Odin schon richtig schrieb - massiv getrickst wurde. Ein großer Teil der Arbeit, die von Männern geleistet wird, wird in dieser Statistik überhaupt nicht erfaßt.

Wurde bei dieser Statistik gesagt, welche Arbeit erfasst wurde?

Ansonsten kann ich mir nicht erklären, wie es kommt, daß Frauen die Zeit haben, den ganzen Nachmittag Steinchen im Garten von A nach B, von B nach C und von C wieder zurück nach A zu transportieren oder stundenlang draußen vor dem Haus mit der Nachbarin zu plauschen, während der Mann abends um 18 Uhr von der Fabrikarbeit nach Hause kommt. Selbst in Ländern der Dritten Welt ist das so. Da sitzen die Frauen in versammelter Frauschaft vor dem Häuschen, plaudern und machen ihre Handarbeit und Körbchen, während sich die Männer 16 Stunden täglich auf hoher See als Fischer den Arsch aufreißen.

Naja, ist Garten- und Handarbeit denn keine Arbeit?

Aber was hier in Deutschland ankommt, sind selbstverständlich nur die wassertragenden Frauen und Männer, die "Boccia" spielen.

Ja, das ist sicher kein objektives Bild der dortigen gesellschaftlichen Verhältnisse.

Gruss
BartS

Re: Nope

Optimist, Tuesday, 08.02.2005, 15:06 (vor 7666 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Nope von Arne Hoffmann am 08. Februar 2005 09:07:59:

Hi anre,

Das, was Du mit Deiner Wahrnehmung und Erfahrung beschreibst ist das, was ich mit dem zarten Pflänchen der Akzeptanz meinte. Ich stimme Analytiker zu, dass eine Schwarz-Weis-Malerei hier weitaus mehr Schaden als Nutzen bringt und ich gehe davon aus, dass Du dies nicht wirklich anders siehst.


Zitat:
---
Wir Männer haben gerade erst _begonnen_, unsere Anliegen öffentlich aufs Tapet zu bringen. Wir schmeißen nicht mit Steinen und begehen keine Selbstmordattentate, sondern wir machen publik, wo wir uns diskriminiert und verarscht fühlen.
---

Er hat sich mit dem Nah-Ost-Konflikt ein ziemlich unpassendes Beispiel ausgesucht, aber ich denke der Punkt den er rüberbringen wollte ist der, dass die intoleranten Hardliner auf beiden sich nicht wirklich gegenseitig bekämpfen sondern stellvertretend die unbeteiligt Zivilbevölkerung.

Das sensibilisieren für die Problemlage der diskriminierung und verarschung kann nicht durch eine Umkehrung desselben erfolgen.


Zitat:
---
Und in der Tat sehe ich einen zentralen Punkt genauso wie Scipio: Wir erwarten von Frauen, die ernst genommen werden möchten, in der Tat, dass sie sich klar und entschieden gegen radikalfeministischen Sexismus aussprechen, statt stillschweigend, vielleicht leise in sich hineinkichernd, weiterhin die Vorteile zu genießen, die er ihnen verschafft.
---

Sehe ich auch so - aber das kann nicht dadurch erreicht werden indem "die Frauen" als pauschalisiert dümmlich und böse dargestellt werden. Damit erreicht man bestenfalls die "jetzt erst recht" Trotzreaktion.

Die meisten Menschen halten den Feminismus ja fälschlicherweise für das Streben nach Gleichberechtigung mit dem er einmal angefangen hatte. Indem man auf die Auswüchse des Radikalfeminismus aufmerksam macht erzielt man da vermutlich bessere Wirkung als wenn man die Methodik kopiert.

Ich glaube nicht, dass es Dir um eine Gegendarstellung oder einen "Gegenschlag" geht - sondern um eine Richtigstellung. Die Mitnahmeeffekte die Du angesprochen mögen zutreffen - aber was wird passieren, wenn man der großen Mehrheit der Frauen vermittelt, sie hätten eine Umkehrung der Verhältnisse zu befürchten?

Mir geht es nicht um Agitation - mir geht es um Richtigstellung. Die Antwort auf "Gewalt ist männlich" kann nicht "Gewalt ist weiblich" sein - sondern "Gewalt ist asozial".

viele Grüße,

Optimist

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Optimist, Tuesday, 08.02.2005, 15:31 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

Hi,

trotz aller Zustimmung halte ich Deine unkritische Übernahme von diversen Statistiken für verfehlt bis leichtsinnig.

Das einzige, was an der besagten UNO-Statistik evident ist, ist dass sie von der UNO publiziert wurde. Darüber hinaus können wir auch davon ausgehen, dass die Zahlen die korrekten Rechenergebnisse der zugrundeliegenden Messung beschreiben.

