Anerkennung?
Beatrix, Wednesday, 26.01.2005, 20:26 (vor 7679 Tagen)
hallo,
danke erstmal für die zahlreichen ausführlichen Antworten. 
Wann findet ihr nur die Zeit dazu?
Da ich selber meistens abend weg bin und selten vor 11 oder 12 Uhr abends online gehe, konnte ich gestern nicht mehr antworten. Ich hab ja keinen Stammposterstatus mehr.
Ich schaff auch nur so was wie eine Sammelantwort.
Zum einen habt ihr meinen Eindruck bestätigt.
Als ich noch regelmäßig hier schrieb, haben mich die Verbitterung und die Wut vieler Schreiber oft betroffen gemacht und erschreckt, und offenbar hat sich an der emotionalen Situation der hier Schreibenden nichts geändert.
Geändert hat sich die Bewusstseinslage der Nation. Das Thema Männerdiskrimnierung genießt in der deutschen Presse zunehmende Aufmerksamkeit. Allerdings scheint diese noch keine praktischen Auswirkungen auf die Justiz und Verwaltung zu haben. Unsere bürokratischen Mühlen mahlen langsam und die Entscheidungsträger werden in meinen Augen zu wenig fortgebildet.
Man braucht viel Geduld und einen langen Atem. Gar nicht so einfach.
Eine Aussage ist mir besonders gut in Erinnerung innerhalb eurer Forumsantworten, nämlich die mit der fehlenden Anerkennung. Das kann einem schon zu schaffen machen und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen...
Darüber wüsste ich gerne mehr.
Anerkennung wofür genau fehlt denn den meisten Männern?
Und von wem würdet ihr die Anerkennung erwarten? Von offizieller Seite oder von den Frauen privat?
Für welche Leistungen von Frauen wäret ihr umgekehrt bereit, Anerkennung zu zollen?
Und noch was geht mir durch den Kopf: einige meinten (sinngemäß), sie hätten lange genug den Dialog mit den Frauen versucht, aber vergeblich, und jetzt sei das Maß voll. Was waren das denn für Dialogversuche? Private Versuche innerhalb einer Partnerschaft? Oder innerhalb von Organisationen? Oder am Arbeitsplatz?
Was genau ist denn passiert, das dann soviel Unmut hervorgerufen hat?
Das die Gesetzeslage Männer benachteiligt, darüber brauchen wir uns ja kaum streiten. Das sieht ja nun wohl jede Frau. Ich wundere mich zum Beispiel schon seit langem, dass noch keine unterhaltspflichtigen Väter, die nach der Trennung in Steuerklasse Eins eingestuft wurden, dagegen auf die Straße gegangen sind. Da sackt der Staat Milliarden an Steuergelder ein und bereichert sich an Ehescheidungen, und keiner demonstriert oder kämpft dagegen....
Wenn ich Frauen gezielt auf Männerdiskriminierung anspreche, habe ich selten Widerspruch oder Ungläubigkeit erlebt. Ich hab mal Unterschriften gesammelt, als wir vom Väteraufbruch aus einen Stand bei einem Stadtfest hatten, und die Resonanz war wirklich durchweg positiv.
Aber was die Frauen so privat denken, scheint ja gar nicht das zu sein, worauf es euch ankommt, oder seh ich das falsch?
Um Verständnis und Anerkennung zu bekommen, muss man doch erst mal im Gspräch sein.... Und um Verständnis und Anerkennung schmerzlich zu vermissen, muss man da nicht auch vorher im Gespräch gewesen sein?
In welcher Form fand/findet denn überhaupt derzeit dieser als dysfunktional empfundene Genderdialog statt? Nur durch die Presse oder Funkmedien?
Da schreibt jemand einen Presseartikel und Menschen reagieren darauf im Internet. Oder es gibt eine Fernsehsendung mit Politikerinterviews mit anschließendem chat. Aber ist das denn ein wirklicher, ein echter Geschlechterdialog?
Un was ist mit denen, die gar nicht kommunizieren, sondern nur kämpfen wollen? Was ist, wenn die Frauen gar nicht zurückkämpfen? Seid ihr sicher, dass die Frauen die euch geläufigen Spielregeln der 'Kriegskunst' überhaupt kennen und beherrschen und ihr auf gleichwertige Gegnerinnen stoßt? Dass ihr eine Chance auf einen fairen Kampf habt?
Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin so sachlich und höflich antwortet, und nicht Energien vergeudet durch Recherchen, wer ich bin und was ich bin und was ich geschrieben hab und in welche Schublade ich denn wohl passe. Das führt nirgendwohin.
