Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Was hat sich geändert?

Cleo, Saturday, 05.02.2005, 00:03 (vor 7669 Tagen)

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

Amen! n/t

Martin d.a., Saturday, 05.02.2005, 00:04 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

Re: Was hat sich geändert?

Arne Hoffmann, Saturday, 05.02.2005, 00:07 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.

UNO, 1980

Interessante Behauptung. Hast du eine Originalquelle dafür?

Arne

Und die Erde ist eine Scheibe

Sven74, Saturday, 05.02.2005, 00:10 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

Und die Erde ist eine Scheibe!

Re: Was hat sich geändert?

Odin, Saturday, 05.02.2005, 00:19 (vor 7669 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? von Arne Hoffmann am 04. Februar 2005 22:07:51:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.

UNO, 1980
Interessante Behauptung. Hast du eine Originalquelle dafür?
Arne

Sicher, das war die Notiz vom letzten Stammtisch der "Feministischen Partei - Die Frauen" und wurde einstimmig angenommen (bei einer Enthaltung. Eine der anwesenden meinte, Frauen machen 52% der Weltbevölkerung aus. Die anderen Frauen meinten, da wäre kein Mann dran schuld, also kann das nicht stimmen)

Schluß

Xenia, Saturday, 05.02.2005, 00:25 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Es gehört eigentlich nicht in diesen Thread, aber bevor ich mich unter Jubelrufen und den selbstverständlichen Flüchen und Verwünschungen aus diesem Forum wieder zurückziehe, da ich mich nur jenem einen Thread äußern wollte, will ich noch einmal zu dem Thema Stellung beziehen, um das es ursprünglich einmal ging, bevor (mal wieder) bestimmte Herren es auf die persönliche Ebene zu ziehen versuchten und dann erbost waren, wenn scharf zurückgeschossen wurde.

Also die Bestrafung von Freiern von Zwangsprostituierten nun. Ich habe irgendwo in dem Gewirr mal was davon gesagt, das Zwangsprostituierte, die es nun einmal gibt, da führt wohl kein Weg dran vorbei, dies zugeben zu müssen, Empathie verdient hätten. Und zwar die Empathie von Menschen, mal nicht in ihrer Eigenschaft als Männer. Ich habe den Eindruck, es ging bei euch um Männersolidarität. Wenn man sich aber einfach als Mensch, von jeder Geschlechterdebatte losgelöst (sofern man dazu noch in der Lage ist) mit dem Schicksal von Zwangsprostituierten befasst, kann man nicht umhin zuzugeben, dass ihre Lage menschenunwürdig ist. Sie werden gepresst und missbraucht und misshandelt. Freier von Zwangsprostituierten nutzen dies aus, sie profitieren von dem Missbrauch, sie unterstützen ihn sogar durch ihr Geld. Und dafür sollen sie unbestraft bleiben?

Was hier an Argumenten aufgefahren wird, warum es eigentlich keine Zwangsprostitution gibt, da bleibt einem schon die Spucke weg, und soviel kann ich gar nicht essen, wie ich hier manchmal auf meine Tastatur erbrechen wollte, wenn ich davon las. Nungut, wenn einem das Schicksal dieser Menschen egal ist, weil es nicht das eigene Geschlecht betrifft - schwer für mich nachvollziehbar, aber Desinteresse ist ja genrell nichts neues. Aber noch zu leugnen dass es Zwangsprostitution gibt oder sie zu verharmlosen und zu bagatellisieren - das ist schon ein starkes Stück. Und das haben die Menschen nicht verdient, die darunter leiden müssen. Nur weil sie das falsche Gechlecht haben.

Ich denke, diese Verharmlosung und Bagatellisierung rührt von der Solidarität mit den Freiern her, die ja Männer sind. Da leiden dann die Frauen natürlich nicht so schlimm und die Freier sind Männer, die im Grunde harmlos sind. Wer will denn schon eine Frau haben, die zuvor misshandelt wurde? Das ist sicherlich eine berechtigte Frage, wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen vernünftige Wesen sind, die immer rational reagieren. Aber da draußen laufen jede Menge Spinner und Perverse herum - und die reagieren anders und die handeln aus anderen Motivationen. Ja und die gehen auch zu Zwangsprostituierten.

Ob es lohnt, sich mit denen zu solidarisieren auf Kosten an Leib und Seele geschundener Menschen?

Xenia

Re: Was hat sich geändert?

Scipio Africanus, Saturday, 05.02.2005, 00:35 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

Sowas kann doch nicht ernsthaft diskutiert werden.

Re: Schluß

Garp, Saturday, 05.02.2005, 04:10 (vor 7669 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Schluß von Xenia am 04. Februar 2005 22:25:

Hallo Xenia,

eigentlich macht es aus zwei Gründen keinen Sinn mit dir über dieses Thema zu diskutieren.
Erstens bist du nach eigener Aussage gegen die Prostitution und somit ist jedes Verbot in diesem Bereich für dich ein Grund zum Jubeln.
Zweitens instrumentalisierst du das Thema für deine Interessen. Dir geht es nicht um eine sachliche Diskussion, sondern darum die Schreiber in diesem Forum als Frauenhasser zu „entlarven“.

Das geplante Gesetz hat zwei Zielrichtungen. Eine gewollte und eine ungewollte.

Die gewollte Zielrichtung ist Zwangsprostituierte zu schützen. Daher müsste man diskutieren, ob dieses Gesetz Zwangsprostituierte schützen kann?
Wenn selbst Prostituiertenorganisationen und die Frauensprecherin der Grünen kritisch reagieren, dann müsste dies eigentlich zum nachdenken anregen.
Aber beim Thema Prostitution, wussten Feministen ja schon immer besser Bescheid, als die Prostituierten selbst.

Die zweite Zielrichtung, warum dieses Thema durchaus hier diskutiert werden kann, ist folgende: Gewährleistet das geplante Gesetz, dass nur Freier, die bewusst Zwangsprostituierte aufsuchen verurteilt werden oder geraten auch Freier ins Visier, die dies nicht wussten.
Und sind wir uns sicher, dass diese schwammigen Definitionen nicht irgendwann einmal auch außerhalb der Prostitution Anwendung finden könnten?
Es geht nicht darum irgendwelche Perversen zu schützen. Es geht um klare Gesetze, die keinen Spielraum offen lassen dürfen, dass Freier pauschal diskriminiert werden.

Diese Fragen kann man sachlich diskutieren, ohne dass man Zwangsprostitution billigt. Allerdings muss man sich auch nicht in jeden zweiten Satz empörend davon distanzieren. Empören sich die Damen in ihren Frauenforen über männliche Kriegsopfer?
Letztendlich muss selbstverständliches nicht immer ausgesprochen werden.

Dennoch wäre als weiter Frage durchaus interessant, wie groß das Problem Zwangsprostitution in Deutschland wirklich ist. Die Zahl 200 000 Zwangsprostituierte hat dieselbe Wirkung wie: „Jede dritte Frau wird geschlagen“.
Ein schönes Instrument zur Stimmungsmache. Und wer muss diese Horrorzahlen wieder ausbaden?
Wer überzogene Statistiken zur häuslichen Gewalt kritisiert, behauptet damit noch nicht es gäbe keine häusliche Gewalt. Des Weiteren kündigt er auch nicht die Solidarität mit geschlagenen Opfern auf. Wohl aber die Solidarität mit Menschen, die aus eigenen Interessen Statistiken manipulieren um politische Ziele durchzusetzen.

Gruß
Garp

Re: Schluß

Odin, Saturday, 05.02.2005, 04:47 (vor 7669 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Schluß von Garp am 05. Februar 2005 02:10:38:

Und wieder zieht eine Frau von dannen, die doch nichts anderes wollte, als Zwangsprostituierte für ihre Zwecke zu nutzen, feist grinsend nach innen, aber tränenüberströmt nach außen.