Wie aber diese Messung aussieht, welche Kriterien angewand wurden und was überhaupt als Arbeit angesehen wurde bleibt unbekannt und daher fraglich. Mir persönlich kommt immer ein gewisser Argwohn auf, wenn die Messmethoden einer Statisitik versteckt werden - denn meistens geschieht dies aus einem bestimmten Grund.

Bezüglich der Arbeitsverteilung in Deutschland möchte ich Dir widersprechen. Letztes jahr gab es eine entsprechende Studie der Bundesregierung die die "Zeitbudgetierung" der Bevölkerung hierzulande erfasste.

Das Ergebinss sah folgendermassen aus:

Frauen verbringen durchschnittlich 20Stunden pro Woche mit ausserhäuslicher Arbeit und 30 Stunden mit häuslicher arbeit. In Summe also 50 Stunden/Woche. Männer verbrachten durchschnittlich 30 Stunden mit ausserhäuslichen Arbeit und 20 Stunden mit häuslicher. In Summe ebenfalls 50h/Woche.*

Es kam auch das vielzittierte Ergebniss heraus, dass Frauen weniger Freizeit hätten als Männer (18h/Woche v. 20h/Woche), aber verschwiegen wurde wo diese Differenz zu finden war: Frauen verbringen durchschnittlich jeweils 1 stunde pro Woche mehr im Badezimmer und bei der "Pflege sozialer Kontakte" (~telefonieren, quatschen)... In der Arbeitszeit jedoch war eine eine nach wie vor (40% zu 60%) differenzierte Aufgabenteilung zu finden - nicht jedoch ein quantitativer Unterschied.

Den Verweis auf die Lebenssituation in der dritten Welt (wird ja so oft und gerne gemacht, gerade von den Feministinnen) halte ich ebenfalls für verfehlt - schliesslich werden diese Umstände stets dazu missbraucht hierzulande irgendwelche "ausgleichenden" Vorteile zu begründen.

Darüber hinaus halte ich die propagierte Differenz im Arbeitsvolumen und auch Vermögenswerte in der dritten Welt (siehe UNO-Statistik) für ein wenig verfehlt - schlisslich ist es eher zu vermuten, dass die alle Mitgleider der ärmeren Bevölkerungsteile dort von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang schuften müssen, nur um überleben zu können. Leider aber fehlt die Information, wie diese Differenz errechnet wurde - und folglich kann man sie werder verifizieren noch negieren. Evident ist nur, dass sie propagiert werden.

viele Grüße,

Optimist

* Anm: interessant ist die Aufteilung der ausserhäuslichen Erwebsarbeit von 20/30 auch in Bezug auf die oft propagierten Gehaltusnterschiede, die ja 1/3 ausmachen sollen. Wenn dem so ist, dann entspräche diese diese Differenz durchaus einer sog. indirekte Diskriminierung: 50% mehr Arbeitszeit bei 33% mehr Gehalt...
Ich vermute jedoch ganz stark, hier spielt die steuerliche begünstigung von Teilzeitstellen jedoch mit hinein und keine Diskriminierung beim Stundenlohn.

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 15:53 (vor 7666 Tagen) @ BartS

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von BartS am 08. Februar 2005 12:34:55:

Hallo Scipio,
Zeig mir die Frauen, die sich glaubwürdig gegen den Feminismus stellen !
Versuche mal mit den Frauen aus Deinem Bekanntenkreis zu sprechen und frag sie, welche Einstellung sie zum Feminismus (besonders in der extremen Form) haben. Frag sie mal nach ihren Ansichten zur Gleichberechtigung, was sie sich darunter vorstellen und wünschen würden. Da werden sehr gemässigte und vernüftigen Ansichten zusammenkommen. Die meisten Frauen sehen die gesellschaftliche Situation beiweiten nicht so exrem wie die sogenannten "Feministen". Persönliche Gespräche mit Frauen würde auch zu einem größeren Kenntnisgewinn führen als das Theoretisieren hier im Forum.
Nenne mir eine deutsche Politikerin von Rang, die sich gegen die permanente Frauenbevorzugung einsetzt.
Wo siehst Du eine permanente Frauenbevorzugung?
Deine vernünftigen Frauen, wo sind sie denn ?
Sie befinden sich in der realen Welt (zumindest mehrheitlich).
Sobald es eine politische Bewegung gibt, die massgeblich von Frauen mitgetragen wird und sich gegen das Feminat stellt, bin ich bereit, mit diesen Frauen ein Bündnis einzugehen. Aber nicht vorher.
Würde es nicht schon reichen, wenn moderatere Töne in der Politik angeschlagen werden, statt sich gegen das sogenannte Feminat zu stellen?
Es ist ein lohnenswertes Ziel, dass Männer und Frauen in konstruktiver Weise gemeinsam Probleme angehen und nach Lösungen suchen.
Genau.
Solange aber die sexistische Femi - Ideologie den öffentlichen Diskurs beherrscht, sehe ich da keine Chance. Ich verlasse mich in diesem Konflikt lieber auf die Männer als auf deine vernünftigen Frauen.
Wenn Du die Existenz der vernüftigen Frauen im vorherein ausschliesst, dann dürfte der Konflikt nicht zu lösen sein (siehe Analogie Nahost-Konflikt).
Und wenn nicht immer alle Frauen fair behandelt werden, na wenn schon. Wir leben in einer ungrechten Welt.
Dann müssten Männer im selben Masse auch solche Ungerechtigkeiten hinnehmen.
Ich sags nochmals! Ich will nicht fairer als irgendeine Emanze sein. Wenn der Krieg gewonnen und die Entfeminisierung abgeschlossen ist, dann ist eine gerechtere Ordnung möglich. Bis dann wird gehobelt.
Das Ganze wird nicht durch einen Krieg gewonnen werden. Genausowenig wie die Herren Bush und Sharon das für die Beseitigung des Terrorismus meinen.
Gruss
BartS

Entscheident ist, daß (fast alle Frauen die Diskriminierung gegen Männer mitmachen, die das Feminat geschaffen hat, ich denke zb. ans Sorgerecht Uninteressant ist dagegen die Frage, wie Frauen über Feminismus denken und ist auch nicht mein Problem.

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Tuesday, 08.02.2005, 16:17 (vor 7666 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Friedwilli am 08. Februar 2005 13:53:27:

Hallo Friedwilli,

Entscheident ist, daß (fast alle Frauen die Diskriminierung gegen Männer mitmachen, die das Feminat geschaffen hat, ich denke zb. ans Sorgerecht

Darf ich Dich fragen, welche Frauen Du aus Deiner persönlichen Umgebung kennst? Also es gibt schon einige schwarze Schafe unter den Frauen, allerdings erlebe ich sie mehrheitlich in meiner Umgebung nicht als diskriminierend. Im Sorgerecht gibt es leider viele traurige Fälle, bei Deinen der Mann schlecht behandelt wird. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den meisten Sorgerechtsfällen eine beiderseitige Lösung gefunden wird.

Uninteressant ist dagegen die Frage, wie Frauen über Feminismus denken und ist auch nicht mein Problem.

Wieso uniniteressant? Ich denke genau darum geht es, wie sich heute Frauen verhalten und sich zu den Ansichten des Feminusmus stellen. Wenn man das gar nicht wissen will, kann man hier auch ein Ringelpieps mit anfassen veranstalten ohne praktischen Wert.

Gruss
BartS

Re: Heeresstaerken

Peter, Tuesday, 08.02.2005, 16:55 (vor 7666 Tagen) @ Optimist

Als Antwort auf: Re: den Esel schlagen und den Sack meinen von Optimist am 08. Februar 2005 12:39:01:

Du hast Deinen Pseudonym vermutlich nicht unüberlegt ausgesucht. Die Schlacht von Zama zeigt doch deutlich, dass Intelligenz und Geschick Waffenstärke allemal besigen können. Dass Heer von Hannibal mitsamt der berüchtigten riegselefanten wurde ausgelöscht und die Römer erlitten kaum verluste. Denk mal darüber nach.

Stark war das Heer Hannibals aber damals nicht mehr. Hannibal war bewiesenermassen ein grosser Feldherr, aber mit schlechter Armee natuerlcih auch verloren.

Re: Nope

Arne Hoffmann, Tuesday, 08.02.2005, 17:19 (vor 7666 Tagen) @ Optimist

Als Antwort auf: Re: Nope von Optimist am 08. Februar 2005 13:06:38:


Hi Optimist,

Das, was Du mit Deiner Wahrnehmung und Erfahrung beschreibst ist das, was ich mit dem zarten Pflänchen der Akzeptanz meinte. Ich stimme Analytiker zu, dass eine Schwarz-Weis-Malerei hier weitaus mehr Schaden als Nutzen bringt und ich gehe davon aus, dass Du dies nicht wirklich anders siehst.