Und keine Sorge, ich hab nicht vor, jetzt wieder regelmäßig hier zu posten.
Aber vllt. hin und wieder mal...
Mir liegt die Männerbewegung nun mal am Herzen, und ich wünsch mir eben langfristige eine andere friedlichere Gesellschaft. Vllt. können wir ja die Weichen stellen, damit unsere Enkelkinder, sofern wir überhaupt welche haben werden und der Zeugungs-und Gebärstreik nicht zu masiv wird, mal weniger Frust haben als wir. 
ciao
Beatrix
Re: Anerkennung?
Rüdiger, Wednesday, 26.01.2005, 21:04 (vor 7679 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
Zum einen habt ihr meinen Eindruck bestätigt.
Als ich noch regelmäßig hier schrieb, haben mich die Verbitterung und die Wut vieler Schreiber oft betroffen gemacht und erschreckt, und offenbar hat sich an der emotionalen Situation der hier Schreibenden nichts geändert.
Geändert hat sich die Bewusstseinslage der Nation. Das Thema Männerdiskrimnierung genießt in der deutschen Presse zunehmende Aufmerksamkeit. Allerdings scheint diese noch keine praktischen Auswirkungen auf die Justiz und Verwaltung zu haben. Unsere bürokratischen Mühlen mahlen langsam und die Entscheidungsträger werden in meinen Augen zu wenig fortgebildet.
Man braucht viel Geduld und einen langen Atem. Gar nicht so einfach.
Eben. Und um selber einen langen Atem zu haben, ist eine gewisse "Wut im Bauch" gar nicht so schlecht - so läßt man nicht nach
Man muß nur aufpassen, daß man nicht übers Ziel hinausschießt, aber die Gefahr sehe ich z. Z. noch nicht.
Da schreibt jemand einen Presseartikel und Menschen reagieren darauf im Internet. Oder es gibt eine Fernsehsendung mit Politikerinterviews mit anschließendem chat. Aber ist das denn ein wirklicher, ein echter Geschlechterdialog?
Da antworte ich mal mit einem alten Witz: Ein protestantischer Missionar und ein Jesuit machen sich auf zwei benachbarte Südseeinseln auf. Nach einem Jahr treffen sie sich wieder. Der Protestant: "Ich habe 100 Eingeborene bekehrt!" - Der Jesuit lächelt milde: "Und ich habe den Häuptling bekehrt."

Gruß, Rüdiger
Re: Anerkennung?
Peter, Wednesday, 26.01.2005, 21:36 (vor 7679 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
Ich schaff auch nur so was wie eine Sammelantwort.
Hallo Beatrix, es waere nett gewesen, wenn du sie in den alten Strang geschrieben haettest, z.B. als Antwort unter deinen ersten Beitrag. Das huelfe der Uebersicht.
Anerkennung wofür genau fehlt denn den meisten Männern?
Mir fehlt ein Gleichgewicht zu der ganzen, zum Teil sogar staatlich finanzierten Anti-Maennerpropaganda.
Und von wem würdet ihr die Anerkennung erwarten? Von offizieller Seite oder von den Frauen privat?
Von der Stelle, die regelmaessig ueber die Maenner herzieht. Sonst sehe ich sie als feindlich an, z.B. manche staatliche Stellen.
Für welche Leistungen von Frauen wäret ihr umgekehrt bereit, Anerkennung zu zollen?
Wenn ich mal allgemein ueber Frauen herzoege, wuerde ich sicher auch Gegenbeispiele bringen.
Gruss,
Peter
Re: Anerkennung?
Martin d.a., Wednesday, 26.01.2005, 21:41 (vor 7679 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
hallo,
danke erstmal für die zahlreichen ausführlichen Antworten.
Wann findet ihr nur die Zeit dazu?
Da ich selber meistens abend weg bin und selten vor 11 oder 12 Uhr abends online gehe, konnte ich gestern nicht mehr antworten. Ich hab ja keinen Stammposterstatus mehr.
Ich schaff auch nur so was wie eine Sammelantwort.
Zum einen habt ihr meinen Eindruck bestätigt.
Als ich noch regelmäßig hier schrieb, haben mich die Verbitterung und die Wut vieler Schreiber oft betroffen gemacht und erschreckt, und offenbar hat sich an der emotionalen Situation der hier Schreibenden nichts geändert.
