Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Angst vor Verantwortung?

Beatrix, Thursday, 03.02.2005, 13:37 (vor 7671 Tagen)

Hallo,
ich hatte über eine Woche keine Zeit, hier reinzuschauen, und inzwischen ist der thread schon im Archiv gelandet. Also starte ich noch mal neu...

Eine richtige Antwort auf meine Frage, wofür Männer sich mehr Anerkennung wünschen, hab ich nicht in Erinnerung.
Ist es nicht insgesamt so, dass sowohl die Männer an fehlender Anerkennung ihrer Leistungen durch die Frauen und die Frauen an fehlender Anerkennung ihre Leistungen durch die Männer leiden?

Solange es noch festgeschriebene Geschlechterrollen und klar abgegrenzte Betätigungsfelder gab, war das anders.....
Doch die Notwendigkeit, mehr Frauen als früher in der Arbeitswelt einzusetzen (veränderte Anforderungen), sowie der Wunsch vieler Frauen, wirtschaftlich unabhängig zu sein, und nicht zuletzt die grundsätzliche Möglichkeit dazu durch Geburtenkontrolle und Familienplanung (mittels wirksamer Verhütungsmethoden) hat zu enormen Veränderungen geführt.

Seitdem die Rollen aufweichen, stecken wir halt in einer schrecklich langen Umbruchsphase, die von Orientierungslosigkeit und Mißtrauen geprägt ist.

Mein Eindruck ist, dass wir alle miteinander mit der Situation total überfordert sind. Sehr viele Erwachsene leiden heute an Doppel- oder Dreifach-Belastung.

In so einem Fall ziehen sich manche gerne auf alte, vertraute Rollen zurück. Ich denke da zB an Frauen, die durch Mutterschaft den Konflikten am Arbeitsplatz und dem Druck, sich in einer männerdominierten Arbeitswelt zu profilieren, den Rücken kehren und die finanzielle Verantwortung an den Partner oder den Staat abgeben.
Und ich denke an Väter, die nach der Geburt eines Kindes nicht nur deshalb Überstunden machen, weil mehr Geld nötig ist, sondern auch, weil sie sich durch die Anforderungen und Erwartungen, die ihnen zuhause begegnen, überfordert fühlen.

Wenn Väter nicht wagen, Elternzeit zu nehmen, haben sie dann Angst vor dieser neuen Rolle? Und auch Angst, in ihrem angestammten Bereich, dem Arbeitsplatz, den Anschluss zu verpassen?
Männer definieren sich ja mehrheitlich durch die Erwerbsarbeit. Deshalb leiden Männer an Arbeitslosigkeit viel Stärker noch als Frauen....

Was für eine Angst ist das genau, die Männer davon abhält, sich die frühere Frauendomäne Haushalt und Kindererziehung zu erobern, und die Frauen abhält, sich die Männerdomäne Erwerbsarbeit zu erobern?

Angst vor Verantwortung?
Angst vor Machtkämpfen/Auseinandersetzungen mit den bisherigen Machthaber/innen?
Angst vor Kritik?
Angst davor, zu versagen?
Angst vor Machtverlust in dem Bereich, in dem sie sich sicher fühlen?

Mir fällt zB auf, dass hier im Forum immer viel Traffic ist, wenn es darum geht, zu streiten, zu kämpfen und zu dominieren.
Wenn dagegen jemand einen Beitrag zum Thema 'Männer in neuen Rollen' erscheint, so bleibt dieser oft unkommentiert. So wie letztens der mit dem Artikel von Ralf Ruhl über Männer im Erzieherberuf.

Wenn Männer aber in diesem Bereich, nämlich der Kindererziehung nicht mehr Verantwortung als bisher übernehmen, dann kommen wir aus der momentanen Schieflage nicht wieder heraus. Immer mehr Frauen sind heutzutage erwerbstätig, aber genauso wenig Männer wie zuvor betreuen und erziehen Kinder.
Das geht alles zu Lasten unserer Kinder.
Die Kinder kommen viel zu kurz und es gibt immer mehr offenkundige Probleme durch Nicht-Erziehung. :-((

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

ciao
Beatrix

Re: Angst vor Verantwortung?

XRay, Thursday, 03.02.2005, 13:46 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

-------
Diese deine Frage beinhaltet die Vorannahmen, daß
- wir uns nicht im notwendigen Umfang an der Kindererziehung beteiligen
- es Angst ist, die Männer abhält.

Bist du sicher, daß deine Vorannahmen richtig sind?

Re: Angst vor Verantwortung?

Eugen Prinz, Thursday, 03.02.2005, 14:11 (vor 7671 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von XRay am 03. Februar 2005 11:46:06:

>Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?
-------
Diese deine Frage beinhaltet die Vorannahmen, daß
- wir uns nicht im notwendigen Umfang an der Kindererziehung beteiligen
- es Angst ist, die Männer abhält.
Bist du sicher, daß deine Vorannahmen richtig sind?

Genau das wollte ich auch gerne wissen.

Eugen

Re: Angst vor Verantwortung?

ein weiterer Andreas, Thursday, 03.02.2005, 13:57 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Du gehst mehr oder weniger unbewußt von einer typischen Prämisse des Feminismus aus: Ihr wünscht Euch den Vater in die Rolle einer Art männlicher Zweitmutter. Das typische Phänomen der zunehmenden Vermutterung der gesellschaftlichen Wahrnehmung.

Dafür sind wir aber nicht zu haben. Wir sind Väter.

Ich habe keine Angst vor dem, was Ihr Euch für mich zurechtgelegt habt. So ängstlich bin ich nicht. Ich lehne das vielmehr ab.

Gruß

Andreas

Re: Angst vor Verantwortung?

pumajäger, Thursday, 03.02.2005, 14:21 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

"nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung beteiligt"

Ist es nicht eher so das die Frauen Angst haben, das die Männer sich an der Kindererziehung beteiligen könnten. In meinem Fall brauchst du keine Bedenken haben,ich werde mich mit Sicherheit an der Kindererziehung meiner Söhne beteiligen und das wird mit an sicherheitgrenzender Wahrscheinlichkeit zu sagen wir mal "positiven "Problemen führen.
(die Musiklehrerin im Kindergarten war nicht begeistert, als ich sie fragte wieso alle 6-7 Jährigen Jungs ihre Musikstunde (Tingel-Tangel-Show verlassen wollen bxw. durch "Blödsinn" auffallen)
Ich betrachte es als grosse Manko das die Generation meiner Väter dem Irrglauben auf gesessen ist Kindererziehung wäre nur etwas für Frauen.

Re: Angst vor Verantwortung?

Christian, Thursday, 03.02.2005, 14:21 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?
ciao
Beatrix

1. Problem:
Ein Vater kann sich noch so sehr um sein Kind kümmern und das Kind erziehen, am Ende kann der Vater doch entsorgt werden wenn Mutter das will und masiven Umgangsboykott betreibt. Das Zauberwort heisst "Sexueller Missbrauch" und schon hat man den Vater entsorgt, ein Beispiel dafür ist Andre Schaller der sich das Leben nahm.
Aus seinem Abschiedsbrief:
"Lieber unschuldig sterben,
als unschuldig verurteilt zu werden !"

2. Problem:
Väter gelten sowieso in Deutschland als Elternteil dritter Klasse und werden von viele Familienrichter dementsprechend auch so behandelt und entrechtet, entsorgt usw. wenn Mutter das will!

3. Problem:
Viele Väter wollen ja gerne die notwendigen Aufgaben der Kindererziehung
übernehmen, werden aber von Mütter in die Arbeit gedrängt zur Geldbeschaffung! Warum machen es nicht die Mütter arbeiten zu gehen und Geld zu beschaffen?

Re: Das Leid von Andre Schaller...

Christian, Thursday, 03.02.2005, 15:20 (vor 7671 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Christian am 03. Februar 2005 12:21:22:

wie man das Leben eines Familienvaters zerstörte und das ist einer der Gründe warum ich in Deutschland keinen Wunsch verspüre eine Familie zu grunden und zu Heiraten!
Infos unten im Link!

http://www.ralfa.de/Andre/

Re: Angst vor Verantwortung?

blendlampe, Thursday, 03.02.2005, 14:22 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

Welche Angst? Mir und etwa 200000 anderen Vätern wird von unseren Exen ja sogar der Kontakt zum Kind sabotiert mit tatkräftiger Hilfe des sog. "Rechts". Aufgaben der Kindererziehung? Eine reine Luftnummer, solange nicht einmal die Väter diese Aufgaben wahrnehmen dürfen, die es wollen. Ein nicht wegzudiskutierender Beweis für dieses "Wollen" ist die massenhafte Anzahl von Gerichtsverfahren, in denen Väter die Ausweitung des Umgangsrechts beantragen. Besser kann man wohl nicht dokumentieren, dass man mehr für seine Kinder da sein möchte.

Geredet wird aber immer nur über Familienflüchtlinge. In Diskussion mit feministisch anghauchten Teilnehmerinnen findet immer wieder dieselbe Rabulistik statt: Erst wird irgendeine fiktive Sachlage herbeigeredet, zum Standardfall erklärt und darauf basierend dann männliche Verhaltensweisen kritisch unterstellt.

Re: Volle Zustimmung! n/t

Christian, Thursday, 03.02.2005, 14:32 (vor 7671 Tagen) @ blendlampe

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von blendlampe am 03. Februar 2005 12:22:27:

Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

Welche Angst? Mir und etwa 200000 anderen Vätern wird von unseren Exen ja sogar der Kontakt zum Kind sabotiert mit tatkräftiger Hilfe des sog. "Rechts". Aufgaben der Kindererziehung? Eine reine Luftnummer, solange nicht einmal die Väter diese Aufgaben wahrnehmen dürfen, die es wollen. Ein nicht wegzudiskutierender Beweis für dieses "Wollen" ist die massenhafte Anzahl von Gerichtsverfahren, in denen Väter die Ausweitung des Umgangsrechts beantragen. Besser kann man wohl nicht dokumentieren, dass man mehr für seine Kinder da sein möchte.
Geredet wird aber immer nur über Familienflüchtlinge. In Diskussion mit feministisch anghauchten Teilnehmerinnen findet immer wieder dieselbe Rabulistik statt: Erst wird irgendeine fiktive Sachlage herbeigeredet, zum Standardfall erklärt und darauf basierend dann männliche Verhaltensweisen kritisch unterstellt.

Re: Die Frage müsste anders lauten..

Christian, Thursday, 03.02.2005, 14:39 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?
ciao
Beatrix

Deshalb die anders lautende Frage:
Wovor genau habt ihr Frauen Angst, so dass ihr euch im erforderlichen Maße den Vätern nicht an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligen lässt? Ist es Privilegiensicherung und Opferrolle zu verteidigen?

Re: Angst vor Verantwortung?

Mirko, Thursday, 03.02.2005, 15:13 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Deine Frage setzt voraus, dass Väter die Möglichkeit haben, sich mehr in die Familie einzubringen. Das ist falsch, sie sind durch die Notwendigkeit des Geldverdienens in ihren Beruf eingespannt. In Schweden erhalten Väter, die Elternzeit nehmen, volle Lohnfortzahlung, dort nehmen auch viele Väter die Elternzeit. Also nix mit Angst vor Verantwortung, wie Du es unterstellst, sondern knallharte ökonomische Zwänge.

Gruß Mirko.

Re: Angst vor Verantwortung?

Max, Thursday, 03.02.2005, 16:09 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Hallo,
ich hatte über eine Woche keine Zeit, hier reinzuschauen, und inzwischen ist der thread schon im Archiv gelandet.

...wieso waren´s nicht zwei?

Also starte ich noch mal neu...

...ich hab´s geahnt.

Eine richtige Antwort auf meine Frage, wofür Männer sich mehr Anerkennung wünschen, hab ich nicht in Erinnerung.

...gottseidank waren´s keine zwei. Du hättest dich sonst womöglich nicht mal mehr an dieses Forum erinnert.

Ist es nicht insgesamt so, dass sowohl die Männer an fehlender Anerkennung ihrer Leistungen durch die Frauen und die Frauen an fehlender Anerkennung ihre Leistungen durch die Männer leiden?

...Männer und Frauen leiden an einem impertinenten Staat, der sie in bestimmte Rollen drängen will. Das ist alles.

Solange es noch festgeschriebene Geschlechterrollen und klar abgegrenzte Betätigungsfelder gab, war das anders.....

...richtig. Damals hatte die Frau ein Nudelholz und der Mann einen Hosengürtel.

Doch die Notwendigkeit, mehr Frauen als früher in der Arbeitswelt einzusetzen (veränderte Anforderungen)

...was soll denn das für eine Notwendigkeit gewesen sein?

, sowie der Wunsch vieler Frauen, wirtschaftlich unabhängig zu sein,

...bin ja schon froh, daß du nicht geschrieben hast "der Wunsch vieler Frauen, wirtschaftlich für eine Familie zu sorgen." Jaja, wirtschaftlich unabhängig - das wollen sie schon sein - egal wessen Geld sie dabei verbraten.

und nicht zuletzt die grundsätzliche Möglichkeit dazu durch Geburtenkontrolle und Familienplanung (mittels wirksamer Verhütungsmethoden) hat zu enormen Veränderungen geführt.

...im Schnitt 0,8 Kinder pro Frau und Lebenszeit - 40% der Akademikerinnen kinderlos: Tolle Familienplanung! Buben, die ganz allein von Müttern großgezogen werden, ganz ohne väterliches Vorbild - die Zeitbombe überhaupt. Enorme Veränderungen? Wie wahr, wie wahr!

Seitdem die Rollen aufweichen, stecken wir halt in einer schrecklich langen Umbruchsphase, die von Orientierungslosigkeit und Mißtrauen geprägt ist.

...tja, so ist das halt, wenn so olle, dumme Rollen einfach so aufweichen, ohne daß sie jemand aufweicht. Was hatten die Leute früher ein Pech, daß es nicht auf ihre Rollen draufgeregnet hat! Die mußten ja alle dumm bleiben! Kein Fortschritt ohne aufgeweichte Rollen!

Mein Eindruck ist, dass wir alle miteinander mit der Situation total überfordert sind. Sehr viele Erwachsene leiden heute an Doppel- oder Dreifach-Belastung.

...und mein Eindruck ist, daß ihr Frauen die Geister, die ihr rieft, bald nicht mehr loswerden werdet. Warum? Weil die Geister anders ausschauen, als ihr euch das mal in eurer unglaublichen Naivität ausgemalt habt. Amendt hat da neulich einen seeehhhr schönen, offenen Brief geschrieben. Und Dreifachbelastung? Kinderkacke! Ein wahrer Progressiver erkennt schon längst die Totalbelastung!

In so einem Fall ziehen sich manche gerne auf alte, vertraute Rollen zurück.

...nicht das Dümmste! Ist ja nicht so, daß damals, als überall noch trockene, stabile Rollen in der Gegend rumgekullert sind, kein Mensch jemals geliebt, gelacht oder gesungen hätte! Glückliche soll es damals gegeben haben! Aber heute? Heute haben wir die aufgeweichten Rollen. Eine aufgeweichte Rolle ist als Rolle nicht mehr zu gebrauchen.

Ich denke da zB an Frauen, die durch Mutterschaft den Konflikten am Arbeitsplatz und dem Druck, sich in einer männerdominierten Arbeitswelt zu profilieren, den Rücken kehren und die finanzielle Verantwortung an den Partner oder den Staat abgeben.

...was ja kein Problem wäre, wenn das auch von dazugehöriger Demut und Dankbarkeit begleitet wäre. Aber nein: Die machen das so, wie du schreibst und maulen dann was von Karrieren, die sie geopfert hätten und von Männern, die dieses Opfer nicht zu würdigen wissen.

Und ich denke an Väter, die nach der Geburt eines Kindes nicht nur deshalb Überstunden machen, weil mehr Geld nötig ist, sondern auch, weil sie sich durch die Anforderungen und Erwartungen, die ihnen zuhause begegnen, überfordert fühlen.

...und ich denke an die 80% aller Halbtagsjobs, die für Frauen reserviert sind.

Wenn Väter nicht wagen, Elternzeit zu nehmen, haben sie dann Angst vor dieser neuen Rolle? Und auch Angst, in ihrem angestammten Bereich, dem Arbeitsplatz, den Anschluss zu verpassen?

