Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent"
Hallo miteinander,
ich habe gerade eine Mail von einem früheren Poster in unserem Forum erhalten, Holger Sulz, der sich über den Verlauf unserer Debatte mit Bubbles sehr geärgert hat. Er bittet mich, diesen Text von ihm hier einzustellen, was ich gerne tue.
--- Es ist mir ein maßloses Ärgernis, immer wieder die gleichen dümmlich-mauligen Totschlagargumente wie "Wo steht das denn, hä?" in den Foren zu vernehmen und seriöse Verweise auf Presse u.ä. Sekundärquellen nicht gelten zu lassen. Oft wird derlei Böswilligkeit noch untermalt mit dem Hinweis, beim Googeln ja so gar nichts Rechtes finden zu können. Dies beweist jedoch nur die Unfähigkeit der Googlerin. Also, liebe Kinder und Frauen, wir schreiben ins Suchekästchen ein paar Begriffe: paternity, fraud, misattributed zum Beispiel. Dann klicken wir "suchen im Web" an (ihr Dummerchen! nicht immer Web-Seiten auf Deutsch besuchen!) und neue Welten eröffnen sich.
Um diesem Bubbles-Mist jetzt ein für allemal ein Ende zu setzen, hier eine Auflistung überwiegend erstklassiger Publikationen (wer die Seriosität von "The Lancet" sowie den diversen "American Journal of ..." bezweifelt, der WILL nicht begreifen!):
Hochklassige Primärquellen auf Deutsch sind nicht existent. Dies hat zwei Gründe: Wer ernst genommen werden will, veröffentlicht auf Englisch und zwar genau in Publikationen wie im Link aufgeführt. Ich habe bei mehrstündiger Suche im "pubmed" der NBCI nicht einen einzigen deutschen Autor bezüglich dieses Themas gefunden. Dies spricht Bände a.) über die Qualität der deutschen Forscher und läßt b.) argwöhnen, daß in Zeiten der 'feministischen Wissenschaft' dergleichen zu beforschen hierzulande Tabu ist. ---
Freundliche Grüße
Arne
Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent"
Als Antwort auf: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent" von Arne Hoffmann am 23. Januar 2005 11:16:11:
Hallo miteinander,
ich habe gerade eine Mail von einem früheren Poster in unserem Forum erhalten, Holger Sulz, der sich über den Verlauf unserer Debatte mit Bubbles sehr geärgert hat. Er bittet mich, diesen Text von ihm hier einzustellen, was ich gerne tue.
--- Es ist mir ein maßloses Ärgernis, immer wieder die gleichen dümmlich-mauligen Totschlagargumente wie "Wo steht das denn, hä?" in den Foren zu vernehmen und seriöse Verweise auf Presse u.ä. Sekundärquellen nicht gelten zu lassen. Oft wird derlei Böswilligkeit noch untermalt mit dem Hinweis, beim Googeln ja so gar nichts Rechtes finden zu können. Dies beweist jedoch nur die Unfähigkeit der Googlerin. Also, liebe Kinder und Frauen, wir schreiben ins Suchekästchen ein paar Begriffe: paternity, fraud, misattributed zum Beispiel. Dann klicken wir "suchen im Web" an (ihr Dummerchen! nicht immer Web-Seiten auf Deutsch besuchen!) und neue Welten eröffnen sich.
Um diesem Bubbles-Mist jetzt ein für allemal ein Ende zu setzen, hier eine Auflistung überwiegend erstklassiger Publikationen (wer die Seriosität von "The Lancet" sowie den diversen "American Journal of ..." bezweifelt, der WILL nicht begreifen!):
http://www.childsupportanalysis.co.uk/analysis_and_opinion/choices_and_behaviours/misattributed_paternity.htm
Hochklassige Primärquellen auf Deutsch sind nicht existent. Dies hat zwei Gründe: Wer ernst genommen werden will, veröffentlicht auf Englisch und zwar genau in Publikationen wie im Link aufgeführt. Ich habe bei mehrstündiger Suche im "pubmed" der NBCI nicht einen einzigen deutschen Autor bezüglich dieses Themas gefunden. Dies spricht Bände a.) über die Qualität der deutschen Forscher und läßt b.) argwöhnen, daß in Zeiten der 'feministischen Wissenschaft' dergleichen zu beforschen hierzulande Tabu ist. ---
Freundliche Grüße
Arne
Das Posting sagt ja einiges über den Umgangston und das Verhalten gegenüber Menschen aus, die von der hier herrschenden Meinung abweichen.
Eine einfache Frage nach Quellen muss doch wohl erlaubt sein?
Wenn man seine Aussagen auf Zahlen stützt, sollte man doch zumindest wissen, wo sie zu finden sind.
Ob ich in der Lage bin irgendwas auszugooglen steht dabei ja wohl nicht zur Debatte.
Holger Sulz scheint ja wirklich ein netter Mensch zu sein (falls es ihn gibt) und so gut erzogen.....
Bubbles
Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent"
Als Antwort auf: Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent" von Bubbles am 23. Januar 2005 12:39:50:
Ob ich in der Lage bin irgendwas auszugooglen steht dabei ja wohl nicht zur Debatte.