Re: Schluß

Xenia, Saturday, 05.02.2005, 10:43 (vor 7669 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Schluß von Garp am 05. Februar 2005 02:10:38:

Komisch, irgendwie gings in diesem Zusammenhang mehr um die Freier von Zwangsprostitutierten und Männersolidarität und über die hatte ich auch geschrieben und das Ganze richtete sich mehr an jene Leute, die hier alles mögliche schrieben, nur um Zwangsprostitution zu verharmlosen.

Und ach Gottchen, was denkst wie sinnlos es ist mit euch über bestimmte Themen zu diskutieren, weil ihr das ja auch schon immer viel besser wusstet (ihr wisst ja auch viel beser wie Frauen sind, als wie die Frauen das selber wissen, genauso verhält es sich bei den Themen Abtreibung, Sex, Müttern, Erziehung, Beziehung, Sozialgeschichte und noch ein paar anderen.... *augenroll*)

Xenia

Sehr gutes Posting! Trifft den Kern der Debatte! (n/t)

Magnus, Saturday, 05.02.2005, 11:04 (vor 7669 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Schluß von Garp am 05. Februar 2005 02:10:38:

Re: Was hat sich geändert?

Scipio Africanus, Saturday, 05.02.2005, 11:11 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

"Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus"
Richtig
"leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden"
Leisten Arbeitsstunden ? Männer arbeiten während der Arbeitszeit.

"verdienen ein Zehntel des Welteinkommens"
Sie verdienen nur ein Zehntel des Welteinkommens ! Das sagst du also selber. Aber wieviel erhalten sie ? Hast du da Zahlen ? Wer verfügt in welchem Mass über die Einkommen ?

"und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens"

Vor oder nach der Scheidung ?

Scipio

Sehr richtig (n/t)

Norbert, Saturday, 05.02.2005, 11:18 (vor 7669 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Sehr gutes Posting! Trifft den Kern der Debatte! (n/t) von Magnus am 05. Februar 2005 09:04:09:

Re: Und die Erde ist eine Scheibe aus Käse

Norbert, Saturday, 05.02.2005, 11:21 (vor 7669 Tagen) @ Sven74

Als Antwort auf: Und die Erde ist eine Scheibe von Sven74 am 04. Februar 2005 22:10:

Und die Erde ist eine Scheibe aus Käse

Sorry, konnte es mir nicht verkneifen.
Der Unfug wird schon Jahre lang, ohne Beleg behauptet.

Die Käsesorte kann man sich noch aussuchen.
Ich würde auf Stinkkäse tippen.

Gruß
Norbert

Re: Was hat sich geändert? - leider nichts...

Max, Saturday, 05.02.2005, 12:16 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

_____________________________________________

...es ist nach wie vor dasselbe: Frau könnte die Dinge so darstellen, daß sich ein zutreffendes Bild ergibt. Sie wählt aber immer noch die Methode der Unterschlagung von Fakten zu dem Zweck, ein gewolltes Bild entstehen zu lassen und sich dabei nicht direkt dem Vorwurf auszusetzen, gelogen zu haben.

Zu der Feststellung von Frau UNO komme ich gleich noch, etwas Geduld bitte.

Wenn Max und Cleo zum 100-m Sprint gegeneinander antreten und Cleo gewinnt, dann könnte man bei der anschließenden Pressemitteilung z.B. unterschlagen, daß Max mit einer Kippe im Mund, einem Aschenbecher in der linken- und einem Weißbier in der rechten Hand angetreten ist.
Wollte man andersherum den Eindruck entstehen lassen, daß Max dennoch vor Cleo das Ziel erreicht hat, dann könnte man bspw. schreiben: "Bei einem sensationellen Sprintrennen über 100 Meter erreichte Max einen hervorragenden zweiten Platz, während Cleo nur Vorletzte geworden ist." Und das wäre noch nicht mal gelogen! So ähnlich verhält sich das mit der Behauptung von Frau UNO.

Das Welteinkommen: Wir dürfen getrost unterstellen, daß sich 80% des Welteinkommens auf die G7-Länder verteilen und daß der ganze große Rest der Welt sich mit 20% begnügen muß. Unter den "Genügsamen" wiederum gibt es neben 50% Frauenanteil logischerweise auch 50% Männer.
Gemessen an der weiblichen Gesamtweltbevölkerung, ist der Prozentsatz von Frauen in den G7-Ländern natürlich gering, ihr Einkommen aber immens hoch.
Wir müssen also nur den geringen Prozensatz von G7-Frauen der weiblichen Weltbevölkerung zurechnen und die Gesamtsumme weiblichen Einkommens durch alle Frauen teilen, um festzustellen: Es ist verdammt gering.

Das Weltvermögen: Auch hier dürfen wir unterstellen, daß sich mindestens 80% davon in den G7-Ländern befindet. Wenn wir hier ein Land herauszugreifen, die USA nämlich, wo sich mehr als 60% des Privatvermögens in weiblicher Hand befindet, stellen wir fest, daß auch dieses hohe Vermögen, würden wir es auf alle Frauen der Welt verteilen, den Wohlstand der einzelnen Frau nicht wesentlich heben würde.
Von dem Umstand, daß sich die Armut in der restlichen Welt auch auf die Männer verteilt, reden wir nicht - und schon haben wir das gewünschte Ergebnis, ohne direkt gelogen zu haben.

Zwei Drittel aller Arbeitsstunden weiblich: Um auf diesen Wert zu kommen, müssen wir nur die Zahl der Arbeitsstunden, die Frauen erwerbsmässig und privat leisten, der Zahl gegenüberstellen, die Männer nur mit Erwerbsarbeit zusammenbekommen. Was Männer neben ihrer Erwerbsarbeit zusätzlich noch leisten, das lassen wir einfach unter den Tisch fallen.
Schon haben wir das gewünschte Ergebnis.

Es hat sich also seit 1980 tatsächlich wenig an der feministischen Vorliebe geändert, sich durch Unterschlagung und Verdrehung die Fakten so hinzudrehen, wie frau sie gerne haben möchte. Das ist in der Tat betrüblich.
Darüber hinaus darf man sich, wollte man die Darstellung von Frau UNO für bare Münze nehmen, durchaus fragen, warum ein Geschlecht, das sich so dermassen über den Tisch ziehen läßt, überhaupt jemals etwas zu melden haben sollte. Warum sollte die Macht auf der Welt ausgerechnet auf die Blöden mitverteilt werden? Wem sollte das was bringen?

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, daß es reichlich daneben ist, wenn sich eine Frau Cleo aus dem reichen Deutschland darüber echauffiert, daß es auf der Welt arme Frauen gibt, ganz so, als gäbe es keine armen Männer.

97% aller Obdachlosen in dem Deutschland, in dem Frau Cleo lebt, sind Männer. Wieviel Empörung dürfen wir denn da von Frau Cleo erwarten?

Frau Cleo soll sich schlau machen, wenn sie es denn überhaupt will.

(MAX 2005) - Max

Re: Schluß

Norbert, Saturday, 05.02.2005, 12:23 (vor 7669 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Re: Schluß von Xenia am 05. Februar 2005 08:43:

Komisch, irgendwie gings in diesem Zusammenhang mehr um die Freier von Zwangsprostitutierten und Männersolidarität und über die hatte ich auch geschrieben und das Ganze richtete sich mehr an jene Leute, die hier alles mögliche schrieben, nur um Zwangsprostitution zu verharmlosen.
Und ach Gottchen, was denkst wie sinnlos es ist mit euch über bestimmte Themen zu diskutieren, weil ihr das ja auch schon immer viel besser wusstet (ihr wisst ja auch viel beser wie Frauen sind, als wie die Frauen das selber wissen, genauso verhält es sich bei den Themen Abtreibung, Sex, Müttern, Erziehung, Beziehung, Sozialgeschichte und noch ein paar anderen.... *augenroll*)
Xenia

Jepp, so wie Frauen wissen, wie Männer so fühlen, etc.
Mach mal die Augen auf.
Etwas mehr Selbstkritik wäre wohl bei dir angemessen.

