@Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt
Bruno, Friday, 04.02.2005, 22:47 (vor 7670 Tagen)
Zitat: ...oder die auch heir schon monierte Anzahl der männlichen Grundschullehrer
...ich fass es ja wohl nicht. Es waren doch die Grünen, die sich gegen eine Männerquote bei den Grundschullehrer gewehrt haben.
Ich finde es eine Unverschämtheit, dass du alle Männer in einen Topf wirfst. Aber da bist du vermutlich nur ein Kind unserer männerfeindlichen Zeit. Du wirst uns doch aber jetzt nicht einreden wollen, der erziehende Mann sei in Deutschland gewollt? Wenn das so wäre, würde er unterstützt werden und nicht bekriegt.
Wenn der erziehnde Mann gewollt wäre, weshalb
- stehen alle Parteien tatenlos daneben, dass Deutschland regelmäßig wegen Umgangsverweigerung gegen Väter nichtehelicher Kinder gerügt wird von Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte?
- sehen auch die Gender Mainstreaming- FanatikerInnen keinerlei Widerspruch darin, dass das Sorgerecht eines nicht verheirateten Vaters vom Gusto der Mutter abhängt?
- wird Jungen gezielt jährlich die gleiche Teilhabe an Maßnahmen zur Erweiterung des berufswahlspektruns auf geschlechtsuntypische Berufe vorenthalten?
- muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehnder Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?
- wird in Landesgleichberechtigungsgesetzen selbst in frauendominierten Berufsbereichen wie Grundschullehrer oder Erzieher Frauenförderung vorgeschrieben?
und, und, und...
Aber keine Angst, in Bälde wird es ja ein Gesetz geben, das Väter, die selbstbestimmt ihre Vaterschaft testen lassen wollen, zu Verbrechen stempelt. Da könnt ihr Grünen ja schon mal die Sektpulle kalt stellen und mit euren Antiväter-Schwestern von der SPD auf eine weitere Väterentrechtung anstoßen.
Gruß
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Klarstellung
Bruno, Friday, 04.02.2005, 22:51 (vor 7670 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt von Bruno am 04. Februar 2005 20:47:53:
Nur zur Klarstellung: Ich meinte mit Jörg unseren grünen Jörg Rupp. Den Jörg von der Partei, die unter Gleichberechtigung die bloße Umkehrung des Sexismus versteht.
IMO
Bruno
Gleichberechtigung ist etws Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: Klarstellung
Norbert, Friday, 04.02.2005, 22:56 (vor 7670 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Klarstellung von Bruno am 04. Februar 2005 20:51:58:
Nur zur Klarstellung: Ich meinte mit Jörg unseren grünen Jörg Rupp. Den Jörg von der Partei, die unter Gleichberechtigung die bloße Umkehrung des Sexismus versteht.
IMO
Bruno
Gleichberechtigung ist etws Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Hi Bruno
Kleine Korrektur.
Die Partei die den Sexismus erst richtig in die Politik einführte.
Zuvor gab es diesen m.E. dort so gut wie gar nicht.
Gruß
Norbert
Re: Klarstellung
Jörg, Friday, 04.02.2005, 22:58 (vor 7670 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Klarstellung von Bruno am 04. Februar 2005 20:51:58:
Oh, da war ich mit meiner Klarstellung wohl 3 Minuten zu langsam gewesen. 
Gruß, Jörg (der in letzter Zeit überwiegend nur lesend und
weniger schreibend am Forumsgeschehen teilnimmt)
Re: Klarstellung
Andreas, Friday, 04.02.2005, 23:02 (vor 7670 Tagen) @ Jörg
Als Antwort auf: Re: Klarstellung von Jörg am 04. Februar 2005 20:58:44:
Oh, da war ich mit meiner Klarstellung wohl 3 Minuten zu langsam gewesen.
Gruß, Jörg (der in letzter Zeit überwiegend nur lesend und
weniger schreibend am Forumsgeschehen teilnimmt)
Hallo Jörg,
vielleicht sollten wir in Zukunft hier im Forum als Nicknamen eine 128-bit Zahl einführen, die von einem kryptographisch sicheren Zufallszahlengenerator erzeugt wird. So gibt es dann wenigstens keine Namenskollisionen mehr. 