Geändert hat sich die Bewusstseinslage der Nation. Das Thema Männerdiskrimnierung genießt in der deutschen Presse zunehmende Aufmerksamkeit. Allerdings scheint diese noch keine praktischen Auswirkungen auf die Justiz und Verwaltung zu haben. Unsere bürokratischen Mühlen mahlen langsam und die Entscheidungsträger werden in meinen Augen zu wenig fortgebildet.
Das stimmt schon. Einerseits wird Männerdiskriminierung ganz langsam zum Thema, andererseits schreitet die Männerentrechtung ungebremst voran. Ich denke das wird noch ein paar Jahre so weitergehen, allerdings nicht mehr sehr lange. Dann sind wir an einem point-of-no-return angelangt, wo es für die politische Elite fast unmöglich wird neue Entrechtungen einzuführen ohne ganz gehörig Prügel zu beziehen. Bereits jetzt lösen die Zyprischen Gesetzesvorlagen mächtig Gegenwind aus. Allerdings rechne ich durchaus mit neuen Blüten etwa was die Unisex-Tarife angeht, das Antidiskriminierungsgesetz, vielleicht sogar eine Männer-Steuer. Spätestens dann dürften auch die letzten Schlafmützen checken das da was nicht stimmen kann. Erst dann kann das Ungetüm allmählich abgebaut werden
))
Man braucht viel Geduld und einen langen Atem. Gar nicht so einfach.
Eine Aussage ist mir besonders gut in Erinnerung innerhalb eurer Forumsantworten, nämlich die mit der fehlenden Anerkennung. Das kann einem schon zu schaffen machen und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen...
Darüber wüsste ich gerne mehr.
Anerkennung wofür genau fehlt denn den meisten Männern?
Und von wem würdet ihr die Anerkennung erwarten? Von offizieller Seite oder von den Frauen privat?
Für welche Leistungen von Frauen wäret ihr umgekehrt bereit, Anerkennung zu zollen?
Eigentlich mehr von den politisch Regierenden. Da wird man als Mann nur noch zum Zahlesel (=Trottel) degradiert bzw. den Frauen wird ein Instrument zur Versklavung ihrer Männer in die Hand gegeben. Klar daß dann davon Gebrauch gemacht wird. Die meisten Frauen dürften schon wissen wie wertvoll ihre Männer sind, selbst wenn sie es kaum zugeben.
Aber der Zeitgeist verlangt nun mal ein Männerbashing.
Und noch was geht mir durch den Kopf: einige meinten (sinngemäß), sie hätten lange genug den Dialog mit den Frauen versucht, aber vergeblich, und jetzt sei das Maß voll. Was waren das denn für Dialogversuche? Private Versuche innerhalb einer Partnerschaft? Oder innerhalb von Organisationen? Oder am Arbeitsplatz?
Was genau ist denn passiert, das dann soviel Unmut hervorgerufen hat?
Das die Gesetzeslage Männer benachteiligt, darüber brauchen wir uns ja kaum streiten.
Falsch. Dir ist das vielleicht klar geworden. Außerhalb der einschlägigen Foren herrscht immer noch die Meinung Frauen sind benachteiligt.
Das sieht ja nun wohl jede Frau. Ich wundere mich zum Beispiel schon seit langem, dass noch keine unterhaltspflichtigen Väter, die nach der Trennung in Steuerklasse Eins eingestuft wurden, dagegen auf die Straße gegangen sind. Da sackt der Staat Milliarden an Steuergelder ein und bereichert sich an Ehescheidungen, und keiner demonstriert oder kämpft dagegen....
Die meisten Männer scheinen tatsächlich Pantoffelhelden zu sein oder sie sind so sehr in ihrer Ernährerrolle gefangen daß schlicht die Zeit fehlt um rechts oder links zu schauen. Scheuklappenmentalität.
Wenn ich Frauen gezielt auf Männerdiskriminierung anspreche, habe ich selten Widerspruch oder Ungläubigkeit erlebt. Ich hab mal Unterschriften gesammelt, als wir vom Väteraufbruch aus einen Stand bei einem Stadtfest hatten, und die Resonanz war wirklich durchweg positiv.
Aber was die Frauen so privat denken, scheint ja gar nicht das zu sein, worauf es euch ankommt, oder seh ich das falsch?
