Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Macht macht Männer attraktiv (n/t)

Robert, Tuesday, 01.02.2005, 11:43 (vor 7673 Tagen)

Re: Macht macht Männer attraktiv (n/t)

ein weiterer Andreas, Tuesday, 01.02.2005, 12:05 (vor 7673 Tagen) @ Robert

Als Antwort auf: Macht macht Männer attraktiv (n/t) von Robert am 01. Februar 2005 09:43:12:

Der reife Herr und die blutjunge Schöne, ein ideales Paar - vor allem in den Träumen von Männern in der Midlife-Crisis, verliebt in ein Klischee: Wer Vater werden will, müsse dafür nicht seine Jugendjahre verschwenden, auch in der Lebensmitte biete sich noch reichlich Zeit zum Babyglück. Nun aber liefert eine neue Studie andere Zahlen. Dass Mittfünfziger sich zu jungen Frauen hingezogen fühlen, mag stimmen. Auf Gegenliebe stoßen sie allerdings selten ...

Falsch! Es ist ein stetes Thema im weiblichen Blätterwald (amica, Brigitte und Konsorten) wie frau an so einen Suggar-Daddy kommt. Erfolgsgeschichten werden ausgebreitet und von der Leserschaft beklatscht.

Wer mit einigermaßen offenen Augen durchs Leben geht, wird den Hang zur Versorgungsprostitution junger blonder Beine bei silbergelockten gutsituierten reifen Herren aus eigener vielfacher Anschauung bestätigen können.

Im obigem Zitat steckt lediglich insofern ein Stück Wahrheit, als ein Kinderwunsch bei der besagten weiblichen Klientel natürlich nicht im Vordergrund steht, es sei denn als Bindungsmittel - also zur Absicherung des Finanziellen. An sich genügte es ihnen, in der reetdachgedeckten 600-qm-Villa im Minirock auf dem Designersofa liegend den Tag mit Fingernägellackieren, Studium der neuesten Brigitte-Diät und Gassiführen der handvoll Hund zu verbringen.

Überflüssig zu erwähnen, daß nach den Gründen für ihre Beziehung zu dem deutlichen älteren Mann befragt Hohlfloskeln wie "Reife" und "Lebenserfahrung" zur Antwort gegeben werden.

Gruß

Kraußer

Re: Macht macht Männer attraktiv (n/t)

Martin, Tuesday, 01.02.2005, 19:21 (vor 7673 Tagen) @ ein weiterer Andreas

Als Antwort auf: Re: Macht macht Männer attraktiv (n/t) von ein weiterer Andreas am 01. Februar 2005 10:05:20:

Hallo,
das sind leider die Anlagen aus der älteren Steinzeit: Unter Naturbedingungen bringt Frau ihre Kinder am besten durch mit einem starken, mächtigen, reichen, großen Mann, auch wenn es ein A...loch ist. Und dann wundern sich die Frauen, dass ihre Partner regelmäßig als A...löcher entpuppen.
An manch einer Klowand hat das ein verbitterter, angetrunkener und ungebildeter Mann zusammengefasst:
Alle Frauen sind Hu..., außer Mama.
Und worauf wir Männer stehen, das ist ja allgemein bekannt.

Ich (52 Jahre) bin weder groß noch reich noch prominent, war regelmäßig zweiter Sieger. Und meine Frau wundert sich, dass ich zynisch und verbittert bin. Ich könne ja froh sein, eine Frau gefunden zu haben.
Und als Krönung habe ich mir einen Prostata-Krebs geangelt, miese Lebenserwartung und weitgehend impotent.

Re: Macht macht Männer attraktiv (n/t)

ein weiterer Andreas, Thursday, 03.02.2005, 12:45 (vor 7671 Tagen) @ Martin

Als Antwort auf: Re: Macht macht Männer attraktiv (n/t) von Martin am 01. Februar 2005 17:21:57:

Hallo,
das sind leider die Anlagen aus der älteren Steinzeit ...

Genau. Und deshalb wird sich an den einschlägigen Neigungen auch nichts ändern.