...Männer können sich schlicht nicht leisten, den Anschluß zu verpassen, denn auch ihre wirtschaftliche Zukunft hängt stark von der latenten Scheidungswilligkeit ihrer Frauen ab. Umgekehrt ist das ganz anders.

Männer definieren sich ja mehrheitlich durch die Erwerbsarbeit. Deshalb leiden Männer an Arbeitslosigkeit viel Stärker noch als Frauen....

...In der Tat: Männer werden äußerst übellauniug, wenn man sie nicht das tun läßt, wozu man sie erzogen hat.

Was für eine Angst ist das genau, die Männer davon abhält, sich die frühere Frauendomäne Haushalt und Kindererziehung zu erobern, und die Frauen abhält, sich die Männerdomäne Erwerbsarbeit zu erobern?
[quote]Angst vor Verantwortung?
[/quote]

...Im einen Fall ist es die Angst, nach erfolgreicher Eroberung der Frauendomäne Hörner aufgesetzt zu bekommen von einer Frau, die mit einem rumbumst, der sich für Frauendomänen einen feuchten Kehrricht interessiert.
Und im anderen Fall ist es nicht Angst, sondern Faulheit.

Angst vor Machtkämpfen/Auseinandersetzungen mit den bisherigen Machthaber/innen?

...bin ich schon bewaffnet?

Angst vor Kritik?
Angst davor, zu versagen?
Angst vor Machtverlust in dem Bereich, in dem sie sich sicher fühlen?

...Angst, Angst, Angst - fällt Dir vielleicht auch noch ein anderes Motiv ein?

Mir fällt zB auf, dass hier im Forum immer viel Traffic ist, wenn es darum geht, zu streiten, zu kämpfen und zu dominieren.

...tja, so ist das bei Männern. Kompetitiv erzogen. Schön für die Frauen! Da können sie in Ruhe abwarten und sich für den Sieger einen geschlitzten Rock an- und den Sieger abziehen.

Wenn dagegen jemand einen Beitrag zum Thema 'Männer in neuen Rollen' erscheint, so bleibt dieser oft unkommentiert. So wie letztens der mit dem Artikel von Ralf Ruhl über Männer im Erzieherberuf.

...wer will schon in aufgeweichte Rollen schlüpfen? Igitt! Und Männer in Erziehungsberufe? Klar, wer drauf steht, daß er noch vor seiner ersten Frühstückspause eine Klage wegen sexueller Belästigung oder Kindesmißbrauch am Bein kleben hat, der soll ruhig den Erzieherberuf wählen. Erfolg garantiert!

Wenn Männer aber in diesem Bereich, nämlich der Kindererziehung nicht mehr Verantwortung als bisher übernehmen, dann kommen wir aus der momentanen Schieflage nicht wieder heraus.

...und wenn wir ihn übernähmen, dann käme gleich wieder der Aufschrei "Gewalt!" von denen, die kein Stück Verantwortung abzugeben bereit sind, weil diese Abgabe nämlich mit Unbequemlichkeiten verbunden wäre.

Immer mehr Frauen sind heutzutage erwerbstätig, aber genauso wenig Männer wie zuvor betreuen und erziehen Kinder.

...da kannst du mal sehen, was für Rabenmütter solche aufgeweichten Rollen hervorbringen.

Das geht alles zu Lasten unserer Kinder.

...Blitzmerkerin, wie?

Die Kinder kommen viel zu kurz und es gibt immer mehr offenkundige Probleme durch Nicht-Erziehung. :-((

...wer sollte die Kinder denn auch erziehen? Heutige Frauen, jung, verwöhnt, egozentrisch, selbstgerecht und narzisstisch? Geh´fort!
Sollen wir sie in die Fabrik prügeln, wo sie keinen großen Schaden anrichten können und die Kindererziehung selbst in die Hand nehmen?
Richtig wär´s ja, aber.....

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

...sollte jetzt langsam klar geworden sein. Angst habe ich nur davor, daß ich mich vielleicht nochmal dazu hinreissen lassen könnte, so krokodilstränige Fragen zu beantworten.

ciao
Beatrix

...genau. - Max

Re: Angst vor Verantwortung?

Garfield, Thursday, 03.02.2005, 16:09 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Hallo Betarix!

"Eine richtige Antwort auf meine Frage, wofür Männer sich mehr Anerkennung wünschen, hab ich nicht in Erinnerung.

Ist es nicht insgesamt so, dass sowohl die Männer an fehlender Anerkennung ihrer Leistungen durch die Frauen und die Frauen an fehlender Anerkennung ihre Leistungen durch die Männer leiden?"

Bezogen auf Männer ist das relativ einfach zu beantworten:

Die real existierenden Frauen erwarten von den Männern nach wie vor, daß sie auf den Gebieten, die schon seit eh und je als ihre Haupttätigkeitsfelder gelten, etwas leisten. Sie sollen also vollberuflich tätig sein und damit möglichst viel Erfolg haben, um so Frauen und Kinder möglichst gut zu ernähren.

Genau dafür bekommen sie aber heute keinerlei Anerkennung mehr. Ganz im Gegenteil: Ihre vollberufliche Tätigkeit wird heutzutage als Selbstverwirklichung, also gewissermaßen als Hobby betrachtet und es wird so getan, als würden sie einzig und allein nur für sich selbst arbeiten. Die Tatsache, daß sie teilweise durch ihre Arbeit immer noch die Familien ernähren, wird einfach ignoriert bzw. als selbstverständlich angesehen.

So kommt es, daß nach einer Scheidung auch nur die Hausarbeit als ausgleichswürdige Aufopferung für die Familie betrachtet wird.

Darüber hinaus werden auch nur diejenigen Arbeiten zur Hausarbeit gezählt, die üblicherweise von Frauen erledigt wurden und teilweise heute noch werden. Die Arbeiten am und im Haus, im Garten oder auch am Auto jedoch, die üblicherweise von Männern erledigt wurden und mehrheitlich immer noch werden, werden da gar nicht mit hinein gerechnet. Auch da wird also ganz selbstverständlich davon ausgegangen, daß Männer solche Arbeiten nur aus Langeweile quasi als Hobby erledigen. Anerkannt wird das also auch in keiner Weise.

Auch die Tatsache, daß die allermeisten gefährlichen, schmutzigen, körperlich schweren oder sonstwie unangenehmen Arbeiten fast ausschließlich von Männern erledigt werden, wird öffentlich so gut wie nicht gewürdigt. Die einzige Ausnahme sind Tätigkeiten bei der Feuerwehr oder bei Rettungsdiensten, wo aber dann auch üblicherweise verschwiegen wird, daß diese überwiegend von Männern ausgeübt werden. Sobald aber mal irgendeine Frau in solch einem Job tätig ist, wird früher oder später darüber berichtet. Daß Männer unangenehme Jobs ausüben, gilt als selbstverständlich und wird allgemein nicht als besondere Leistung anerkannt.

Fügt sich ein Mann jedoch nicht in das uralte Rollenbild, sondern arbeitet nur halbtags oder bleibt womöglich als Hausmann zu Hause bei den Kindern, dann gilt er als Faulenzer und Versager.

Bei Frauen ist das nun etwas komplizierter. Es gibt in den Medien die Tendenz, so ziemlich alles, was Frauen tun, als heroische Großtaten zu preisen. Arbeitet sie auf Vollzeit, ist sie eine starke Frau, die es den Männern so richtig zeigt. Bleibt sie als Hausfrau zu Hause, opfert sie sich für ihren Partner in harter täglicher Hausarbeit auf und bezeichnet sich selbst stolz als "Familienmanagerin". Arbeitet sie gar auf Vollzeit und hat dabei noch Kinder, ist sie eine "Powerfrau" mit Doppelbelastung. Tut sie dagegen überhaupt nichts, dann ist sie eine diskriminierte Frau, der vom bösen Patriarchat keine Chance gelassen wird und deren zweifellos großen Talente einfach brach liegen bleiben.

Für Frauen gibt es heute nicht mehr nur ein allgemein anerkanntes Rollenbild, wie das für Männer nach wie vor der Fall ist. Eine Frau hat heute die freie Wahl zwischen verschiedenen Lebensalternativen. Das hat große Vorteile, aber auch einen Nachteil:

Während Männer durch Vollzeitarbeit zwar nicht unbedingt Anerkennung ernten, aber doch wenigstens allgemein akzeptiert werden, wird eine Frau immer irgendwo auf Leute stoßen, die die Lebensalternative, für die sie sich entschieden hat, mißbilligen. Arbeitet sie auf Vollzeit, beklagt sich die Oma darüber, daß sie so doch nie ein Urenkelkind kriegen würde. Ist sie Hausfrau, dann wird sie von manchen Feministinnen als bereitwillige Sklavin des Patriarchats verunglimpft. Arbeitet sie halbtags oder gar auf Vollzeit und hat Kinder, werfen viele Hausfrauen ihr vor, ihre Kinder zu vernachlässigen.

Umgekehrt wird sie aber immer Menschen finden, die sie für das, was sie tut, loben und anerkennen. Männer dagegen bekommen solche pauschale Anerkennung nicht einfach so, sondern sie müssen dafür schon wirklich überragendes leisten.

Freundliche Grüße
von Garfield

Re: Angst vor Verantwortung?

Leser, Thursday, 03.02.2005, 16:29 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im >erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung
(privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

uralter Trick: manipulative Fragestellung. Die Frage wird so gestellt das der Beantworter egal wie er antwortet die in ihr aufgestellte Suggestivbehauptung bejaht.

Fakt ist: Männer haben keine "Angst" vor Kindererziehung oder was auch immer. Tatsache ist: Gesellschaftlich und vor allem von Seiten der Frau sind Männer in dieser Rolle seit eh und je verpönt.

gesellschaftlich: Beispiel Männer als Kindergärtner. Würden sicher viele
gern, stehen dann aber als Hampelmann da unt sind dem Mobbing der Frauen
in diesem Bereich ausgesetzt.

privat: Beispiel "Hausmann" . Ist ebenfalls Hampelmann, den die eigene
Frau und das private Umfeld sowie Freunde wohl kaum ernst nehmen solang er nicht mehr auf der Pfanne hat als Hintern zu pudern, die Bude sauber zu halten und essen zu machen.

Frauenarbeit ist das. Von Männern wird aber mehr erwartet. zu Recht.

Re: Angst vor Verantwortung?

Jeremin, Thursday, 03.02.2005, 17:23 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Hier wurde schon eine Menge gesagt, aber die Frage ist auch ganz kurz zu beantworten.

Wie viele Komplimente bekommt eine Frau in der Woche und wie viele ein Mann, für das war er ist und tut?

Zähl mal nach. Das Verhältnis dürfte ungefähr hundert zu eins sein. Und ich rede nicht vom Aussehen.

Noch ein paar Semester.... und du hast die Ursachen deiner Angst gefunden.

Sven, Thursday, 03.02.2005, 17:35 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Bis dahin bekommst du von mir kostenlos ein wenig Anerkennung:

Gut gemacht Hobbypsychologin! Weiter so! Du schaffst es!

Ist es wirklich das, was du so dringend brauchst ?

Verpiss dich!

Magnus, Thursday, 03.02.2005, 18:01 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Dein dummes Geschwafel geht mir auf den Wecker!

Halblang

XRay, Thursday, 03.02.2005, 18:39 (vor 7671 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Verpiss dich! von Magnus am 03. Februar 2005 16:01:15:

Dein dummes Geschwafel geht mir auf den Wecker!

-----
Es gab hier schon dümmeres Geschwafel, ohne dass sich wer aufregte.

Ist halt auch mitunter ne Geschmacksfrage.
Du solltest vielleicht auch mal berücksichtigen, daß Beatrix
ja ihre knappe und damit wertvolle Zeit dafür aufgewandt hat,
eine Frage zu formulieren, die sie wirklich intressiert.

Freilich ist es andererseits nicht sinnvoll Fragen in den
Raum zu werfen und dann nach 3 Wochen die Diskussion nochmal
zu beginnen, weil man keine Zeit hatte die Antworten zu lesen
und vielleicht auch mal auf Antworten und Reaktionen konkret einzugehen.

So ist se halt, keep cool.

Re: Halblang

Dieter, Thursday, 03.02.2005, 20:05 (vor 7671 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Halblang von XRay am 03. Februar 2005 16:39:42:

Dein dummes Geschwafel geht mir auf den Wecker!

-----
Es gab hier schon dümmeres Geschwafel, ohne dass sich wer aufregte.
Ist halt auch mitunter ne Geschmacksfrage.
Du solltest vielleicht auch mal berücksichtigen, daß Beatrix
ja ihre knappe und damit wertvolle Zeit dafür aufgewandt hat,
eine Frage zu formulieren, die sie wirklich intressiert.
Freilich ist es andererseits nicht sinnvoll Fragen in den
Raum zu werfen und dann nach 3 Wochen die Diskussion nochmal
zu beginnen, weil man keine Zeit hatte die Antworten zu lesen
und vielleicht auch mal auf Antworten und Reaktionen konkret einzugehen.
So ist se halt, keep cool.

Die Frage ist nicht interessant, sie ist anmaßend, unterstellt sie doch, daß Männer generell versuchen, sich der Kindererziehung zu entziehen. Ich habe zwei Kinder und ich werde den Teufel tun, auf diese provokante und vorverurteilende Frage zu antworten.

Gruß

Dieter

Re: Halblang

XRay, Thursday, 03.02.2005, 20:50 (vor 7671 Tagen) @ Dieter

Als Antwort auf: Re: Halblang von Dieter am 03. Februar 2005 18:05:54:

..

Die Frage ist nicht interessant, sie ist anmaßend, unterstellt sie doch, daß Männer generell versuchen, sich der Kindererziehung zu entziehen. Ich habe zwei Kinder und ich werde den Teufel tun, auf diese provokante und vorverurteilende Frage zu antworten.
Gruß
Dieter

-------
hm... okok...
aber ich denke Beatrix schreibt aus ihrer Weltsicht, die halt mal
eine völlig andere ist, als deine oder meine.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sie garnicht bewusst etwas
unterstellte, sondern meinte, daß das was sie als Vorannahme
formulierte gegebene Tatsachen wären.
Und *pautsch* bekommt sie wieder eine Abfuhr, obwohl sie sich
doch so bemüht hat.
Es ist nicht notwendig ihr zu antworten, denn sie nimmt - schätze ich -
nur "richtige" Antworten wahr. Vielleicht eine Lehrerkrankheit.

Du kennst das:
Wieviel ist 3*6 ?
16
Ich will die richtige Antwort. Wieviel ist 3*6 ?
17
Hallo, ich fragte wieviel ist 3*6?
19
Brav Kindchen, jetzt bekommst du ein Bienchen.

Falls es dir noch nicht aufgefallen ist....

Magnus, Thursday, 03.02.2005, 21:37 (vor 7671 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Halblang von XRay am 03. Februar 2005 16:39:42:

Beatrix hat keine Interesse an einer Diskussion. Stattdessen taucht sie immer wieder mit ihren unterstellenden Fragen auf, in denen sie ihr Geltungsbedürfnis und Zuspruchsbedüfnis - oder soll man sagen: Zustpruchsforderung - zum Ausdruck bringt. Das nervt. Jetzt liest sie sich ein paar Antworten durch und irgendwann taucht sie wieder mit der nächsten Frage, im Grunde genommen Aussage, auf ...

Magnus

Re: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist....

Martin d.a., Thursday, 03.02.2005, 22:02 (vor 7671 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist.... von Magnus am 03. Februar 2005 19:37:04:

Beatrix hat keine Interesse an einer Diskussion. Stattdessen taucht sie immer wieder mit ihren unterstellenden Fragen auf, in denen sie ihr Geltungsbedürfnis und Zuspruchsbedüfnis - oder soll man sagen: Zustpruchsforderung - zum Ausdruck bringt.