Natürlich ist das wichtig. Es geht hier aber in erster Linie darum darüber nachzudenken wie die bestehenden Verhältnisse geändert werden können. Wir können ja schlecht erwarten daß Frauen für uns auf die Straße gehen. Das wäre zuviel verlangt. Das Problem ist wie gesagt die gänzlich andere Rolle. Frauen hatten ja mächtig Zeit um ihre Stimme zu erheben und haben es z.T. auch heute noch, trotz Doppelbelastung. Oft besteht die Doppelbelastung aber eben nur darin daß in zwei Räumen zwei verschiedene Talkshows laufen und ständig zwischen den beiden hin und hergewechselt werden muss 
Um Verständnis und Anerkennung zu bekommen, muss man doch erst mal im Gspräch sein.... Und um Verständnis und Anerkennung schmerzlich zu vermissen, muss man da nicht auch vorher im Gespräch gewesen sein?
In welcher Form fand/findet denn überhaupt derzeit dieser als dysfunktional empfundene Genderdialog statt? Nur durch die Presse oder Funkmedien?
Es ist ein Wahnsinn, Bea. Die Entrechteten sollen auch noch um ein Gespräch bitten? Nein, jetzt langts aber. Es ist Zeit dem Wahnsinn ein Ende zu setzen. Die Entlarvung des Feminismus wird nicht schmerzlos vonstatten gehen.
Da schreibt jemand einen Presseartikel und Menschen reagieren darauf im Internet. Oder es gibt eine Fernsehsendung mit Politikerinterviews mit anschließendem chat. Aber ist das denn ein wirklicher, ein echter Geschlechterdialog?
Nein.
Un was ist mit denen, die gar nicht kommunizieren, sondern nur kämpfen wollen? Was ist, wenn die Frauen gar nicht zurückkämpfen? Seid ihr sicher, dass die Frauen die euch geläufigen Spielregeln der 'Kriegskunst' überhaupt kennen und beherrschen und ihr auf gleichwertige Gegnerinnen stoßt? Dass ihr eine Chance auf einen fairen Kampf habt?
Also bitte. Es geht hier um keinen Krieg, vielmehr geht es um die schonungslose Entlarvung einer Ideologie welche die Menschen gespaltet hat als wären wir von unterschiedlichen Sonnensystemen.
Ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin so sachlich und höflich antwortet, und nicht Energien vergeudet durch Recherchen, wer ich bin und was ich bin und was ich geschrieben hab und in welche Schublade ich denn wohl passe. Das führt nirgendwohin.
Richtig.
Und keine Sorge, ich hab nicht vor, jetzt wieder regelmäßig hier zu posten.
Aber vllt. hin und wieder mal...
Mir liegt die Männerbewegung nun mal am Herzen, und ich wünsch mir eben langfristige eine andere friedlichere Gesellschaft. Vllt. können wir ja die Weichen stellen, damit unsere Enkelkinder, sofern wir überhaupt welche haben werden und der Zeugungs-und Gebärstreik nicht zu masiv wird, mal weniger Frust haben als wir.
Naja, noch ein paar Jährchen dann könnte es soweit sein.
Gruß
Martin
Re: Anerkennung?
Olsen-Twins-Fan, Wednesday, 26.01.2005, 21:42 (vor 7679 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
Wir kämpfen, solange es uns gibt, auch wenn nicht jeder Arsch uns liebt....
Das zum Thema Anerkennung.
Was genau ist denn passiert, das dann soviel Unmut hervorgerufen hat?
Ich brauchte nur mein Soziales Umfeld ansehen um mit meiner nüchternen, distanzierten, kulturlosen und logischen Sicht der Dinge zu merken, das irgendetwas nicht stimmt.
Ich wundere mich zum Beispiel schon seit langem, dass noch keine unterhaltspflichtigen Väter, die nach der Trennung in Steuerklasse Eins eingestuft wurden, dagegen auf die Straße gegangen sind
Ich wunder mich, dass noch keiner dagegen auf die Straße gegangen ist, dass nicht alle in der Steuerklasse Eins sind! Gewöhnt euch an den Gedanken. Weil lange geht das mit der Staatsverschuldung nicht mehr so weiter.
Aber was die Frauen so privat denken, scheint ja gar nicht das zu sein, worauf es euch ankommt, oder seh ich das falsch?
Darauf kommt es auch nicht besonders an. Der Radikalfeminismus bezieht seine Macht von Männern! Ja, richtig gelesen. Weil es so viele Deppen gibt, die sich nicht für Politik und gesellschaftliche Themen interessieren. Weil es so viele Männer gibt, die sich von Frauen in den Arsch treten lassen, statt sich zu wehren. Oder schlimmer noch, den Radikalfeminsten in den Arsch kriechen.
Und keine Sorge, ich hab nicht vor, jetzt wieder regelmäßig hier zu posten.
Ach Beatrix, für mich bist du ein angenehmer Gast. 
Gruß
Mary-Kate und Ashley-Olsen Fan
Re: Anerkennung?
