Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Jeremin, Sunday, 30.01.2005, 18:47 (vor 7675 Tagen)
<cite>Insgesamt sind 256 Gruppen und Einzelpersonen für die Wahl registriert, einige Gruppen stellen keine Kandidaten oder haben sich den 33 Koalitionslisten angeschlossen. Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Hier ist der Link zu Spiegel Online.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Sunday, 30.01.2005, 19:33 (vor 7675 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Jeremin am 30. Januar 2005 16:47:44:
<cite>Insgesamt sind 256 Gruppen und Einzelpersonen für die Wahl registriert, einige Gruppen stellen keine Kandidaten oder haben sich den 33 Koalitionslisten angeschlossen. Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Sven74, Sunday, 30.01.2005, 22:01 (vor 7675 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Odin am 30. Januar 2005 17:33:27:
<cite>Insgesamt sind 256 Gruppen und Einzelpersonen für die Wahl registriert, einige Gruppen stellen keine Kandidaten oder haben sich den 33 Koalitionslisten angeschlossen. Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Wenn die radikalen Schiiten gewinnen, wird sich dies sehr schnell ändern und der Irak wird der zweite Gottesstaat.
Also wurde ein Diktator beseitigt und es wird wohl eine islamische Diktatur gebeb. Siehe Iran, wo die islamistische Justiz alle verhaftet und aburteilt, die ihnen nicht in den Kram passen.
Sven74
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Magnus, Monday, 31.01.2005, 16:34 (vor 7674 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Odin am 30. Januar 2005 17:33:27:
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Mit amerika hat das nichts zu tun, sondern mit linkem, feministischen Gutmenschentum - ein Krebsgeschwür wie der Kommunismus.
Magnus
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Monday, 31.01.2005, 18:19 (vor 7674 Tagen) @ Magnus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Magnus am 31. Januar 2005 14:34:40:
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Mit amerika hat das nichts zu tun, sondern mit linkem, feministischen Gutmenschentum - ein Krebsgeschwür wie der Kommunismus.
Magnus
Alles klar: Bush, der linke feministische Gutmensch, jaja
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Magnus, Monday, 31.01.2005, 18:55 (vor 7674 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Odin am 31. Januar 2005 16:19:13:
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Mit amerika hat das nichts zu tun, sondern mit linkem, feministischen Gutmenschentum - ein Krebsgeschwür wie der Kommunismus.
Magnus
Alles klar: Bush, der linke feministische Gutmensch, jaja
Ein Krebsgeschwür hat es ansich, Metastasen an selbst den unglaublichsten Regionen abzulegen.
Magnus
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Paul, Tuesday, 01.02.2005, 13:09 (vor 7673 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Odin am 31. Januar 2005 16:19:13:
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Mit amerika hat das nichts zu tun, sondern mit linkem, feministischen Gutmenschentum - ein Krebsgeschwür wie der Kommunismus.
Magnus
Alles klar: Bush, der linke feministische Gutmensch, jaja
Odin, gib's auf. Manche Menschen haben halt eine ganz klare Vorstellung, wie die Realität auszusehen hat. Auch wenn diese Vorstellung dann nichts mehr mit der Realität zu tun hat.
Ich muss sagen, ich reagiere langsam etwas allergisch auf die ewig gleiche Phrasendreschrei: "Gutmenschentum", "Beliebigkeit" und andere Lieblingsvokabeln bestimmter Forumsteilnehmer. Die haben an der richtigen Stelle sicher ihre Berechtigung, aber der inflationäre Gebrauch erinnert möglicherweise nicht nur zufällig an den ebenfall inflationären Gebrauch von Begriffen wie "patriarchale Verschwörung" oder "militärisch-industrieller Komplex" und "Faschist" gewisser, wohlbekannter Kreise.