Die Vorgehensweise ist dubios, keine Frage. Genauso hat es früher ja auch uns Hani gemacht. Fragen wie: was meint ihr dazu? glaubt ihr nicht auch, daß...? eigentlich solltet ihr... deuten im Allgemeinen eine Aufforderung zum Widerspruch an. Dabei wird bewußt eine Situation Ich/Wir vs. Ihr geschaffen, um die "Gegner" aus der Reserve zu locken.
Im Unterschied zu wirklichen Trollen schlägt Beatrix aber schon einen recht milden Ton an. Ich würde sie nicht zu den Trollen zählen, zumal Trolle ja wohl kaum mit Realnamen auftreten.
Mein Standpunkt: Postings, die unsere Anliegen in Frage stellen, geben Gelegenheit unsere Positionen darzulegen und zu präzisieren. Falls Schwachsinn vorgebracht wird, dürfte der leicht mit Argumenten zu widerlegen sein. Der Neuling, der zum ersten Mal ins Forum kommt, kann so recht schnell die unterschiedlichen Sichtweisen kennenlernen.

Gruß
Martin

Sehr gut! no text (n/t)

Jeremin, Friday, 04.02.2005, 00:19 (vor 7671 Tagen) @ Martin d.a.

Als Antwort auf: Re: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist.... von Martin d.a. am 03. Februar 2005 20:02:14:

Re: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist....

XRay, Thursday, 03.02.2005, 22:02 (vor 7671 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Falls es dir noch nicht aufgefallen ist.... von Magnus am 03. Februar 2005 19:37:04:

Beatrix hat keine Interesse an einer Diskussion. Stattdessen taucht sie immer wieder mit ihren unterstellenden Fragen auf, in denen sie ihr Geltungsbedürfnis und Zuspruchsbedüfnis - oder soll man sagen: Zustpruchsforderung - zum Ausdruck bringt. Das nervt. Jetzt liest sie sich ein paar Antworten durch und irgendwann taucht sie wieder mit der nächsten Frage, im Grunde genommen Aussage, auf ...
Magnus

----
..Ehrlich gesagt find ichs schon irgendwie intressant, wie sie
das macht...

So wunderschöne Bögen... Männer na gut, aber Frauen..

Oder die Verpackung in der sie im Grunde sagt:
Männer sollen gefälligst das tun, was ihnen Frauen übrig lassen...

..vielleicht kann man(n) da ja auch noch was lernen.

Re: Halblang

Ferdi, Friday, 04.02.2005, 00:56 (vor 7670 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Halblang von XRay am 03. Februar 2005 16:39:42:

Ich finde es nicht gut, dass jemand gleich in Schubladen gesteckt wird, nur weil es sich um eine Frau handelt. Letztlich geschieht das, was Maskulisten den Frauen immer vorwerfen. Man sollte sie wenigstens anhören. Beatrix ist nicht Xenia.

Gruss,
Ferdi

Re: Halblang

XRay, Friday, 04.02.2005, 01:57 (vor 7670 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Halblang von Ferdi am 03. Februar 2005 22:56:28:

Ich finde es nicht gut, dass jemand gleich in Schubladen gesteckt wird, nur weil es sich um eine Frau handelt. Letztlich geschieht das, was Maskulisten den Frauen immer vorwerfen. Man sollte sie wenigstens anhören. Beatrix ist nicht Xenia.
Gruss,
Ferdi

--------
Was ist los Ferdi?

ob wir es wollen oder nicht, irgendwie kriegt jeder seine Schublade.
Nur ob wir die Schublade zumachen und vielleicht noch abschliessen,
oder ob die Schublade offen bleibt, da machen wir evtl. Unterschiede.
Und damit dass Beatrix eine Frau ist, hat die Schublade nicht viel zu tun.
Wenn jemand namens Burkard das Gleiche verzapft hätte, wär er bei mir
in der gleichen Schublade.

Und was hast du gegen Xenia?

Re: Halblang

Magnus, Friday, 04.02.2005, 02:42 (vor 7670 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Halblang von Ferdi am 03. Februar 2005 22:56:28:

Ich finde es nicht gut, dass jemand gleich in Schubladen gesteckt wird, nur weil es sich um eine Frau handelt. Letztlich geschieht das, was Maskulisten den Frauen immer vorwerfen. Man sollte sie wenigstens anhören. Beatrix ist nicht Xenia.
Gruss,
Ferdi

Glaubst du ich habe so reagiert, weil es sich um eine Frau handelt? Glaubst du, ich würde mich Rörg Rupp gegenüber inzwischen anders verhalten? Ich habe sie angehört und in meinen Augen angemessen reagiert - wenn es auch sehr harsch war.

Magnus

Re: Angst vor Verantwortung?

Friedwilli, Thursday, 03.02.2005, 18:56 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Hallo,
ich hatte über eine Woche keine Zeit, hier reinzuschauen, und inzwischen ist der thread schon im Archiv gelandet. Also starte ich noch mal neu...
Eine richtige Antwort auf meine Frage, wofür Männer sich mehr Anerkennung wünschen, hab ich nicht in Erinnerung.
Ist es nicht insgesamt so, dass sowohl die Männer an fehlender Anerkennung ihrer Leistungen durch die Frauen und die Frauen an fehlender Anerkennung ihre Leistungen durch die Männer leiden?
Solange es noch festgeschriebene Geschlechterrollen und klar abgegrenzte Betätigungsfelder gab, war das anders.....
Doch die Notwendigkeit, mehr Frauen als früher in der Arbeitswelt einzusetzen (veränderte Anforderungen), sowie der Wunsch vieler Frauen, wirtschaftlich unabhängig zu sein, und nicht zuletzt die grundsätzliche Möglichkeit dazu durch Geburtenkontrolle und Familienplanung (mittels wirksamer Verhütungsmethoden) hat zu enormen Veränderungen geführt.
Seitdem die Rollen aufweichen, stecken wir halt in einer schrecklich langen Umbruchsphase, die von Orientierungslosigkeit und Mißtrauen geprägt ist.
Mein Eindruck ist, dass wir alle miteinander mit der Situation total überfordert sind. Sehr viele Erwachsene leiden heute an Doppel- oder Dreifach-Belastung.
In so einem Fall ziehen sich manche gerne auf alte, vertraute Rollen zurück. Ich denke da zB an Frauen, die durch Mutterschaft den Konflikten am Arbeitsplatz und dem Druck, sich in einer männerdominierten Arbeitswelt zu profilieren, den Rücken kehren und die finanzielle Verantwortung an den Partner oder den Staat abgeben.
Und ich denke an Väter, die nach der Geburt eines Kindes nicht nur deshalb Überstunden machen, weil mehr Geld nötig ist, sondern auch, weil sie sich durch die Anforderungen und Erwartungen, die ihnen zuhause begegnen, überfordert fühlen.
Wenn Väter nicht wagen, Elternzeit zu nehmen, haben sie dann Angst vor dieser neuen Rolle? Und auch Angst, in ihrem angestammten Bereich, dem Arbeitsplatz, den Anschluss zu verpassen?
Männer definieren sich ja mehrheitlich durch die Erwerbsarbeit. Deshalb leiden Männer an Arbeitslosigkeit viel Stärker noch als Frauen....
Was für eine Angst ist das genau, die Männer davon abhält, sich die frühere Frauendomäne Haushalt und Kindererziehung zu erobern, und die Frauen abhält, sich die Männerdomäne Erwerbsarbeit zu erobern?
Angst vor Verantwortung?
Angst vor Machtkämpfen/Auseinandersetzungen mit den bisherigen Machthaber/innen?
Angst vor Kritik?
Angst davor, zu versagen?
Angst vor Machtverlust in dem Bereich, in dem sie sich sicher fühlen?
Mir fällt zB auf, dass hier im Forum immer viel Traffic ist, wenn es darum geht, zu streiten, zu kämpfen und zu dominieren.
Wenn dagegen jemand einen Beitrag zum Thema 'Männer in neuen Rollen' erscheint, so bleibt dieser oft unkommentiert. So wie letztens der mit dem Artikel von Ralf Ruhl über Männer im Erzieherberuf.
Wenn Männer aber in diesem Bereich, nämlich der Kindererziehung nicht mehr Verantwortung als bisher übernehmen, dann kommen wir aus der momentanen Schieflage nicht wieder heraus. Immer mehr Frauen sind heutzutage erwerbstätig, aber genauso wenig Männer wie zuvor betreuen und erziehen Kinder.
Das geht alles zu Lasten unserer Kinder.
Die Kinder kommen viel zu kurz und es gibt immer mehr offenkundige Probleme durch Nicht-Erziehung. :-((
Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?
ciao
Beatrix

Vor dem finanziellen Ruin, sonst nix.

Re: Angst vor Verantwortung?

crazyPhil, Thursday, 03.02.2005, 20:18 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

Dies ist weniger eine Frage als vielmehr eine (doppelte) Unterstellung:
1) Männer kümmern sich nicht im erfoderlichen Maße um die Erziehung ihrer Kinder
2) Das Motiv dafür ist Angst

Insofern empfinde ich Dein ach so "fürsorgliches" und "versöhnliches" Posting als eine (schlecht) versteckte Unverschämtheit.

Viele Gründe, warum so viele Kinder nicht in ausreichendem Maße männlicher Erziehung "ausgesetzt" sind, kannst Du ganz leicht selbst herausfinden, wenn Du dieses Forum (und z.B. die Seiten vom Väteraufbruch für Kinder, pappa.com etc.) aufmerksam eine Weile liest... Viel Spaß!

-crazyPhil

Re: Angst vor Verantwortung?

Scipio Africanus, Thursday, 03.02.2005, 21:57 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Liebe Beatrice !
Ich bin mir nicht sicher, ob du über die Aufnahmemodlitäten für dieses Forum informiert worden bist. Bisher war es üblich, dass jeder Schreiber einen IQ-Test machen musste. Aufgrund der Quotenregelung wird bei Frauen ab und zu eine Ausnahme gemacht, um auch Frauen die Möglichkeit zu geben, sich zu äussern.
Du hast dir dieses Privileg aber mit provozierenden Fragen verscherzt. Deshalb beantworte bitte die folgende Testfrage :

Fritzchen klettert auf einen Apfelbaum,
an dem 11 Äpfel hängen, und holt sich einen runter.
Wieviele Äpfel sind jetzt noch auf dem Baum ?

a) 10
b) 11

Danke und Gruss, Scipio

Re: Angst vor Verantwortung?

Sven75, Thursday, 03.02.2005, 22:10 (vor 7671 Tagen) @ Scipio Africanus

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Scipio Africanus am 03. Februar 2005 19:57:10:

Liebe Beatrice !
Ich bin mir nicht sicher, ob du über die Aufnahmemodlitäten für dieses Forum informiert worden bist. Bisher war es üblich, dass jeder Schreiber einen IQ-Test machen musste. Aufgrund der Quotenregelung wird bei Frauen ab und zu eine Ausnahme gemacht, um auch Frauen die Möglichkeit zu geben, sich zu äussern.
Du hast dir dieses Privileg aber mit provozierenden Fragen verscherzt. Deshalb beantworte bitte die folgende Testfrage :
Fritzchen klettert auf einen Apfelbaum,
an dem 11 Äpfel hängen, und holt sich einen runter.
Wieviele Äpfel sind jetzt noch auf dem Baum ?
a) 10
b) 11
Danke und Gruss, Scipio

Hallo Scipio,

nun ja ;)

Je nachdem, wie man den Passus "holt sich einen runter" interpretiert, sind hier aber beide Antworten möglich.

SCNR ;)

Sven

Re: Angst vor Verantwortung?

Scipio Africanus, Thursday, 03.02.2005, 22:31 (vor 7671 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Sven75 am 03. Februar 2005 20:10:01:

Liebe Beatrice !
Ich bin mir nicht sicher, ob du über die Aufnahmemodlitäten für dieses Forum informiert worden bist. Bisher war es üblich, dass jeder Schreiber einen IQ-Test machen musste. Aufgrund der Quotenregelung wird bei Frauen ab und zu eine Ausnahme gemacht, um auch Frauen die Möglichkeit zu geben, sich zu äussern.
Du hast dir dieses Privileg aber mit provozierenden Fragen verscherzt. Deshalb beantworte bitte die folgende Testfrage :
Fritzchen klettert auf einen Apfelbaum,
an dem 11 Äpfel hängen, und holt sich einen runter.
Wieviele Äpfel sind jetzt noch auf dem Baum ?
a) 10
b) 11

Danke und Gruss, Scipio

Hallo Scipio,
nun ja ;)
Je nachdem, wie man den Passus "holt sich einen runter" interpretiert, sind hier aber beide Antworten möglich.
SCNR ;)
Sven

Eben. Gib doch den Frauen auch mal eine Chance !
scipio

Re: Angst vor Verantwortung?

Sven75, Thursday, 03.02.2005, 22:27 (vor 7671 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Was für eine Angst ist das genau, die Männer davon abhält, sich die frühere Frauendomäne Haushalt und Kindererziehung zu erobern, und die Frauen abhält, sich die Männerdomäne Erwerbsarbeit zu erobern?
Angst vor Verantwortung?
Angst vor Machtkämpfen/Auseinandersetzungen mit den bisherigen Machthaber/innen?
Angst vor Kritik?
Angst davor, zu versagen?
Angst vor Machtverlust in dem Bereich, in dem sie sich sicher fühlen?
Wenn Männer aber in diesem Bereich, nämlich der Kindererziehung nicht mehr Verantwortung als bisher übernehmen, dann kommen wir aus der momentanen Schieflage nicht wieder heraus. Immer mehr Frauen sind heutzutage erwerbstätig, aber genauso wenig Männer wie zuvor betreuen und erziehen Kinder.
Das geht alles zu Lasten unserer Kinder.
Die Kinder kommen viel zu kurz und es gibt immer mehr offenkundige Probleme durch Nicht-Erziehung. :-((

Diese deine Fragestellung erübrigt im Grunde jedes weitere Eingehen auf dein Posting.

Du stellst fest, dass es zu Unsicherheiten kommt, weil die Rollen aufgeweicht und nicht mehr festgelegt sind. Soweit so gut. Aber darauf folgt sofort die femi-typische Logik, zu fragen, was denn DER MANN tun könnte, um dieses Dilemma zu beseitigen. Und wenn er denn nichts tue, müsse er ja irgendwie "Angst" haben.

Ich möchte dich bitten, zur Kenntnis zu nehmen, dass Männer im Gegensatz zu Frauen NICHT die Wahl haben zwischen Erwerbs- und Familienarbeit.
Ich möchte dich bitten, zur Kenntnis zu nehmen, dass Frauen und Gesellschaft alles tun, um zu VERHINDERN, dass Männer ihre Erziehungspflichten wahrnehmen können.
Ich möchte dich bitten, zur Kenntnis zu nehmen, dass im gleichen Zeitraum, in dem Frauen wie DU davon schwadronieren, Männer mögen doch mehr Erziehungsarbeit übernehmen, die Väterrechte kontinuierlich und rigoros abgebaut wurden.
Ich möchte dich bitten, in weiteren Postings nicht abermals den Femi-Fehler zu begehen, wieder und wieder Kinder als Schutzschild vor die weiblichen Interessen zu schieben - auch das tust du hier wieder.

Du fragst, wovor die Männer Angst haben? Vor allem davor, als Väter entrechtet, geknechtet, versklavt, diffamiert und als minderwertige Menschen diskriminiert zu werden. Denke daran, wenn dereinst kein Mann mehr Vater werden will und sowohl du als auch deine Geschlechtsgenossinnen sich fragen, warum sie keinen Mann mehr finden. IHR habt diesen Prozeß selbst in Gang gesetzt, und der Bumerang, den ihr geworfen, wird mit voller Wucht zurückkommen.

Dein Posting strotzt dermassen vor Fehlinformation, dass die Frage zu stellen ist, ob du wirklich erkunden oder nur provozieren willst - ich denke mittlerweile, dass letzteres zutrifft. Denn wenn du ach so wenig Zeit hättest, um auf Antworten einzugehen, stellt sich doch die Frage, wie es dann dazu kommt, dass du die Zeit findest, in Abständen doch recht langatmige Postings zu verfassen - unlogisch.

Aber mit der Logik hast du es ja ohnehin nicht so. Am Anfang erzählst du uns noch, beide Geschlechter würden die Leistungen des anderen nicht mehr anerkennen. Im Schluß jedoch suchst du die Schuld abermals einseitig bei den Männern, die ja nicht bereit seien, ihren Teil der Erziehungsarbeit zu übernehmen, ungeachtet der Tatsache, dass weder Frauen noch Gesellschaft dies überhaupt wollen.

