Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nochmals Vaterschaftstests

Realist, Thursday, 27.01.2005, 23:10 (vor 7678 Tagen)

Hallo interessierte Leser!

Auf der Internetseite von wiwo.de kommt man über den Link Vaterschaftstests zu einem vierseitigen, sehr lesenswerten Artikel. Von Seite 4 hier ein Auszug, Jeremin und Odin hatten schon auf den Kern des Problems hingewiesen: Es geht letztlich nur ums Geld!

Vaterschaft: Warum Gentests nicht zu stoppen sind

"Denn zeitgleich zum Verbot heimlicher Tests soll es leichter werden, die Vaterschaft auf offiziellem Weg anzufechten. Wie genau, ist noch unklar. Gegen eine zu laxe Regelung würde wohl einer auf die Barrikade gehen:

Finanzminister Hans Eichel. Schon jetzt zahlen Bund und Länder pro Jahr 750 Millionen Euro Unterhaltsvorschuss für Kinder, deren Väter nicht zahlen. Der Betrag würde deutlich steigen, wenn mehr Männer aus untergeschobenen Alimenten aussteigen könnten. Für den Bundeshaushalt ist es besser, wenn weiterhin die Falschen zahlen."

MfG
Realist

Re: Nochmals Vaterschaftstests

Ferdi, Thursday, 27.01.2005, 23:25 (vor 7678 Tagen) @ Realist

Als Antwort auf: Nochmals Vaterschaftstests von Realist am 27. Januar 2005 21:10:13:

Hallo Realist!

Endlich mal wieder ein Beitrag zum Forenthema! Das ist ja wie der erste Sonnenstrahl nach einem überlangen Winter.

Das scheint mir auch der Grund zu sein, warum Zypries selbst Strafvereitelung im Amt zu begehen bereit ist, anstatt den Weg zur Klärung dieser Personenstandsfälschungen frei zu machen. Es gibt nur einen Ausweg. Zu jedem Kind gehört ein biologischer Erzeuger. Wie wäre es denn, wenn man mit der gleichen Verbissenheit, mit der man die Aufklärung von Betrug verhindern will, festschreibt, dass grundsätzlich dieser biologische Erzeuger für sein Kind aufzukommen hat. "Nicht zu ermitteln" gilt nicht, denn Otto Schily will ja ohnehin Massengentests einführen, wo keiner mehr durch die Maschen schlüpfen kann. Da bleiben auch die Fremdpopper hängen. Und wenn die kein Geld haben dann kann man die genau so zwiebeln wie die unterhaltspflichtigen Originalväter, die Zweit- oder Drittjobs aufnehmen sollen, um die Unterhalte zahlen zu können.

Gruss,
Ferdi

Re: Nochmals Vaterschaftstests

Max, Friday, 28.01.2005, 00:00 (vor 7678 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Nochmals Vaterschaftstests von Ferdi am 27. Januar 2005 21:25:45:

Hallo Ferdi!

Endlich mal wieder ein Beitrag zum Forenthema! Das ist ja wie der erste Sonnenstrahl nach einem überlangen Winter.

...du Ärmster! War´s wirklich sooo schlimm?

Das scheint mir auch der Grund zu sein, warum Zypries selbst Strafvereitelung im Amt zu begehen bereit ist, anstatt den Weg zur Klärung dieser Personenstandsfälschungen frei zu machen. Es gibt nur einen Ausweg. Zu jedem Kind gehört ein biologischer Erzeuger. Wie wäre es denn, wenn man mit der gleichen Verbissenheit, mit der man die Aufklärung von Betrug verhindern will, festschreibt, dass grundsätzlich dieser biologische Erzeuger für sein Kind aufzukommen hat. "Nicht zu ermitteln" gilt nicht, denn Otto Schily will ja ohnehin Massengentests einführen, wo keiner mehr durch die Maschen schlüpfen kann. Da bleiben auch die Fremdpopper hängen. Und wenn die kein Geld haben dann kann man die genau so zwiebeln wie die unterhaltspflichtigen Originalväter, die Zweit- oder Drittjobs aufnehmen sollen, um die Unterhalte zahlen zu können.

...bei den fraglichen 750 Mio., die der Staat als Unterhalt vorschiesst, handelt es sich um 6 von 10.000 €uro, die er ausgibt. Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, daß sich eine Justizministerin für solche peanuts vom Finanzminister zur "Strafvereitelung im Amt" verleiten läßt?

Hardrock! - Max

Re: Nochmals Vaterschaftstests

Ferdi, Friday, 28.01.2005, 01:18 (vor 7678 Tagen) @ Max

Als Antwort auf: Re: Nochmals Vaterschaftstests von Max am 27. Januar 2005 22:00:11:

...du Ärmster! War´s wirklich sooo schlimm?

Ich weiss nicht was schlimm gewesen sein soll, eigentlich kann es mir egal sein, was aus diesem Forum wird, denn ich kann meine Interessen ausgezeichnet selbst vertreten. Ich fände es nur schade, wenn sich dieses Forum in einen Kampfplatz für Geschichtsanalytiker, Militärexperten und Stammtischpolitiker verwandelt statt sich dem Thema zu widmen, für das es ins Leben gerufen wurde. Denn gerade jetzt gerät es zunehmend in den Fokus von Redaktionen der Massenmedien. Für Parolenklopperei gibt es ja genug andere Foren. Es ist schon schwer genug, den Anliegen der Männer Gehör zu verschaffen. Wenn die an Informationen Interessierten sich aber die wichtigen Infos aus dem Brei belangloser Büttenreden mühsam heraussuchen müssen, erreicht dieses Forum garnichts und geht irgendwann ein.