Allein die ständige Gegenüberstellung von Links und Rechts geht mir - um es mal im volkstümlich auszudrücken
- sowas von auf den Sack! Ich persönlich z.b. lese sowohl die taz als auch die "Junge Freiheit". Beides Zeitungen, die sich nach allgemeiner Auffassung doch relativ an den Rändern des politischen Spektrums befinden. Und es gibt in beiden manchmal lesenswerte Artikel, und in beiden ziemlich viel Mist. Das hat aber nichts damit zu tun, WO der Artikel erscheint, sondern was drinsteht.
Eine gewisse Unvoreingenommenheit täte hier sicher vielen Forumsteilnehmern gut, besonders jenen, die bei allem, was ihnen nicht in den Kram passt, eine "linke", "feministische", "gutmenschliche", "ökologistische" Verschwörung wittern und sogleich mit unkontrolliertem Speichelfluss und offenbar ebenso unkontrollierbarer Phrasendrescherei reagieren.
Gruss,
Paul
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Scipio Africanus, Tuesday, 01.02.2005, 14:15 (vor 7673 Tagen) @ Paul
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Paul am 01. Februar 2005 11:09:19:
Das nennt sich Imperialismus: Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen.
Mit amerika hat das nichts zu tun, sondern mit linkem, feministischen Gutmenschentum - ein Krebsgeschwür wie der Kommunismus.
Magnus
Alles klar: Bush, der linke feministische Gutmensch, jaja
Odin, gib's auf. Manche Menschen haben halt eine ganz klare Vorstellung, wie die Realität auszusehen hat. Auch wenn diese Vorstellung dann nichts mehr mit der Realität zu tun hat.
Die Argumentation bezog sich auf die Frauenquote, lies den Titel, und nicht im allgemeinen auf Bushs Politik. Und die Idee der Frauenquote ist nun wirklich nicht auf Bushs Mist gewachsen.
Ich muss sagen, ich reagiere langsam etwas allergisch auf die ewig gleiche Phrasendreschrei: "Gutmenschentum", "Beliebigkeit" und andere Lieblingsvokabeln bestimmter Forumsteilnehmer. Die haben an der richtigen Stelle sicher ihre Berechtigung, aber der inflationäre Gebrauch erinnert möglicherweise nicht nur zufällig an den ebenfall inflationären Gebrauch von Begriffen wie "patriarchale Verschwörung" oder "militärisch-industrieller Komplex" und "Faschist" gewisser, wohlbekannter Kreise.
Meine Definition eines Gutmenschen : Ein Gutmensch ist ein Mensch, der von sich überzeugt ist, höchsten moralischen Ansprüchen zu genügen. Er hinterlässt dabei den Eindruck eines selbstgerechten Menschen, unfähig, seine eigenen Positionen kritisch zu reflektieren. Seine Handlungen sind Kompensationshandlungen, er/sie fühlt sich schuldig und will Gutes tun, koste es was es wolle.
Obwohl in der Schweiz auch weit verbreitet, habe ich den Eindruck, dass ein Missionarsgeist in der BRD schon seit längerer Zeit sein Unwesen treibt. Die Rechtfertigung, dass "gerade wir als Deutsche", da wir "aus der Geschichte gelernt haben", die Aufgabe haben, andere vor Unheil zu bewahren. Für mich eine kuriose Argumentation.
Um nicht missverstanden zu werden : Deutsche sind aufgrund ihrer Geschichte weder besonders befähigt noch unfähig, politisch kompetent zu agieren.
Der deutsche Gutmensch ist das Produkt eines schlechten Gewissens, eines Schuldgefühls, das für die Nachkriegsgeneration völlig ungerechtfertigt ist.
Es handelt sich um Kompensationshandlungen, wenig rational. Diesen "Büsser" sehe ich häufiger im Rot-Grünen Lager als in den anderen Parteien.
Allein die ständige Gegenüberstellung von Links und Rechts geht mir - um es mal im volkstümlich auszudrücken
- sowas von auf den Sack! Ich persönlich z.b. lese sowohl die taz als auch die "Junge Freiheit". Beides Zeitungen, die sich nach allgemeiner Auffassung doch relativ an den Rändern des politischen Spektrums befinden. Und es gibt in beiden manchmal lesenswerte Artikel, und in beiden ziemlich viel Mist. Das hat aber nichts damit zu tun, WO der Artikel erscheint, sondern was drinsteht.