Gruß
Andreas
Re: Klarstellung
Jörg, Friday, 04.02.2005, 23:16 (vor 7670 Tagen) @ Andreas
Als Antwort auf: Re: Klarstellung von Andreas am 04. Februar 2005 21:02:35:
Hallo Andreas,
das wäre vielleicht einen Versuch wert. 
Hin und wieder bilde ich mir ja ein, daß meinem Namensvetter die
gelegentlichen Namenskollisionen nicht ganz ungelegen kommen. 
Gruß, Jörg
Re: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt
Jörg, Friday, 04.02.2005, 22:54 (vor 7670 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt von Bruno am 04. Februar 2005 20:47:53:
Nur mal so als Randbemerkung, da es in Verbindung mit dem
Namen Jörg gelegentlich zu Mißverständnissen kommt:
Mit "Jörg" ist hier wohl eher "Jörg Rupp" gemeint
(mit dem ich glücklicherweise nicht identisch bin).
Gruß, Jörg
Re: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt
Jörg Rupp, Saturday, 05.02.2005, 01:20 (vor 7670 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt von Bruno am 04. Februar 2005 20:47:53:
Ich finde es eine Unverschämtheit, dass du alle Männer in einen Topf wirfst.
Tu ich nicht. Ich finds nur etwas müßig, immer zu schreiben: Männer- fast alle, viele Männer...
Ich schreib Männer, wenn es eine deutlich Tendenz gibt - bei Elternzeit bspw. die 2-5%. Ich weiß, dass es auch andere gibt. Das geht aber imho aus den Postings hervor. Wenn nicht, nimm dies als klarstellung. Ich ha nich vor, alle in einen Topf zu werfen - ich möchte auch nicht mit Biggi Bender in einen Topf geworfen werden....
Aber da bist du vermutlich nur ein Kind unserer männerfeindlichen Zeit. Du wirst uns doch aber jetzt nicht einreden wollen, der erziehende Mann sei in Deutschland gewollt? Wenn das so wäre, würde er unterstützt werden und nicht bekriegt.
[quote]Wenn der erziehnde Mann gewollt wäre, weshalb
- stehen alle Parteien tatenlos daneben, dass Deutschland regelmäßig wegen Umgangsverweigerung gegen Väter nichtehelicher Kinder gerügt wird von Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte? [/quote]
Das hat nix mit dem erziehenden Mann zu tun - sondern damit, dass in konkreten Einzelfällen klar gehen EU-Recht verstoßen wird. Und die Verurteilungen sind mit Recht erfolgt, soweit ich das verfolgt habe.
- sehen auch die Gender Mainstreaming- FanatikerInnen keinerlei Widerspruch darin, dass das Sorgerecht eines nicht verheirateten Vaters vom Gusto der Mutter abhängt?
GM ist zunächst mal geschlechtsneutral. Das muss man sich nur zu Nutze machen. aber: ich bin auch für gem. Sorge als Regel und alleinige als Ausnahmefall.
- wird Jungen gezielt jährlich die gleiche Teilhabe an Maßnahmen zur Erweiterung des berufswahlspektruns auf geschlechtsuntypische Berufe vorenthalten?
Stimmt nicht. Boys Days gibt es - nicht zuletzt durch Initiativen auch von hier aus - mittlerweile immer mehr. Das ist der Weg, den Frauen gehen müssen, jeder gehen muss, der gesellschaftspolitisch etwas verändern will - dicke Bretter bohren - meist per hand.
- muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehnder Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?
Das hängt an einem mehrheitlich definierten Ziel, in aller Regel. Das kann man - manchmal mit Recht - kritisieren. Wie ist denn die Quote sonst in der Behöre?
- wird in Landesgleichberechtigungsgesetzen selbst in frauendominierten Berufsbereichen wie Grundschullehrer oder Erzieher Frauenförderung vorgeschrieben?