XRay, Thursday, 27.01.2005, 01:01 (vor 7679 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
*snipp*
.... mit der fehlenden Anerkennung. Das kann einem schon zu schaffen machen und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen...
Darüber wüsste ich gerne mehr.
Anerkennung wofür genau fehlt denn den meisten Männern?
Und von wem würdet ihr die Anerkennung erwarten? Von offizieller Seite oder von den Frauen privat?
Für welche Leistungen von Frauen wäret ihr umgekehrt bereit, Anerkennung zu zollen?
--------
Zu Deutsch: Gebt den Frauen Anerkennung... blabla
--------
Und noch was geht mir durch den Kopf: einige meinten (sinngemäß), sie hätten lange genug den Dialog mit den Frauen versucht, aber vergeblich, und jetzt sei das Maß voll. Was waren das denn für Dialogversuche? Private Versuche innerhalb einer Partnerschaft? Oder innerhalb von Organisationen? Oder am Arbeitsplatz?
---------
Zu Deutsch: Ihr habt ein Problem in der Kommunikation mit Frauen blabla..
(mit Grauen denke ich an die Zeit der Beatrix'schen KommunikationsOberlehre)
*snapp*
Das reicht
(Hat ja eh keine Zeit die Frau, zum Glück)
Re: Anerkennung?
Norbert, Thursday, 27.01.2005, 02:34 (vor 7679 Tagen) @ XRay
Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von XRay am 26. Januar 2005 23:01:49:
Hi Xray
*snipp*
.... mit der fehlenden Anerkennung. Das kann einem schon zu schaffen machen und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen...
Darüber wüsste ich gerne mehr.
Anerkennung wofür genau fehlt denn den meisten Männern?
Und von wem würdet ihr die Anerkennung erwarten? Von offizieller Seite oder von den Frauen privat?
Für welche Leistungen von Frauen wäret ihr umgekehrt bereit, Anerkennung zu zollen?
--------
Zu Deutsch: Gebt den Frauen Anerkennung... blabla
--------
Und noch was geht mir durch den Kopf: einige meinten (sinngemäß), sie hätten lange genug den Dialog mit den Frauen versucht, aber vergeblich, und jetzt sei das Maß voll. Was waren das denn für Dialogversuche? Private Versuche innerhalb einer Partnerschaft? Oder innerhalb von Organisationen? Oder am Arbeitsplatz?
---------
Zu Deutsch: Ihr habt ein Problem in der Kommunikation mit Frauen blabla..
(mit Grauen denke ich an die Zeit der Beatrix'schen KommunikationsOberlehre)
Sehe ich auch so:
Ihr schreibt mir zu kleine/große Postings.
Belegt mal was. Was, ich soll meine Thesen belegen?
Ich hasse es wenn ich Fragen beantworten soll. Warum antwortet ihr mir nicht?
Ich will mich nicht nach euren Regeln richten, richtet euch nach meinen!
Ich möchte (mit)bestimmen, die Verantwortung dafür sollen aber die Männern tragen.
...
Irgendwann, nach so einem Tamtam habe ich sie und alles was mit ihr zu tun hatte auf meine /ignore-Liste gesetzt.
Es ging mir einfach auf den Kecks.
Außerdem muss ich Ferdi widersprechen:
In einem Posting (in welchem der vielen damaligen Foren es war, weiß ich nicht mehr) schimpfte Frau Lehrerin über ihre Buben, die nicht wie ihre Mädchen bei ihren Ideen mitmachen würden.
Der Tonfall war schlicht abstoßend.
Eben wie sich einer guten Grünen geziemt.
Ich hatte mir damals gedacht, vermutlich auch gepostet, dass ich froh bin, dass mein Sohn nicht in ihrer Klasse ist.
Ich halte sie nicht für eine Männerfeindin, das hat sie immer mal wieder klar anders gezeigt.
Sie ist m.E. nicht einmal eine Feministin.
Aber zu einer echten Männerfreundin fehlt ein zu beachtliches Stück.
Ihr partielles Verständnis für die Männeranliegen reicht dafür nicht.
Und wie in obigen Posting immer gleich die Kurve schlagen, zuerst die Frauen.
*snapp*
Das reicht
(Hat ja eh keine Zeit die Frau, zum Glück)
Gruß
Norbert
Re: Anerkennung?
Ferdi, Thursday, 27.01.2005, 03:02 (vor 7679 Tagen) @ Norbert
Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von Norbert am 27. Januar 2005 00:34:12:
Hi Norbert!