Ich denke schon. Wenn man sich an einer Debatte beteiligt, dann sollte man sich vorher auch über das Thema informieren. Das hast Du nicht getan. Deine Beiträge lassen sogar darauf schließen, daß Du Dich auch gar nicht informieren möchtest. Deine hartnäckige Weigerung, die Fakten und Realität wahrzunehmen, läßt eher darauf schließen, daß es Dir lediglich darum geht, Deine feministische Ideologie zu verbreiten. Sonst nichts.
Andreas
Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, an Bubbles-Bubbles
Als Antwort auf: Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent" von Andreas am 23. Januar 2005 13:10:04:
daß es Dir lediglich darum geht, Deine feministische Ideologie zu verbreiten. Sonst nichts<
Und daran werden Du und dein/der Feminismus auch schliesslich scheitern, wie alle totalitaere Menschen in der Vergangenheit (und zukuenftig).
Nikos
Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent"
Als Antwort auf: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent" von Arne Hoffmann am 23. Januar 2005 11:16:11:
Hochklassige Primärquellen auf Deutsch sind nicht existent. Dies hat zwei Gründe: Wer ernst genommen werden will, veröffentlicht auf Englisch und zwar genau in Publikationen wie im Link aufgeführt. Ich habe bei mehrstündiger Suche im "pubmed" der NBCI nicht einen einzigen deutschen Autor bezüglich dieses Themas gefunden. Dies spricht Bände a.) über die Qualität der deutschen Forscher und läßt b.) argwöhnen, daß in Zeiten der 'feministischen Wissenschaft' dergleichen zu beforschen hierzulande Tabu ist. ---
Keine Ahnung wie Holger darauf kommt. Ich finde zumindest die Arbeiten von Krawczak zum Thema. Krawczak et al fanden 93 einen Wert von 16,5% allerdings nur bei angezweifelten Vaterschaften. Die von Holger verlinkte Seite nennt als eine Quelle das MPI München, dort seien 10% gefunden worden (bei Erstkindern), progressiv steigend bis 25% (4. Kind). Dieses Paper finde ich mangels Autorenangabe nicht.
Ich fand einige Studien die zu dem Ergebnis kommen, daß sich das Verhalten von Vätern die die Vaterschaft anzweifeln, nicht signifikant von jenen unterschiedet, die sicher Wissen, daß das Kind nicht von ihnen stammt. Anscheinend reicht der Verdacht zur unbewusten Reduzierung des PIs aus. Signifikant unterscheidet sich allerding das Verhalten von Vätern, die sich sicher sind biologischer Vater ihrer Kinder zu sein. Das halte ich für einen wichtigen Punkt.
susu
Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent"
Als Antwort auf: Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent" von Bubbles am 23. Januar 2005 12:39:50:
Eine einfache Frage nach Quellen muss doch wohl erlaubt sein?
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Ja, du fragtest und hast wohl auch Antworten bekommen.
Was du offenbar erreichen willst, ist eine Aussage
auszuhebeln, weil verlässliche Zahlen fehlen oder nicht genannte werden..
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Wenn man seine Aussagen auf Zahlen stützt, sollte man doch zumindest wissen, wo sie zu finden sind.
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Es ist jedoch unerheblich, wieviele Männer über ihre Vaterschaft
getäuscht werden, sondern nur daß das geschieht.
Die absoluten Zahlen sind nicht relevant.
Dein Ziel scheint es offenbar zu sein mit Scheinargumenten den Fokus in
eine Richtung zu lenken, die dir hilft, dich mit den Argumenten nicht
auseinander setzen zu müssen.
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Ob ich in der Lage bin irgendwas auszugooglen steht dabei ja wohl nicht zur Debatte.
Holger Sulz scheint ja wirklich ein netter Mensch zu sein (falls es ihn gibt) und so gut erzogen.....
Bubbles
Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent"
Als Antwort auf: Re: Nachtrag zur Bubbles-Debatte, die vermeintliche "Mär von den 10 Prozent" von Bubbles am 23. Januar 2005 12:39:50:
Hi Bubbles.
Das Prinzip lautet: "Wenn ein Mann (sage und schreibe: 1 Mann) aus Gründen, die ihm triftig erscheinen, seine Vaterschaft testen möchte, um dabei u.U. eine Straftat, die gegen ihn begangen ist, aufzudecken und sich zudem Klarheit über seinen wahren gesellschaftlichen Status zu verschaffen, dann soll dieser Eine es selbstverständlich dürfen."
Es ist weder begreiflich, was Bubbles' Zahlen besagen sollten, wenn obiges Prinzip bejaht, noch was diese Zahlen dann sollten, wenn das Prinzip verneint würde.
Das Hintanstellen aber des Prinzips zugunsten peripherer Erwägungen verrät nur seine grundsätzliche Verneinung. Warum diese aber mit unbefugten Zahlen 'belegen' wollen? Taugen Grundsatzüberlegungen nicht zu einem solchen Job? Oder hat Bubbles gar keine?
Dem Holger beste Grüße
Michail