Natürlich nicht. Ich habe oft genug als Vorbild die Situation in den USA erwähnt, wo liberale Feministinnen wie Wendy McElroy und liberale Männerrechtler miteinander Bündnisse schmieden und beiden Geschlechtern zuliebe zusammenarbeiten. Beispielsweise hielte ich Engagement gegen Zwangsprostitution für eine sinnvolle Sache, schließlich geht es gegen Sklavenhandel und Massenvergewaltigungen. Andererseits kann der Einsatz gegen Zwangsprostitution nicht das oberste Thema der Männerbewegung sein, solange wir so wenig effektiv arbeitende Unterstützer für unsere eigenen Anliegen haben, während unsere gesamte Gesellschaft zugunsten der Frauen-Unterstützung ausgerichtet ist.

Das Sensibilisieren für die Problemlage der Diskriminierung und Verarschung kann nicht durch eine Umkehrung desselben erfolgen.

Wo nimmst du innerhalb der Männerrechtsbewegung solche Tendenzen wahr?

Sehe ich auch so - aber das kann nicht dadurch erreicht werden indem "die Frauen" als pauschalisiert dümmlich und böse dargestellt werden. Damit erreicht man bestenfalls die "jetzt erst recht" Trotzreaktion.

Klar, abgesehen davon, dass es schwachsinnig ist. Ich nehme aber in dem politisch ernsthaft arbeitenden Kern der Männerbewegung solche Tendenzen kaum bis gar nicht wahr. Es kann natürlich sein, dass jemand in einem Forum postet, alle Frauen wären doch absolut unmöglich, weil er sich gerade über ein aktuelles Ärgernis Luft machen will.

Die meisten Menschen halten den Feminismus ja fälschlicherweise für das Streben nach Gleichberechtigung mit dem er einmal angefangen hatte. Indem man auf die Auswüchse des Radikalfeminismus aufmerksam macht erzielt man da vermutlich bessere Wirkung als wenn man die Methodik kopiert.

Zustimmung.

Ich glaube nicht, dass es Dir um eine Gegendarstellung oder einen "Gegenschlag" geht - sondern um eine Richtigstellung. Die Mitnahmeeffekte die Du angesprochen mögen zutreffen - aber was wird passieren, wenn man der großen Mehrheit der Frauen vermittelt, sie hätten eine Umkehrung der Verhältnisse zu befürchten?

Klar. Das sollte mittlerweile eigentlich zur Genüge deutlich geworden sein. Ich weiß auch nicht, wie eine "Umkehrung der Verhältnisse" aussehen sollte. Nur noch Männerbeauftragte und keine Frauenbeauftragte mehr? Frauen statt Männer zum Militär? Frauenhäuser zugunsten von Männerhäusern abschaffen? Solche Absurditäten wären ja die von dir angesprochene "Umkehrung". Ich kenne aber niemanden bei uns, der solche Positionen vertreten würde.

Herzliche Grüße

Arne

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 21:00 (vor 7666 Tagen) @ BartS

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von BartS am 08. Februar 2005 14:17:54:

Hallo Friedwilli,
Entscheident ist, daß (fast alle Frauen die Diskriminierung gegen Männer mitmachen, die das Feminat geschaffen hat, ich denke zb. ans Sorgerecht
Darf ich Dich fragen, welche Frauen Du aus Deiner persönlichen Umgebung kennst? Also es gibt schon einige schwarze Schafe unter den Frauen, allerdings erlebe ich sie mehrheitlich in meiner Umgebung nicht als diskriminierend. Im Sorgerecht gibt es leider viele traurige Fälle, bei Deinen der Mann schlecht behandelt wird. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den meisten Sorgerechtsfällen eine beiderseitige Lösung gefunden wird.
Uninteressant ist dagegen die Frage, wie Frauen über Feminismus denken und ist auch nicht mein Problem.
Wieso uniniteressant? Ich denke genau darum geht es, wie sich heute Frauen verhalten und sich zu den Ansichten des Feminusmus stellen. Wenn man das gar nicht wissen will, kann man hier auch ein Ringelpieps mit anfassen veranstalten ohne praktischen Wert.
Gruss
BartS

Okay, dann sagen wir sehr viele Frauen. Wenn man die Zahl der Kinder berücksichtigt, die in den ersten zwei Jahren ganz oder teilweise den Kontakt zum Vater verlieren, sind es wohl mehr als ein paar schwarze Schaafe. Es deutet eher darauf hin, daß und ich sage jetzt "sehr viele" Frauen dazu neigen, mit gerichtlicher Hilfe, den Vater zu entmachten.
Nochmal zu den Gedanken der Frauen über Feminismus. Ich hab das unglücklich formuliert, oder muß mich sogar revidieren. Natürlich verändert das Denken die Welt, aber Einsicht ist schon nötig. Die meisten Privilegien für Frauen würde ich allerdings auch ohne die nötige Einsicht abschaffen, es feht mir einfach die Geduld.