Ich erinnere mich noch dunkel an die Zeit. Da hat sie wirklich mal abfällig über Jungs geschrieben. Ich erinnere mich auch daran, dass ich damals ziemlich heftig geantwortet habe. Kann sogar sein, dass ich den Thread noch auf meinem alten Rechner liegen habe.
Aber auch ich habe hier schon ziemlichen Mist geschrieben, und es gibt hier auch etliche männliche Schreiber, deren Tonfall unterstes Boulevardzeitungsniveau ist. Ich habe Beatrix jedenfalls als eine Teilnehmerin in Erinnerung, die oft Verständnis für die hier vorgetragenen Anliegen der Männer geäussert hat. Man sollte Menschen nicht nach ihren negativsten Auftritten beurteilen sondern den langzeitigen Durchschnitt betrachten. Und da schneidet m. E. Beatrix nicht schlecht ab. In welcher Partei sie ist, ist für mich zunächst mal unerheblich. Nicht jeder Mensch, der bei den Grünen ist, ist gleich ein(e) Hardcore-Feminist(in). Ich kenne hier an meinem Wohnort einen jungen Mann, der beim hiesigen Grünen-Ortsverband mitmacht und komme mit ihm bestens zurecht.
Wir alle haben Fehler, haben manchmal schlechte, manchmal gute Laune. Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.
Freundliche Grüsse,
Ferdi
Re: Anerkennung?
XRay, Thursday, 27.01.2005, 09:34 (vor 7678 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von Ferdi am 27. Januar 2005 01:02:28:
Wir alle haben Fehler, haben manchmal schlechte, manchmal gute Laune. Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.
-----
Ach Ferdi, freilich haste da ja recht.
Aber es ist halt auch so, daß einem manche Menschen angenehmer sind
und andere weniger. Den Einen begegnest du lieber, Anderen gehst
du aus dem Weg, nichtwahr?
Ich habe jedenfalls Beatrix in weniger angenehmer Erinnerung.
Vielleicht steckt in mir zuviel Oberlehrer, als dass ich mit einer
Oberlehrerin klar kommen könnte.
Aber das Problem sollte sich ja kaum stellen, nachdem sie keine Zeit
hat. *schüttel*
Re: Anerkennung?
Norbert, Thursday, 27.01.2005, 11:24 (vor 7678 Tagen) @ Ferdi
Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von Ferdi am 27. Januar 2005 01:02:28:
Hi Ferdi
Hi Norbert!
Ich erinnere mich noch dunkel an die Zeit. Da hat sie wirklich mal abfällig über Jungs geschrieben. Ich erinnere mich auch daran, dass ich damals ziemlich heftig geantwortet habe.
<hr>
Mir ist es damals auch deswegen aufgestoßen, weil ich damals einen Sohn in einem grundschulpflichtigen Alter hatte.
<hr>
Aber auch ich habe hier schon ziemlichen Mist geschrieben, und es gibt hier auch etliche männliche Schreiber, deren Tonfall unterstes Boulevardzeitungsniveau ist.
<hr>
Zustimmung, ich hatte in meiner Zeit als Co-Forenmaster ab und an ein sozialverträglicheren Ton angemahnt.
<hr>
Ich habe Beatrix jedenfalls als eine Teilnehmerin in Erinnerung, die oft Verständnis für die hier vorgetragenen Anliegen der Männer geäussert hat. Man sollte Menschen nicht nach ihren negativsten Auftritten beurteilen sondern den langzeitigen Durchschnitt betrachten. Und da schneidet m. E. Beatrix nicht schlecht ab. In welcher Partei sie ist, ist für mich zunächst mal unerheblich. Nicht jeder Mensch, der bei den Grünen ist, ist gleich ein(e) Hardcore-Feminist(in). Ich kenne hier an meinem Wohnort einen jungen Mann, der beim hiesigen Grünen-Ortsverband mitmacht und komme mit ihm bestens zurecht.
<hr>
Beatrix Verständnis für die Anliegen der Männer war zwar da, wurde aber immer wieder von anderen Anwandlungen überkompensiert.
Ihre ersten Auftritte in den Foren war sehr positiv, und auch später gab es solche Postings.
Leider blieb es aber nicht dabei.
Sie wollte feministische Spielregeln in der Kommunikation ertrotzen.
Solche Regelen, die ihr alles erlaubt hätten, aber umgekehrt keine Pflicht sich selbst an diese Regeln zu halten.
Dann sollten diese wieder angepaßt werden. Beliebig eben, aber nur für sie.
Es kam dabei immer wieder die Lehrerin heraus.