Das links-rechts Schema taugt nicht wirklich, da geb ich dir Recht.
Eine gewisse Unvoreingenommenheit täte hier sicher vielen Forumsteilnehmern gut, besonders jenen, die bei allem, was ihnen nicht in den Kram passt, eine "linke", "feministische", "gutmenschliche", "ökologistische" Verschwörung wittern und sogleich mit unkontrolliertem Speichelfluss und offenbar ebenso unkontrollierbarer Phrasendrescherei reagieren.
Gruss,
Paul
Also von Verschwörung war hier nicht die Rede.
Scipio, der Mann mit kontrolliertem Speichelfluss
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Tuesday, 01.02.2005, 16:00 (vor 7673 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Scipio Africanus am 01. Februar 2005 12:15:20:
Meine Definition eines Gutmenschen : Ein Gutmensch ist ein Mensch, der von sich überzeugt ist, höchsten moralischen Ansprüchen zu genügen. Er hinterlässt dabei den Eindruck eines selbstgerechten Menschen, unfähig, seine eigenen Positionen kritisch zu reflektieren. Seine Handlungen sind Kompensationshandlungen, er/sie fühlt sich schuldig und will Gutes tun, koste es was es wolle.
Ich bin aber auch ein Gutmensch und ich definiere mich anders 
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Scipio Africanus, Tuesday, 01.02.2005, 16:03 (vor 7673 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Odin am 01. Februar 2005 14:00:42:
Meine Definition eines Gutmenschen : Ein Gutmensch ist ein Mensch, der von sich überzeugt ist, höchsten moralischen Ansprüchen zu genügen. Er hinterlässt dabei den Eindruck eines selbstgerechten Menschen, unfähig, seine eigenen Positionen kritisch zu reflektieren. Seine Handlungen sind Kompensationshandlungen, er/sie fühlt sich schuldig und will Gutes tun, koste es was es wolle.
Ich bin aber auch ein Gutmensch und ich definiere mich anders
Ein Gutmensch oder ein guter Mensch ? Das ist ein grosser Unterschied ! Na dann lass mal deine Definition hören. :)
Scipio
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Wednesday, 02.02.2005, 02:29 (vor 7672 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Scipio Africanus am 01. Februar 2005 14:03:26:
Meine Definition eines Gutmenschen : Ein Gutmensch ist ein Mensch, der von sich überzeugt ist, höchsten moralischen Ansprüchen zu genügen. Er hinterlässt dabei den Eindruck eines selbstgerechten Menschen, unfähig, seine eigenen Positionen kritisch zu reflektieren. Seine Handlungen sind Kompensationshandlungen, er/sie fühlt sich schuldig und will Gutes tun, koste es was es wolle.
Ich bin aber auch ein Gutmensch und ich definiere mich anders
Ein Gutmensch oder ein guter Mensch ? Das ist ein grosser Unterschied ! Na dann lass mal deine Definition hören. :)
Scipio
Ein Gutmensch ist einer, der moralische Ansprüche hat und sie auch gegen den Mainstream behaupten will - also gegen jene, die jetzt gemeinhin gegen diese "Gutmenschen" hetzen und sich selbst als die "Bestmenschen" dabei fühlen.
Und... ja, bei mir regt sich noch was, wenn ich Hohmann in rechten Gewässern fischen höre und hinterher ganz baff ist, dass da jemand zugehört hat und ihn natürlich total falsch verstanden hat - die Zuhörer haben ihn richtig verstanden!