Vergebene Liebesmüh.

Sven

Re: Angst vor Verantwortung?

E-man C., Friday, 04.02.2005, 01:59 (vor 7670 Tagen) @ Sven75

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Sven75 am 03. Februar 2005 20:27:01:

Denke daran, wenn dereinst kein Mann mehr Vater werden will und sowohl du als auch deine Geschlechtsgenossinnen sich fragen, warum sie keinen Mann mehr finden.

Das ist noch für Emanzen kein Problem -- dann gehen sie eben in die Samenbank und suchen sich die Probe nach Foto und Biographie des Donors aus.

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 11:19 (vor 7670 Tagen) @ E-man C.

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von E-man C. am 03. Februar 2005 23:59:26:

Denke daran, wenn dereinst kein Mann mehr Vater werden will und sowohl du als auch deine Geschlechtsgenossinnen sich fragen, warum sie keinen Mann mehr finden.

Das ist noch für Emanzen kein Problem -- dann gehen sie eben in die Samenbank und suchen sich die Probe nach Foto und Biographie des Donors aus.<

Acha. Und bezahlen für das Kind tut der Samenbankleiter, oder wie? Oder tut es die Emanze, die nicht einmal in der Lage ist, ein Kind vom Käse oder Aktien zu unterscheiden. Typisch Emanze. Nur bis zwei zählen können, aber die ganze Welt haben wollen.

Nikos

Re: Angst vor Verantwortung?

Joseph S, Friday, 04.02.2005, 00:51 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Hallo Beatrix,

ich bin fest davon überzeugt, daß nicht Angst der Männer die Wesentliche Ursache für die
mangelnde Beteiligung der Männer an der Kindererziehung ist.
Die Männer die Vaterschaft aktiv leben wollen müssen erst mal eine Frau finden, die sie mit
diesem Wunsch ernst nehmen, und ihnen die Möglichkeiten dazu eröffnet. Solch Frauen sind
seltene Perlen. Meist schließen die Kriterien der Frauen, nach denen sie sich ihre Partner
suchen, und Kinderfreundlichkeit eines Mannes sich gegenseitig aus.
Allerdings gibt es auch da reale Ängste, die erschwerend dazu kommen. Ich denke, daß nicht
nur ich davor Angst habe, nach kurzer Vaterschaftsphase ohne Frau, ohne Kinder, mit verdorbenen
Berufsaussichten, mit beachtlichen Unterhaltszahlungen und einer Menge juristischen Ärger
dazusitzen.
Bleiben also noch berufliches und freiwilliges Engagement für fremde Kinder. Zunächst
muß man sich fragen, wie man von solch einem Beruf leben kann. Wenn man keinen besser
verdienenden Partner hat, und welcher Mann hat das schon, lebt man in den Berufen,
in denen der Männermangel besonders stark ist, sehr bescheiden. Zudem steht man da vielen
Frauen gegenüber, die glauben, das Soziale und Kindererziehung per potentieller Mutterschaft
natürlich viel besser zu können. Wenn hier Angst eine Rolle spielt, dann die, daß sie in
diesem Beruf von den KollegInnen und den Erziehungsberechtigten gemobbt zu werden, oder gar
grundlos des sexuellen Mißbrauchs verdächtigt zu werden. Für mich stellt sich da die Frage,
wo ich eine Frau, die mir ihre Kinder wirklich anvertrauen würde, finde.

Gru0
Joseph

Re: Angst vor der Angst?

Beatrix, Friday, 04.02.2005, 01:55 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?


Ich bedaure, dass euch meine Frage dermaßen emotional aufgewühlt hat, das war von mir keineswegs beabsichtigt.
Ich habe euch Männern diese Frage gestellt, weil hier ein Männerforum ist.
Wie sollte ich das Pendant dieser Frage umgekehrt formulieren, wenn ich in einem reinen Frauenforum schreiben wollte?

Ich frage mich, warum es Männern dermaßen zusetzt, wenn man ihnen unterstellt, sie könnten vor irgendetwas Angst haben. Passt das sooo schlecht zur gängigen Männerrolle?
Aber auch Helden haben doch Angst, es kommt ja grad drauf an, dass man sie und wie man sie überwindet.

Ist übrigens niemandem aufgefallen, dass keine einzige eurer Antworten auf die GESELLSCHAFTLICHE Nichtbeteiligung an der Kindererziehung eingegangen ist?
Alle haben nur empört die Schuld von sich gewiesen und anklagend auf die bösen Mütter verwiesen!
Ebenso wie die Gesetzeslage Frauen nicht mehr benachteiligt, aber trotzdem viele Frauen Grund für Frust haben, so ist die Gesetzeslage auch für Männer außer beim Wehrdienst nicht so nachteilig, wie ihr tut.

Was hindert einen Mann, Erzieher zu werden und im Kindergarten oder Hort zu arbeiten?
Was hindert einen Mann, Grundschullehrer zu werden?
Wenn manN wirklich Spaß daran hat und seine Bestimmung drin sieht und auch einen Nutzen für die Gesellschaft erbringen will, könnte manN das doch tun, oder nicht?

Warum redet hier niemand von den Kindern?
Warum sollten euch Frauen dann glauben, dass euch wirklich an den Kindern liegt?
Ihr hier im Forum schafft ja, sie mit keinem Wort zu erwähnen.
Kinder sind unsere Zukunft. Schon vergessen?

wie soll man da als Frau Vertrauen zu euch Männern haben, wenn ihr nur anklagt und die Fehler bei der Gegenseite seht, ohne eure Eigenverantwortung zu sehen?

Beide Geschlechter machen Fehler!

ciao
Beatrix

Re: Angst vor der Angst?

Magnus, Friday, 04.02.2005, 02:57 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Beatrix am 03. Februar 2005 23:55:31:

Warum redet hier niemand von den Kindern?
Warum sollten euch Frauen dann glauben, dass euch wirklich an den Kindern liegt?
Ihr hier im Forum schafft ja, sie mit keinem Wort zu erwähnen.
Kinder sind unsere Zukunft. Schon vergessen?

Sag es meiner Ex-Freundin. Die hat unser Kind gegen meinen Willen abgetrieben. Ein ehemaliger Kollege von mir, der inzwischen nicht mehr im Forum schreibt, hatte die gleiche Situation. Und in beiden Fällen gabs keine Notlage.

Um es also in deinen pauschalen Worten auszudrücken: Solange "ihr" Frauen auf "Abtreibung als euer persönliches Recht" besteht, brauchst du nicht pauschal die Männer als kinderfeindlich hinzustellen oder darüber Mutmaßungen zu äußern - erst recht nicht hier im Forum, in dem ein großer Teil der Männer gegen Abtreibung ist und zusätzlich der Meinung ist, für das eigene Tun auch Verantwortung zu tragen - und das ganze im Gegensatz zu "euch" Frauen, die sich anmaßen Gott zu spielen und pränatale Kindestötung unter die Kategorie Persönlichkeitsentfaltung einordnen.

Kinder sind unsere Zukunft! Schon vergessen?

Also hör auf Dünnschiss zu reden und halte dich mit deinen Unterstellungen und Mutmaßungen zurück!

Magnus

Den Satz habe ich noch vergessen:

Magnus, Friday, 04.02.2005, 03:01 (vor 7670 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Magnus am 04. Februar 2005 00:57:17:

"Wie soll man da als Mann Vertrauen zu euch Frauen haben, wenn ihr nur anklagt und die Fehler bei der Gegenseite seht, ohne eure Eigenverantwortung zu sehen?"

Magnus

Und nun denk endlich mal nach, bevor du was schreibst!

Warum redet hier niemand von den Kindern?
Warum sollten euch Frauen dann glauben, dass euch wirklich an den Kindern liegt?
Ihr hier im Forum schafft ja, sie mit keinem Wort zu erwähnen.
Kinder sind unsere Zukunft. Schon vergessen?

Sag es meiner Ex-Freundin. Die hat unser Kind gegen meinen Willen abgetrieben. Ein ehemaliger Kollege von mir, der inzwischen nicht mehr im Forum schreibt, hatte die gleiche Situation. Und in beiden Fällen gabs keine Notlage.
Um es also in deinen pauschalen Worten auszudrücken: Solange "ihr" Frauen auf "Abtreibung als euer persönliches Recht" besteht, brauchst du nicht pauschal die Männer als kinderfeindlich hinzustellen oder darüber Mutmaßungen zu äußern - erst recht nicht hier im Forum, in dem ein großer Teil der Männer gegen Abtreibung ist und zusätzlich der Meinung ist, für das eigene Tun auch Verantwortung zu tragen - und das ganze im Gegensatz zu "euch" Frauen, die sich anmaßen Gott zu spielen und pränatale Kindestötung unter die Kategorie Persönlichkeitsentfaltung einordnen.
Kinder sind unsere Zukunft! Schon vergessen?
Also hör auf Dünnschiss zu reden und halte dich mit deinen Unterstellungen und Mutmaßungen zurück!
Magnus

Re: Angst vor der Angst?

Sven75, Friday, 04.02.2005, 09:33 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Beatrix am 03. Februar 2005 23:55:31:

Ich habe euch Männern diese Frage gestellt, weil hier ein Männerforum ist.

Das entbindet dich nicht von der Pflicht zur Differenzierung.

Wie sollte ich das Pendant dieser Frage umgekehrt formulieren, wenn ich in einem reinen Frauenforum schreiben wollte?

Würdest du dort in ähnlicher Manier "den Frauen" die alleinigen Vorwürfe zuschieben, würdest du erfahrungsgemäß sofort gelöscht werden und als männliches Fake beschimpft werden.

Ich frage mich, warum es Männern dermaßen zusetzt, wenn man ihnen unterstellt, sie könnten vor irgendetwas Angst haben. Passt das sooo schlecht zur gängigen Männerrolle?
Aber auch Helden haben doch Angst, es kommt ja grad drauf an, dass man sie und wie man sie überwindet.

Ach Gottchen. Hast du vielleicht etwas mehr zu bieten als primitive Klischees? Die Männer hier haben dir diese Frage im übrigen hinreichend beantwortet. Sie haben keine Angst vor der Verantwortung, sondern davor, aufgrund ihres Geschlechtes ausgenutzt, abgezockt und abserviert zu werden. Und diese Angst kann man nicht überwinden, weil diese Angst in Gesetze gegossen wurde. Aber jetzt kommt bestimmt der Spruch "Ich denke Männer gehen gerne Risiken ein?", nicht wahr? Billig.

Alle haben nur empört die Schuld von sich gewiesen und anklagend auf die bösen Mütter verwiesen!

Ob dir das nun gefällt oder nicht, wenn Väter ihre Kinder nicht sehen dürfen, geht die Entscheidung dazu nunmal von der Mutter aus. Ursache=Wirkung.

Ebenso wie die Gesetzeslage Frauen nicht mehr benachteiligt, aber trotzdem viele Frauen Grund für Frust haben, so ist die Gesetzeslage auch für Männer außer beim Wehrdienst nicht so nachteilig, wie ihr tut.

Und damit hast du dich endgültig selbst disqualifiziert. Dieses ganze Forum ist voll von Beweisen über Benachteiligungen bei Wehrpflicht, Familien- und Sorgerecht, Arbeitsrecht, Justiz. Und du palaverst hier davon, Männer seien doch gar nicht so benachteiligt? Andernfalls führe mal Beweise an für deine Behauptungen - aber ich weiß ja bereits, dass du das gar nicht einsiehst.

Du hast anfangs gefragt, warum viele Männer den Dialog mit Frauen aufgegeben haben. Genau wegen solchen "Frauen" wie dir, die sich in ihrer Opferrolle permanent suhlen wollen und jegliche Benachteiligungen der Männer negieren, denn der Mann kann qua Geschlecht ja gar nicht benachteiligt werden, schließlich hat Frau das Opfermonopol! Sorry, aber du bist einfach nur noch widerlich.

Was hindert einen Mann, Erzieher zu werden und im Kindergarten oder Hort zu arbeiten?

Frag jene, die Erzieher wurden und von der holden Weiblichkeit im Anschluss herausgemobbt wurden. Solche Sachen sprechen sich rum und kein Mann ist so dumm, in einen Arbeitsbereich zu gehen, wo er aufgrund seines Geschlechtes niedergemacht wird.

Warum redet hier niemand von den Kindern?

Weil es hier um Männerrechte geht.

Warum sollten euch Frauen dann glauben, dass euch wirklich an den Kindern liegt?

Warum sollte es mich interessieren, was Frauen glauben? Insbesondere Frauen wie du, die vehement bestreiten, dass Männer überhaupt benachteiligt werden könnten und bei Ausgehen von Argumenten dann wieder mal Kinder als Schutzschild vorschieben?

Ihr hier im Forum schafft ja, sie mit keinem Wort zu erwähnen.
Kinder sind unsere Zukunft. Schon vergessen?

Das erzählt die Richtige. Das sagen Frauen, die mit dem Argument "Mein Bauch gehört mir" Millionen von Kindern abgetrieben haben. Das sagen Frauen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit Kinder als Schutzschild vorschieben, um ihre eigenen Interessen zu schützen. Das sagen Frauen, die Kinder umbringen und dann wegen "schwieriger Kindheit" freigesprochen werden für MORD. Das sagen Frauen, die Kinder als Lebensversicherung missbrauchen, um sich von Männer aushalten zu lassen.

Und du willst mir etwas von Kindern als Zukunft erzählen? Widerlich.

wie soll man da als Frau Vertrauen zu euch Männern haben, wenn ihr nur anklagt und die Fehler bei der Gegenseite seht, ohne eure Eigenverantwortung zu sehen?
Beide Geschlechter machen Fehler!

Na da haben wir mal wieder ein Beispiel für deine nicht existente Logik. Beide Geschlechter machen Fehler, aber natürlich sollen nur Männer angeklagt werden. WIR haben nicht Millionen von Kindern durch Abtreibung ermordet. WIR legen auch keinen Wert darauf, uns von Frauen aushalten zu lassen. Wir wollen auch keine Richter, die uns straffrei ausgehen lassen aufgrund irgendwelcher Vorkommnisse, an denen natürlich immer nur andere schuld sind.

Ach, es ist sinnlos. Außer Anschuldigungen und Unlogik hast du nichts zu bieten. Keine Argumente, nur Forderungen und Beschuldigungen. Es tut mir jetzt schon leid, auf jedes deiner lächerlichen Postings geantwortet zu haben.

Und damit kann ich mich Magnus nur anschließen: VERPISS DICH!

Voller Verachtung,
Sven

Re: Angst vor der Angst?

Max, Friday, 04.02.2005, 11:44 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Beatrix am 03. Februar 2005 23:55:31:

Hast du da nicht ein bißchen zu kurz gedacht? Ich meine, daß es die Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst ist, wenn´s nicht überhaupt was ganz anderes ist, z.B. die Furcht vor der Furcht, mindestens aber die Furcht vor der Befürchtung.
Wenn sich das bloß nicht zu einer Panik auswächst! Das wäre katastrophal und die Folge wäre Katastrophenangst! Die wiederum verursacht bei GRÜNEN die ängstlich gefürchtete Kastratenangst - und die ist echt widerlich!

Die Katastrophe für Kastraten - Max (der mit den dicken Eiern)

Re: Angst vor der Angst?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 11:59 (vor 7670 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Max am 04. Februar 2005 09:44:48:

Hast du da nicht ein bißchen zu kurz gedacht? Ich meine, daß es die Angst vor der Angst vor der Angst vor der Angst ist, wenn´s nicht überhaupt was ganz anderes ist, z.B. die Furcht vor der Furcht, mindestens aber die Furcht vor der Befürchtung.
Wenn sich das bloß nicht zu einer Panik auswächst! Das wäre katastrophal und die Folge wäre Katastrophenangst! Die wiederum verursacht bei GRÜNEN die ängstlich gefürchtete Kastratenangst - und die ist echt widerlich!
Die Katastrophe für Kastraten - Max (der mit den dicken Eiern)<

Echt, ich muss zukünftig deine Beiträge gänzlich vermeiden.