Norbert

Re: Schluß

Eugen Prinz, Saturday, 05.02.2005, 12:26 (vor 7669 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Re: Schluß von Garp am 05. Februar 2005 02:10:38:

Hallo Garp,

gute Zusammenfassung. Insbesondere auch hier

Aber beim Thema Prostitution, wussten Feministen ja schon immer besser Bescheid, als die Prostituierten selbst.

Ich wäre wirklich interessiert, zu diesem Thema mal ein paar Prostituierte zum Wort kommen zu lassen. Das wäre heiter. Na, mal sehen, wie weit ich mich in die Recherche noch einbringe ;-)

Gruß von Eugen

Dumme Fragen - keine Antworten!

Sven, Saturday, 05.02.2005, 12:29 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Du glaubst wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann...

Re: Was hat sich geändert? Kens Pferd...

Eugen Prinz, Saturday, 05.02.2005, 12:50 (vor 7669 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? von Scipio Africanus am 05. Februar 2005 09:11:

Sie verdienen nur ein Zehntel des Welteinkommens ! Das sagst du also selber. Aber wieviel erhalten sie ? Hast du da Zahlen ? Wer verfügt in welchem Mass über die Einkommen ?

Dazu hat Max wirklich treffende Antworten gegeben.

"und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens"
Vor oder nach der Scheidung ?
Scipio

Der Spruch ist wirklich gut! Muss ich mir merken.

Das erinnert mich an die Geschichte:
Ein Mann will für seine Tochter eine Barbie Puppe kaufen. Ausgerechnet die kleinste soll 200 Euro kosten. "Wieso ist die denn so teuer", will er wissen. Darauf die Verkäuferin: "Das ist Scheidungs-Barbie. Dazu gehört Kens Auto, Kens Haus und Kens Pferd."

Gruß von Eugen

Re: Was hat sich geändert?

ein weiterer Andreas, Saturday, 05.02.2005, 12:51 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es.

Nachdem Dir ja die Lage des Weltfeminats so sehr am Herzen liegt mußt Du Dir die Frage gefallen lassen, was Du getan hast zur Verbesserung der Lage der Weltbevölkerung?

Das sybellinische Herumposten und Theoretisieren einer abendländischen Emanze wird der Leuten in der Elfenbeinküste nichts nutzen. Vor allem dann nicht, wenn deren Lage nur als Argument für die Beförderung Deiner eigenen dekadenten Empfindlichkeiten instrumentalisiert wird.

Daß der allgegenwärtige Dauerkrieg in Afrika inclus. seiner steinzeitlichen Genozide vor allem die Männer trifft wirst Du nicht zur Kenntnis nehmen wollen.

Andreas

zur wahren Lage in Afrika

Re: Was hat sich geändert? - leider nichts...

Leser, Saturday, 05.02.2005, 13:56 (vor 7669 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? - leider nichts... von Max am 05. Februar 2005 10:16:

recht so. endlich mal mit den Vorurteilen aufgeräumt.

Re: Schluß

Xenia, Saturday, 05.02.2005, 14:10 (vor 7669 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Re: Schluß von Norbert am 05. Februar 2005 10:23:46:

Etwas mehr Selbstkritik wäre wohl bei dir angemessen.

... weil andernfalls müsstet ihr die ja üben und da sei ja Gott vor. Das war nun wirklich eine der lahmsten Argumente die ich je gesehen habe, Norbert, das war ja: wie du mir so ich dir, bäh und jetzt nehm ich meine Schaufel etc pp. Und mit sowas willst du gesellschaftlich was verändern?

Xenia

PS: Wie kommts, dass ihr immer so schnell persönlich werdet, aber euch beschwert, wenns andre dann auch werden? Ich achte hier sehr darauf, niemals zuerst persönlich zu werden (weil das schließlich ein Grund zur Sperrung wäre), ich komme aber nicht drumherum, weil sich immer mehr als einige finden, di es werden. Nochmal Herr Prinz: wo hast du argumentiv und warst mal nicht provozierend? (rei rhetorische Frage, wenn ich jetzt noch weiter mache, bin ich wieder schuld daran, dass ein Thread in die Länge wächst)

Xenia II

Re: Was hat sich geändert? (Frauen im Beruf: Opfer des Patriarchats?) [lang]

Konfuzius, Saturday, 05.02.2005, 14:21 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

_________________________________________________________________________
Frauen im Beruf: Opfer des Patriarchats?

Frauen werden im Berufsleben diskriminiert. Sie verdienen weniger Geld als Männer, sind weitaus seltener in Führungspositionen zu finden und werden dazu gezwungen, schlecht bezahlte Jobs auszuüben, um überhaupt Geld zu verdienen. So lauten einige der gängigen Behauptungen von feministischer Seite, wenn es um die Situation von Frauen im Berufsleben geht.
Trifft all dies zu? Sind Frauen auch im Beruf in erster Linie Opfer des Patriarchats? Im Rahmen der MANNDAT-Faktensammlung wollen wir diesen Fragen im Folgenden nachgehen, indem wir die gängigsten Behauptungen, die hierüber kursieren, auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen.

"Frauen verdienen weniger Geld als Männer"

Mit keiner anderen Aussage weisen Frauen häufiger auf ihre angebliche Diskriminierung im Berufsleben hin. "Frauen verdienen weniger als Männer" klingt zunächst so, als würden Frauen für die gleiche Arbeit grundsätzlich weniger Gehalt beziehen als ihre männlichen Kollegen. Das mag vorkommen, trifft allerdings für die meisten Arbeitnehmerinnen sicherlich nicht zu. Seit 1972 existiert in Deutschland kein Tarifvertrag mehr, der eine geringere Entlohnung von Frauen bei gleicher oder gleichwertiger Tätigkeit vorsieht. Eine Lohndiskriminierung kann seitens des Arbeitgebers allenfalls dadurch erfolgen, dass er Frauen (aber auch Männer) in eine geringer entlohnte Gehaltsgruppe einstuft, obwohl sie gleiche Tätigkeiten ausüben wie ihre männlichen (weiblichen) Kollegen. Ob dieser Arbeitgeber damit allerdings bei seinem Betriebsrat, vor dem Arbeitsgericht und in der für solche Ungerechtigkeiten sensibilisierten Öffentlichkeit durchkommt, ist eine andere Frage.
"Es ist für jeden auch noch so patriarchalisch denkenden und vorurteilsbeladenen Arbeitgeber de facto unmöglich, Frauen aus sexistischen Motiven heraus mittel- und langfristig schlechter zu bezahlen als Männer. Wenn das so wäre, könnte sich jeder Betrieb eine goldene Nase verdienen, indem er einfach nur Frauen einstellt, dadurch billiger produzieren und verkaufen kann und sich einen größeren Kundenkreis erschließt. Warum sollte überhaupt noch ein Unternehmer teure Männer einstellen, wenn Frauen dieselbe Arbeit viel billiger erledigen?
Mittlerweile hat nicht nur die Europäische Union ihren Vorwurf zurückgezogen, in Deutschland gebe es ein frauenfeindliches Lohngefälle. 'In der Tat war ermittelt worden, dass Frauen (...) im Vergleich zu Männern in fast jedem Beruf, den sie gemeinsam mit männlichen Kollegen ausüben, identisch bezahlt werden'." (Quelle: Zeitschrift "quip", Magazin der Wirtschaftsjunioren, Juli 2003)

"Frauen verdienen ja nicht weniger: bei gleicher Tätigkeit, gleicher Qualifikation und gleicher Berufserfahrung wird es sehr schwer nachzuweisen sein, dass es tatsächlich in nennenswertem Umfang (von Einzelfällen abgesehen) eine ungleiche Bezahlung gibt. Nur leider hapert es im Regelfall daran, dass es wegen der häufigeren Unterbrechung der Erwerbstätigkeit eben nicht die gleiche Berufserfahrung ist, und es häufig auch nicht die gleichen Tätigkeiten sind.
Ansonsten ist Lohndiskriminierung auch heute schon bei uns verboten. Und jede Frau hat die besten Chancen, eine Klage zu gewinnen, wenn es eine ungleiche Bezahlung bei sonst gleichen Voraussetzungen gibt."