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Tuesday, 01.02.2005, 15:57 (vor 7673 Tagen) @ Paul
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Paul am 01. Februar 2005 11:09:19:
Ich muss sagen, ich reagiere langsam etwas allergisch auf die ewig gleiche Phrasendreschrei: "Gutmenschentum",
Geht mir genauso, wobei noch hinzukommt, daß der "Gutmenschverleumder" ja für sich ganz ersichtlich in Anspruch nimmt, der einzig wahre Gutmensch zu sein 
Ersichtlich auch an Nicks großem Gekreische und seinen Beleidigungen, wenn er mal das Gefühl hat, einer Beleidigung gegenüber zu stehen.
Allein die ständige Gegenüberstellung von Links und Rechts geht mir - um es mal im volkstümlich auszudrücken
- sowas von auf den Sack! Ich persönlich z.b. lese sowohl die taz als auch die "Junge Freiheit". Beides Zeitungen, die sich nach allgemeiner Auffassung doch relativ an den Rändern des politischen Spektrums befinden. Und es gibt in beiden manchmal lesenswerte Artikel, und in beiden ziemlich viel Mist. Das hat aber nichts damit zu tun, WO der Artikel erscheint, sondern was drinsteht.
Im Prinzip "ja", aber ich gebrauche diesen Terminus auch ganz gerne zur Klassifizierung. Für einen etwaigen Frontenkrieg sind sie aber kaum gebräuchlich, da die eigene Meinung im Grunde immer sehr vielfältig ist und immer in allen politischen Lagern und kulturellen Gruppen dargestellt.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
D.C., Sunday, 30.01.2005, 22:30 (vor 7675 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Jeremin am 30. Januar 2005 16:47:44:
Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Wo ist dein Problem?
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Scipio Africanus, Monday, 31.01.2005, 00:38 (vor 7675 Tagen) @ D.C.
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von D.C. am 30. Januar 2005 20:30:29:
Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Wo ist dein Problem?
Wo ist das Problem sollte die Fragen lauten.
Kulturimperialismus. Feministische Verseuchung gewachsener sozialer Strukturen. Missionarsmentlität. Besserwisserei. Missachtung der kulturellen Identität der AraberInnen im Irak. Gutmenschentum.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Andreas, Monday, 31.01.2005, 01:23 (vor 7674 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Scipio Africanus am 30. Januar 2005 22:38:14:
Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Wo ist dein Problem?
Wo ist das Problem sollte die Fragen lauten.
Kulturimperialismus. Feministische Verseuchung gewachsener sozialer Strukturen. Missionarsmentlität. Besserwisserei. Missachtung der kulturellen Identität der AraberInnen im Irak. Gutmenschentum.
Es geht noch besser. Was ich kurz nach dem Irakkrieg auf tagesschau.de gelesen habe, trieb mir die Traenen ins Auge. Das muss man sich mal vorstellen: waehrend Menschen in Bagdad verhungern, Kinder keine Medikamente bekommen, Obdachlose auf den Strassen verfaulen, werden mit den Geldern der Hilfsorganisationen Frauencafes und Computerkurse fuer Frauen in Bagdad finanziert. Waehrend die Damen also ihren leckeren Cappuccino beim Internet surfen schluerfen koennen, darf Mustafa die Brotkruemmel aus den Muelltonnen sammeln, wenn er den Tag ueberleben will.
Willkommen auf der "Wilhelm Gustloff"!
Andreas
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Jeremin, Monday, 31.01.2005, 00:40 (vor 7675 Tagen) @ D.C.
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von D.C. am 30. Januar 2005 20:30:29:
Die haben noch nicht mal eine eigene Verfassung, legen aber schon bei der Wahl mit einer Frauenquote los. Ich sehe ja ein, dass es im Islam nicht gängig ist, dass sich Frauen für Politik engagieren, aber genauso hat es auch in Deutschland angefangen. Hier ne kleine Quote, da noch eine und schon sind wir bei Frauen als dem herrschenden Geschlecht. Das meinte ich.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
michail, Monday, 31.01.2005, 11:46 (vor 7674 Tagen) @ D.C.