Wieder einmal eine viertel Stunde herzlich gelacht :-)))))

Danke.

Nikos

Re: Angst vor der Angst?

blendlampe, Friday, 04.02.2005, 13:00 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Beatrix am 03. Februar 2005 23:55:31:

Ich frage mich, warum es Männern dermaßen zusetzt, wenn man ihnen unterstellt, sie könnten vor irgendetwas Angst haben. Passt das sooo schlecht zur gängigen Männerrolle?

Du kannst unterstellen was du willst. Wem sollte das zusetzen? Mir persönlich setzt anderes zu. Zum Beispiel ein Familienrichter, der es nach neun Monaten Wartezeit zur mündlichen Verhandlung nicht geschafft hat, endlich eine Umgangsregelung zu beschliessen. Oder die absichtliche wirtschaftliche Vernichtung meiner Existenz durch unbezahlbare, aber rücksichtslos vollstreckte Unterhaltsforderungen.

Ein erheblicher Teil meiner Zeit und Energie geht dafür drauf, Zugang zu meinem Kind zu bekommen, es wenigstens ein paar Stunden lang miterziehen zu dürfen. Den meisten anderen Trennungsvätern geht es nicht besser. Und du fragst allen Ernstes, wovor wir "Angst hätten, uns an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung zu beteiligen?" Wovor hast du eigentlich Angst? Offenbar vor der Wahrheit, die du nicht erkennen willst und deshalb einkapselst?

Ist übrigens niemandem aufgefallen, dass keine einzige eurer Antworten auf die GESELLSCHAFTLICHE Nichtbeteiligung an der Kindererziehung eingegangen ist?

Vom eigenen Kind mit Gewalt entsorgt und anschliessend Erzieher im Kindergarten werden?

Re: Angst vor der Angst?

Friedwilli, Friday, 04.02.2005, 22:58 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Re: Angst vor der Angst? von Beatrix am 03. Februar 2005 23:55:31:

Deshalb nochmal meine Frage:
Wovor genau habt ihr Männer Angst, so dass ihr euch nicht im erforderlichen Maße an den notwendigen Aufgaben der Kindererziehung (privat UND gesellschaftlich) beteiligt?

Ich bedaure, dass euch meine Frage dermaßen emotional aufgewühlt hat, das war von mir keineswegs beabsichtigt.
Ich habe euch Männern diese Frage gestellt, weil hier ein Männerforum ist.
Wie sollte ich das Pendant dieser Frage umgekehrt formulieren, wenn ich in einem reinen Frauenforum schreiben wollte?
Ich frage mich, warum es Männern dermaßen zusetzt, wenn man ihnen unterstellt, sie könnten vor irgendetwas Angst haben. Passt das sooo schlecht zur gängigen Männerrolle?
Aber auch Helden haben doch Angst, es kommt ja grad drauf an, dass man sie und wie man sie überwindet.
Ist übrigens niemandem aufgefallen, dass keine einzige eurer Antworten auf die GESELLSCHAFTLICHE Nichtbeteiligung an der Kindererziehung eingegangen ist?
Alle haben nur empört die Schuld von sich gewiesen und anklagend auf die bösen Mütter verwiesen!
Ebenso wie die Gesetzeslage Frauen nicht mehr benachteiligt, aber trotzdem viele Frauen Grund für Frust haben, so ist die Gesetzeslage auch für Männer außer beim Wehrdienst nicht so nachteilig, wie ihr tut.
Was hindert einen Mann, Erzieher zu werden und im Kindergarten oder Hort zu arbeiten?
Was hindert einen Mann, Grundschullehrer zu werden?
Wenn manN wirklich Spaß daran hat und seine Bestimmung drin sieht und auch einen Nutzen für die Gesellschaft erbringen will, könnte manN das doch tun, oder nicht?
Warum redet hier niemand von den Kindern?
Warum sollten euch Frauen dann glauben, dass euch wirklich an den Kindern liegt?
Ihr hier im Forum schafft ja, sie mit keinem Wort zu erwähnen.
Kinder sind unsere Zukunft. Schon vergessen?
wie soll man da als Frau Vertrauen zu euch Männern haben, wenn ihr nur anklagt und die Fehler bei der Gegenseite seht, ohne eure Eigenverantwortung zu sehen?
Beide Geschlechter machen Fehler!
ciao
Beatrix

Auch du schreibst hier schon länger oder? Also Frauen werden immer wieder aufgefordert mit uns über Kinder zu reden. Aber es gibt keine Frauen, die bereit sind über Kinder und deren Bedürfnisse zu reden. Wir landen irgendwie immer beim Geld, oder der vielen Arbeit, oder sonstigen Dingen, die keine wirklichen Probleme sind, jedenfalls für mich.

Friedwilli

Re: Angst vor Verantwortung?

XRay, Friday, 04.02.2005, 09:42 (vor 7670 Tagen) @ Beatrix

Als Antwort auf: Angst vor Verantwortung? von Beatrix am 03. Februar 2005 11:37:18:

Fast hätte ich Beifall gespendet für deinen beinahe genialen Streich.

Du stellst einen Frage mit einer falschen Vorannhme.
Wer auf diese Frage eingeht bestätigt damit indirekt die
Richtigkeit der Vorannahme und wer nicht darauf eingeht,
der hat Angst dass die Vorannahme richtig sein könnte.

Im Grunde ging dir also darum deine Weltsicht kund zu tun.
Die Reaktionen hier haben dich im Grunde garnicht intressiert.

Warum hast du Angst davor, dein Weltbild zurecht zu rücken?

Ja, aber du hast irgendwo recht. Angst ist vorhanden.
Bei mir ist es die Angst davor, daß
ich die Schublade in der du bei mir gelandet bist, doch noch
zuschliessen und den Schlüssel wegwerfen muss.

@Magnus
Entschuldige, daß ich Beatrix gestern noch verteidigt habe.

Re: Angst vor Verantwortung?

Arne Hoffmann, Friday, 04.02.2005, 10:19 (vor 7670 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von XRay am 04. Februar 2005 07:42:36:

@Magnus
Entschuldige, daß ich Beatrix gestern noch verteidigt habe.

Ist mir auch schon passiert. Dieser etwas weinerliche, pseudo-pädagogische Tonfall macht es anfangs schwer, die verbohrten Ansichten dahinter zu erkennen.

Arne

Re: Angst vor Verantwortung?

Jörg Rupp, Friday, 04.02.2005, 10:37 (vor 7670 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Arne Hoffmann am 04. Februar 2005 08:19:01:

@Magnus
Entschuldige, daß ich Beatrix gestern noch verteidigt habe.

Ist mir auch schon passiert. Dieser etwas weinerliche, pseudo-pädagogische Tonfall macht es anfangs schwer, die verbohrten Ansichten dahinter zu erkennen.

Nur nicht nachdenken müssen - oder gar Stellung zu dem was Beatrix sagte, gelle? Das würde ja bedeuten, dass man sich damit beschäftigen müsste.

Sie hat Recht: es ist geradezu beschämend, wie wenig Männer in dieser Gesellschaft Verantwortung für Kinder übernehmen wollen - wenn es nicht um finanzielle Leistungen geht. Alleine schon die Zahlen über die wenigen, die Elternzeit nehmen, sprechen Bände - oder die auch heir schon monierte Anzahl der männlichen Grundschullehrer.

Die Situation, egal wie man sie einschätzen mag, hat vielerlei Gründe, die auch vielfältig zusammen spielen - das solltest Du doch allmählich begriffen haben.
Einer davon ist die Rollenzuweisung, die man mitmacht - auch aktiv. Und die KOnsequenzen, die man aus seiner eigenen Geschichte zieht - leite ich Handeln daraus ab oder lamentier ich lieber rum....

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

Max, Friday, 04.02.2005, 10:58 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Öko-Pinocchio.

Re: Angst vor Verantwortung?

Christian, Friday, 04.02.2005, 11:12 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

@Magnus
Entschuldige, daß ich Beatrix gestern noch verteidigt habe.

Ist mir auch schon passiert. Dieser etwas weinerliche, pseudo-pädagogische Tonfall macht es anfangs schwer, die verbohrten Ansichten dahinter zu erkennen.
Nur nicht nachdenken müssen - oder gar Stellung zu dem was Beatrix sagte, gelle? Das würde ja bedeuten, dass man sich damit beschäftigen müsste.
Sie hat Recht: es ist geradezu beschämend, wie wenig Männer in dieser Gesellschaft Verantwortung für Kinder übernehmen wollen - wenn es nicht um finanzielle Leistungen geht. Alleine schon die Zahlen über die wenigen, die Elternzeit nehmen, sprechen Bände - oder die auch heir schon monierte Anzahl der männlichen Grundschullehrer.
Die Situation, egal wie man sie einschätzen mag, hat vielerlei Gründe, die auch vielfältig zusammen spielen - das solltest Du doch allmählich begriffen haben.
Einer davon ist die Rollenzuweisung, die man mitmacht - auch aktiv. Und die KOnsequenzen, die man aus seiner eigenen Geschichte zieht - leite ich Handeln daraus ab oder lamentier ich lieber rum....
Jörg

Wie blind und ignorierend bist du eigentlich noch? Dich interessieren doch die Anliegen der Väter/Männer nicht, die Jahre um ihr Kind kämpfen
müssen und erst vor dem EuGH für Menschenrechte endlich Recht bekommen und dauerhaft das Väter- und Kinderfeindliche Deutschland verurteilt wird! Du verdrehst hier voll die Tatsachen! Männliche Grundschullehrer wurden durch Frauen verdrängt, denn früher gab es noch viele davon und was ist mit dem Jugendamt Naumburg wo fast nur noch Frauen arbeiten? Meiner Meinung nach will der männerfeindliche Feminismus alle Strategisch wichtigen Stellen besetzten um Männer zu entrechten und Macht über Männer ausüben zu können, das Jugendamt Naumburg ist für mich schon ein absolutes Alarmsignal!

meint,
Christian

Re: Angst vor Verantwortung?

neuespw, Friday, 04.02.2005, 11:31 (vor 7670 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Christian am 04. Februar 2005 09:12:23:

Wie blind und ignorierend bist du eigentlich noch? Dich interessieren doch die Anliegen der Väter/Männer nicht, die Jahre um ihr Kind kämpfen
[quote]müssen und erst vor dem EuGH für Menschenrechte endlich Recht bekommen und dauerhaft das Väter- und Kinderfeindliche Deutschland verurteilt wird!
[/quote]

Was hat das denn damit zu tun? Davon ab interesiert es mich sehr wohl, ich hab schließlich meine eigene Story.

Du verdrehst hier voll die Tatsachen!

Wo?

Männliche Grundschullehrer wurden durch Frauen verdrängt, denn früher gab es noch viele davon

verdrängt? Eine ganz neue Sichtweise. Hast Du dazu Hintergrundinfos? Würd mich echt interessieren...

<iund was ist mit dem Jugendamt Naumburg wo fast nur noch Frauen arbeiten?[/i]

Ja, was ist damit? Wie ist denn die Quote im Landratsamt Naumburg bzw. in der Stadt? He?
Davon ab: es ist natürlich eine Fehlentwicklung, wenn einzelne Abteilungen ausschließlich von Frauen besetzt sind - ebenso wie umgekehrt....

Meiner Meinung nach will der männerfeindliche Feminismus alle Strategisch wichtigen Stellen besetzten um Männer zu entrechten und Macht über Männer ausüben zu können, das Jugendamt Naumburg ist für mich schon ein absolutes Alarmsignal!

Meinst Du also? Kannst Du diese Meinung denn begründen, außer mit dem JA Naumburg?

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

Christian, Friday, 04.02.2005, 11:56 (vor 7670 Tagen) @ neuespw

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von neuespw am 04. Februar 2005 09:31:53:

Meiner Meinung nach will der männerfeindliche Feminismus alle Strategisch wichtigen Stellen besetzten um Männer zu entrechten und Macht über Männer ausüben zu können, das Jugendamt Naumburg ist für mich schon ein absolutes Alarmsignal!
Meinst Du also? Kannst Du diese Meinung denn begründen, außer mit dem JA Naumburg?
Jörg

Welche Strategisch wichtigen Stellen wären für Frauen von wichtiger Bedeutung um Väter/Männer aus der Familie auszugrenzen und Macht über sie ausüben zu können?

Strategisch wichtige Stellen wären z.B. das Jugendamt, das Familienministerium, das Justizministerium, die Grundschulen, die Kindergärten usw.

Diese Strategisch wichtigen Stellen werden fast nur von Frauen besetzt und beherrscht!

meint,
Christian

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 12:05 (vor 7670 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Christian am 04. Februar 2005 09:56:15:

Hi Christian.

Keine Sorge. Das Kausalitätsgesetz lässt niemandem ohne die verdiente Wirkung. Immerhin hat es schon mit der Retourekoutsche angefangen (siehe Kinderlossigkeit). Außerdem gibt es noch das demokratische Ausland, sollte man keinen Bock mehr haben, sich hier mit Unsinn, also Feminismus, zu beschäftigen.

Nikos

Re: Angst vor Verantwortung?

Gastschreiber, Friday, 04.02.2005, 12:34 (vor 7670 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Nikos am 04. Februar 2005 10:05:49:

Hi Christian.
Keine Sorge. Das Kausalitätsgesetz lässt niemandem ohne die verdiente Wirkung. Immerhin hat es schon mit der Retourekoutsche angefangen (siehe Kinderlossigkeit). Außerdem gibt es noch das demokratische Ausland, sollte man keinen Bock mehr haben, sich hier mit Unsinn, also Feminismus, zu beschäftigen.
Nikos

ich schätze mal, dass ihr in dem sogenannten "Demokratischen Ausland" eher noch vermehrt in den Strudel des Männerfeindlichen Feminismus gelangen würdet. Studiert mal die Gesetzgebung bezüglich Frauenrechte und Gleiberechtigung in der Schweiz, hier werdet ihr noch mehr zu Kasse gebeten ohne gefragt zu werden, wass ihr wollt und die Rate der Scheidungen liegt (bereinigt durch Übergangsfrist zum neuen 'schlechten' Scheidungsrecht) definitif bei 51%, als dass im Gegensatz zu Deutschland nicht 3/4 der Sorgerechte beiden Parteien zustehen, sondern nur 1/4 (ratet mal wem). Demokratie mag dem Zerfall der Werte ebensowenig entgegnen solange es Männer gibt, die ihrer feministischen Erziehung noch immer Blind folgen.

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 13:09 (vor 7670 Tagen) @ Gastschreiber

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Gastschreiber am 04. Februar 2005 10:34:41:

ich schätze mal, dass ihr in dem sogenannten "Demokratischen Ausland" eher noch vermehrt in den Strudel des Männerfeindlichen Feminismus gelangen würdet<

Das stimmt schon alles. Nur, ich bin ein wenig rum gereist (UK, Frankreich, Holland, Belgien, Luxemburg, Korea, Japan, USA, Griechenland sowieso), auch über längerer Zeit, habe auch in Deutschland sehr viel Kontakt mit Ausländerinnen, aber ausschließlich bei deutschen Frauen habe ich diesen enormen Männerhass erlebt. Ok, Schwedinnen sind genau so bekloppt.

Woran das liegt? Ich kann nur vermuten.

Nikos

Re: Angst vor Verantwortung?

Jörg Rupp, Friday, 04.02.2005, 18:57 (vor 7670 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Christian am 04. Februar 2005 09:56:15:

Welche Strategisch wichtigen Stellen wären für Frauen von wichtiger Bedeutung um Väter/Männer aus der Familie auszugrenzen und Macht über sie ausüben zu können?
[quote]Strategisch wichtige Stellen wären z.B. das Jugendamt, das Familienministerium, das Justizministerium, die Grundschulen, die Kindergärten usw.
Diese Strategisch wichtigen Stellen werden fast nur von Frauen besetzt und beherrscht!
[/quote]

Justizministerium:

Bundesministerium der Justiz
Bundesministerium der Justiz

Bundesministerin Brigitte Zypries

Parlamentarischer Staatssekretär:
Alfred Hartenbach

Staatssekretär:
Dr. Hansjörg Geiger

http://www.bundesregierung.de/Bundesregierung/Bundesministerien-,852/Justiz.htm

Grundschulen: da steht Mänenrn der Weg ohne Wieteres frei.
Kindergärten: ebenfalls.
Das Jugendamt? Alle? Belege?