Klappt vielleicht bei Grundschulkindern, sind wir hier aber nicht.
Sie konnte auch nicht zugeben, wenn sie sich irgendwo verrannt hatte.
Sondern versuchte dann die Schuld auf andere zu schieben.
Als weiteres waren mir die Postings aufgestoßen, bei denen sie forderte, dass die Männer doch den Frauen nichts wegnehmen dürften, da diese sich das doch erkämpft hätten. Wenn Männer gleiche Rechte wollten, müßten diese den Kuchen eben vergrößern.
Dazu paßte dann noch dass sie zwar immer wieder nur die Rechte für Frauen forderte, die daraus resultierenden Pflichten jedoch nicht.
So wie sie zwar bei Beschlüssen mitbestimmen wollte, jedoch nicht die Verantwortung für solche Beschlüsse mittragen wollte.
Die Liste ist noch viel länger, ich höre hier mal auf.
Aktuell: Ich habe Verständnis für euch, was gebt ihr den Frauen dafür?
Mein Fazit:
Ich habe häufiger erwähnt, dass ich Beatrix nicht gerade als Feministin ansehen würde.
Beatrix ist mir aber zu ambivalent, als dass ich sie auch nur als Unterstützerin der Männerrechte ansehen wollte.
Ihre Ansprüche an die anderen Diskutanten sind zu hoch, da sie für sich Sonderrechte verlangt.
Sie beantwortet häufig keine Fragen, stellt aber unentwegt eigene.
Wie man aktuell sehen konnte, es hat sich nicht geändert.
Somit ist mein Gesamteindruck weniger positiv als der deine.
<hr>
Wir alle haben Fehler, haben manchmal schlechte, manchmal gute Laune. Wer ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein.
<hr>
Bei ihr waren es mir eben zu viele schlechte Tage.
Und kostete durch ihre Art viel zu viel Aufwand.
<hr>
Freundliche Grüsse,
Ferdi
<hr>
Ich habe für mich das Thema "Beatrix" abgeschlossen.
Wie gesehen, ich habe nur indirekt auf ihre neuen Postings reagiert.
Eigentlich um zu verhindern, dass diese Diskussion um ihre Person ausartet.
Leider habe ich nun dazu selbst zuviel geschrieben.
Freundlichen Gruß
Norbert
<hr>
Re: Anerkennung?
Nikos, Thursday, 27.01.2005, 17:52 (vor 7678 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
Mir liegt die Männerbewegung nun mal am Herzen, und ich wünsch mir eben langfristige eine andere friedlichere Gesellschaft. Vllt. können wir ja die Weichen stellen, damit unsere Enkelkinder, sofern wir überhaupt welche haben werden und der Zeugungs-und Gebärstreik nicht zu masiv wird, mal weniger Frust haben als wir.
<
Bring mir mein, durch den Radikal-Feminismus gestohlenes Kind wieder, dann reden wir weiter.
Amsonsten alles Sauce und Belangloses.
Nikos
Re: Anerkennung?
Leser, Friday, 28.01.2005, 14:52 (vor 7677 Tagen) @ Beatrix
Als Antwort auf: Anerkennung? von Beatrix am 26. Januar 2005 18:26:46:
Hallo Beatrix.
Geändert hat sich die Bewusstseinslage der Nation.
imho hat sich bis jetzt noch GAR NICHTS getan. das bisschen
Geplapper von der "Männerbewegung" war nur der Vorgeschmack.
Allerdings scheint diese noch keine praktischen Auswirkungen auf die >Justiz und Verwaltung zu haben. Unsere bürokratischen Mühlen mahlen >langsam und die Entscheidungsträger werden in meinen Augen zu wenig >fortgebildet.
Oh nein, an bürokratischen Mühlen liegt das nicht sondern an den Frauen.
Man braucht viel Geduld und einen langen Atem. Gar nicht so einfach.
Nö. Nur ihr Frauen brauchtet das für die jahrelange Wühl-und Untergrabungsarbeit. Männer werden kaum solange brauchen.
Darüber wüsste ich gerne mehr.
Anerkennung wofür genau fehlt denn den meisten Männern?
Und von wem würdet ihr die Anerkennung erwarten? Von offizieller Seite oder von den Frauen privat?
zu zollen?
Beatrix, die Beantwortung dieser Fragen macht 2005 keinen Sinn mehr,
es ist schlicht ZU SPÄT. So sehr ich mich nach Frieden sehne - Es wird einen offenen Konflikt geben, und die Frauen werden sich nicht mehr hinter
irgendwelchen Anschuldigungen verstecken könnnen.