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von D.C. am 30. Januar 2005 20:30:29:
Das Problem ist allgemein die undemokratische Erhebung des Geschlechts zum Qualifikationsmerkmal und speziell der Export solcher westlicher Unsitten ausgerechnet dort, wo derlei 'Demokratisierungen' zumindest zum Augenblick nicht von außen diktiert werden sollten.
Das übliche Fehlen von Sensibilität, wie bei 'Frauenfreunden' üblich.
Und wo ist dein Problem?
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Scipio Africanus, Monday, 31.01.2005, 17:19 (vor 7674 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Jeremin am 30. Januar 2005 16:47:44:
<cite>Insgesamt sind 256 Gruppen und Einzelpersonen für die Wahl registriert, einige Gruppen stellen keine Kandidaten oder haben sich den 33 Koalitionslisten angeschlossen. Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Das linke Gutmenschentum nimmt für sich in Anspruch, zu wissen, was für die Iraker gut und was schlecht ist. Ich halte mich selbst für einen "Linken", kann aber der Pervertierung einstmals sozialem Gedankenguts nicht mehr viel abgewinnen.
Gutmenschen halten ihre Ideologie für universell, gültig überall und jederzeit. Von Afghanistan bis Zypern soll nur ihre, die einzig wahre Gerechtigkeit zum Zuge kommen. Gewachsene soziale Strukturen und Besonderheiten der jeweiligen Kultur spielen dabei keinerlei Rolle.
Die GutmenschIn schleicht sich im Windschatten amerikanischer B1-Bomber in den Irak und zeigt den "rückständigen AraberInnen" mal, wie die feministische Selbstbestimmung auszusehen hat. Die aufgezwungene Selbstbestimmung.
Diese Geisteshaltung nenne ich "positiven Rassismus". Die GutmenschIn ist überzeugt, sie tue Gutes. Ebenso ist sie überzeugt, dass die "rückständigen AraberInnen" durch ihre Heilsbotschaft erlöst werden müssen und auf einen höheren kulturellen Stand befördert werden sollten. Missionarsmentalität.
So wie einst die Missionare auszogen nach Afrika, um die "Neger" an ihrer überlegenen weissen Kultur teilhaben zu lassen. Diese Geisteshaltung zeugt von kultureller Arroganz und Anmassung, der Anmassung, dass die feministische Ideologie überall - auch mit Zwangsmassnahmen - verankert werden muss.
Parallelen zur Verbreitung des Christentums in Afrika und die diesem Missionarsgeist zugrundeliegende Ignoranz fremder Kulturen sind rein zufällig.
Scipio Africanus, Bezwinger der feministischen Barbarenhorden
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Monday, 31.01.2005, 18:18 (vor 7674 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Scipio Africanus am 31. Januar 2005 15:19:34:
<cite>Insgesamt sind 256 Gruppen und Einzelpersonen für die Wahl registriert, einige Gruppen stellen keine Kandidaten oder haben sich den 33 Koalitionslisten angeschlossen. Mindestens 30 Prozent der Kandidaten auf jeder Liste müssen Frauen sein.</cite>
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
Das linke Gutmenschentum nimmt für sich in Anspruch, zu wissen, was für die Iraker gut und was schlecht ist. Ich halte mich selbst für einen "Linken", kann aber der Pervertierung einstmals sozialem Gedankenguts nicht mehr viel abgewinnen.
Gutmenschen halten ihre Ideologie für universell, gültig überall und jederzeit. Von Afghanistan bis Zypern soll nur ihre, die einzig wahre Gerechtigkeit zum Zuge kommen. Gewachsene soziale Strukturen und Besonderheiten der jeweiligen Kultur spielen dabei keinerlei Rolle.
Die GutmenschIn schleicht sich im Windschatten amerikanischer B1-Bomber in den Irak und zeigt den "rückständigen AraberInnen" mal, wie die feministische Selbstbestimmung auszusehen hat. Die aufgezwungene Selbstbestimmung.