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

XRay, Friday, 04.02.2005, 11:51 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

@Magnus
Entschuldige, daß ich Beatrix gestern noch verteidigt habe.

Ist mir auch schon passiert. Dieser etwas weinerliche, pseudo-pädagogische Tonfall macht es anfangs schwer, die verbohrten Ansichten dahinter zu erkennen.
Nur nicht nachdenken müssen - oder gar Stellung zu dem was Beatrix sagte, gelle?

--------
Unser Fehler war es ganz offensichtlich zuviel nachzudenken.
Beatrix "Schlussfolgerung" war schon längst fertig...
--------
Das würde ja bedeuten, dass man sich damit beschäftigen müsste.
--------
Du hast scheinbar irgendwo nen Knick in der Pupille,
oder woran genau erkennst du, daß sich nicht mit dem
beschäftigt wurde, was Beatrix sagte?
Und vielleicht kannst du dann gleich auch noch aufklären,
wo genau Beatrix konkret auf das eingegangen ist, was gesagt wurde.

Übrigens:
Warum engagierst du dich nicht in der Kindererziehung?
und...
Glaubst du, daß es hier keiner tut, oder tun würde?
--------

Sie hat Recht: es ist geradezu beschämend, wie wenig Männer in dieser Gesellschaft Verantwortung für Kinder übernehmen wollen - wenn es nicht um finanzielle Leistungen geht.

--------
Wollen reicht auch garnicht.
Die Gesellschaft insbesondere die Frauen, wollen der Frau die Freiheit
der Wahl zwischen allen möglichen Varianten offen halten.
Die Freiheit der Frau zu wählen, beschränkt die Freiheit der Männer
darauf das zu tun, was Frau übrig läßt.
Dass Frauen eine Vielzahl Vorrechten hinsichtlich Kindern haben,
wirst du hoffentlich nicht bestreiten wollen, denn dann gehst du
nämlich besser ins Märchenforum.
--------
Alleine schon die Zahlen über die wenigen, die Elternzeit nehmen, sprechen Bände - oder die auch heir schon monierte Anzahl der männlichen Grundschullehrer.
----------
Ach, weil bei Grundschullehrern Frauen heute vorne sind,
ist es eine besondere Leistung, oder was?

Und warum nehmen Väter denn keine Elternzeit?
Lassen ihnen die Mütter diese Wahl wirklich?
Ist dir vielleicht mal durch den Kopf gegangen, daß z.B.
Frauen sich häufig besser verdienende Partner suchen und
es vielleicht dann irgendwo auf der Hand liegt, wer Elternzeit nimmt?
Frauen wollen vielleicht auch oft garnicht, daß Männer
Elternzeit nehmen. Frau kann sich dann zurücklehnen, und
darüber lamentieren, daß sie ja so arm dran ist und ihre
Karriere aufgegeben hat und unbezahlte Arbeit leistet usw...

Und Grundschullehrer scheint mir nicht das Schlechteste, wundert mich
auch, aber warum sollte gerade das ein Kriterium sein.
Hier drängen halt vielleicht auch Frauen stark hin und Männer
ziehen sich entsprechend zurück.

Gibt es eigentlich hinreichend Grundschullehrer?
Wenn nicht, kann ich da vielleicht noch umschulen?
Wenn doch, welchen Sinn machte es, wenn Männer dahin strebten.
Männer denken vielleicht etwas mehr daran, welche Chance sie
auf einen Job haben, als daran, was ihnen Spass macht, kann das sein?
Einzuplanen irgendwann sein Leben als Hausmann zu fristen, das
würde ich angesichts der rechtlichen Situation von Vätern für
absolut verfehlt halten.
--------

Die Situation, egal wie man sie einschätzen mag, hat vielerlei Gründe, die auch vielfältig zusammen spielen - das solltest Du doch allmählich begriffen haben.
Einer davon ist die Rollenzuweisung, die man mitmacht - auch aktiv. Und die KOnsequenzen, die man aus seiner eigenen Geschichte zieht - leite ich Handeln daraus ab oder lamentier ich lieber rum....
Jörg

--------
Kloar, die Väter die sich haben ausgrenzen lassen, die sind
selber schuld. Das wolltest du doch sagen, nichtwahr.

Aber da du so schlau bist.
Welches konkrete Handeln hast du denn für dich abgeleitet.

Re: Angst vor Verantwortung?

Jörg Rupp, Friday, 04.02.2005, 18:44 (vor 7670 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von XRay am 04. Februar 2005 09:51:22:

Kloar, die Väter die sich haben ausgrenzen lassen, die sind
[quote]selber schuld. Das wolltest du doch sagen, nichtwahr.
Aber da du so schlau bist.
Welches konkrete Handeln hast du denn für dich abgeleitet.
[/quote]

Der, der handelt, ist dafür verantwortlich. Meine These.
Meine Konsequenz aus Scheidung etc.pp?

Für mein uneheliches Kind habe ich von Anfang an gemeindsames Sorgerecht reklamiert. Wir haben klare Absprachen, an die sich beide halten. Meine Beziehung zu meinem Kind ist so, dass sich meine LG nicht trauen wird, mich auszugrenzen - zumal sie dazu nicht der Typ ist.
Ich hab mich sehr deutlich abgesichert. Ich schaue, dass ich politisch etwas bewegt bekomme, was zugegebenermaßen bei den Grünen etwas mühsamer ist als bei der FDP es wohl sein würde - aber was sollte ich bei der FDP?
Ich bin mir nicht zu schade, dazu auch die zusammenarbeit mit Leuten zu suchen, die vielleicht in anderen Dingen nciht so meiner Meiunung sind - bis hin zu unseren lila Frauen - und das klappt auch ganz gut.
Denn anders bekommt man keine Mehrheiten - man muss dazu andere mit ins Boot nehmen.

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

Friedwilli, Friday, 04.02.2005, 22:37 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 16:44:14:

Kloar, die Väter die sich haben ausgrenzen lassen, die sind

selber schuld. Das wolltest du doch sagen, nichtwahr.
Aber da du so schlau bist.
Welches konkrete Handeln hast du denn für dich abgeleitet.[/i]

Der, der handelt, ist dafür verantwortlich. Meine These.
Meine Konsequenz aus Scheidung etc.pp?
Für mein uneheliches Kind habe ich von Anfang an gemeindsames Sorgerecht reklamiert. Wir haben klare Absprachen, an die sich beide halten. Meine Beziehung zu meinem Kind ist so, dass sich meine LG nicht trauen wird, mich auszugrenzen - zumal sie dazu nicht der Typ ist.
Ich hab mich sehr deutlich abgesichert. Ich schaue, dass ich politisch etwas bewegt bekomme, was zugegebenermaßen bei den Grünen etwas mühsamer ist als bei der FDP es wohl sein würde - aber was sollte ich bei der FDP?
Ich bin mir nicht zu schade, dazu auch die zusammenarbeit mit Leuten zu suchen, die vielleicht in anderen Dingen nciht so meiner Meiunung sind - bis hin zu unseren lila Frauen - und das klappt auch ganz gut.
Denn anders bekommt man keine Mehrheiten - man muss dazu andere mit ins Boot nehmen.
Jörg

Merheiten bekommt man durch gute Argumente. Wenn ein Argument wirklich gut ist und redlich diskutiert wurde, ist die Wahrscheinlischkeit sehr hoch, daß die Diskutanten die bestmögliche Lösung für eine Sache finden. Dazu braucht man aber Vertrauen zu sich, aber auch zu den anderen.
Über deine Partei braucht man hier nicht zu reden, sie hat nichts von dem.
Genau daran, mach ich ALLES fest
Aber grab da ruhig weiter, die Welt braucht wahrscheinlich gute Menschen, aber die Klugen, wären mir schon lieber.

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 11:55 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Hi Jörg.

Leider muss ich dir sagen, daß du aus der Theorie heraus sprichst. Deine Annahmen sind nicht realitätsbezogen. Ich gebe ein einziges Beispiel aus mein Privatleben, das sich aber beliebig oft so oder leicht verändert verallgemeinern lässt:

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.

Beides resultiert allein aus feministischen Männerhass. Sie hatte damals auch nicht viel mehr Ahnung als ich, was Kinderbetreuung angeht, war ihr aber vollkommen egal. Das, was ich vorschlug, war erstmal abzulehnen, nur deshalb, weil es von mir kam.

Das ist die Realität. Der Feminismus und die ganzzeitliche Propaganda gegen Männer haben das gesellschaftliche Gefühl entwickelt, daß Männer zu nichts taugen. Dann wird aber im gleichen Atemzug buchstäblich ALLES von ihnen verlangt. Vom Taugenichtse alles verlangen ist schon mal mehr als absurd. Fangen Männer an, trotz der Geringschätzung, alles zu geben, werden sie bei jede Gelegenheit blockiert und kontrolliert, und meistens abgelehnt. So kann sich aber niemand entwickeln und besser werden (wenn dies das Ziel wäre).

Und nun eine Frage an dich: Wenn du für mich kochen würdest, und ich dich permanent wegen deines angeblich nicht vorhandenen Kochkunstes nieder machen würde, würdest du dann weiter kochen? Und solltest du anfänglich noch tun, würdest du es länger aushalten und weiterkochen? Wohl kaum.

Sag mir nicht ja, das würde ich dir nämlich nicht glauben.

Ich weiss ganz genau, was ich meinem Kind geben will, soll und kann. Das ist etwas anderes, als das was meine Ex dem Kind gibt, was durchaus auch wertvoll ist. Genau da aber kommt der Femismus und teilt die Welt in Gut und Böse. Dieses Schema hat aber leider noch nie funktioniert, und die Schäden waren um so größer, um so umfangreichen Gruppen in der Kategorien hineingesteckt würden.

Der Ausmass der durch Feminismus verursachte gesellschaftliche Katastrophe ist lange nicht vorzustellen. Wir sind nur am Anfang.

Schönen Gruß
Nikos

Re: Angst vor Verantwortung?

Magnus, Friday, 04.02.2005, 13:35 (vor 7670 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Nikos am 04. Februar 2005 09:55:55:

Kindererziehung ist auch ein Machtfaktor. Wer sie ausübt, wird später das Recht mit großer Wahrscheinlichkeit im Falle einer Scheidung bekommen, weiterhin die Erziehung zu übernehmen, während der andere zahlen muss.

Aus diesem Grund wollen schon viele Frauen auch gar nicht, dass der Mann die Erziehung übernimmt. Das bedeutet nämlich finanzielle Verantwortung für die Frau - notfalls auch über die Ehe hinaus (Präzedenzfälle gibts tatsächlich) - die sie nur ungerne übernimmt.

Magnus

Re: Angst vor Verantwortung?

Jörg Rupp, Friday, 04.02.2005, 18:52 (vor 7670 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Nikos am 04. Februar 2005 09:55:55:

Hi,

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.

sorry, das ist eine mordsmäßige Scheisse. Und ich hab auch nur mit Mühe geschafft, das gem. Sorgerecht zu behalten - für die ehelichen Kinder. Für das uneheliche war meiner LG klar, dass ich ohne gem. Sorge nicht mitspiele würde. Und so war das auch kein Thema - sie wollte das auch. Wenn sie es nciht gewollt hätte, hätten wir auch kein Kind bekommen. Ich hätte ja ddie gem. Sorgeerklrung schon während der Schwangerschaft abgeben können.

Beides resultiert allein aus feministischen Männerhass. Sie hatte damals auch nicht viel mehr Ahnung als ich, was Kinderbetreuung angeht, war ihr aber vollkommen egal. Das, was ich vorschlug, war erstmal abzulehnen, nur deshalb, weil es von mir kam.

Das klingt mir aber eher danach, als läge es nurmehr an ihr bzw Eurer Beziehung.

Das ist die Realität.

Deine Realität. Meine sieht anders aus.

Und nun eine Frage an dich: Wenn du für mich kochen würdest, und ich dich permanent wegen deines angeblich nicht vorhandenen Kochkunstes nieder machen würde, würdest du dann weiter kochen? Und solltest du anfänglich noch tun, würdest du es länger aushalten und weiterkochen? Wohl kaum.

Nö, würd ich auch nicht. Wir haben hier aber eine Vereinbarung: Jeder durfte sich was aussuchen, was er partout nciht machen möchte - und das musste der andere machen. Den Rest teilen wir uns, je nach Aufwand und Fähigkeiten - und Zeit. Zufälligerweise koche ich....

Der Ausmass der durch Feminismus verursachte gesellschaftliche Katastrophe ist lange nicht vorzustellen. Wir sind nur am Anfang.

Es ist nciht der Feminismus, es ist der Egoismus. Feministisch im Sinne von egoistisch greife ich auch an.

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 19:42 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 16:52:37:

Hi Jörg.

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.[/i]
sorry, das ist eine mordsmäßige Scheisse<

Meinst du meine Empfindungen sind Scheisse? Hast du sie noch alle? Die Frau ist einfach weggelaufen und sich im anderen Zimmer eingeschloßen. Ich gebe dir mein Privates um zu verstehen wie es vielen Männern geht, nicht um es zu mißbrauchen für deine Zwecke.

Nun aber weiss ich, weshalb die Geburten dermassen nach unten geschnellt sind. Mag sein daß du mehrere Kinder machst, aber so wie du sehen es die wenigsten in Deutschland. Ja, du kannst jetzt versuchen, diese Tatsache mit alle mögliche Behauptungen zu rechtfertigen. Pass dabei auf, nicht daß du die Männer miteinbeziehst, die von Zicken die Nase voll haben, finanziell versklavt nicht mehr werden wollen und vaterlose Kinder nicht mehr in die Welt setzen werden.

Den Frauen alles geben um ein Arschtritt zu bekommen, das macht niemand mehr mit.

Und du?

Nikos

Re: Angst vor Verantwortung?

Peter, Friday, 04.02.2005, 20:03 (vor 7670 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Nikos am 04. Februar 2005 17:42:31:

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.[/i]
sorry, das ist eine mordsmäßige Scheisse<

Meinst du meine Empfindungen sind Scheisse?

Nein, natuerlich nicht. Er drueckt sein Bedauern und Mitgefuel aus.

Peter

Re: Wer hat Angst von Jörg?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 20:35 (vor 7670 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Peter am 04. Februar 2005 18:03:20:

Viel mehr, wer sollte Angst haben..

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.[/i]
sorry, das ist eine mordsmäßige Scheisse<

Meinst du meine Empfindungen sind Scheisse?

Nein, natuerlich nicht. Er drueckt sein Bedauern und Mitgefuel aus<

Oh, dann habe ich es wohl richtig verstanden. Also, mein Deutsch ist eher akzeptable. Mal sehen wie Jörg's Griechisch ist. Jörg, mein Lieber, was heisst das Wort

"Neoploutos"

Es ist Neugriechisch. Sagt es dir etwas (muss es aber nicht)?

Kennst Du es nicht? Nun gut, ich sage es dir. Neo=Neu, Ploutos=Reich. Also, neureich. Das sind die Menschen, die gerade vom System bevorzügt werden, und meinen sie hätten alles Weltliche verstanden, sie machten alles richtig, und wer nicht so wie sie mitkommt, der mache alles falsch und sollte sich schleunigst verändern, zb (womöglich noch wildfremde?) Babys stillen gehen, besonders als Mann..

Ich habe ein Onkel. Er arbeitete in seiner Jugend in eine Schuhfabrik. Er schimpfte andauernd und mit große Ausdauer über seine Chefs und behauptete "die denken nur an sich, die saugen das Blut der Arbeiter aus, die machen Geld über Leiche gehend usw usf". Wie das schöne Leben es so merkwürdig will, hat er irgendwann die Gelegenheit gehabt, selbst eine kleine Schuhfabrik zu besitzen. Er hatte nun selbst mehrere Angestellte. Alles klar, könnte man meinen. Er würde nun ein gerechter Arbeitgeber sein und alles besser machen. Doch nichts entfernter davon. Plötzlich fing er an wieder zu schimpfen, dieses mal über die Arbeiter, die "nichts anderes im Kopf haben, als ihr Feierabend, die gucken ja ständig auf die Uhr". Tja, das Leben ist hart, man schwimmt oder man geht unter.