Keine Ahnung. Wegen der Quote im ÖD, nehm ich an. Ist auch Unfug, imho.
Aber keine Angst, in Bälde wird es ja ein Gesetz geben, das Väter, die selbstbestimmt ihre Vaterschaft testen lassen wollen, zu Verbrechen stempelt.
Nana, das ist imho ein Ausruck von gemeinsamer Sorge - aber ich will das hier nciht diskutieren, das hab ich schon hinter mir. 
Da könnt ihr Grünen ja schon mal die Sektpulle kalt stellen und mit euren Antiväter-Schwestern von der SPD auf eine weitere Väterentrechtung anstoßen.
Die Grünen sind da kontra. Ich selbst bin für Verbot heimlicher Tests, aus Gründen der gemeinsamen Sorge. Knast dafür? Nö, bin ich dagegen.
Ich bin Grüner, Bruno, weil ich meine Wurzelon in der Friedens - und Anti-AKW-Politik habe. Zur Familienpolitik kam ich erst später, so ab 1999. Und ich versuche, bei uns etwas aufzubrechen, bspw. arbeite ich am Projekt Vätergrün. Das ist langwierig, wird aber zum Erfolg führen, da bin ich sicher.
Es ist nicht so einfach und oft passt die Schublade nicht, in den man jmd. hineinsteckt.
Jörg
Re: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt
Odin, Saturday, 05.02.2005, 04:51 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 23:20:
Die Grünen sind da kontra. Ich selbst bin für Verbot heimlicher Tests, aus Gründen der gemeinsamen Sorge. Knast dafür? Nö, bin ich dagegen.
Och, das ist aber nett!
Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt
Bruno, Tuesday, 08.02.2005, 00:07 (vor 7667 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: @Jörg: Der erziehende Mann wird bekriegt von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 23:20:
Hallo Jörg Rupp
Ich ha nich vor, alle in einen Topf zu werfen - ich möchte auch nicht mit Biggi Bender in einen Topf geworfen werden....
...wenn du aus Bequemlichkeit alle Männer in einen Topf wirfst, solltest du dich auch nicht beklagen, wenn man alle GrünInnen in einen Topf wirft.
Wenn der erziehnde Mann gewollt wäre, weshalb
- stehen alle Parteien tatenlos daneben, dass Deutschland regelmäßig wegen Umgangsverweigerung gegen Väter nichtehelicher Kinder gerügt wird von Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte?
Das hat nix mit dem erziehenden Mann zu tun - sondern damit, dass in konkreten Einzelfällen klar gehen EU-Recht verstoßen wird. Und die Verurteilungen sind mit Recht erfolgt, soweit ich das verfolgt habe.
...doch, das hat mit erziehenden Männern zu tun. Ein Vater, der Umgang mit seinem Kind haben will, ist ein erziehender Vater. Und in Deutschland ist es legal, Vätern nicht ehelicher Kinder den Umgang zu verweigern.
- wird Jungen gezielt jährlich die gleiche Teilhabe an Maßnahmen zur Erweiterung des berufswahlspektruns auf geschlechtsuntypische Berufe vorenthalten?
Stimmt nicht. Boys Days gibt es - nicht zuletzt durch Initiativen auch von hier aus - mittlerweile immer mehr.
...Das ist Augenwischerei. Jungen werden jährlich vom Zukunftstag gezielt ausgegrenzt. Nur in Brandenburg wird Jungen an diesem Tag Gleichberechtigung zugestanden. Die einzelnen Initiativen, die sich gegen diesen Anit-Jungen-Sexismus wehren durch selbst initiierte Jungentage, täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass Schwarz, Gelb, Rot und Grün eine Jungen ausgrenzende und damit jungenfeindliche Jugend- und Bildungspolitik betreiben.
Das ist der Weg, den Frauen gehen müssen, jeder gehen muss, der gesellschaftspolitisch etwas verändern will - dicke Bretter bohren - meist per hand.