(Bundes-Familienministerin Renate Schmidt im Tagesschau-Chat am 3.6.2003)

Zutreffend ist gleichwohl, dass das Durchschnittseinkommen für Frauen, die einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung nachgehen, unter demjenigen von Männern liegt. Frauen erreichen im Durchschnitt nur 84 Prozent der monatlichen Durchschnittslöhne von Männern. Also doch Lohndiskriminierung? Eher nicht, wie eine Studie des Bundes-Familienministeriums nahe zu legen scheint. Als Gründe für den geringeren Durchschnittsverdienst weiblicher Arbeitnehmer werden hier u.a. genannt:

1. Männer sind häufiger als Frauen als technische Angestellte tätig. Diese werden in der Regel besser bezahlt als kaufmännische, auch wenn sie der gleichen Leistungsgruppe angehören; der größte Teil der weiblichen Angestellten übt aber kaufmännische Tätigkeiten aus.

2. Jeder fünfte männliche Angestellte hat eine (Fach-)Hochschulausbildung, aber nur knapp jede zwanzigste Frau. Insgesamt üben Frauen häufiger einfache Tätigkeiten aus, haben eine schlechtere schulische und berufliche Ausbildung als Männer.

3. Weibliche Angestellte sind im Durchschnitt jünger (36 Jahre, Männer 42) und haben damit ein geringeres Dienstalter (9 bzw. 13 Jahre). Sie bleiben nicht so lange in einem Unternehmen wie Männer, deshalb wird ihnen ein „Treuebonus" oder der Aufstieg in qualifiziertere Jobs erschwert.

4. Frauen machen weniger Überstunden als Männer.

5. Frauen üben seltener als Männer Tätigkeiten aus, für die es Schmutz-, Lärm- oder Gefahrenzulagen gibt.

6. Frauen leisten seltener Schichtarbeit.

7. Frauen arbeiten häufig in kleineren Firmen, die ohnehin schon weniger zahlen als Großunternehmen.

Auch einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln zufolge kann von ungleichem Lohn für gleiche Arbeit nicht die Rede sein. Zwar liegt das Durchschnittseinkommen von Frauen, wie bereits erwähnt, um etwa 16 Prozent unter demjenigen der Männer. "Berücksichtigt man aber Unterschiede bei Alter, Qualifikation, beruflicher Stellung oder Dauer der Betriebszugehörigkeit, werden Frauen in puncto Entlohnung nicht diskriminiert. (...) Mit Ausnahme der Handelsberufe erzielten Frauen mit gleicher Qualifikation auf gleichen Arbeitsplätzen in allen Berufsgruppen sogar etwas höhere Brutto-Stundenlöhne." (quip, Juli 2003)

"Frauen werden auf Teilzeitarbeitsplätze verdrängt"

Auch davon kann dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes zufolge keine Rede sein: Lediglich 4,8 Prozent der berufstätigen Frauen gaben an, mit einem solchen Job vorlieb nehmen zu müssen, weil sie keine Vollzeitbeschäftigung fanden. Rund drei Viertel hatten überhaupt kein Interesse daran, von morgens um acht bis abends um fünf eine Stelle auszufüllen. Sogar in Toppositionen des Managements finden sich mit 36 zu 11 Prozent mehr als dreimal so viele Frauen wie Männer, die vorhatten, zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Berufsleben nur noch teilzeit zu arbeiten. Es gibt sehr viele "Frauen, die in der Berufstätigkeit nur ein Übel sehen, das es so bald wie möglich zu beenden gilt", sagt die Münchner Finanzberaterin Helma Sick. "Offenbar existiert in den Köpfen die alte Rollenverteilung: Mann sorgt vor, Frau wird versorgt - immer noch." (quip, Juli 2003)

"Frauen werden von Männerseilschaften am beruflichen Fortkommen gehindert"

Die Männer in den Chefetagen (die nach wie vor fast ausschließlich unter sich sind) klüngeln untereinander aus, welche Führungspositionen mit welchen Mitarbeitern zu besetzen sind. Da sie unverbesserliche Patriarchen alten Stils sind und es nicht verknausern können, dass Frauen auf der Karriereleiter an ihnen vorbei ziehen, besetzen sie diese Stellen fast nur mit Männern. So bleibt die Männer-Seilschaft in den verantwortungsvollen Positionen intakt, und Frauen haben wieder mal das Nachsehen. Kein Wunder, dass sich der Frauenanteil in den Chefetagen von Wirtschaft und Verwaltung über die Jahre kaum erhöht hat.
So oder ähnlich argumentieren Feministinnen. Doch auch mit diesen Behauptungen liegen sie daneben. Nicht finstere Männerbünde verhindern erfolgreiche Berufskarrieren von Frauen. Umfragen belegen immer wieder, dass die weit überwiegende Mehrheit der Männer kein Problem mit einer Frau als Vorgesetzter hätte. Der wesentliche Grund für die nach wie vor unterdurchschnittliche Repräsentanz von Frauen in den deutschen Chefsesseln ist eher darin zu suchen, dass Frauen in noch viel geringerem Ausmaß als Männer an stressigen Karrierejobs mit Arbeitszeiten weit jenseits der 40 Wochenstunden und einem hohen Grad an Verantwortung interessiert sind. Darauf deuten die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen und Umfragen hin:

1. "Mehr als die Hälfte aller männlichen Deutschen sind erwerbstätig, aber kaum mehr als ein Drittel der weiblichen. In den alten Bundesländern arbeiten 80 Prozent der erwerbsfähigen Männer, aber nur 60 Prozent der Frauen (Ostdeutschland 80:74). Nur ein Drittel der erwerbsfähigen Frauen im Westen wollen Vollzeit arbeiten, in den neuen Bundesländern immerhin noch 59 Prozent - keinesfalls Ausdruck des Wunsches nach Selbstverwirklichung, sondern eine Folge der wirtschaftlichen Notwendigkeit. ... Die Erwerbsquote (Erwerbstätige und Arbeitslose) unter Männern zwischen 25 und 55 liegt bei rund 95 Prozent, die der Frauen bei etwa 75." (Köpf/Provelegios: "Der Winterschlaf der Männer ist vorbei", S. 59).