Und jetzt mußt Du Dir einmal überlegen, wie sich die Dinge entwickeln, wenn die Weibchen in Beruf und EInkommenverteilung "gleichberechtigt" werden.

Sie werden eben nicht aufgrund der neu errungenen wirtschaftlichen Selbständigkeit ihre Neigung zur Versorgungsprostitution aufgeben - nicht aufgeben können, da diese ja genetisch fixiert ist.

Die Folge ist, daß beruflich erfolgreiche Weibchen weiterhin "nach oben heiraten" wollen. Nur, je weiter oben sie ist, desto geringer wird die Auswahl noch erfolgreicherer Männchen. Also entsteht eine Gruppe von Juppie-Weibchen, die kein ihnen genehmes Männchen mehr finden. Genau das ist in der Realität auch zu beobachten. Nur wird dann die Mär von den Männern, die keine erfolgreichen Frauen wollen, aufgetischt.

Für die Mehrzahl der nicht überaus erfolgreichen Männer im Berufsleben/Einkommenverteilungskampf bedeutet dies, daß sie an das Feminat im Zuge der "Gleichberechtigung" Einkommens- und Aufstiegschancen abgeben müssen, letzteren dadurch aber als noch unattraktiver für die Partnerwahl erscheinen, denn Frau orientiert sich ja noch oben. Der Normalo verliert also EInkommen und gleichzeitig Paarungschancen.

Ich (52 Jahre) bin weder groß noch reich noch prominent, war regelmäßig zweiter Sieger.

Aber, aber! Frau guckt doch auf die "inneren Werte"! Die sprichwörtliche Sozialkompetenz der Frau!

Und meine Frau wundert sich, dass ich zynisch und verbittert bin. Ich könne ja froh sein, eine Frau gefunden zu haben.

Eben. Mit nix zufrieden. Dankbar mußt Du sein.

Und als Krönung habe ich mir einen Prostata-Krebs geangelt, miese Lebenserwartung und weitgehend impotent.

Ach Du Scheiße. Hoffentlich wirst Du den Krebs wieder los.

Gruß

Andreas

Re: Macht macht Männer attraktiv (n/t)

Nikos, Tuesday, 01.02.2005, 14:16 (vor 7673 Tagen) @ Robert

Als Antwort auf: Macht macht Männer attraktiv (n/t) von Robert am 01. Februar 2005 09:43:12:

Hallo taz.

Sie können gerne weiterhin alles drehen und wenden, wie es gerade passt oder sinnvoll erscheint (und nicht nur Sie als taz). Tatsache ist: Männer machen immer weniger bei ihrer eigenen Diskriminierung mit, das ist die Hauptursache für sinkenden Geburtenraten.

Das ist nun wirklich nicht schwer zu verstehen/erkennen, man sollte nur hingucken/verstehen/erkennen wollen.

Würden Sie für irgendetwas Verantwortung übernehmen, wenn Ihnen dazu jegliches Mitbestimmungsrecht weggenommen wird? Würden Sie zb die Verantwortung für einen Teeladen völlig übernehmen, daß Sie für Erfolg und Mißerfolg der Laden gerade stehen, wenn Ihnen jegliche Entscheidungsmacht weggenommen wird? Würden Sie zb den Unterhalt für meine Tochter übernehmen? Sie sagen vielleicht "nein, das ist dein Kind". Nun ist es aber so, daß wir beide, ich und irgendjemand vom taz, die gleiche Rechte haben, was mein Kind angeht. Ich habe als Vater keineswegs mehr Rechte, um zb meinem Kind meine Welt zu zeigen. Alles wird durch die Mutter gefiltert.

So ist es zur Zeit bei der Vaterschaft in Deutschland. Es gibt nur Pflichten, aber überhaupt keine Rechte. Man ist der Hampelmann der jeweiligen Mutter, muss nach ihre Pfeife nicht nur tanzen sondern auch die Beziehung zum Kind gestalten. Bitter aber wahr.

Vaterschaft nach Muttermass macht kein vernünftiger Mensch mehr mit. Wenn es genug ist, dann ist es genug.

Egal was die Feministinnen sagen. Sie können es auch einsehen oder lassen. Früher oder später werden Sie es erkennen müssen.

MfG
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