..ich hab es hier jetzt von Jungen und Männern. Wieso kommst du jetzt wider mit Frauen? Hast du Probleme nur mal die Sichtweise und Probleme von Männern und Jungen zu betrachten? Für die Frauen gibt es genug Lobbyarbeit. Darum brauchen wir uns nicht zu kümmern.
muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehnder Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?
Das hängt an einem mehrheitlich definierten Ziel, in aller Regel.
...eben, deshalb sage ich ja, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist, denn wäre er gewollt wäre es kein Ziel, diesen gegenüber einer kinderlosen Frau zu diskriminieren.
wird in Landesgleichberechtigungsgesetzen selbst in frauendominierten Berufsbereichen wie Grundschullehrer oder Erzieher Frauenförderung vorgeschrieben?
Keine Ahnung. Wegen der Quote im ÖD, nehm ich an.
...eben und das zeigt, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist.
Aber keine Angst, in Bälde wird es ja ein Gesetz geben, das Väter, die selbstbestimmt ihre Vaterschaft testen lassen wollen, zu Verbrechen stempelt.
Nana, das ist imho ein Ausruck von gemeinsamer Sorge
...von gemeinsamer Sorge, bei der die Frau zu bestimmen hat, auch darüber, ob sie Kind und Mann betrügen will oder nicht.
Da könnt ihr Grünen ja schon mal die Sektpulle kalt stellen und mit euren Antiväter-Schwestern von der SPD auf eine weitere Väterentrechtung anstoßen.
Die Grünen sind da kontra. Ich selbst bin für Verbot heimlicher Tests, aus Gründen der gemeinsamen Sorge.
...soso und was war das mit den feigen Männern? Wurde Frau Bender mittlerweile von den Grünen ausgeschlossen 
Ich bin Grüner, Bruno, weil ich meine Wurzelon in der Friedens - und Anti-AKW-Politik habe. Zur Familienpolitik kam ich erst später, so ab 1999. Und ich versuche, bei uns etwas aufzubrechen, bspw. arbeite ich am Projekt Vätergrün. Das ist langwierig, wird aber zum Erfolg führen, da bin ich sicher.
Es ist nicht so einfach und oft passt die Schublade nicht, in den man jmd. hineinsteckt.
...im in die Schublade stecken sind die FeministInnen ja stark. Die Grünen sind für mich mit Abstand die männer- und jungenfeindlichste Partei, die ich kenne. Die Gleichstellungspolitik der Grünen besteht m.E. nur darin, den Sexismus, der früher gegen Frauen gerichtet war nun einfach umzudrehen.
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.
Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt
Jörg Rupp, Tuesday, 08.02.2005, 12:25 (vor 7666 Tagen) @ Bruno
Als Antwort auf: Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt von Bruno am 07. Februar 2005 22:07:39:
...wenn du aus Bequemlichkeit alle Männer in einen Topf wirfst, solltest du dich auch nicht beklagen, wenn man alle GrünInnen in einen Topf wirft.
Wenn Du nicht Kontextbezogen lesen kannst, kann ich nix dafür, aber dann werd ich mir das halt angewöhnen müssen.
...doch, das hat mit erziehenden Männern zu tun. Ein Vater, der Umgang mit seinem Kind haben will, ist ein erziehender Vater. Und in Deutschland ist es legal, Vätern nicht ehelicher Kinder den Umgang zu verweigern.
Das selbe, dass Du mir vorwirfst, machst Du selbst - du verallgemeinerst. Es ist eben nicht legal in Deutschland, Vätern den Umgang zu verweigern, im Gegenteil.
...Das ist Augenwischerei. Jungen werden jährlich vom Zukunftstag gezielt ausgegrenzt. Nur in Brandenburg wird Jungen an diesem Tag Gleichberechtigung zugestanden.
Falsch.
Die einzelnen Initiativen, die sich gegen diesen Anit-Jungen-Sexismus wehren durch selbst initiierte Jungentage, täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass Schwarz, Gelb, Rot und Grün eine Jungen ausgrenzende und damit jungenfeindliche Jugend- und Bildungspolitik betreiben.