Friedwilli

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Tuesday, 08.02.2005, 21:13 (vor 7666 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Friedwilli am 08. Februar 2005 19:00:38:

Hallo Friedwilli,

Nochmal zu den Gedanken der Frauen über Feminismus. Ich hab das unglücklich formuliert, oder muß mich sogar revidieren. Natürlich verändert das Denken die Welt, aber Einsicht ist schon nötig.

Dem kann ich mich auch anschliessen :-).

Die meisten Privilegien für Frauen würde ich allerdings auch ohne die nötige Einsicht abschaffen, es feht mir einfach die Geduld.

Welche Privilegien meinst Du konkret?

Gruss
BartS

Re: Nope

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 21:17 (vor 7666 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Nope von Arne Hoffmann am 08. Februar 2005 15:19:54:

Hi Optimist,

Das, was Du mit Deiner Wahrnehmung und Erfahrung beschreibst ist das, was ich mit dem zarten Pflänchen der Akzeptanz meinte. Ich stimme Analytiker zu, dass eine Schwarz-Weis-Malerei hier weitaus mehr Schaden als Nutzen bringt und ich gehe davon aus, dass Du dies nicht wirklich anders siehst.

Natürlich nicht. Ich habe oft genug als Vorbild die Situation in den USA erwähnt, wo liberale Feministinnen wie Wendy McElroy und liberale Männerrechtler miteinander Bündnisse schmieden und beiden Geschlechtern zuliebe zusammenarbeiten. Beispielsweise hielte ich Engagement gegen Zwangsprostitution für eine sinnvolle Sache, schließlich geht es gegen Sklavenhandel und Massenvergewaltigungen. Andererseits kann der Einsatz gegen Zwangsprostitution nicht das oberste Thema der Männerbewegung sein, solange wir so wenig effektiv arbeitende Unterstützer für unsere eigenen Anliegen haben, während unsere gesamte Gesellschaft zugunsten der Frauen-Unterstützung ausgerichtet ist.

Das Sensibilisieren für die Problemlage der Diskriminierung und Verarschung kann nicht durch eine Umkehrung desselben erfolgen.

Wo nimmst du innerhalb der Männerrechtsbewegung solche Tendenzen wahr?

Sehe ich auch so - aber das kann nicht dadurch erreicht werden indem "die Frauen" als pauschalisiert dümmlich und böse dargestellt werden. Damit erreicht man bestenfalls die "jetzt erst recht" Trotzreaktion.

Klar, abgesehen davon, dass es schwachsinnig ist. Ich nehme aber in dem politisch ernsthaft arbeitenden Kern der Männerbewegung solche Tendenzen kaum bis gar nicht wahr. Es kann natürlich sein, dass jemand in einem Forum postet, alle Frauen wären doch absolut unmöglich, weil er sich gerade über ein aktuelles Ärgernis Luft machen will.

Die meisten Menschen halten den Feminismus ja fälschlicherweise für das Streben nach Gleichberechtigung mit dem er einmal angefangen hatte. Indem man auf die Auswüchse des Radikalfeminismus aufmerksam macht erzielt man da vermutlich bessere Wirkung als wenn man die Methodik kopiert.

Zustimmung.

Ich glaube nicht, dass es Dir um eine Gegendarstellung oder einen "Gegenschlag" geht - sondern um eine Richtigstellung. Die Mitnahmeeffekte die Du angesprochen mögen zutreffen - aber was wird passieren, wenn man der großen Mehrheit der Frauen vermittelt, sie hätten eine Umkehrung der Verhältnisse zu befürchten?

Klar. Das sollte mittlerweile eigentlich zur Genüge deutlich geworden sein. Ich weiß auch nicht, wie eine "Umkehrung der Verhältnisse" aussehen sollte. Nur noch Männerbeauftragte und keine Frauenbeauftragte mehr? Frauen statt Männer zum Militär? Frauenhäuser zugunsten von Männerhäusern abschaffen? Solche Absurditäten wären ja die von dir angesprochene "Umkehrung". Ich kenne aber niemanden bei uns, der solche Positionen vertreten würde.
Herzliche Grüße
Arne

Wollen wir doch ehrlich sein, wer schickt gerne Frauen in den Krieg? Männer doch wohl nicht. Es geht daher nicht ums Umkehren, sondern um eine Zukunft die einvernehmlich und partnerschaftlich gestaltet werden kann. Erhebliche Diskriminierung von Männern behindert diesen Fortschritt zur Zeit. Wären Männer in allen Lebensbereichen gleichberechtigt, würde allein die Mannesehre jede Diskusion über Wehrpflicht verhindern. Es ist daher wie Arne sagt:

Andererseits kann der Einsatz gegen Zwangsprostitution nicht das oberste Thema der Männerbewegung sein, solange wir so wenig effektiv arbeitende Unterstützer für unsere eigenen Anliegen haben, während unsere gesamte Gesellschaft zugunsten der Frauen-Unterstützung ausgerichtet ist.
Friedwilli

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 21:53 (vor 7666 Tagen) @ BartS

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von BartS am 08. Februar 2005 19:13:11:

Hallo Friedwilli,
Nochmal zu den Gedanken der Frauen über Feminismus. Ich hab das unglücklich formuliert, oder muß mich sogar revidieren. Natürlich verändert das Denken die Welt, aber Einsicht ist schon nötig.
Dem kann ich mich auch anschliessen :-).
Die meisten Privilegien für Frauen würde ich allerdings auch ohne die nötige Einsicht abschaffen, es feht mir einfach die Geduld.
Welche Privilegien meinst Du konkret?
Gruss
BartS

Du möchtest spassen mit mir? Im Forum findest du genug Privilegien aufgezählt, die ungerecht sind und Männern mißfallen, Forenthema sozusagen.
Also such dir was raus und wir werden konkret. Für den Fall das du gar nichts findest denke daran, daß Männer bei der Familienplaung (Nachwuchs)
recht bzw. chancenlos sind, alle Entscheidungen trifft die Frau.
Vielleicht könnten ja Frauen, auch eine der vielen Sendungen abtreten, die sich ausschließlich weiblichen Problemen widmen und auch Männern Gelegenheit geben, über Ihre Probleme zu reden.
Friedwilli

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Tuesday, 08.02.2005, 22:04 (vor 7666 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Friedwilli am 08. Februar 2005 19:53:17:

Hallo Friedwilli,

Du möchtest spassen mit mir? Im Forum findest du genug Privilegien aufgezählt, die ungerecht sind und Männern mißfallen, Forenthema sozusagen.

Spassen wollte ich nicht, die Frage war schon ernst gemeint. Ich wollte einfach Deine Meinung dazu hören. Sie muss ja nicht identisch mit dem Forenheader sein.

Also such dir was raus und wir werden konkret.

Okay, Frauenquoten?

Für den Fall das du gar nichts findest denke daran, daß Männer bei der Familienplaung (Nachwuchs)
recht bzw. chancenlos sind, alle Entscheidungen trifft die Frau.

Beziehst Du das jetzt auf die biologischen Gegebenheiten? Ich würde das gerne konkreter wissen.

Vielleicht könnten ja Frauen, auch eine der vielen Sendungen abtreten, die sich ausschließlich weiblichen Problemen widmen und auch Männern Gelegenheit geben, über Ihre Probleme zu reden.

Tja, da fehlt den Männern noch die gewisse Publicity, das stimmt.

Gruss
BartS

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Friedwilli, Tuesday, 08.02.2005, 22:48 (vor 7666 Tagen) @ BartS

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von BartS am 08. Februar 2005 20:04:30:

Hallo Friedwilli,
Du möchtest spassen mit mir? Im Forum findest du genug Privilegien aufgezählt, die ungerecht sind und Männern mißfallen, Forenthema sozusagen.
Spassen wollte ich nicht, die Frage war schon ernst gemeint. Ich wollte einfach Deine Meinung dazu hören. Sie muss ja nicht identisch mit dem Forenheader sein.
Also such dir was raus und wir werden konkret.
Okay, Frauenquoten?
Für den Fall das du gar nichts findest denke daran, daß Männer bei der Familienplaung (Nachwuchs)
recht bzw. chancenlos sind, alle Entscheidungen trifft die Frau.

Beziehst Du das jetzt auf die biologischen Gegebenheiten? Ich würde das gerne konkreter wissen.
Vielleicht könnten ja Frauen, auch eine der vielen Sendungen abtreten, die sich ausschließlich weiblichen Problemen widmen und auch Männern Gelegenheit geben, über Ihre Probleme zu reden.
Tja, da fehlt den Männern noch die gewisse Publicity, das stimmt.
Gruss
BartS

Hier im Forum dürfte sich kaum jemand trauen, männliche Benachteiligung zu erfinden, werden die echten doch noch abgestritten.
Aber mit den allermeisten Dingen die hier vorgebracht werden, bin ich schon einig und das geht wohl den meisten so.

Quotenfrauen also!