Außerdem schlage ich Jörg ein Buch vor: Sonnenfinsternis. Es geht wohl um Sowjet Union, KGB, und um der Wichtigkeit ein Mensch zu bleiben, auch und gerade wenn es mal nicht notwendig ist um zu überleben.

Kommt Zeit, kommt Rat, lieber Jörg. Versuche mal bitte ganz ernsthaft Werte zu schaffen, aber solche für alle Menschen.

Viel Erfolg wünscht Dir
Nikos

Re: Angst vor Verantwortung? Eine Frage an Jörg

Nikos, Friday, 04.02.2005, 19:47 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 16:52:37:

Hi Jörg.

Als mein Kind zur Welt kamm, hat meine Ex sofort zwei Sachen getan: 1. Sich das Kind angekrallt und NIEMANDEM ran gelassen. 2. Mich an Stelle Nummer 10 der Wichtigkeitsskala katapultiert.[/i]
sorry, das ist eine mordsmäßige Scheisse<

Warum?

Nikos

Re: Angst vor Verantwortung? Eine Frage an Jörg

Jörg Rupp, Saturday, 05.02.2005, 01:39 (vor 7669 Tagen) @ Nikos

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? Eine Frage an Jörg von Nikos am 04. Februar 2005 17:47:27:

sorry, das ist eine mordsmäßige Scheisse<
Warum?

Weil sich da gegen durchsetzen wahnsinnig schwierg ist.

Re: Angst vor Verantwortung?

Magnus, Friday, 04.02.2005, 13:28 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Nur nicht nachdenken müssen - oder gar Stellung zu dem was Beatrix sagte, gelle? Das würde ja bedeuten, dass man sich damit beschäftigen müsste.
[quote]Sie hat Recht: es ist geradezu beschämend, wie wenig Männer in dieser Gesellschaft Verantwortung für Kinder übernehmen wollen - wenn es nicht um finanzielle Leistungen geht. Alleine schon die Zahlen über die wenigen, die Elternzeit nehmen, sprechen Bände - oder die auch heir schon monierte Anzahl der männlichen Grundschullehrer.
[/quote]

So ein Schwachsinn. Was die Elternzeit angeht: viele Frauen wollen diese auch nehmen. Zum einen a) aus ökonomischen Gründen, da der Mann mehr verdient und der Kredit vom Haus/die Miete ja irgendwie weiter abgezahlt werden muss, b) die Frau nun mal das Kind stillen kann, der Mann nicht.

Ich bin mir sicher, dass bei den Männern, die Elternzeit nehmen, die Frau mehr oder gleichviel verdient. Abgesehen davon betrachtet ein großer Teil der Gesellschaft den Beruf als Beruf und Maloche und nicht als Persönlichkeitsentfaltung. Viele haben doch gar nicht die Chance Dinge zu tun, die sie wirklich wollen. Elternzeit ist somit auch ein Privileg, es spricht somit eher für den Mann, dass er als Kanalreiniger oder Bauerarbeiter nicht eine Auszeit nimmt und seine Frau nicht in ihren Putzjob zurücktreibt, nur damit deine Blöde Elternauszeitquote, die für euch der Maßstab der Gleichberechtigung ist, sich nach eurer Vorstellung orientiert. Aber für so einen Grünen wie dich ist es natürlich einfach mit solchen feministischen Floskeln herumzuwerfen - nur nicht nachdenken, was das denn eigentlich bedeutet!

Und was Grundschullehrer und Kindergartenerzieher angehen: solange da sowas passiert: index.php?id=41957 und Männer auch aus diesem Grund weniger Anstellung finden, und sowieso Frauen bei öffentlichen Stellen mit der Quote bevorzugt werden, brauchst du mit diesem Thema erst gar nicht ankommen.

Aber vielleicht fehlt euch Grünen mit eurem Frauenstatut ein bisschen der Realitätsbezug!

Die Situation, egal wie man sie einschätzen mag, hat vielerlei Gründe, die auch vielfältig zusammen spielen - das solltest Du doch allmählich begriffen haben.
[quote]Einer davon ist die Rollenzuweisung, die man mitmacht - auch aktiv. Und die KOnsequenzen, die man aus seiner eigenen Geschichte zieht - leite ich Handeln daraus ab oder lamentier ich lieber rum....
[/quote]

Bei euch Grünen gibt es ja auch eine strickte Rollenzuweisung: Männer=minderwertig mit weniger Rechten, Frauen=Unantastbares Wesen mit mehr Rechten - also so wie im wirklichen Leben nur noch eine Spur krasser. Eine Partei, in der es Vorschläge gibt, Haushaltsarbeit von Männern gesetzlich einzufordern oder Vaterschaftstests mit einem Jahr Gefängnis zu bestrafen - ich glaube nicht, Jörg, dass du mit dieser neuen Form des Radikal-Kommunismus, der sich bis in die tiefsten Intimitäten einer Beziehung einmischen will, hier irgendjemanden überzeugen kannst.

Auch zu dir kann man nur sagen: Verpiss dich! Geh zurück zu deiner Grünen Partei und öffne Deinen Kolleginnen das Fenster, putz deren Schuhe und mach die Kaffeetassen sauber, damit du stolz auf dich sein kannst, aus der Rollenzuordnung geschlüpft zu sein. Und nicht vergessen: immer schön mit gesenktem Haupt den Saal verlassen, sollte es zu einem Frauenvotum kommen - deine Meinung ist eben nicht so gefragt. Weder hier, noch in der Grünen Partei. Armer Schlucker!

Magnus

Re: Angst vor Verantwortung?

Jörg Rupp, Friday, 04.02.2005, 18:39 (vor 7670 Tagen) @ Magnus

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Magnus am 04. Februar 2005 11:28:53:

Ich möchte mir schon die Mühe machen, und das mal andiskutieren - auch wenns Dir nciht so Recht Spaß macht, weil ich nicht das selbe Horn tute wie Du.....also

So ein Schwachsinn.

Sehr starkes Argument. Und so fundiert.....

Was die Elternzeit angeht: viele Frauen wollen diese auch nehmen. Zum einen a) aus ökonomischen Gründen, da der Mann mehr verdient und der Kredit vom Haus/die Miete ja irgendwie weiter abgezahlt werden muss,

Es ist die Frage - und das bedeutet imho Verantwortung für das Kind - ob man sich nicht überlegen sollte, wie man das auch "nur" mit dem Gehalt der Frau schultern kann - oder dass beide bspw. reduzieren oder gar der Mann lediglich einen Nebenjob ausführt.
Es ist richtig, wenn Du sagst, dass auch Frauen das so wollen - aber die Männer, die das dann so mitmachen oder sich ebenso entscheiden, müssten das ja nicht und könnten sich doch durchsetzen.....

b) die Frau nun mal das Kind stillen kann, der Mann nicht.

Meine Anwältin in Sachen Familienrecht hat nach Ende der Mutterschutzfrist weiter gearbeitet und gestillt - halt abgepumpt und zugefüttert. Das geht ohne Weiteres. Ich hab bei uns die Elternzeit nach einem Jahr übernommen, geht problemlos. Stillen ist kein Argument. Das zeugt höchstens von keiner Ahnung.

Ich bin mir sicher, dass bei den Männern, die Elternzeit nehmen, die Frau mehr oder gleichviel verdient.

Im Sinne von Verantwortung übernehmen kann man auch mal für einen beschränkten Zeitraum sauch auf Gehalt verzichten.

Abgesehen davon betrachtet ein großer Teil der Gesellschaft den Beruf als Beruf und Maloche und nicht als Persönlichkeitsentfaltung. Viele haben doch gar nicht die Chance Dinge zu tun, die sie wirklich wollen.

Eine Binsenweisheit, ohne Bezug zur Thematik.

Elternzeit ist somit auch ein Privileg, es spricht somit eher für den Mann, dass er als Kanalreiniger oder Bauerarbeiter nicht eine Auszeit nimmt und seine Frau nicht in ihren Putzjob zurücktreibt, nur damit deine Blöde Elternauszeitquote, die für euch der Maßstab der Gleichberechtigung ist, sich nach eurer Vorstellung orientiert.

Es ist nicht der Maßstab sondern einer. Und es gibt ja nicht nur Bauarbeiter und Putzfrauen - zwei Großhandelskaufleut könnten das ganz gut aufteilen.

Aber für so einen Grünen wie dich ist es natürlich einfach mit solchen feministischen Floskeln herumzuwerfen - nur nicht nachdenken, was das denn eigentlich bedeutet!

Ich weiß, was es bedeutet, denn ich kenne beides - und im Sinne von verantwortung, wie ich sie für mich definiere, wollte ich auch keinen Tag missen. Verusch doch ausnahmsweise mal, sachlich zu bleiben.

und sowieso Frauen bei öffentlichen Stellen mit der Quote bevorzugt werden, brauchst du mit diesem Thema erst gar nicht ankommen.

Naja, vielleicht nrauchen wir ja bei diesen Jobs die Männerquote....

Aber vielleicht fehlt euch Grünen mit eurem Frauenstatut ein bisschen der Realitätsbezug!

Du solltests nicht immer alles durcheinanderwürfeln.

Bei euch Grünen gibt es ja auch eine strickte Rollenzuweisung: Männer=minderwertig mit weniger Rechten, Frauen=Unantastbares Wesen mit mehr Rechten - also so wie im wirklichen Leben nur noch eine Spur krasser.

Weisst Du, ich bin ja nciht 24 Stunden am Tag politisch aktiv. Also musst Du nciht immer die Schublade aufmachen - auch wenns dann für Dich leichter scheint.

Eine Partei, in der es Vorschläge gibt, Haushaltsarbeit von Männern gesetzlich einzufordern

Tatsächlich eine obskure Forderung.

oder Vaterschaftstests mit einem Jahr Gefängnis zu bestrafen

Das war Frau Zypries und die ist in der SPD - die Grünen haben sich dagegene ausgesprochen mit Ausnahme von Frau Bender, aber das war ein Einzelmeinung. Du verwechselst da was.

ich glaube nicht, Jörg, dass du mit dieser neuen Form des Radikal-Kommunismus, der sich bis in die tiefsten Intimitäten einer Beziehung einmischen will, hier irgendjemanden überzeugen kannst.

Mir geht es nur um die Teilnahme, aktive, der Männer an der Erziehung, wa ja auch onchandere Auswirkungen bspw. auf Wohnort der Kinder nach der scheidung, Unterhaltspflichten etc. pp hat. So einfach ist das alles nciht und hat erhebliche Ausiwrkungen. Das hat nix mit Kommunismus zu tun....

Auch zu dir kann man nur sagen: Verpiss dich!

Das hast Du nicht zu bestimmen.

Geh zurück zu deiner Grünen Partei und öffne Deinen Kolleginnen das Fenster, putz deren Schuhe und mach die Kaffeetassen sauber, damit du stolz auf dich sein kannst, aus der Rollenzuordnung geschlüpft zu sein.

Siehste, das macht den Unterschied zwischen Vorurteilen und überlegter Argumentation aus: Du laberst nur. Das hat nix mit der partei zu tun, sondern auch mit meinem eigenen Verhalten bei mir zu Hause - wo ich selbstverständlich meinen Anteil an Hausarbeit übernehme, wenn ich arbeite.

Und nicht vergessen: immer schön mit gesenktem Haupt den Saal verlassen, sollte es zu einem Frauenvotum kommen - deine Meinung ist eben nicht so gefragt. Weder hier, noch in der Grünen Partei. Armer Schlucker!

Ob sie bei den Grünen nicht gefragt ist, kannst Du nicht wissen und wer weiß, was man noch alles erleben wird.....
Und hier, nun, wenn die Maxime intellektueller Inzest ist, dann tuts mir leid....aber trotzdem muss man nicht zu allem schweigen. Manchmal können ja Einzelne ihre gesinnung rausposaunen oder gar sich selbst vorführen. Allein der Thread zur Zwangsprostitution - alle Achtung. Ihr seid wahr Menschenfreunde.

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

Peter, Friday, 04.02.2005, 19:08 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 16:39:38:

Hallo Joerg,

erstmal ein Danke Schoen dafuer, dass du hier immer mal wieder reinschaust und mitdiskutierst - auch wenn wir persoenlich oft verschiedener Meinung sind.

b) die Frau nun mal das Kind stillen kann, der Mann nicht.
Meine Anwältin in Sachen Familienrecht hat nach Ende der Mutterschutzfrist weiter gearbeitet und gestillt - halt abgepumpt und zugefüttert. Das geht ohne Weiteres. Ich hab bei uns die Elternzeit nach einem Jahr übernommen, geht problemlos. Stillen ist kein Argument.

Ich finde Stillen schon ein Argument, als ein Gesichtspunkt von mehreren:
1) Stillen bedeutet fuer das Kind nicht nur Muttermilch sondern auch Geborgenheit und Bindung.
2) Wenn das Kind regelmaessig in der Nacht gestillt werden muss, bedeutet das fuer einen Elternteil eine regelmaessige Stoerung des Schlafes. Dann scheint es mir besser, wenn der andere Elternteil am Anfang der Stillzeit den Grossteil der Erwerbsarbeit uebernimmt.
2) Das Abpumpen muss regelmaessig geschehen, wie auch das Stillen geschehen wuerde, und die Milch bald gekuehlt werden. Das ist mit manchen Berufen schwer vereinbar.

Fazit: Es macht Sinn, wenn die Eltern ein Jahr Auszeit nehmen koennen, und es macht meistens Sinn, dass der Vater seinen Teil davon zum Ende hin nimmt. Das scheint mir besser fuer die Kinder.

Eine Partei, in der es Vorschläge gibt, Haushaltsarbeit von Männern gesetzlich einzufordern
Tatsächlich eine obskure Forderung.
oder Vaterschaftstests mit einem Jahr Gefängnis zu bestrafen
Das war Frau Zypries und die ist in der SPD - die Grünen haben sich dagegene ausgesprochen mit Ausnahme von Frau Bender, aber das war ein Einzelmeinung. Du verwechselst da was.

Danke fuer die Klarstellungen. Ich wuensche dir Erfolg bei dieser Arbeit.

Gruss,

Peter

PS

Stillen ist kein Argument. Das zeugt höchstens von keiner Ahnung.

Das ist kein wirkliches Argument von dir, oder?

Re: Angst vor Verantwortung?

hquer, Friday, 04.02.2005, 16:16 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Ich richte mich hier nur beispielhaft an Dich. Insgesamt ist es mir aber ein Anliegen, häufige, allgemein pauschalisierende einmal umfassend zu kommentieren.

Du konstatierst: "es ist geradezu beschämend, wie wenig Männer in dieser Gesellschaft Verantwortung für Kinder übernehmen wollen - wenn es nicht um finanzielle Leistungen geht. Alleine schon die Zahlen über die wenigen, die Elternzeit nehmen, sprechen Bände - oder die auch hier schon monierte Anzahl der männlichen Grundschullehrer."
und begründest es teilweise mit "Einer davon ist die Rollenzuweisung, die man mitmacht - auch aktiv."

Läßt man die mitschwingende Bewertung (sowas nervt immer wieder außerordentlich) mal außen vor und nimmt man für Deine Konstatierung mal die Interpretation "Verantwortung für Kinder übernehmen" = "Kinderauszeit vom Beruf nehmen", so muß Dir vollständig recht gegeben werden.

Leider sagst Du das so nicht. Und so muß also die in den Raum gestellte Behauptung allgemein untersucht werden.

Verantwortung für Kinder:
Die Wahrnehmung dieser Verantwortung hat sehr viele Facetten.
Für Eltern besteht diese Verantwortung in
1. der Umsetzung der Bereitschaft, dem Kind eine materielle Basis für sein Gedeihen zu schaffen
2. der Umsetzung der Bereitschaft, Zeit für die Erziehung des Kindes zu investieren
3. der Umsetzung der Bereitschaft, Zeit für die physischen Bedürfnisse des Kindes zu investieren.
4. der Umsetzung der Bereitschaft, die durch das Kind notwendigen höheren Transaktionskosten in der Familie zu bewältigen (Organisatorischer Aufwand, Logistik, Management)
Für den Vater kommt als allererster Block der Verantwortungsübernahme hinzu:
0. die (offizielle und innere) Anerkennung des gezeugten Kindes als sein Kind.