2. "Ende der neunziger Jahre steuerte nur ein Drittel der weiblichen Studienberechtigten eine leitende Stellung an, aber fast die Hälfte ihrer männlichen Kommilitonen. Wichtig ist den Studentinnen an einem Beruf 'Selbstverwirklichung, Spaß und Soziales' - Kriterien, die zu nennen Frauen sich leisten können: Ein besonders hoher Verdienst muss nicht dazu gehören, weil auch heute noch in den seltensten Fällen eine Frau ihr ganzes Berufsleben hindurch einen gesunden Partner und den Nachwuchs finanziell versorgen muss. Während die Mehrzahl der Männer aus eben diesem Grund um die weniger 'spaßigen' und 'erfüllenden', aber dafür um so karriereträchtigeren Fächer wie Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik nicht herumkommt, können es sich Frauen zu mehr als 70 Prozent leisten, Fächer wie Germanistik, Anglistik, Romanistik, Pädagogik und Psychologie zu studieren." (quip, Juli 2003)
"Zahlen hiesiger Studienanfänger beweisen, dass die Startbedingungen für beide Geschlechter gleich sind. Freilich wollen nur halb so viele Frauen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften studieren wie Männer, gar nur ein Drittel Mathematik und Naturwissenschaften, außerdem gibt es mehr weibliche Studienabbrecher." ("Das privilegierte Geschlecht", Focus, April 2003)

3. "Die Professorin an der Hamburger Hochschule für Wirtschaft und Politik Sonja Bischoff schickte je tausend Männern und Frauen einen Fragebogen zu, um deren Qualifikation herauszufinden. Gleichzeitig befragte sie 53 Großunternehmen danach, welche Qualifikationen dringend erwünscht waren. Das Ergebnis: Frauen waren keineswegs wegen ihres Geschlechts benachteiligt, was Führungspositionen anging. Das Problem lag schlichtweg darin, dass sie die dafür benötigten Anforderungen nicht mitbrachten. Gesucht werden zum Beispiel Mitarbeiter, die auf dem Gebiet der Informatik zu Hause sind. Heute noch sind aber die allermeisten Computerkids Jungen." (quip, Juli 2003)

4. "Im Sommer 1999 befragten Emnid und das Trendbüro Hamburg im Auftrag der Zeitschrift 'Freundin' 1700 Angehörige des weiblichen Geschlechts und kamen dabei zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent von ihnen statt mit dem Chefsessel mit dem Ceranherd liebäugelten - freiwillig. Von einer 'Verdrängung der Frau aus den Führungsetagen' oder 'Wer sich nicht wehrt, landet am Herd' könne keine Rede sein." (quip, Juli 2003)

"Frauen haben inzwischen die Arbeitswelt kennen gelernt und bemerkt, dass dort kein Schlaraffenland auf sie wartet. Männer wissen das schon länger. Deshalb haben sie lange Zeit nicht verstanden, warum denn Frauen mit aller Macht in die Jobmühle drängen. Wollten sie ihre Gattinnen (auch) schützen, wenn sie sagten: 'Komm, bleib doch zu Hause, ich verdiene doch genug für uns zwei, drei, vier'? Arbeit, das erfahren Männer schon viel länger am eigenen Leib, ist nur für sehr wenige - auch für wenige Männer - ein Platz, an dem das Selbstbewusstsein wächst wie Erdbeeren und die Verwirklichung vorprogrammiert ist.
Wenn Frauen darüber klagen, dass sie benachteiligt seien in der Arbeitswelt, denken sie an die großen Karrieren. Sie vergessen, dass die allermeisten Männer kleine Lichter bleiben. Austauschbare Befehlsempfänger. (...) Und je dreckiger die Jobs, desto größer die Garantie, dass sie von einem Mann verrichtet werden. Auf die schlimmsten, schmutzigen, schweißtreibenden Arbeitsplätze haben Frauen noch nie Anspruch erhoben, der Frauenanteil unter den Auszubildenden als Kraftfahrzeugmechaniker beträgt 1,9 Prozent, als Elektroinstallateur 0,9, als Maurer gar nur 0,3 Prozent. Frauen wurden Arzthelferin, Zahnarzthelferin oder Frisörin; das sind Berufe, die frau macht, bis sie eine Familie gründet, und die sie zur Not auch später noch parttime weiterführen kann. Frauen wollen nicht schweißen oder in stinkende Kanäle hinabsteigen, um sie zu reinigen. Frauen fehlen auch bei der Müllabfuhr oder im Klärwerk."

(Köpf/Prevelegios: "Der Winterschlaf der Männer ist vorbei", Stuttgart 2000, S. 56 f.)

Ist die Neigung deutscher Frauen, sich im Berufsleben aufzureiben, eher gering, so sorgen unter tätiger Mitwirkung von Männern verabschiedete Gesetze dafür, dass zumindest den berufstätigen Frauen bei ihrem Aufstieg in höhere Positionen die Steine aus dem Weg geräumt - und den Männern vor die Füße gelegt werden. So gibt es in einigen Bundesländern Gleichstellungsgesetze, die die Behörden in gewissem Umfang zur bevorzugten Einstellung von Frauen zwingen. Diese Gesetze werden als "positive Diskriminierung” beschönigt, um den Anteil weiblicher Beschäftigter in den mit Frauen unterbesetzten Behörden zu erhöhen. Oftmals sind jedoch Männer in Behörden unterrepräsentiert, wie z.B. in einigen Landesverwaltungen oder in den Kommunalverwaltungen (z.B. Baden-Württemberg: Männeranteil in der Kommunalverwaltung unter 40%). Was einerseits bei einer Unterrepräsentanz weiblicher Beschäftigten als Benachteiligung gilt und angegangen wird, gilt umgekehrt bei einer Unterrepräsentanz männlicher Beschäftigter als völlig in Ordnung. D.h. trotz des insgesamt höheren Beschäftigungsanteils der Frauen in diesen Verwaltungen wird das Männer diskriminierende Gleichstellungsgesetz aufrecht erhalten. Die Erhöhung des Frauenanteils wird sogar weiter voran getrieben.

Im Bezug auf die vorgeblichen "Männerseilschaften" und "Klüngelrunden", die Frauen den beruflichen Aufstieg verwehren, lässt sich im übrigen bei den Frauen ein Phänomen beobachten, das einem häufiger begegnet. Einerseits wird dieses Verhalten der Männer aufs Schärfste kritisiert. Was Frauen andererseits nicht daran hindert, genau dieses Verhalten nachzuahmen. So ist in den Medien häufiger davon die Rede, Frauen sollten ihrerseits "Seilschaften" und "Netzwerke" bilden, um - genau wie Männer es angeblich auch machen - gezielt den Angehörigen des eigenen Geschlechts zu Führungspositionen zu verhelfen. Im Internet finden sich bereits Seiten wie www.frauenkluengel.de, die genau diese Ziele verfolgen. Was bei den einen (den Männern) verwerflich ist, gilt bei den anderen (den Frauen) als legitimes Mittel, laut beklagte Benachteiligungen zu überwinden. Der gute Zweck rechtfertigt alle Mittel, auch die - eigentlich verpönten - der Gegenseite.

"Frauen sind die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt"

Der Lieblingsspruch von Sozialpolitikerinnen wie Ursula Engelen-Kefer, langjährige stellvertretende Vorsitzende der Bundesanstalt für Arbeit und DGB-Vizevorsitzende, hat längst keine Gültigkeit mehr: der Anteil der Frauen an allen Erwerbstätigen lag Anfang 2003 bei 46,7 Prozent. Zum Vergleich: 1991 waren es 40,3, 1995 43,2, im Jahr 2000 schon 45,4 Prozent (darunter ein erheblicher Teil teilzeit- und geringfügig Beschäftigte). Von Beschäftigungseinbrüchen während der Rezessionen 1974/76 und 1981/83 sowie seit 1992 waren Frauen in geringerem Umfang betroffen als Männer, wie das Bundesfamilienministerium herausgefunden hat.