Zur Sache: In verschiedenen Interviews kam deutlich zur Sprache, dass das Verbot diskreter Vaterschaftstests in der Hauptsache dem Staat Kosten für den Unterhalt von Kuckuckskindern vom Hals halten soll und diese den gutgläubigen Familienvätern und geschiedenen Zahlvätern aufbürden soll. Den Betroffenen sollen die Möglichkeiten, sich juristisch dagegen wehren zu können, verbaut werden.

Gruss,
Ferdi

Re: Nochmals Vaterschaftstests

Nikos, Friday, 28.01.2005, 14:45 (vor 7677 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Nochmals Vaterschaftstests von Ferdi am 27. Januar 2005 21:25:45:

Hi Ferdi!

All dies wäre noch zu ertragen, wenn nicht "Vaterschaft nach Muttermass" praktiziert werden würde.

Ich finanziere absolut gerne mein Kind, auch wenn ich dafür nicht nur drei sondern sogar zehn Jobs annehmen muß. Aber nicht mehr, wenn ALLES, was ich dem Kind geben und von mir beibringen möchte, durch die K-Mutter gefiltert wird, die dabei vom ganzen Staat unterstützt wird.

Umso weniger natürlich, wenn das Kind überhaupt nicht von mir ist. Solche (meistens arme-dran) Kinder kann eine Gemeinsschaft von lauter Zypries´s finanzieren, da sie sowieso denken würde "wer der Vater ist, ist egal".

Irgendwann ist der Seil halt gerissen.

Nikos

@Ferdi

Realist, Saturday, 29.01.2005, 18:08 (vor 7676 Tagen) @ Ferdi

Als Antwort auf: Re: Nochmals Vaterschaftstests von Ferdi am 27. Januar 2005 21:25:45:

Hallo Ferdi!

Vielen Dank für Deine Stellungnahme, zu den folgenden Aussagen möchte ich noch etwas kommentieren.

"Nicht zu ermitteln" gilt nicht, denn Otto Schily will ja ohnehin Massengentests einführen, wo keiner mehr durch die Maschen schlüpfen kann. Da bleiben auch die Fremdpopper hängen. Und wenn die kein Geld haben dann kann man die genau so zwiebeln wie die unterhaltspflichtigen Originalväter, die Zweit- oder Drittjobs aufnehmen sollen, um die Unterhalte zahlen zu können."

Ganz so einfach wird Dein Vorschlag nicht zu realisieren sein.

Ich entsinne mich an einen Arbeitskollegen meines ehemaligen Schwagers. Dessen Frau hatte eine Beziehung zu einem Asylbewerber den sie tagsüber traf während ihr Ehemann arbeitete. Was nun wenn diese Frau Nachwuchs erwartet und der richtige Vater wieder in seiner Heimat oder anderswo weilt? Selbst wenn der richtige Vater ermittelt wird, was sich schon recht schwierig gestaltet, kann man wohl selten Unterhaltszahlungen erwarten.

Ein anderer Bekannter in einem wohlhabenden Bundesland erzählte mir von ähnlichen Konstellationen, daß sich speziell Damen aus besseren Kreisen mit jungen Migranten oder Studenten vergnügen weil ihre Ehemänner ja nur ihre Arbeit im Kopf haben und ab einem gewissen Alter von der härter werdenden Arbeit zu schnell erschöpft sind.
(Ich gebe diese Information nur mit Vorbehalt weiter, halte sie aber für glaubwürdig!)

1) Nicht alle Fremdpopper sind zu ermitteln!

2) Nicht alle Männer kann man zwiebeln, nur solche mit regelmäßigem Einkommen in festem Anstellungsverhältnis, und das werden in Zukunft immer weniger sein.

3) Männer mit ausländischen Pässen können sich absetzten und Unterhaltsverpflichtungen leicht entziehen oder sind sowieso zu unqualifiziert um eine Arbeit zu bekommen.

4) Männer mit zwei Staatsangehörigkeiten (Rot-Grün sei Dank) können im Heimatland Vermögen besitzen und sich in der BRD arm rechnen und Sozialleistungen kassieren, ihre Kinder versorgen wir.

Ich vermute mal, daß den Politikern genauere Zahlen und Statistiken vorliegen, vielleicht werden diese sogar aus politisch korrekten Gründen nicht allgemein zugänglich sein!
Aber, daß ist meine persönliche Hypothese!

Wenn es allerdings in französischen Städten bereits Stadtteile (vermutlich mit hohem Migrantenanteil) mit 30% Kuckuckskindern gibt, liege ich vielleicht nicht so ganz daneben!

So sollten wir als gebeutelte Steuerzahler vielleicht ein Verbot von heimlichen Vaterschaftstests begrüßen, denn der demographische Wandel wird vermutlich mehr und mehr Kuckuckskinder in die Welt setzten. Man mag ahnen, welch eine Kostenlawine auf den Staat zu rollen kann wenn sich die falschen Väter den Unterhaltszahlungen entziehen können.

Wenn in der BRD kein rechtschaffender Mann mehr heiraten würde, könnten die Politiker arbeitende Männer (und Frauen die nicht auf Kosten eines Mannes leben)nicht mehr so ausbeuten, dann bräche das ganze marode System zusammen!

Mit freundlichen Grüßen
Realist

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