Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männerförderungspolitik (seltener als der schwarze Schimmel) )

Scipio Africanus, Monday, 31.01.2005, 21:16 (vor 7674 Tagen)

Aus Gender-mainstreaming.net (in Anführungszeichen)

"Gender Mainstreaming
bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt."

Darum gibt es das Bundesministerium für Familien, Jugend, Frauen, Lesben, Migrantinnen, Alleinerziehendinnen, Tiefseetaucherinnen, Joggerinnen, Rutschbahnmonteurinnen, Senioren (oha, Männer !) äähm .. ja

Sehr geehrte Frau Zypries, denken sie mal nach. Es gibt keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit.
Weiter ...

"Gender Mainstreaming führt jedoch dann zu gezielter Frauen- oder Männerförderungspolitik (!), wenn sich aus der Analyse ergibt, dass vor allem geschlechtsspezifische Benachteiligungen zu Lasten eines Geschlechts abzubauen sind."

Die Mutterschaft ist sicher, die Vaterschaft nicht. Ist das nicht der typische Fall einer geschlechtsspezifischen Benachteiligung, ja ist es nicht der geschlechtsspezifischste aller geschlechtsspezifischen Benachteiligungen, da er sich direkt aus der biologischen Ungleichheit von Frauen und Männern ergibt ? Männerförderungspolitik ... ich glaube ich habe das missverstanden. Gemeint ist wahrscheinlich, dass Forderungen an Männer gestellt werden sollen.
Wer ist eigentlich für Männerförderungspolitik in der BRD zuständig ? Kann die olle Zypries oder sonst eine Tussi ein repräsentatives Beispiel für Männerförderungspolitik nennen ?

Scipio

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