Es gibt inzwischen etwa 700.000 männliche Arbeitslose mehr als weibliche (bei Jugendlichen sind Männer sogar doppelt so häufig arbeitslos wie Frauen), und die Differenz wird immer größer (Quelle: Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit Februar 2003). Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat sich von 1991 bis 2002 bei Männern um 76,5 Prozent, bei Frauen um 21,2 Prozent erhöht. In der Altersgruppe bis 25 Jahre sank die Arbeitslosenzahl unterdessen bei Frauen um 4,2 Prozent, bei Männern stieg sie um 54,4 Prozent. Bis 2010 wird Prognosen zufolge die Zahl der männlichen Arbeitslosen um weitere 1,5 Millionen, die der weiblichen aber nur um etwa 0,4 Millionen steigen.
"Ein wichtiger Grund für die stark angestiegenen Zahlen männlicher Erwerbsloser sind vor allem ihre Berufe. In der Industrie, wo erheblich mehr Männer arbeiten, wird stärker rationalisiert als im Dienstleistungssektor.
Allerdings sind Männer sogar im Dienstleistungsbereich, wo sie nur rund 48 Prozent der Beschäftigten ausmachen, stärker vom Jobverlust betroffen als Frauen. Im vergangenen Quartal ist die Zahl der Beschäftigten in Handel, Gastgewerbe, Verkehr und sonstigen Dienstleistungen um 62 000 zurückgegangen. Nur 10 000 Frauen, aber 52 000 Männer haben ihre Arbeit verloren.
Umgekehrt wird Frauen offensichtlich in typischen Männerberufen, wo sie unterrepräsentiert sind, schneller der Stuhl vor die Tür gesetzt. Im Baugewerbe waren im ersten Quartal 2003 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 7,1 Prozent weniger Männer und 8,4 Prozent weniger Frauen beschäftigt." (Rheinische Post, 31.5.2003)

"Männer üben die angenehmen Jobs aus, Frauen die miesen"

"Ganz im Gegenteil: 24 der 25 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) so bezeichneten 'Todesberufe' werden fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Den Berichten der WHO zufolge haben die Männer einen enormen Vorsprung bei Krankheiten, die als Folge zu starker beruflicher Belastung entstehen, etwa Atemwegserkrankungen, die verschiedensten Krebskrankheiten und Kreislaufleiden. Negativ erlebter Stress schlägt sich in Erkrankungen des Herzens und der Verdauungsorgane nieder.
Laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ist die Diskrepanz zwischen den Geschlechtern bei den anerkannten wie den neuen Berufskrankheiten eklatant: So standen 1996 im Kohlebergbau, Spitzenreiter bei den gesundheitsvernichtenden Jobs, 4.449 erkrankte Männer ganzen zehn erkrankten Frauen gegenüber, bei der Herstellung von Metallerzeugnissen sind es 3.572 Männer und 96 Frauen, im Baugewerbe beträgt das Verhältnis 3.718 zu 54. Die höchste Anzahl weiblicher Berufskrankheiten überhaupt fand sich 1996 im Ernährungsgewerbe mit gerade 340 Fällen.

Zu den Krankheiten kommt allerdings noch eine hohe Zahl von Verletzungen, Vergiftungen und anderer Berufsunfälle. Weltweit sterben der International Labor Organization (ILO) zufolge 1,1 Millionen Männer allein durch Industrieunfälle und übertreffen damit die Zahl derjenigen, die durch Straßenunfälle, Krieg, Gewalt und AIDS getötet wurden. Für jeden tödlichen Berufsunfall, der einer Frau zustößt, stehen zwölf Männer, die auf diese Weise ums Leben kommen.
Das ist kein Zufall: Erstens werden Männer grundsätzlich dort eingesetzt, wo die Gefahren am größten sind, und zweitens werden Frauen im Gegensatz zu Männern zusätzlich durch rechtliche Verordnungen vor stärkeren Belastungen geschützt." (quip, Juli 2003)
Doch nicht nur Arbeiter in gefährlichen Berufen leben ungesund. Auch die vermeintlich attraktiven Spitzenjobs, bei deren Besetzung Frauen sich unterrepräsentiert fühlen, sind mit erheblichen Beanspruchungen verbunden: "Untersuchungen unter Tausenden von Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern großer Firmen und Konzerne sowie freiberuflich Tätigen (Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Ärzte) und Angestellten des mittleren Managements brachten (...) folgende Erkenntnisse über das Lebensgefühl oberhalb der 'gläsernen Decke' hervor: Fast die Hälfte beklagt, dass sie ihre Arbeit so in Anspruch nimmt, dass für ein Privatleben kaum Zeit bleibt. Jeder Fünfte ist generell unzufrieden mit dem Malocherzwang.
Was nicht verwundert: In den obersten Etagen wird heute 13 Stunden pro Tag gerackert, das Wochenende eingerechnet. Bei jedem vierten Schwerverdiener nimmt der Beruf mehr als vier Fünftel des gesamten Tages in Anspruch - eine Sklaverei, die sich mit manchem Geplacke in den untersten Schichten vergleichen lässt. 84 Prozent der Manager wissen, dass ihr Tagesrhythmus sich mit einer unbelasteten Ehe nicht vereinbaren lässt, Freunde haben sie aus Zeitmangel auch so gut wie keine mehr, und selbst in der Rolle des autoritären 'Chefs' fühlen sich viele unbehaglich."
Hinzu kommen massive Gesundheitsprobleme bei Karrierebewussten und Spitzenverdienern: "Vielen Anwälten bringt ihr Streben nach Einkommen und Anerkennung (...) schon im Alter zwischen dreißig und vierzig Jahren Herzschmerzen, Bluthochdruck, Arthritis und Schlaflosigkeit ein. Managern geht es nicht anders. Zur Palette ihrer Beschwerden zählen Herz-Kreislauf-Probleme, Magenschleimhautentzündungen und -geschwüre, vegetative Störungen, Herzinfarkte, Nervenzusammenbrüche sowie diverse Ängste, Depressionen und Suchtkrankheiten.
Der Missbrauch und die Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten ist bei Führungskräften deutlich höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. Auch die typische 'Herzinfarktpersönlichkeit' stimmt ziemlich exakt mit dem Ideal des energiegeladenen, ehrgeizigen, aggressiven und durchsetzungsstarken Machers in der Leistungsgesellschaft überein. Der seelische und körperliche Zusammenbruch als Folge des jahrelangen gesundheitlichen Raubbaus ist regelmäßig nur eine Frage der Zeit. So fallen etliche Topmanager tot um, bevor sie auch nur einen Teil der Früchte ihrer Anstrengungen verzehren können.

Das also ist das Gelobte Land, das dem weiblichen Geschlecht bislang bösartig vorenthalten wurde. Vielen Frauen, die auf die feministische Propaganda hereingefallen sind oder sich aus anderen Gründen auf den Weg 'nach oben' gemacht haben, geht es natürlich nicht anders als den Männern. Der Psychoanalytiker Horst Eberhard Richter erzählt von den Schattenseiten der weiblichen Emanzipation: 'Da kommen welche mit Krankheiten zu uns, die bisher eindeutig männliches Privileg waren. Viele rauchen, trinken und hetzen zuviel, passen sich übereifrig den technokratischen Strukturen an. Sie richten sich psychosomatisch zugrunde! Die Entwicklung ist teilweise dramatisch.'
In der Tat hatten vor dreißig Jahren zwanzigmal so viele Männer Magengeschwüre wie Frauen, heute sind es 'nur noch' doppelt so viele. Auch was die Selbstmordraten angeht, tun die Frauen alles, um den männlichen Vorsprung einzuholen. Psychologinnen und Ärztinnen bringen sich dreimal so häufig ums Leben wie traditionell lebende Frauen, da sie mit denselben inneren Konflikten wie viele Männer leben müssen: Isolation, Einsamkeit, Unterdrücken von Gefühlen, ein ständiges Hin- und Hergerissensein zwischen beruflichem Ehrgeiz und persönlichen Bedürfnissen. Auch Arbeitsmediziner bestätigen, dass sich bei Frauen in Führungspositionen die Fälle von Alkoholabhängigkeit häufen." (quip, Juli 2003)

"Um das Gleiche zu erreichen wie ein Mann, muss eine Frau doppelt so viel leisten"

"Die oft zitierte Aussage, dass Frauen doppelt so gut sein müssen wie Männer, um auf der Karriereleiter weiterzukommen, ist ein feministischer Glaubenssatz, der noch nie konkret belegt oder bewiesen wurde." (Beate Kricheldorf: "Verantwortung: Nein danke! Weibliche Opferhaltung als Strategie und Taktik", Frankfurt/Main 1998, S. 24)

Fazit: Die häufig behauptete eklatante Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und im Berufsleben lässt sich anhand der in diesem Beitrag genannten Fakten nicht mehr länger aufrecht erhalten.

