Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nocheinmal: Kazim Görgülü

Odin, Tuesday, 01.02.2005, 17:52 (vor 7673 Tagen)

Es kostet nur 1,80 Euro und kann viel bewirken!
Postkarten-Demonstration gegen die Willkür

Viele Mitglieder des Väteraufbruches e.V. haben gezeigt, wie Solidarität funktioniert. Sie sind bis nach Hamburg gefahren. Sie sind durch die Kälte marschiert. Sie haben Transparente hergestellt. Und allen gezeigt, dass sie Matthieu Carriere unterstützen in seinem Kampf für die Kinder. Matthieu ist auch für uns ins Gefängnis gegangen, hat seine Popularität eingesetzt, um auf die Ungerechtigkeiten im deutschen Familienrecht aufmerksam zu machen. Das wirkt bis heute nach. Medien haben in letzter Zeit häufig darüber berichtet, das Thema Familienrecht ist in den Köpfen der Menschen in Deutschland verankert. Und das ist gut so!

Heute wende ich mich mit einer großen Bitte an Euch. Und ich weiß, Ihr werdet genauso solidarisch sein, wie in vielen Aktionen in den letzten Jahren zuvor. Es geht um den Fall „Görgülü“. Vielleicht können einige von Euch den Namen schon nicht mehr hören oder mögen die aktuellen Entwicklungen auf unserer Website nicht mehr lesen oder denken sich: was hat dieser Fall mit mir zu tun? Immer nur Görgülü, Görgülü, Görgülü....

Der Fall Görgülü ist für mich ein Paradebeispiel für die Hilflosigkeit deutscher Gerichte, für Intrigenspiele auf dem Rücken von Kindern, für die aggressive, selbstherrliche Rolle eines deutschen Jugendamtes, für eine fragwürdige Rolle von ausgesuchten Pflegeeltern, die ein Kind als ihren Besitz betrachten, es geht um Umgang und Sorgerecht. Erstmals müßte sich ein deutsches Gericht auch mit der Rolle von leiblichen Eltern auseinandersetzen, zu denen ein Kind nie eine Beziehung aufbauen durfte. Erstmalig wurde vom Bundesverfassungsgericht das Wort „Wurzeln“ erwähnt.

Wenn Kazim Görgülü endlich Umgang erhält, wenn das Thema Adoption vom Tisch ist, wenn er auch das Sorgerecht erhält – dann ist auch für jeden von uns viel gewonnen. Im Fall Görgülü sind alle Fälle von uns vereint: nicht-eheliche Väter, Umgangsboykotte, Sorgerecht, Zwangsadoption, juristische Tricks, Einfluß von Jugendämtern. Falls die Pflegeeltern es schaffen, dass Kazim seinen Sohn nie mehr sehen kann, können wir jegliche Hoffnungen auch bei uns begraben: es wird eine unsägliche Signalwirkung geben! Das Bundesverfassungsgericht und den Europäischen Menschengerichtshof zu zahnlosen Tigern degradieren. Jeglicher Kampf wäre zukünftig sinnlos...

Wacht auf! Der Druck auf die Verantwortlichen muß erhöht werden! Zeigen wir den Verantwortlichen in Wittenberg, dass Väter und Mütter aus ganz Deutschland sie beobachten. Die Unterstützer von Willkür und Rechtsbeugung haben einen Namen! Entlassen wir sie nicht aus ihrer Verantwortung! Ich bitte Euch sehr druckt die beiliegenden Proteskarten aus (beidseitig auf Karton und zuschneiden), es sind vier Stück, adressiert an:
Jugendamtsleiterin Frau Petra Wistuba
an den Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, Thomas Leimbach
an den Landrat Hartmut Dammer und
dessen Stellvertreter Deddo Lehmann
Vergeßt Euren Absender nicht, klebt je eine Briefmarke zu 45 Cent darauf und ab zur Post!

Verteilt diesen Aufruf und die Postkarten weiter, leitet ihn in andere Foren, Gästebücher und Mailverteiler, bittet Eure Eltern, Eure Nachbarn, Kollegen und Euren Freundeskreis um Unterstützung. Sie werden den Fall kennen. Wenn nicht – beschreibt ihn: 25 Verfahren waren bisher notwendig und noch immer hat der Vater keinen Kontakt zu seinem eigenen Sohn! Wie lange noch? Wie lange noch soll sich Kazim und wie lange sollen wir uns noch auf dem Kopf herum tanzen lassen? Still halten? Schluß damit!

E N D L I C H S C H L U S S D A M I T !

Schickt die Postkarten heute noch ab. Jetzt! Nicht nur lesen und den PC ausmachen.

Tut es jetzt!
Ich danke Euch für Eure Hilfe.


Herzliche Grüße

Rüdiger Meyer-Spelbrink
Bundesvorstand/Koordination
meyer-spelbrink@vafk.de

Väteraufbruch für Kinder e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Palmental 3, 99817 Eisenach
Tel. 0700-Vaterruf (bzw. 0700 - 82 83 77 83)
Fax 0700-Vaterfax (bzw. 0700 - 82 83 73 29)
eMail bgs@vafk.de

Beitrags- und Spendenkonto: Sozialbank Hannover, BLZ 251 205 10, Kto. 8443 600
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Solidaritätskarte

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