Ich bin dafür, aber erst in den harten Berufen, damit die Diskusion schnell redlich wird und Frauen Gleichberechtigung nicht mißverstehen.
Eine Quote, mit der sich Frauen die Rosinen des Arbeitslebens raussuchen, lehnst doch auch du sicher ab.
Beim Thema Nachwuchs haben Männer nur Rechte, wenn Frauen es wollen. Die Hoheitsgewalt beginnt mit dem weiblichen Zugriff auf das männliche Geschlechtsteil. Will er sich sterilisieren lassen, weil er sich gegen Nachwuchs entscheidet, zb. weil er seiner Frau nicht mehr vertraut, bedarf er deren Einwilligung. Da Sie umgekehrt Ihren Bauch für sich beansprucht, entscheidet Sie alleine, wann und ob Sie schwanger wird und auch ob Sie das Kind austrägt. Nach neusten Vorstellungen soll auch ein weiteres Privileg hinzukommen, nämlich frei zu entscheiden, von wem Frau schwanger wird.

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Wednesday, 09.02.2005, 00:00 (vor 7666 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Friedwilli am 08. Februar 2005 20:48:55:

Hallo Friedwilli,

Quotenfrauen also!
Ich bin dafür, aber erst in den harten Berufen, damit die Diskusion schnell redlich wird und Frauen Gleichberechtigung nicht mißverstehen.
Eine Quote, mit der sich Frauen die Rosinen des Arbeitslebens raussuchen, lehnst doch auch du sicher ab.

Ich finde, bei der öffentlichen Disskussion um Quotenregelungen sollte man wieder einen Schritt zurückgehen. Was ist das Ziel dieser Regelung, darüber sollte man reden. Ich finde, dass hat man aus dem Auge verloren. Auf der einen Seite muss man schon sehen, Frauen, gerade wenn sie Kinder haben, müssen schon lange für einen Job suchen. Allerdings fände ich eine pauschale Quotenregelung unpassend, man muss da schon den entsprechenden Fall sehen.

Beim Thema Nachwuchs haben Männer nur Rechte, wenn Frauen es wollen. Die Hoheitsgewalt beginnt mit dem weiblichen Zugriff auf das männliche Geschlechtsteil.

Ähm, und der Mann will das nicht? ;-) Im Ernst, gerade beim Sex muss nun wirklich keiner "müssen". Deshalb verstehe ich den Satz nicht ganz.

Will er sich sterilisieren lassen, weil er sich gegen Nachwuchs entscheidet, zb. weil er seiner Frau nicht mehr vertraut, bedarf er deren Einwilligung.

Das höre ich zum ersten Mal. Gibt es dazu eine gesetzliche Regelung? Ich finde, ob sich ein Mann sterilisieren lassen darf, steht in seiner Entscheidung, genauso wie bei jedem medizinischen Eingriff.

Nach neusten Vorstellungen soll auch ein weiteres Privileg hinzukommen, nämlich frei zu entscheiden, von wem Frau schwanger wird.

Ähm, den Satz habe ich jetzt auch nicht ganz verstanden, sorry.

Gruss
BartS

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Friedwilli, Wednesday, 09.02.2005, 01:38 (vor 7666 Tagen) @ BartS

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von BartS am 08. Februar 2005 22:00:15:

Hallo Friedwilli,
Quotenfrauen also!
Ich bin dafür, aber erst in den harten Berufen, damit die Diskusion schnell redlich wird und Frauen Gleichberechtigung nicht mißverstehen.
Eine Quote, mit der sich Frauen die Rosinen des Arbeitslebens raussuchen, lehnst doch auch du sicher ab.

Ich finde, bei der öffentlichen Disskussion um Quotenregelungen sollte man wieder einen Schritt zurückgehen. Was ist das Ziel dieser Regelung, darüber sollte man reden. Ich finde, dass hat man aus dem Auge verloren. Auf der einen Seite muss man schon sehen, Frauen, gerade wenn sie Kinder haben, müssen schon lange für einen Job suchen. Allerdings fände ich eine pauschale Quotenregelung unpassend, man muss da schon den entsprechenden Fall sehen.
Beim Thema Nachwuchs haben Männer nur Rechte, wenn Frauen es wollen. Die Hoheitsgewalt beginnt mit dem weiblichen Zugriff auf das männliche Geschlechtsteil.
Ähm, und der Mann will das nicht? ;-) Im Ernst, gerade beim Sex muss nun wirklich keiner "müssen". Deshalb verstehe ich den Satz nicht ganz.
Will er sich sterilisieren lassen, weil er sich gegen Nachwuchs entscheidet, zb. weil er seiner Frau nicht mehr vertraut, bedarf er deren Einwilligung.
Das höre ich zum ersten Mal. Gibt es dazu eine gesetzliche Regelung? Ich finde, ob sich ein Mann sterilisieren lassen darf, steht in seiner Entscheidung, genauso wie bei jedem medizinischen Eingriff.
Nach neusten Vorstellungen soll auch ein weiteres Privileg hinzukommen, nämlich frei zu entscheiden, von wem Frau schwanger wird.
Ähm, den Satz habe ich jetzt auch nicht ganz verstanden, sorry.
Gruss
BartS