Dass dies dennoch geschieht, ob aus Unkenntnis oder aus Vorsatz, deutet auf die gezielte Instrumentalisierung des weiblichen Opferstatus für die Ziele des Feminismus hin, die wir auch aus anderen Bereichen bestens kennen.

MANNDAT kämpft dafür, diesem Zustand ein Ende zu machen und das Augenmerk der Öffentlichkeit allmählich auf die wirklich Benachteiligten in Beruf und Arbeitsmarkt zu richten: auf die Männer.

Quelle:

Frauen im Beruf: Opfer des Patriarchats?

Komm, du willst doch nur wieder provozieren!

pit b., Saturday, 05.02.2005, 14:51 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Interessant das Posterinnen aus dem Frauenforen immern noch
hier mitlesen.

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

[/i]

Und weiter?
Nichts!?

Mit diese kurzen und knappen Einwürfe wollen ihr aus den Frauenforen nur
provozieren. Um dann über die Reaktionen hergzuziehen, wobei ihr nicht
merkt (oder merken wollt) dass viel von euch auf ähnliche Weise
überreagieren. Aber mit sowas muss man rechenen, wenn man provoziert!

Re: Was hat sich geändert?

Hetzi, Saturday, 05.02.2005, 14:55 (vor 7669 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? von Arne Hoffmann am 04. Februar 2005 22:07:51:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.

UNO, 1980
Interessante Behauptung. Hast du eine Originalquelle dafür?
Arne

Ich hab mal vor einiger Zeit nach dem Ursprung dieser Behauptung gesucht. Ergebnis war, dass ich es in keinen einzigen UN-Dokument habe finden koennen ganz zu schweigen von einer echten Originalquelle. Den einzigen konkreten Hinweis auf den Ursprung hab telefonisch von einer Autorin erhalten, die dieses Zitat in ihrem Buch verwendet hat. Nach ihren Angaben soll dieses Zitat bei der UN-Frauenkonverenz 1980 in Kopenhagen aus ILO-Kreisen die Runde gemacht haben.

Letzlich ist das "Zitat" eine Legende die mit der Realitaet ungefaehr so viel zu tun hat, wie dass Kinder vom Storch kommen.

Hetzi

Re: Was hat sich geändert?

Scipio Africanus, Saturday, 05.02.2005, 15:08 (vor 7669 Tagen) @ Hetzi

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? von Hetzi am 05. Februar 2005 12:55:46:

"UN-Frauenkonferenz 1980 in Kopenhagen"

Ist es nicht mühsam mit Menschen zu diskutieren, die ihren eigenen Lügen glauben ?
In der Verdrehung der Tatsachen liegt auch eine Boshaftigkeit, und durchaus nicht nur Unwissenheit. Dessen sollten sich Männer langsam bewusst werden. Oft ist es schwierig, den Ursprung der Manipulation zu erkennen. Wiederholt frau eine Lüge immer und immer wieder, gibt es viele, die die Lüge für die Wahrheit halten, eben weil sie immer und immer wieder gelesen oder gehört wird. Das Prinzip der Volksverhetzung bedient sich diesem Mittel. Im Volksmund wird ein solches Sozialverhalten übrigens als "hinterfotzig" bezeichnet. Wie ist wohl dieser Ausdruck entstanden ?

Scipio

Re: Was hat sich geändert?

Arne Hoffmann, Saturday, 05.02.2005, 17:13 (vor 7669 Tagen) @ Hetzi

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? von Hetzi am 05. Februar 2005 12:55:46:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.

UNO, 1980

Ich hab mal vor einiger Zeit nach dem Ursprung dieser Behauptung gesucht. Ergebnis war, dass ich es in keinen einzigen UN-Dokument habe finden koennen ganz zu schweigen von einer echten Originalquelle. Den einzigen konkreten Hinweis auf den Ursprung hab telefonisch von einer Autorin erhalten, die dieses Zitat in ihrem Buch verwendet hat. Nach ihren Angaben soll dieses Zitat bei der UN-Frauenkonverenz 1980 in Kopenhagen aus ILO-Kreisen die Runde gemacht haben. Letzlich ist das "Zitat" eine Legende die mit der Realitaet ungefaehr so viel zu tun hat, wie dass Kinder vom Storch kommen.

Hi Hetzi,

ich weiß, dass dieser zu Tode zitierten Behauptung keinerlei nachweisbare Quelle zugrunde liegt. Danke aber noch mal für die Klarstellung! Cleos Zitat ist schlicht und ergreifend ein Mythos. Ich habe den Satz in Büchern gelesen, auf Plakaten an unserer Uni - nirgends mit einer besseren Quellenangabe als "UNO 1980". Offenbar ist das eine Art Lieblingssatz für jede Frau, die sich mit Hilfe der Dritten Welt gerne als geknechtetes Opfer präsentiert, um hierzulande noch mehr Zucker in den Allerwertesten geblasen zu bekommen.

Arne

Re: Schluß

Friedwilli, Saturday, 05.02.2005, 17:27 (vor 7669 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Re: Schluß von Xenia am 05. Februar 2005 12:10:

Etwas mehr Selbstkritik wäre wohl bei dir angemessen.

... weil andernfalls müsstet ihr die ja üben und da sei ja Gott vor. Das war nun wirklich eine der lahmsten Argumente die ich je gesehen habe, Norbert, das war ja: wie du mir so ich dir, bäh und jetzt nehm ich meine Schaufel etc pp. Und mit sowas willst du gesellschaftlich was verändern?
Xenia
PS: Wie kommts, dass ihr immer so schnell persönlich werdet, aber euch beschwert, wenns andre dann auch werden? Ich achte hier sehr darauf, niemals zuerst persönlich zu werden (weil das schließlich ein Grund zur Sperrung wäre), ich komme aber nicht drumherum, weil sich immer mehr als einige finden, di es werden. Nochmal Herr Prinz: wo hast du argumentiv und warst mal nicht provozierend? (rei rhetorische Frage, wenn ich jetzt noch weiter mache, bin ich wieder schuld daran, dass ein Thread in die Länge wächst)
Xenia II

Die richtige Frage wäre: Wie kommt es, daß Ihr immer so schnell persönlich "gegen mich" werdet. Du stellst die falschen Fragen falsch und beanspruchst Aufmerksamkeit. Lerne also die richtigen Fragen richtig zu stellen und du ersparst uns viel Zeit.
Und bitte komm jetzt nicht wieder mit der Frage was den wohl die richtigen Fragen sind.

Re: Was hat sich geändert?

Konfuzius, Saturday, 05.02.2005, 18:13 (vor 7669 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Was hat sich geändert? von Scipio Africanus am 05. Februar 2005 13:08:

Hallo Scorpio.

Ist es nicht mühsam mit Menschen zu diskutieren, die ihren eigenen Lügen glauben ?

Das stimmt. Deshalb lese ich auch die Beiträge von gewissen Leuten die sich in den letzten 3 Tagen hier rumtrollen, nicht mehr! (gähn…)

In der Verdrehung der Tatsachen liegt auch eine Boshaftigkeit, und durchaus nicht nur Unwissenheit.

Richtig. Wichtige Aussage. Die meisten Leute können/wollen dem Bösen nämlich nicht ins Auge sehen.
Da liegt dann eine Leiche mit einem Messer im Rücken, und die Leute neigen dazu zu sagen Der Täter hat das bestimmt nicht so gemeint...

Wenn man sich die Resultate der Familienpolitik anschaut dann haben die das bestimmt nicht gewollt...