Jahrzehnte der Demütigung können nicht im "Dialog" geschlichtet werden.
Aber was die Frauen so privat denken, scheint ja gar nicht das zu sein, >worauf es euch ankommt, oder seh ich das falsch?
zum gegenwärtigen Zeitpunkt kommt es vielen doch nur noch auf Vergeltung an so hart das auch klingen mag. Weisst du denn wirklich nicht was los ist? meine Generation um die 30 ist mit dem Feminismus aufgewachsen.Wir wurden in der Schule von den Lehrerinnen indoktriniert wie gut die Mädels seien. Wir haben erlebt wie die Mädchen in die man sich meist auf der Schule verknallt ganz selbstverständlich nur an Status und Privilegien interessiert waren, die ihnen eben nur Ältere verschaffen konnten. Wir mussten unsere Eier vor dem Musterungsarzt auspacken und dann ein Jahr durch den Schlamm robben oder Alten das Essen bringen während ihr Karriere macht. Als junge Männer mussten und müssen wir die dreifache Kollektivschuld tragen die unserm Leben jede Fröhlichkeit nimmt: als Deutscher kollektiv schuld am Holocaust, als Westeuropäer kollektiv schuld am Elend der Dritten Welt, als Mann kollektiv schuld überhaupt.
Un was ist mit denen, die gar nicht kommunizieren, sondern nur kämpfen >wollen? Was ist, wenn die Frauen gar nicht zurückkämpfen?
Das haben sie bis jetzt immer getan. Und wenn nicht wird es irrelevant sein.
Seid ihr sicher, dass die Frauen die euch geläufigen Spielregeln >der 'Kriegskunst' überhaupt kennen und beherrschen und ihr auf >gleichwertige Gegnerinnen stoßt? Dass ihr eine Chance auf einen fairen >Kampf habt?
Darum sollten sie lieber beten.
Denn Frauen üben Macht nur durch andere aus, durch Hinterlist , Ausübung sexueller Macht, üble Nachreden usw. Sie sind nicht nur physich, sondern in ihrer grossen Masse auch intelektuell unterlegen - logische Konsequenz, wenn einem ein Leben lang der Arsch nachgetragen wird.
Einem offenen Konflikt könnten Sie nichtmal eine Minute standhalten. Dann wird das Gejammer und Zähneklappern groß sein. Und Männer werden zum ersten Mal in der Geschichte weghören und sich nicht schützend vor sie stellen, weil sie ja so süss und dumm sind.
Beatrix, gibt die Hoffnung auf, das Männer so wie Frauen demonstrierend auf die Strassen gehen und um ihre Rechte kämpfen werden. Das sind nur Ausnahmen. In ihrer grossen Masse werden Männer alle Demütigungen in sich hineinfressen, bis es zum grossen Knall kommt. weil sie es so gewohnt sind und so erzogen sind, sie kennen es nicht anders.
mfg
Leser
Re: Anerkennung?
Nikos, Friday, 28.01.2005, 15:22 (vor 7677 Tagen) @ Leser
Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von Leser am 28. Januar 2005 12:52:27:
G E N I A L ! ! !
Thanks
Nikos
Re: Anerkennung?
Peter, Friday, 28.01.2005, 15:31 (vor 7677 Tagen) @ Leser
Als Antwort auf: Re: Anerkennung? von Leser am 28. Januar 2005 12:52:27:
Geändert hat sich die Bewusstseinslage der Nation.
imho hat sich bis jetzt noch GAR NICHTS getan. das bisschen
Geplapper von der "Männerbewegung" war nur der Vorgeschmack.
Zumindest scheint die Anzahl der Zeitungsartikel und Fernsehsendungen zu steigen, die sich mit den Problemen und Benachteiligungen der Maenner beschaeftigen.
Oh nein, an bürokratischen Mühlen liegt das nicht sondern an den Frauen.
Es wird hier im Forum auch oefters auf die Maenner hingewiesen, die dem Feninismus das Wasser tragen.
Wir haben erlebt wie die Mädchen in die man sich meist auf der Schule verknallt ganz selbstverständlich nur an Status und Privilegien interessiert waren, die ihnen eben nur Ältere verschaffen konnten.
So ist der Lauf der Welt, auch ganz ohne Feminismus. Junge weibliche Sexualitaet ist eine Mangelware und dementsprechend herrscht dann Damenwahl. Das kann einen als Jungen schon sehr enttaeuschen, aber was sollte der Maskulismus daran aendern?
Gruss,
Peter