Kommt ein Mann also Punkt 0 nach, hat er zumindest schon mal seinen "special part" der Verantwortung übernommen.
Aus diesem "special part" folgert die Beteiligung an den zur gemeinsamen Verantwortungsübernahme gehörenden Punkte 1 - 4.
Es ist klar, daß ein Elternpaar die jeweiligen Teilaufgaben dieser drei Punkte pragmatisch aufteilen wird.
Ebenso klar ist, daß die Punkte 2 bis 4 auf dem Punkt 1 basieren.
Punkt 1 ist also die Grundvoraussetzung der physischen Verantwortungsübernahme. Eine pragmatische Aufteilung erfolgt im allgemeinen nach "harten Fakten" - und nur zu einem geringen Teil nach äußeren Rollenbildern. Hartes Faktum ist beispielsweise der letzte Gehaltszettel von Mann und Frau nach der Geburt des Kindes.
Da sich Frauen einerseits bei der Partnerwahl nach oben orientierten und Männer dieses Spiel auch mitspielen (hier kommt das alte Rollenverständnis - aber auch biologische Prägungen zum Wirken), hat der Mann oft das höhere Gehalt und damit auch die Aufgabe, Punkt 1 zu erfüllen. Dies läßt ihm zwingend weniger Zeit für 2. bis 4.
Das Rollenverständnis ist also nicht die direkte Ursache für die noch immer häufige Aufgabenverteilung in der Familie sondern mittelbare Ursache, da sie über die Partnerwahl harte Fakten schafft, die schwerlich ignoriert werden können.

In nicht wenigen Familien arbeitet heute auch die Frau, weil das Geld des Mannes nicht reicht. Die Kinder werden dann bei Oma und Opa versorgt, weil keiner (!) der beiden ausreichend Zeit für die Kinder hat. In diesem Fall übernehmen beide nicht hinreichend ihre Verantwortung.

Allgemein ist eine wie auch immer geartete Beurteilung oder Wertung der Verteilung der aus der gemeinsamen Verantwortung für die Kinder erwachsenden Aufgaben sehr schwierig.
Zumindest ist in den mir bekannten Fällen meist eine in etwa faire Lastverteilung zu konstatieren. Oft aber sind auch die Lasten sehr zuungunsten der Männer verteilt, die nach der Geburt eines Kindes anfangen endlos Überstunden zu buckeln oder einen Zweitjob annehmen, um die erhöhten Kosten der Familie mit Kind zu erwirtschaften. Nicht zu vergessen ist hierbei auch die Last, sein Kind kaum noch sehen zu können, weil der Arbeitsstreß kaum noch Freiräume zulässt.

Nur wenn man es sich einfach macht und beim Block Verantwortung lediglich den Punkt 2 oder 3 herausgreift, ergeben sich Diskrepanzen, bei denen Väter schlecht aussehen (Punkt 4 wird oft von Männern übernommen).
Korrespondierend ist es natürich beschämend, wie wenig Mütter in dieser Gesellschaft Verantwortung zu tragen bereit sind, um die materielle Basis ihrer Kinder zu sichern - um in Deiner Notation zu bleiben.

Wie in der Naturwissenschaft usus, ist es auch bei der Beurteilung von herausgegriffenen Phänomenen innerhalb einer Gesellschaft notwendig, ein zur Thematik gehörendes vollständiges Subsystem herauszugreifen. Fehlen wichtige Elemente des Systems, kommt man bei der Beurteilung zu Scheinergebnissen und Verantwortung ist eben nicht eindimensional.

Geht man also vom hier beschriebenen Subsystem aus, so müssen alle Elemente des Blocks Verantwortung betrachtet werden.
-------------------

In Summe:
Es fällt schwer, herauszufinden auf was Du Dich beziehst, da Du Dich nicht exakt und definitorisch korrekt ausdrückst.
Du meinst sicherlich nicht, daß tatsächlich nur eine kleine Minderheit der Männer Verantwortung für Kinder übernimmt - hoffe ich zumindest.
Ich nehme an, daß Du meinst, daß Männer den Deiner Meinung nach falschen Teil der Verantwortung tragen.
Wenn dem so ist, so bin ich bzgl. der Ursache dafür oben darauf eingegangen. Eine Änderung beim derzeit typischen Partnerwahlverhalten würde eine Änderung bei den von zwei souveränen Partnern vereinbarten Arbeitsteilungen zu diesem Thema zur Folge haben.

Ein Appell an die Paare, eine den ökonomisch zwingenden Fakten widersprechende Verantwortungsaufteilung vorzunehmen, muß zwingend folgenlos verhallen.

hquer

Re: Angst vor Verantwortung?

Arne Hoffmann, Friday, 04.02.2005, 18:22 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Nur nicht nachdenken müssen - oder gar Stellung zu dem was Beatrix sagte, gelle? Das würde ja bedeuten, dass man sich damit beschäftigen müsste.

Stimmt. Es gibt ein Ausmaß an Idiotie in der Gesprächsführung, bei dem ich nicht mehr bereit bin, dazu "Stellung zu beziehen". Diskussionen mit einem Zeugen Jehovas machen mehr Sinn.

Beatrix: Wovor habt ihr eigentlich Angst?
ein Dutzend Männer antworten: Du beginnst das Gespräch mit einer Unterstellung. Wir haben keine Angst, wir sind über unsere Diskriminierung verärgert.
Beatrix: Ah, ihr habt Angst davor, Angst zu haben!

Ein Mann erzählt davon, wie seine Partnerin gegen seinen Willen sein Kind umgebracht hat, ein anderer, dass er gerne Vater wäre, aber sein Kind nicht zu Gesicht bekommt ... solches Leiden geht komplett unter. Wie hier einige schon bemerkt haben: Wenn frau eh schon ein fixes Weltbild im Kopf hat und auf ihre Gesprächspartner gar nicht erst eingeht, dann braucht sie auch nicht so blöd zu fragen.

Wenn das eine Zeitlang und immer und immer wieder so geht (gewürzt mit anderen Kapriolen wie: "Huch, jetzt hatte ich eine Woche keine Zeit zum Posten und hab eure Antworten alle vergessen"), dann erinnert das schon sehr an die beiden Loriot-Sketch-Cartoons mit dem Ehmann und seiner nervigen Frau. Der eine Cartoon endet mit "ICH SCHREIE NICHT!" und der andere mit "Morgen bringe ich sie um."

Worauf Beatrix natürlich reagieren könnte mit: "Huch, man wird doch wohl noch was fragen dürfen. Wieso sind nur alle Männer so aggressiv, denen ich begegne?" Wobei das "denen ich begegne" wohlweislich nicht mitgedacht wird. Sonst müsste frau ja mal ihr eigenes Verhalten in Frage stellen statt nur das von Männern.

Gut, in diesem Fall kam das nervige Nachkarten nicht von Beatrix, stattdessen kommst sofort du dazu geeilt. Warum gründet ihr beiden nicht einen Grünen-Stuhlkreis zu der Frage "Warum reagieren die Leute eigentlich immer so gereizt auf uns, obwohl wir doch so guten Herzens sind? Die Menschen sind so schlecht!"

Arne

Re: Angst vor Verantwortung?

Jörg Rupp, Friday, 04.02.2005, 19:05 (vor 7670 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Arne Hoffmann am 04. Februar 2005 16:22:00:

Du verkürzt Beatrix - und meine - Aussage unangemessen.
Geh doch mal auf Beatrix ein, Herr der Statistiken. Du musst doch hunderte haben, die sie widerlegen...oder?

Jörg

Re: Angst vor Verantwortung?

XRay, Friday, 04.02.2005, 19:53 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 17:05:58:

Du verkürzt Beatrix - und meine - Aussage unangemessen.
Geh doch mal auf Beatrix ein, Herr der Statistiken. Du musst doch hunderte haben, die sie widerlegen...oder?
Jörg

------
Mal unbeachtet dessen, ob deine Aussage unangemessen verkürzt wurde.

Für mich stellte es sich so dar, dass Beatrix eine abschliessende Frage
durch einen verhältnismäßig langen Text eingeführt hat.
Auch schon in diesem Vorspann sieht Beatrix Angst als Ursache dafür,
daß sich nicht mehr Väter an Erziehung beteiligen.
Da aber Beatrix's Vorannahme angezweifelt wurde, interpretierte sie
ihr habt Angst davor euch eure Angst einzugestehen, denn
ihre Vorannahme musste für sie richtig sein, denn sonst wäre die
Frage in Summe verfehlt gewesen und das war sie auch.

Da nützt es auch wirklich garnix jetzt spitzfindig zu werden und
zu sagen, da war doch auch was von Grundschullehrern und
Erziehern geschrieben, warum ist denn darauf keiner eingegangen.
Seid ihr alle blind.. oder in diesem Stil... oder ..
.. die Kinder, auf die seid ihr auch nicht eingegangen ihr Doofköpfe..
Ein Eingehen auf die letztlich gestellte Frage, würde indirekt die
Vorannahmen als richtig betrachtet haben.
Der Poster konnte also drauf eingehen und die falsche Vorannahme bestätigen,
oder die falsche Vorannahme nicht bestätigen, hat aber dann
doch nur Angst die Vorannahme zu bestätigen und ist ausserdem noch
taub und blind...oder?

Worin siehst du denn die wesentlichen Punkte, die
bei Beatrix Posting ausser acht gelassen wurden?

Erzählst du es mir?

Re: Angst vor Verantwortung?

Arne Hoffmann, Friday, 04.02.2005, 21:17 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 17:05:58:

Geh doch mal auf Beatrix ein, Herr der Statistiken. Du musst doch hunderte haben, die sie widerlegen...oder?

Beatrix weiß sehr genau, warum ich nicht auf sie eingehe, Herr des Unfugs. Und nur weil du dich jetzt hinsetzt, als wärst du mein Arbeitgeber und forderst: "Widme diesem Blödsinn doch mal eine halbe Stunde deiner Zeit", wird das nicht fruchten. Ich bin längst aus der Phase raus, in der ich noch über jedes Stöckchen gesprungen bin, das man mir hingehalten hat.

Solange ihr uns gegenüber so auftretet, wie ihr es tut, wird man sich mit euch nicht anders auseinandersetzen als so, wie es jetzt geschieht. Und Befehle wie "Mach mal das!" nutzen da gar nichts.

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Friday, 04.02.2005, 21:28 (vor 7670 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Arne Hoffmann am 04. Februar 2005 19:17:44:

Und Befehle wie "Mach mal das!" nutzen da gar nichts<

Volle Zustimmung.

Nikos

Re: Angst vor Verantwortung?

stef, Friday, 04.02.2005, 18:34 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

<es ist geradezu beschämend, wie wenig Männer in dieser Gesellschaft Verantwortung für Kinder übernehmen wollen - wenn es nicht um finanzielle Leistungen geht.>

So ein Blödsinn. Die meisten Männer wollen das gar nicht. Was denkst du dir überhaupt? Wenn wir darauf keinen Bock haben, dann haben wir darauf eben keinen Bock. Ein Mann braucht Arbeit. fertig!

Warum werden erziehende Männer in Deutschland bekriegt?

Bruno, Friday, 04.02.2005, 22:43 (vor 7670 Tagen) @ Jörg Rupp

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Jörg Rupp am 04. Februar 2005 08:37:44:

Lieber Jörg,

ich finde es eine Unverschämtheit, dass du alle Männer in einen Topf wirfst. Aber da bist du vermutlich nur ein Kind unserer männerfeindlichen Zeit. Du wirst uns doch aber jetzt nicht einreden wollen, der erziehende Mann sei in Deutschland gewollt? Wenn das so wäre, würde er unterstützt werden und nicht bekriegt.

Wenn der erziehnde Mann gewollt wäre, weshalb

- stehen alle Parteien tatenlos daneben, dass Deutschland regelmäßig wegen Umgangsverweigerung gegen Väter nichtehelicher Kinder gerügt wird von Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte?

- sehen auch die Gender Mainstreaming- FanatikerInnen keinerlei Widerspruch darin, dass das Sorgerecht eines nicht verheirateten Vaters vom Gusto der Mutter abhängt?

- wird Jungen gezielt jährlich die gleiche Teilhabe an Maßnahmen zur Erweiterung des berufswahlspektruns auf geschlechtsuntypische Berufe vorenthalten?

- muss in Landesgleichberechtigungsgesetzen ein erziehnder Mann gegenüber einer kinderlosen Frau bei Einstellung und Beförderung diskriminiert werden?

- wird in Landesgleichberechtigungsgesetzen selbst in frauendominierten Berufsbereichen wie Grundschullehrer oder Erzieher Frauenförderung vorgeschrieben?

und, und, und...

Aber keine Angst, in Bälde wird es ja ein Gesetz geben, das Väter, die selbstbestimmt ihre Vaterschaft testen lassen wollen, zu Verbrechen stempelt. Da könnt ihr Grünen ja schon mal die Sektpulle kalt stellen und mit euren Antiväter-Schwestern von der SPD auf eine weitere Väterentrechtung anstoßen.

Gruß

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

Sind viele darauf reingefallen

Norbert, Friday, 04.02.2005, 11:19 (vor 7670 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Arne Hoffmann am 04. Februar 2005 08:19:01:

@Magnus
Entschuldige, daß ich Beatrix gestern noch verteidigt habe.

Ist mir auch schon passiert. Dieser etwas weinerliche, pseudo-pädagogische Tonfall macht es anfangs schwer, die verbohrten Ansichten dahinter zu erkennen.
Arne

Hi Arne
Sind viele darauf reingefallen auch ich.

Beatrix war anfangs ja wirklich nett eingestiegen, hat ja geradezu Liebeserklärungen für Männer abgegeben. siehe hier
Aber auch hier waren ja von ihr schon gewisse Sonderrechte für Frauen gewünscht worden. Wurde damals aber noch nicht so schwerwiegend gewertet.

Und dann kam dieser pseudo-pädagogischer Touch.
Und dann fing es mit den Umerziehungsversuchen an, immer penetranter.

So ging es weiter, bis sie sich selbst völlig disqualifiziert hatte.
Und weinerlich abzog.

Ihr Revival ist genau die Fortführung dieser Versuche.

Gruß
Norbert

P.S.
auf den Forentroll JR brauchen wir ja hoffentlich nicht mehr zu einzugehen

Re: Angst vor Verantwortung?

Leser, Saturday, 05.02.2005, 13:15 (vor 7669 Tagen) @ XRay

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von XRay am 04. Februar 2005 07:42:36:

Fast hätte ich Beifall gespendet für deinen beinahe genialen Streich.
Du stellst einen Frage mit einer falschen Vorannhme.
Wer auf diese Frage eingeht bestätigt damit indirekt die
Richtigkeit der Vorannahme

sag ich doch, uralter trick.

index.php?id=41989

Re: Angst vor Verantwortung?

Nikos, Saturday, 05.02.2005, 13:38 (vor 7669 Tagen) @ Leser

Als Antwort auf: Re: Angst vor Verantwortung? von Leser am 05. Februar 2005 11:15:

Fast hätte ich Beifall gespendet für deinen beinahe genialen Streich.
Du stellst einen Frage mit einer falschen Vorannhme.
Wer auf diese Frage eingeht bestätigt damit indirekt die
Richtigkeit der Vorannahme

sag ich doch, uralter trick.
index.php?id=41989

Keineswegs genial! Nur "Arthur Soppenhauer" für Dummies. DIESEN Typ kann ich allerdings überhaupt nicht leiden. Er ist so einer, für den das Siegen Hauptzweck ist und Menschen das Mittel dazu, die Methoden bestenfalls scheisegal, außerdem die Moral beliebig austauschbar (jedenfalls diesen Eindruck gewinne ich aus sein Geschreibsel). Wie bei den Femis eben.

So in etwa:

"Wenn es dieses mal die Demokratie sein muss, dann ist es die Demokratie. Für die Ziele des Feminismus ist uns alles Recht."

oder

"Lass uns alle Werte über Bord werfen!"

Nikos

Die Kunst, Recht zu behalten

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