Diese Geisteshaltung nenne ich "positiven Rassismus". Die GutmenschIn ist überzeugt, sie tue Gutes. Ebenso ist sie überzeugt, dass die "rückständigen AraberInnen" durch ihre Heilsbotschaft erlöst werden müssen und auf einen höheren kulturellen Stand befördert werden sollten. Missionarsmentalität.
So wie einst die Missionare auszogen nach Afrika, um die "Neger" an ihrer überlegenen weissen Kultur teilhaben zu lassen. Diese Geisteshaltung zeugt von kultureller Arroganz und Anmassung, der Anmassung, dass die feministische Ideologie überall - auch mit Zwangsmassnahmen - verankert werden muss.
Parallelen zur Verbreitung des Christentums in Afrika und die diesem Missionarsgeist zugrundeliegende Ignoranz fremder Kulturen sind rein zufällig.
Scipio Africanus, Bezwinger der feministischen Barbarenhorden
Soweit verständlich. Nur sollte klar sein, daß du nicht vom linken Gutmenschentum sprichst, sondern ganz klar vom RECHTEN.
Bush mag mir gar nicht so sehr als "linker" einleuchten.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Scipio Africanus, Monday, 31.01.2005, 18:29 (vor 7674 Tagen) @ Odin
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Odin am 31. Januar 2005 16:18:13:
Soweit verständlich. Nur sollte klar sein, daß du nicht vom linken Gutmenschentum sprichst, sondern ganz klar vom RECHTEN.
Bush mag mir gar nicht so sehr als "linker" einleuchten.
Die Quote ist ein Eingeständnis an den Feminismus in den Vereinigten Staaten und anderswo. Da siehst du mal, welch seltsame Koalitionen sich ergeben können. Könnte der Bush wie er wollte, dann wäre Mutti wieder am Herd, nix mit Quote. Aber auch er muss einige gesellschaftliche Realitäten anerkennen, ob es ihm passt oder nicht.
Das links - rechts Schema ist aber, soweit gebe ich dir Recht, nicht wirklich tauglich. Vielleicht sollte ich das links links liegen lassen. :)
Scipio
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Odin, Monday, 31.01.2005, 18:54 (vor 7674 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Scipio Africanus am 31. Januar 2005 16:29:09:
Soweit verständlich. Nur sollte klar sein, daß du nicht vom linken Gutmenschentum sprichst, sondern ganz klar vom RECHTEN.
Bush mag mir gar nicht so sehr als "linker" einleuchten.
Die Quote ist ein Eingeständnis an den Feminismus in den Vereinigten Staaten und anderswo. Da siehst du mal, welch seltsame Koalitionen sich ergeben können. Könnte der Bush wie er wollte, dann wäre Mutti wieder am Herd, nix mit Quote. Aber auch er muss einige gesellschaftliche Realitäten anerkennen, ob es ihm passt oder nicht.
Falsch! Die Quote ist das Eingeständnis an die Frauen. Damit kann man schön behaupten, dass man doch so viel für die Frauen tut und kann gleichzeitig dafür sorgen, daß 70% der Frauen brav ihre Zeit in der Küche verbringen. Hat in Deutschland auch wunderbar geklappt.
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Nikos, Monday, 31.01.2005, 19:53 (vor 7674 Tagen) @ Scipio Africanus
Als Antwort auf: Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Scipio Africanus am 31. Januar 2005 15:19:34:
Scipio Africanus, Bezwinger der feministischen Barbarenhorden<
Jo! Zeigs allen Xenia's, Lilith's und restlichen Barbarinnen 
Nikos
*g*
Re: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote
Bruno, Tuesday, 01.02.2005, 22:50 (vor 7673 Tagen) @ Jeremin
Als Antwort auf: Wahl im Irak...und schon die erste Frauenquote von Jeremin am 30. Januar 2005 16:47:44:
Was soll das denn? Kann mir das mal jemand erklären?
...Das nennt man Feminismus. Zeitgeist befiehl, wir folgen Dir.
Gruß
Bruno
Gleichtberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.