Feindlich? LoL. Die Probleme sind erkannt und Änderungen vor allem in der Bidungspolitik dauern lange. Es gibt immer was zu ändern, es ist nie perfekt. Für die Unfelexibilität der Bildungspolitik können nur diejenigen was, die nach wie vor das gerne als Länderhoheit möchten - und das sind per Mehrheitsbeschluss wir alle.
Das ist der Weg, den Frauen gehen müssen, jeder gehen muss, der gesellschaftspolitisch etwas verändern will - dicke Bretter bohren - meist per hand.
..ich hab es hier jetzt von Jungen und Männern. Wieso kommst du jetzt wider mit Frauen? Hast du Probleme nur mal die Sichtweise und Probleme von Männern und Jungen zu betrachten? Für die Frauen gibt es genug Lobbyarbeit. Darum brauchen wir uns nicht zu kümmern.
Sorry, das war ein Tippfehler - sollte heißen: den auch Frauen gehen mussten. Aber die Kernaussage "dicke Bretter" stimmte trotzdem.
> muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehnder Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?
Das hängt an einem mehrheitlich definierten Ziel, in aller Regel.
...eben, deshalb sage ich ja, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist, denn wäre er gewollt wäre es kein Ziel, diesen gegenüber einer kinderlosen Frau zu diskriminieren.[/i]
Im Gesamtziel ist es eben keine Diskriminierung. Wie sah den die Verteilung nach Geschlchtern ohne diese Maßnahmen aus?
> wird in Landesgleichberechtigungsgesetzen selbst in frauendominierten Berufsbereichen wie Grundschullehrer oder Erzieher Frauenförderung vorgeschrieben?
Keine Ahnung. Wegen der Quote im ÖD, nehm ich an.
...eben und das zeigt, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist.[/i]
Das zeigt es nicht. Es zeigt nur, dass die berufstätige Frau gewollt ist. Wir leben halt nciht mehr 1950, wo der Mann der Frau verbieten durfte, arbeiten zu gehen.
...von gemeinsamer Sorge, bei der die Frau zu bestimmen hat, auch darüber, ob sie Kind und Mann betrügen will oder nicht.
Du hats anscheinend nciht begriffen, was gemeinsame elterliche Sorge (und Pflicht) beinhaltet.
...soso und was war das mit den feigen Männern? Wurde Frau Bender mittlerweile von den Grünen ausgeschlossen 
Wegen einer Bemerkung? Da gäbs binnen eines Jahres keine Parteipolitker mehr...
...im in die Schublade stecken sind die FeministInnen ja stark. Die Grünen sind für mich mit Abstand die männer- und jungenfeindlichste Partei, die ich kenne. Die Gleichstellungspolitik der Grünen besteht m.E. nur darin, den Sexismus, der früher gegen Frauen gerichtet war nun einfach umzudrehen.
Du solltest Dich mal mit der Programmatik auseinandersetzen, bevor du solche Behauptungen aufstellst. Natürlich gibt es bei uns auch radikale und pragmatische Überzeugungen zur Frauenpolitik. Und im Schubladendenken sind alle - Feministen, Maskulisten und sonstige -isten- gleich gut oder schlecht.
Ich halte bspw die Zurück-zum-Herd-Fraktion in Union und FDP für viel männerfeindlicher - weil sie die Versorgerehe mit ihren Folgen bei Scheidung fördert und aufrecht erhält, bei gleichzeitiger Unmöglichkeit für einen Vater, die Kinder bei sich zu behalten.
Jörg
Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt
Scipio Africanus, Tuesday, 08.02.2005, 13:53 (vor 7666 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt von Jörg Rupp am 08. Februar 2005 10:25:57:
"Die einzelnen Initiativen, die sich gegen diesen Anit-Jungen-Sexismus wehren durch selbst initiierte Jungentage, täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass Schwarz, Gelb, Rot und Grün eine Jungen ausgrenzende und damit jungenfeindliche Jugend- und Bildungspolitik betreiben."