Wir solten dann auch bei den Rosinen bleiben, denn nur die werden ja rausgepickt, oder kennst du eine Quotenregelung die das wiederlegt, eine nur. Eine Privileg für Frauen dürfte doch damit klar sein, vor allem, weil die umgekehrte Quote für Männer fehlt, soviel noch mal zu den Fakten.

Die Aussage, Frauen haben Zugriff auf das männliche Geschlechtsteil bezieht sich, wie es der nächste Satz auch zeigt, auf die gesetziche Regelung zur Sterilisation in der Ehe und ließ dich leider in die falsche Richtung denken.
Ja und Frau kann, wenn Zypries siegt, auch Brad Pit zum Vater wählen, vor allem, wenn der fürs vögeln keine Alimente zahlen muß. Den kleinen Brad, zieht dann der Betrogene als sein Eigen auf, verwundert über solch schönen Jüngling, testen darf er ja nur mit Zustimmung der Betrügerin.
Alleine die Tatsache, daß so etwas überhaupt öffentlich diskutiert werden kann, zeigt wie weit das Rechtsbewußtsein bereits gebrochen ist.

Friedwilli

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

Joseph S, Wednesday, 09.02.2005, 01:47 (vor 7666 Tagen) @ Analytiker

Als Antwort auf: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Analytiker am 07. Februar 2005 23:20:14:

Ach Junge,

wir haben Deine Kritik schon verstanden.
Deswegen müssen wir sie noch lange nicht akzeptieren.

Wenn man etwas zurechtrücken will, drückt man halt nur von einer Seite, bis es dort ist,
wo es hingehört. Deshalb wir hier verstärkt über die schlechten Seiten der Frauen geredet,
weil eben die sonstwo totgeschwiegen werden, und die guten Seiten auch dann noch überbewertet
werden, wenn sie gar nicht da sind. Also stehen die Frauen hier etwas schlechter da, als
sie in Wirklichkeit sind. Ja und ?

Mach Dir mal keine Sorgen. Wir kennen auch Frauen mit guten Seiten und behandeln diese
entsprechend. Vergiß auch nicht, daß einige von uns feministisch dachten, bis sie bemerkten,
daß diese Denkweise in vielem nicht der Wirklichkeit entspricht. Deswegen haben wir aber
noch nicht die Ideale (Gerechtigkeit), die uns ursprünglich zum Feminismus brachten aufgegeben.
Allerdings die Lügen, die uns zum Feminismus trieben, verabscheuen wir.

Du dagegen scheinst nicht kapiert zu haben, worin unsere Kritik an den angeblichen Zahlen
der UNO bestand.
1. Daß sie von der UNO stammen, ist sehr unglaubwürdig.
2. Inhaltlich sind sie ebenfalls sehr zweifelhaft, und entsprechen nicht dem, was wir wissen.
3. Daß die Arbeitszeit das richtige Maß für Fleiß und Belohnung ist, ist ebenfalls fragwürdig,
sondern daß die Qualität mit zu betrachten ist.
4. Wir beschäftigen uns vorwiegend mit der Situation hier, und denken nicht daran, unseren
priviligierten Frauen hier das auszugleichen, was den Frauen in Indien oder sonstwo an Unrecht
getan wird.
Begründungen dazu findest Du, wenn Du unsere Postings analysierst, falls Du das kannst.

Wo Du übrigens die hohe Kindererziehungsarbeit der Frauen erwähnst, solltest Du bedenken,
daß hier auch Männer sind, die engagiert aber erfolglos darum kämpfen, sich an dieser Arbeit
beteiligen zu dürfen.

Gruß
Joseph

Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist)

BartS, Wednesday, 09.02.2005, 11:45 (vor 7665 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Kritik am Forum wurde nicht verstanden (ausser von Optimist) von Friedwilli am 08. Februar 2005 23:38:20:

Hallo Friedwilli,

nur eine kurze Frage:

Die Aussage, Frauen haben Zugriff auf das männliche Geschlechtsteil bezieht sich, wie es der nächste Satz auch zeigt, auf die gesetziche Regelung zur Sterilisation in der Ehe und ließ dich leider in die falsche Richtung denken.

Könntest Du bitte zeigen, wo diese Regelung steht?

Gruss
BartS

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