Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es gibt so viel Arten von Vätern

Scipio Africanus, Tuesday, 25.01.2005, 15:02 (vor 7680 Tagen)

Es geht den Männern nur ums Geld. Diesen Vorwurf hört Mann von der Gegenseite immer wieder, wenn es um den Vaterschaftstest geht.. Im Spiegel - Artikel wird dieser Vorwurf mit "Geiz ist geil" umschrieben.
Für viele "entsorgte Väter" geht es tatsächlich nur noch ums Geld, weil sie die soziale Funktion "Vater" aufgrund von Trennung/Scheidung sowie Vereitelung des Umgangsrechts schon lange nicht mehr wahrnehmen können.
Die feministische Ideologie versteht unter einem guten Vater ...

1. Der Mann, der für Frau und Kind zahlt, unabhängig davon, ob er
2. Der Erzeuger ist
3. Der soziale Vater ist
4. Die soziale Vaterfunktion wahrnehmen will oder nicht

Der gesetzliche Vater, der sich mittels eines Tests von den Unterhaltszahlungen befreit, kann doch ein sehr guter sozialer Vater bleiben ! Es geht wirklich nur ums Geld, sehr richtig.

Der Feminismus braucht Väter, und zwar
1. Den Zahlvater. Sein Auftrag ist es, die Frau und das Kind zu finanziell zu unterhalten. Ob und in welchem Mass er die soziale Vaterschaft leben darf, bestimmt die Mutter. Er muss weder sozialer Vater noch Erzeuger sein.
2. Der soziale Vater. Er ist beliebig austauschbar und kann zum Zahlvater werden. Auch er muss nicht der Erzeuger sein.

Väter sind dazu da, die Bedürfnisse der Mutter zu befriedigen. Die Mutter soll bestimmen können, wer welche Vaterfunktion ausüben muss oder darf, völlig losgelöst von Abstammung und sozialem Kontext.


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