"Feindlich? LoL. Die Probleme sind erkannt und Änderungen vor allem in der Bidungspolitik dauern lange. Es gibt immer was zu ändern, es ist nie perfekt. Für die Unfelexibilität der Bildungspolitik können nur diejenigen was, die nach wie vor das gerne als Länderhoheit möchten - und das sind per Mehrheitsbeschluss wir alle."
Haben sich diese Probleme von selbst ergeben oder wurden sie geschaffen ? Jungs wurden und werden BEWUSST ausgegrenzt. Diese Ausgrenzung ist nicht einfach so ein kleines Problemchen, sondern Ausdruck sexistischer Diskriminierung.
"Das hängt an einem mehrheitlich definierten Ziel, in aller Regel.
...eben, deshalb sage ich ja, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist, denn wäre er gewollt wäre es kein Ziel, diesen gegenüber einer kinderlosen Frau zu diskriminieren.[/i]
Im Gesamtziel ist es eben keine Diskriminierung. Wie sah den die Verteilung nach Geschlchtern ohne diese Maßnahmen aus?"
Was kümmert mich ein nebulöses "Gesamtziel", wenn ich als INDIVIDUUM diskriminiert werde ? Ich gehöre also zu einer "so im allgemeinen" privilegierten Gruppe "Männer". Damit werde ich als Individuum diskriminiert, weil ich zu einer angeblich privilegierten Gruppe gehöre. Ziemlich paradox, nicht wahr ?
Du hats anscheinend nciht begriffen, was gemeinsame elterliche Sorge (und Pflicht) beinhaltet.
Das ist papperlapapp. Es wird immer eine primäre Bezugsperson geben, und das wird in fast allen Fällen die Frau sein. Die gemeinsame elterliche Sorge hält der Lebenswirklichkeit in den meisten Fällen nicht stand.
...soso und was war das mit den feigen Männern? Wurde Frau Bender mittlerweile von den Grünen ausgeschlossen
Wegen einer Bemerkung? Da gäbs binnen eines Jahres keine Parteipolitker mehr...
Würde sie von feigen Frauen reden, sähe die Sache aber anders aus! Das ginge ruckzuck, nur wegen so einer kleinen Bemerkung.
Du solltest Dich mal mit der Programmatik auseinandersetzen, bevor du solche Behauptungen aufstellst. Natürlich gibt es bei uns auch radikale und pragmatische Überzeugungen zur Frauenpolitik. Und im Schubladendenken sind alle - Feministen, Maskulisten und sonstige -isten- gleich gut oder schlecht.
Wo setzten sich die Grünen für Männer ein und thematisieren geschlechtsspezifische Problematiken von Männern ? Eine Antwort erübrigt sich in diesem Fall.
scipio
Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt
Bruno, Tuesday, 08.02.2005, 23:18 (vor 7666 Tagen) @ Jörg Rupp
Als Antwort auf: Re: @Jörg Rupp: Der erziehende Mann wird bekriegt von Jörg Rupp am 08. Februar 2005 10:25:57:
Hallo Jörg Rupp,
...Das ist Augenwischerei. Jungen werden jährlich vom Zukunftstag gezielt ausgegrenzt. Nur in Brandenburg wird Jungen an diesem Tag Gleichberechtigung zugestanden.
Falsch.
...selber falsch. Nur Brandenburg gesteht Jungen am Zukunftstag Gleichberechtigung zu. Alle anderen Länder und der Bund diskriminiert an diesem Tag gezielt Jungen. Die einzelnen Initiativen die es gibt, sind Maßnahmen von einigen Leuten, die diese Diskriminierung nicht akzeptieren. Nenn mir doch eine Landesregierung außer Brandenburg, die bisher den Zukunftstag auch gleichberechtigt für Jungen geöffnet hat. Du selbst sagst, ihr hättet Initiativen geplant. Findest du es nicht schlichtweg schwachsinnig, dass die kommunale Basis selbst was auch die Beine stellen muss, weil die Bundesfraktion sich jungenfeindlich gebärdet?