Oft ist es schwierig, den Ursprung der Manipulation zu erkennen. Wiederholt frau eine Lüge immer und immer wieder, gibt es viele, die die Lüge für die Wahrheit halten, eben weil sie immer und immer wieder gelesen oder gehört wird. Das Prinzip der Volksverhetzung bedient sich diesem Mittel. Im Volksmund wird ein solches Sozialverhalten übrigens als "hinterfotzig" bezeichnet. Wie ist wohl dieser Ausdruck entstanden ?

Siehe hier: http://www.maskulist.de/begriffe.htm

Gruß Konfuzius

(Frauen im Beruf: Opfer des Patriarchats?) [Link]

Konfuzius, Saturday, 05.02.2005, 20:09 (vor 7669 Tagen) @ Cleo

Als Antwort auf: Was hat sich geändert? von Cleo am 04. Februar 2005 22:03:23:

Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, leisten fast zwei Drittel aller Arbeitsstunden, verdienen ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hunderstel des Weltvermögens.
UNO, 1980

____________________________________________________________________

Auf der Seite: http://www.manndat.de/beruf.htm
gibt zu folgenden Themen interessante Informationen (siehe Link unten):

"Frauen im Beruf: Opfer des Patriarchats?"

"Frauen verdienen weniger Geld als Männer"

"Frauen werden auf Teilzeitarbeitsplätze verdrängt"

"Frauen werden von Männerseilschaften am beruflichen Fortkommen gehindert"

"Frauen sind die Verlierer auf dem Arbeitsmarkt"

"Männer üben die angenehmen Jobs aus, Frauen die miesen"

"Um das Gleiche zu erreichen wie ein Mann, muss eine Frau doppelt so viel leisten"

Hier der Link:

http://www.manndat.de/beruf.htm

Humanität?

Norbert, Saturday, 05.02.2005, 20:38 (vor 7669 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Re: Schluß von Xenia am 05. Februar 2005 12:10:

Etwas mehr Selbstkritik wäre wohl bei dir angemessen.

... weil andernfalls müsstet ihr die ja üben und da sei ja Gott vor. Das war nun wirklich eine der lahmsten Argumente die ich je gesehen habe, Norbert, das war ja: wie du mir so ich dir, bäh und jetzt nehm ich meine Schaufel etc pp. Und mit sowas willst du gesellschaftlich was verändern?
Xenia
PS: Wie kommts, dass ihr immer so schnell persönlich werdet, aber euch beschwert, wenns andre dann auch werden? Ich achte hier sehr darauf, niemals zuerst persönlich zu werden (weil das schließlich ein Grund zur Sperrung wäre), ich komme aber nicht drumherum, weil sich immer mehr als einige finden, di es werden. Nochmal Herr Prinz: wo hast du argumentiv und warst mal nicht provozierend? (rei rhetorische Frage, wenn ich jetzt noch weiter mache, bin ich wieder schuld daran, dass ein Thread in die Länge wächst)
Xenia II

Lahm?
Ich bin dir gegenüber persönlich geworden?
Ich habe dein Verhalten als unangemessen gesehen, und kritisiert.
Und dich zu mehr Selbstkritik aufgefordert.
Ach ja, daß ist natürlich ein persönlicher Angriff.
Differenzieren ist ja auch nur ein patriarchalisches Prinzip, gell?

Du bist doch so engagiert in deiner Humanität, oder?

Wie kommt es dann, dass du auf das Posting von Fr. Bubbles über die Beschneidungen von Jungen bzw. die Verharmlosung dieser Auswirkungen so beredt geschwiegen hast?
Ich habe deine Ansprüche bei Zwangsprostitution noch im Ohr.
Wirst du denn deinen eigenen Ansprüchen gerecht?

Die Inhumanität die sich bei solchen Verharmlosungen zeigt, welchen Geistes Kind diese Verharmloser sind.
Und Humanität darf kein Unterschied machen, weder bei Geschlecht, Rasse, usw.

Fr. Bubbles hat auch nicht die Größe gehabt sich dazu zu äußern.
Wirklich starker Auftritt.
Verharmlosen, aber auf Gegenbelege trotzig schweigen.

Und wir sollen euch ernst nehmen?

Norbert

Re: Humanität?

Peter, Saturday, 05.02.2005, 20:48 (vor 7669 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Humanität? von Norbert am 05. Februar 2005 18:38:31:

Du bist doch so engagiert in deiner Humanität, oder?
Wie kommt es dann, dass du auf das Posting von Fr. Bubbles über die Beschneidungen von Jungen bzw. die Verharmlosung dieser Auswirkungen so beredt geschwiegen hast?

Norbert, es tut mir leid, dir hier zu widersprechen, aber hatten wir nicht uebereingestimmt, dass Schweigen keine Zustimmung bedeutet?

Gruss,

Peter

Re: Humanität?

Norbert, Saturday, 05.02.2005, 21:30 (vor 7669 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Humanität? von Peter am 05. Februar 2005 18:48:

Du bist doch so engagiert in deiner Humanität, oder?
Wie kommt es dann, dass du auf das Posting von Fr. Bubbles über die Beschneidungen von Jungen bzw. die Verharmlosung dieser Auswirkungen so beredt geschwiegen hast?

Norbert, es tut mir leid, dir hier zu widersprechen, aber hatten wir nicht uebereingestimmt, dass Schweigen keine Zustimmung bedeutet?
Gruss,
Peter

Hi Peter
Es geht ja nicht um eine Zustimmung.

War nicht einer der Vorwürfe, wir würden uns zum Thema Zwangsprostitution nicht äußern wollen?
Wir seien da doch emphatisch so unterbemittelt?
Aber die Frauen seien doch so toll darin?

Ich halte es für legitim nun die entsprechende Gegenfrage zu stellen.
Man soll schon die Ansprüche derer daran messen, ob sie diesen selber genügen (wollen).

Fr. Bubbles hat sich m.E. damit selbst disqualifiziert.
Eine These in den Raum zu stellen, und dann zu feige zu sein, auf die Gegenbeweise auch nur zu antworten.

Gruß
Norbert

Ja

Xenia, Sunday, 06.02.2005, 00:08 (vor 7668 Tagen) @ Norbert

Als Antwort auf: Humanität? von Norbert am 05. Februar 2005 18:38:31:

Also ein wirklich allerletztes, damit nicht ein falscher Eindruck entsteht: nein, ich habe nicht dich gemeint mit dem persönlich werden, also kein Grund zum aufregen. Ich meinte damit vornehmlich Eugen Prinz und Nikos und noch den einen oder anderen der sich in jenem Thread geäußert hatte, aber ich habe mir die Namen nicht gemerkt und ich suche die jetzt nicht raus.

Den Thread mit den Beschneidungen habe ich nicht gelesen, habe dort nur auf ein posting geklickt und dann gleich das Bild gehabt.
Ich halte nichts davon, wenn man an den Körpern anderer Leute herumfummelt. Völlig schnuppe welches Geschlecht der- oder diejenige hat, ich vertrete das Bild eines selbstbestimmten Menschen und da passt die Beschneidung nicht rein.

Und noch einmal: mein Schlußwort wandte sich an jene, die in dem Thread zur Bestrafung der Freier von Zwangsprostituierten mitschrieben und dort Zwangsprostitution verharmlosten.

Xenia - hoffentlich endgültig

zwei Latten!

Norbert, Sunday, 06.02.2005, 00:59 (vor 7668 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Ja von Xenia am 05. Februar 2005 22:08:

sach ich mal so: too late!

Re: Ja

Max, Sunday, 06.02.2005, 14:14 (vor 7668 Tagen) @ Xenia

Als Antwort auf: Ja von Xenia am 05. Februar 2005 22:08:


Und noch einmal: mein Schlußwort wandte sich an jene, die in dem Thread zur Bestrafung der Freier von Zwangsprostituierten mitschrieben und dort Zwangsprostitution verharmlosten.

...Rhabarberrhabarber...papperlapapp.

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