Die Probleme sind erkannt und Änderungen vor allem in der Bidungspolitik dauern lange. Es gibt immer was zu ändern, es ist nie perfekt. Für die Unfelexibilität der Bildungspolitik können nur diejenigen was, die nach wie vor das gerne als Länderhoheit möchten - und das sind per Mehrheitsbeschluss wir alle.
...da machst du es dem Bundesbildungsministerium etwas zu einfach, wenn du meinst, es sei aus dem Schneider, da die Bildungshoheit bei den Ländern liegt. Die Maßnahmen zum Gender Mainstreaming umfassen auch beim Bildungsministerium nur Mädchen und Frauenförderprogramme (z.B. Kompetenzzentren, Frauenstipendien, Zukunftstag, SINUS-Programm zum Abbau der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der mathematischen Leistung zuungunsten der Mädchen usw.)
Sorry, das war ein Tippfehler - sollte heißen: den auch Frauen gehen mussten.
...dafür gibt es aber eine gewaltige Frauenlobby, die sich für Frauen einsetzt (z.B. Frauenpolitikerinnen, Frauenministerien, die Grünen usw.). Die Männerpolitik, sie es in Deutschland gibt wird auch von diesen Frauenlobbies gemacht. Sie beschränkt sich deshalb auf die Frage: Wie mache ich den Mann am besten nutzbar für die Frauen?
muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehender Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?
Das hängt an einem mehrheitlich definierten Ziel, in aller Regel.
...eben, deshalb sage ich ja, dass der erziehende Mann nicht gewollt ist, denn wäre er gewollt wäre es kein Ziel, diesen gegenüber einer kinderlosen Frau zu diskriminieren.
Im Gesamtziel ist es eben keine Diskriminierung. Wie sah den die Verteilung nach Geschlechtern ohne diese Maßnahmen aus?
...Das kann ich dir sagen: Im Grundschulbereich lag die Frauenquote 1995 bei 70,9%. Dann kamen die Landesgleichberechtigungsgesetze auch mit Frauenförderung im Grundschulbereich und 2000 haben wir 83,0%. Wo ist die Gleichberechtigung erreicht? Bei 95% Frauenanteil, wie im Kita-bereich, wobei die 5% Männeranteil im Kita-Bereich nur erreicht werden, weil die Hausmeister u.ä. noch dazugezählt werden? Wenn die Grünen so für eine ausgeglichene Quote sind, weshalb dann nur dort wo Frauen unter 50% liegen und nicht auch dort wo Männer unter 50% liegen? Wrum lehen die Grünen Männerquoten für Grundschulen ab? Dieses verlogene Gleichberechtigungsgeschwätz ist widerlich.
Das zeigt es nicht. Es zeigt nur, dass die berufstätige Frau gewollt ist. Wir leben halt nciht mehr 1950, wo der Mann der Frau verbieten durfte, arbeiten zu gehen.
...aber wir leben in 2005 wo die Frau bestimmen darf, ob der Vater das Sorgerecht bekommt und wo die Benachteiligung männlicher Mitbürger bei Einstellung und Beförderung gesetzlich vorgeschrieben ist und wo man Väter nicht ehelicher Kinder den Umgang verweigern darf und wo unter 50% Frauenanteil Diskriminierung ist aber 5% Männeranteil niemanden juckt. Das ist natürlich viel besser und völlig gerecht.
Du hats anscheinend nciht begriffen, was gemeinsame elterliche Sorge (und Pflicht) beinhaltet.
....Lieber Jörg, wir leben in einem Land in dem als Kindeswohl das gilt, was der Mutter nützt.
Die Gleichstellungspolitik der Grünen besteht m.E. nur darin, den Sexismus, der früher gegen Frauen gerichtet war nun einfach umzudrehen.
Du solltest Dich mal mit der Programmatik auseinandersetzen, bevor du solche Behauptungen aufstellst.
....Lieber Jörg, da brauche ich nur das Frauenstatut zu lesen. Eine Partei, die einen Frauenanteil von unter 50% als Diskriminierung betrachtet und gleichzeitig eine Männeranteil von unter 50% als völlig in Ordnung und dann noch von Gleichberechtigung redet ist verstunken und verlogen.
Bruno
Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.